Deutsche Anleihen: Etwas schwächer zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag etwas schwächer in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,16 Prozent auf 144,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,473 Prozent.

Der freundlich erwartete deutsche Aktienmarkt lastet laut Händlern auf den Anleihen. Nach Einschätzung der Experten der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba) gibt der kurzfristige, seit Mai bestehende, Abwärtstrend die Richtung am Anleihmarkt vor. Im Nachmittagshandel dürfte das US-Verbrauchervertrauen beachtet werden. Die Vorgaben für das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen sind laut Helaba positiv. Die Experten verweisen auf die Umfrage der Universität von Michigan und den zuletzt robusten Arbeitsmarkt./jsl/fbr

DGAP-News: Peach Property Group lanciert ‚Living Suites‘ mit dem Vertriebsstart von ‚Living 108‘ in Berlin

EquityStory AG-News: Peach Property Group AG / Schlagwort(e):
Immobilien
Peach Property Group lanciert ‚Living Suites‘ mit dem Vertriebsstart
von ‚Living 108‘ in Berlin

28.05.2013 / 07:02

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Medienmitteilung

Peach Property Group lanciert ‚Living Suites‘ mit dem Vertriebsstart von
‚Living 108‘ in Berlin

– Vertriebsstart nach hohem Vorvertrieb von gegen 40 Prozent

– Attraktiver Mix von hochwertigen Eigentumswohnungen, grosszügigen
Penthouses und urbanen Apartments

– Weiterentwickeltes ‚Living Suites‘-Konzept nach erfolgreichem Abschluss
von ‚Living 106‘

– Zentrale Lage an der Chausseestrasse in Berlin-Mitte

– Baubeginn im Sommer 2013, Fertigstellung im Frühjahr 2015 geplant

– Vertriebsvolumen von rund EUR 35 Mio. erwartet

Zürich, 28. Mai 2013 – Die Peach Property Group AG, ein führender
Entwickler von hochwertigen Wohnimmobilien im deutschsprachigen Europa,
realisiert ihr neuestes hochwertige Wohnprojekt unter dem Namen ‚Living
108‘ in Berlin-Mitte und entwickelt damit ihr erfolgreiches ‚Living
Suites‘-Konzept weiter. Bereits vor dem offiziellen Vertriebsstart am 28.
Mai 2013 sind gegen 40 Prozent der Einheiten beurkundet oder reserviert.
Der Baubeginn ist im Sommer 2013 vorgesehen, die Fertigstellung im Frühjahr
2015. Das erwartete Vertriebsvolumen des Projektes beläuft sich auf rund
EUR 35 Mio.

Auf einem neu erworbenen Areal von insgesamt 2’660 m2 Fläche an der
Chausseestrasse 108/109 entsteht ein Ensemble von 128 hochwertigen
Eigentumswohnungen mit insgesamt 7’569 m² Wohnfläche und drei
Gewerbeeinheiten. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Nachbarprojektes
‚Living 106‘ lanciert die Peach Property Group mit ‚Living 108‘ das ‚Living
Suites‘-Konzept. ‚Living Suites‘ steht dabei für einen grosszügigen urbanen
Lebensstil: Moderne Architektur, Annehmlichkeiten wie Fitnesszonen und
persönliche Services sowie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis
zeichnen das Konzept aus. Die Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern haben
Flächen zwischen rund 30 m2 und 130 m2, die Preisspanne reicht von
EUR 110’000 bis EUR 669’500.

Exklusiver Komfort und attraktive Lage im Herzen der Hauptstadt
‚Living 108‘ umfasst einen Mix unterschiedlicher Wohnungstypen, die sich an
spezifische Käufersegmente richten: Eigentumswohnungen, grosszügige
Penthouses mit Dachterrassen sowie urbane ‚Living Suites‘, für die ein
Möblierungsangebot und zusätzlicher Service geplant sind und die bei
internationalen Käufern als Investment sehr beliebt sind. Den Bewohnern
werden ein eigener Community Space mit Fitnessbereich, eine
gemeinschaftliche Dachterrasse mit Blick über Berlin sowie eine Tiefgarage
mit 55 Stellplätzen zur Verfügung stehen.

‚Living 108‘ wird nach Plänen des renommierten Büros Axthelm Architekten an
attraktiver Lage in der Nähe der pulsierenden Friedrichstrasse realisiert.
Die zentrale Lage der Chausseestrasse und die günstige Verkehrsanbindung
betten die Liegenschaft perfekt in das Stadtgeschehen ein. Der Berliner
Hauptbahnhof ist in rund zehn Gehminuten erreichbar, und die U-Bahnstation
‚Naturkundemuseum‘ liegt direkt vor der Tür. Der Neubau des
Bundesnachrichtendienstes, derzeit eines der grössten öffentlichen
Bauprojekte Deutschlands, ist nur wenige Schritte entfernt und steht kurz
vor der Fertigstellung. In unmittelbarer Nachbarschaft hat die Peach
Property Group 2011 das Projekt ‚Living 106‘ mit 73 Eigentumswohnungen und
einer Gewerbeeinheit mit dem Verkauf aller Einheiten erfolgreich
abgeschlossen.

