US-Anleihen drehen ins Minus – Starke Wall Street belastet

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Dienstag angesichts neuer Rekordstände an der Wall Street ihre moderaten Anfangsgewinne eingebüßt und ins Minus gedreht. In New York präsentierten sich die Standardwerte-Indizes Dow Jones Industrial und S&P-500-Index so hoch wie nie zuvor, was Experten auf die üppig vorhandene Liquidität als anhaltenden Kurstreiber zurückführten. Für die als sicher geltenden Staatsanleihen wirkte die Risikofreude der Anleger hingegen als Belastung.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten und rentierten mit 0,25 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 3/32 Punkte auf 98 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,85 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 10/32 Punkte auf 98 3/32 Punkte und rentierten mit 1,96 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gaben 26/32 Punkte auf 94 6/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 3,18 Prozent./gl/he

airberlin bestätigt Ausblick für 2013

(DGAP-Media / 14.05.2013 / 19:58)

– Turnaround-Programm Turbine macht deutliche Fortschritte

– Zwei Drittel des Ergebnisbeitrags für 2013 bereits abgesichert

– Ergebnis durch Einmaleffekte belastet

– Bereinigtes Quartalsergebnis auf Vorjahresniveau

– Erhöhter Yield und deutlicher Anstieg der Auslastung

– Nur leicht reduzierter Umsatz trotz erheblichem Kapazitätsabbau

– Massives Wachstum der Passagierzahlen im gemeinsamen Netzwerk mit
Etihad Airways

airberlin setzt ihr Turnaround-Programm Turbine weiter konsequent um und
macht dabei deutliche Fortschritte. Bei der Vorstellung der Zahlen zum
ersten Quartal 2013 sagt airberlin CEO Wolfgang Prock-Schauer: ‚Wir
befinden uns im Umbruch und stellen airberlin neu auf. Zwei Drittel der für
das Gesamtjahr 2013 eingeplanten Ergebnisbeiträge des Turbine-Programms
haben wir bereits abgesichert. Wir sind davon überzeugt, die Zielgröße von
200 Millionen Euro in diesem Jahr zu erreichen. Die Turbine-Effekte werden
sich ab dem dritten Quartal im Ergebnis positiv niederschlagen.‘

RASK um neun Prozent gesteigert
Trotz der Kapazitätsreduzierung in Höhe von elf Prozent verringerte sich
der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal lediglich um drei Prozent auf
791,9 Millionen Euro (Vorjahr 812,9 Millionen Euro). Die Auslastung
verbesserte sich um 3,3 Prozentpunkte auf 85,6 Prozent (Vorjahr 82,3
Prozent). Damit erreichte airberlin den besten Ladefaktor in einem ersten
Quartal seit dem Börsengang im Jahr 2006. Der Yield (Umsatz pro Passagier)
erhöhte sich um sechs Prozent auf 116,20 Euro (Vorjahr 109,70 Euro). Der
Umsatz pro angebotenen Sitzplatzkilometer (RASK) stieg um neun Prozent auf
7,10 Cent.

Bereinigtes Quartalsergebnis auf Vorjahresniveau
Das um Turnaround-Aufwendungen und andere außerordentliche Effekte
bereinigte EBIT (operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern) für das erste
Quartal liegt mit -171,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau (nicht
bereinigt -188,4 Millionen Euro). Für das Vergleichsquartal des Vorjahres
hatte airberlin ein EBIT in Höhe von -149,3 Millionen Euro berichtet, das
ohne einen einmaligen Ergebnisbeitrag aus Vermögensveräußerungen bei -173,1
Millionen Euro gelegen hätte. Die Nettoverschuldung reduzierte airberlin im
ersten Quartal von 770 Millionen Euro am Jahresende 2012 auf 728 Millionen
Euro zum 31. März 2013.

Verbesserte Liquiditätsausstattung
Zum Abschluss des ersten Quartals verfügte airberlin über liquide Mittel in
Höhe von 470 Millionen Euro, die seit Ende 2012 von 328 Millionen Euro um
43 Prozent gewachsen sind. Das Eigenkapital beträgt nach Abschluss des
traditionell schwachen ersten Quartals zum Stichtag 31. März -53,1
Millionen Euro. Das negative Eigenkapital stellt eine Stichtagbewertung
nach IFRS und damit eine Momentaufnahme dar, die keine Auswirkungen auf den
wirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens hat.
Es wird sich zum Jahresende wieder erholen, vor allem durch die ab dem
dritten Quartal spürbar einsetzenden Turbine-Effekte.

Chief Financial Officer Ulf Hüttmeyer sagt dazu: ‚Das Eigenkapital ist
aufgrund der saisonbedingt traditionell schwachen Ertragslage sowie der
Einmalbelastungen negativ. In den Folgequartalen wird allerdings die
übliche saisonale Geschäftsbelebung wieder eintreten und das Eigenkapital
stärken. Unser Ziel bleibt weiterhin, mittelfristig eine Eigenkapitalquote
von 15 bis 20 Prozent zu erreichen. Darüber hinaus verfügen wir mit den zum
Ende des Quartals vorhandenen Cashbeständen in Höhe von 470 Millionen Euro
über ausreichend Liquidität.‘

Kostenreduzierungen durch weiteren Unternehmensumbau
airberlin hat im Rahmen von Turbine insbesondere das Streckennetz weiter
optimiert und bei Verhandlungen mit wichtigen Systempartnern wesentliche
Fortschritte erzielt. Bis Jahresende wird airberlin die Flotte auf 143
Flugzeuge und die Anzahl der Stationen reduzieren. Der Personalabbau wird
wie geplant vorangetrieben. Zum Monatsende Mai wird airberlin bereits 250
Vollzeitstellen seit Start des Turnaround-Programms abgebaut haben. Für
Piloten und Techniker bestehen Angebote, zu Etihad Airways zu wechseln.
Etihad Airways bietet diese Option zum Beispiel für mehr als 50 airberlin
Piloten an.

Starker Fluggästeanstieg durch Partnerschaften
Nach dem bereits erfolgreichen ersten Jahr der strategischen Partnerschaft
mit Etihad Airways entwickeln sich die gemeinsamen Fluggästezahlen weiter
sehr positiv. Bis Ende März nutzten bereits über 141.000 Fluggäste im Jahr
2013 das gemeinsame Streckennetz und damit zehn Mal so viele wie im
Vorjahreszeitraum. ‚Das gemeinsame Streckennetz von Etihad Airways und
airberlin wird sehr gut angenommen. Wir werden das gemeinsame Netz stärken
und weiter ausbauen. Die Vorausbuchungen zeigen uns, dass wir hier mit
einem großen Zuwachs rechnen können‘, so Wolfgang Prock-Schauer.
Auch die Mitgliedschaft in der oneworld(R) Allianz zeigt diese positive
Entwicklung. Die Anzahl der Fluggäste auf gemeinsamen Codeshare-Strecken
verdoppelte sich im Jahresvergleich auf über 103.000 in den ersten drei
Monaten dieses Jahres.

Ergebniserwartung bestätigt
airberlin bestätigte das Ergebnisziel für 2013 und geht unverändert davon
aus, das laufende Jahr mit einer schwarzen Null auf EBIT-Basis
abzuschließen.

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Ende der Pressemitteilung

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211117 14.05.2013

DGAP-News: 3W Power/AEG Power Solutions berichtet Ergebnisse für das erste Quartal 2013

DGAP-News: 3W Power S.A. / AEG Power Solutions / Schlagwort(e):
Zwischenbericht
3W Power/AEG Power Solutions berichtet Ergebnisse für das erste
Quartal 2013

14.05.2013 / 19:57

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3W Power/AEG Power Solutions berichtet Ergebnisse für das erste Quartal
2013

in Mio. Euro Q1 2013 Q1 2012 Δ in % Q1 2013 Q4 2012 Δ in %

Auftragsbestand 90,9 160,9 -43,5 90,9 126,9 -28,4

Auftragseingang 57,9 87,9 -34,2 57,9 111,0 -47,9

Umsatz 91,9 79,9 15,1 91,9 113,4 -18,9

Book to Bill 0,63 1,10 -42,8 0,63 0,98 -35,7

EBITDA 8,4 (0,7) n/a 8,4 2,2 281,8

EBITDA Marge 9,2% -0,9% 9,2% 2,0%

Bereinigtes EBITDA 8,5 0,0 n/a 8,5 7,4 14,9

Bereinigte EBITDA Marge 9,2% n/a 9,2% 6,6%

Historische Zahlen wurden aufgrund der Klassifizierung des
Telekommunikationskonverter-Geschäfts (CVT/LED) als einzustellende
Geschäftsaktivität im dritten Quartal 2012 zu Vergleichszwecken angepasst.

