Schlagworte: Unternehmen / Würth
Der Handelskonzern Würth erwartet im laufenden Geschäftsjahr trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche in Südeuropa ein leichtes Umsatzplus. Er erwarte ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich und eine „angemessene Ergebnisentwicklung“, sagte Vorstandssprecher Robert Friedmann. Man wolle Kosten sparen, vor allem in Spanien und Italien. Dort hatte das unternehmen bereits 2012 jeweils 500 Stellen gestrichen. Würth berichtete für das Jahr 2012 von einem Umsatzanstieg in der Gruppe um knapp drei Prozent auf 9,98 Mrd. Euro; zugleich stieg das Betriebsergebnis um 5,1 Prozent auf 415 Mio. Euro, was allerdings unter den Erwartungen lag.
Quelle: Focus Money
Monatsarchiv: Mai 2013
Ernst & Young: Viele deutsche Manager schönen Zahlen
Schlagworte: Unternehmen / Europa
55 Prozent der deutschen Manager berichten inmitten der schwierigen Konjunkturlage von steigendem Druck, mit guten Quartalszahlen den hohen Ansprüchen der Investoren und Anteilseigner gerecht zu werden. 34 Prozent von ihnen geben an, dass Unternehmen Geschäftszahlen oftmals besser aussehen lassen, als sie tatsächlich sind. Das berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einer Studie, für die in ganz Europa knapp 3.500 Finanzvorstände, Leiter der Revision, der Rechtsabteilung und des Compliance-Managements befragt wurden – davon 100 in Deutschland. Demnach ist Korruption in der Wirtschaft vieler europäischer Länder immer noch weit verbreitet. Nach Meinung von 39 Prozent der befragten Manager ist Bestechung in ihrem Land an der Tagesordnung, wie Ernst & Young berichtet. „Spitzenplätze“ belegen hier Slowenien, Griechenland und die Ukraine. Deutschland liegt mit 30 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Am wenigsten verbreitet ist Korruption demnach in der Schweiz, Finnland und Schweden. In Westeuropa halten etwa 14 Prozent der Manager es in der eigenen Branche für übliche Praxis, Aufträge mit Hilfe von Bestechung zu gewinnen – in Deutschland sind es neun Prozent.
bfr
US-Anleihen starten schwächer
NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Freitag mit Kursverlusten gestartet. Händler erklärten die schwächere Tendenz mit der guten Börsenstimmung. Wichtige Konjunkturdaten stehen zum Wochenausklang nicht auf der Agenda. Am Donnerstag hatten besser als erwartet ausgefallene Zahlen vom US-Arbeitsmarkt die Risikofreude gehoben.
Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 25/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 3/32 Punkte auf 99 9/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,77 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen sanken um 10/32 Punkte auf 99 3/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,85 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren gaben um 26/32 Punkte auf 96 16/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 3,05 Prozent./hbr/bgf
Deutsche Anleihen: Zehnjahresrendite auf höchstem Stand seit Ende März
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag spürbare Verluste hinnehmen müssen. Händler erklärten die Entwicklung mit der anhaltend guten Börsenstimmung. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank bis zum Mittag um 0,51 Prozent auf 145,15 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um sechs Basispunkte auf 1,33 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Ende März.
In einem fundamental ruhigen Umfeld tendierten die Aktienmärkte in Asien und Europa abermals freundlich. Sichere Anlagen, zu denen Bundesanleihen zählen, waren in diesem Umfeld deutlich weniger gefragt. Die gute Stimmung an den Finanzmärkten zeigte sich auch bei einer Auktion italienischer Staatsanleihen. Bei einer Versteigerung einjähriger Schuldtitel zahlte Italien eine rekordniedrige Rendite. Damit setzt sich die Tendenz der vergangenen Wochen fort./bgf/jsl
Centrosolar: Licht am Horizont?
DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: ‚Bis zu 7 Prozent Rendite und Zweifach-Schutz‘
DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG / Schlagwort(e):
Sonstiges
mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: ‚Bis zu 7 Prozent Rendite und
Zweifach-Schutz‘
10.05.2013 / 13:28
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Im Company – Talk: Ralf Elender, Vorstand
– ‚Erfolgreiches, risikoarmes Geschäftsmodell belegt durch zahlreiche
abgeschlossene Transaktionen‘
– ‚Wir investieren an den Top-Standorten: München, Kitzbühel und
Istanbul‘
– ‚Die Mittel aus unserer Anleihe wollen wir in weitere, attraktive
Projekte investieren.‘
– ‚Zweifaches Sicherungskonzept mit Teil-Absicherung der Rückzahlung und
Inflationsschutz‘
– ‚Bei Mittelstandsanleihen wird sich die Spreu vom Weizen trennen.‘
Hintergrund
Die STERN IMMOBILIEN AG hält und veredelt Immobilien an nationalen und
internationalen Top-Standorten. Zielregionen sind insbesondere der Raum
München, Kitzbühel und Umgebung sowie Istanbul. Im Fokus der
Geschäftstätigkeit stehen die Wert- und Ertragsoptimierung und der
anschließende Verkauf von qualitativ hochwertigen Wohnobjekten,
Geschäftshäusern sowie Grundstücken. Durch langjährige Immobilienexpertise,
intelligente Wertschöpfungskonzepte und hervorragenden Marktzugang werden
dabei überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen erzielt. Die
Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börse Berlin gelistet.
Aktuell begibt die STERN IMMOBILIEN AG eine Mittelstandsanleihe.
mainvestor Company Talk sprach dazu mit Vorstandsmitglied Ralf Elender
mainvestor: Herr Elender, wie läuft die Anleiheplatzierung?
Ralf Elender: Wir sind sehr zufrieden und bekommen viele positive Feedbacks
für die Stern-Anleihe – und natürlich Zeichnungen. Die Investoren überzeugt
offenbar die Kombination aus dem Zinskupon von 6,25 Prozent pro Jahr und
dem Zweifach-Schutz unserer Anleihe. Insgesamt ergibt sich daraus durch die
zusätzliche Inflationsabsicherung eine Rendite von bis zu 7,02 Prozent pro
Jahr. Das ist offenkundig für viele Investoren ein attraktives Package.
mainvestor: ‚Zweifach-Schutz‘, ist das wirklich notwendig?