Das vierte Projekt der Peach Property Group in Berlin-Mitte
‚Es freut mich sehr, dass wir nach dem erfolgreich realisierten ,Living
106′ und parallel zu unseren grossen Projekten ,yoo berlin‘ und ,Am Zirkus
1′ schon mit dem vierten Projekt in Berlin aufwarten können‘, kommentiert
Dr. Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group AG: ‚Mit der
unübertrefflichen Wohnqualität, der exklusiven Lage im kreativen Zentrum
von Berlin-Mitte sowie dem Wertsteigerungspotenzial für die Käufer passt
,Living 108′ perfekt in unsere Strategie.‘

Weitere Informationen
www.livingsuites.de

Fotos
http://www.peachproperty.com/wp-content/uploads/2013/05/Living108-1.jpg
http://www.peachproperty.com/wp-content/uploads/2013/05/Living108-2.jpg
http://www.peachproperty.com/wp-content/uploads/2013/05/Living108-3.jpg

Kontakte
Medien, Investoren und Analysten
Dr. Thomas Wolfensberger, Chief Executive Officer
Bruno Birrer, Chief Operating Officer
+41 (0) 44 485 50 00 | investors@peachproperty.com

Medien Deutschland:
Koopmann.kommunikation | Hans Peter Koopmann
+49 (0)171 45 77 889 | post@koopmannkommunikation.de

Über die Peach Property Group
Die Peach Property Group AG ist einer der führenden Entwickler im Bereich
von hochwertigem Wohneigentum im deutschsprachigen Europa. Die Aktivitäten
umfassen die gesamte Wertschöpfungskette zur Erstellung hochwertiger
Immobilien von der Standortevaluation über die Projektierung bis zur
Realisierung und Vermarktung. Die Peach Property Group konzentriert sich
auf Stadt- und Feriendomizile an aussergewöhnlichen Standorten und mit
Top-Ausstattung für einen anspruchsvollen Kundenkreis. Die integrierte
Unternehmensstrategie sieht neben der Entwicklung von hochwertigem
Wohneigentum auch das Halten von Bestandsimmobilien zur Verstetigung der
jährlichen Betriebseinnahmen vor.

Die Peach Property Group AG hat ihren Hauptsitz in Zürich sowie eine
Zweigniederlassung in Köln. Die Peach Property Group AG ist an der SIX
Swiss Exchange kotiert (PEAN, ISIN CH0118530366).
Weitere Informationen unter www.peachproperty.com

Ende der Medienmitteilung

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28.05.2013 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch
EQS CORPORATE COMMUNICATIONS.
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Peach Property Group AG
Seestrasse 346
8038 Zürich
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Telefon: +41 44 485 50 00
Fax: +41 44 485 50 11
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Börsen: Freiverkehr in Berlin, Stuttgart; Frankfurt in
Open Market ; SIX

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213350 28.05.2013

Deutsche Anleihen: Verluste – Ruhiger Handel wegen Feiertagen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Montag im dünnen Handel nachgegeben. Wegen Feiertagen in den USA und Großbritannien blieb es an den Finanzmärkten vergleichsweise ruhig. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum späten Nachmittag um 0,21 Prozent auf 144,27 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,46 Prozent.

Der jüngste Renditeanstieg an den Anleihemärkten der Euro-Krisenländer setzte sich zum Wochenauftakt nicht fort. Die Risikoaufschläge für Staatspapiere aus Spanien und Italien gingen deutlich zurück. Marktbewegende Konjunkturdaten standen im Handelsverlauf nicht auf der Agenda. Vielmehr sei von einer Gegenbewegung auszugehen, nachdem die Renditen seit Mitte vergangener Woche kräftig zugelegt hätten, sagten Händler. Die Nachfrage nach den als sicher geltenden deutschen Titeln sei im Gegenzug etwas gesunken./hbr/jkr

S&T: Profitabler Start ins Jahr 2013

Profitabel durchs erste Quartal: Die S&T AG konnte ihren Gewinn deutlich steigern. Der Umsatz büßte zwar knapp 2% auf 77 Mio. EUR ein, das Konzernergebnis legte dagegen um über 180% auf 2 Mio. EUR zu. Somit geht das Management auch weiterhin von einer Steigerung des Jahresergebnisses um 25% auf 12 Mio. EUR aus.Weiterlesen

DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A.: Erfolgreiche Inbetriebnahme des Parts Distribution Centers in Mexiko

DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A. / Schlagwort(e): Sonstiges
SAF-HOLLAND S.A.: Erfolgreiche Inbetriebnahme des Parts Distribution
Centers in Mexiko

27.05.2013 / 17:04

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SAF-HOLLAND: Erfolgreiche Inbetriebnahme des Parts Distribution Centers in
Mexiko

* Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Service Netzwerkes
* Stärkung der Marktposition in Mittelamerika
* Eröffnung von Verkaufsbüros in Argentinien, Kolumbien und Peru
* Erste Auslieferungen aus dem neuen PDC

