Krisenländer-Renditen ziehen an – Angst vor neuen Finanzlöchern

MADRID/ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Risikoaufschläge für Staatspapiere aus den großen Euro-Krisenländern Spanien und Italien haben am Freitag deutlich zugelegt. Grund ist laut Händlern ein Medienbericht über neue Finanzlöcher im spanischen Bankensektor. In Italien mache sich zudem das schwache Konsumklima bemerkbar.

In der richtungsweisenden Laufzeit über zehn Jahre stiegen die Renditen für spanische Staatstitel bis zum Mittag um zwölf Basispunkte auf 4,39 Prozent an. Die italienischen Pendants kletterten um elf Basispunkte auf 4,13 Prozent. Auch Papiere aus Portugal und Frankreich gerieten zum Wochenausklang unter Druck. Eine positive Ausnahme bildete der griechische Anleihemarkt, wo die Renditen nachgaben. Die Nachfrage nach den als besonders sicher geltenden deutschen Bundesanleihen legte moderat zu.

Den spanischen Banken drohen laut einem Bericht der ‚Financial Times‘ vom Freitag neue teure Rückschläge. Demnach rechnet die spanische Zentralbank damit, dass die Banken bis zu zehn Milliarden Euro zusätzliche Rückstellungen für erst vor kurzem verlängerte Unternehmenskredite bilden müssen. Noch sei jedoch unklar, wie stark die Ergebnisse der Institute belastet werden, zitierte das Blatt einen nicht genannten Zentralbanker.

Die Verbraucher im Euro-Krisenland Italien blicken unterdessen wieder pessimistischer in die Zukunft. Im Mai fiel das Konsumklima auf 85,9 Punkte, nach 86,3 Zählern im Vormonat, wie das nationale Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg auf 86,9 Punkten gerechnet. Die Stimmung der Verbraucher näherte sich damit wieder dem Rekordtief an, das zu Beginn des Jahres bei 84,7 Punkten erreicht worden war.

Bundesbankchef Jens Weidmann forderte abermals entschiedene Sparanstrengungen in der Eurozone. Sollten die Regierungen die Bemühungen vernachlässigen, könnten die Finanzmärkte verunsichert werden: ‚Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen würden hoch bleiben oder sogar weiter steigen‘, sagte Weidmann, der als deutscher Topnotenbanker auch im Rat der Europäischen Zentralbank vertreten ist, am Freitag in Paris./hbr/enl/jkr/bgf

Deutsche Anleihen drehen nach positiver Ifo-Überraschung ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag ihre anfänglichen Kursgewinne nach robusten Konjunkturdaten wieder abgegeben. Das Ifo-Geschäftsklima, der wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft, lieferte eine positive Überraschung. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,09 Prozent auf 144,25 Punkte zurück. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Dass die deutsche Wirtschaft, was das Wachstum angeht, zuletzt kaum von der Stelle kam, trat angesichts der robusten Stimmungsdaten in den Hintergrund. Am Nachmittag könnten neue Zahlen zum Auftragseingang von Investitionsgütern in den USA die Kurse bewegen./hbr/jkr

DGAP-News: MT-Energie veröffentlicht Geschäftszahlen 2012 – Für 2013 geringerer Konzernumsatz und positives EBIT erwartet

DGAP-News: MT-Energie GmbH / Schlagwort(e): Jahresergebnis
MT-Energie veröffentlicht Geschäftszahlen 2012 – Für 2013 geringerer
Konzernumsatz und positives EBIT erwartet

24.05.2013 / 10:55

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– Konzernumsatz bei 210,2 Mio. EUR
– EBIT bei 1,6 Mio. EUR, EBITDA bei 5,9 Mio. EUR
– Konzernergebnis nach Steuern auf -1,5 Mio. EUR gesunken
– Auslandsnachfrage kompensiert teilweise schwachen Inlandsumsatz