Luxemburg/Zwanenburg, Niederlande – 14. Mai 2013 – 3W Power S.A. (Prime
Standard, ISIN GG00B39QCR01, 3W9), die Holdinggesellschaft von AEG Power
Solutions B.V., einem weltweit führenden Hersteller von
leistungselektronischen Systemen und Lösungen für die industrielle
Stromversorgung und erneuerbare Energieanwendungen, hat heute die
Ergebnisse für das erste Quartal 2013 veröffentlicht. Der Auftragseingang
im ersten Quartal 2013 belief sich auf 57,9 Millionen Euro und ging damit
im Jahresvergleich um 34,2% (Q1 2012: 87,9 Millionen Euro) und im Vergleich
zum Vorquartal um 47,9% (Q4 2012: 111,0 Millionen Euro) zurück. Der
Auftragsbestand war im ersten Quartal 2013 mit 90,9 Millionen Euro im
Jahresvergleich um 43,5% rückläufig (Q1 2012: 160,9 Millionen Euro) und im
Vergleich zum Vorquartal um 28,4% (Q4 2012: 126,9 Millionen Euro). Der
Auftragsrückgang ist das Ergebnis der fortlaufenden Schwäche bei POC und
Verzögerungen großer Solarprojektaufträge.

Der Umsatz im ersten Quartal 2013 betrug 91,9 Millionen Euro und lag damit
insbesondere vorangetrieben durch Solarumsätze um 15,1% höher als im
Vorjahresquartal (Q1 2012: 79,9 Millionen Euro), jedoch um 18,9% niedriger
als im saisonal bedingt starken vierten Quartal 2012 (Q4 2012: 113,4
Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA betrug im ersten Quartal 2013 8,5
Millionen Euro vor Einmalaufwendungen von 0,1 Millionen Euro. Im Vergleich
dazu betrug das bereinigte EBITDA 0,0 Millionen Euro im Vorjahresquartal
und 7,4 Millionen Euro im vierten Quartal 2012. Der Anstieg des EBITDA ist
einem starken EBITDA-Ergebnis im Bereich Solar (in dem große Aufträge zur
Auslieferung kamen) sowie einer Reduzierung der Gemeinkosten um 1,1
Millionen Euro (einschließlich einmaliger Restrukturierungsaufwendungen in
Höhe von 0,1 Millionen Euro) zuzurechnen.

Zum Ende des ersten Quartals 2013 betrugen die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente 33,1 Millionen Euro; diese gingen damit von 42,9
Millionen Euro zum Ende des vierten Quartals um 9,8 Millionen Euro zurück.
Dies war größtenteils auf Abflüsse des operativen Cashflows in Höhe von 6,9
Millionen Euro zurückzuführen, im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem
EBITDA des ersten Quartals, welches durch einen Rückgang von
Vorauszahlungen eines Kunden (Rechnungsabgrenzungsposten) und
Provisionszahlungen ausgeglichen wurde. Darüber hinaus wurden Abflüsse in
Folge von Einkommensteuerzahlungen in Höhe von 3,8 Millionen Euro
verzeichnet. Der wichtigste Solarkunde der Gesellschaft, dessen
Zahlungsverzögerungen durch die Bankensituation in Zypern verschärft
wurden, setzte im April seine Zahlungen fort und tätigte erbeliche
Zahlungen an die Gesellschaft. Ende April stiegen die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente auf 43,3 Millionen Euro und die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen mit dem Kunden gingen auf 37,8 Millionen Euro
zurück. Damit hat der Kunde die zuvor überfälligen Beträge beglichen und
liegt mit seinen Zahlungen vollständig im Zeitplan.

Renewable Energy Solutions – Solar

in Mio. Euro Q1 2013 Q1 2012 Δ in % Q1 2013 Q4 2012 Δ in %

Auftragsbestand 13,6 19,0 -28,4 13,6 42,7 -68,2

Auftragseingang 11,8 21,5 -45,1 11,8 66,7 -82,3

Umsatz 40,6 11,6 250,6 40,6 51,5 -21,1

EBITDA 9,1 (2,4) n/a 9,1 3,4 n/a

EBITDA Marge 22,5% -20,7% 22,5% 6,6%

Bereinigtes EBITDA 9,1 (2,4) n/a 9,1 3,4 n/a

Bereinigte EBITDA Marge 22,5% -20,7% 22,5% 6,6%

Historische Zahlen wurden aufgrund der Klassifizierung des
Telekommunikationskonverter-Geschäfts (CVT/LED) als einzustellende
Geschäftsaktivität im dritten Quartal 2012 zu Vergleichszwecken angepasst.

Der Auftragseingang im Segment Solar lag im ersten Quartal 2013 bei 11,8
Millionen Euro und war damit im Jahresvergleich um 45,1% rückläufig (Q1
2012: 21,5 Millionen Euro) und im Vergleich zum Vorquartal um 82,3% (Q4
2012: 66,7 Millionen Euro). Dies ist in beiden Fällen Verzögerungen großer
Solarprojektaufträge und starken Auftragseingängen im vierten Quartal 2012
zuzuschreiben. Der Auftragsbestand bei Solar belief sich im ersten Quartal
2013 auf 13,6 Millionen Euro. Dies entspricht im Jahresvergleich einem
Rückgang um 28,4% (Q1 2012: 19,0 Millionen Euro), im Vergleich zum
Vorquartal um 68,2% (Q4 2012: 42,7 Millionen Euro).

Der Solar-Umsatz im ersten Quartal 2012 betrug 40,6 Millionen Euro und
stieg damit um 250,6% im Vergleich zum Vorjahr (Q1 2012: 11,6 Millionen
Euro) an. Angetrieben wurde dies durch ein großes Projekt über die
Lieferung von Photovoltaik-Ausrüstung und -Dienstleistungen in einer
Größenordnung von 240 MW, für das das Unternehmen neun
Photovoltaik-Kraftwerke in Osteuropa mit kompletten Elektrosystemen
ausstattete. Im Vergleich zum Vorquartal (Q4 2012: 51,5 Millionen Euro)
sank der Umsatz aufgrund eines starken vierten Quartals 2012 um 21,1%. Das
EBITDA im Segment Solar lag im ersten Quartal 2013 bei 9,1 Millionen Euro
und entwickelte sich damit positiv im Vergleich zum negativen EBITDA im
Vorjahreszeitraum (Q1 2012: -2,4 Millionen Euro) sowie zum vorherigen
Quartal (Q4 2012: 3,4 Millionen Euro). Das EBITDA profitierte von der
Ausführung außergewöhnlich großer Solaraufträge aus dem vierten Quartal
2012, welche das erste Quartal 2013 positiv beeinflussten.

Renewable Energy Solutions – POC

in Mio. Euro Q1 2013 Q1 2012 Δ in % Q1 2013 Q4 2012 Δ in %

Auftragsbestand 6,0 67,6 -91,1 6,0 14,4 -58,4

Auftragseingang 6,6 24,0 -72,4 6,6 3,9 69,2

Umsatz 15,0 21,4 -29,7 15,0 12,5 20,0

EBITDA 3,5 4,9 -28,8 3,5 5,2 -32,7

EBITDA Marge 23,2% 22,9% 23,2% 41,7%

Bereinigtes EBITDA 3,5 4,9 -28,8 3,5 5,2 -32,7

Bereinigte EBITDA Marge 23,2% 22,9% 23,2% 41,7%

Historische Zahlen wurden aufgrund der Klassifizierung des
Telekommunikationskonverter-Geschäfts (CVT/LED) als einzustellende
Geschäftsaktivität im dritten Quartal 2012 zu Vergleichszwecken angepasst.

Der Auftragseingang im Segment POC lag im ersten Quartal 2013 bei 6,6
Millionen Euro und war damit aufgrund der Schwäche bei POC im
Jahresvergleich um 72,4% rückläufig (Q1 2012: 24,0 Millionen Euro), zog
jedoch im Vergleich zum Vorquartal um 69,2% an (Q4 2012: 3,9 Millionen
Euro). Der Auftragsbestand bei POC belief sich im ersten Quartal 2013 auf
6,0 Millionen Euro. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang um
91,1% (Q1 2012: 67,6 Millionen Euro), im Vergleich zum Vorquartal um 58,4%
(Q4 2012: 14,4 Millionen Euro).