Luxemburg, 27. Mai 2013 – Der führenden Zulieferer für die weltweite
Truck-und Trailerindustrie SAF-HOLLAND gibt die erfolgreiche Inbetriebnahme
seines Parts Distribution Centers (PDC) in Mexiko, Querétaro City bekannt.
Zudem wurde Vertriebsrepräsentanzen in Buenos Aires, Argentinien, in
Bogotá, Kolumbien und in Lima, Peru eröffnet. Damit treibt SAF-HOLLAND
sein strategische Ziel, seine weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerkes
im Bereich Geschäftsbereich Aftermarket auszubauen, weiter voran. Es wird
außerdem die Marktposition von SAF-HOLLAND in Zentral- und Südamerika
weiter verbessert. Die Kunden profitieren von verkürzten Lieferzeiten,
einer noch besseren Teileverfügbarkeit und einer einfacheren
Auftragsabwicklung. Bereits wenige Wochen nach der offiziellen
Inbetriebnahme im März 2013 werden die Kunden des Geschäftsbereiches
Aftermarket in Mexiko aus dem PDC mit seinen 1.300 m² umfassend und schnell
mit Ersatzteilen und Services versorgt.

‚Unsere Kunden schätzen unser starkes weltweites Netz an Servicestationen
und Product Distribution Centers. Wir stellen damit für sie jederzeit die
globale Versorgung mit Ersatzteilen sicher.‘, so Alexander Geis, Leiter der
Business Unit Aftermarket. ‚Mit der Eröffnung des PDC in Mexiko und den
Vertriebsrepräsentanzen in Kolumbien und Peru haben wir einen wichtigen
Schritt getan, unsere Marktpräsenz in den wichtigen Wachstumsmärkten in
Mittel – und Südamerika weiter auszubauen.‘

Die SAF-HOLLAND S.A. zählt mit rund 860 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2012 und
mehr als 3.000 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern und Anbietern von
hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen vorrangig für Trailer sowie für
Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst unter anderem
Trailer-Achssysteme und Federungssysteme, Kupplungen, Königszapfen und
Stützwinden. SAF-HOLLAND verkauft Produkte auf sechs Kontinenten an
Originalhersteller (‚OEMs‘) im Erstausstattungsmarkt und im Aftermarket an
die Originalhersteller-Servicenetzwerke (‚OESs‘) der OEMs sowie über ein
globales Vertriebs- und Servicenetz. Über dieses Netz vertreibt SAF-HOLLAND
seine Produkte weiter an Endverbraucher und Servicezentren. Damit hat sich
SAF-HOLLAND als einer der wenigen Hersteller in seiner Branche etabliert,
der mit einer umfangreichen Produktpalette und einem weiten Servicenetz
international aufgestellt ist. SAF-HOLLAND S.A. ist im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und zählt zu den Werten des SDAX
(ISIN: LU0307018795).

Kontakt:
SAF-HOLLAND GmbH
Claudia Hoellen
Hauptstraße 26
63856 Bessenbach

Phone +49 6095 301-617
claudia.hoellen@safholland.de

Ende der Corporate News

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27.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: SAF-HOLLAND S.A.
68-70, boulevard de la Pétrusse
L-2320 Luxembourg
Großherzogtum Luxemburg
Telefon: +49 6095 301 – 0
Fax: +49 6095 301 – 260
E-Mail: info@safholland.de
Internet: www.safholland.com
ISIN: LU0307018795, DE000A1HA979,
WKN: A0MU70, A1HA97
Indizes: SDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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213325 27.05.2013

Deutsche Anleihen: Kursverluste – Feiertage sorgen für ruhigen Handel

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag in einem impulsarmen Handel abgerutscht. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,10 Prozent auf 144,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,44 Prozent.

Angesichts der feiertagsbedingt geschlossenen Börsen in den USA und in Großbritannien sprechen Händler von einem ruhigen Handel. Außerdem werden im weiteren Tagesverlauf keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht.

Wegen der fehlenden Konjunkturdaten wird der Handel am Rentenmarkt nach Einschätzung der National Bank vor allem durch markttechnische Einflüsse geprägt. Experten der HSBC Trinkaus rechnen weiter mit Abwärtsdruck beim Bund-Future. ‚Ein Rutsch unter die 90-Tages-Linie bei aktuell 144,37 Punkten sollte weitere Kursverluste nach sich ziehen‘, heißt es in einem Marktkommentar./jkr/hbr

Deutschland erhält weitere Milliarden zum Mini-Zins

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatspapiere bleiben als Parkplatz für Überschussliquidität gefragt: Um dem Bund für ein Jahr Geld zu leihen, verlangten Investoren am Montag einen durchschnittlichen Zins von 0,0011 Prozent. Das teilte die Bundesbank in Frankfurt mit. Bei der letzten Auktion am 29. April hatte der Mini-Zins noch etwas höher bei 0,0018 Prozent gelegen.

Insgesamt konnte der Bund zum Wochenauftakt 2,125 Milliarden Euro am Geldmarkt einsammeln. Die Nachfrage stieg im Vergleich zur letzten Versteigerung und hätte gereicht, um das 2,3-fache der Titel zu verkaufen.

Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins zu Monatsbeginn auf das Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt, um die lahmende Wirtschaft anzukurbeln und zu verhindern, dass die Inflation weiter unter die Zielmarke von knapp zwei Prozent fällt. Seitdem erhalten Banken im Euroraum so billig frisches Zentralbankgeld wie noch nie.

Um die enormen Liquiditätsmassen sicher verwahren zu können, sind viele Großanleger bereit, extrem niedrige Zinsen in Kauf zu nehmen. Bei deutschen Staatsanleihen akzeptieren sie sogar Mini-Erträge, die bei weitem nicht ausreichen, um den Anteil ihres Geldes zu kompensieren, den die Inflation aufzehrt. Selbst ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate ist es dem Bund schon häufiger gelungen, Schuldverschreibungen zu negativen Zinsen loszuschlagen./hbr/bgf

EZB-Direktor Asmussen warnt vor Negativzinsen auf Bankeinlagen

BERLIN (dpa-AFX) – EZB-Direktor Jörg Asmussen hat abermals vor einer noch expansiveren Geldpolitik gewarnt. Insbesondere die Möglichkeit, die Kreditvergabe der Banken über eine Art ‚Strafzins‘ anzukurbeln, bewertete Asmussen am Montag in Berlin zurückhaltend. ‚Man sollte sehr vorsichtig sein bei der Diskussion, ob die EZB einen negativen Einlagenzins einführen könnte‘, sagte das deutsche Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) auf einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK). Negativzinsen könnten sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen.

Die Debatte um einen negativen Zins auf Einlagen, die die Geschäftsbanken bei der EZB unterhalten, hatte sich zuletzt beschleunigt. Auch Notenbankchef Mario Draghi will die Option nicht ausschließen. Negative Zinsen auf Bankeinlagen gelten als Möglichkeit, die Kreditvergabe an Haushalte und Unternehmen anzukurbeln. Bisherige Erfahrungen in anderen Ländern zeigen aber, dass die gewünschte Wirkung nicht eintreten muss. Vielmehr kann der Effekt sogar ins Gegenteil umschlagen. Zuletzt hatte auch der Chef der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, das Instrument nicht ausgeschlossen.

Derzeit finde in den Reihen der EZB eine ‚offene Diskussion‘ über die Thematik statt, sagte Asmussen. Einige ranghohe Notenbanker zeigten sich dabei offener als andere. Zu letztgenannten zähle er sich selbst. Asmussen bekräftigte seine grundsätzlichen Vorbehalte gegen eine zu lang anhaltende Niedrigzinspolitik. Als Folge dessen zögen sich Anleger infolge geringer Renditen auf Staatsanleihen immer mehr aus den Bondmärkten zurück und investierten stattdessen verstärkt in die Aktienmärkte. ‚Wir müssen das im Auge behalten‘, sagte Asmussen.

Die Börsen vieler Industrieländer befinden sich gegenwärtig trotz einer vielerorts schwachen Konjunktur im Höhenflug. Wichtigster Grund für die Aktienrally ist die Geldschwemme nahezu aller großen Notenbanken. Allerdings haben sich zuletzt die Grenzen einer derartigen Politik gezeigt, insbesondere in Japan. Die dortigen Anleihe- und Aktienmärkte sind derzeit extrem schwankungsanfällig./bgf/jsl

DGAP-News: getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien zu

DGAP-News: getgoods.de AG / Schlagwort(e): Sonstiges
getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien zu

27.05.2013 / 11:25

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Vorstand kauft weitere Aktien zu

Frankfurt Oder, 27. Mai 2013 – Der Vorstandsvorsitzende des
Online-Handelshauses getgoods.de AG, Herr Markus Rockstädt-Mies hat in der
vergangenen Woche weitere 4.000 Aktien der Gesellschaft zu tagesaktuellen
Kursen gekauft. Insgesamt hält das Management der getgoods.de AG damit nun
57,57 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG.

Weitere Informationen über die Gesellschaft, das Management, sowie die
Aktie erhalten Sie auf der Internetseite für Investoren unter
www.getgoods.ag

IR-Kontakt:
Dorothea Schneider
Stockheim Media GmbH
Tel: 089 200 345 83
Email: ds@stockheim-media.com

Über die getgoods.de AG:
Die getgoods.de AG betreibt verschiedene Online-Plattformen im schnell
wachsenden E-Commerce Markt. Der Produkt-Fokus liegt neben Handys,
Smartphones, Festnetztelefonen, Notebooks und Tablets auch auf
Unterhaltungselektronik und weißer Ware. Darüber hinaus bietet das
Unternehmen auch Spielzeug sowie Freizeit- und Baumarktartikel an. Mit
Onlineshops wie z. B. www.getgoods.de, www.hoh.de oder www.handyshop.de und
Plattformen auf Amazon und eBay, verfügt die Gesellschaft über ein breites
Angebotsportfolio. Die getgoods.de AG ist mit rund 200 Mitarbeitern an den
Standorten Frankfurt/Oder und Berlin vertreten.