Ralf Elender: Ich bin überzeugt, dass Sicherheit neben der Rendite bei
Mittelstandsanleihen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir haben ja
bereits die ersten Insolvenzen bei Unternehmen mit Mittelstandsbonds
erlebt, mit schlimmen Folgen für die Anleihegläubiger. Und wir werden
weitere Ausfälle erleben. Da ist ein Anleger gut beraten, wenn er zweimal
hinschaut und die Branche sowie die Absicherungen einer Anleihe mit ins
Kalkül zieht, sonst ist das ‚Spielcasino‘. Die Spreu wird sich bei
Mittelstandsanleihen vom Weizen trennen und in diesem Zuge erscheint uns
unser Zweifach-Schutz sehr sinnvoll. Nicht zu vergessen: Wir bieten
trotzdem eine Rendite von bis zu 7 Prozent pro Jahr.
mainvestor: Kommen wir zum operativen Geschäft, was zeichnet die Stern
Immobilien AG aus?
Ralf Elender: Wir sind mit unserem Heimatmarkt München und Istanbul an den
attraktivsten Immobilienmärkten Europas tätig. Die guten
Investmentaussichten dieser Märkte bestätigt eine aktuelle Studie von PWC,
die auf einer Umfrage bei mehr als 500 Immobilienexperten beruht. Darüber
hinaus sind wir mit Kitzbühel an einem weiteren internationalen
Top-Standort aktiv. Als aktiver Immobilienmanager zeichnen uns ein klarer
Renditefokus sowie eine kompakte und wenig risikoreiche Wertschöpfungskette
aus. Die Stern Immobilien AG arbeitet seit Jahren profitabel; per Ultimo
2012 betrug die Eigenkapitalquote im Konzern mehr als 30 Prozent.
mainvestor: Können Sie uns bitte Ihr Geschäftsmodell näher erläutern?
Ralf Elender: Wir erwerben an den genannten Top-Standorten hochwertige
Wohn- und Geschäftshäuser sowie Grundstücke mit Optimierungspotenzial. Das
heißt wir kaufen nur sehr genau ausgewählte Objekte, agieren insgesamt
vorsichtig und bleiben lieber außen vor, wenn wir von einer Transaktion
nicht überzeugt sind. Wir müssen nicht jedes Geschäft machen. Darüber
hinaus sind wir auch mit Co-Investoren unterwegs, was unser Risiko
zusätzlich begrenzt. Die einzelnen Objekte werden veredelt und kurz- bis
mittelfristig wieder veräußert. Zahlreiche abgeschlossene Transaktionen
belegen den Erfolg unseres Geschäftsmodells. Wir konnten dabei stattliche
Renditen erzielen und das bei einer durchschnittlichen Kapitalbindung von
nur 1,7 Jahren je Transaktion.
mainvestor: Wie können Sie in München erfolgreich sein? Dieser
Immobilienmarkt ist ja einigermaßen hochpreisig?
Ralf Elender: Die Immobilienpreise in München sind zwar über Jahre stetig
gestiegen, doch ist München im internationalen Vergleich immer noch
ausgesprochen billig. Aufgrund des höchsten Kaufkraftkoeffizienten und des
höchsten Bevölkerungswachstums unter Deutschlands Großstädten sowie der
hohen Lebensqualität Münchens werden die Immobilienpreise in der Weltstadt
München weiter steigen. Insbesondere Top-Objekte sind in München rar und
begehrt. Wir verfügen speziell in München über eine tiefe Markt- und
Transaktionskenntnis sowie ein exzellentes Netzwerk, das uns den Zugang zu
den Objekten erschließt. Beim Erwerb entscheiden wir schnell und zugleich
überlegt, weil wir unser Optimierungskonzept bereits in der Tasche haben.
Wichtig ist, dass eine erworbene Immobilie mit unserem Konzept jederzeit
fungibel ist.
mainvestor: Warum begeben Sie nun eine Mittelstandsanleihe?
Ralf Elender: Aktuell verfügen wir über eine sehr attraktive
Projektpipeline. Mit dem erwarteten Mittelzufluss können wir sehr flexibel
agieren und uns attraktive Objekte schneller sichern. Auch können wir so
eine gute Finanzierungsstruktur für die einzelnen Objekte darstellen.
mainvestor: Was planen Sie konkret?
Ralf Elender: Konkret sind in München bereits der Erwerb einer Immobilie im
Stadtteil Lehel sowie die Entwicklung eines Gewerbegebiets im Süden der
Stadt geplant. In Istanbul werden wir uns an einer städtebaulichen
Entwicklung beteiligen. Dahinter verbirgt sich die behördlich unterstützte
urbane Transformation, also eine Neugestaltung eines wild gewachsenen
Stadtviertels. Wir unterstützen damit den Wandel von Istanbul in eine
moderne und erdbebensichere Stadt.
mainvestor: Ihre Anleihe weist als erste Mittelstandsanleihe in Deutschland
ein umfangreiches, zweifaches Schutzkonzept auf. Was sind dessen Inhalte?
Ralf Elender: Die erste Sicherungskomponente ist die Absicherung des
Anspruchs der Rückzahlung der Anleihe in Höhe von 55 Prozent des
Anleihevolumens durch mehrere Sicherheiten. Darunter fallen die Verpfändung
eines Anteils von 90 Prozent unseres Tochterunternehmens Stern Real Estate
AG sowie werthaltige Forderungen. Die zweite Sicherungskomponente, die die
Anleihe bietet, ist ein Inflationsschutz, der bei einem Anstieg der
Verbraucherpreise greift. Darüber hinaus ist eine Zinszahlung der Anleihe
bei einem Treuhänder hinterlegt.
mainvestor: Wie sieht der Inflationsschutzmechanismus bei der Stern-Anleihe
im Detail aus?
Ralf Elender: Zunächst einmal bekommt der Anleger auf jeden Fall pro Jahr
6,25 Prozent an Zinsen ausbezahlt. Dann schauen wir uns die
durchschnittliche Inflation während der Gesamtlaufzeit an. Bleibt die
Geldentwertung bei unter 2 Prozent pro Jahr, dann wird die Anleihe 2018 zu
100 Prozent zurückgezahlt. Hat die Inflation während der Laufzeit im
Durchschnitt über 2 Prozent betragen, dann zahlen wir sogar mehr als den
ursprünglich investierten Betrag zurück, nämlich bis zu 105,5 Prozent.
Dieser Wert wird ab einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 2,91
Prozent erreicht. Durch die Möglichkeit einer erhöhten Rückzahlung
errechnet sich eine jährliche Rendite von bis zu 7 Prozent.
mainvestor: Ist Inflation derzeit denn wirklich ein relevantes Thema?
