US-Anleihen freundlich

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse amerikanischer Staatsanleihen haben am Freitag leicht zugelegt. In den USA war der Auftragseingang langlebiger Güter im April um 3,3 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Zweijährige Anleihen kletterten um 1/32 auf 99 24/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 1/32 auf 98 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,89 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten um 2/32 Punkte auf 97 20/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,01 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren zogen um 11/32 auf 94 8/32 Punkte an. Sie rentierten mit 3,17 Prozent./edh/jkr/he

Deutsche Anleihen holen Verluste wieder auf

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag trotz robuster Konjunkturdaten zugelegt. Die Angst vor einem Abebben der Liquiditätsflut in den USA hielt die Finanzmärkte in Atem. Zudem sorgten schlechte Neuigkeiten aus Spanien und Italien für Unsicherheit. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Abend um 0,15 Prozent auf 144,61 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang nur vorübergehend: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Doch die Kurse der als besonders sicher geltenden deutschen Anleihen gerieten durch diese Zahlen nur kurzzeitig unter Druck.

Medienberichte, denen zufolge sich im spanischen Bankensektor neue Finanzlöcher auftun, und schwache Konjunkturdaten aus Italien drängten die Anleger in die Defensive. Außerdem geht die Angst um, dass die US-Notenbank Fed schon bald beginnen könnte, die weit geöffneten Geldschleusen wieder zu schließen. Entsprechende Andeutungen hatte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwoch gemacht./hbr/stw

ROUNDUP: Krisenländer-Renditen ziehen an – Angst vor neuen Finanzlöchern

MADRID/ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Risikoaufschläge für Staatspapiere aus den großen Euro-Krisenländern Spanien und Italien haben am Freitag deutlich zugelegt. Als Grund gilt vor allem ein Medienbericht über neue Finanzlöcher im spanischen Bankensektor. In Italien mache sich zudem das schwache Konsumklima bemerkbar, hieß es aus dem Handel. Darüber hinaus schwebe das Ende des Billiggeldes wie ein Damoklesschwert über den Finanzmärkten, sagte ein Händler.

In der richtungsweisenden Laufzeit über zehn Jahre stiegen die Renditen für spanische Staatstitel bis zum Nachmittag um 16 Basispunkte auf 4,43 Prozent an. Die italienischen Pendants kletterten ebenfalls um 16 Basispunkte auf 4,18 Prozent. Damit wurden die höchsten Stände seit mehr als einem Monat erreicht. Auch Papiere aus Portugal gerieten stark unter Druck. Die Nachfrage nach den als besonders sicher geltenden deutschen Bundesanleihen legte hingegen moderat zu.

Den spanischen Banken drohen laut einem Bericht der ‚Financial Times‘ vom Freitag neue teure Rückschläge. Demnach rechnet die spanische Zentralbank damit, dass die Banken bis zu zehn Milliarden Euro zusätzliche Rückstellungen für erst vor kurzem verlängerte Unternehmenskredite bilden müssen. Noch sei jedoch unklar, wie stark die Ergebnisse der Institute belastet werden, zitierte das Blatt einen nicht genannten Zentralbanker.

Für große Unsicherheit an den Märkten sorgen nach wie vor die jüngsten Andeutungen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke auf einen schrittweisen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Bernanke hatte am Mittwoch vor US-Abgeordneten gesagt, die milliardenschweren Anleihekäufen zur Stützung der US-Wirtschaft könnten in einer der nächsten Notenbanksitzungen gedrosselt werden. Die Aussagen hatten bereits an den Aktienmärkten zu erhöhter Nervosität geführt. ‚Jeder schaut auf die Fed, es ist derzeit das wichtigste Thema‘, sagte Analyst Christian Lenk von der DZ Bank.

Die Verbraucher im Euro-Krisenland Italien blicken unterdessen wieder pessimistischer in die Zukunft. Im Mai fiel das Konsumklima auf 85,9 Punkte, nach 86,3 Zählern im Vormonat, wie das nationale Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg auf 86,9 Punkten gerechnet. Die Stimmung der Verbraucher näherte sich damit wieder dem Rekordtief an, das zu Beginn des Jahres bei 84,7 Punkten erreicht worden war.