Der POC-Umsatz betrug im ersten Quartal 2013 15,0 Millionen Euro, ein
Rückgang um 29,7% im Vergleich zum Vorjahr (Q1 2012: 21,4 Millionen Euro),
verursacht durch die Schwäche bei POC. Im Vergleich zum Vorquartal stieg
der Umsatz um 20,0% (Q4 2012: 12,5 Millionen Euro). Das EBITDA im Segment
POC lag im ersten Quartal 2013 bei 3,5 Millionen Euro und entwickelte sich
damit im Vorjahresvergleich mit 28.8% rückläufig (Q1 2012: 4.9 Millionen
Euro) und zum Vorquartal mit 32.7% rückläufig (Q4 2012: 5,2 Millionen
Euro). Das Segment POC befindet sich in Bezug auf die Erweiterung der
Produktionskapazitäten für Polisilizium inmitten eines
Investitionstiefpunkts im CAPEX-Zyklus und es wird erwartet, dass das
Polisiliziumüberangebot auf absehbare Zeit anhalten wird. Aufträge und
Umsätze von anderen (nicht-Polisilizium) Systemen sowie die aufkommenden
Smart-Grid-Anwendungen stellen weiterhin Chancen für die Zukunft dar,
reichen derzeit jedoch noch nicht aus, um das fehlende Geschäft im
Polisiliziumbereich auszugleichen.

Energy Efficiency Solutions – EES

in Mio. Euro Q1 2013 Q1 2012 Δ in % Q1 2013 Q4 2012 Δ in %

Auftragsbestand 71,3 74,3 -4,1 71,3 69,8 2,1

Auftragseingang 39,5 42,4 -7,0 39,5 40,5 -2,5

Umsatz 36,3 46,9 -22,6 36,3 49,4 -26,5

EBITDA (1,9) 1,2 n/a (1,9) (1,5) -26,7

EBITDA Marge -5,1% 2,5% -5,1% -3,0%

Bereinigtes EBITDA (1,9) 1,2 n/a (1,9) 1,7 n/a

Bereinigte EBITDA Marge -5,1% 2,5% -5,1% 3,3%

Historische Zahlen wurden aufgrund der Klassifizierung des
Telekommunikationskonverter-Geschäfts (CVT/LED) als einzustellende
Geschäftsaktivität im dritten Quartal 2012 zu Vergleichszwecken angepasst.

Der Auftragseingang im Segment EES belief sich im ersten Quartal 2013 auf
39,5 Millionen Euro und lag damit 7,0% unter dem Vorjahresergebnis (Q1
2012: 42,4 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorquartal wies EES einen
Auftragsrückgang von 2,5% auf (Q4 2012: 40,5 Millionen Euro), was auf
Auftragsverzögerungen und eine generell schwache Nachfrage zurückzuführen
ist. Der Auftragsbestand im ersten Quartal 2013 belief sich auf 71,3
Millionen Euro, im Jahresvergleich ein Rückgang um 4,1% (Q4 2011: 74,3
Millionen Euro) und im Vergleich zum Vorquartal (Q4 2012: 69,8 Millionen
Euro) ein Plus von 2,1%.

Der Umsatz im Segment EES im ersten Quartal 2013 belief sich auf 36,3
Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (Q1 2012: 46,9 Millionen Euro)
stellt dies einen Rückgang um 22,6% dar; gegenüber dem Vorquartal (Q4 2012:
49,4 Millionen Euro) einen Rückgang um 26,5%. Sowohl das Industrie- als
auch das kommerzielle USV-Geschäft waren von schwacher Nachfrage aufgrund
von Projektverzögerungen und Investitionseinschnitten seitens unserer
Kunden beinträchtigt. Das bereinigte EBITDA im Segment EES belief sich im
ersten Quartal 2013 auf -1,9 Millionen Euro. Im Vergleich dazu belief sich
das bereinite EBITDA im ersten Quartal 2012 auf 1,2 Millionen Euro, im
vierten Quartal 2012 auf 1,7 Millionen Euro. Der Rückgang des bereinigten
EES-EBITDA ist größtenteils auf ein niedrigeres Volumen im Bereich DC
Telekommunikation zurückzuführen.

Im dritten Quartal 2012 entschied sich das Unternehmen, sich von dem
verlustbringenden Telekommunikationskonverter- und LED-Geschäft in Lannion,
Frankreich, innerhalb des Segments EES zu trennen. Der Geschäftsbereich
wurde als einzustellende Geschäftsaktivität klassifiziert. Im ersten
Quartal 2013 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust aus der Aufgabe von
Geschäftsbereichen in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Diese Entscheidung steht
im Einklang mit den fortlaufenden Bemühungen des Unternehmens, die
Komplexität im Konzern zu minimieren und das Engagement im Bereich der
Telekommunikation zu verringern.

Ausblick

‚Mit Blick auf 2013 kann sich das Unternehmen glücklich schätzen, über ein
sowohl geografisch als auch über Branchen und Märkte hinweg
diversifiziertes Geschäftsmodell zu verfügen. Im Zusammenspiel mit unseren
fähigen Mitarbeitern und unserer soliden strategischen Ausrichtung sind wir
gut aufgestellt, um Chancen in der Zukunft zu ergreifen‘, erklärt Bruce A.
Brock, CEO von 3W Power und AEG Power Solutions, ‚auch wenn 2013
Herausforderungen für uns bereithält‘.

Neben den fortdauernden globalen makroökonomischen Schwierigkeiten war die
größte Herausforderung des letzten Jahres für unser Geschäft der Mangel an
Investitionen in neue Polisiliziumkapazitäten. In der Vergangenheit war
unsere Beteiligung an Polisiliziumsystemen durch POC ein wichtiger Beitrag
zum positiven freien Cashflow für das Unternehmen. In absehbarer Zukunft
erwarten wir jedoch nicht, dass dieses lukrative Geschäft zurückkehrt.
Trotz dieser Marktunsicherheiten bleibt das Segment POC auf Basis anderer
Systeme und Anwendungen weiterhin profitabel – wenn auch auf erheblich
niedrigerem Ertragsniveau. Unterdessen wird das POC-Geschäft weiterhin
Innovatiospotenzial und technologische Stärke liefern. Darüber hinaus
stärkt das Unternehmen weiterhin seine Bemühungen für die Entwicklung neuer
äußerst vielversprechender Systeme wie fortschrittliche
Industrieanwendungen und Power-Controller-Systeme für die
Energiespeicherung sowie Smart Grid-Anwendungen. Diese Aktivitäten sollten
mittelfristig wesentlich zum Wachstum und zur Profitabilität des
Unternehmens beitragen.

Das Solargeschäft der AEG Power Solutions ist im Vergleich zu vielen seiner
Wettbewerber weniger abhängig von den schwierigen Märkten Westeuropas. Das
Solargeschäft ist in den Wachstumsregionen der ganzen Welt stark präsent.
Das Unternehmen setzt seine Wachstumsbemühungen auf den wichtigsten
Endmärkten für Solartechnik in Asien, Afrika, den USA, Südamerika und
Osteuropa fort. Obwohl das Solargeschäft weiterhin gewachsen ist und das
Unternehmen hier gesunde Margen erzielt hat, erforderte dieses Wachstum
auch beträchtliche Investitionen in das Working Capital. Ein großer Teil
dieses Working Capital ist in Großprojekte in Osteuropa gebunden.

Das Industriegeschäft der AEG Power Solutions sichert dem Unternehmen
weiterhin eine solide und widerstandsfähige Grundlage, die dazu beiträgt,
ein Gegengewicht zu den volatileren und zyklischeren Geschäftssegmenten POC
und Solar zu bilden. AEG Power Solutions wird sich weiterhin auf eine
Verbesserung der Profitabilität innerhalb des industriellen Geschäfts im
Segment EES konzentrieren und zugleich das Wachstum und die
Weiterentwicklung von Solar vorantreiben. Das Unternehmen geht davon aus,
dass das Segment EES bei stufenweiser Margensteigerung moderat wachsen
wird; dies ist das Ergebnis der Maßnahmen zur Verbesserung der
Geschäftsprozesse, die 2012 angestoßen wurden. Die Profitabilität in der
Telekommunikationsbranche wird weiterhin eine Herausforderung sein und das
Unternehmen sucht nach Wegen, sein Engagement auf diesem Markt zu
reduzieren.

Für die Gesellschaft wird es eine Herausforderung sein, die Cashflows und
die Profitabilität des Geschäfts mit Polisiliziumsystemen zu ersetzen. Die
Gesellschaft hat sich durch aktive Steuerung der Investitionstätigkeit
sowie durch die Realisierung weltweiter Marktchancen aggressiv an die sich
ändernden Marktdynamiken angepasst. Für das Geschäftsjahr 2013 geht AEG
Power Solutions nachwievor davon aus, ein vergleichbares Niveau beim
Umsatzvolumen sowie beim bereinigten EBITDA zu erreichen wie 2012. Auf
Segmentbasis prognostiziert AEG Power Solutions für das Geschäftsjahr 2013
derzeit Folgendes:

– Für das Segment EES – ohne Berücksichtigung der Geschäftsaktivitäten
des Telekommunikationskonverter-Geschäfts (CVT/LED) – ein leichtes
Umsatzwachstum und eine geringfügige Verbesserung der Profitabilität im
Jahresvergleich in Folge der laufenden Kostensenkungsmaßnahmen;

– für das Segment Solar – Solaraufträge und -umsätze sind im aktuellen
Marktumfeld extrem schwierig vorherzusagen; trotzdem besteht die
Möglichkeit, dass Solar im Vergleich zum Vorjahr profitabel wachsen
wird;

– für das Segment POC – geringere Auftragseingänge und Umsätze als 2012
aufgrund der fortlaufenden Schwäche des Polisilizium-Marktes; POC wird
jedoch selbst bei substanziell geringeren Volumina profitabel bleiben.

