US-Anleihen mit moderaten Gewinnen

NEW YORK (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Donnerstag nach schwachen Konjunkturdaten moderat zugelegt. Die festverzinslichen Wertpapiere profitierten Experten zufolge von der dadurch gedämpften Risikobereitschaft der Anleger. Die Spekulationen, dass die US-Notenbank Fed ihr Kaufprogramm für Anleihen zurückfahren könnte, hätten sich deutlich abgekühlt. An der Wall Street gaben die zuletzt rekordhohen US-Aktienindizes Dow Jones Industrial und S&P-500-Index etwas nach.

Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkte auf 99 25/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,23 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 7/32 Punkte auf 99 8/32 Punkte und rentierten mit 0,78 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten um 19/32 Punkte auf 98 28/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 1,87 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren stiegen um 1 8/32 Punkte auf 95 25/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,09 Prozent.

In den USA waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend deutlich auf den höchsten Stand seit Ende März gestiegen. Zudem belegte der unerwartet gefallene Stimmungsindikator Philly-Fed-Index, dass sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Mai eingetrübt hat und jetzt wieder einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität signalisiert. Im Bausektor boten Daten für den April eine positive Überraschung bei den Baugenehmigungen, wogegen die Baubeginne enttäuschten. Dazu kamen für den vergangenen Monat überraschend stark gesunkene Verbraucherpreise./gl/he

Deutsche Anleihen: Fester – US-Konjunkturdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Donnerstag nach schwachen US-Konjunkturdaten deutlich gestiegen. Der richtungweisende Euro-Bund-Future legte um 0,46 Prozent auf 145,30 Prozent zu. Der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,327 Prozent.

Die US-Verbraucherpreise waren im April im Vergleich zum Vormonat stärker gefallen als erwartet. Zudem enttäuschten die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sowie der Frühindikator für die Region Philadelphia die Markterwartungen. ‚Die Daten würden tendenziell dafür sprechen, dass die Fed ihre expansive Geldpolitik unvermindert fortsetzt‘, sagte Thomas Amend, Ökonom beim Bankhaus HSBC Trinkaus. Auch in den anderen Ländern der Eurozone gingen die Renditen weiter zurück./jsl/he

DGAP-News: Golden Gate AG: Golden Gate-Anleihe erhält wiederholt Rating mit Investment Grade BBB

DGAP-News: Golden Gate AG / Schlagwort(e): Anleihe
Golden Gate AG: Golden Gate-Anleihe erhält wiederholt Rating mit
Investment Grade BBB

16.05.2013 / 16:44

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Golden Gate-Anleihe erhält wiederholt Rating mit Investment Grade BBB

Seeshaupt, 16. Mai 2013 – Die Unternehmensanleihe der Golden Gate AG ist
von der Creditreform Rating AG im Rahmen eines Folgeratings erneut mit BBB
bewertet worden (ISIN DE000KQXX5, WKN A1KQXX). ‚Wir freuen uns, dass unsere
6,5%-Anleihe, die mit einem Höchstmaß an Sicherheiten für die Zins- und
Rückzahlung der Anleihe ausgestattet ist, erneut eine Beurteilung im
Bereich Investment Grade erhalten hat‘, zeigt sich Uwe Rampold, Vorstand
der Golden Gate AG, zufrieden. ‚Unser Fokus liegt weiterhin darauf, unseren
Investoren neben einer attraktiven Rendite die größtmögliche Sicherheit zu
gewährleisten und für die Restlaufzeit der Anleihe bis Oktober 2014
verlässliche und stabile Rahmenparameter zu liefern.‘ Bereits zum Start der
Anleihe im April 2011 hatte Creditreform die erste Mittelstandsanleihe im
Entry Standard der Deutsche Börse AG mit BBB bewertet und bestätigte ihre
Einschätzung in den beiden darauf folgenden Jahren. In einem zusätzlich
durchgeführten Unternehmensrating erhielt die Golden Gate AG erneut ein BB.

Kurzberichte zu den Ratings der Golden Gate AG sowie der aktuelle
Projektstatus sind auf der Website des Unternehmens zum Download
hinterlegt: http://www.goldengate.ag/investoren/publikationen.html

Über die Golden Gate AG

Die Golden Gate AG hat sich auf den Erwerb, die Entwicklung und Vermarktung
von Gesundheits- und Wohnimmobilien spezialisiert. Das Unternehmen
entwickelt und realisiert zukunftsgerichtete Nutzungskonzepte und veräußert
die Immobilien später wieder an langfristig orientierte Betreiber und
Investoren.


Presse/ Investor Relations Kontakt:                Kontakt:
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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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211501 16.05.2013

Irland refinanziert sich zu rekordniedrigen Zinsen

DUBLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) – Weiterer Lichtblick für Irland: Am Donnerstag konnte sich das von einer schweren Bankenkrise gebeutelte Land so günstig wie nie seit der Euro-Einführung refinanzieren. Wie aus Daten der nationalen Schuldenagentur NTMA hervorgeht, ergab eine Versteigerung dreimonatiger Schuldtitel eine durchschnittliche Rendite von 0,129 Prozent. Das ist ein Rekordtief in dieser Laufzeit. Bei starker Nachfrage wurden Papiere über insgesamt 500 Millionen Euro verkauft.

