US-Anleihen geben nach

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Freitag nachgegeben. Es gebe erste Anzeichen, dass die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbank zur Stützung der Wirtschaft Wirkung zeigten, sagten Börsianer. Dementsprechend seien die als sicher geltenden Staatspapiere kaum gefragt gewesen.

Zweijährige Anleihen gaben um 1/32 auf 99 24/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 0,241 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 9/32 Punkte auf 99 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,815 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 25/32 Punkte auf 98 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,898 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren büßten 26/32 Punkte auf 95 19/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 3,101 Prozent./la/he

ANALYSE/Comdirect: Privatanleger bei Aktien weiter in Kauflaune

FRANKFURT (dpa-AFX) – Das Interesse für Aktien unter den Privatanlegern in Deutschland hält einer Studie zufolge an. Im April hätten diese immer wieder zwischenzeitlich gesunkene Kursniveaus zum Einstieg genutzt und während der Berichtssaison gezielt in dividendenstarke Titel investiert, teilte die Direktbank Comdirect am Freitag mit. Der Comdirect Brokerage Index sei gegenüber dem März insgesamt von 102,4 auf 109,1 Punkte gestiegen.

Der Index für die Anlageklasse Aktien habe besonders stark von 111,9 auf 126,0 Punkte zugelegt und sei nun auf dem höchsten Wert seit Mai 2012, heißt es weiter. ‚Der Optimismus der Anleger hat sich gelohnt, denn der Dax setzte zur Monatsmitte zum erneuten Höhenflug an‘, sagte Stefan Wolf, Produktmanagwer Trading bei Comdirect. ‚Gefragt waren vor allem Unternehmen mit hohen Ausschüttungen. Hier wurde zum Teil noch kurz vor den Hauptversammlungen zugegriffen.‘

Angeführt wurde die Liste der Top-Käufe laut Comdirect vom Versorger Eon , gefolgt von der Commerzbank , BASF und Daimler . Zudem sei mit Barrick Gold einer der weltweit größten Goldproduzenten auf den vorderen Plätzen gelandet. ‚Offenbar glauben viele Anleger, dass die Erfolgsgeschichte des Edelmetallls noch nichtv zu Ende ist‘, kommentierte Wolf. Auch bei den Optionsscheinen schaffte es eine Call-Option auf Gold unter die meistgehandelten Papiere, die ansonsten von Dax-Produkten dominiert wurde. Insgesamt zeigte sich der Index für diese Anlageklasse fast unverändert bei 107,5 (März: 107,7) Punkten, während der Zertifikate-Index von 106,9 auf 103,0 Punkte zurückging.

Rentenpapiere wurden indes auch im April überwiegend verkauft, was der Brokerage-Index bei 54,9 (März: 53,8) Punkten zeigt. Insbesondere Unternehmenspapiere aus der krisengeschüttelten Solarbranche wurden abgestoßen. ‚Viele Anleihen werfen derzeit nur eine mäßige Rendite ab‘, sagte Wolf. ‚Der Trend geht deshalb klar zur Aktie.‘ Das galt auch im Fonds-Bereich: Lediglich Aktienfonds waren stärker gefragt als zuletzt, während die anderen Fonds-Arten stagnierten. Der Teilindex verbesserte sich im Vergleich zum März von 51,7 auf 72,7 Punkte.

Der Comdirect Brokerage Index erscheint monatlich und zeigt nach Angaben von Comdirect, ob die Privatanleger in Deutschland tendenziell stärker in Wertpapiere investieren oder ob die Investitionsneigung eher rückläufig ist. Die Daten zu seiner Berechnung sind laut Comdirect repräsentativ für das Verhalten der Privatanleger. Ein Indexstand über 100 Punkten zeigt an, dass die Kaufbereitschaft der Anleger im betrachteten Monat zunahm, und ein Stand unter 100 Punkten deutet auf eine rückläufige Investitionsbereitschaft hin./gl/he

Deutsche Anleihen: Zehnjahresrendite auf höchstem Stand seit Ende März

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag spürbare Verluste hinnehmen müssen. Händler begründeten die Entwicklung mit der anhaltend guten Börsenstimmung. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis zum frühen Abend um 0,86 Prozent auf 144,63 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,38 Prozent. Mit 3,91 Prozent hatte sie zwischenzeitlich den höchsten Stand sei Ende März erreicht.

Die weiterhin freundliche Stimmung an den Aktienmärkten laste weiter auf den Festverzinslichen, sagten Händler. Die gute Stimmung an den Finanzmärkten zeigte sich auch bei einer Auktion italienischer Staatsanleihen. Bei einer Versteigerung einjähriger Schuldtitel zahlte Italien eine rekordniedrige Rendite. Damit setzt sich die Tendenz der vergangenen Wochen fort. Auch die im März gestiegenen deutschen Exporte lasteten auf den Anleihen./jsl/he

Börse Stuttgart-News: bonds weekly

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – Der Newsletter rund um den Anleihenhandel.

Ausgabe 19 / 10.05.2013

INVESTOREN ZEIGEN STEIGENDE RISIKOFREUDIGKEIT

Am Freitag der Vorwoche überraschte der US-Arbeitsmarktbericht für April mit einem Zuwachs von 165.000 Stellen und einer Aufwärtskorrektur der beiden Vormonate um insgesamt 114.000 neue Jobs. Nach Maßgabe der jüngsten Daten hat die US-Wirtschaft in den vergangenen drei Monaten einen durchschnittlichen Stellenzuwachs von 212.000 verbucht. Die Arbeitslosenquote ging im April auf 7,5 Prozent leicht zurück, wobei dieser Stand auch auf eine weiterhin nur langsam wachsende Zahl an zusätzlichen Erwerbspersonen zurückzuführen ist. An den Anleihenmärkten sorgten die US-Arbeitsmarktdaten zum Wochenausklang aber für kräftige Kursverluste.

Die EU-Kommission stellte zum Ende der Vorwoche ihre Frühjahrprognose vor. Dabei hat sie das erwartete Wirtschaftswachstum für einen Großteil der Mitgliedsstaaten im laufenden Jahr weiter zurückgenommen. Das Bruttoinlandsprodukt soll demnach in der Eurozone in diesem Jahr um 0,5 Prozent schrumpfen, bevor es 2014 wieder um 1,2 Prozent zulegen werde.

Nach den deutlichen Kursverlusten am Freitag sind Bundesanleihen aber behauptet in die neue Woche gestartet. Der Montag verlief relativ ruhig. Die Wirtschaftsdaten aus dem Euro-Raum lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen und sorgten damit kaum für neue Impulse.

Die steigende Risikofreudigkeit der Investoren trieb sowohl den DAX als auch die US-Indizes Dow Jones und S&P 500 auf neue Rekordstände. Im Zuge dessen waren Bundesanleihen am Dienstag weniger gefragt.

Am Mittwoch standen erneut kaum marktrelevante Konjunkturdaten auf dem Programm. Der überraschende Anstieg der deutschen Industrieproduktion im März sorgte jedoch für einen Paukenschlag.