– Aufgrund jüngster organisatorischer Veränderungen, die die Berufung
eines neuen CEO sowie eines President and General Manager beinhalten,
werden die Zentralkosten auf ein Niveau von über 10,0 Millionen Euro
pro Jahr ansteigen. Die Gesellschaft erwägt Maßnahmen um diese zu
reduzieren.

‚Das Unternehmen muss nun kurzfristig Wege finden, um das wachsende
Solargeschäft und die damit verbundene Kapitalbindung in ein Gleichgewicht
zu bringen und Kostensenkungsmaßnahmen vorzunehmen, die zur Verbesserung
unserer Cashflows erforderlich sind‘, betont Bruce A. Brock. All dies
erfordert eine sorgfältige Planung und Steuerung des Working Capital.
Während das schwierige wirtschaftliche Umfeld Herausforderungen birgt, sind
wir davon überzeugt, dass die Stärke unserer leistungsfähigen Produkte und
unsere Marktvielfalt es uns ermöglichen, uns für das zu erwartende Wachstum
und die damit verbundene Wertschöpfung gut aufzustellen.‘

— Ende der Mitteilung –

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Über 3W Power/ AEG Power Solutions:
3W Power S.A. (WKN A0Q5SX / ISIN GG00B39QCR01) mit Sitz in Luxemburg ist
die Holding der AEG Power Solutions Group. Die Unternehmensgruppe hat ihre
Zentrale in Zwanenburg, Niederlande. Die 3W Power-Aktien sind an der
Frankfurter Börse zum Handel zugelassen (Aktiensymbol: 3W9).
Die AEG Power Solutions (AEG PS) Group ist ein weltweit führender
Hersteller von leistungselektronischen Systemen und Lösungen für die
industrielle Stromversorgung und bietet eines der umfangreichsten Produkt-
und Serviceportfolios im Bereich der Leistungsumwandlung und -steuerung.
Die beiden einander ergänzenden operativen Unternehmenssegmente Renewable
Energy Solutions (RES) und Energy Efficiency Solutions (EES) bedienen
Unternehmenskunden weltweit. Die RES-Produkt- und Servicepalette umfasst
Systeme und Lösungen für Solarkraftwerke wie Solarwechselrichter,
Überwachungs- und Kontrollsysteme sowie Leistungssteller (Power Controller)
für diverse industrielle Anwendungen, z.B. Polysilizium-Herstellung,
Energiespeicherung, Saphir-Kristall-Züchtung und Glasproduktion. Die
EES-Produkt- und Servicepalette besteht aus unterbrechungsfreien
Stromversorgungen im Hochleistungsbereich (Hochleistungs-USVs),
Industrieladegeräten, Gleichstromsystemen und Stromwandlern.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung mit Gleichstrom- und
Wechselstromtechnologie sowie herkömmlicher und erneuerbarer Energietechnik
realisiert AEG Power Solutions innovative Lösungen für intelligente
Stromnetze.
Das Unternehmen verfügt weltweit über 22 Tochtergesellschaften, Büros und
Kompetenzzentren mit insgesamt mehr als 1.600 Mitarbeiter.

Für weitere Informationen besuchen Sie www.aegps.com

Diese Mitteilung stellt weder ein Kauf-, Verkaufs- oder Tauschangebot für
Wertpapiere von 3W Power noch eine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder
Tausch solcher Wertpapiere dar. Die Mitteilung enthält zukunftsbezogene
Aussagen, zu denen unter anderem Angaben gehören, die unsere Erwartungen,
Absichten, Prognosen, Schätzungen und Annahmen zum Ausdruck bringen. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf einer angemessenen Bewertung und
Einschätzung durch die Geschäftsführung, unterliegen aber Risiken und
Unsicherheiten, die außerhalb des Einflussbereichs von 3W Power liegen und
grundsätzlich schwierig vorherzusagen sind. Die Geschäftsführung und das
Unternehmen können und werden unter keinen Umständen eine Garantie für
künftige Ergebnisse oder Erträge von 3W Power übernehmen. Die tatsächlichen
Ergebnisse von 3W Power können erheblich von den in den zukunftsbezogenen
Aussagen tatsächlich oder implizit enthaltenen Angaben abweichen. Daher
werden Investoren davor gewarnt, die in dieser Mitteilung enthaltenen
zukunftsbezogenen Aussagen als Grundlage für ihre
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Christian Hillermann
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14.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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211115 14.05.2013

DGAP-Adhoc: Air Berlin erzielt im ersten Quartal 2013 einen Umsatz von EUR 791,9 Mio.- das EBITDAR erreicht EUR -31,5 Mio. – das operative Ergebnis beträgt EUR -188,4 Mio.

Air Berlin PLC / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Zwischenbericht

14.05.2013 19:56

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
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Ad-hoc-Meldung gemäß § 15 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)

London, 14. Mai 2013 – Die Air Berlin PLC hat im ersten Quartal 2013 einen
Konzernumsatz von EUR 791,9 Mio. gegenüber EUR 812,9 Mio. im ersten Quartal
2012 erzielt. Damit verringerte sich der Umsatz trotz der
Kapazitätsreduzierung in Höhe von 10,8 Prozent lediglich um 2,6 Prozent.
Das operative Ergebnis (EBIT) betrug EUR -188,4 Mio. im ersten Quartal des
laufenden Jahres nach EUR -149,3 Mio. im Vorjahresquartal.
Das EBITDAR reduzierte sich im Quartalsvergleich von EUR 7,2 Mio. auf EUR
-31,5 Mio. Das Finanzergebnis erreichte EUR -25,0 Mio. nach EUR -3,6 Mio.
im Jahr zuvor.
Das Ergebnis vor Steuern im ersten Quartal 2013 belief sich auf EUR -213,4
Mio. nach EUR -152,9 Mio. im Vorjahresquartal. Das Nettoergebnis des ersten
Quartals 2013 betrug EUR -196,3 Mio. nach EUR -163,6 Mio.* im
entsprechenden Quartal des Jahres 2012. Das Ergebnis je Aktie bezogen auf
die im Berichtsquartal durchschnittlich ausstehenden 116.800.508 Stück
Aktien betrug damit EUR -1,68 nach EUR -1,51* im ersten Quartal 2012
(unverwässert und verwässert).
Die Bilanzsumme der Air Berlin zum 31. März 2013 betrug EUR 2,473 Mrd. (31.
Dezember 2012: EUR 2,218 Mrd.), das Eigenkapital EUR -53,1 Mio. (31.
Dezember 2012: EUR 130,2 Mio.) und die Nettoverschuldung EUR 728,2 Mio.
(31. Dezember 2012: EUR 770,2 Mio.).
Detaillierte Informationen zum Abschluss für das erste Quartal 2013 sowie
den vollständigen Zwischenbericht zum 31. März 2013 veröffentlicht Air
Berlin am 15. Mai 2013 ab 7:30h (MESZ) im Internet unter ir.airberlin.com.

*angepasst

Air Berlin PLC The Hour House 32 High Street Rickmansworth WD3 1ER
Hertfordshire Great Britain ISIN GB00B128C026, WKN AB1000 (Aktie)
Frankfurter Wertpapierbörse (Regulierter Markt, Prime Standard) ISIN
DE000A0NQ9H6 (Wandelanleihe 2007) Euro MTF Market an der Luxembourg Stock
Exchange ISIN DE000AB100A6 (Anleihe 2010), ISIN DE000AB100B4 (Anleihe April
2011) und ISIN DE000AB100C2 (Anleihe November 2011 und November 2012) alle
drei Anleihen jeweils Segment Bondm im Freiverkehr der
Baden-Württembergischen Wertpapierbörse und Main Securities Market der
Irish Stock Exchange, ISIN DE000A1HGM38 (Wandelanleihe 2013) Freiverkehr
der Frankfurter Wertpapierbörse

14.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Air Berlin PLC
The Hour House, High Street 32
WD31ER Hertfordshire, Rickmannsworth
Großbritannien
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Fax: +49 (0)30 3434 159 9
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RATING: Fitch hebt Griechenland-Note auf ‚B-‚ an – Ausblick stabil

LONDON (dpa-AFX) – Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Griechenland um eine Stufe angehoben. Die Bonitätsnote steige von bisher ‚CCC‘ auf ‚B-‚, teilte Fitch am Dienstag in London mit. Es wird zunächst auch keine Veränderung des Ratings erwartet. Der Ausblick sei stabil. Die Note ‚B-‚ beschreibt eine hochspekulative Anlage.

