Deutsche Anleihen: Freundlich zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Donnerstag freundlich in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,15 Prozent auf 143,63 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,511 Prozent.

Die Vorgaben aus dem asiatischen Handel sollten den Bund-Future stützen, schreibt Dirk Gojny, Anleiheexperte bei der National-Bank in einem Kommentar. In Japan waren erneut die Aktienmärkte stark unter Druck geraten. In der Eurozone stehen am Vormittag die Frühindikatoren der EU-Kommission an, die laut Gojny eine ‚ganz leichte‘ Verbesserung der Perspektiven im Euroraum signalisieren dürften.

In den USA werden die zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal und die schwebenden Hausverkäufe veröffentlicht. Italien wird zudem mit Anleiheemissionen erwartet. Die Handelsspanne beim Bund-Future sieht die National-Bank bei 143 bis 144,30 Punkten./jsl/fbr

US-Anleihen etwas erholt – 10jährige Rendite fällt wieder vom 13-Monatshoch

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben sich am Mittwoch etwas erholt. Die Rendite der richtungweisenden zehnjährigen Bonds, die am Vortag auf den höchsten Stand seit April 2012 geklettert war, sackte entsprechend wieder etwas ab. Händlern zufolge nutzen einige Investoren das deutlich erhöhte Renditeniveau zu vereinzelten Käufen. Allerdings sei der Ausverkauf in den vergangenen Tagen mit hohen Umsätzen einhergegangen, was aus Sicht des Händlers zur Vorsicht in dem Markt mahnen sollte.

US-Anleihen mit zweijähriger Restlaufzeit verharrten bei 99 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,30 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 3/32 auf 98 7/32 Punkte und rentierten mit 0,99 Prozent. Zehnjährige Anleihen rückten um 11/32 Punkte auf 96 20/32 Punkte vor und warfen damit 2,12 Prozent Rendite ab. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren stiegen um 30/32 auf 92 14/32 Punkte. Ihre Rendite lag bei 3,27 Prozent./fat/he

Deutsche Anleihen: Schwächer – Renditen steigen in Europa auf breiter Front

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch deutlich verloren. Sie reihten sich damit ein in die Entwicklung an den europäischen Rentenmärkten, wo die Kurse zur Wochenmitte ebenfalls auf breiter Front nachgaben. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am späten Nachmittag um 0,26 Prozent auf 143,44 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,53 Prozent.

Zur Wochenmitte standen Staatsanleihen nahezu aller namhafter Industrieländer unter Verkaufsdruck. Im Gegenzug erhöhten sich die Renditen der Papiere zum Teil kräftig. Einen wichtigen Grund für die seit Tagen anhaltende Entwicklung sehen Marktbeobachter in der Erwartung, dass die amerikanische Notenbank Fed ihren extrem expansiven geldpolitischen Kurs schon bald zurückfahren könnte.

Zudem dürften die Anleger am deutschen Rentenmarkt die Entwicklung der Preise in Deutschland im Blick haben. Im Mai war die Inflationsrate nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat wieder überraschend stark gestiegen. Das spricht tendenziell gegen eine weitere Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank. Der im Mai enttäuschend ausgefallene deutsche Arbeitsmarktbericht bewegte die Märkte hingegen kaum. Volkswirte gehen überwiegend von einer vorübergehenden Schwäche am deutschen Arbeitsmarkt aus./jkr/hbr

Euro-Rettungsfonds EFSF sammelt vier Milliarden Euro ein

LUXEMBURG (dpa-AFX) – Der Euro-Krisenfonds EFSF hat sich frisches Geld bei Anlegern besorgt. Mit einer vierjährigen Anleihe konnten am Mittwoch vier Milliarden Euro eingesammelt werden. Das geht aus einer Mitteilung des EFSF hervor. Die Schuldtitel mit einem Kupon von 0,75 Prozent wurden nicht in einer Auktion versteigert, sondern mithilfe der Banken Barclays, Credit Agricole und JP Morgan am Markt platziert. Die Rendite lag bei 0,804 Prozent.