Irland war Ende 2010 infolge hoher Kosten seiner Bankenrettung unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft. Nach derzeitiger Planung soll sich das Land im kommenden Jahr wieder selbständig über die Ausgabe langlaufender Staatsanleihen refinanzieren. Irland gilt unter den europäischen Krisenländern als ‚Musterknabe‘. Von seinen Geldgebern wird das Land regelmäßig für die reibungslose Umsetzung der vereinbarten Spar- und Reformmaßnahmen gelobt./bgf/he

US-Anleihen starten nach schwachen US-Daten mit Kursgewinnen

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Donnerstag nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Ein unerwartet starker Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf den höchstem Stand seit Ende März habe der Risikofreude der Investoren einen Dämpfer versetzt, sagten Händlern. Außerdem sorgte ein starker Rückgang der Baubeginne für Rückenwind bei amerikanischen Staatsanleihen.

Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkt 99 25/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,24 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 4/32 Punkte auf 99 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,80 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 8/32 Punkte auf 98 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,91 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren legten 21/32 Punkte zu auf 95 6/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,12 Prozent./jkr/bgf

gamigo AG: Spiele-Bond für den Entry Standard

Der Publisher und Vermarkter von Online-Spielen gamigo plante im Juni, eine Mittelstandsanleihe zu begeben. Mit diesem Schritt will das Hamburger Unternehmen bis zu 15 Mio. EUR einsammeln. Die frischen finanziellen Mittel sollen in das weitere Wachstum, die weitere Internationalisierung mittels der regionalen Ausweitung der Lizenzen sowie Akquisitionen im Rahmen der Expansionsstrategie fließen. Im Rahmen der aktuellen Strategie will man sowohl organisch als auch anorganische wachsen. Weiterlesen

ROUNDUP: Frankreich beschafft sich Geld zu rekordgünstigen Konditionen

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) – Frankreich hat sich trotz seines Rückfalls in die Rezession Geld zu rekordgünstigen Konditionen beschafft. Bei einer Versteigerung von Anleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren fiel die Rendite auf ein Rekordtief von 0,21 Prozent, wie aus Zahlen der nationalen Schuldenagentur Agence France Tresor am Donnerstag in Paris hervorgeht. Bei der letzten vergleichbaren Auktion am 18. April hatte die Rendite noch bei 0,24 Prozent gelegen.

Bei der Auktion von Papieren mit einer Laufzeit von fünf Jahren fiel der Hammer bei einem Zinssatz von 0,74 Prozent und damit nur knapp über dem Rekordtief von 0,73 Prozent, das bei der letzten vergleichbaren Versteigerung ebenfalls am 18. April erzielt worden war. Papiere mit einer Laufzeit bis 2017 konnten mit einer Rendite von 0,49 Prozent verkauft werden. Hier fand die letzte vergleichbare Auktion im Januar statt. Sie liegt damit zu lange zurück, um als Vergleich dienen zu können.

In allen drei Laufzeiten war die Nachfrage hoch. Sie hätte ausgereicht um mindestens das doppelte an Anleihen am Markt zu platzieren. Insgesamt brachte die Versteigerung der Staatsanleihen fast acht Milliarden Euro für den französischen Staat.

Außerdem nehmen Anleger wegen des niedrigen Renditeniveaus bei inflationsgeschützten Anleihen nach wie vor Kapitalverluste in Kauf. Bei einer Versteigerung inflationsindexierter Anleihen mit Fälligkeit 2018 lag die Realrendite, die sich aus Nominalzins abzüglich einer veranschlagten Inflationsrate ergibt, bei minus 0,64 Prozent. Dass die reale Verzinsung der auch als ‚Linker‘ bezeichneten Papiere negativ ist, widerspricht im Grunde dem Sinn inflationsgeschützter Anleihen.

Bei der letzten vergleichbaren Auktion am 21. Februar hatte die Rendite bei minus 0,66 Prozent noch etwas tiefer gelegen. Die Versteigerung inflationsgeschützter Anleihen mit einer Laufzeit bis 2019 brachte eine negative Rendite von 0,56 Prozent, nach zuletzt minus 0,60 Prozent. Bei einer Aktion von Linkern mit Laufzeit bis 2024 lag der Zinssatz im positiven Bereich. Hier ging die Rendite deutlich zurück von zuletzt 0,54 Prozent am 18. April auf nunmehr 0,32 Prozent.

Insgesamt spülte die Versteigerung der drei Anleihen rund 1,2 Milliarden Euro in die französische Staatskasse./jkr/bgf

Deutsche Anleihen: Etwas fester – Impulsarmer Handel

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Donnerstag in einem impulsarmen Handel leicht gestiegen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future legte um 0,04 Prozent auf 144,70 Prozent zu. Der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,38 Prozent.