Bundesbankchef Jens Weidmann forderte abermals entschiedene Sparanstrengungen in der Eurozone. Sollten die Regierungen die Bemühungen vernachlässigen, könnten die Finanzmärkte verunsichert werden: ‚Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen würden hoch bleiben oder sogar weiter steigen‘, sagte Weidmann, der als deutscher Topnotenbanker auch im Rat der Europäischen Zentralbank vertreten ist, am Freitag in Paris./hbr/enl/jkr

Börse Stuttgart-News: bonds weekly

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – Der Newsletter rund um den Anleihenhandel. Ausgabe 21 / 24.05.2013

NOTENBANKEN: GELDSCHLEUSEN BLEIBEN OFFEN

Die Notenbanken beziehungsweise deren Protagonisten dominierten in dieser Woche das Geschehen am Finanzmarkt. In den USA und Japan will man an der expansiven Geldpolitik festhalten – man betrachtet eine solche gar als alternativlos. Nicht mehr gänzlich alternativlos betrachtet man hingegen in den USA das aktuelle Anleihekaufprogramm. Zwar gab Ben Bernanke in dieser Woche zu Protokoll, solange an der expansiven Geldpolitik festhalten zu wollen bis eine substanzielle Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt eingetreten ist. Dennoch befeuerte der Fed-Chef gleichzeitig Spekulationen, dass die Fed das Tempo in Sachen Geldflut ein wenig drosseln könnte.

Bank of Japan flutet weiter

Die Aussichten für Japans Wirtschaft haben sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Sie sind sogar so gut, dass die japanische Zentralbank ihre Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage des Landes nach oben korrigierte. Trotz der positiven Vorzeichen wolle man jedoch weiterhin an der Politik der „expansiven Lockerung“ festhalten und die Geldmenge weiterhin um 60 bis 70 Billionen Yen pro Jahr ausweiten.

Die jüngsten Erfolge bestärken die neue Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe. Die neue Regierung, seit Dezember des vergangenen Jahres im Amt, sagte der jahrelangen Deflation den Kampf an. Hierbei erhält sie kräftig Unterstützung der Bank of Japan, die bereits seit Jahresbeginn verstärkt japanische Staatsanleihen aufkauft. Das gemeinsame Ziel von Regierung und Notenbank ist nicht weniger als die Verdopplung der derzeitigen im Umlauf befindlichen Geldmenge.

Aktuell sprechen die Fakten für eine solche aggressive Fiskalpolitik der Bank of Japan. Allein seit Jahresbeginn hat der Yen gegenüber Euro und US-Dollar knapp 15 Prozent an Wert verloren. Im Zuge dessen konnten die Exporterlöse deutlich gesteigert werden – ein Segen für die traditionell stark exportlastige japanische Wirtschaft. Auch auf heimischen Boden läuft es wieder deutlich besser als zuletzt, was sich unter anderem an der Börse in Tokio ablesen lässt. Hier erreichte der Nikkei 225 seinen höchsten Stand seit fünf Jahren und scheint ebenfalls langsam aber sicher die Finanzkrise hinter sich zu lassen. Für ausufernde Euphorie gibt es jedoch auch in Japan keinen Anlass: Nach schwachen Wirtschaftsdaten aus China verlor der Nikkei binnen weniger Stunden gut 1.000 Punkte an Wert.

Fed: Naht das Ende der lockeren Geldpolitik?

Die Fed wird bis auf weiteres an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten. Wie Fed-Chef Bernanke auf einer Anhörung vor dem US-Kongress klarstellte, werde die US-Notenbank so lange mit dem Anleihekaufprogramm weitermachen, bis eine substanzielle Verbesserung auf dem US-Arbeitsmarkt eingetreten ist. In einer ersten Reaktion sorgten die harten Fakten und das vorläufige Festhalten an QE III für Erleichterung am Finanzmarkt. Die entscheidende Frage ist jedoch, wann genau eine solche „substanzielle Verbesserung“ erwartet wird? „Wenn wir eine dauerhafte Besserung sehen und zuversichtlich sind, dass sie nachhaltig ist, können wir auf einer der nächsten Sitzungen unser Tempo bei den Ankäufen zurückfahren“, gab hierzu Ben Bernanke auf Nachfrage zu Protokoll. Wird die Geldschwemme also schon im kommenden Sommer versiegen? Grundsätzlich hatte Bernanke zu Beginn des Jahres versprochen an der expansiven Geldpolitik solange festzuhalten bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent gefallen ist. Diese liegt aktuell jedoch noch immer bei 7,5 Prozent. Doch die Kritik an der lockeren Geldpolitik wird im Offenmarktausschuss zunehmen lauter. Gegner des Programmes halten Programme wie „QE III“ für wirkungslos und fordern bereits einen zeitnahen Ausstieg.