Der stellvertretende Chef des Rettungsfonds, Christophe Frankel, sprach von einer starken Nachfrage nach den neuen Papieren. Mit dem Geschäft habe der EFSF das selbst gesteckte Ziel für das erste Halbjahr erreicht und der Fonds werde daher bis zum Ende des laufenden Quartals keine weiteren Gelder bei Investoren einsammeln./jkr/bgf

Anleihemärkte: Renditeanstieg setzt sich auf breiter Front fort

FRANKFURT (dpa-AFX) – An den weltweiten Anleihemärkten setzt sich der Trend steigender Renditen fort. Auch zur Wochenmitte standen Staatsanleihen nahezu aller namhaften Industrieländer unter Druck. Im Gegenzug erhöhten sich die Renditen der Papiere. Einen wichtigen Grund für die seit Tagen anhaltende Entwicklung sehen Marktbeobachter in der Erwartung, dass die amerikanische Notenbank Fed ihren geldpolitischen Stimulus schon bald verringern könnte. Einige Notenbankexperten halten dies allerdings nicht für wahrscheinlich. Sie argumentieren über den nur zaghaften Aufschwung in den USA. Jüngste Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke seien mithin überinterpretiert worden, sagt beispielsweise US-Chefvolkswirt Harm Bandholz von der Unicredit.

Dennoch zeigt die Entwicklung an den Rentenmärkten, wie empfindlich Investoren schon auf den bloßen Hinweis auf eine weniger expansivere Geldpolitik reagieren. Seit vergangenem Mittwoch, als entsprechende Äußerungen Bernankes die Anleger verschreckt hatten, sind die Zinsen für amerikanische Staatsanleihen spürbar gestiegen. Die Rendite der als richtungsweisend geltenden zehnjährigen US-Anleihe hat sich seither um etwa 25 Basispunkte auf deutlich über zwei Prozent erhöht. Ende April hatte sie noch ein Jahrestief bei gut 1,6 Prozent erreicht.

Auch an anderen großen Anleihemärkten zeigt die Renditeentwicklung nach oben. So rentieren zehnjährige Bundesanleihen derzeit mit gut 1,5 Prozent und damit so hoch wie seit Mitte März nicht mehr. Die Rendite zehnjähriger Staatstitel Großbritanniens hat ebenfalls spürbar zugelegt und liegt mittlerweile wieder über zwei Prozent. In die gleiche Richtung zeigt der Trend in Euro-Krisenländern wie Spanien oder Italien, wobei die dortigen Renditen etwa doppelt so hoch liegen wie in stabileren Ländern.

Dass die um sich greifende Angst vor dem Entzug billigen Zentralbankgeldes ein wesentlicher Grund für die Stimmungseintrübung ist, zeigt auch die Entwicklung an den Börsen. Seit Mitte vergangener Woche ist der wochenlangen Aktienrally sichtlich die Puste ausgegangen, unter dem Strich haben die Aktienwerte seither bestenfalls stagniert. Als Sonderfall gilt unterdessen Japan, wo die Notenbank seit Tagen damit zu kämpfen hat, die volatilen Anleihe- und Aktienmärkte unter Kontrolle zu halten. Ansonsten droht der aggressive geldpolitische Kurs der Bank of Japan zu scheitern./bgf/hbr

US-Anleihen: Etwas fester nach Vortagesverlusten

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben sich am Mittwoch nach kräftigen Verlusten am Vortag leicht erholt gezeigt. In den längeren Laufzeiten stiegen die Kurse deutlich an. Händler sprachen allerdings von einer Gegenbewegung. Am Dienstag hatten überraschend positive Konjunkturdaten Spekulationen angefacht, die US-Notenbank könne ihre Anleihekäufe rasch drosseln. Die Renditen stiegen daraufhin deutlich an. In der richtungsweisenden zehnjährigen Laufzeit war ein neues Jahreshoch markiert worden.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,30 Prozent. Fünfjährige Anleihen verharrten bei 98 4/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,02 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 3/32 Punkte auf 96 13/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,15 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren kletterten um 18/32 Punkte auf 92 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,29 Prozent./hbr/jsl

Deutsche Anleihen: Schwächer – Notenbanken könnten Geldflut bremsen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch schwächer tendiert. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,27 Prozent auf 143,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,532 Prozent. Im gesamten Euroraum zogen die Renditen zur Wochenmitte an.