Leichte Verluste an den Aktienmärkte hätten die Anleihen etwas gestützt, sagten Händler. Die zuletzt schwache Konjunkturentwicklung in der Eurozone begünstige tendenziell die Festverzinslichen. Insgesamt gab es jedoch wenige neue Impulse. Die Inflationsrate in der Eurozone war im April laut endgültigen Daten auf 1,2 Prozent gefallen. Damit bestätigte Eurostat die Erstschätzung. Im Nachmittagshandel werden noch Zahlen zu den US-Verbraucherpreisen und der Philly-Fed-Index veröffentlicht./jsl/jkr

Anlagenbauer Voith kämpft mit Problemen

Schlagworte: Unternehmen / Voith
Beim Heidenheimer Anlagenbauer Voith laufen die Geschäfte zusehends schleppender. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe. So hätten sich Umsatz, Gewinn und Cashflow in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres schlechter entwickelt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Wir laufen“, so Voith-Chef Hubert Lienhard in einer Information der Gesellschafter, „unserem Plan im Moment deutlich hinterher.“ Bereits im letzten Geschäftsjahr, das am 30. September endete, war der Umsatz (5,7 Mrd. Euro) nur marginal gewachsen. Der Jahresüberschuss hatte sich mit 114 Mio. Euro fast halbiert. Drei von vier Konzernbereichen bereiten Probleme, so das manager magazin. Besonders angespannt sei die Situation in der Papiersparte. Da die Aufträge für Papiermaschinen schrumpfen, werden bei Voith 670 Stellen abgebaut, 200 Beschäftigte arbeiten kurz. Auch die Antriebstechnik – bei Voith „Turbo“ genannt – schwächelt. Lienhard hat dort fast die gesamte Geschäftsführung ausgewechselt.
Quelle: manager magazin

Private Equity-Investments in Familienunternehmen

Schlagworte: Familienunternehmen / Private Equity
Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) hat den aktuell veröffentlichten X. Band in der “Schriftenreihe zu Familienunternehmen“ veröffentlicht: Der neueste Band „Private Equity Investments in Family Businesses – An Empirical Investigation of the Organizational Metamorphosis“ von Götz Müller setzt sich intensiv mit dem Thema Private Equity (PE) in Familienunternehmen auseinander. Investitionen von PE-Firmen in Familienunternehmen werden laut WIFU für beide Parteien zunehmend relevanter. Um dieser steigenden Bedeutung Rechnung zu tragen, wurde die Veränderung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Familienunternehmen im Zuge einer PE-Investition in acht Fallstudien untersucht. Es wurde danach gefragt, wie sich die Organisation durch die Intervention verändert. Die Resultate zeigen zum einen eine neutrale bis durchaus positive Veränderung der Leistungsfähigkeit, wenn Private Equity-Häuser eine Minderheits- bzw. Mehrheitsbeteiligung in Familienunternehmen erwerben, zum anderen bleibt der Charakter eines Unternehmens als „Familienunternehmen“ durchaus erhalten. „Die Ergebnisse zeigen, dass Mehrheitsbeteiligungen das individuelle Leistungsverhalten des Managements anspornen“, so Müller. „Dies beruht vor allem darauf, dass sich jene Firmen zunehmend der Umwelt und den veränderten Marktbedingungen stellen und neue Operationsweisen adaptieren.“
bfr

Innovationsstarke Unternehmen haben Erfolg auf Auslandsmärkten

Schlagworte: Mittelstand / Innovationen
Deutschland hat EU-weit die meisten innovativen Unternehmen: Rund 80 Prozent weisen hierzulande produkt- und prozessinnovative Tätigkeiten aus; im EU-Durchschnitt sind es 53 Prozent. 2012 gaben deutsche Unternehmen schätzungsweise 138 Mrd. Euro für Innovationen aus, wie die NRW.Bank mitteilt. Innovationsimpulse erhalten Unternehmen nach Angaben der nordrhein-westfälischen Förderbank auch von Auslandsmärkten, auf denen sie sich zunehmend mit innovativen Produkten und Dienstleistungen behaupten müssen. Mit einem Außenhandelsvolumen von 189 Mrd. Euro war Nordrhein-Westfalen 2012 erneut exportstärkstes Bundesland. Die Themen Innovation und Internationalisierung standen im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung „Wachstumschance Auslandsgeschäft“, die in der NRW.BANK in Düsseldorf mit rund 150 Teilnehmern stattfand. „Innovation und Internationalisierung sind für unsere mittelständische Wirtschaft wesentliche Treiber von Wachstum und Beschäftigung“, sagte Dietmar P. Binkowska, Vorstandschef der NRW.BANK. „Als Partner von NRW.Europa im Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission bietet die NRW.BANK vielfältige Beratung sowie den Zugang zu europäischen und internationalen Fördermitteln an.“ Zudem kündigte die NRW.Bank für den 22. Mai die Vorstellung eines gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) und anderen aufgelegten Mezzanin-Dachfonds für Deutschland (MDD) an; mit diesem gehen EU-, Bundes- und Landesmittel in die deutsche Mittelstandsförderung.
bfr