Ende der Corporate News

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27.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

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213213 27.05.2013

Deutsche Anleihen: Kaum verändert zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag kaum verändert in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,01 Prozent auf 144,57 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,426 Prozent.

Insgesamt wird angesichts der geschlossenen Börsen in den USA und Großbritannien von Händlern ein ruhiger Handelstag erwartet. Marktbewegende Konjunkturdaten werden im weiteren Handelsverlauf nicht veröffentlicht./jsl/fbr

Brasilien erlässt Afrika rund 700 Millionen Euro Schulden

ADDIS ABEBA/BRASÍLIA (dpa-AFX) – Brasilien will zwölf afrikanischen Staaten Schulden in Höhe von rund 700 Millionen Euro erlassen. Das kündigte der Sprecher von Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff am Rande der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Afrikanischen Union in Äthiopien an, wie die staatliche brasilianische Nachrichtenagentur ABR am Samstag (Ortszeit) meldete.

Ziel sei es, die ökonomischen Beziehungen zwischen Brasilien und Afrika weiter auszubauen. 2012 habe der Handel zwischen den beiden Regionen rund 20,5 Milliarden Euro betragen. Vom Schuldenerlass profitieren unter anderem die Republik Kongo (Brazzaville) mit einem Schuldenstand von rund 272 Millionen Euro und Tansania (Schulden: rund 183 Millionen Euro). Weitere Begünstigte sind die Elfenbeinküste und die Demokratische Republik Kongo (Kinshasa)./am/ddo/DP/stb

US-Anleihen freundlich

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse amerikanischer Staatsanleihen haben am Freitag leicht zugelegt. In den USA war der Auftragseingang langlebiger Güter im April um 3,3 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie erwartet gestiegen. Zweijährige Anleihen kletterten um 1/32 auf 99 24/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 1/32 auf 98 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,89 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten um 2/32 Punkte auf 97 20/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,01 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren zogen um 11/32 auf 94 8/32 Punkte an. Sie rentierten mit 3,17 Prozent./edh/jkr/he

Deutsche Anleihen holen Verluste wieder auf

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag trotz robuster Konjunkturdaten zugelegt. Die Angst vor einem Abebben der Liquiditätsflut in den USA hielt die Finanzmärkte in Atem. Zudem sorgten schlechte Neuigkeiten aus Spanien und Italien für Unsicherheit. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Abend um 0,15 Prozent auf 144,61 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang nur vorübergehend: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Doch die Kurse der als besonders sicher geltenden deutschen Anleihen gerieten durch diese Zahlen nur kurzzeitig unter Druck.

Medienberichte, denen zufolge sich im spanischen Bankensektor neue Finanzlöcher auftun, und schwache Konjunkturdaten aus Italien drängten die Anleger in die Defensive. Außerdem geht die Angst um, dass die US-Notenbank Fed schon bald beginnen könnte, die weit geöffneten Geldschleusen wieder zu schließen. Entsprechende Andeutungen hatte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwoch gemacht./hbr/stw

ROUNDUP: Krisenländer-Renditen ziehen an – Angst vor neuen Finanzlöchern

MADRID/ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Risikoaufschläge für Staatspapiere aus den großen Euro-Krisenländern Spanien und Italien haben am Freitag deutlich zugelegt. Als Grund gilt vor allem ein Medienbericht über neue Finanzlöcher im spanischen Bankensektor. In Italien mache sich zudem das schwache Konsumklima bemerkbar, hieß es aus dem Handel. Darüber hinaus schwebe das Ende des Billiggeldes wie ein Damoklesschwert über den Finanzmärkten, sagte ein Händler.

In der richtungsweisenden Laufzeit über zehn Jahre stiegen die Renditen für spanische Staatstitel bis zum Nachmittag um 16 Basispunkte auf 4,43 Prozent an. Die italienischen Pendants kletterten ebenfalls um 16 Basispunkte auf 4,18 Prozent. Damit wurden die höchsten Stände seit mehr als einem Monat erreicht. Auch Papiere aus Portugal gerieten stark unter Druck. Die Nachfrage nach den als besonders sicher geltenden deutschen Bundesanleihen legte hingegen moderat zu.

Den spanischen Banken drohen laut einem Bericht der ‚Financial Times‘ vom Freitag neue teure Rückschläge. Demnach rechnet die spanische Zentralbank damit, dass die Banken bis zu zehn Milliarden Euro zusätzliche Rückstellungen für erst vor kurzem verlängerte Unternehmenskredite bilden müssen. Noch sei jedoch unklar, wie stark die Ergebnisse der Institute belastet werden, zitierte das Blatt einen nicht genannten Zentralbanker.

Für große Unsicherheit an den Märkten sorgen nach wie vor die jüngsten Andeutungen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke auf einen schrittweisen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Bernanke hatte am Mittwoch vor US-Abgeordneten gesagt, die milliardenschweren Anleihekäufen zur Stützung der US-Wirtschaft könnten in einer der nächsten Notenbanksitzungen gedrosselt werden. Die Aussagen hatten bereits an den Aktienmärkten zu erhöhter Nervosität geführt. ‚Jeder schaut auf die Fed, es ist derzeit das wichtigste Thema‘, sagte Analyst Christian Lenk von der DZ Bank.