Zeven, den 24. Mai 2013 – Der Zevener Biogasspezialist MT-Energie GmbH hat
heute planmäßig seinen Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012
veröffentlicht. Demnach hat die Gesellschaft im vergangenen Jahr
Umsatzerlöse in Höhe von 210,2 Mio. EUR erwirtschaftet, unter
Berücksichtigung der pro forma-Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH wäre dies
ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (212,0 Mio. EUR). Dabei trug
die Anfang 2012 in den Konzern eingegliederte Tochtergesellschaft
MT-BioMethan GmbH 15,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Der Umsatz ist durch
eine wesentlich stärkere Nachfrage aus dem Ausland geprägt, während die
Nachfrage nach Biogasanlagen im Inland deutlich zurückgegangen ist. Positiv
zur Umsatzentwicklung beigetragen hat insbesondere der Geschäftsbereich
Service und Anlagenerweiterung mit einem Umsatzanstieg um 50 % auf 29,2
Mio. EUR. Die Zahl der betreuten Biogasanlagen stieg um etwa 90 auf nunmehr
1.000.

Infolge der geschäftsbedingten Verringerung der Bestände an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen ist die Gesamtleistung von 233,9 Mio. EUR (pro
forma) auf 202,9 Mio. EUR gesunken. Die Personalkosten haben sich durch die
Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH sowie durch die gestiegene
durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 27,7 Mio. EUR (pro forma) auf 31,2
Mio. EUR im Jahr 2012 erhöht. Der Rückgang des Finanzergebnisses um 2,0
Mio. EUR auf -3,6 Mio. EUR betrifft im Wesentlichen Abschreibungen auf
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in den USA. Unter
Berücksichtigung der weiteren operativen Aufwendungen und Erträge beläuft
sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 1,6 Mio. EUR,
verglichen mit 15,7 Mio. EUR (pro forma) im Jahr zuvor. Nach Steuern ergibt
sich ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von -1,5 Mio. EUR.

Den Ausschlag für den Anstieg der Konzernbilanzsumme um 30,4 Mio. EUR (pro
forma) auf 105,9 Mio. EUR auf der Aktivseite gab die erstmalige
Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH, die Erhöhung des Anlagevermögens sowie
der Aufbau des Vorratsvermögens und der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen. Auf der Passivseite betrifft die Erhöhung der Bilanzsumme
insbesondere die gestiegenen Verbindlichkeiten.

Die Einzelgesellschaft MT-Energie GmbH hat im vergangenen Jahr Umsatzerlöse
in Höhe von 157,9 Mio. EUR erzielt (2011: 186,3 Mio. EUR) und ein EBITDA
von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) sowie ein positives EBIT in Höhe
von 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 17,2 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das
Jahresergebnis betrug -0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 11,5 Mio. EUR).

Torben Brunckhorst, in der Geschäftsführung zuständig für den
internationalen Vertrieb, hebt die Bedeutung des Auslandsgeschäfts für
MT-Energie hervor: ‚Dank unserer rechtzeitig verstärkten Expansion ins
europäische Ausland konnten wir den Nachfragerückgang im Inland durch eine
deutlich angestiegene Nachfrage aus dem Ausland zu großen Teilen
kompensieren. Insbesondere mit der Entwicklung in Italien und Tschechien
sind wir für 2012 sehr zufrieden. Gleichwohl erwarten wir auf Konzernebene
trotz der weiteren Auslandsexpansion für das laufende Jahr geringere
Umsätze. Grund hierfür sind die weiterhin schwache Marktentwicklung in
Deutschland und ein temporärer Nachfragerückgang im italienischen Markt
durch die Änderung des dortigen Gesetzes zur Förderung der Erneuerbaren
Energien. Durch das eingeleitete konzernweite Kostensenkungsprogramm gehen
wir dabei aber von einem weiterhin positiven EBIT aus.‘

Der Konzernjahresabschluss 2012 des MT-Energie-Konzerns ist ab heute auf
der Unternehmenswebseite und der Webseite der Börse Düsseldorf verfügbar.

Über MT-Energie

Die MT-Energie GmbH zählt zu den führenden Anlagenbauern in der
Zukunftsbranche Biogas. MT-Energie bietet das gesamte Portfolio der
Biogastechnologie an. Weltweit stehen MT-Mitarbeiter für eine hohe
Kompetenz in Projektierung und Anlagenbau. Zudem werden für alle
Biogasanlagen, unabhängig vom Hersteller, technische und prozessbiologische
Services angeboten. Über die Tochtergesellschaft MT-BioMethan GmbH ist
MT-Energie darüber hinaus der führende Anbieter von
Biogas-Aufbereitungstechnik. Damit kann Biogas auf Erdgasqualität gereinigt
und in das allgemeine Erdgasnetz eingespeist werden. Hierdurch ergeben sich
vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für diese Energieform.