Ralf Elender: Heute, im Frühjahr 2013, vielleicht nicht. Aber bedenken Sie
bitte, dass wir für unsere Anleger einen Zeitraum von fünf Jahren mit der
Anleihe abdecken. Und in diesem Zeitraum halten Experten gemäßigte
inflationäre Tendenzen mit Blick auf die expansive Geldpolitik der
Notenbanken und die Entwicklung in Europa für ein nicht unrealistisches
Szenario. Niedrigen Inflationsraten heute können in drei oder vier Jahren
deutlich höhere Inflationsraten gegenüber stehen. Das berücksichtigt unsere
Anleihe. Der Anleger, der in unserer Anleihe investiert ist, muss sich also
in Bezug auf eine mögliche Geldentwertung weniger Sorgen machen, da er
einen Ausgleich erhält.
mainvestor: Gibt es ein Rating Ihrer Anleihe durch eine unabhängige, von
einer Aufsichtsbehörde anerkannten Ratingagentur?
Ralf Elender: Ja, Scope Ratings bewertet unsere Anleihe mit der Rating-Note
A- mit einem stabilen Ausblick entsprechend einem geringen Ausfallrisiko.
Nur ganz wenige Mittelstandsanleihen haben bislang ein entsprechend gutes
Rating erhalten.
mainvestor: Verglichen mit anderen bereits am Markt befindlichen
Mittelstandsanleihen gleicher Note weist Ihre Mittelstandsanleihe eine
höhere Rendite auf. Was sind die Gründe dafür?
Ralf Elender: Es ist unsere erste Anleihe, wir sind am Kapitalmarkt noch
kein sehr bekanntes Unternehmen und wir wollen vor diesem Hintergrund
Anlegern bewusst einen ansprechenden jährlichen Kupon von mehr als 6
Prozent bieten. Vergleichsunternehmen aus dem Immobilienbereich mit
identischem Rating weisen bei ihren Anleihen aktuell teilweise Renditen von
nur rund 4 Prozent aus, das stimmt. Uns ist es wichtig, dass wir für die
Anleger einen Anreiz schaffen. Immerhin gibt es noch keine weitere
Mittelstandsanleihe mit Inflationsschutz und Sicherheitenbestellung mit
Rating A -.
mainvestor: Bis wann und wo können Anleger Ihre Mittelstandsanleihe
zeichnen?
Ralf Elender: Die Zeichnungsfrist soll am 17. Mai enden. Jedoch kommt es zu
einer vorzeitigen Schließung, sobald das maximale Anleihevolumen von 20
Mio. Euro erreicht ist. Anleger können unsere Mittelstandsanleihe mit der
Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) A1TM8Z über ihre Hausbank und bei
Discount-Brokern zeichnen. Dabei ist es möglich, die Anleihe über die
Frankfurter Wertpapierbörse (Börsenplatz Frankfurt) oder über die Börse
München (Börsenplatz München) zu zeichnen. Die Mindestzeichnungsgröße
beträgt dabei 1.000 Euro, so dass auch private Anleger dabei sein können.
mainvestor: Vielen Dank, Herr Elender.
Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Einladung zur Zeichnung
oder zum Kauf eines Wertpapiers dar, noch bilden dieses Dokument oder darin
enthaltene Informationen eine Grundlage für eine vertragliche oder
anderweitige Verpflichtung irgendeiner Art. Vor einer Wertpapierdisposition
wenden Sie sich bitte an Ihren Bankberater oder Vermögensverwalter. Die in
diesem Interview geäußerten Meinungen und Aussagen geben nicht die Meinung
der mainvestor GmbH wieder. Die mainvestor GmbH unterhält
Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen.
Ende der Corporate News
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10.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG
Eschersheimer Landstraße 42
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 90 55 05 55
Fax: +49 (0)69 90 55 05 77
E-Mail: kontakt@mainvestor.de
Internet: –
ISIN: DE000A1TM8Z7
WKN: A1TM8Z
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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210582 10.05.2013
Deutsche Anleihen: Zur Kasse schwächer – Rendite steigt auf 1,09 Prozent
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Freitag zur Kasse schwächer tendiert. Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 1,03 Prozent am Vortag auf 1,09 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte.
Es gab 63 Verlierer mit Kursabschlägen von bis zu 2,0 Prozentpunkten. Dem standen keine Gewinner gegenüber. Die Bundesbank kaufte per Saldo Anleihen im Wert von 8,2 Millionen Euro.
Der Rentenindex Rex fiel um 0,30 Prozent 135,09 Punkte. Diesen Index berechnet die Deutsche Börse auf Basis der Kassakurse ausgesuchter Anleihen./hbr/jsl
DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: Bis zu 7 Prozent Rendite und Zweifach-Schutz
DGAP-News: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG / Schlagwort(e):
Sonstiges
mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG: Bis zu 7 Prozent Rendite und
Zweifach-Schutz
10.05.2013 / 11:54
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Im Company – Talk: Ralf Elender, Vorstand
STERN IMMOBILIEN AG
Anleihe:
Marktsegment: Entry Standard
Frankfurt;
M:access München
ISIN: DE000A1TM8Z7
WKN: A1TM8Z
Börsenkürzel SY5A
Emissions-
Volumen: bis 20 Mio. Euro
Zinskupon: 6,25%
Rendite: bis zu 7,02%
Zeichnung: 2. Mai bis
17. Mai 2013 über Börse Frankfurt oder Börse München
Listing ab 23. Mai 2013
Laufzeit: 23. Mai 2013 bis 22. Mai 2018
————————————————-
Coverage Anleihe:
Bond Rating A- Stable
(Scope Ratings Geringes
vom 30.4.2013) Ausfallrisiko
————————————————-
Anleihekalender:
17.05.2013 Ende Zeichnungsfrist
Juni 2013 HV 2012
Sept. 2013 Halbjahresber. 2013
23.05.2014 1. Kupontermin
Juni 2014 Geschäftsber. 2013
—————————————-
mainvestor Company – Talk
Tel.: +49 69-90550555
Ein Produkt der Mainvestor GmbH
Eschersheimer Landstraße 42-44
60322 Frankfurt am Main
kontakt@mainvestor.de
V.i.S.d.P. Bernhard Wnendt
Bitte beachten Sie unseren Disclaimer!