Deutschland: Anleiheauktion mehrfach überzeichnet

Bei einer Anleiheauktion gegen Mitte der Woche konnte der deutsche Staat Anleihen in einem Volumen von insgesamt 4,124 Milliarden Euro platzieren. Die Papiere mit zehn Jahren Laufzeit rentierten durchschnittlich bei 1,41 Prozent und waren 1,6-fach überzeichnet. Somit musste der deutsche Staat diesmal gut 0,13 Prozent mehr bieten als bei einer vorhergehenden Auktion im vergangenen April. Ohnehin geriet der Bund-Future zuletzt immer wieder unter Druck, da unter anderem die deutsche Bundesbank für das laufende Quartal ein spürbares Anziehen der Konjunktur prognostiziert. Erst am vergangenen Dienstag stieg die Rendite für zehnjährige Papiere auf ein Neun-Wochen-Hoch.

Anlegertrends

FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN ZURÜCK IM FOKUS

Mit den ersten Entspannungstendenzen in Sachen Euroschuldenkrise gerieten auch Fremdwährungsanleihen teilweise aus dem Sichtfeld mancher Anleger. In der abgelaufenen Handelswoche sollte jedoch mal wieder eine norwegische Staatsanleihe zu den umsatzstärksten Papieren im Stuttgarter Rentenhandel gehören (WKN: A0BC8F). Nach einem – für norwegische Staatsanleihen – durchaus bemerkenswerten Kursrückgang von mehr als 300 Basispunkten seit vergangenem Sommer, hat sich die Schuldverschreibung mittlerweile wieder im Bereich von 107 Prozentpunkten stabilisiert.

bondm-News

Mox Telecom AG

Der globale Anbieter für internationale Telefonie veröffentlichte diese Woche die endgültigen Konzernzahlen des Geschäftsjahres 2012. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11,0% auf 234,0 Mio. Euro gesteigert werden. Aufgrund von Sondereffekten erreichte das Ratinger Unternehmen ein EBITDA von 19,2 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 36,0% gegenüber dem Vorjahr. Zum Bilanzstichtag betrug der Konzernüberschuss 11,1 Mio. Euro (GJ 2011: 5,0 Mio. Euro). Laut Pressemitteilung erwartet der Vorstand der Mox Telecom AG für das laufende Geschäftsjahr moderat wachsende Umsatzzahlen.

Dürr AG

Am 27. Mai 2013 wird die angekündigte Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:1 durchgeführt. Die Gesamtzahl der Aktien der Dürr AG von 17.300.520 Stück erhöht sich auf 34.601.040 Stück.

Getgoods.de AG

Nach dem diese Woche veröffentlichten Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 konnte das Online-Handelshaus seine Umsatzerlöse erneut um 27,1% auf 402,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr steigern. Die getgoods.de AG erwirtschaftete eine EBIT vor Einmalkosten in Höhe von 8,9 Mio. Euro (GJ 2011: 7,0 Mio. Euro).

CENTROSOLAR Group AG

In den letzten Tagen stimmten Anleihegläubiger und Aktionäre auf der Gläubiger- und Hautversammlung der Bilanzsanierung zu. Der Beschluss sieht vor, dass sämtliche Anleihegläubiger ihre Schuldverschreibungen zum Zwecke der Einbringung in die CENTROSOLAR Group AG auf ein Kreditinstitut als Abwicklungsstelle übertragen und im Gegenzug das Recht erhalten, aus einer Sachkapitalerhöhung ohne weitere Gegenleistung nach Kapitalherabsetzung insgesamt 5.500.000 neu zu schaffende Aktien der Gesellschaft über die Abwicklungsstelle zu erwerben (“Erwerbsrecht”). Die Umsetzung der Maßnahmen ist im 2. Halbjahr vorgesehen. Die genauen Termine wird die Gesellschaft in einer separaten Meldung und auf ihrer Webseite bekanntgeben. Anleihegläubiger können sich zudem auf der Webseite der Gesellschaft registrieren lassen, um direkt informiert zu werden.