Griechenland habe Fortschritte gemacht beim Abbau der Defizite im Staatshaushalt und in der Leistungsbilanz, begründete Fitch die Entscheidung. Die ‚interne Abwertung‘ sei voran gekommen und das Risiko eines Austritts aus der Eurozone zurückgegangen. Die wirtschaftlichen Aussichten blieben jedoch zunächst trübe. Die griechische Wirtschaft wird laut Fitch im Jahr 2013 um 4,2 Prozent schrumpfen. Im kommenden Jahr werde dann eine schwache Erholung folgen./jsl/stb

HDE fordert steuerliche Entlastung

Schlagworte: Einzelhandel / Steuern
Der Handelsverband Deutschland (HDE) setzt sich mit Blick auf die Bundestagswahl für eine steuerliche Entlastung der Unternehmen und gegen Substanzbesteuerung ein. Der Staat habe angesichts der rekordhaft hohen Steuereinnahmen kein Einnahmeproblem. „Die Haushaltskonsolidierung darf nicht bei den Einnahmen, sondern in erster Linie bei den Ausgaben ansetzen", so HDE-Vizepräsident Friedrich G. Conzen. Der Verband fordert ein einfaches und systematisches Steuerrecht. Dazu gehört, dass betriebliche Kosten steuerlich anerkannt werden. Die Besteuerung von Vermögenssubstanz durch die immer wieder diskutierte Vermögensteuer würde die Situation vor allem ertragsschwacher Unternehmen weiter verschlechtern und dem Wirtschaftsstandort Schaden zufügen. Die Gewerbesteuer sähe der HDE am liebsten in die Einkommensbesteuerung integriert, zumindest aber sollten die Hinzurechnungsvorschriften so verändert werden, dass keine Kosten mehr besteuert werden. Bei der Erbschaftsteuer warnt der Verband vor Belastungen, die die Unternehmensnachfolge gefährden könnten. Grundsätzlich positiv bewertet der HDE dagegen den Antrag der Regierungskoalition im Bundestag zur Stärkung des Mittelstandes. "Die Politik hat klar und deutlich die für den Mittelstand drängendsten Probleme wie teure Energie, Steuer- und Bürokratielasten sowie den demographischen Wandel benannt. Jetzt müssen aber auch weitere Taten folgen", so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eines der größten Risiken sei die Konzeptlosigkeit der Bundesregierung bei der Energiewende.
bfr

Mittelstand-Digital zieht erste positive Zwischenbilanz

Schlagworte: Mittelstand / IT
Für den Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital des Bundeswirtschaftministeriums (BMWi) kann sechs Monate nach dem Start der drei Förderinitiativen "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen", "Einfach intuitiv: Usability für den Mittelstand" und "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern" eine positive Zwischenbilanz gezogen werden. Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren und ihre Geschäfte elektronisch abwickeln, sind erfolgreicher. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Wirtschaft Digitalisiert", die der BITKOM, das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln und Google kürzlich vorgestellt haben. 60 Prozent der befragten Unternehmen, für die das Internet eine zentrale Rolle spielt, erwarten beim Umsatz im Geschäftsjahr 2013 ein deutliches Wachstum. Unternehmen hingegen, für die das Internet eine untergeordnete Rolle spielt, erwarten nur zu 40 Prozent ein Umsatzwachstum. Der im Herbst 2012 gestartete Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) will kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und dem Handwerk die Bedeutung des Einsatzes von Software im Business-Bereich aufzeigen und die Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützen. Franz Büllingen, Leiter der Begleitforschung von Mittelstand-Digital: "Alle Projekte, Kompetenzzentren und eBusiness-Lotsen haben erfolgreich ihre Arbeit aufgenommen. Über 180 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Logistik- und Technologiezentren sind in Mittelstand-Digital aktiv. Auch die Vernetzung untereinander ist bereits in vollem Gange.“
bfr

Handwerk durch langen Winter gebremst – Hoffnung auf Frühjahr

Schlagworte: Konjunktur / Handwerk
Trotz eines verhaltenen Jahresstarts blickt das deutsche Handwerk wegen voller Auftragsbücher erwartungsvoll auf die kommenden Monate. 80 Prozent der Geschäftsinhaber sind mit der Geschäftsentwicklung zufrieden; 88 Prozent der Betriebe sind optimistisch und erwarten für das Frühjahr gute bis zufriedenstellende Geschäfte, wie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in seinem aktuellen Konjunkturbericht erklärt. Obwohl nur 15 Prozent der rund 24.400 befragten Unternehmen von einem steigenden Umsatz im ersten Quartal 2013 berichteten, rechnet der ZDH für das Gesamtjahr mit einem Umsatzplus von 0,5 bis 1,0 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten soll stabil bleiben. ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke erklärte, dass die Auftragsbücher der Betriebe trotz leicht rückläufiger Zahlen in den ersten drei Monaten weiterhin gut gefüllt seien. Die Entwicklung im ersten Quartal 2013 aufgrund des langen Winters sei nur ein „Zwischentief“. Schwannecke stellte fest: „Die Betriebe wollen offenbar gerüstet sein, wenn sich ab dem Frühjahr die Konjunktur wieder belebt.“ Die Steuerpläne von SPD und Grünen hält der Handwerksverband allerdings für eine Wachstumsbremse. Mit den Programmen ließen sich mittelständische Betriebe nicht stabilisieren, hatte Schwannecke noch vor wenigen Tagen erklärt. Das Handwerk erwarte, dass Steuern und Abgaben nicht erhöht werden – SPD und Grüne planten aber genau das Gegenteil.
bfr / dpa

PwC-Studie: Online-Videowerbung auf Wachstumskurs

Schlagworte: Internet / Werbung
Das Geschäft mit der Onlinevideowerbung könnte in den kommenden vier Jahren ordentlich zulegen. Von einem jährlichen Wachstum von 23 Prozent geht die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in der Studie "Emotion trifft auf Effizienz" aus. Das wären bis 2017 insgesamt 500 Mio. Euro Umsatz. Werner Ballhaus, Leiter des Bereiches Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC, schränkt aber ein. "Gelingt es der Branche nicht, ihre Hausaufgaben im Bereich Bewegtbildwerbung zu machen und die Transparenzanforderungen der Werbetreibenden zu erfüllen, kann sich das als ein entscheidendes Wachstumshemmnis für die Onlinevideowerbung herausstellen." Zu diesen Hausaufgaben gehören die inhaltliche und technische Qualität der Spots, effektive Targeting-Methoden und eine Einigung der Branche auf verbindliche Auslieferungs- und Vergütungsstandards. Gut die Hälfte der Onlinenutzer nimmt Videowerbung auf Webseiten wahr. Wenn die Spots zum Inhalt der Webseite passen, schauen sie sich auch 48 Prozent der Nutzer an, wie die Studie zeigt. Mehr als ein Viertel der Internetnutzer gaben an, sich nach dem Anschauen von Werbevideos weiter auf der Anbieterwebseite zu informieren. In der Altersgruppe der 31- bis 45-Jährigen liegt dieser Anteil sogar bei über 30 Prozent.
bfr

Deutsche Anleihen: Etwas schwächer – freundliche Aktienmärkte

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag etwas schwächer tendiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis zum späten Nachmittag um 0,08 Prozent auf 144,77 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,37 Prozent.