Moderate Erholung am US-Arbeitsmarkt setzt sich fort

Am Donnerstag bestätigte sich die moderate Erholung des US-Arbeitsmarktes. Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe ist mittlerweile auf den tiefsten Stand seit fast fünfeinhalb Jahren gefallen. Sie ging in der Vorwoche um 4.000 auf 323.000 zurück. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg auf 335.000 Anträge gerechnet.

Deutscher Export brummt

Die deutschen Exportdaten verliehen am Freitag dem Aktienmarkt Rückenwind und drückten gleichzeitig die Kurse der Anleihen. Die Ausfuhren hatten im März um 0,5 Prozent zum Vormonat zugelegt, nachdem es im Februar noch einen Rückgang von 1,2 Prozent zu verzeichnen gab.

Rallye am Aktienmarkt drückt Bund-Future

Im Zuge der Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank war der Bund-Future in der vergangenen Woche auf ein neues Allzeithoch geklettert und schloss am Freitag bei rund 147,00 Prozentpunkten. In der Berichtswoche konsolidierte das deutsche Börsenbarometer zunächst. Dabei wurden zur Wochenmitte im Tief 145,42 Prozentpunkte erreicht. Am Donnerstagmittag stieg der Bund-Future auf ein Wochenhoch von 146,23 Prozentpunkte an. Nach den überraschend guten Arbeitsmarktdaten aus den USA rutschte der Kurs aber bis zum Abend auf 145,50 Prozentpunkte ab. Die neuerlichen Rekordhöchststände des DAX drückten die Anleihekurse am Freitag weiter nach unten. Der Bund-Future lag nun im Bereich von 145,00 Prozentpunkten.

Anlegertrends

UNTERNEHMENSANLEIHEN: Neue STRABAG-Anleihe stößt auf großes Interesse

Die STRABAG AG ist Marktführer im deutschen Verkehrswegebau. Im Konzernverbund der STRABAG SE, die zu den größten europäischen Baukonzernen zählt, ist die STRABAG AG mit ihren zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften vorwiegend in Deutschland tätig. Seit dem Mittwoch der Berichtswoche ist nun eine neue STRABAG-Anleihe an der Börse Stuttgart handelbar. Das Papier hat eine siebenjährige Laufzeit und verzinst sich mit 3,00 Prozent. Die kleinste handelbare Einheit beträgt 1.000 Euro nominal. Das neue Angebot wird von den Marktteilnehmern bereits sehr gut angenommen. Die Anleihe erfreut sich großer Beliebtheit.

Der Volkswagen Konzern mit Sitz in Wolfsburg arbeitet daran, der weltweit größte Automobilhersteller zu werden. Im vergangenen Jahr lieferte der Konzern 9,276 Millionen Fahrzeugen an Kunden aus. Das entspricht bereits einem Pkw-Weltmarktanteil von 12,8 Prozent. Nun hat Volkswagen eine neue Anleihe emittiert. Diese notiert in Euro und wird am 8. Februar 2018 fällig. Der Zinssatz beträgt 1,125 Prozent und wird jährlich bezahlt. Die Umsätze in den ersten Handelstagen waren auch hier erfreulich.

Sehr reges Interesse zeigen die Anleger weiterhin an der jüngsten Emission im Handelssegment Bondm. Die Umsätze der Ekotechnika-Anleihe bewegen sich seit dem Handelsstart vor gut einer Woche nahezu kontinuierlich im siebenstelligen Bereich. Die Kurse liegen hier bisher zwischen 100 und 101 Prozent.

bondm-News

Dürr AG

Der Maschinen- und Anlagenbauer veröffentlichte diese Woche die Zahlen für das erste Quartal. Mit 2,48 Milliarden Euro erreichte der Auftragsbestand einen neuen Höchstwert. Der Umsatz fiel mit 542,5 Mio. Euro abrechnungsbedingt um 3,5 Prozent niedriger aus als im ersten Quartal 2012. Das EBIT erhöhte sich um 21,6 Prozent (36,0 Mio. Euro) und das Ergebnis nach Steuern lag bei 22,7 Mio. Euro. Das Unternehmen bestätigte nach dem planmäßigen Verlauf des ersten Quartals und unter der Bedingung gleichbleibender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen seine Prognose für das Jahr 2013. Laut Pressemittleitung erwartet die Dürr AG für das Gesamtjahr einen Umsatz von 2,4 bis 2,6 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand soll Ende 2013 bei mindestens 2,0 Mrd. Euro liegen. Die Mitarbeiterzahl soll voraussichtlich auf rund 8.000 ansteigen (derzeit 7.784 Mitarbeiter).

Air Berlin Plc

Die Airline konnte die Auslastung im April um 4,2 Prozentpunkte steigern und beförderte 2.481.959 Fluggäste. Die angebotenen Sitzplatzkilometer (ASK) reduzierte Air Berlin im Zuge der Flugplanoptimierung um 13,8 Prozent auf 4,37 Milliarden, die zurückgelegten Passagierkilometer (RPK) reduzierten sich gleichzeitig nur um 9,3 Prozent auf 3,67 Milliarden.

Ekotechnika GmbH

Sehr reges Interesse zeigen Anleger nach wie vor an der jüngsten Anleiheemission in Bondm. Gut eine Woche ist seit dem Handelsstart vergangen und die Umsätze bewegen sich fast durchgängig im siebenstelligen Bereich bei Kurse zwischen 100 und 101.

Getgoods.de AG

In der vergangenen Woche hat der Vorstandsvorsitzende des Online-Handelshauses getgoods.de AG, Herr Markus Rockstädt-Mies erneut 10.000 Aktien der Gesellschaft zu tagesaktuellen Kursen gekauft, so die Unternehmensmeldung. Insgesamt halte das Management der getgoods.de AG damit nun 57,48 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG.

börse stuttgart tv

EZB und Fed: Rekordtiefe Zinsen und ihre Auswirkungen

Die EZB hat den Leitzins auf ein Rekordtief gesenkt. Welche Auswirkungen hat dies und wie haben die Anleger darauf reagiert? Besteht die Gefahr einer Blasenbildung am Anleihenmarkt? EZB und Fed – die beiden Notenbanken in dieser Woche das Thema des Stuttgarter Anleihenforums.

Nach dem EZB-Zinsentscheid: Die Folgen für Anleger

Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank in der vergangenen Woche den Leitzins gesenkt. Der Euroraum verfügt nun seit vergangener Woche über historisch tiefe Zinsen von 0,5 Prozent. Doch welche Folgen ergeben sich hieraus für Anleger? Dietmar Zantke von Zantke Asset Management bei Börse Stuttgart TV.