Weitere Information zur MT-Energie unter www.mt-energie.com

Kontakt:

Henryk Deter
Telefon: +49 (0)611 – 20 58 55-13
E-Mail: deter@cometis.de

Patrick Ortner
Telefon: +49 (0)611 – 20 58 55-16
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cometis AG
Unter den Eichen 7
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24.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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212897 24.05.2013

Hallhuber: Baldiger Zuwachs für den mittelstandsmarkt?

Das bayerische Modeunternehmen Hallhuber plant im Juni, eine Anleihe zu begeben. Das Emissionsvolumen soll bis zu 30 Mio. EUR betragen. Nach erfolgreicher Platzierung soll die Handelsaufnahme im mittelstandsmarkt der Börse Düsseldorf erfolgen. Mit dem Erlös soll zum einen das weitere Wachstum finanziert werden. Zum anderen soll mit den frischen finanziellen Mitteln ein bestehendes Darlehen getilgt werden. Weitere Details zur Anleihe sind noch nicht bekannt. Weiterlesen

Deutsche Anleihen mit leichten Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag mit leichten Aufschlägen in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg zum Start um 0,08 Prozent auf 144,50 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,43 Prozent.

Nach dem Einbruch der Börse in Tokio am Donnerstag lagen die Notierungen auch am Freitag lange Zeit im Minus. Erst kurz vor Handelsschluss drehten die wichtigen japanischen Aktienindizes ins Plus. Der Zulauf in sichere Anlagen wie deutsche Anleihen war damit etwas moderater.

Im Tagesverlauf warten die Investoren gespannt auf die Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts. Nach Einschätzung von Bankvolkswirten dürfte das Geschäftsklima im Mai stagnieren. Sollten die Erwartungen enttäuscht werden, würde der Frühindikator zum dritten Mal in Folge sinken und damit eine konjunkturelle Wende zum Schlechten hin signalisieren. Am Primärmarkt bleibt es wie vor dem Wochenende üblich ruhig./bgf/jkr

Kurzlaufende US-Anleihen unverändert – langlaufende Bonds legen zu

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben sich am Donnerstag uneinheitlich entwickelt. Zwei- und fünfjährige Anleihen zeigten sich unverändert. Langläufer legten moderat zu. Die Aussicht auf weitere Anleihekäufe der US-Notenbank Fed und schwache Börsen in Asien und Europa hatten die Kurse zunächst deutlich steigen lassen. Nach besser als erwartet ausgefallenen Daten vom US-Arbeitsmarkt sowie starken Daten vom US-Immobilienmarkt stieg die Risikofreude wieder etwas. Die Gewinne bei den Festverzinslichen bröckelten daher etwas ab.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen zeigten sich unverändert bei 98 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,90 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 5/32 Punkte auf 97 16/32 Punkte und rentierten mit 2,03 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 14/32 Punkte auf 93 26/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,20 Prozent./ck/he

Deutsche Anleihen drehen ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben anfängliche Kursgewinne am Donnerstag wieder abgeben müssen. Robuste Konjunkturdaten aus den USA hätten die Risikofreude gehoben, sagten Händler. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Abend um 0,08 Prozent auf 144,48 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,442 Prozent.

Nachdem die als besonders sicher geltenden deutschen Staatstitel zum Handelsauftakt wegen schwacher Konjunkturdaten aus China noch deutlich zulegen konnten, änderte sich das Bild im Handelsverlauf immer deutlicher. Überraschend gute Stimmungswerte aus dem Industriesektor des Euroraums und robuste Daten vom Arbeits- und Häusermarkt in den USA lockten Investoren etwas aus der Defensive und drückten den Bund-Future letztlich ins Minus./hbr/stw