Belastet wurden die Festverzinslichen durch die festeren Aktienmärkte. Die im Mai kaum gestiegenen ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland stützten die Anleihen nur kurzzeitig. Volkswirte hatten zuvor einen deutlichen Anstieg erwartet. Belastet wurden die Anleihen durch die besser als erwartet ausgefallenen Zahlen zur Produktion in der Eurozone. Die Industrieproduktion war im März um 1,0 Prozent zum Vormonat gestiegen. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Das Euro-Krisenland Spanien hat sich unterdessen mit zwei Geldmarktpapieren so günstig wie seit drei Jahren nicht mehr am Geldmarkt refinanziert./jsl/he

Währungsunsicherheit hemmt Exportwachstum

Schlagworte: Unternehmen / Export
Eine zunehmende Zahl mittelständischer Unternehmen sieht Probleme durch Währungsrisiken und Rechtsunsicherheit – dies betrifft 50 Prozent der Exporteure aus dem Mittelstand (2011: 38 Prozent). Insgesamt aber zeigt sich der deutsche Mittelstand wettbewerbsstark und exportorientiert. In ihrer Studie "UnternehmerPerspektiven" aus dem April ermittelte die Commerzbank einen Anteil exportierender Betriebe mit mehr als 2,5 Mio. Euro Umsatz von 55 Prozent. Herbert Schulte, NRW-Landesgeschäftsführer vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), sieht die Politik in der Pflicht, eine dauerhafte Stabilisierung des Euroraumes zu realisieren: „Das Vertrauen in die Stabilität des Euro ist entscheidend für unser Exportgeschäft und kann der NRW-Wirtschaft Wachstumsimpulse verschaffen. … Einen wichtigen Beitrag zur Förderung der außenwirtschaftlichen Aktivitäten im Euroraum könnte die Europäische Zentralbank (EZB) leisten. Die Politik des billigen Geldes ist kein Allheilmittel und die Übernahme von Kreditrisiken durch die EZB sollte schrittweise zurückgeführt werden. Die expansive Geldpolitik zeigt keinerlei konjunkturelle Wirkung und führt zu wachsenden Inflationsgefahren. Der zunehmende Vertrauensverlust setzt die EZB unter Zugzwang, wieder ihr originäres Ziel, die Währungsstabilität, in den Fokus zu nehmen."
bfr

Pilz setzt neue Bestmarken

Schlagworte: Unternehmen / Pilz-Gruppe
Die Pilz-Unternehmensgruppe mit Sitz in Ostfildern bei Stuttgart konnte 2012 im Vergleich zum Vorjahr einen weiteren Umsatzanstieg um rund sechs Prozent auf 227 Mio. Euro verbuchen. Neben dem Umsatz legte der Anbieter von Automatisierungslösungen auch bei Investitionen sowie Mitarbeiterzahl zu. Mehr als zwei Drittel seines Umsatzes (67,8 Prozent) erzielte das Familienunternehmen nach eigenen Angaben durch den Export. Wichtige Märkte blieben für Pilz Nordamerika, China und Japan, sowie die europäischen Nachbarstaaten. Unter den Tochtergesellschaften, die zweistellige Zuwachsraten beim Umsatz erreichten, sind auch Länder aus der EU. „Mit unserem Portfolio können wir uns auch in Ländern behaupten, in denen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig sind“, so Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Pilz GmbH & Co. KG. Die Zahl der Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe stieg weltweit um über zwölf Prozent auf über 1.680. In Deutschland waren über alle Standorte 840 Mitarbeiter, davon 30 Auszubildende, beschäftigt. 2012 investierte das inhabergeführte Unternehmen über 14 Mio. Euro. Im Fokus der kommenden Monate stehen die neuen Fertigungsstätten in China sowie am Stammsitz in Ostfildern. Nach Abschluss der Planungen soll in Ostfildern noch 2013 und in China 2014 mit dem Bau der Produktionsstätten begonnen werden.
Quelle: Familienunternehmer-News
15.5.2013

Slowenien besorgt sich frisches Geld

LJUBLJANA (dpa-AFX) – Das Euroland Slowenien hat sich am Dienstag trotz seiner schweren Bankenkrise frisches Geld von privaten Investoren besorgen können. Allerdings gelang es nicht, so viel Geld wie geplant einzusammeln. Wie aus Daten des slowenischen Finanzministeriums hervorgeht, erbrachte eine Auktion zweier Schuldtitel mit drei- und sechsmonatiger Laufzeit insgesamt 54,7 Millionen Euro. Das Emissionsziel von 60 Millionen Euro wurde knapp verfehlt. Die zu zahlenden Renditen lagen mit 0,49 Prozent (drei Monate) und 1,5 Prozent (sechs Monate) in etwa auf dem Niveau vorangegangener Auktionen.

Slowenien leidet seit längerem unter einer geplatzten Immobilienblase, die insbesondere den heimischen Bankensektor stark belastet. Das Land gilt als nächster Kandidat für Staatshilfen seiner Euro-Partner. Bisher versucht Slowenien, seine Banken ohne externe Hilfe zu sanieren. Auch die seit Jahren hohen Defizite im Staatshaushalt will Slowenien alleine etwa durch Steuererhöhungen und Privatisierungen verringern./bgf/jsl

US-Anleihen starten mit leichten Kursgewinnen

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Dienstag überwiegend mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. An den New Yorker Aktienmärkten rechnen Experten mit wenig Bewegung zum Handelsauftakt. Den Investoren am amerikanischen Rentenmarkt fehlt daher etwas die Orientierung. Außerdem wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht. Erst im weiteren Verlauf der Woche stehen zahlreiche Daten in den USA zur Veröffentlichung an, und die Investoren dürften sich daher vorerst weiter zurückhalten.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,24 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkt auf 99 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,82 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 4/32 Punkte auf 98 18/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,91 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren legten 9/32 Punkte zu auf 95 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,12 Prozent./jkr/jsl

Ohoven: Bundesregierung muss Strompreisexplosion stoppen

Schlagworte: Mittelstand / Energie
Die Explosion der Strompreise gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Steigt der Strompreis weiter, wird jeder dritte Mittelständler nach einer aktuellen Umfrage Investitionen und Neueinstellungen zurückstellen. Dies erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, bei der Anhörung zur Strompreis-Petition des Mittelstandes im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags.
Für die erfolgreiche Petition hatte der BVMW in kurzer Zeit die erforderlichen 50.000 Unterschriften bei Betrieben und Bürgern gesammelt. Die Petition fordert Bundestag und Bundesregierung auf, Strom für alle Verbraucher bezahlbar und nachhaltig zu machen. Dazu müsse der staatliche Anteil am Strompreis gesenkt werden, so Ohoven. Der Endverbraucher in Deutschland zahlt heute im Schnitt 50,4 Prozent für Steuern, Abgaben und Umlagen. Die deutschen Unternehmen zahlen im Schnitt bis zu 20 Prozent mehr für Strom als ihre europäischen Mitbewerber, im Vergleich zu den USA sind es sogar bis zu 60 Prozent mehr. Der Mittelstandspräsident wies darauf hin, dass der Versorgeranteil, also die Kosten für Erzeugung, Transport und Vertrieb des Stroms, relativ konstant geblieben sind. Dagegen sind die Steuern und Abgaben für Endverbraucher in den vergangenen 15 Jahren um rund 242 Prozent gestiegen. Allein die Stromsteuer belastet die deutsche Wirtschaft mit mehr als sechs Milliarden Euro jährlich.
ddp

DGAP-News: getgoods.de AG erwirbt den Großhändler xgsm.com

getgoods.de AG / Schlagwort(e): Firmenübernahme/Strategische Unternehmensentscheidung

14.05.2013 14:14

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP – ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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getgoods.de AG erwirbt den Großhändler xgsm.com
– Einstieg in den Großhandel
– Zusätzlicher Absatzkanal bietet optimale Ergänzung zum Einzelhandel

Frankfurt Oder, 14. Mai 2013 – Das Online-Handelshaus getgoods.de AG hat
mit Zustimmung des Aufsichtsrates den Groß- und Einzelhändler xgsm.com
erworben. Seit 2007 vertreibt die xgsm.com GmbH IT und
Telekommunikationsprodukte an den internationalen Großhandel. Auf Basis der
guten und langfristigen Strukturen sowie der umfangreichen Erfahrungen, die
das Unternehmen mitbringt, möchte die getgoods,de AG ihr Angebot mit einem
zusätzlichen Absatzweg (B2B) abrunden. Von diesem zusätzlichen
Geschäftszweig kann die getgoods.de AG auch langfristig profitieren, indem
z. B. große Restwarenbestände in einem Block abgesetzt werden können. Über
den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die xgsm.com GmbH hat im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 75 Mio.
Euro überwiegend mit dem internationalen Großhandel erwirtschaftet. Markus
Rockstädt-Mies, Vorsatzvorsitzender der getgoods.de AG über den
Unternehmenszukauf: ‚Dieses zusätzliche Geschäftsmodell stattet uns
zukünftig mit noch mehr Flexibilität aus, um unser Wachstum weiter
fortzusetzen. Die Integration der Gesellschaft wird umgehend eingeleitet
und die Schritte für das weitere Wachstum sowie die erfolgreiche
Zusammenarbeit werden zeitnah umgesetzt.‘

Weitere Informationen über die Gesellschaft, das Management, sowie die
Aktie erhalten Sie auf der Internetseite für Investoren unter
www.getgoods.ag

IR-Kontakt:
Dorothea Schneider
Stockheim Media GmbH
Tel: 089 200 345 83
Email: ds@stockheim-media.com

Über die getgoods.de AG:
Die getgoods.de AG betreibt verschiedene Online-Plattformen im schnell
wachsenden E-Commerce Markt. Der Produkt-Fokus liegt neben Handys,
Smartphones, Festnetztelefonen, Notebooks und Tablets auch auf
Unterhaltungselektronik und weißer Ware. Darüber hinaus bietet das
Unternehmen auch Spielzeug sowie Freizeit- und Baumarktartikel an. Mit
Onlineshops wie z. B. www.getgoods.de, www.hoh.de oder www.handyshop.de und
Plattformen auf Amazon und eBay, verfügt die Gesellschaft über ein breites
Angebotsportfolio. Die getgoods.de AG ist mit rund 200 Mitarbeitern an den
Standorten Frankfurt/Oder und Berlin vertreten.