Datum: 10.05.2013
– ‚Erfolgreiches, risikoarmes Geschäftsmodell belegt durch zahlreiche
abgeschlossene Transaktionen‘
– ‚Wir investieren an den Top-Standorten: München, Kitzbühel und
Istanbul‘
– ‚Die Mittel aus unserer Anleihe wollen wir in weitere, attraktive
Projekte investieren.‘
– ‚Zweifaches Sicherungskonzept mit Teil-Absicherung der Rückzahlung und
Inflationsschutz‘
– ‚Bei Mittelstandsanleihen wird sich die Spreu vom Weizen trennen.‘
Jahr Summe Ergebnis Jahresüber-schuss Eigenka-
Erträge v. in Mio. EUR pital
in Mio. Steuern in Mio.
EUR in Mio. EUR
EUR
2010 7,3 2,8 1,8 4,0
2012 17,8 3,5 2,1 8,9
2013 21,9 6,4 5,5 12,3
STERN IMMOBILIEN AG
Hintergrund
Die STERN IMMOBILIEN AG hält und veredelt Immobilien an nationalen und
internationalen Top-Standorten. Zielregionen sind insbesondere der Raum
München, Kitzbühel und Umgebung sowie Istanbul. Im Fokus der
Geschäftstätigkeit stehen die Wert- und Ertragsoptimierung und der
anschließende Verkauf von qualitativ hochwertigen Wohnobjekten,
Geschäftshäusern sowie Grundstücken. Durch langjährige Immobilienexpertise,
intelligente Wertschöpfungskonzepte und hervorragenden Marktzugang werden
dabei überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen erzielt. Die
Gesellschaft ist im Freiverkehr der Börse Berlin gelistet.
Aktuell begibt die STERN IMMOBILIEN AG eine Mittelstandsanleihe.
mainvestor Company Talk sprach dazu mit Vorstandsmitglied Ralf Elender
mainvestor: Herr Elender, wie läuft die Anleiheplatzierung?
Ralf Elender: Wir sind sehr zufrieden und bekommen viele positive Feedbacks
für die Stern-Anleihe – und natürlich Zeichnungen. Die Investoren überzeugt
offenbar die Kombination aus dem Zinskupon von 6,25 Prozent pro Jahr und
dem Zweifach-Schutz unserer Anleihe. Insgesamt ergibt sich daraus durch die
zusätzliche Inflationsabsicherung eine Rendite von bis zu 7,02 Prozent pro
Jahr. Das ist offenkundig für viele Investoren ein attraktives Package.
mainvestor: ‚Zweifach-Schutz‘, ist das wirklich notwendig?
Ralf Elender: Ich bin überzeugt, dass Sicherheit neben der Rendite bei
Mittelstandsanleihen immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Wir haben ja
bereits die ersten Insolvenzen bei Unternehmen mit Mittelstandsbonds
erlebt, mit schlimmen Folgen für die Anleihegläubiger. Und wir werden
weitere Ausfälle erleben. Da ist ein Anleger gut beraten, wenn er zweimal
hinschaut und die Branche sowie die Absicherungen einer Anleihe mit ins
Kalkül zieht, sonst ist das ‚Spielcasino‘. Die Spreu wird sich bei
Mittelstandsanleihen vom Weizen trennen und in diesem Zuge erscheint uns
unser Zweifach-Schutz sehr sinnvoll. Nicht zu vergessen: Wir bieten
trotzdem eine Rendite von bis zu 7 Prozent pro Jahr.
mainvestor: Kommen wir zum operativen Geschäft, was zeichnet die Stern
Immobilien AG aus?
Ralf Elender: Wir sind mit unserem Heimatmarkt München und Istanbul an den
attraktivsten Immobilienmärkten Europas tätig. Die guten
Investmentaussichten dieser Märkte bestätigt eine aktuelle Studie von PWC,
die auf einer Umfrage bei mehr als 500 Immobilienexperten beruht. Darüber
hinaus sind wir mit Kitzbühel an einem weiteren internationalen
Top-Standort aktiv. Als aktiver Immobilienmanager zeichnen uns ein klarer
Renditefokus sowie eine kompakte und wenig risikoreiche Wertschöpfungskette
aus. Die Stern Immobilien AG arbeitet seit Jahren profitabel; per Ultimo
2012 betrug die Eigenkapitalquote im Konzern mehr als 30 Prozent.
mainvestor: Können Sie uns bitte Ihr Geschäftsmodell näher erläutern?
Ralf Elender: Wir erwerben an den genannten Top-Standorten hochwertige
Wohn- und Geschäftshäuser sowie Grundstücke mit Optimierungspotenzial. Das
heißt wir kaufen nur sehr genau ausgewählte Objekte, agieren insgesamt
vorsichtig und bleiben lieber außen vor, wenn wir von einer Transaktion
nicht überzeugt sind. Wir müssen nicht jedes Geschäft machen. Darüber
hinaus sind wir auch mit Co-Investoren unterwegs, was unser Risiko
zusätzlich begrenzt. Die einzelnen Objekte werden veredelt und kurz- bis
mittelfristig wieder veräußert. Zahlreiche abgeschlossene Transaktionen
belegen den Erfolg unseres Geschäftsmodells. Wir konnten dabei stattliche
Renditen erzielen und das bei einer durchschnittlichen Kapitalbindung von
nur 1,7 Jahren je Transaktion.
mainvestor: Wie können Sie in München erfolgreich sein? Dieser
Immobilienmarkt ist ja einigermaßen hochpreisig?
Ralf Elender: Die Immobilienpreise in München sind zwar über Jahre stetig
gestiegen, doch ist München im internationalen Vergleich immer noch
ausgesprochen billig. Aufgrund des höchsten Kaufkraftkoeffizienten und des
höchsten Bevölkerungswachstums unter Deutschlands Großstädten sowie der
hohen Lebensqualität Münchens werden die Immobilienpreise in der Weltstadt
München weiter steigen. Insbesondere Top-Objekte sind in München rar und
begehrt. Wir verfügen speziell in München über eine tiefe Markt- und
Transaktionskenntnis sowie ein exzellentes Netzwerk, das uns den Zugang zu
den Objekten erschließt. Beim Erwerb entscheiden wir schnell und zugleich
überlegt, weil wir unser Optimierungskonzept bereits in der Tasche haben.
Wichtig ist, dass eine erworbene Immobilie mit unserem Konzept jederzeit
fungibel ist.
mainvestor: Warum begeben Sie nun eine Mittelstandsanleihe?
Ralf Elender: Aktuell verfügen wir über eine sehr attraktive
Projektpipeline. Mit dem erwarteten Mittelzufluss können wir sehr flexibel
agieren und uns attraktive Objekte schneller sichern. Auch können wir so
eine gute Finanzierungsstruktur für die einzelnen Objekte darstellen.
mainvestor: Was planen Sie konkret?