Steigende Nachfrage nach KfW-Förderung

Schlagworte: Mittelstand / KfW-Förderung
Die Fördertätigkeit der KfW Bankengruppe hat sich im ersten Quartal 2013 weiter positiv entwickelt. Der Schwerpunkt lag auch zu Beginn dieses Jahres auf Finanzierungen in den Bereichen Mittelstandsförderung sowie Umwelt und Klimaschutz, wie die KfW mitteilt. Das Gesamtfördervolumen betrug im ersten Quartal 15,6 (Vorjahr 14,7) Mrd. Euro. Den größten Zuwachs mit rund 16 Prozent erzielten die Zusagen des inländischen Fördergeschäfts mit 12,2 (10,5) Mrd. Euro. „Die Nachfrage nach unseren Förderkrediten entwickelte sich im ersten Quartal weiter positiv. Dies ist ein gutes Zeichen in einer konjunkturell herausfordernden Zeit“, erklärt Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe. „Insbesondere stieg der Anteil der Mittelstandsfinanzierung auf 52 Prozent der Zusagen. Zudem konnten wir konzernweit Förderzusagen im Bereich Umwelt und Klima in Höhe von 37 Prozent der Gesamtzusagen verzeichnen.“ Die Ertragslage habe sich im ersten Quartal 2013 mit einem Konzerngewinn von 477 (Vorjahr 697) Mio. Euro gut entwickelt. Der für die Steuerung der KfW relevante Konzerngewinn vor IFRS-Effekten aus Sicherungszusammenhängen lag mit 542 (685) Mio. Euro auf einem hohen Niveau, so die KfW weiter.
bfr

Frankreich beschafft sich Geld zu rekordgünstigen Konditionen

PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) – Frankreich hat sich trotz eines Rückfalls in die Rezession Geld zu rekordgünstigen Konditionen beschafft. Bei einer Versteigerung von Anleihen mit einer Laufzeit von zwei Jahren fiel die Rendite auf ein Rekordtief bei 0,21 Prozent, teilte die nationale Schuldenagentur Agence France Tresor am Donnerstag in Paris mit. Bei der letzten vergleichbaren Auktion am 18. April lag die Rendite noch bei 0,24 Prozent.

Bei der Auktion von Papieren mit einer Laufzeit von fünf Jahren fiel der Hammer bei einem Zinssatz von 0,74 Prozent und damit nur knapp über dem Rekordtief von 0,73 Prozent, das bei der letzten vergleichbaren Versteigerung ebenfalls am 18. April erzielt wurde. Papiere mit einer Laufzeit bis 2017 konnten mit einer Rendite von 0,49 Prozent verkauft werden. Hier fand die letzte vergleichbare Auktion im Januar statt. Sie liegt damit zu lange zurück, um als Vergleich dienen zu können.

In allen drei Laufzeiten war die Nachfrage hoch, und sie hätte ausgereicht um mindestens das doppelte an Anleihen am Markt zu platzieren./jkr/jsl

Wallenborn Adria Wind plant Anleihe im Volumen von bis zu 80 Mio. EUR

Die Wallenborn Adria Wind GmbH plant in nächster Zeit eine umfangreich besicherte Mittelstandsanleihe im Volumen von bis zu 80 Mio. EUR zu begeben. Die Schuldverschreibung soll im m:access der Börse München notiert werden. Besichert ist die Anleihe unter anderem mit Sachanlagen wie Windrädern aus dem größten Windpark im EU-Beitrittsland Kroatien. Die Erlöse aus der Emission sollen vorrangig zur Refinanzierung des bestehenden Windparks nahe der kroatischen Stadt Senj genutzt werden. Emissionsdetails und Anleiherating werden in Kürze veröffentlicht.Weiterlesen

DGAP-News: ALNO AG (KORREKTUR): ALNO steigert im ersten Quartal den Ertrag (KORREKTUR)

DGAP-News: ALNO AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht
ALNO AG (KORREKTUR): ALNO steigert im ersten Quartal den Ertrag
(KORREKTUR)

16.05.2013 / 09:12

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ALNO steigert im ersten Quartal den Ertrag (KORREKTUR)

* EBITDA um 52,4% auf 3,2 Mio. Euro verbessert
* EBIT wächst deutlich um 93,0% auf -0,1 Mio. Euro
* ALNO-CEO Max Müller: ‚Wir sind gut in das neue Jahr gestartet.‘

(stellt im ersten Absatz richtig, dass das operative Ergebnis (EBIT) um 1,8
Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (-1,9 Mio. Euro) liegt.)

Pfullendorf, 16. Mai 2013 – Die ALNO AG, einer der führenden
Küchenhersteller in Deutschland, hat in den ersten drei Monaten des
laufenden Geschäftsjahres die Ertragslage weiter verbessert. Das EBITDA
stieg um 52,4% auf 3,2 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro). Das operative
Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 93,0% auf -0,1 Mio. Euro und liegt
damit um 1,8 Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (-1,9 Mio.
Euro).

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchte der ALNO Konzern
einen Umsatz in Höhe von 100,4 Mio. Euro (Vorjahr: 118,5 Mio. Euro). Dies
entspricht einem Umsatzrückgang von 15,3% gegenüber dem ersten Quartal des
Vorjahres. Bedingt wurde dieser Umsatzrückgang zum Teil durch die
außerordentlichen Preiserhöhungen für die Marken ALNO und WELLMANN im
vierten Quartal 2012. Ferner war das 1. Quartal 2013 durch eine
konjunkturell schwächere allgemeine Nachfrage geprägt.