börse stuttgart tv

BERNANKE-REDE: SPEKULATIONEN UM ENDE VON QE III

“Dann können wir auf einer der nächsten Sitzungen unser Tempo bei den Ankäufen zurückfahren”, gab Ben Bernanke vor dem US-Kongress zu Protokoll. Was der Fed-Chef damit sagen will? Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmendaten in den USA nachhaltig verbessern, wird dem Markt nicht mehr so viel Geld wie aktuell zufließen. Droht also ein Ende von QE III? Das Börse Stuttgart Anleihenforum zum Thema.

EMERGING MARKETS: CHANCEN & RISIKEN VON ANLEIHEN

„Zu einem breit diversifizierten Depot gehören auch im Börsenjahr 2013 Anleihen.“ Davon zeigt sich Vermögensverwalter Guido vom Schemm von der Merito Asset Management GmbH im aktuellen TV-Interview überzeugt. Dabei setzt er in erster Linie auf Anleihen aus den sogenannten Emerging Markets. Börse Stuttgart TV sprach mit dem Finanzexperten über Chancen und Risiken dieser Anlageklasse.

Neueinführungen an der Börse Stuttgart

Hyundai Capital Services

Das südkoreanische Unternehmen wurde 1993 als Joint Venture zwischen GE Capital und Hyundai Motor Company gegründet. Heute hält die Finanzsparte des amerikanischen Mischkonzerns General Electric (GE) über 43 Prozent der Anteile während der südkoreanische Automobilhersteller (selbst übrigens wiederum Teil der Hyundai Kia Automotive Group) über 56 Prozent besitzt. Das Unternehmen ist Marktführer für Autofinanzierungen in Korea. Weitere Geschäftsfelder sind Leasing, Konsumenten- und Immobilienkredite. Emittiert wurden in der vergangenen Woche zwei Anleihen – beide mit Laufzeit 5 Jahre, beide mit einem Emissionsvolumen von 125 Millionen AUD bei einer Stückelung von 5.000 AUD (Australischen Dollar) und beide von S&P mit BBB+ geratet. Weshalb also zwei Anleihen? Während eine Anleihe mit einem Festzins von 4,5 Prozent p.a. bei halbjährlicher Zinszahlung ausgestattet ist, handelt es bei Anleihe Nr. 2 um einen Floater. Wie letzte Woche erläutert zeichnen sich Floater durch eine variable Verzinsung aus. Der aktuelle Zinssatz beträgt 4,29 Prozent p.a. und wird quartalsweise aus dem Referenzzinssatz, dem australischen Dreimonats-„LIBOR“ (oder genauer dem Bank Bill SWap (BBSW)), zuzüglich einem Aufschlag von 150 Basispunkten berechnet.

Portugal

Es gibt sie noch: Staatsanleihen mit Renditekick – allerdings muss man hierfür an den südwestlichen Rand der Eurozone gehen. Portugal hat in der vergangenen Woche eine 3 Milliarden Euro Anleihe emittiert. Die knapp elf Jahre laufende Anleihe bietet immerhin einen Kupon in Höhe von 5,65 Prozent p.a. Die Anleihe notiert mit Kursen um 101,5 bereits deutlich über dem Emissionspreis von 99,877 – was immer noch eine Rendite von knapp 5,5 Prozent bedeutet. Im Hinterkopf zu behalten gilt es aber stets, dass Portugal nicht ohne Grund diese Zinsen bieten muss: so bescheinigt S&P Portugal ein allgemeines Kreditrating von BB. Das Wertpapier ist in Teilschulverschreibung von je 0,01 Euro unterteilt.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

MT-Energie: Umsätze in 2012 leicht rückläufig, für 2013 weiterer Rückgang erwartet