14.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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DGAP-News: Mox Telecom AG: Vorläufige Zahlen 2012 bestätigt – Mox Deals(R) AG veröffentlicht endgültige Konzernzahlen 2012.

DGAP-News: Mox Telecom AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Sonstiges
Mox Telecom AG: Vorläufige Zahlen 2012 bestätigt – Mox Deals(R) AG
veröffentlicht endgültige Konzernzahlen 2012.

14.05.2013 / 14:00

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Mox Telecom AG: Vorläufige Zahlen 2012 bestätigt – Mox Deals(R) AG
veröffentlicht endgültige Konzernzahlen 2012.

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP – ein
Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der
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Ratingen, Deutschland, 14.05.2013. Der Vorstand der Mox Deals AG hat heute
die Veröffentlichung der endgültigen und uneingeschränkt testierten Zahlen
für das Geschäftsjahr 2012 bekanntgegeben. Mox Deals(R) erzielte im ersten
operativen Geschäftsjahr einen Umsatz in der Gruppe in Höhe von Euro 6,5
Mio. und übertraf damit die Erwartungen gegenüber den Planzahlen deutlich.
In 2012 betrug das EBITDA Euro -0,4 Mio. Dabei erzielten die Konzerntöchter
Mox Deals FZ-LLC (Dubai) und Mox Deals Vietnam JSC auf Anhieb einen
positiven EBITDA in Höhe von Euro 0,2 Mio. und Euro 0,01 Mio.

Die Mox Deals AG ist im stark wachsenden Marktsegment des E-Commerce
(Internet Webshops, Kuponvertrieb) tätig und ist aus dem Börsenmantel der
ehemaligen Mediasource AG entstanden. Neben der Mox Deals AG bilden die Mox
Deals FZ-LLC (Dubai), die Aglow Alicom Pte Limited (Singapur) und die Mox
Deals Vietnam JSC den Konsolidierungskreis. Im zentralen Fokus des
abgelaufenen Geschäftsjahres standen die Markteinführung von Mox Deals(R)
in Singapur und Vietnam sowie die Etablierung der von Mox Deals(R) in den
Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die Zahlen im Einzelnen (geprüft):


Kennzahlen                                                            2012

Umsatz in EUR Mio.                                                    6,5

EBITDA in EUR Mio.                                                    -0,4

EBT in EUR Mio.                                                       -3,8

EPS (in EUR)                                                          -0,31

Eigenkapitalquote (%)                                                 41,6%



Mox Deals(R) erwartet für 2013 weiter steigende Umsatzzahlen. Der
Schwerpunkt liegt in der Etablierung und dem Ausbau der bereits
eingeführten Mox Deals(R) Märkte. Zudem ist die Einführung von Mox Deals(R)
in weiteren Ländern wie Saudi Arabien und voraussichtlich Indonesien in
Planung. Einen wesentlichen Schwerpunkt wird die eingegangene Kooperation
mit der türkischen Mediengruppe Dogan zur gemeinsamen Produktion der ersten
Mox Deals(R)-TV-Show bilden.

Der Vorstand der Mox Deals AG erwartet 2013 einen Umsatz p.a. von Euro
10-15 Mio. ohne die Umsätze aus der Kooperation mit der türkischen
Mediengruppe. Ab 2014 erwartet Mox Deals einen Umsatz von mehr als Euro 25
Mio. für die gesamte Mox Deals Gruppe.

Der Geschäftsbericht 2012 der Mox Deals AG steht ab dem 16.05.2013 auf
www.moxdeals.ag zum Download bereit.

Über Mox: Die Mox Telecom Gruppe, gegründet 1998, ist ein globaler Anbieter
für internationale Telefonie. Mox Produkte und Dienstleistungen werden in
mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. Die Gruppe verfügt heute über
Standorte unter anderem in den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in
Singapur, Vietnam und in Rumänien und agiert erfolgreich in Nordamerika,
Südostasien, Afrika, im Nahen, Mittleren und Fernen Osten. Insgesamt
beschäftigt das Unternehmen ca. 200 Mitarbeiter. Kernzielgruppen sind
Menschen mit einem hohen Bedarf an Auslandstelefonie. Das Unternehmen steht
auf drei Grundpfeilern – Mox Calling Cards für kostengünstige
Auslandstelefonie, Mox Prepaid MasterCard(R), eine Kreditkarte speziell für
Migranten, und Mox Deals im E-Commerce. Die web-basierte Mox Deals
ERP-Plattform verbindet zielgruppenrelevante Premium Deals und Produkte mit
Medien und Reichweite. Weitere Informationen finden Sie über mox.de und
moxdeals.ag.

Kontakt:
Mox Telecom Gruppe
Investor Relations
Frau Astrid Konczak
Bahnstraße 43-45
40878 Ratingen, Deutschland

T: +49 (0) 2102 8636 11
F: +49 (0) 2102 8636 56

IR@mox.de

Wertpapier:

Mox Telecom AG WKN: 660 580 ISIN: DE0006605801
Mox Deals AG WKN: 539 190 ISIN: DE0005391908

Ende der Corporate News

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14.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Mox Telecom AG
Bahnstraße 43-45
40878 Ratingen
Deutschland
Telefon: +49 (0)2102 8636 – 11
Fax: +49 (0)2102 8636 – 56
E-Mail: IR@mox.de
Internet: www.mox.de
ISIN: DE0006605801, DE000A1RE1Z4,
WKN: 660580, A1RE1Z
Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Stuttgart; Frankfurt in Open
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Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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211007 14.05.2013

DGAP-News: Mox Telecom AG veröffentlicht die endgültigen Konzernzahlen des Geschäftsjahres 2012.

DGAP-News: Mox Telecom AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Sonstiges
Mox Telecom AG veröffentlicht die endgültigen Konzernzahlen des
Geschäftsjahres 2012.

14.05.2013 / 13:30

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Mox Telecom AG veröffentlicht die endgültigen Konzernzahlen des
Geschäftsjahres 2012.

– Umsatz steigt um 11% auf Euro 234 Mio.

– EBITDA erreicht aufgrund von Sondereffekten Euro 19,2 Mio.

– Gewinn pro Aktie nach Minderheiten steigt um 173% auf Euro 2,35.

– Konzern- und alle Einzelabschlüsse geprüft und ohne Einschränkungen
testiert.

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP – ein
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Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Ratingen, Deutschland, 14.05.2013. Der Vorstand der Mox Telecom AG hat
heute die endgültigen und uneingeschränkt testierten Geschäftszahlen 2012
bekanntgegeben. So erzielte Mox in 2012 einen Umsatz im Konzern in Höhe von
Euro 234,0 Mio. Das entspricht einer Steigerung von 11% im Vergleich zum
Vorjahr (VJ: Euro 210,9 Mio.). Gleichzeitig konnte das EBITDA von Euro 14,1
Mio. um 36 % auf Euro 19,2 Mio. verbessert werden. Der Konzernüberschuss
betrug zum Bilanzstichtag Euro 11,1 Mio. (VJ: 5,0). Der Gewinn pro Aktie
und Minderheiten wurde um 173% auf Euro 2,35 deutlich gesteigert. Im
Konzernergebnis ist u.a. ein Ergebnisbeitrag aus der Sachkapitalerhöhung in
Höhe von Euro 6,7 Mio. bei Mox Telecom Arabia FZ LLC enthalten.

In die Konsolidierung flossen die Tochterunternehmen der Geschäftsbereiche
Telekommunikation und E-Commerce ein: Die Mox Telecom Arabia FZ-LLC in
Dubai, die Mox Telecom America Corporation in den USA, die dazugehörige New
Jersey Best Phone Cards Corp. (NJ Best) und Sohel Distributors LLC (SDI),
die International Prepay Solution AG (IPS) in der Schweiz sowie die Mox
Deals AG in Düsseldorf mit ihren Töchtern Mox Deals FZ-LLC in Dubai, Aglow
Alicom Pte Limited in Singapur sowie Mox Deals Vietnam JSC.

In 2012 waren die Hauptwachstumstreiber die beiden Töchter Mox Telecom
America Corp. und Mox Telecom Arabia FZ-LLC. Mox Telecom America mit ihren
Tochterunternehmen SDI und NJ Best erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr
einen Umsatz in Höhe von Euro 166,7 Mio. (VJ: Euro 163,2 Mio.) Nach einem
Umsatzrückgang in 2011 konnte die Tochter auf der Arabischen Halbinsel ihre
Umsätze von Euro 39,5 Mio. um 44% auf Euro 56,9 Mio. wieder steigern.