Im Inland fiel der Umsatz um 24,1% auf 66,3 Mio. Euro (Vorjahr: 87,4 Mio.
Euro), wohingegen im Ausland der Umsatz um 9,1% auf 34,1 Mio. Euro
(Vorjahr: 31,2 Mio. Euro) stieg. Der steigende Auslandsumsatz spiegelt die
Unternehmensstrategie wieder, die eine stärkere Internationalisierung
vorsieht. Insgesamt steht diese Entwicklung im Einklang mit der
Unternehmensplanung, die auf eine Fokussierung auf margenstarke Umsätze
setzt.

Max Müller, CEO der ALNO AG, sagte: ‚Wir sind gut ins Jahr gestartet und
blicken zuversichtlich auf 2013. Unsere Strategie der
Internationalisierung, sowie weniger auf Volumen und dafür mehr auf die
Qualität des Umsatzes zu setzen, ist die richtige. Daran werden wir
unbeirrt festhalten.‘

Die geplanten Finanzierungs- und Kapitalmaßnahmen für 2013 zur
langfristigen Finanzierung des ALNO-Konzerns konnten bereits weitestgehend
realisiert werden. Dies beinhaltet die im ersten Quartal 2013
initialisierte und am 29. April begebene Mittelstandsanleihe mit einem
Brutto-Emissionserlös von 45 Mio. Euro. Aufgrund der deutlichen
Überzeichnung konnte das Orderbuch nach einer Stunde vorzeitig geschlossen
werden. Diese Resonanz auf die Anleihe zeigt das Vertrauen des
Kapitalmarktes und privater Anleger in die ALNO AG.

Für das Gesamtjahr 2013 geht der Vorstand insgesamt von einer positiven
Geschäftsentwicklung, insbesondere im Ausland, aus. Er erwartet einen
stabilen Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau und strebt ein weiter
verbessertes EBITDA im Vergleich zu 2012 an. In 2012 hatte ALNO das
bereinigte EBITDA um 36 Mio. Euro auf 16,9 Mio. Euro verbessert.

Über die ALNO AG

Die ALNO AG zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier
nationalen Produktionsstandorten bedient der Konzern den deutschen wie
internationalen Markt mit einem Küchenvollsortiment. Zum ALNO Konzern
gehören neben der Kernmarke ALNO auch Wellmann (klassisch-modern), Impuls
(minimalistisch) und Pino (Einstiegspreis-Segment). Der ALNO Konzern ist
mit zirka 6.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Im
Geschäftsjahr 2012 erwirtschafteten rund 1.800 Mitarbeiter einen Umsatz von
446 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug rund 29 Prozent.

Kontakt

Jürgen Schulze-Ferebee
Leiter Unternehmenskommunikation & Investor Relations

ALNO AG
Heiligenbergerstraße 47
88630 Pfullendorf
Telefon: +49 / 75 52 / 21 – 33 16
Telefax: +49 / 75 52 / 21 – 77 3316
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Ende der Corporate News

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211387 16.05.2013

Deutsche Anleihen: Kursgewinne zum Handelsauftakt

FRANKFURT (dpa-AFX) – Am Markt für deutsche Staatsanleihen sind die Kurse am Donnerstag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Enttäuschende Konjunkturdaten aus der Eurozone und aus den USA vom Vortag wirkten weiter nach und dämpften nach wie vor die Risikofreude der Anleger. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,15 Prozent auf 144,85 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um zwei Punkte auf 1,36 Prozent.

Nach der Veröffentlichung von unerwartet schwachen Wachstumsdaten aus der Eurozone vom Vortag zeigt sich für Experten der National-Bank aus Essen deutlich: ‚Die Rezession im Euroraum ist tief, und eine Besserung der Lage ist derzeit nicht so recht in Sicht.‘ Auch Fachleute der Privatbank HSBC Trinkaus gehen davon aus, dass ‚die freundliche Verfassung‘ bei den als besonders sicher geltenden Bundesanleihen vorerst weiter anhalten wird.

Nach Einschätzung der National-Bank werden im weiteren Handelsverlauf Äußerungen von US-Notenbankern das Interesse der Anleger auf sich ziehen. ‚Am heutigen Abend könnten die Marktteilnehmer durchaus einen guten Überblick über die Zukunft des Anleihekaufprogramms in den USA erhalten‘, heißt es. Außerdem dürfte auch eine Versteigerung von Staatsanleihen in Frankreich am späten Vormittag im Fokus stehen./jkr/fbr

DGAP-News: ALNO AG: ALNO steigert im ersten Quartal den Ertrag

DGAP-News: ALNO AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht
ALNO AG: ALNO steigert im ersten Quartal den Ertrag

16.05.2013 / 08:30

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ALNO steigert im ersten Quartal den Ertrag

* EBITDA um 52,4% auf 3,2 Mio. Euro verbessert
* EBIT wächst deutlich um 93,0% auf -0,1 Mio. Euro
* ALNO-CEO Max Müller: ‚Wir sind gut in das neue Jahr gestartet.‘

Pfullendorf, 16. Mai 2013 – Die ALNO AG, einer der führenden
Küchenhersteller in Deutschland, hat in den ersten drei Monaten des
laufenden Geschäftsjahres die Ertragslage weiter verbessert. Das EBITDA
stieg um 52,4% auf 3,2 Mio. Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. Euro). Das operative
Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 93,0% auf -0,1 Mio. Euro und liegt
damit um 1,7 Mio. Euro über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums (-1,9 Mio.
Euro).