Die Wahrscheinlichkeit weiterer Stützungsmaßnahmen durch die großen Notenbanken sei gesunken, sagten Händler. Die Festverzinslichen gerieten durch die Spekulationen, die US-Notenbank Fed könne ihre massiven Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft rasch zurückfahren, stärker unter Druck. Auch die Erwartungen weiterer geldpolitischer Lockerungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach entsprechenden Aussagen führender Vertreter zuletzt gesunken.

Zudem dürfte die Inflationsrate in Deutschland im Mai nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat wieder gestiegen sein. Dies geht aus Daten aus einigen Bundesländern hervor. Das spricht tendenziell gegen eine weitere Zinssenkung. Die Zahlen für Deutschland werden gegen 14 Uhr veröffentlicht. Der im Mai enttäuschend ausgefallene deutsche Arbeitsmarktbericht bewegte die Märkte hingegen kaum. Volkswirte gehen überwiegend von einer vorübergehenden Schwäche aus./jsl/hbr/bgf

Kreditaufnahme: Italien muss etwas höhere Zinsen bieten

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Italien muss neue Kredite etwas teurer bezahlen. Um der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft ein halbes Jahr Geld zu leihen, verlangten Investoren am Mittwoch Zinsen von 0,538 Prozent, wie aus Angaben der italienischen Schuldenagentur in Rom hervorgeht. Bei der letzten Auktion am 26. April hatten die Zinsen noch bei 0,503 Prozent gelegen. Dafür konnte Italien sein Platzierungsziel von acht Milliarden Euro zur Wochenmitte problemlos erreichen. Die Nachfrage legte leicht zu und übertraf das Angebot um das 1,58-fache./hbr/bgf

Deutsche Anleihen: Schwächer zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch im frühen Handel schwächer tendiert. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,30 Prozent auf 143,41 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,526 Prozent.

Die am Dienstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigten, dass die US-Wirtschaft an Fahrt gewinne, schreibt Dirk Gojny Anleiheexperte bei der National-Bank in einem Kommentar. Die Stimmung der Verbraucher war auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. In der Eurozone stehen am Mittwoch Daten zum deutschen Arbeitsmarkt und zur Geldmenge M3 auf dem Kalender. /jsl/fbr

US-Anleihen schwach – 10jährige Rendite auf 13-Monatshoch

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Dienstag deutlich abgesackt. Die Rendite der richtungweisenden zehnjährigen Bonds kletterte auf den höchsten Stand seit April 2012. Händler verwiesen auf eine enttäuschende Auktion zweijähriger Papiere im Volumen von 35 Milliarden Dollar, die nur die geringsten Gebote seit Februar 2011 anziehen konnte.

US-Anleihen mit zweijähriger Restlaufzeit sackten um 3/32 auf 99 21/32 Punkteab. Sie rentierten mit 0,29 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 18/32 auf 98 6/32 Punkte und rentierten mit 1,00 Prozent. Zehnjährige Anleihen rutschten um 1 8/32 Punkte auf 96 13/32 Punkte ab und warfen damit 2,15 Prozent Rendite ab. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 2 12/32 auf 91 23/32 Punkte. Ihre Rendite lag bei 3,31 Prozent./fat/he

Deutsche Anleihen verlieren nach US-Daten deutlich

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben nach robusten Konjunkturdaten aus den USA deutlich verloren. Am frühen Abend lag der richtungsweisende Euro-Bund-Future mit 0,33 Prozent im Minus bei 143,79 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um vier Stellen auf 1,496 Prozent.