Ralf Elender: Konkret sind in München bereits der Erwerb einer Immobilie im
Stadtteil Lehel sowie die Entwicklung eines Gewerbegebiets im Süden der
Stadt geplant. In Istanbul werden wir uns an einer städtebaulichen
Entwicklung beteiligen. Dahinter verbirgt sich die behördlich unterstützte
urbane Transformation, also eine Neugestaltung eines wild gewachsenen
Stadtviertels. Wir unterstützen damit den Wandel von Istanbul in eine
moderne und erdbebensichere Stadt.
mainvestor: Ihre Anleihe weist als erste Mittelstandsanleihe in Deutschland
ein umfangreiches, zweifaches Schutzkonzept auf. Was sind dessen Inhalte?
Ralf Elender: Die erste Sicherungskomponente ist die Absicherung des
Anspruchs der Rückzahlung der Anleihe in Höhe von 55 Prozent des
Anleihevolumens durch mehrere Sicherheiten. Darunter fallen die Verpfändung
eines Anteils von 90 Prozent unseres Tochterunternehmens Stern Real Estate
AG sowie werthaltige Forderungen. Die zweite Sicherungskomponente, die die
Anleihe bietet, ist ein Inflationsschutz, der bei einem Anstieg der
Verbraucherpreise greift. Darüber hinaus ist eine Zinszahlung der Anleihe
bei einem Treuhänder hinterlegt.
mainvestor: Wie sieht der Inflationsschutzmechanismus bei der Stern-Anleihe
im Detail aus?
Ralf Elender: Zunächst einmal bekommt der Anleger auf jeden Fall pro Jahr
6,25 Prozent an Zinsen ausbezahlt. Dann schauen wir uns die
durchschnittliche Inflation während der Gesamtlaufzeit an. Bleibt die
Geldentwertung bei unter 2 Prozent pro Jahr, dann wird die Anleihe 2018 zu
100 Prozent zurückgezahlt. Hat die Inflation während der Laufzeit im
Durchschnitt über 2 Prozent betragen, dann zahlen wir sogar mehr als den
ursprünglich investierten Betrag zurück, nämlich bis zu 105,5 Prozent.
Dieser Wert wird ab einer durchschnittlichen jährlichen Inflation von 2,91
Prozent erreicht. Durch die Möglichkeit einer erhöhten Rückzahlung
errechnet sich eine jährliche Rendite von bis zu 7 Prozent.
mainvestor: Ist Inflation derzeit denn wirklich ein relevantes Thema?
Ralf Elender: Heute, im Frühjahr 2013, vielleicht nicht. Aber bedenken Sie
bitte, dass wir für unsere Anleger einen Zeitraum von fünf Jahren mit der
Anleihe abdecken. Und in diesem Zeitraum halten Experten gemäßigte
inflationäre Tendenzen mit Blick auf die expansive Geldpolitik der
Notenbanken und die Entwicklung in Europa für ein nicht unrealistisches
Szenario. Niedrigen Inflationsraten heute können in drei oder vier Jahren
deutlich höhere Inflationsraten gegenüber stehen. Das berücksichtigt unsere
Anleihe. Der Anleger, der in unserer Anleihe investiert ist, muss sich also
in Bezug auf eine mögliche Geldentwertung weniger Sorgen machen, da er
einen Ausgleich erhält.
mainvestor: Gibt es ein Rating Ihrer Anleihe durch eine unabhängige, von
einer Aufsichtsbehörde anerkannten Ratingagentur?
Ralf Elender: Ja, Scope Ratings bewertet unsere Anleihe mit der Rating-Note
A- mit einem stabilen Ausblick entsprechend einem geringen Ausfallrisiko.
Nur ganz wenige Mittelstandsanleihen haben bislang ein entsprechend gutes
Rating erhalten.
mainvestor: Verglichen mit anderen bereits am Markt befindlichen
Mittelstandsanleihen gleicher Note weist Ihre Mittelstandsanleihe eine
höhere Rendite auf. Was sind die Gründe dafür?
Ralf Elender: Es ist unsere erste Anleihe, wir sind am Kapitalmarkt noch
kein sehr bekanntes Unternehmen und wir wollen vor diesem Hintergrund
Anlegern bewusst einen ansprechenden jährlichen Kupon von mehr als 6
Prozent bieten. Vergleichsunternehmen aus dem Immobilienbereich mit
identischem Rating weisen bei ihren Anleihen aktuell teilweise Renditen von
nur rund 4 Prozent aus, das stimmt. Uns ist es wichtig, dass wir für die
Anleger einen Anreiz schaffen. Immerhin gibt es noch keine weitere
Mittelstandsanleihe mit Inflationsschutz und Sicherheitenbestellung mit
Rating A -.
mainvestor: Bis wann und wo können Anleger Ihre Mittelstandsanleihe
zeichnen?
Ralf Elender: Die Zeichnungsfrist soll am 17. Mai enden. Jedoch kommt es zu
einer vorzeitigen Schließung, sobald das maximale Anleihevolumen von 20
Mio. Euro erreicht ist. Anleger können unsere Mittelstandsanleihe mit der
Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) A1TM8Z über ihre Hausbank und bei
Discount-Brokern zeichnen. Dabei ist es möglich, die Anleihe über die
Frankfurter Wertpapierbörse (Börsenplatz Frankfurt) oder über die Börse
München (Börsenplatz München) zu zeichnen. Die Mindestzeichnungsgröße
beträgt dabei 1.000 Euro, so dass auch private Anleger dabei sein können.
mainvestor: Vielen Dank, Herr Elender.
Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Einladung zur Zeichnung
oder zum Kauf eines Wertpapiers dar, noch bilden dieses Dokument oder darin
enthaltene Informationen eine Grundlage für eine vertragliche oder
anderweitige Verpflichtung irgendeiner Art. Vor einer Wertpapierdisposition
wenden Sie sich bitte an Ihren Bankberater oder Vermögensverwalter. Die in
diesem Interview geäußerten Meinungen und Aussagen geben nicht die Meinung
der mainvestor GmbH wieder. Die mainvestor GmbH unterhält
Geschäftsbeziehungen mit dem Unternehmen.