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchte der ALNO Konzern
einen Umsatz in Höhe von 100,4 Mio. Euro (Vorjahr: 118,5 Mio. Euro). Dies
entspricht einem Umsatzrückgang von 15,3% gegenüber dem ersten Quartal des
Vorjahres. Bedingt wurde dieser Umsatzrückgang zum Teil durch die
außerordentlichen Preiserhöhungen für die Marken ALNO und WELLMANN im
vierten Quartal 2012. Ferner war das 1. Quartal 2013 durch eine
konjunkturell schwächere allgemeine Nachfrage geprägt.

Im Inland fiel der Umsatz um 24,1% auf 66,3 Mio. Euro (Vorjahr: 87,4 Mio.
Euro), wohingegen im Ausland der Umsatz um 9,1% auf 34,1 Mio. Euro
(Vorjahr: 31,2 Mio. Euro) stieg. Der steigende Auslandsumsatz spiegelt die
Unternehmensstrategie wieder, die eine stärkere Internationalisierung
vorsieht. Insgesamt steht diese Entwicklung im Einklang mit der
Unternehmensplanung, die auf eine Fokussierung auf margenstarke Umsätze
setzt.

Max Müller, CEO der ALNO AG, sagte: ‚Wir sind gut ins Jahr gestartet und
blicken zuversichtlich auf 2013. Unsere Strategie der
Internationalisierung, sowie weniger auf Volumen und dafür mehr auf die
Qualität des Umsatzes zu setzen, ist die richtige. Daran werden wir
unbeirrt festhalten.‘

Die geplanten Finanzierungs- und Kapitalmaßnahmen für 2013 zur
langfristigen Finanzierung des ALNO-Konzerns konnten bereits weitestgehend
realisiert werden. Dies beinhaltet die im ersten Quartal 2013
initialisierte und am 29. April begebene Mittelstandsanleihe mit einem
Brutto-Emissionserlös von 45 Mio. Euro. Aufgrund der deutlichen
Überzeichnung konnte das Orderbuch nach einer Stunde vorzeitig geschlossen
werden. Diese Resonanz auf die Anleihe zeigt das Vertrauen des
Kapitalmarktes und privater Anleger in die ALNO AG.

Für das Gesamtjahr 2013 geht der Vorstand insgesamt von einer positiven
Geschäftsentwicklung, insbesondere im Ausland, aus. Er erwartet einen
stabilen Umsatz mindestens auf Vorjahresniveau und strebt ein weiter
verbessertes EBITDA im Vergleich zu 2012 an. In 2012 hatte ALNO das
bereinigte EBITDA um 36 Mio. Euro auf 16,9 Mio. Euro verbessert.

Über die ALNO AG

Die ALNO AG zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier
nationalen Produktionsstandorten bedient der Konzern den deutschen wie
internationalen Markt mit einem Küchenvollsortiment. Zum ALNO Konzern
gehören neben der Kernmarke ALNO auch Wellmann (klassisch-modern), Impuls
(minimalistisch) und Pino (Einstiegspreis-Segment). Der ALNO Konzern ist
mit zirka 6.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Im
Geschäftsjahr 2012 erwirtschafteten rund 1.800 Mitarbeiter einen Umsatz von
446 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug rund 29 Prozent.

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Jürgen Schulze-Ferebee
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211378 16.05.2013

DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A.: Geschäftsentwicklung verläuft planmäßig

DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A. / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
SAF-HOLLAND S.A.: Geschäftsentwicklung verläuft planmäßig

16.05.2013 / 07:00

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SAF-HOLLAND S.A.: Geschäftsentwicklung verläuft planmäßig

* Konzernumsatz des ersten Quartals erwartungsgemäß
* Ergebnisentwicklung stabil, bereinigtes EBIT von 13,8 Mio. Euro
* Bereinigtes Periodenergebnis legt um rund 43 Prozent zu
* Positiver Ausblick: Für 2013 Umsatz- und Ergebnisanstieg erwartet

Luxemburg, 16. Mai 2013 – SAF-HOLLAND erwirtschaftete in den ersten drei
Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Konzernumsatz von 210,1 Mio.
Euro (Vj. 216,6). Damit hat der weltweit tätige Zulieferer für die Truck-
und Trailerindustrie sein Umsatzziel für das erste Quartal erreicht. Detlef
Borghardt, CEO des Unternehmens: ‚Das erste Quartal hat unsere Erwartungen
erfüllt und entspricht den Planungen. Für das Gesamtjahr 2013 rechnen wir
mit Wachstum. Wir gehen davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung in
diesem Geschäftsjahr spiegelbildlich zum letzten Geschäftsjahr entwickelt.
Daher erwarten wir in 2013 ein eher verhaltenes erstes Halbjahr und
Umsatzsteigerungen in der zweiten Jahreshälfte‘

Bereinigtes Periodenergebnis stieg um rund 43 Prozent
Das Bruttoergebnis von SAF-HOLLAND erreichte im Konzern 39,2 Mio. Euro (Vj.
39,4) und entsprach damit dem Vorjahresniveau. Die Bruttomarge nahm auf
18,7 Prozent (Vj. 18,2) zu. Bei einer bereinigten EBIT-Marge von 6,6
Prozent (Vj. 6,6) lag das bereinigte EBIT bei 13,8 Mio. Euro (Vj. 14,4).
Auf der Ertragsseite profitierte das Unternehmen merklich von der im
Vorjahr optimierten Unternehmensfinanzie¬rung. So erhöhte sich das
bereinigte Periodenergebnis um 43,3 Prozent auf 8,6 Mio. Euro (Vj. 6,0).
Dies entspricht 4,1 Prozent (Vj. 2.8) vom Umsatz. Das bereinigte Ergebnis
je Aktie stieg auf 0,19 Euro (Vj. 0,14), trotz der deutlich höherer Anzahl
im Umlauf befindlicher Aktien.