Überraschend positiv ausgefallene Daten zum Häusermarkt und Verbrauchervertrauen in den USA hoben die Risikofreude an den Märkten am Nachmittag. Die als besonders sicher geltenden deutschen Staatspapiere gerieten stark unter Druck. Auch die ebenfalls bei defensiven Anlegern bevorzugten US-Anleihen wanderten auf die Verkaufslisten. In der richtungsweisenden Laufzeit über zehn Jahre stieg die Rendite für US-Staatstitel auf ein neues Jahreshoch./hbr/jkr

US-Anleihen: Kursverluste nach verlängertem Wochenende

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse amerikanischer Staatsanleihen sind am Dienstag mit Verlusten in die verkürzte Handelswoche gestartet. Am Vortag waren die amerikanischen Märkte wegen eines Feiertags geschlossen. Händlern erklärten den Verkaufsdruck am US-Rentenmarkt mit der Aussicht auf Kursgewinne an den New Yorker Aktienmärkten. Im weiteren Handelsverlauf werden Zahlen zur Stimmung der amerikanischen Verbraucher und zur Lage auf dem Immobilienmarkt veröffentlicht. Anleger dürften vor allem die Konsumneigung im Blick haben. Volkswirte rechnen mit einem Anstieg der Kauflaune auf den höchsten Wert seit einem halben Jahr.

Zweijährige Anleihen verloren 1/32 Punkt auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen rutschten 6/32 Punkte auf 98 18/32 Punkt. Sie rentierten mit 0,92 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gaben 14/32 Punkte auf 97 9/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,05 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren verloren 21/32 Punkte auf 93 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,22 Prozent./jkr/jsl

Deutsche Anleihen: Wenig Bewegung vor US-Daten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben sich am Dienstag nur wenig bewegt. Nach einem Vormittagshandel in vergleichsweise enger Spanne lag der richtungsweisende Euro-Bund-Future gegen Mittag bei 144,20 Punkten und damit geringfügig im Minus. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg leicht auf 1,46 Prozent.

Für zwischenzeitliche Belastung am Rentenmarkt habe die anhaltende Erholung an den Börsen gesorgt, hieß es aus dem Handel. Generell ist die Stimmung an den Finanzmärkten seit Wochenbeginn deutlich besser als an den letzten beiden Handelstagen der vergangenen Woche, als sich die Stimmung ausgehend vom japanischen Aktienmarkt spürbar eingetrübt hatte. Fundamentale Impulse blieben am Dienstag zunächst aus.

Im weiteren Verlauf dürften neue Konjunkturdaten aus den USA das Interesse wecken. Veröffentlicht werden Zahlen vom Immobilienmarkt und zur Verbraucherstimmung. Während der Case-Shiller-Hauspreisindex auf eine anhaltende Erholung am Häusermarkt hindeuten dürfte, gehen Beobachter von einer etwas besseren Konsumentenstimmung aus./bgf/jsl

WDH/Italien: Rendite fällt bei Auktion von Nullkuponanleihe auf Rekordtief

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Italien hat sich mit einer Nullkuponanleihe zu einer rekordgünstigen Rendite refinanziert. Insgesamt habe man den Käufern der unverzinslichen Anleihen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2014 nur eine Rendite von 1,113 Prozent bieten müssen, teilte die italienische Notenbank am Dienstag in Rom mit. Bei der letzten vergleichbaren Auktion hatte die Rendite noch bei 1,167 Prozent gelegen. Italien konnte zudem die maximal angestrebte Summe von 2,5 Milliarden Euro aufnehmen. Die Nachfrage ging im Vergleich zur letzten Auktion zwar leicht zurück, blieb aber robust.

Zudem nahm Italien mit inflationsgeschützten Anleihen mit einer Laufzeit bis 2018 insgesamt 987 Millionen Euro auf. Die Summe lag leicht unter dem maximal angestrebten Betrag von einer Milliarde Euro. Die Rendite lag bei 1,83 Prozent und damit etwas niedriger als noch im März.

Die jüngste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte zu der weiteren Entspannung am italienischen Markt beigetragen haben. Aber auch die sehr expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank hat nach Einschätzung einiger Ökonomen die Nachfrage nach europäischen Papieren gestärkt. Zudem sollte die Regierungsbildung in Italien zur Beruhigung der Anleger beigetragen haben. Auch am Sekundärmarkt gingen die Renditen für italienische Anleihen am Dienstag weiter zurück./jsl/jkr/bgf

Italien: Rendite fällt bei Auktion von Nullkuponanleihe auf Rekordtief

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Italien hat sich mit einer Nullkuponanleihe zu einer rekordgünstiegen Rendite refinanziert. Insgesamt habe man den Käufern der unverzinslichen Anleihen mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2014 nur eine Rendite von 1,113 Prozent bieten müssen, teilte die italienische Notenbank am Dienstag in Rom mit. Bei der letzten vergleichbaren Auktion hatte die Rendite noch bei 1,167 Prozent gelegen. Italien hat zudem die maximal angestrebte Summe von 2,5 Milliarden Euro abgesetzt. Die Nachfrage ging im Vergleich zur letzten Auktion zwar leicht zurück, blieb aber robust.