Neueinführungen an der Börse Stuttgart

STRABAG

Die STRABAG AG, Köln, blickt als Marktführer im deutschen Verkehrswegebau auf eine mehr als 80-jährige Tradition zurück. Im Konzernverbund der STRABAG SE, die heute mit rund 74.000 Mitarbeitern und einer Jahresbauleistung im Geschäftsjahr 2012 von rund 14,04 Mrd. Euro zu den größten europäischen Baukonzernen zählt, bearbeitet die STRABAG AG mit ihren zahlreichen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften vorwiegend die Fläche Deutschland. Seit Mittwoch ist eine neue STRABAG-Anleihe an der Börse Stuttgart handelbar. Die Neuemission verzinst sich bei siebenjähriger Laufzeit mit einem Kupon von 3,00 Prozent. Die kleinste handelbare Einheit beträgt 1.000 Euro nominal.

Volkswagen

Der Volkswagen Konzern mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2012 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 9,276 Millionen (2011: 8,265 Millionen), das entspricht einem Pkw-Weltmarktanteil von 12,8 Prozent. Die neu emittierte Anleihe notiert in Euro und wird am 8. Februar 2018 fällig. Der Zinssatz beträgt 1,125 Prozent und wird jährlich bezahlt. Die Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 500 Millionen Euro, notiert knapp unter pari.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

Würth trotz Rezession in Südeuropa optimistisch

Schlagworte: Unternehmen / Würth
Der Handelskonzern Würth erwartet im laufenden Geschäftsjahr trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche in Südeuropa ein leichtes Umsatzplus. Er erwarte ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich und eine „angemessene Ergebnisentwicklung“, sagte Vorstandssprecher Robert Friedmann. Man wolle Kosten sparen, vor allem in Spanien und Italien. Dort hatte das unternehmen bereits 2012 jeweils 500 Stellen gestrichen. Würth berichtete für das Jahr 2012 von einem Umsatzanstieg in der Gruppe um knapp drei Prozent auf 9,98 Mrd. Euro; zugleich stieg das Betriebsergebnis um 5,1 Prozent auf 415 Mio. Euro, was allerdings unter den Erwartungen lag.
Quelle: Focus Money

Ernst & Young: Viele deutsche Manager schönen Zahlen

Schlagworte: Unternehmen / Europa
55 Prozent der deutschen Manager berichten inmitten der schwierigen Konjunkturlage von steigendem Druck, mit guten Quartalszahlen den hohen Ansprüchen der Investoren und Anteilseigner gerecht zu werden. 34 Prozent von ihnen geben an, dass Unternehmen Geschäftszahlen oftmals besser aussehen lassen, als sie tatsächlich sind. Das berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einer Studie, für die in ganz Europa knapp 3.500 Finanzvorstände, Leiter der Revision, der Rechtsabteilung und des Compliance-Managements befragt wurden – davon 100 in Deutschland. Demnach ist Korruption in der Wirtschaft vieler europäischer Länder immer noch weit verbreitet. Nach Meinung von 39 Prozent der befragten Manager ist Bestechung in ihrem Land an der Tagesordnung, wie Ernst & Young berichtet. „Spitzenplätze“ belegen hier Slowenien, Griechenland und die Ukraine. Deutschland liegt mit 30 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Am wenigsten verbreitet ist Korruption demnach in der Schweiz, Finnland und Schweden. In Westeuropa halten etwa 14 Prozent der Manager es in der eigenen Branche für übliche Praxis, Aufträge mit Hilfe von Bestechung zu gewinnen – in Deutschland sind es neun Prozent.
bfr

US-Anleihen starten schwächer

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Freitag mit Kursverlusten gestartet. Händler erklärten die schwächere Tendenz mit der guten Börsenstimmung. Wichtige Konjunkturdaten stehen zum Wochenausklang nicht auf der Agenda. Am Donnerstag hatten besser als erwartet ausgefallene Zahlen vom US-Arbeitsmarkt die Risikofreude gehoben.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 25/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 3/32 Punkte auf 99 9/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,77 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 10/32 Punkte auf 99 3/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,85 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren gaben um 26/32 Punkte auf 96 16/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 3,05 Prozent./hbr/bgf

Deutsche Anleihen: Zehnjahresrendite auf höchstem Stand seit Ende März

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag spürbare Verluste hinnehmen müssen. Händler erklärten die Entwicklung mit der anhaltend guten Börsenstimmung. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank bis zum Mittag um 0,51 Prozent auf 145,15 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um sechs Basispunkte auf 1,33 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Ende März.

In einem fundamental ruhigen Umfeld tendierten die Aktienmärkte in Asien und Europa abermals freundlich. Sichere Anlagen, zu denen Bundesanleihen zählen, waren in diesem Umfeld deutlich weniger gefragt. Die gute Stimmung an den Finanzmärkten zeigte sich auch bei einer Auktion italienischer Staatsanleihen. Bei einer Versteigerung einjähriger Schuldtitel zahlte Italien eine rekordniedrige Rendite. Damit setzt sich die Tendenz der vergangenen Wochen fort./bgf/jsl

Centrosolar: Licht am Horizont?

Die in München ansässige Centrosolar AG veröffentlichte ihr vorläufiges Ergebnis. Demnach musste der Photovoltaik-Anbieter im ersten Quartal einen Rückgang beim Vertrieb von 25% verzeichnen. Dies sei fast ausschließlich auf die Marktentwicklung in Deutschland zurückzuführen, begründete das Unternehmen diesen Rückgang. Weiterlesen

DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: ‚Bis zu 7 Prozent Rendite und Zweifach-Schutz‘

DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG / Schlagwort(e):
Sonstiges
mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: ‚Bis zu 7 Prozent Rendite und
Zweifach-Schutz‘

10.05.2013 / 13:28

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Im Company – Talk: Ralf Elender, Vorstand

– ‚Erfolgreiches, risikoarmes Geschäftsmodell belegt durch zahlreiche
abgeschlossene Transaktionen‘

– ‚Wir investieren an den Top-Standorten: München, Kitzbühel und
Istanbul‘

– ‚Die Mittel aus unserer Anleihe wollen wir in weitere, attraktive
Projekte investieren.‘

– ‚Zweifaches Sicherungskonzept mit Teil-Absicherung der Rückzahlung und
Inflationsschutz‘

– ‚Bei Mittelstandsanleihen wird sich die Spreu vom Weizen trennen.‘

Hintergrund

Die STERN IMMOBILIEN AG hält und veredelt Immobilien an nationalen und
internationalen Top-Standorten. Zielregionen sind insbesondere der Raum
München, Kitzbühel und Umgebung sowie Istanbul. Im Fokus der
Geschäftstätigkeit stehen die Wert- und Ertragsoptimierung und der
anschließende Verkauf von qualitativ hochwertigen Wohnobjekten,
Geschäftshäusern sowie Grundstücken. Durch langjährige Immobilienexpertise,
intelligente Wertschöpfungskonzepte und hervorragenden Marktzugang werden
dabei überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen erzielt. Die
Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börse Berlin gelistet.

Aktuell begibt die STERN IMMOBILIEN AG eine Mittelstandsanleihe.

mainvestor Company Talk sprach dazu mit Vorstandsmitglied Ralf Elender

mainvestor: Herr Elender, wie läuft die Anleiheplatzierung?