US-Anleihen starten fester

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Donnerstag Kursgewinne zum Handelsauftakt verzeichnet. Die Aussicht auf weitere Anleihekäufe der US-Notenbank Fed und schwache Börsen in Asien und Europa hatten die Kurse zunächst deutlich steigen lassen. Nach besser als erwartet ausgefallenen Daten vom US-Arbeitsmarkt stieg die Risikofreude leicht und die Gewinne bei den Festverzinslichen bröckelten etwas.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,24 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 2/32 Punkte auf 98 24/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,88 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten um 9/32 Punkte auf 97 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,01 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren legten um 12/32 Punkte auf 94 2/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 3,19 Prozent./hbr/bgf

Deutsche Anleihen moderat im Plus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Donnerstag gegen Mittag moderat im Plus gehandelt worden. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg zuletzt um 0,13 Prozent auf 144,73 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,41 Prozent und damit etwas niedriger als am Donnerstag.

Zu Handelsbeginn hatten sichere Anlagen wie Bundesanleihen spürbar von dem Einbruch an der Börse in Tokio profitiert. Dort war der Nikkei-Index um mehr als 1.000 Punkte oder über sieben Prozent gefallen. Es war der stärkste Einbruch seit der Natur- und Atomkatastrophe im März 2011. Händler nannten schwache Konjunkturzahlen aus China als Grund. Sichere Anlagen wie Staatsanleihen waren in diesem Umfeld gut gefragt.

Für Belastung sorgten im Nachgang aber Konjunkturzahlen aus dem Euroraum. Die Einkaufsmanagerindizes, eine Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern, zeichneten ein etwas weniger ungünstiges Bild. Im Mai legten die Kennzahlen von niedrigem Niveau aus spürbar zu. Nach dem zweiten Anstieg in Folge äußerten Bankvolkswirte die Hoffnung, dass der Währungsraum die eineinhalbjährige Rezession im zweiten Quartal hinter sich lassen könnte./bgf/fbr

Spanien muss höhere Zinsen für Kapital zahlen

MADRID/FRANKFURT (dpa-AfX) – Das rezessionsgeplagte Euroland Spanien muss bei der Schuldenaufnahme wieder etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei einer Aufstockung dreier Staatsanleihen erhöhten sich am Donnerstag die zu zahlenden Renditen, wie aus Zahlen der spanischen Notenbank hervorgeht. Der Renditeanstieg folgt allerdings auf eine mehrmonatige Phase stetig rückläufiger Zinsen. Vor der Schuldenkrise lagen die Zinskosten jedoch deutlich tiefer.

Spanien auktionierte Schuldtitel mit Fälligkeit 2016, 2018 und 2026. Das dreijährige Papier rentierte mit 2,44 Prozent und damit 0,2 Punkte höher als bei einer Auktion Anfang Mai. In ähnlichem Ausmaß erhöhten sich die Renditen der anderen beiden Schuldtitel, die bei drei Prozent (2018) beziehungsweise 4,54 Prozent (2026) lagen. Spanien gelang es, mit 4,08 Milliarden Euro etwas mehr Kapital als maximal geplant aufzunehmen./bgf/jkr

DGAP-News: Steilmann-Boecker erhält erneut Investmentgrade Rating

DGAP-News: Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co.KG /
Schlagwort(e): Anleihe
Steilmann-Boecker erhält erneut Investmentgrade Rating

23.05.2013 / 10:37

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Steilmann-Boecker erhält erneut Investmentgrade Rating

Herne/Bergkamen, 23. Mai 2013 – Das traditionsreiche deutsche
Modeunternehmen Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG
(Steilmann-Boecker), ein Unternehmen der Steilmann Gruppe, hat erneut ein
Investment Grade Rating erhalten. In ihrem jährlichen Update hat die
Creditreform Rating AG die BBB Bewertung für Steilmann-Boecker Fashion
Point bestätigt. ‚Das erneute Investmentgrade ist eine Bestätigung unserer
starken Bonität und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind ‚, sagt Dr.
Michele Puller, Geschäftsführer von Steilmann-Boecker.

Das Rating-Zertifikat steht im Anleihebereich der Internetseite
www.steilmann-boecker.de zur Verfügung. Dort wird auch die Rating-Summary
veröffentlicht, sobald sie Steilmann-Boecker vorliegt. Das Unternehmen wird
den finalen Jahresabschluss 2012 voraussichtlich am 4. Juni 2013
veröffentlichen.