Der Biogasspezialist MT-Energie GmbH veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2012 leicht rückläufige Umsatzzahlen. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 210 Mio. EUR, das EBIT büßte allerdings ganze 90% auf 1,6 Mio. EUR ein. Dies sei unter anderem auf die gestiegenen Personalkosten zurückzuführen, die aus der Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH resultieren. Dabei trug die Tochtergesellschaft 2012 15,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Hinzu kommt der schwache Inlandsumsatz.Weiterlesen

MT-Energie: Umsätze in 2012 leicht rückläufig, für 2013 weiterer Rückgang erwartet

Der Biogasspezialist MT-Energie GmbH veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2012 leicht rückläufige Umsatzzahlen. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 210 Mio. EUR, das EBIT büßte allerdings ganze 90% auf 1,6 Mio. EUR ein. Dies sei unter anderem auf die gestiegenen Personalkosten zurückzuführen, die aus der Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH resultieren. Dabei trug die Tochtergesellschaft 2012 15,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Hinzu kommt der schwache Inlandsumsatz.Weiterlesen

US-Anleihen starten nahezu unverändert

NEW YORK (dpa-AFX) – Überraschend gute Daten zum Auftragseingang in den USA haben die Kurse amerikanischer Staatsanleihen am Freitag zunächst nicht bewegen können. Die Kurse gingen nahezu unverändert in den letzten Handelstag der Woche. An den New Yorker Aktienmärkten wird beim Handelsauftakt am Nachmittag ebenfalls nur wenig Bewegung erwartet. In den USA war der Auftragseingang langlebiger Güter im April um 3,3 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie erwartet gestiegen.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 23/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen standen unverändert bei 98 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,90 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten 1/32 Punkt auf 97 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,02 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren verharrten ebenfalls unverändert bei 93 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,19 Prozent./jkr/bgf

Krisenländer-Renditen ziehen an – Angst vor neuen Finanzlöchern

MADRID/ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Risikoaufschläge für Staatspapiere aus den großen Euro-Krisenländern Spanien und Italien haben am Freitag deutlich zugelegt. Grund ist laut Händlern ein Medienbericht über neue Finanzlöcher im spanischen Bankensektor. In Italien mache sich zudem das schwache Konsumklima bemerkbar.

In der richtungsweisenden Laufzeit über zehn Jahre stiegen die Renditen für spanische Staatstitel bis zum Mittag um zwölf Basispunkte auf 4,39 Prozent an. Die italienischen Pendants kletterten um elf Basispunkte auf 4,13 Prozent. Auch Papiere aus Portugal und Frankreich gerieten zum Wochenausklang unter Druck. Eine positive Ausnahme bildete der griechische Anleihemarkt, wo die Renditen nachgaben. Die Nachfrage nach den als besonders sicher geltenden deutschen Bundesanleihen legte moderat zu.

Den spanischen Banken drohen laut einem Bericht der ‚Financial Times‘ vom Freitag neue teure Rückschläge. Demnach rechnet die spanische Zentralbank damit, dass die Banken bis zu zehn Milliarden Euro zusätzliche Rückstellungen für erst vor kurzem verlängerte Unternehmenskredite bilden müssen. Noch sei jedoch unklar, wie stark die Ergebnisse der Institute belastet werden, zitierte das Blatt einen nicht genannten Zentralbanker.

Die Verbraucher im Euro-Krisenland Italien blicken unterdessen wieder pessimistischer in die Zukunft. Im Mai fiel das Konsumklima auf 85,9 Punkte, nach 86,3 Zählern im Vormonat, wie das nationale Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg auf 86,9 Punkten gerechnet. Die Stimmung der Verbraucher näherte sich damit wieder dem Rekordtief an, das zu Beginn des Jahres bei 84,7 Punkten erreicht worden war.