Ralf Elender: Wir sind sehr zufrieden und bekommen viele positive Feedbacks
für die Stern-Anleihe – und natürlich Zeichnungen. Die Investoren überzeugt
offenbar die Kombination aus dem Zinskupon von 6,25 Prozent pro Jahr und
dem Zweifach-Schutz unserer Anleihe. Insgesamt ergibt sich daraus durch die
zusätzliche Inflationsabsicherung eine Rendite von bis zu 7,02 Prozent pro
Jahr. Das ist offenkundig für viele Investoren ein attraktives Package.

mainvestor: ‚Zweifach-Schutz‘, ist das wirklich notwendig?

Ralf Elender: Ich bin überzeugt, dass Sicherheit neben der Rendite bei
Mittelstandsanleihen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir haben ja
bereits die ersten Insolvenzen bei Unternehmen mit Mittelstandsbonds
erlebt, mit schlimmen Folgen für die Anleihegläubiger. Und wir werden
weitere Ausfälle erleben. Da ist ein Anleger gut beraten, wenn er zweimal
hinschaut und die Branche sowie die Absicherungen einer Anleihe mit ins
Kalkül zieht, sonst ist das ‚Spielcasino‘. Die Spreu wird sich bei
Mittelstandsanleihen vom Weizen trennen und in diesem Zuge erscheint uns
unser Zweifach-Schutz sehr sinnvoll. Nicht zu vergessen: Wir bieten
trotzdem eine Rendite von bis zu 7 Prozent pro Jahr.

mainvestor: Kommen wir zum operativen Geschäft, was zeichnet die Stern
Immobilien AG aus?

Ralf Elender: Wir sind mit unserem Heimatmarkt München und Istanbul an den
attraktivsten Immobilienmärkten Europas tätig. Die guten
Investmentaussichten dieser Märkte bestätigt eine aktuelle Studie von PWC,
die auf einer Umfrage bei mehr als 500 Immobilienexperten beruht. Darüber
hinaus sind wir mit Kitzbühel an einem weiteren internationalen
Top-Standort aktiv. Als aktiver Immobilienmanager zeichnen uns ein klarer
Renditefokus sowie eine kompakte und wenig risikoreiche Wertschöpfungskette
aus. Die Stern Immobilien AG arbeitet seit Jahren profitabel; per Ultimo
2012 betrug die Eigenkapitalquote im Konzern mehr als 30 Prozent.

mainvestor: Können Sie uns bitte Ihr Geschäftsmodell näher erläutern?

Ralf Elender: Wir erwerben an den genannten Top-Standorten hochwertige
Wohn- und Geschäftshäuser sowie Grundstücke mit Optimierungspotenzial. Das
heißt wir kaufen nur sehr genau ausgewählte Objekte, agieren insgesamt
vorsichtig und bleiben lieber außen vor, wenn wir von einer Transaktion
nicht überzeugt sind. Wir müssen nicht jedes Geschäft machen. Darüber
hinaus sind wir auch mit Co-Investoren unterwegs, was unser Risiko
zusätzlich begrenzt. Die einzelnen Objekte werden veredelt und kurz- bis
mittelfristig wieder veräußert. Zahlreiche abgeschlossene Transaktionen
belegen den Erfolg unseres Geschäftsmodells. Wir konnten dabei stattliche
Renditen erzielen und das bei einer durchschnittlichen Kapitalbindung von
nur 1,7 Jahren je Transaktion.

mainvestor: Wie können Sie in München erfolgreich sein? Dieser
Immobilienmarkt ist ja einigermaßen hochpreisig?

Ralf Elender: Die Immobilienpreise in München sind zwar über Jahre stetig
gestiegen, doch ist München im internationalen Vergleich immer noch
ausgesprochen billig. Aufgrund des höchsten Kaufkraftkoeffizienten und des
höchsten Bevölkerungswachstums unter Deutschlands Großstädten sowie der
hohen Lebensqualität Münchens werden die Immobilienpreise in der Weltstadt
München weiter steigen. Insbesondere Top-Objekte sind in München rar und
begehrt. Wir verfügen speziell in München über eine tiefe Markt- und
Transaktionskenntnis sowie ein exzellentes Netzwerk, das uns den Zugang zu
den Objekten erschließt. Beim Erwerb entscheiden wir schnell und zugleich
überlegt, weil wir unser Optimierungskonzept bereits in der Tasche haben.
Wichtig ist, dass eine erworbene Immobilie mit unserem Konzept jederzeit
fungibel ist.

mainvestor: Warum begeben Sie nun eine Mittelstandsanleihe?

Ralf Elender: Aktuell verfügen wir über eine sehr attraktive
Projektpipeline. Mit dem erwarteten Mittelzufluss können wir sehr flexibel
agieren und uns attraktive Objekte schneller sichern. Auch können wir so
eine gute Finanzierungsstruktur für die einzelnen Objekte darstellen.

mainvestor: Was planen Sie konkret?

Ralf Elender: Konkret sind in München bereits der Erwerb einer Immobilie im
Stadtteil Lehel sowie die Entwicklung eines Gewerbegebiets im Süden der
Stadt geplant. In Istanbul werden wir uns an einer städtebaulichen
Entwicklung beteiligen. Dahinter verbirgt sich die behördlich unterstützte
urbane Transformation, also eine Neugestaltung eines wild gewachsenen
Stadtviertels. Wir unterstützen damit den Wandel von Istanbul in eine
moderne und erdbebensichere Stadt.

mainvestor: Ihre Anleihe weist als erste Mittelstandsanleihe in Deutschland
ein umfangreiches, zweifaches Schutzkonzept auf. Was sind dessen Inhalte?

Ralf Elender: Die erste Sicherungskomponente ist die Absicherung des
Anspruchs der Rückzahlung der Anleihe in Höhe von 55 Prozent des
Anleihevolumens durch mehrere Sicherheiten. Darunter fallen die Verpfändung
eines Anteils von 90 Prozent unseres Tochterunternehmens Stern Real Estate
AG sowie werthaltige Forderungen. Die zweite Sicherungskomponente, die die
Anleihe bietet, ist ein Inflationsschutz, der bei einem Anstieg der
Verbraucherpreise greift. Darüber hinaus ist eine Zinszahlung der Anleihe
bei einem Treuhänder hinterlegt.

mainvestor: Wie sieht der Inflationsschutzmechanismus bei der Stern-Anleihe
im Detail aus?

Ralf Elender: Zunächst einmal bekommt der Anleger auf jeden Fall pro Jahr
6,25 Prozent an Zinsen ausbezahlt. Dann schauen wir uns die
durchschnittliche Inflation während der Gesamtlaufzeit an. Bleibt die
Geldentwertung bei unter 2 Prozent pro Jahr, dann wird die Anleihe 2018 zu
100 Prozent zurückgezahlt. Hat die Inflation während der Laufzeit im
Durchschnitt über 2 Prozent betragen, dann zahlen wir sogar mehr als den
ursprünglich investierten Betrag zurück, nämlich bis zu 105,5 Prozent.
Dieser Wert wird ab einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 2,91
Prozent erreicht. Durch die Möglichkeit einer erhöhten Rückzahlung
errechnet sich eine jährliche Rendite von bis zu 7 Prozent.

mainvestor: Ist Inflation derzeit denn wirklich ein relevantes Thema?