Über Steilmann-Boecker

Die Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG mit Sitz in Herne ist ein
traditionsreiches deutsches Modeunternehmen mit 11 Boecker-Filialen und 5
Outlets schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das
Sortiment besteht aus den konzerneigenen Brands wie Steilmann, Apanage und
Kapalua sowie Fremdlabels namhafter Hersteller, die über High Street Stores
und Shop-in-Shop-Konzepte für Premiummarken angeboten werden.
Im Fokus steht die finanzstarke, qualitätsbewusste Zielgruppe 35+, die auf
Markenvielfalt und hohe Servicequalität setzt. Steilmann-Boecker ist Teil
der Steilmann Holding AG (ehemals Miro Radici AG), ein europäischer
Modekonzern mit rund 700 Mio. Euro Jahresumsatz. Steilmann-Boecker selbst
ist seit der Übernahme im Jahr 2005 kontinuierlich gewachsen und erzielte
im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 56 Mio. Euro und einen bereinigten
Gewinn vor Steuern von 3,3 Mio. Euro. Weitere Informationen unter
www.steilmann-boecker.de.

Medienkontakt

Dariusch Manssuri
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212662 23.05.2013

Deutsche Anleihen legen zu – Börse in Tokio bricht ein

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen waren am Donnerstag angesichts einer sehr schlechten Stimmung an der japanischen Börse stark gefragt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg zu Handelsbeginn um 0,21 Prozent auf 144,90 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank im Gegenzug um drei Basispunkte auf 1,40 Prozent. Auch japanische Staatsanleihen erhielten Zulauf.

Nach einem wochenlangen Boom sind die Aktienwerte in Tokio am Donnerstag eingebrochen. Zum Handelsschluss verlor der Nikkei-Index 1.143 Punkte oder mehr als sieben Prozent. Es war der stärkste Einbruch seit der Natur- und Atomkatastrophe im März 2011. Händler nannten schwache Konjunkturzahlen aus China und den stärkeren Yen als Grund. Sichere Anlagen wie Staatsanleihen waren in diesem Umfeld reichlich gefragt./bgf/jkr

US-Anleihen: Überwiegend Verluste

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Mittwoch überwiegend nachgegeben. Im Fokus standen die Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem Kongress. Einerseits hatte er gesagt, dass eine voreilige Straffung oder ein Ende der lockeren Geldpolitik Risiken berge. Daher werde sie so lange locker bleiben wie nötig. Er verwies unter anderem auf den US-Arbeitsmarkt, der trotz der jüngsten Erholung insgesamt weiterhin schwach sei. Zudem erwartet er, dass die Inflation auf Zweijahressicht unter dem 2-Prozentziel bleiben dürfte. Andererseits hielt sich der Fed-Präsident aber auch die Tür für eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik offen. Das Tempo der monatlichen Anleihekäufe könne bei den nächsten Fed-Sitzungen gedrosselt werden, hatte er ebenfalls gesagt.

Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses der Notenbank bleiben zudem gespalten: Einige sind bereit, schon ab Juni einen Gang herunter zu schalten. Viele andere wollen weitere wirtschaftliche Fortschritte sehen, bevor der Fuß vom Gas genommen wird.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,25 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 11/32 Punkte auf 98 22/32 Punkte und rentierten mit 0,89 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen büßten 26/32 Punkte auf 97 17/32 Punkte ein und rentierten mit 2,02 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren gaben 1 17/32 Punkte auf 93 16/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 3,22 Prozent./ck/he

US-Notenbank uneins über Anleihekäufe

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Notenbank Fed bleibt gespalten, was die Bewertung ihrer milliardenschweren Anleihekäufe angeht. Einige Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses sind bereit, schon ab Juni einen Gang herunter zu schalten. Viele andere wollen jedoch weitere wirtschaftliche Fortschritte sehen, bevor der Fuß vom Gas genommen wird. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) der letzten Fed-Sitzung hervor. Die US-Notenbank kauft derzeit zur Stützung der Konjunktur monatlich Anleihen im Wert von 85 Milliarden Dollar. Zuletzt hatte es immer wieder Spekulationen über ein vorzeitiges Ende oder eine Drosselung der Käufe gegeben. Notenbankchef Ben Bernanke hatte die Erwartungen zuvor vor dem US-Kongress gedämpft und gesagt, ein voreiliger Ausstieg könne die wirtschaftliche Erholung gefährden./hbr/he