Gegenüber den vorläufigen Zahlen veränderte sich der Konzernumsatz durch
Verschiebungen zwischen den Umsatz- und den Sonstigen Erlösen. Einzelne
Erlöspositionen wurden in die Sonstigen Erlöse umgeschlüsselt. Die größte
Einzelposition der Sonstigen Erlöse umfasste den Einmalbetrag aus der
Sachkapitalerhöhung von Euro 6,7, der bei der Tochter in Dubai
gewinnerhöhend erfasst wurde. Weitere Positionen resultieren aus der
Weiterbelastung von Kosten an unsere Kunden (z.B. Druckkosten) sowie z.B.
die Gewinne aus der Fremdwährungsumrechnung.

Das Konzernüberschuss 2012 wurde mit Euro 11,1 Mio. um Euro 1,4 Mio.
niedriger als bei den vorläufigen Zahlen festgestellt. Im Rahmen der
Konzernüberleitung wurden die Abschreibungen auf die Immateriellen
Vermögensgegenstände auf acht Jahre Nutzungsdauer vereinheitlicht. Diese
Anpassung wirkte sich mit Euro 1,4 Mio. auf das Konzernergebnis aus.

Die liquiden Mittel der Gesellschaft zum Stichtag erhöhten sich deutlich
von Euro 3,5 Mio. auf Euro 12,3 Mio. aufgrund der im November platzierten
Mox-Anleihe. Die Erlöse wurden überwiegend in den Ausbau der
Geschäftsbereiche Telekommunikation und Mox Deals(R) investiert. Anfang Mai
2012 wurde die EDG-Risikoklassifizierung für die Anleihe durch die Börse
Stuttgart ermittelt. Die Mox Anleihe wurde in die Klasse 3 eingestuft und
damit im Bondm-Vergleich in der besten Klasse eingeordnet.

Die Konzernzahlen inklusive Einmaleffekte im Überblick (geprüft):


in  Mio EUR
                                                   2012      2011    ± in %
Umsatzerlöse                                      234,0     210,9       11%
EBITDA                                             19,2      14,1       36%
EBIT                                               12,1       6,1       98%
EBT                                                11,1       5,0      122%
Konzernüberschuss                                  11,1       5,0      122%
Konzernüberschuss nach Minderheiten                11,4       4,2      173%
Gewinn pro Aktie (in EUR / Aktie nach
Minderheiten)                                  2,35 EUR  0,86 EUR      173%


‚2013 hat gezeigt, dass wir innerhalb weniger Monate einen neuen
Geschäftsbereich aufbauen und operativ bedeutende Umsätze erzielen können.
Wir profitieren im Geschäftsbereich Mox Deals(R) und unseren Aktivitäten im
E-Commerce von unseren 15 Jahren Erfahrung im Kerngeschäft
Telekommunikation. Unser Kerngeschäft sichert dabei mit seinen stabilen
Erträgen unseren Wettbewerbsvorteil sowie das Wachstum der gesamten Gruppe‘
so Dr. Günter Schamel, CEO und Gründer der Mox Telecom AG. Dr. Schamel
weiter: ‚Auch dieses Jahr wollen wir unsere Aktionäre am Erfolg des
Unternehmens teilhaben lassen. Wir planen daher, der Hauptversammlung im
Juli eine Dividende in Höhe von Euro 0,25 vorzuschlagen.‘

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand der Mox Telecom AG
moderat wachsende Umsatzzahlen. Die Aktivitäten im
Telekommunikationsgeschäft und dem neu gestarteten Geschäftsbereich Mox
Deals(R) sollen weiter ausgebaut und der Markteintritt in weitere Länder
vorangetrieben werden. Für die gesamte Gruppe erwartet Mox in 2013
Umsatzerlöse von ca. Euro 250 Mio. Die Höhe des Konzernüberschusses wird
von den zu erzielenden Deckungsbeiträgen des neuen Geschäftsbereichs
abhängen und zwischen ca. Euro 4,5 und 6,0 Mio. liegen.

Der Geschäftsbericht 2012 der Mox Telecom AG steht ab dem 16.05.2013 auf
www.mox.de unter Investor Relations/Finanzdaten/Geschäftsberichte zum
Download bereit.

Über Mox: Die Mox Telecom Gruppe, gegründet 1998, ist ein globaler Anbieter
für internationale Telefonie. Mox Produkte und Dienstleistungen werden in
mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. Das Unternehmen verfügt heute über
Standorte unter anderem in den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in
Singapur, Vietnam und in Rumänien und agiert erfolgreich in Nordamerika,
Südostasien, Afrika, im Nahen und Mittleren sowie im Fernen Osten.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen etwa 170 Mitarbeiter. Kernzielgruppen
sind Menschen mit einem hohen Bedarf an Auslandstelefonie. Das Unternehmen
steht auf drei Grundpfeilern: Mox Calling Cards für kostengünstige
Auslandstelefonie, Mox Prepaid MasterCard(R), eine Kreditkarte speziell für
Migranten und Mox Deals im Bereich E-Commerce. Die web-basierte Mox
Deals-Plattform verbindet zielgruppenrelevante Premium Deals mit Medien und
Reichweite.

Weitere Informationen finden Sie über mox.de und moxdeals.ag.


Kontakt:

Mox Telecom Gruppe
Frau Astrid Konczak
Head of Investor Relations
Bahnstraße 43-45
40878 Ratingen, Deutschland
T: +49 (0) 2102 8636 11
F: +49 (0) 2102 8636 56

ir@mox.de
http://www.mox.de


Wertpapier: Mox Telecom AG WKN: 660 580 ISIN: DE0006605801
Mox Deals AG WKN: 539 190 ISIN: DE0005391908

Ende der Corporate News

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14.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Mox Telecom AG
Bahnstraße 43-45
40878 Ratingen
Deutschland
Telefon: +49 (0)2102 8636 – 11
Fax: +49 (0)2102 8636 – 56
E-Mail: IR@mox.de
Internet: www.mox.de
ISIN: DE0006605801, DE000A1RE1Z4,
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Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Stuttgart; Frankfurt in Open
Market (Entry Standard)

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210992 14.05.2013

Deutsche Anleihen mit leichten Verlusten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben Dienstag etwas schwächer tendiert. Zwischenzeitliche Gewinne nach einem enttäuschend aufgenommenen ZEW-Index konnten nicht gehalten werden. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank bis zum Mittag um 0,07 Prozent auf 144,82 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um einen Punkt auf 1,36 Prozent.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben im Mai mit einer Stagnation enttäuscht. Entgegen den Erwartungen von Analysten, die angesichts der Aktienmarktrally eine spürbare Aufhellung erwartet hatten, trat der Indikator auf der Stelle. Bankvolkswirte hielten dennoch daran fest, dass sich die deutsche Konjunktur im Frühjahr stabilisieren sollte. Das Euro-Krisenland Spanien konnte sich unterdessen mit zwei Geldmarktpapieren so günstig wie seit drei Jahren nicht mehr refinanzieren./bgf/jkr

Spaniens Zinskosten sinken trotz Rezession auf Dreijahrestief

MADRID/FRANKFURT (dpa-AFX) – Trotz der schweren Rezession kann sich das Euroland Spanien immer günstiger frisches Geld von Anlegern besorgen. Bei einer Versteigerung zweier kurzlaufender Schuldtitel sanken die Zinskosten am Dienstag auf den tiefsten Stand seit drei Jahren, wie aus Angaben der spanischen Notenbank hervorgeht. Die Nachfrage nach den Papieren mit sechs- und zwölfmonatiger Laufzeit war hoch.

Die Rendite des einjährigen Schuldtitels sank verglichen mit einer Auktion vor einem Monat um 0,24 Punkte auf 0,99 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit April 2010. Die Rendite des Papiers mit Fälligkeit in einem halben Jahr reduzierte sich auf 0,49 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit März 2010. Mit insgesamt 4,05 Milliarden Euro konnte die viertgrößte Euro-Volkswirtschaft sogar mehr Kapital aufnehmen als geplant.

Experten erklären die seit Monaten rückläufigen Zinskosten in Krisenländern wie Spanien zum einen mit der Zusage der Europäischen Zentralbank (EZB), alles für den Erhalt des Euro tun zu wollen. Darüber hinaus werfen Staatsanleihen sicherer Adressen wie Deutschland seit langem kaum noch Zinsen ab. Investoren suchen deshalb nach Alternativen. Ein weiterer Grund dürfte die Geldflut der Bank of Japan sein: Wie die Kursentwicklung am japanischen Anleihemarkt und jüngste Daten des Finanzministeriums zeigen, kehren immer mehr Japaner dem heimischen Markt den Rücken zu und investieren vermehrt in ausländische Staatsanleihen./bgf/fbr