Ralf Elender: Heute, im Frühjahr 2013, vielleicht nicht. Aber bedenken Sie
bitte, dass wir für unsere Anleger einen Zeitraum von fünf Jahren mit der
Anleihe abdecken. Und in diesem Zeitraum halten Experten gemäßigte
inflationäre Tendenzen mit Blick auf die expansive Geldpolitik der
Notenbanken und die Entwicklung in Europa für ein nicht unrealistisches
Szenario. Niedrigen Inflationsraten heute können in drei oder vier Jahren
deutlich höhere Inflationsraten gegenüber stehen. Das berücksichtigt unsere
Anleihe. Der Anleger, der in unserer Anleihe investiert ist, muss sich also
in Bezug auf eine mögliche Geldentwertung weniger Sorgen machen, da er
einen Ausgleich erhält.

mainvestor: Gibt es ein Rating Ihrer Anleihe durch eine unabhängige, von
einer Aufsichtsbehörde anerkannten Ratingagentur?

Ralf Elender: Ja, Scope Ratings bewertet unsere Anleihe mit der Rating-Note
A- mit einem stabilen Ausblick entsprechend einem geringen Ausfallrisiko.
Nur ganz wenige Mittelstandsanleihen haben bislang ein entsprechend gutes
Rating erhalten.

mainvestor: Verglichen mit anderen bereits am Markt befindlichen
Mittelstandsanleihen gleicher Note weist Ihre Mittelstandsanleihe eine
höhere Rendite auf. Was sind die Gründe dafür?

Ralf Elender: Es ist unsere erste Anleihe, wir sind am Kapitalmarkt noch
kein sehr bekanntes Unternehmen und wir wollen vor diesem Hintergrund
Anlegern bewusst einen ansprechenden jährlichen Kupon von mehr als 6
Prozent bieten. Vergleichsunternehmen aus dem Immobilienbereich mit
identischem Rating weisen bei ihren Anleihen aktuell teilweise Renditen von
nur rund 4 Prozent aus, das stimmt. Uns ist es wichtig, dass wir für die
Anleger einen Anreiz schaffen. Immerhin gibt es noch keine weitere
Mittelstandsanleihe mit Inflationsschutz und Sicherheitenbestellung mit
Rating A -.

mainvestor: Bis wann und wo können Anleger Ihre Mittelstandsanleihe
zeichnen?

Ralf Elender: Die Zeichnungsfrist soll am 17. Mai enden. Jedoch kommt es zu
einer vorzeitigen Schließung, sobald das maximale Anleihevolumen von 20
Mio. Euro erreicht ist. Anleger können unsere Mittelstandsanleihe mit der
Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) A1TM8Z über ihre Hausbank und bei
Discount-Brokern zeichnen. Dabei ist es möglich, die Anleihe über die
Frankfurter Wertpapierbörse (Börsenplatz Frankfurt) oder über die Börse
München (Börsenplatz München) zu zeichnen. Die Mindestzeichnungsgröße
beträgt dabei 1.000 Euro, so dass auch private Anleger dabei sein können.

mainvestor: Vielen Dank, Herr Elender.

Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Einladung zur Zeichnung
oder zum Kauf eines Wertpapiers dar, noch bilden dieses Dokument oder darin
enthaltene Informationen eine Grundlage für eine vertragliche oder
anderweitige Verpflichtung irgendeiner Art. Vor einer Wertpapierdisposition
wenden Sie sich bitte an Ihren Bankberater oder Vermögensverwalter. Die in
diesem Interview geäußerten Meinungen und Aussagen geben nicht die Meinung
der mainvestor GmbH wieder. Die mainvestor GmbH unterhält
Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen.

Ende der Corporate News

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10.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG
Eschersheimer Landstraße 42
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 90 55 05 55
Fax: +49 (0)69 90 55 05 77
E-Mail: kontakt@mainvestor.de
Internet: –
ISIN: DE000A1TM8Z7
WKN: A1TM8Z

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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210582 10.05.2013

Deutsche Anleihen: Zur Kasse schwächer – Rendite steigt auf 1,09 Prozent

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Freitag zur Kasse schwächer tendiert. Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 1,03 Prozent am Vortag auf 1,09 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte.

Es gab 63 Verlierer mit Kursabschlägen von bis zu 2,0 Prozentpunkten. Dem standen keine Gewinner gegenüber. Die Bundesbank kaufte per Saldo Anleihen im Wert von 8,2 Millionen Euro.

Der Rentenindex Rex fiel um 0,30 Prozent 135,09 Punkte. Diesen Index berechnet die Deutsche Börse auf Basis der Kassakurse ausgesuchter Anleihen./hbr/jsl

DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: Bis zu 7 Prozent Rendite und Zweifach-Schutz

DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG / Schlagwort(e):
Sonstiges
mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: Bis zu 7 Prozent Rendite und
Zweifach-Schutz

10.05.2013 / 11:54

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Im Company – Talk: Ralf Elender, Vorstand
STERN IMMOBILIEN AG

Anleihe:

Marktsegment: Entry Standard
Frankfurt;
M:access München
ISIN: DE000A1TM8Z7
WKN: A1TM8Z
Börsenkürzel SY5A
Emissions-
Volumen: bis 20 Mio. Euro
Zinskupon: 6,25%
Rendite: bis zu 7,02%
Zeichnung: 2. Mai bis
17. Mai 2013 über Börse Frankfurt oder Börse München
Listing ab 23. Mai 2013

Laufzeit: 23. Mai 2013 bis 22. Mai 2018
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Coverage Anleihe:

Bond Rating A- Stable
(Scope Ratings Geringes
vom 30.4.2013) Ausfallrisiko

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Anleihekalender:

17.05.2013 Ende Zeichnungsfrist
Juni 2013 HV 2012
Sept. 2013 Halbjahresber. 2013
23.05.2014 1. Kupontermin
Juni 2014 Geschäftsber. 2013
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mainvestor Company – Talk
Tel.: +49 69-90550555
Ein Produkt der Mainvestor GmbH
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Datum: 10.05.2013

– ‚Erfolgreiches, risikoarmes Geschäftsmodell belegt durch zahlreiche
abgeschlossene Transaktionen‘

– ‚Wir investieren an den Top-Standorten: München, Kitzbühel und
Istanbul‘

– ‚Die Mittel aus unserer Anleihe wollen wir in weitere, attraktive
Projekte investieren.‘

– ‚Zweifaches Sicherungskonzept mit Teil-Absicherung der Rückzahlung und
Inflationsschutz‘

– ‚Bei Mittelstandsanleihen wird sich die Spreu vom Weizen trennen.‘


Jahr      Summe     Ergebnis  Jahresüber-schuss                    Eigenka-
          Erträge   v.        in Mio. EUR                          pital
          in Mio.   Steuern                                        in Mio.
          EUR       in Mio.                                        EUR
                    EUR
2010           7,3       2,8                                  1,8       4,0
2012          17,8       3,5                                  2,1       8,9
2013          21,9       6,4                                  5,5      12,3


STERN IMMOBILIEN AG

Hintergrund

Die STERN IMMOBILIEN AG hält und veredelt Immobilien an nationalen und
internationalen Top-Standorten. Zielregionen sind insbesondere der Raum
München, Kitzbühel und Umgebung sowie Istanbul. Im Fokus der
Geschäftstätigkeit stehen die Wert- und Ertragsoptimierung und der
anschließende Verkauf von qualitativ hochwertigen Wohnobjekten,
Geschäftshäusern sowie Grundstücken. Durch langjährige Immobilienexpertise,
intelligente Wertschöpfungskonzepte und hervorragenden Marktzugang werden
dabei überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen erzielt. Die
Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börse Berlin gelistet.