Bundesbankchef Jens Weidmann forderte abermals entschiedene Sparanstrengungen in der Eurozone. Sollten die Regierungen die Bemühungen vernachlässigen, könnten die Finanzmärkte verunsichert werden: ‚Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen würden hoch bleiben oder sogar weiter steigen‘, sagte Weidmann, der als deutscher Topnotenbanker auch im Rat der Europäischen Zentralbank vertreten ist, am Freitag in Paris./hbr/enl/jkr/bgf

Deutsche Anleihen drehen nach positiver Ifo-Überraschung ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag ihre anfänglichen Kursgewinne nach robusten Konjunkturdaten wieder abgegeben. Das Ifo-Geschäftsklima, der wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft, lieferte eine positive Überraschung. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,09 Prozent auf 144,25 Punkte zurück. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Dass die deutsche Wirtschaft, was das Wachstum angeht, zuletzt kaum von der Stelle kam, trat angesichts der robusten Stimmungsdaten in den Hintergrund. Am Nachmittag könnten neue Zahlen zum Auftragseingang von Investitionsgütern in den USA die Kurse bewegen./hbr/jkr

DGAP-News: MT-Energie veröffentlicht Geschäftszahlen 2012 – Für 2013 geringerer Konzernumsatz und positives EBIT erwartet

DGAP-News: MT-Energie GmbH / Schlagwort(e): Jahresergebnis
MT-Energie veröffentlicht Geschäftszahlen 2012 – Für 2013 geringerer
Konzernumsatz und positives EBIT erwartet

24.05.2013 / 10:55

———————————————————————

– Konzernumsatz bei 210,2 Mio. EUR
– EBIT bei 1,6 Mio. EUR, EBITDA bei 5,9 Mio. EUR
– Konzernergebnis nach Steuern auf -1,5 Mio. EUR gesunken
– Auslandsnachfrage kompensiert teilweise schwachen Inlandsumsatz

Zeven, den 24. Mai 2013 – Der Zevener Biogasspezialist MT-Energie GmbH hat
heute planmäßig seinen Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012
veröffentlicht. Demnach hat die Gesellschaft im vergangenen Jahr
Umsatzerlöse in Höhe von 210,2 Mio. EUR erwirtschaftet, unter
Berücksichtigung der pro forma-Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH wäre dies
ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (212,0 Mio. EUR). Dabei trug
die Anfang 2012 in den Konzern eingegliederte Tochtergesellschaft
MT-BioMethan GmbH 15,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Der Umsatz ist durch
eine wesentlich stärkere Nachfrage aus dem Ausland geprägt, während die
Nachfrage nach Biogasanlagen im Inland deutlich zurückgegangen ist. Positiv
zur Umsatzentwicklung beigetragen hat insbesondere der Geschäftsbereich
Service und Anlagenerweiterung mit einem Umsatzanstieg um 50 % auf 29,2
Mio. EUR. Die Zahl der betreuten Biogasanlagen stieg um etwa 90 auf nunmehr
1.000.

Infolge der geschäftsbedingten Verringerung der Bestände an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen ist die Gesamtleistung von 233,9 Mio. EUR (pro
forma) auf 202,9 Mio. EUR gesunken. Die Personalkosten haben sich durch die
Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH sowie durch die gestiegene
durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 27,7 Mio. EUR (pro forma) auf 31,2
Mio. EUR im Jahr 2012 erhöht. Der Rückgang des Finanzergebnisses um 2,0
Mio. EUR auf -3,6 Mio. EUR betrifft im Wesentlichen Abschreibungen auf
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in den USA. Unter
Berücksichtigung der weiteren operativen Aufwendungen und Erträge beläuft
sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 1,6 Mio. EUR,
verglichen mit 15,7 Mio. EUR (pro forma) im Jahr zuvor. Nach Steuern ergibt
sich ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von -1,5 Mio. EUR.

Den Ausschlag für den Anstieg der Konzernbilanzsumme um 30,4 Mio. EUR (pro
forma) auf 105,9 Mio. EUR auf der Aktivseite gab die erstmalige
Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH, die Erhöhung des Anlagevermögens sowie
der Aufbau des Vorratsvermögens und der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen. Auf der Passivseite betrifft die Erhöhung der Bilanzsumme
insbesondere die gestiegenen Verbindlichkeiten.

Die Einzelgesellschaft MT-Energie GmbH hat im vergangenen Jahr Umsatzerlöse
in Höhe von 157,9 Mio. EUR erzielt (2011: 186,3 Mio. EUR) und ein EBITDA
von 2,0 Mio. EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) sowie ein positives EBIT in Höhe
von 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 17,2 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das
Jahresergebnis betrug -0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 11,5 Mio. EUR).