Zudem hat Italien mit inflationsgeschützten Anleihen mit einer Laufzeit bis 2018 insgesamt 987 Millionen aufgenommen. Der Wert lag leicht unter der maximal angestrebten Summe von einer Milliarde Euro. Die Rendite lag hier bei 1,83 Prozent und damit etwas niedriger als noch im März.

Die jüngste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte zu der weiteren Entspannung am italienischen Markt beigetragen haben. Aber auch die sehr expansive Geldpolitik der japanischen Notenbank hat nach Einschätzung einiger Ökonomen die Nachfrage nach europäischen Papieren gestärkt. Zudem sollte die Regierungsbildung in Italien zur Beruhigung der Anleger beigetragen haben. Auch am Sekundärmarkt gingen die Renditen für italienische Anleihen am Dienstag weiter zurück./jsl/jkr

Niederlande besorgen sich günstig Kapital für zehn Jahre

DEN HAAG/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Niederlande haben sich am Dienstag günstig für zehn Jahre refinanziert. Mit einer Aufstockung zehnjähriger Staatsanleihen nahm das Land 2,32 Milliarden Euro auf, wie die niederländische Schuldenagentur DSTA mitteilte. Der Betrag liegt am unteren Ende der anvisierten Spanne von zwei bis drei Milliarden Euro.

Die Zinskosten blieben günstig: Im Durchschnitt rentierten die Papiere, die mit einem Zinskupon von 1,75 Prozent ausgestattet sind, mit 1,78 Prozent. Das ist die zweitniedrigste Rendite, die sich in dieser Laufzeit jemals eingestellt hat. Niedriger hatte der Effektivzins lediglich bei einer Auktion im vergangenen November gelegen./bgf/jsl

DGAP-News: Nabaltec AG übertrifft im ersten Quartal 2013 Umsatz des Vorjahres- und Vorquartals

DGAP-News: Nabaltec AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
Nabaltec AG übertrifft im ersten Quartal 2013 Umsatz des Vorjahres-
und Vorquartals

28.05.2013 / 10:00

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Nabaltec AG übertrifft im ersten Quartal 2013 Umsatz des Vorjahres- und
Vorquartals

– Umsatz steigt auf 34,8 Mio. Euro

– EBIT mit 2,3 Mio. Euro gegenüber Vorquartal nahezu verdoppelt

Schwandorf, 28. Mai 2013 – Die Nabaltec AG hat heute ihren Quartalsbericht
1/2013 veröffentlicht und die vorläufigen Zahlen bestätigt. Im ersten
Quartal 2013 konnte das Unternehmen mit einem Umsatz von 34,8 Mio. Euro
sowohl das Vorquartal (Q4/2012: 28,8 Mio. Euro) als auch das
Vorjahresquartal (Q1/2012: 34,1 Mio. Euro) übertreffen.

Gerhard Witzany, Vorstand der Nabaltec AG: ‚Der Geschäftsverlauf im ersten
Quartal 2013 lag im Rahmen unserer Erwartungen. Nach einem schwachen
zweiten Halbjahr 2012 zog die Ordertätigkeit unserer Kunden ab Januar
wieder an, und wir konnten mit dem im Berichtsquartal erzielten Umsatz
wieder zu alter Stärke zurückfinden.‘ Bei einer stabilen bis leicht
rückläufigen Preisentwicklung auf den Absatzmärkten resultierte die
Verbesserung gegenüber dem Vorjahres- und dem Vorquartal vor allem aus
Mengeneffekten.