Europa weiterhin stärkste Region
Mit einem Anteil von 52,5 Prozent (Vj. 51,8) wurde mehr als die Hälfte des
Konzernumsatzes in Europa erwirtschaftet. In Nordamerika generierte
SAF-HOLLAND 40,9 Prozent (Vj 42,0) des Gesamtumsatzes und außerhalb der
Kernmärkte 6,6 Prozent (Vj. 6,2). Als größtes Geschäftsfeld positionierte
sich abermals die Business Unit Trailer Systems, die 57,8 Prozent (Vj.
55,8) zum Konzernumsatz beitrug. Der Geschäftsbereich Powered Vehicle
Systems steuerte 17,6 Prozent (Vj. 18,8) bei, die Business Unit Aftermarket
stellte einen Anteil von 24,6% (Vj. 25,3).

Trailer Systems mit leichtem Umsatzanstieg
Die Business Unit Trailer Systems baute ihren Umsatz in den ersten drei
Monaten auf 121,4 Mio. Euro (Vj. 120,9) aus. Bei einer bereinigten
EBIT-Marge von 2,5 Prozent (Vj. 3,3) ging das bereinigte EBIT des
Geschäftsbereichs auf 3,1 Mio. Euro (Vj. 4,0) zurück. Neben höheren
Aufwendungen zur nachhaltigen Intensivierung des Vertriebs wirkten sich
dabei auch planmäßig höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung aus.
Um die Schlagkraft der Business Unit nachhaltig zu erhöhen, arbeiten wir
derzeit an einem Maßnahmenpaket, das insbesondere die Ertragskraft
voranbringen soll.

Powered Vehicle Systems erhöhte EBIT-Marge auf 10 Prozent
Im Segment Powered Vehicle Systems verzeichnete SAF-HOLLAND einen
Quartalsumsatz von 37,1 Mio. Euro (Vj. 40,8), Mit einem optimierten Kunden-
und Produktmix in Nordamerika, aber auch über erfolgreiche Maßnahmen zur
Kostenreduzierung konnte die Ertragskraft der Business Unit deutlich
gesteigert werden. So erhöhte sich das bereinigte EBIT auf 3,7 Mio. Euro
(Vj. 3,3), wodurch die bereinigte EBIT-Marge um nahezu zwei Prozentpunkte
auf 10,0 Prozent (8,1) zulegte.

Aftermarket erneut ertragsstark
Im Geschäftsbereich Aftermarket wurde ein Quartalsumsatz von 51,6 Mio. Euro
(Vj. 54,9) erwirtschaftet. Das bereinigte EBIT vergrößerte sich auf 8,4
Mio. Euro (Vj. 8,0); die bereinigte EBIT-Marge stieg auf 16,3 Prozent (Vj.
14,6). Mittelfristig soll der Geschäftsbereich 30 Prozent zum Konzernumsatz
beitragen. Die stetig erweiterten Vertriebs- und Absatzkanäle sowie das um
Zweitmarken ergänzte Produktportfolio schaffen hierfür aussichtsreiche
Voraussetzungen.

Operativer Cashflow positiv
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragsteuerzahlungen
vergrößerte sich im ersten Quartal auf 11,1 Mio. Euro (Vj. 6,1). Jedoch
bewirkten im Vorjahr in den Dezember 2011 vorgezogene Kundenzahlungen einen
im ersten Quartal 2012 um rund 6,0 Mio Euro niedrigeren Geldeingang. Im
ersten Quartal führte dagegen das Non-Recourse-Factoring zu einem positiven
Effekt von 7,4 Mio. Euro. Der vergleichsweise geringere operativer Cash
Flow vor Steuern im ersten Quartal 2013 ist insbesondere auf die Erhöhung
der Vorräte in unserem Werk Wylie zurückzuführen, die sich aufgrund von
Qualitätsproblemen bei einem Lieferanten kurzfristig erhöht haben.

Eigenkapitalquote nochmals vergrößert
Die Bilanzsumme wuchs zum 31. März 2013 auf 557,2 Mio. Euro (Vj. 31.
Dezember 2012: 536,7); das Eigenkapital von SAF-HOLLAND nahm auf 208,1 Mio.
Euro (31. Dezember 2012: 197,9) zu. Daraus errechnet sich Eigenkapitalquote
von 37,4 Prozent (31. Dezember 2012: 36,9). Zum gleichen Stichtag stand
SAF-HOLLAND eine Gesamtliquidität von 139,3 Mio. Euro (31. Dezember 2012:
140,5) zur Verfügung – mehr als das Doppelte im Vergleich zum
Vorjahresstichtag (31. März 2012: 63,4).