Ende der Corporate News
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10.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: mainvestor GmbH / Stern Immobilien AG
Eschersheimer Landstraße 42
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)69 90 55 05 55
Fax: +49 (0)69 90 55 05 77
E-Mail: kontakt@mainvestor.de
Internet: –
ISIN: DE000A1TM8Z7
WKN: A1TM8Z
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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210562 10.05.2013
Geldmarktauktion: Italien erhält günstiger Kredit denn je
ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Investoren geben Italien so billig Kredit wie nie zuvor: Zum Rekord-Tiefzins von lediglich 0,7 Prozent konnte sich die drittgrößte Euro-Volkswirtschaft am Freitag für ein Jahr 7 Milliarden Euro am Geldmarkt besorgen. Das geht aus Angaben der Schuldenagentur in Rom hervor. Im April hatte der Zins noch bei 0,9 Prozent gelegen.
Italien profitiert wie andere Euro-Länder vom historisch niedrigen Leitzins im Währungsraum und von der enormen Liquiditätsflut, mit der große Notenbanken versuchen, das Wirtschaftswachstum anzuschieben.
Außerdem stützt nach wie vor das Versprechen der Europäischen Zentralbank (EZB), notfalls kurzlaufende Staatstitel von angeschlagenen Euroländern aufzukaufen, die Nachfrage.
Insgesamt sammelte Italien wie geplant 10 Milliarden Euro am Geldmarkt ein. Neben dem Schuldtitel mit zwölfmonatiger Laufzeit wurde ein Papier versteigert, das bereits im Dezember ausläuft. Um dieses zu zeichnen, verlangten Anleger einen Zins von lediglich 0,39 Prozent.
Die Nachfrage nach den zwölfmonatigen Geldmarktpapieren ging allerdings etwas zurück. Die Gebote übertrafen das Angebot um das 1,16-fache – es ist die niedrigste Nachfrage seit Februar 2012. Bei der letzten Auktion am 10. April hätte sie noch ausgereicht, um das 1,64-fache Volumen zu verkaufen./hbr/jsl
DGAP-Adhoc: CENTROSOLAR gibt vorläufige Ergebnisse des ersten Quartals bekannt: Planmäßige operative Entwicklung – Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen schreitet voran
Centrosolar Group AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Quartalsergebnis
10.05.2013 11:05
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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München, 10. Mai 2013. Nach vorläufigen, nicht geprüften Berechnungen hat
die CENTROSOLAR Group AG im ersten Quartal 20,4 MWp an Photovoltaik-Modulen
und Systemen vertrieben. Das entspricht einem Rückgang von 25 % gegenüber
dem Vorjahr (27,4 MWp). Dieser Rückgang ist fast ausschließlich auf die
Marktentwicklung in Deutschland zurückzuführen: hier hatte im Vorjahr eine
Sonderkonjunktur vor der Änderung der Einspeisevergütungstarife zum 1.
April 2012 zu vergleichsweise hohen Absätzen geführt. Zudem dämpften die
auch im März noch vorherrschenden winterlichen Bedingungen die Nachfrage
nach Solaranlagen. So sind die Neuinstallationen von kleineren und
mittleren Photovoltaikanlagen bis 500 kWp im ersten Quartal gemäß Statistik
der Bundesnetzagentur um circa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr
eingebrochen.
Die Entwicklung der Modulpreise hat sich im Laufe des ersten Quartals zwar
stabilisiert, dennoch lag das Preisniveau bei Standardmodulen im Schnitt um
25 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Dementsprechend lag der
Gesamtumsatz des Konzerns in den fortgeführten Geschäften mit 24,5 Mio. EUR
um 46 % unter dem Vorjahreswert von 45,2 Mio. EUR. Der allgemeinen
Marktentwicklung folgend sank auch der Anteil des Umsatzes in Deutschland
von 39,1 % im Vorjahresquartal auf nunmehr 21,9 %.
Trotz des erheblichen Preisdrucks konnte die Rohertragsmarge mit 27,2 %
fast auf Vorjahresniveau (28,0 %) gehalten werden. Dennoch lag der zur
Bedienung der Betriebskosten verfügbare Rohertrag infolge des
Umsatzeinbruchs mit 6,7 Mio. EUR um 47 % unter dem Vorjahr (12,7 Mio. EUR).
Der Vorstand der CENTROSOLAR hat im Februar ein umfassendes
Restrukturierungsprogramm beschlossen. Dadurch entstehen erhebliche
einmalige Aufwendungen insbesondere für Rechts- und Beratungsleistungen
sowie den Kosten des Personalabbaus. Für die mit der Sanierung insgesamt
erwarteten Kosten wurden Rückstellungen in Höhe von 4,1 Mio. EUR gebildet.
Da bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt wurden, sind zusätzlich 0,5 Mio.
EUR an Restrukturierungsaufwendungen bereits im ersten Quartal in den
operativen Kosten enthalten.
Bereinigt um diese einmaligen Aufwendungen für die Restrukturierung konnten
die operativen Kosten (Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen)
abzüglich sonstiger Erträge im abgelaufenen Quartal gegenüber dem Vorjahr
erheblich von 15,3 Mio. EUR auf 11,7 Mio. EUR reduziert werden. Dies ist im
Wesentlichen auf bereits erfolgte Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen.
Dadurch konnte der Rückgang des Rohertrags zumindest teilweise kompensiert
werden: das operative Ergebnis EBITDA vor Restrukturierungskosten lag bei
-4,9 Mio. EUR (Vorjahr -2,7 Mio. EUR). Nach Abzug der
Restrukturierungskosten und der Abschreibungen verblieb ein EBIT-Verlust
von -11,0 Mio. EUR (Vorjahresverlust -4,1 Mio. EUR). Das Nettoergebnis je
Aktie betrug -0,64 EUR (Vorjahr -0,26 EUR).
Der Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit betrug -10,7 Mio. EUR
(Vorjahr -9,0 Mio. EUR). Hier machte sich neben den operativen Verlusten
die Zahlung des jährlich im Februar fälligen Zinscoupons der Anleihe in
Höhe von 3,5 Mio. EUR bemerkbar. Der für das erste Quartal ursprünglich
erwartete Zufluss von 5,1 Mio. EUR aus dem Verkauf eines spanischen
Großprojektes erfolgte zudem erst im Mai.
Die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Quartal entspricht im
Wesentlichen den Erwartungen, die der Sanierungsvereinbarung mit den
finanzierenden Banken zugrunde gelegt wurde. Die Umsetzung der operativen
Sanierungsmaßnahmen erfolgt plangemäß. Auch der Verkauf der Centrosolar
Glas entsprach den Annahmen im Wertgutachten, das für die vorgesehene
Bilanzsanierung erstellt wurde.
Der Termin zur Veröffentlichung endgültiger Finanzzahlen zum 1. Quartal
wird bekanntgegeben, sobald die Prüfung des Geschäftsberichts 2012
abgeschlossen ist.