Die Verbraucher im Euro-Krisenland Italien blicken unterdessen wieder pessimistischer in die Zukunft. Im Mai fiel das Konsumklima auf 85,9 Punkte, nach 86,3 Zählern im Vormonat, wie das nationale Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Bankvolkswirte hatten mit einem Anstieg auf 86,9 Punkten gerechnet. Die Stimmung der Verbraucher näherte sich damit wieder dem Rekordtief an, das zu Beginn des Jahres bei 84,7 Punkten erreicht worden war.

Bundesbankchef Jens Weidmann forderte abermals entschiedene Sparanstrengungen in der Eurozone. Sollten die Regierungen die Bemühungen vernachlässigen, könnten die Finanzmärkte verunsichert werden: ‚Die Risikoaufschläge für Staatsanleihen würden hoch bleiben oder sogar weiter steigen‘, sagte Weidmann, der als deutscher Topnotenbanker auch im Rat der Europäischen Zentralbank vertreten ist, am Freitag in Paris./hbr/enl/jkr

Börse Stuttgart-News: bonds weekly

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – Der Newsletter rund um den Anleihenhandel. Ausgabe 21 / 24.05.2013

NOTENBANKEN: GELDSCHLEUSEN BLEIBEN OFFEN

Die Notenbanken beziehungsweise deren Protagonisten dominierten in dieser Woche das Geschehen am Finanzmarkt. In den USA und Japan will man an der expansiven Geldpolitik festhalten – man betrachtet eine solche gar als alternativlos. Nicht mehr gänzlich alternativlos betrachtet man hingegen in den USA das aktuelle Anleihekaufprogramm. Zwar gab Ben Bernanke in dieser Woche zu Protokoll, solange an der expansiven Geldpolitik festhalten zu wollen bis eine substanzielle Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt eingetreten ist. Dennoch befeuerte der Fed-Chef gleichzeitig Spekulationen, dass die Fed das Tempo in Sachen Geldflut ein wenig drosseln könnte.

Bank of Japan flutet weiter

Die Aussichten für Japans Wirtschaft haben sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Sie sind sogar so gut, dass die japanische Zentralbank ihre Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage des Landes nach oben korrigierte. Trotz der positiven Vorzeichen wolle man jedoch weiterhin an der Politik der „expansiven Lockerung“ festhalten und die Geldmenge weiterhin um 60 bis 70 Billionen Yen pro Jahr ausweiten.

Die jüngsten Erfolge bestärken die neue Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe. Die neue Regierung, seit Dezember des vergangenen Jahres im Amt, sagte der jahrelangen Deflation den Kampf an. Hierbei erhält sie kräftig Unterstützung der Bank of Japan, die bereits seit Jahresbeginn verstärkt japanische Staatsanleihen aufkauft. Das gemeinsame Ziel von Regierung und Notenbank ist nicht weniger als die Verdopplung der derzeitigen im Umlauf befindlichen Geldmenge.

Aktuell sprechen die Fakten für eine solche aggressive Fiskalpolitik der Bank of Japan. Allein seit Jahresbeginn hat der Yen gegenüber Euro und US-Dollar knapp 15 Prozent an Wert verloren. Im Zuge dessen konnten die Exporterlöse deutlich gesteigert werden – ein Segen für die traditionell stark exportlastige japanische Wirtschaft. Auch auf heimischen Boden läuft es wieder deutlich besser als zuletzt, was sich unter anderem an der Börse in Tokio ablesen lässt. Hier erreichte der Nikkei 225 seinen höchsten Stand seit fünf Jahren und scheint ebenfalls langsam aber sicher die Finanzkrise hinter sich zu lassen. Für ausufernde Euphorie gibt es jedoch auch in Japan keinen Anlass: Nach schwachen Wirtschaftsdaten aus China verlor der Nikkei binnen weniger Stunden gut 1.000 Punkte an Wert.

Fed: Naht das Ende der lockeren Geldpolitik?

Die Fed wird bis auf weiteres an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten. Wie Fed-Chef Bernanke auf einer Anhörung vor dem US-Kongress klarstellte, werde die US-Notenbank so lange mit dem Anleihekaufprogramm weitermachen, bis eine substanzielle Verbesserung auf dem US-Arbeitsmarkt eingetreten ist. In einer ersten Reaktion sorgten die harten Fakten und das vorläufige Festhalten an QE III für Erleichterung am Finanzmarkt. Die entscheidende Frage ist jedoch, wann genau eine solche „substanzielle Verbesserung“ erwartet wird? „Wenn wir eine dauerhafte Besserung sehen und zuversichtlich sind, dass sie nachhaltig ist, können wir auf einer der nächsten Sitzungen unser Tempo bei den Ankäufen zurückfahren“, gab hierzu Ben Bernanke auf Nachfrage zu Protokoll. Wird die Geldschwemme also schon im kommenden Sommer versiegen? Grundsätzlich hatte Bernanke zu Beginn des Jahres versprochen an der expansiven Geldpolitik solange festzuhalten bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent gefallen ist. Diese liegt aktuell jedoch noch immer bei 7,5 Prozent. Doch die Kritik an der lockeren Geldpolitik wird im Offenmarktausschuss zunehmen lauter. Gegner des Programmes halten Programme wie „QE III“ für wirkungslos und fordern bereits einen zeitnahen Ausstieg.