Prognose bestätigt – Umsatz und Ertrag sollen 2013 steigen
SAF-HOLLAND erwartet weiterhin einen planmäßigen Geschäftsverlauf und
bestätigt seine Umsatz- und Ertragsziele für das Gesamtjahr 2013. Demnach
rechnet das Unternehmen mit einem aufgrund der momentanen Marktsituation
eher verhaltenen ersten Halbjahr und einer stärkeren Geschäftsentwicklung
in der zweiten Jahreshälfte. Sofern sich die derzeitigen Perspektiven nicht
durch finanz- und wirtschaftspolitische Negativentwicklungen eintrüben,
soll im laufenden Geschäftsjahr ein Konzernumsatz zwischen 875 Mio. Euro
und 900 Mio. Euro erzielt werden. Beim Ergebnis strebt SAF-HOLLAND für 2013
nach wie vor einen Anstieg des bereinigten EBIT auf mehr als 60 Mio. Euro
an, was eine stabile bzw. steigende EBIT-Marge zur Folge haben wird.
Wilfried Trepels, CFO von SAF-HOLLAND: ‚Für hohe Ertragskraft spricht, dass
das Ergebnis 2013 aus heutiger Sicht neben der deutlichen Reduzierung der
Finanzaufwendungen nicht durch mindernde Einmaleffekte beeinflusst wird.
Dies lässt eine deutliche Steigerung des Gesamtperiodenergebnisses
erwarten.‘

Wesentliche Stellhebel für nachhaltiges Wachstum sieht SAF-HOLLAND
unverändert in der Erweitung des nordamerikanischen Trailergeschäfts, im
weltweiten Ausbau des Aftermarketgeschäftes und fortgesetzter Durchdringung
der BRIC-Märkte. In allen drei Wachstumsfeldern will das Unternehmen
organisch wachsen. Gezielte Zukäufe zur Verstärkung des Wachstums sind
möglich. Davon ausgehend, dass die Weltwirtschaft an Stabilität gewinnt,
hält SAF-HOLLAND weiterhin an seinem Ziel fest, im Geschäftsjahr 2015 einen
Umsatz von 1 Mrd. Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von 10 Prozent zu
erreichen.

Hinweise:
Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, gilt IAS
19R, die überarbeitete Version des Rechnungslegungsstandards IAS 19
‚Leistungen an Arbeitnehmer‘. SAF-HOLLAND hat den geänderten Standard
bereits bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2012 berücksichtigt. Die
Zwischenabschlüsse des vergangenen Geschäftsjahres wurden noch unter
Anwendung der Vorgängerversion IAS 19 erstellt. Seit Anfang 2013 kommt IAS
19R auch in der Zwischenberichterstattung zum Einsatz. In Übereinstimmung
mit IFRS und zur besseren Vergleichbarkeit wird der neue Standard dabei
rückwirkend ebenso auf die jeweiligen Berichtsperioden des Vorjahres
angewendet.

Das EBIT wurde um folgende Effekte bereinigt, die nicht originär dem
operativen Geschäft zuzuordnen sind: Abschreibungen aus der
Kaufpreisallokation und den Wertaufholungen von immateriellen
Vermögenswerten aus den Werthaltigkeitstests sowie Restrukturierungs- und
Integrationskosten.

Die in der Pressemitteilung enthaltene Kennzahlentabelle ist abrufbar unter
http://corporate.safholland.com/de/investor/finanznachrichten/pressemittei
lungen.html.

Unternehmensportrait:
Die SAF-HOLLAND S.A. zählt mit rund 860 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2012 und
mehr als 3.000 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern und Anbietern von
hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen vorrangig für Trailer sowie für
Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst unter anderem
Trailer-Achssysteme und Federungssysteme, Kupplungen, Königszapfen und
Stützwinden. SAF-HOLLAND verkauft Produkte auf sechs Kontinenten an
Originalhersteller (‚OEMs‘) im Erstausstattungsmarkt und im Aftermarket an
die Originalhersteller-Servicenetzwerke (‚OESs‘) der OEMs sowie über ein
globales Vertriebs- und Servicenetz. Über dieses Netz vertreibt SAF-HOLLAND
seine Produkte weiter an Endverbraucher und Servicezentren. Damit hat sich
SAF-HOLLAND als einer der wenigen Hersteller in seiner Branche etabliert,
der mit einer umfangreichen Produktpalette und einem weiten Servicenetz
international aufgestellt ist. SAF-HOLLAND S.A. ist im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und zählt zu den Werten des SDAX
(ISIN: LU0307018795).

Kontakt:
SAF-HOLLAND GmbH
Claudia Hoellen
Hauptstraße 26
63856 Bessenbach

Phone +49 6095 301-617
claudia.hoellen@safholland.de

Ende der Corporate News

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16.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: SAF-HOLLAND S.A.
68-70, boulevard de la Pétrusse
L-2320 Luxembourg
Großherzogtum Luxemburg
Telefon: +49 6095 301 – 0
Fax: +49 6095 301 – 260
E-Mail: info@safholland.de
Internet: www.safholland.com
ISIN: LU0307018795, DE000A1HA979,
WKN: A0MU70, A1HA97
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