Torben Brunckhorst, in der Geschäftsführung zuständig für den
internationalen Vertrieb, hebt die Bedeutung des Auslandsgeschäfts für
MT-Energie hervor: ‚Dank unserer rechtzeitig verstärkten Expansion ins
europäische Ausland konnten wir den Nachfragerückgang im Inland durch eine
deutlich angestiegene Nachfrage aus dem Ausland zu großen Teilen
kompensieren. Insbesondere mit der Entwicklung in Italien und Tschechien
sind wir für 2012 sehr zufrieden. Gleichwohl erwarten wir auf Konzernebene
trotz der weiteren Auslandsexpansion für das laufende Jahr geringere
Umsätze. Grund hierfür sind die weiterhin schwache Marktentwicklung in
Deutschland und ein temporärer Nachfragerückgang im italienischen Markt
durch die Änderung des dortigen Gesetzes zur Förderung der Erneuerbaren
Energien. Durch das eingeleitete konzernweite Kostensenkungsprogramm gehen
wir dabei aber von einem weiterhin positiven EBIT aus.‘

Der Konzernjahresabschluss 2012 des MT-Energie-Konzerns ist ab heute auf
der Unternehmenswebseite und der Webseite der Börse Düsseldorf verfügbar.

Über MT-Energie

Die MT-Energie GmbH zählt zu den führenden Anlagenbauern in der
Zukunftsbranche Biogas. MT-Energie bietet das gesamte Portfolio der
Biogastechnologie an. Weltweit stehen MT-Mitarbeiter für eine hohe
Kompetenz in Projektierung und Anlagenbau. Zudem werden für alle
Biogasanlagen, unabhängig vom Hersteller, technische und prozessbiologische
Services angeboten. Über die Tochtergesellschaft MT-BioMethan GmbH ist
MT-Energie darüber hinaus der führende Anbieter von
Biogas-Aufbereitungstechnik. Damit kann Biogas auf Erdgasqualität gereinigt
und in das allgemeine Erdgasnetz eingespeist werden. Hierdurch ergeben sich
vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für diese Energieform.

Weitere Information zur MT-Energie unter www.mt-energie.com

Kontakt:

Henryk Deter
Telefon: +49 (0)611 – 20 58 55-13
E-Mail: deter@cometis.de

Patrick Ortner
Telefon: +49 (0)611 – 20 58 55-16
E-Mail: ortner@cometis.de

cometis AG
Unter den Eichen 7
65195 Wiesbaden
www.cometis.de

Ende der Corporate News

———————————————————————

24.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

———————————————————————

212897 24.05.2013

Hallhuber: Baldiger Zuwachs für den mittelstandsmarkt?

Das bayerische Modeunternehmen Hallhuber plant im Juni, eine Anleihe zu begeben. Das Emissionsvolumen soll bis zu 30 Mio. EUR betragen. Nach erfolgreicher Platzierung soll die Handelsaufnahme im mittelstandsmarkt der Börse Düsseldorf erfolgen. Mit dem Erlös soll zum einen das weitere Wachstum finanziert werden. Zum anderen soll mit den frischen finanziellen Mitteln ein bestehendes Darlehen getilgt werden. Weitere Details zur Anleihe sind noch nicht bekannt. Weiterlesen

Deutsche Anleihen mit leichten Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag mit leichten Aufschlägen in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg zum Start um 0,08 Prozent auf 144,50 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,43 Prozent.

Nach dem Einbruch der Börse in Tokio am Donnerstag lagen die Notierungen auch am Freitag lange Zeit im Minus. Erst kurz vor Handelsschluss drehten die wichtigen japanischen Aktienindizes ins Plus. Der Zulauf in sichere Anlagen wie deutsche Anleihen war damit etwas moderater.

Im Tagesverlauf warten die Investoren gespannt auf die Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts. Nach Einschätzung von Bankvolkswirten dürfte das Geschäftsklima im Mai stagnieren. Sollten die Erwartungen enttäuscht werden, würde der Frühindikator zum dritten Mal in Folge sinken und damit eine konjunkturelle Wende zum Schlechten hin signalisieren. Am Primärmarkt bleibt es wie vor dem Wochenende üblich ruhig./bgf/jkr