Deutschland: Anleiheauktion mehrfach überzeichnet

Bei einer Anleiheauktion gegen Mitte der Woche konnte der deutsche Staat Anleihen in einem Volumen von insgesamt 4,124 Milliarden Euro platzieren. Die Papiere mit zehn Jahren Laufzeit rentierten durchschnittlich bei 1,41 Prozent und waren 1,6-fach überzeichnet. Somit musste der deutsche Staat diesmal gut 0,13 Prozent mehr bieten als bei einer vorhergehenden Auktion im vergangenen April. Ohnehin geriet der Bund-Future zuletzt immer wieder unter Druck, da unter anderem die deutsche Bundesbank für das laufende Quartal ein spürbares Anziehen der Konjunktur prognostiziert. Erst am vergangenen Dienstag stieg die Rendite für zehnjährige Papiere auf ein Neun-Wochen-Hoch.

Anlegertrends

FREMDWÄHRUNGSANLEIHEN ZURÜCK IM FOKUS

Mit den ersten Entspannungstendenzen in Sachen Euroschuldenkrise gerieten auch Fremdwährungsanleihen teilweise aus dem Sichtfeld mancher Anleger. In der abgelaufenen Handelswoche sollte jedoch mal wieder eine norwegische Staatsanleihe zu den umsatzstärksten Papieren im Stuttgarter Rentenhandel gehören (WKN: A0BC8F). Nach einem – für norwegische Staatsanleihen – durchaus bemerkenswerten Kursrückgang von mehr als 300 Basispunkten seit vergangenem Sommer, hat sich die Schuldverschreibung mittlerweile wieder im Bereich von 107 Prozentpunkten stabilisiert.

bondm-News

Mox Telecom AG

Der globale Anbieter für internationale Telefonie veröffentlichte diese Woche die endgültigen Konzernzahlen des Geschäftsjahres 2012. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11,0% auf 234,0 Mio. Euro gesteigert werden. Aufgrund von Sondereffekten erreichte das Ratinger Unternehmen ein EBITDA von 19,2 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 36,0% gegenüber dem Vorjahr. Zum Bilanzstichtag betrug der Konzernüberschuss 11,1 Mio. Euro (GJ 2011: 5,0 Mio. Euro). Laut Pressemitteilung erwartet der Vorstand der Mox Telecom AG für das laufende Geschäftsjahr moderat wachsende Umsatzzahlen.

Dürr AG

Am 27. Mai 2013 wird die angekündigte Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:1 durchgeführt. Die Gesamtzahl der Aktien der Dürr AG von 17.300.520 Stück erhöht sich auf 34.601.040 Stück.

Getgoods.de AG

Nach dem diese Woche veröffentlichten Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 konnte das Online-Handelshaus seine Umsatzerlöse erneut um 27,1% auf 402,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr steigern. Die getgoods.de AG erwirtschaftete eine EBIT vor Einmalkosten in Höhe von 8,9 Mio. Euro (GJ 2011: 7,0 Mio. Euro).

CENTROSOLAR Group AG

In den letzten Tagen stimmten Anleihegläubiger und Aktionäre auf der Gläubiger- und Hautversammlung der Bilanzsanierung zu. Der Beschluss sieht vor, dass sämtliche Anleihegläubiger ihre Schuldverschreibungen zum Zwecke der Einbringung in die CENTROSOLAR Group AG auf ein Kreditinstitut als Abwicklungsstelle übertragen und im Gegenzug das Recht erhalten, aus einer Sachkapitalerhöhung ohne weitere Gegenleistung nach Kapitalherabsetzung insgesamt 5.500.000 neu zu schaffende Aktien der Gesellschaft über die Abwicklungsstelle zu erwerben (“Erwerbsrecht”). Die Umsetzung der Maßnahmen ist im 2. Halbjahr vorgesehen. Die genauen Termine wird die Gesellschaft in einer separaten Meldung und auf ihrer Webseite bekanntgeben. Anleihegläubiger können sich zudem auf der Webseite der Gesellschaft registrieren lassen, um direkt informiert zu werden.

börse stuttgart tv

BERNANKE-REDE: SPEKULATIONEN UM ENDE VON QE III

“Dann können wir auf einer der nächsten Sitzungen unser Tempo bei den Ankäufen zurückfahren”, gab Ben Bernanke vor dem US-Kongress zu Protokoll. Was der Fed-Chef damit sagen will? Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmendaten in den USA nachhaltig verbessern, wird dem Markt nicht mehr so viel Geld wie aktuell zufließen. Droht also ein Ende von QE III? Das Börse Stuttgart Anleihenforum zum Thema.