Deutsche Anleihen geben Gewinne ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch anfängliche Kursgewinne fast komplett wieder abgegeben. Die Aussicht auf weiteres Billiggeld aus den USA hebt die Risikofreude an den Märkten und dämpft die Nachfrage nach sicheren Titeln aus Deutschland. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Abend um 0,03 Prozent auf 144,35 Punkte. Sein Tageshoch hatte er zuvor noch deutlich höher bei 145,20 Punkten markiert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,43 Prozent.

US-Notenbankchef Ben Bernanke dämpfte Spekulationen über einen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. ‚Ein voreiliges Ende oder eine Straffung birgt das Risiko, die wirtschaftliche Erholung abzuwürgen‘, sagte der Fed-Chef in Washington. Die Geldpolitik bleibe so lange wie nötig expansiv, versprach Bernanke bei einer Anhörung vor dem US-Kongress. Die Aussicht auf eine ungebremste Liquiditätsflut fachte die Rally an den Börsen weiter an. Die bei defensiven Anlegern gefragten deutschen Anleihen gerieten im Gegenzug unter Druck./hbr/he

Bernanke: Fed könnte Fuß bei Anleihekäufen vom Gas nehmen

WASHINGTON (dpa-AFX) – US-Notenbankchef Ben Bernanke wendet sich vor dem US-Kongress und hält die Tür für eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik nun doch offen. Das Tempo der monatlichen Anleihekäufe könne bei den nächsten Fed-Sitzungen gedrosselt werden, sagte Bernanke am Mittwoch vor Abgeordneten in Washington. Nachdem Bernanke eingangs noch betont hatte, auf wie wackeligen Beinen der moderate Aufschwung stehe, sprachen Händler von einer ‚unglaublichen Kehrtwende‘. Der Devisenmarkt ging auf Berg- und Talfahrt.

Voraussetzung, um den Fuß beim Anleihekaufprogramm vom Gas zu nehmen, sei allerdings eine kontinuierliche Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, sagte Bernanke. Zu Beginn seiner Rede hatte er noch die Gefahren einer vorzeitigen Abkehr vom aggressiven geldpolitischen Kurs hervorgehoben: ‚Ein voreiliges Ende oder eine Straffung birgt das Risiko, die wirtschaftliche Erholung abzuwürgen‘, sagte Bernanke. Er versprach, dass die Geldpolitik so lange wie nötig expansiv bleibe.

HEFTIGE SCHWANKUNGEN AM DEVISENMARKT

Der Devisenmarkt reagierte mit heftigen Schwankungen auf die Äußerungen. Der US-Dollar geriet durch die Aussagen zunächst stark unter Druck und fiel auf den tiefsten Stand seit einer Woche. Der Euro stieg im Gegenzug auf ein Tageshoch bei 1,2998 Dollar. Zuvor hatte die europäische Gemeinschaftswährung noch mehr als einen halben Cent tiefer gestanden. Nach den Aussagen zu einer möglichen Drosselung der Anleihekäufe rutschte der Euro jedoch kräftig ab und notierte zuletzt nur noch bei 1,2883 Dollar./hbr/he

DGAP-Adhoc: Centrosolar Group AG: Hauptversammlung beschließt Bilanzsanierung – Wesentlicher Meilenstein im Rahmen der Unternehmenssanierung erreicht

Centrosolar Group AG / Schlagwort(e): Kapitalmaßnahme

22.05.2013 16:59

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG

Hauptversammlung beschließt Bilanzsanierung – Wesentlicher Meilenstein im
Rahmen der Unternehmenssanierung erreicht

München, 22. Mai 2013. Nach der gestrigen Zustimmung der Anleihegläubiger
haben heute die Aktionäre im Rahmen der Hauptversammlung dem vom Vorstand
erarbeiteten Maßnahmenpaket zur Sanierung der Bilanz der CENTROSOLAR Group
AG mit großer Mehrheit zugestimmt.