Die zwei Unternehmensbereiche ‚Funktionale Füllstoffe‘ und ‚Technische
Keramik‘ trugen gleichermaßen zu dieser positiven Umsatzentwicklung bei. Im
Unternehmensbereich ‚Funktionale Füllstoffe‘ konnte ein Umsatzplus von 2,2
% im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 23,7 Mio. Euro verzeichnet werden.
Im Unternehmensbereich ‚Technische Keramik‘ wurde eine Steigerung um 1,8 %
auf 11,1 Mio. Euro erzielt.

Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns lag im Berichtsquartal bei 2,3
Mio. Euro nach 2,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorquartal
konnte das EBIT nahezu verdoppelt werden. Die EBIT-Marge (in Relation zur
Gesamtleistung) betrug 7,1 % nach 8,5 % im Vorjahresquartal. Das Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im Berichtszeitraum mit
4,6 Mio. Euro leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals von 4,9 Mio.
Euro.

Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit verbesserte sich von 6,3
Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 7,0 Mio. Euro im ersten Quartal 2013.
Der Mittelabfluss für Investitionen sank im Vergleich zum Vorjahresquartal
von 3,9 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro. Der Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit belief sich auf -2,9 Mio. Euro nach -2,5 Mio. Euro
im Vorjahreszeitraum.

Die im Geschäftsbericht 2012 für die weitere Entwicklung des laufenden
Geschäftsjahres aufgestellte Prognose wurde von Nabaltec bestätigt.

Hinweis: Der Quartalsbericht 1/2013 der Nabaltec AG steht ab 28. Mai 2013
unter www.nabaltec.de im Bereich Investor Relations zum Download zur
Verfügung.

Über die Nabaltec AG:
Die Nabaltec AG mit Sitz in Schwandorf ist ein mehrfach ausgezeichnetes,
innovatives Unternehmen der chemischen Industrie. Auf der Basis von
Aluminiumhydroxid (ATH) und Aluminiumoxid sowie anderen mineralischen
Rohstoffen entwickelt, produziert und vertreibt Nabaltec hochspezialisierte
Produkte in den Unternehmensbereichen ‚Funktionale Füllstoffe‘ und
‚Technische Keramik‘ im industriellen Maßstab. Die Produktpalette des
Unternehmens umfasst unter anderem halogenfreie, flammhemmende Füllstoffe
und umweltfreundliche Additive für die Kunststoffindustrie. Flammhemmende
Füllstoffe werden beispielsweise bei Kabeln in Tunneln, Flughäfen,
Hochhäusern und elektronischen Geräten eingesetzt, während Additive
schwermetallhaltige Stabilisatoren in der PVC-Verarbeitung ersetzen.
Darüber hinaus produziert Nabaltec Ausgangsstoffe zum Einsatz in der
technischen Keramik, der Feuerfestindustrie und der Katalyse. Die Produkte
des Unternehmensbereichs ‚Funktionale Füllstoffe‘ enthalten im Gegensatz zu
halogenierten, flammhemmenden Füllstoffen keine gesundheitsgefährdenden
Substanzen und müssen nicht gesondert entsorgt werden. Vielmehr vermindern
die flammhemmenden Füllstoffe des Unternehmens im Brandfall sogar die
Entwicklung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Rauchgasen. Nabaltec ist
mit Produktionsstandorten in Deutschland und den USA vertreten. Ziel ist
es, durch Kapazitätsausbau, weitere Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie
gezielte Erweiterungen der Produktpalette die eigene Marktposition weiter
auszubauen. Mit seinen Spezialprodukten strebt das Unternehmen die führende
Position im jeweiligen Marktsegment an.

Kontakt:
Heidi Wiendl
Nabaltec AG
Telefon: 09431 53-202
Fax: 09431 53-260
E-Mail: InvestorRelations@nabaltec.de

Frank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Telefon: 089 8896906-14
Fax: 089 8896906-66
E-Mail:frank.ostermair@better-orange.de

Ende der Corporate News

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28.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Nabaltec AG
Alustraße 50-52
92421 Schwandorf
Deutschland
Telefon: +49 9431 53-0
Fax: +49 9431 53-260
E-Mail: info @nabaltec.de
Internet: www.nabaltec.de
ISIN: DE000A0KPPR7, DE000A1EWL99
WKN: A0KPPR, A1EWL9
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart;
Frankfurt in Open Market (Entry Standard)

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213379 28.05.2013