EMERGING MARKETS: CHANCEN & RISIKEN VON ANLEIHEN

„Zu einem breit diversifizierten Depot gehören auch im Börsenjahr 2013 Anleihen.“ Davon zeigt sich Vermögensverwalter Guido vom Schemm von der Merito Asset Management GmbH im aktuellen TV-Interview überzeugt. Dabei setzt er in erster Linie auf Anleihen aus den sogenannten Emerging Markets. Börse Stuttgart TV sprach mit dem Finanzexperten über Chancen und Risiken dieser Anlageklasse.

Neueinführungen an der Börse Stuttgart

Hyundai Capital Services

Das südkoreanische Unternehmen wurde 1993 als Joint Venture zwischen GE Capital und Hyundai Motor Company gegründet. Heute hält die Finanzsparte des amerikanischen Mischkonzerns General Electric (GE) über 43 Prozent der Anteile während der südkoreanische Automobilhersteller (selbst übrigens wiederum Teil der Hyundai Kia Automotive Group) über 56 Prozent besitzt. Das Unternehmen ist Marktführer für Autofinanzierungen in Korea. Weitere Geschäftsfelder sind Leasing, Konsumenten- und Immobilienkredite. Emittiert wurden in der vergangenen Woche zwei Anleihen – beide mit Laufzeit 5 Jahre, beide mit einem Emissionsvolumen von 125 Millionen AUD bei einer Stückelung von 5.000 AUD (Australischen Dollar) und beide von S&P mit BBB+ geratet. Weshalb also zwei Anleihen? Während eine Anleihe mit einem Festzins von 4,5 Prozent p.a. bei halbjährlicher Zinszahlung ausgestattet ist, handelt es bei Anleihe Nr. 2 um einen Floater. Wie letzte Woche erläutert zeichnen sich Floater durch eine variable Verzinsung aus. Der aktuelle Zinssatz beträgt 4,29 Prozent p.a. und wird quartalsweise aus dem Referenzzinssatz, dem australischen Dreimonats-„LIBOR“ (oder genauer dem Bank Bill SWap (BBSW)), zuzüglich einem Aufschlag von 150 Basispunkten berechnet.

Portugal

Es gibt sie noch: Staatsanleihen mit Renditekick – allerdings muss man hierfür an den südwestlichen Rand der Eurozone gehen. Portugal hat in der vergangenen Woche eine 3 Milliarden Euro Anleihe emittiert. Die knapp elf Jahre laufende Anleihe bietet immerhin einen Kupon in Höhe von 5,65 Prozent p.a. Die Anleihe notiert mit Kursen um 101,5 bereits deutlich über dem Emissionspreis von 99,877 – was immer noch eine Rendite von knapp 5,5 Prozent bedeutet. Im Hinterkopf zu behalten gilt es aber stets, dass Portugal nicht ohne Grund diese Zinsen bieten muss: so bescheinigt S&P Portugal ein allgemeines Kreditrating von BB. Das Wertpapier ist in Teilschulverschreibung von je 0,01 Euro unterteilt.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

MT-Energie: Umsätze in 2012 leicht rückläufig, für 2013 weiterer Rückgang erwartet

Der Biogasspezialist MT-Energie GmbH veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2012 leicht rückläufige Umsatzzahlen. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 210 Mio. EUR, das EBIT büßte allerdings ganze 90% auf 1,6 Mio. EUR ein. Dies sei unter anderem auf die gestiegenen Personalkosten zurückzuführen, die aus der Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH resultieren. Dabei trug die Tochtergesellschaft 2012 15,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Hinzu kommt der schwache Inlandsumsatz.Weiterlesen

MT-Energie: Umsätze in 2012 leicht rückläufig, für 2013 weiterer Rückgang erwartet

Der Biogasspezialist MT-Energie GmbH veröffentlicht für das Geschäftsjahr 2012 leicht rückläufige Umsatzzahlen. Sie sanken im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf 210 Mio. EUR, das EBIT büßte allerdings ganze 90% auf 1,6 Mio. EUR ein. Dies sei unter anderem auf die gestiegenen Personalkosten zurückzuführen, die aus der Einbeziehung der MT-BioMethan GmbH resultieren. Dabei trug die Tochtergesellschaft 2012 15,3 Mio. EUR zum Konzernumsatz bei. Hinzu kommt der schwache Inlandsumsatz.Weiterlesen

US-Anleihen starten nahezu unverändert

NEW YORK (dpa-AFX) – Überraschend gute Daten zum Auftragseingang in den USA haben die Kurse amerikanischer Staatsanleihen am Freitag zunächst nicht bewegen können. Die Kurse gingen nahezu unverändert in den letzten Handelstag der Woche. An den New Yorker Aktienmärkten wird beim Handelsauftakt am Nachmittag ebenfalls nur wenig Bewegung erwartet. In den USA war der Auftragseingang langlebiger Güter im April um 3,3 Prozent und damit mehr als doppelt so stark wie erwartet gestiegen.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 23/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,26 Prozent. Fünfjährige Anleihen standen unverändert bei 98 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,90 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen kletterten 1/32 Punkt auf 97 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,02 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren verharrten ebenfalls unverändert bei 93 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,19 Prozent./jkr/bgf