Im Wesentlichen wurden folgende Beschlüsse gefasst: Das Grundkapital der
Gesellschaft wird in vereinfachter Form von EUR 20.351.433 auf EUR 814.057
– nach Einziehung von 8 Aktien – herabgesetzt. Dadurch verringert sich im
ersten Schritt die Anzahl der Aktien der Gesellschaft im Verhältnis 25:1.
Im nächsten Schritt wurde beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft
gegen Sacheinlage der EUR 50.000.000-7% Anleihe 2011/2016 (‚Anleihe‘) und
eines Nachrangdarlehens um insgesamt EUR 6.260.000 auf EUR 7.074.057 zu
erhöhen. Dadurch können die Anleihe in Höhe von nominal 50 Mio. EUR sowie
das Nachrangdarlehen in Höhe von nominal 9,5 Mio. EUR in Eigenkapital
umgewandelt und somit die Finanzverschuldung um mehr als 60% gesenkt
werden. Schließlich wurde beschlossen, in einem dritten, zeitlich
nachfolgenden Schritt das Grundkapital der Gesellschaft gegen Bareinlage
mit Bezugsrecht der Aktionäre um bis zu 5.000.000 Stückaktien der
Gesellschaft zu erhöhen. Durch diesen Beschluss sollen dem Unternehmen
frische Finanzmittel zugeführt werden.

Die Umsetzung der Maßnahmen ist im 2. Halbjahr vorgesehen. Die Anleihe
bleibt bis wenige Tage vor dem Beginn der Erwerbsfrist (voraussichtlich
Ende des dritten Quartals) im Freiverkehr der Börse Stuttgart
(Handelssegment BondM) handelbar. Die genauen Termine wird die Gesellschaft
noch bekanntgeben.

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Über die CENTROSOLAR Group AG:

Die börsennotierte CENTROSOLAR Group AG, München, (WKN 514850) ist mit über
700 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika und einem Jahresumsatz in den
fortgeführten Bereichen von 189 Millionen EUR (2012) einer der führenden
Anbieter von Photovoltaik (PV)-Anlagen für Dächer und Schlüsselkomponenten.
Das Programm umfasst PV-Komplettsysteme, Module, Wechselrichter und
Befestigungssysteme. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes werden im Ausland
erzielt. Es gibt CENTROSOLAR-Niederlassungen u.a. in Italien, Frankreich,
Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den
USA. CENTROSOLAR verfügt über ein Modulproduktionswerk in
Wismar/Deutschland. Das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte
Modulproduktionswerk zählt mit einer Jahreskapazität von 350 MWp zu den
größten und effizientesten Fabriken Europas.

Weitere Informationen unter: www.centrosolar-group.com.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

MetaCom GmbH

Georg Biekehör

Tel.: +49 (0) 6181 982 80 30

E-Mail: g.biekehoer(at)go-metacom.de

22.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Centrosolar Group AG
Walter-Gropius-Str. 15
80807 München
Deutschland
Telefon: +49 (0)89 20 1800
Fax: +49 (0)89 20 180 555
E-Mail: info@centrosolar.com
Internet: http://www.centrosolar-group.de
ISIN: DE0005148506, DE000A1E85T1,
WKN: 514850, A1E85T,
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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gamigo AG gibt Details für Mittelstandsanleihe bekannt

gamigo AG: Vorzeitige Kündigung und Rückzahlung der Anleihe 13/18
Der Online-Spiele-Anbieter gamigo hat die Emissionsdetails seiner Mittelstandsanleihe bekannt gegeben: Der Kupon beträgt 8,5%, der nachträglich vierteljährlich ausgezahlt wird. Mindestzeichnungssumme der Anleihe sind 1.000 EUR. Bis zu 15 Mio. EUR sollen bei privaten und institutionellen Anlegern platziert werden. Die Zeichnungsfrist des fünfjährigen Bonds beginnt am 5. Juni und läuft voraussichtlich bis 18. desselben Monats. Ab dem 20. Juni soll die Anleihe im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet werden. Begleitet wird die Emission u.a. von GBC Kapital. Weiterlesen