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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
Über die CENTROSOLAR Group AG:
Die börsennotierte CENTROSOLAR Group AG, München, (WKN 514850) ist mit über
700 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika und einem Jahresumsatz in den
fortgeführten Bereichen von 189 Millionen EUR (2012) einer der führenden
Anbieter von Photovoltaik (PV)-Anlagen für Dächer und Schlüsselkomponenten.
Das Programm umfasst PV-Komplettsysteme, Module, Wechselrichter und
Befestigungssysteme. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes werden im Ausland
erzielt. Es gibt CENTROSOLAR-Niederlassungen u.a. in Italien, Frankreich,
Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den
USA. CENTROSOLAR verfügt über ein Modulproduktionswerk in
Wismar/Deutschland. Das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte
Modulproduktionswerk zählt mit einer Jahreskapazität von 350 MWp zu den
größten und effizientesten Fabriken Europas.
Weitere Informationen unter: www.centrosolar-group.com.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
MetaCom GmbH
Georg Biekehör
Tel.: +49 (0) 6181 982 80 30
E-Mail: g.biekehoer(at)go-metacom.de
10.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Centrosolar Group AG
Walter-Gropius-Str. 15
80807 München
Deutschland
Telefon: +49 (0)89 20 1800
Fax: +49 (0)89 20 180 555
E-Mail: info@centrosolar.com
Internet: http://www.centrosolar-group.de
ISIN: DE0005148506, DE000A1E85T1,
WKN: 514850, A1E85T,
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr
in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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Deutsche Anleihen starten mit Verlusten
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Anleihen sind am Freitag mit Verlusten in den Handel gegangen. Händler nannten die gute Börsenstimmung in Tokio als Grund, wo insbesondere der immer schwächere Yen beflügelte. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank um 0,29 Prozent auf 145,47 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um dreieinhalb Basispunkte auf 1,30 Prozent.
Fundamentale Impulse bleiben vor dem Wochenende größtenteils aus. Es werden nur wenige Konjunkturdaten erwartet. Am Primärmarkt versteigert Italien kurzlaufende Schuldtitel über insgesamt zehn Milliarden Euro. Rückläufige Renditen am dortigen Sekundärmarkt sprechen für einen reibungslosen Verlauf./bgf/zb
US-Anleihen: Kaum verändert – Unterschiedliche Konjunktursignale
NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben sich am Donnerstag kaum von der Stelle bewegt. Die jüngsten Konjunkturdaten hatten unterschiedliche Signale gesendet. So waren die wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zwar überraschend weiter zurückgegangen. Die Umsätze der Unternehmen im Großhandel aber waren im März unerwartet gefallen. Die Anleger an den US-Aktienbörsen zeigten sich ebenfalls unentschlossen. So pendelte der Leitindex Dow Jones Industrial zwischen Gewinnen und Verlusten.
Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 25/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,224 Prozent. Fünfjährige Anleihen traten ebenfalls auf der Stelle, und zwar bei 99 13/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,744 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verharrten bei 99 14/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,812 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rückten um 1/32 Punkte auf 102 23/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 2,986 Prozent./la/he
Deutsche Anleihen freundlich
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstagabend nach schwächerem Auftakt Kursgewinne verbucht. Der Markt nehme eine Verschnaufpause und reflektiere den starken Renditerückgang der letzten Wochen, sagte ein Händler. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg zuletzt um 0,10 Prozent auf 146,00 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,269 Prozent.
Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt gab es keine großen Marktbewegungen. Eine Auktion spanischer Staatspapiere hatte am Vormittag zu gesunkenen Finanzierungskosten für die viertgrößte Euro-Volkswirtschaft geführt. Analysten bemängelten jedoch, dass die Nachfrage im Vergleich zur letzten Auktion zurückgegangen sei. Besser als erwartet ausgefallene Daten vom US-Arbeitsmarkt kosteten den Bund-Future am Nachmittag einen Teil seiner zuvor erzielten Gewinne./he
US-Anleihen starten fester
NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Donnerstag mit Kursgewinnen gestartet. Etwas besser als erwartet ausgefallene Daten vom US-Arbeitsmarkt konnten die Risikofreude der Anleger nicht heben. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gingen überraschend weiter zurück. Die US-Börsen werden trotzdem nach schwachen Vorgaben von den europäischen Aktienmärkten im Minus erwartet.
Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkt auf 99 14/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,74 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten zu um 4/32 Punkte auf 99 19/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,79 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren kletterten um 6/32 Punkte auf 102 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,98 Prozent./hbr/rum
Biosprit-Hersteller Crop-Energies investiert 27 Mio. Euro
Schlagworte: Unternehmen / Energie
Der Biosprit-Hersteller Crop-Energies baut sein Werk in Zeitz (Sachsen-Anhalt) aus. „In den nächsten zwei Jahren sollen 27 Mio. Euro in den Standort fließen“, sagte Vorstand Marten Keil der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). Damit werde eine neue Veredelungsanlage zur Herstellung von so genanntem Neutralalkohol gebaut. Er bildet die Grundlage für Getränke, Kosmetika und Pharmaprodukte, wie das Unternehmen mitteilte. Die Investition in den Neubau werde das Produktangebot aus der Zeitzer Anlage erhöhen, sagte Keil. Bisher wird dort Bioethanol allein für Kraftstoffe hergestellt.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (Halle/Saale)
Niedrigzinspolitik belastet Mittelstand
Schlagworte: Unternehmen / Pensionssysteme
Die anhaltenden Niedrigzinsen führen zu einer Deckungslücke bei den Pensionssystemen im Mittelstand. Die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) führt in den näcsten 15 Jahren zu einer Deckungslücke bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Höhe von 4,1 Mrd. Euro, wie aus einer Analyse des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervorgeht. Die Pensionsverpflichtungen mittelständischer Unternehmen für Ihre Mitarbeiter belaufen sich nach Angaben des DIHK auf insgesamt 24 Mrd. Euro. Im Gegensatz zu den großen Dax-Konzernen falle die Anpassung der niedrigen Zinsen in den Bilanzen aus rechtlichen Gründen zwar niedriger aus. „Allerdings ist der geltende Referenzzins weit von aktuell erzielbaren Renditen entfernt“, heißt es in der Analyse. Der DIHK sieht weitreichende Konsequenzen für künftige Investitionen: „Bezogen auf die rund vier Milliarden Euro Deckungslücke – die letztlich aus künftigen Gewinnen finanziert werden muss – ergibt dies 1,3 Mrd. Euro weniger Investitionsspielraum beim deutschen Mittelstand.“ DIHK-Chefvolkswirt Alexander Schumann rät den Unternehmen, stärker Alternativen bei der Finanzierung von Investitionen zu erwägen, u. a. am Kapitalmarkt.