Aktuell begibt die STERN IMMOBILIEN AG eine Mittelstandsanleihe.

mainvestor Company Talk sprach dazu mit Vorstandsmitglied Ralf Elender

mainvestor: Herr Elender, wie läuft die Anleiheplatzierung?

Ralf Elender: Wir sind sehr zufrieden und bekommen viele positive Feedbacks
für die Stern-Anleihe – und natürlich Zeichnungen. Die Investoren überzeugt
offenbar die Kombination aus dem Zinskupon von 6,25 Prozent pro Jahr und
dem Zweifach-Schutz unserer Anleihe. Insgesamt ergibt sich daraus durch die
zusätzliche Inflationsabsicherung eine Rendite von bis zu 7,02 Prozent pro
Jahr. Das ist offenkundig für viele Investoren ein attraktives Package.

mainvestor: ‚Zweifach-Schutz‘, ist das wirklich notwendig?

Ralf Elender: Ich bin überzeugt, dass Sicherheit neben der Rendite bei
Mittelstandsanleihen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir haben ja
bereits die ersten Insolvenzen bei Unternehmen mit Mittelstandsbonds
erlebt, mit schlimmen Folgen für die Anleihegläubiger. Und wir werden
weitere Ausfälle erleben. Da ist ein Anleger gut beraten, wenn er zweimal
hinschaut und die Branche sowie die Absicherungen einer Anleihe mit ins
Kalkül zieht, sonst ist das ‚Spielcasino‘. Die Spreu wird sich bei
Mittelstandsanleihen vom Weizen trennen und in diesem Zuge erscheint uns
unser Zweifach-Schutz sehr sinnvoll. Nicht zu vergessen: Wir bieten
trotzdem eine Rendite von bis zu 7 Prozent pro Jahr.

mainvestor: Kommen wir zum operativen Geschäft, was zeichnet die Stern
Immobilien AG aus?

Ralf Elender: Wir sind mit unserem Heimatmarkt München und Istanbul an den
attraktivsten Immobilienmärkten Europas tätig. Die guten
Investmentaussichten dieser Märkte bestätigt eine aktuelle Studie von PWC,
die auf einer Umfrage bei mehr als 500 Immobilienexperten beruht. Darüber
hinaus sind wir mit Kitzbühel an einem weiteren internationalen
Top-Standort aktiv. Als aktiver Immobilienmanager zeichnen uns ein klarer
Renditefokus sowie eine kompakte und wenig risikoreiche Wertschöpfungskette
aus. Die Stern Immobilien AG arbeitet seit Jahren profitabel; per Ultimo
2012 betrug die Eigenkapitalquote im Konzern mehr als 30 Prozent.

mainvestor: Können Sie uns bitte Ihr Geschäftsmodell näher erläutern?

Ralf Elender: Wir erwerben an den genannten Top-Standorten hochwertige
Wohn- und Geschäftshäuser sowie Grundstücke mit Optimierungspotenzial. Das
heißt wir kaufen nur sehr genau ausgewählte Objekte, agieren insgesamt
vorsichtig und bleiben lieber außen vor, wenn wir von einer Transaktion
nicht überzeugt sind. Wir müssen nicht jedes Geschäft machen. Darüber
hinaus sind wir auch mit Co-Investoren unterwegs, was unser Risiko
zusätzlich begrenzt. Die einzelnen Objekte werden veredelt und kurz- bis
mittelfristig wieder veräußert. Zahlreiche abgeschlossene Transaktionen
belegen den Erfolg unseres Geschäftsmodells. Wir konnten dabei stattliche
Renditen erzielen und das bei einer durchschnittlichen Kapitalbindung von
nur 1,7 Jahren je Transaktion.

mainvestor: Wie können Sie in München erfolgreich sein? Dieser
Immobilienmarkt ist ja einigermaßen hochpreisig?

Ralf Elender: Die Immobilienpreise in München sind zwar über Jahre stetig
gestiegen, doch ist München im internationalen Vergleich immer noch
ausgesprochen billig. Aufgrund des höchsten Kaufkraftkoeffizienten und des
höchsten Bevölkerungswachstums unter Deutschlands Großstädten sowie der
hohen Lebensqualität Münchens werden die Immobilienpreise in der Weltstadt
München weiter steigen. Insbesondere Top-Objekte sind in München rar und
begehrt. Wir verfügen speziell in München über eine tiefe Markt- und
Transaktionskenntnis sowie ein exzellentes Netzwerk, das uns den Zugang zu
den Objekten erschließt. Beim Erwerb entscheiden wir schnell und zugleich
überlegt, weil wir unser Optimierungskonzept bereits in der Tasche haben.
Wichtig ist, dass eine erworbene Immobilie mit unserem Konzept jederzeit
fungibel ist.

mainvestor: Warum begeben Sie nun eine Mittelstandsanleihe?

Ralf Elender: Aktuell verfügen wir über eine sehr attraktive
Projektpipeline. Mit dem erwarteten Mittelzufluss können wir sehr flexibel
agieren und uns attraktive Objekte schneller sichern. Auch können wir so
eine gute Finanzierungsstruktur für die einzelnen Objekte darstellen.

mainvestor: Was planen Sie konkret?

Ralf Elender: Konkret sind in München bereits der Erwerb einer Immobilie im
Stadtteil Lehel sowie die Entwicklung eines Gewerbegebiets im Süden der
Stadt geplant. In Istanbul werden wir uns an einer städtebaulichen
Entwicklung beteiligen. Dahinter verbirgt sich die behördlich unterstützte
urbane Transformation, also eine Neugestaltung eines wild gewachsenen
Stadtviertels. Wir unterstützen damit den Wandel von Istanbul in eine
moderne und erdbebensichere Stadt.

mainvestor: Ihre Anleihe weist als erste Mittelstandsanleihe in Deutschland
ein umfangreiches, zweifaches Schutzkonzept auf. Was sind dessen Inhalte?

Ralf Elender: Die erste Sicherungskomponente ist die Absicherung des
Anspruchs der Rückzahlung der Anleihe in Höhe von 55 Prozent des
Anleihevolumens durch mehrere Sicherheiten. Darunter fallen die Verpfändung
eines Anteils von 90 Prozent unseres Tochterunternehmens Stern Real Estate
AG sowie werthaltige Forderungen. Die zweite Sicherungskomponente, die die
Anleihe bietet, ist ein Inflationsschutz, der bei einem Anstieg der
Verbraucherpreise greift. Darüber hinaus ist eine Zinszahlung der Anleihe
bei einem Treuhänder hinterlegt.

mainvestor: Wie sieht der Inflationsschutzmechanismus bei der Stern-Anleihe
im Detail aus?

Ralf Elender: Zunächst einmal bekommt der Anleger auf jeden Fall pro Jahr
6,25 Prozent an Zinsen ausbezahlt. Dann schauen wir uns die
durchschnittliche Inflation während der Gesamtlaufzeit an. Bleibt die
Geldentwertung bei unter 2 Prozent pro Jahr, dann wird die Anleihe 2018 zu
100 Prozent zurückgezahlt. Hat die Inflation während der Laufzeit im
Durchschnitt über 2 Prozent betragen, dann zahlen wir sogar mehr als den
ursprünglich investierten Betrag zurück, nämlich bis zu 105,5 Prozent.
Dieser Wert wird ab einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 2,91
Prozent erreicht. Durch die Möglichkeit einer erhöhten Rückzahlung
errechnet sich eine jährliche Rendite von bis zu 7 Prozent.

mainvestor: Ist Inflation derzeit denn wirklich ein relevantes Thema?

Ralf Elender: Heute, im Frühjahr 2013, vielleicht nicht. Aber bedenken Sie
bitte, dass wir für unsere Anleger einen Zeitraum von fünf Jahren mit der
Anleihe abdecken. Und in diesem Zeitraum halten Experten gemäßigte
inflationäre Tendenzen mit Blick auf die expansive Geldpolitik der
Notenbanken und die Entwicklung in Europa für ein nicht unrealistisches
Szenario. Niedrigen Inflationsraten heute können in drei oder vier Jahren
deutlich höhere Inflationsraten gegenüber stehen. Das berücksichtigt unsere
Anleihe. Der Anleger, der in unserer Anleihe investiert ist, muss sich also
in Bezug auf eine mögliche Geldentwertung weniger Sorgen machen, da er
einen Ausgleich erhält.

mainvestor: Gibt es ein Rating Ihrer Anleihe durch eine unabhängige, von
einer Aufsichtsbehörde anerkannten Ratingagentur?

Ralf Elender: Ja, Scope Ratings bewertet unsere Anleihe mit der Rating-Note
A- mit einem stabilen Ausblick entsprechend einem geringen Ausfallrisiko.
Nur ganz wenige Mittelstandsanleihen haben bislang ein entsprechend gutes
Rating erhalten.

mainvestor: Verglichen mit anderen bereits am Markt befindlichen
Mittelstandsanleihen gleicher Note weist Ihre Mittelstandsanleihe eine
höhere Rendite auf. Was sind die Gründe dafür?

Ralf Elender: Es ist unsere erste Anleihe, wir sind am Kapitalmarkt noch
kein sehr bekanntes Unternehmen und wir wollen vor diesem Hintergrund
Anlegern bewusst einen ansprechenden jährlichen Kupon von mehr als 6
Prozent bieten. Vergleichsunternehmen aus dem Immobilienbereich mit
identischem Rating weisen bei ihren Anleihen aktuell teilweise Renditen von
nur rund 4 Prozent aus, das stimmt. Uns ist es wichtig, dass wir für die
Anleger einen Anreiz schaffen. Immerhin gibt es noch keine weitere
Mittelstandsanleihe mit Inflationsschutz und Sicherheitenbestellung mit
Rating A -.

mainvestor: Bis wann und wo können Anleger Ihre Mittelstandsanleihe
zeichnen?

Ralf Elender: Die Zeichnungsfrist soll am 17. Mai enden. Jedoch kommt es zu
einer vorzeitigen Schließung, sobald das maximale Anleihevolumen von 20
Mio. Euro erreicht ist. Anleger können unsere Mittelstandsanleihe mit der
Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) A1TM8Z über ihre Hausbank und bei
Discount-Brokern zeichnen. Dabei ist es möglich, die Anleihe über die
Frankfurter Wertpapierbörse (Börsenplatz Frankfurt) oder über die Börse
München (Börsenplatz München) zu zeichnen. Die Mindestzeichnungsgröße
beträgt dabei 1.000 Euro, so dass auch private Anleger dabei sein können.

mainvestor: Vielen Dank, Herr Elender.

Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Einladung zur Zeichnung
oder zum Kauf eines Wertpapiers dar, noch bilden dieses Dokument oder darin
enthaltene Informationen eine Grundlage für eine vertragliche oder
anderweitige Verpflichtung irgendeiner Art. Vor einer Wertpapierdisposition
wenden Sie sich bitte an Ihren Bankberater oder Vermögensverwalter. Die in
diesem Interview geäußerten Meinungen und Aussagen geben nicht die Meinung
der mainvestor GmbH wieder. Die mainvestor GmbH unterhält
Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen.

Ende der Corporate News

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10.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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210562 10.05.2013

Geldmarktauktion: Italien erhält günstiger Kredit denn je

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Investoren geben Italien so billig Kredit wie nie zuvor: Zum Rekord-Tiefzins von lediglich 0,7 Prozent konnte sich die drittgrößte Euro-Volkswirtschaft am Freitag für ein Jahr 7 Milliarden Euro am Geldmarkt besorgen. Das geht aus Angaben der Schuldenagentur in Rom hervor. Im April hatte der Zins noch bei 0,9 Prozent gelegen.

Italien profitiert wie andere Euro-Länder vom historisch niedrigen Leitzins im Währungsraum und von der enormen Liquiditätsflut, mit der große Notenbanken versuchen, das Wirtschaftswachstum anzuschieben.

Außerdem stützt nach wie vor das Versprechen der Europäischen Zentralbank (EZB), notfalls kurzlaufende Staatstitel von angeschlagenen Euroländern aufzukaufen, die Nachfrage.

Insgesamt sammelte Italien wie geplant 10 Milliarden Euro am Geldmarkt ein. Neben dem Schuldtitel mit zwölfmonatiger Laufzeit wurde ein Papier versteigert, das bereits im Dezember ausläuft. Um dieses zu zeichnen, verlangten Anleger einen Zins von lediglich 0,39 Prozent.