Quelle: dpa
Bareiß: Zusätzliche EEG-Befreiungen kommen Mittelstand zugute
Schlagworte: Mittelstand / Energie
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat die Liste der von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen veröffentlicht. „Die steigende Anzahl EEG-befreiter Unternehmen zeigt, dass unsere Maßnahmen wirkungsvoll sind“, erklärte der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Damit werde der Mittelstand von steigenden Strompreisen entlastet. Durch die Senkung der Entlastungsschwelle von zehn auf eine Gigawattstunde würden Unternehmen des produizierenden Gewerbes von Belastungen ausgenommen, von denen europäische bzw. internationale Mitbewerber nicht betroffen seien. Bareiß sprach sich außerdem dafür aus, die „Überförderungen“ bei Wind- und Sonnenenergie „dringend“ abzubauen.
bfr
Deutsche Anleihen drehen ins Plus
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag nach schwächerem Auftakt deutliche Kursgewinne verbucht. Der Markt nehme eine Verschnaufpause und reflektiere den starken Renditerückgang der letzten Wochen, sagte ein Händler. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,19 Prozent auf 146,12 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,241 Prozent.
Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt werden heute keine großen Marktbewegungen erwartet. Eine Auktion spanischer Staatspapiere führte am Vormittag zu gesunkenen Finanzierungskosten für die viertgrößte Euro-Volkswirtschaft. Analysten bemängelten jedoch, dass die Nachfrage im Vergleich zur letzten Auktion zurückging. Im Fokus der Finanzmärkte stehen im weiteren Verlauf der Zinsentscheid der Bank of England und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA./hbr/stk
ROUNDUP: Spanien zahlt niedrigere Zinsen und bremst Industrieabsturz
MADRID/FRANKFURT (dpa-AFX) – Hoffnungsschimmer für das Euro-Krisenland Spanien: Investoren leihen günstiger Geld und entlasten so den Staatshaushalt, zudem konnte der wirtschaftliche Absturz etwas gebremst werden. Bei einer Auktion von Staatsanleihen hat sich die viertgrößte Wirtschaftsmacht im Währungsraum am Donnerstag problemlos frische Milliarden bei Investoren geliehen, wie Angaben der spanischen Schuldenagentur zeigen. Die schwer angeschlagene Industrie präsentierte unterdessen deutlich weniger schlechte Produktionszahlen als befürchtet.
In Madrid kam ein Anleihe-Dreierpack mit verschiedenen Laufzeiten unter den Hammer. Insgesamt konnte Spanien 4,57 Milliarden Euro aufnehmen und sein maximales Platzierungsziel damit leicht übertreffen. Um sich für drei Jahre Geld zu borgen, musste das Land einen Zins von 2,25 Prozent bieten. Bei der letzten Auktion Mitte April hatte der Wert noch bei 2,79 Prozent gelegen.
Bei Papieren, die in fünf Jahren auslaufen, ging der Zins von 3,26 auf 2,79 Prozent zurück. Zudem wurden Staatstitel mit Fälligkeit in 15 Jahren zum Zins von 4,33 Prozent versteigert. In diesem Laufzeitbereich fehlt ein geeigneter Vergleichswert, weil die letzte Auktion zu lange zurückliegt. Die Nachfrage nach den Staatsanleihen hätte ausgereicht, um mehr als das doppelte Volumen am Markt unterbringen.
NIEDRIGZINS HILFT
Beim Schuldenmachen profitiert die Regierung in Madrid vom Niedrigzins im Währungsraum. Die jüngste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf das historische Rekordtief von 0,5 Prozent hat eine Kursrally am Markt für europäische Staatsanleihen ausgelöst. Zuletzt konnten sich etliche Länder so günstig Mittel bei Investoren besorgen wie nie zuvor seit Gründung der Währungsunion.
Einen Lichtblick lieferte am Donnerstag allerdings auch die rezessionsgeplagte Wirtschaft Spaniens: Die Talfahrt der Industrie hat im März überraschend deutlich an Tempo verloren. Die Produktion sei arbeitstäglich bereinigt um 0,6 Prozent zum Vorjahr gefallen, teilte die nationale Statistikbehörde in Madrid mit. Volkswirte hatten einen Rückgang um 5,3 Prozent erwartet. Im Vormonat war die Industrieproduktion noch um revidierte 6,9 (zunächst 6,5) Prozent gesunken. Die spanische Industrie befindet sich seit langem auf Schrumpfkurs. Der letzte Produktionszuwachs wurde vor zwei Jahren verzeichnet./hbr/stk
Anleiheauktion: Spanien profitiert von Niedrigzins im Euroraum
MADRID/FRANKFURT (dpa-AFX) – Spanien profitiert beim Schuldenmachen vom Niedrigzins in der Eurozone: Bei einer Auktion von Staatsanleihen konnte sich die viertgrößte Wirtschaftsmacht im Währungsraum am Donnerstag günstiger frische Milliarden bei Investoren leihen als im vergangenen Monat. Das geht aus Angaben der spanischen Finanzierungsagentur Tesoro hervor.
In Madrid kam ein Anleihe-Dreierpack mit verschiedenen Laufzeiten unter den Hammer. Insgesamt konnte Spanien 4,57 Milliarden Euro aufnehmen und sein maximales Platzierungsziel damit leicht übertreffen. Um sich für drei Jahre Geld zu borgen, musste das Land einen Zins von 2,25 Prozent bieten. Bei der letzten Auktion Mitte April hatte der Wert noch bei 2,79 Prozent gelegen.
Bei Papieren, die in fünf Jahren auslaufen, ging der Zins von 3,26 auf 2,79 Prozent zurück. Zudem wurden Staatstitel mit Fälligkeit in 15 Jahren zum Zins von 4,33 Prozent versteigert. In diesem Laufzeitbereich fehlt ein geeigneter Vergleichswert, weil die letzte Auktion zu lange zurückliegt. Die Nachfrage nach den Staatsanleihen hätte ausgereicht, um mehr als das doppelte Volumen am Markt unterbringen.
Die jüngste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf das historische Rekordtief von 0,5 Prozent hat eine Kursrally am Markt für europäische Staatsanleihen ausgelöst. Zuletzt konnten sich etliche Länder so günstig Mittel bei Investoren besorgen wie nie zuvor seit Gründung der Währungsunion./hbr/stk