Die Nachfrage nach den zwölfmonatigen Geldmarktpapieren ging allerdings etwas zurück. Die Gebote übertrafen das Angebot um das 1,16-fache – es ist die niedrigste Nachfrage seit Februar 2012. Bei der letzten Auktion am 10. April hätte sie noch ausgereicht, um das 1,64-fache Volumen zu verkaufen./hbr/jsl

DGAP-Adhoc: CENTROSOLAR gibt vorläufige Ergebnisse des ersten Quartals bekannt: Planmäßige operative Entwicklung – Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen schreitet voran

Centrosolar Group AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Quartalsergebnis

10.05.2013 11:05

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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München, 10. Mai 2013. Nach vorläufigen, nicht geprüften Berechnungen hat
die CENTROSOLAR Group AG im ersten Quartal 20,4 MWp an Photovoltaik-Modulen
und Systemen vertrieben. Das entspricht einem Rückgang von 25 % gegenüber
dem Vorjahr (27,4 MWp). Dieser Rückgang ist fast ausschließlich auf die
Marktentwicklung in Deutschland zurückzuführen: hier hatte im Vorjahr eine
Sonderkonjunktur vor der Änderung der Einspeisevergütungstarife zum 1.
April 2012 zu vergleichsweise hohen Absätzen geführt. Zudem dämpften die
auch im März noch vorherrschenden winterlichen Bedingungen die Nachfrage
nach Solaranlagen. So sind die Neuinstallationen von kleineren und
mittleren Photovoltaikanlagen bis 500 kWp im ersten Quartal gemäß Statistik
der Bundesnetzagentur um circa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr
eingebrochen.

Die Entwicklung der Modulpreise hat sich im Laufe des ersten Quartals zwar
stabilisiert, dennoch lag das Preisniveau bei Standardmodulen im Schnitt um
25 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dementsprechend lag der
Gesamtumsatz des Konzerns in den fortgeführten Geschäften mit 24,5 Mio. EUR
um 46 % unter dem Vorjahreswert von 45,2 Mio. EUR. Der allgemeinen
Marktentwicklung folgend sank auch der Anteil des Umsatzes in Deutschland
von 39,1 % im Vorjahresquartal auf nunmehr 21,9 %.

Trotz des erheblichen Preisdrucks konnte die Rohertragsmarge mit 27,2 %
fast auf Vorjahresniveau (28,0 %) gehalten werden. Dennoch lag der zur
Bedienung der Betriebskosten verfügbare Rohertrag infolge des
Umsatzeinbruchs mit 6,7 Mio. EUR um 47 % unter dem Vorjahr (12,7 Mio. EUR).

Der Vorstand der CENTROSOLAR hat im Februar ein umfassendes
Restrukturierungsprogramm beschlossen. Dadurch entstehen erhebliche
einmalige Aufwendungen insbesondere für Rechts- und Beratungsleistungen
sowie den Kosten des Personalabbaus. Für die mit der Sanierung insgesamt
erwarteten Kosten wurden Rückstellungen in Höhe von 4,1 Mio. EUR gebildet.
Da bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt wurden, sind zusätzlich 0,5 Mio.
EUR an Restrukturierungsaufwendungen bereits im ersten Quartal in den
operativen Kosten enthalten.

Bereinigt um diese einmaligen Aufwendungen für die Restrukturierung konnten
die operativen Kosten (Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen)
abzüglich sonstiger Erträge im abgelaufenen Quartal gegenüber dem Vorjahr
erheblich von 15,3 Mio. EUR auf 11,7 Mio. EUR reduziert werden. Dies ist im
Wesentlichen auf bereits erfolgte Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen.

Dadurch konnte der Rückgang des Rohertrags zumindest teilweise kompensiert
werden: das operative Ergebnis EBITDA vor Restrukturierungskosten lag bei
-4,9 Mio. EUR (Vorjahr -2,7 Mio. EUR). Nach Abzug der
Restrukturierungskosten und der Abschreibungen verblieb ein EBIT-Verlust
von -11,0 Mio. EUR (Vorjahresverlust -4,1 Mio. EUR). Das Nettoergebnis je
Aktie betrug -0,64 EUR (Vorjahr -0,26 EUR).

Der Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit betrug -10,7 Mio. EUR
(Vorjahr -9,0 Mio. EUR). Hier machte sich neben den operativen Verlusten
die Zahlung des jährlich im Februar fälligen Zinscoupons der Anleihe in
Höhe von 3,5 Mio. EUR bemerkbar. Der für das erste Quartal ursprünglich
erwartete Zufluss von 5,1 Mio. EUR aus dem Verkauf eines spanischen
Großprojektes erfolgte zudem erst im Mai.

Die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Quartal entspricht im
Wesentlichen den Erwartungen, die der Sanierungsvereinbarung mit den
finanzierenden Banken zugrunde gelegt wurde. Die Umsetzung der operativen
Sanierungsmaßnahmen erfolgt plangemäß. Auch der Verkauf der Centrosolar
Glas entsprach den Annahmen im Wertgutachten, das für die vorgesehene
Bilanzsanierung erstellt wurde.

Der Termin zur Veröffentlichung endgültiger Finanzzahlen zum 1. Quartal
wird bekanntgegeben, sobald die Prüfung des Geschäftsberichts 2012
abgeschlossen ist.

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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Über die CENTROSOLAR Group AG:

Die börsennotierte CENTROSOLAR Group AG, München, (WKN 514850) ist mit über
700 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika und einem Jahresumsatz in den
fortgeführten Bereichen von 189 Millionen EUR (2012) einer der führenden
Anbieter von Photovoltaik (PV)-Anlagen für Dächer und Schlüsselkomponenten.
Das Programm umfasst PV-Komplettsysteme, Module, Wechselrichter und
Befestigungssysteme. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes werden im Ausland
erzielt. Es gibt CENTROSOLAR-Niederlassungen u.a. in Italien, Frankreich,
Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den
USA. CENTROSOLAR verfügt über ein Modulproduktionswerk in
Wismar/Deutschland. Das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte
Modulproduktionswerk zählt mit einer Jahreskapazität von 350 MWp zu den
größten und effizientesten Fabriken Europas.

Weitere Informationen unter: www.centrosolar-group.com.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

MetaCom GmbH

Georg Biekehör

Tel.: +49 (0) 6181 982 80 30

E-Mail: g.biekehoer(at)go-metacom.de

10.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Centrosolar Group AG
Walter-Gropius-Str. 15
80807 München
Deutschland
Telefon: +49 (0)89 20 1800
Fax: +49 (0)89 20 180 555
E-Mail: info@centrosolar.com
Internet: http://www.centrosolar-group.de
ISIN: DE0005148506, DE000A1E85T1,
WKN: 514850, A1E85T,
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Deutsche Anleihen starten mit Verlusten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Anleihen sind am Freitag mit Verlusten in den Handel gegangen. Händler nannten die gute Börsenstimmung in Tokio als Grund, wo insbesondere der immer schwächere Yen beflügelte. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank um 0,29 Prozent auf 145,47 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um dreieinhalb Basispunkte auf 1,30 Prozent.

Fundamentale Impulse bleiben vor dem Wochenende größtenteils aus. Es werden nur wenige Konjunkturdaten erwartet. Am Primärmarkt versteigert Italien kurzlaufende Schuldtitel über insgesamt zehn Milliarden Euro. Rückläufige Renditen am dortigen Sekundärmarkt sprechen für einen reibungslosen Verlauf./bgf/zb