Deutsche Anleihen starten leicht im Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag zu Handelsbeginn leicht verloren. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,04 Prozent auf 145,79 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei knapp 1,263 Prozent.

Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt werden heute keine großen Marktbewegungen erwartet. Eine Auktion spanischer Staatspapiere könnte am Vormittag zu Kursschwankungen führen. Allerdings gehen die meisten Analysten von einer reibungslosen Platzierung aus. Im Fokus der Finanzmärkte stehen zudem der Zinsentscheid der Bank of England und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA./hbr/stk

US-Anleihen: Moderate Gewinne am langen Ende nach jüngstem Ausverkauf

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben sich am Mittwoch in einem ruhigen Umfeld nur wenig bewegt. Lediglich in den langen Laufzeiten wurden moderate Kursgewinne verzeichnet. Nach dem Ausverkauf der letzten Tage erhole sich der Markt nun ein Stück weit, sagte ein Stratege.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 25/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,228 Prozent. Fünfjährige Anleihen stagnierten bei 99 13/32 Punkten. Ihre Rendite betrug 0,745 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen legten um 4/32 Punkte auf 102 3/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 1,765 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren stiegen um 10/32 Punkte auf 102 25/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,983 Prozent./la/he

Deutsche Anleihen: Deutlich fester – Gegenbewegung

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Staatsanleihen haben am Mittwoch fester tendiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum frühen Abend um 0,28 Prozent auf 145,84 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,28 Prozent.

Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage habe eine Gegenbewegung eingesetzt, sagen Händler. Die deutlich gestiegene deutsche Industrieproduktion belastete den Anleihemarkt nur vorübergehend. Im Vergleich zum Vormonat war die Gesamtproduktion des Verarbeitenden Gewerbes bereinigt um 1,2 Prozent gestiegen. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. Bereits am Vortag hatten die Auftragseingänge der Industrie positiv überrascht.

Deutschland hat sich mit Bundesobligationen zu etwas höheren Renditen als zuletzt refinanziert. Die Nachfrage war jedoch robust. Griechenland platzierte problemlos Kurzläufer am Geldmarkt. Athen plant für Mitte 2014, sich erstmals nach Ausbruch der schweren Finanzkrise größere Summen über längere Zeiträume zu leihen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des Finanzministeriums./jsl/he

US-Anleihen starten kaum verändert

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Mittwoch kaum verändert gestartet. Lediglich in den langen Laufzeiten wurden leichte Kursverluste verzeichnet. Händler sprachen von einem impulslosen Marktgeschehen ohne klare Richtung. Wichtige Konjunkturdaten werden in den USA zur Wochenmitte nicht veröffentlicht.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 25/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen stagnierten bei 99 12/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,75 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 1/32 Punkte auf 101 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,78 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren gaben um 4/32 Punkte auf 102 13/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 3,00 Prozent./hbr/bgf

Familienunternehmer warnen FDP vor Mindestlöhnen

Schlagworte: Familienunternehmen / Mindestlohn
Der Präsident des Familienunternehmer-Verbands, Lutz Goebel, hat die FDP angesichts ihres Mindestlohn-Beschlusses eindringlich vor den Folgen politisch festgelegter Lohnuntergrenzen gewarnt. „Einmal eingeführt, werden diese Untergrenzen politisch bedingt immer weiter steigen. Löhne festlegen können die Tarifparteien unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten besser als die Politik“, sagte Goebel „Handelsblatt-Online“. Das habe zuletzt auch wieder das Friseurhandwerk bewiesen. Dagegen stelle sich die Frage, was gewonnen sei, wenn im Falle von Mindestlöhnen Arbeitsplätze in der Lausitz oder im Erzgebirge verloren gingen, weil sie ein paar Kilometer über die Grenze nach Tschechien oder Polen verlagert werden. Die Familienunternehmen sind nach Goebels Angaben zwar direkt von der Mindestlohn-Debatte nicht betroffen, weil in den Betrieben ein guter Lohn für die Mitarbeiter gezahlt werde, aber gesellschafts- und sozialpolitisch bereiteten vor allem Niedrigqualifizierte „sehr große Sorgen“. Dessen ungeachtet plädiert die CSU im Bundestag – beflügelt vom Votum der Liberalen – dafür, dass die Bundesregierung noch vor der Bundestagswahl im September eine tarifliche Lohnuntergrenze beschließt.
Quelle: Handelsblatt-Online 

Studie – Deutsche Maschinenbauer stehen vor globalem Kurswechsel

Schlagwort(e): Internationalisierung / Maschinenbau
Für zwei von drei deutschen Maschinenbauern gehört der Umbau des internationalen Geschäfts derzeit zu den Top-Themen. Der Grund: Beim Wettlauf um Absatzmärkte in Asien und Lateinamerika gilt es, den Wandel von der verlängerten Werkbank hin zu einem anspruchsvollen Konsumentenmarkt zu gestalten. Insbesondere das Zusammenspiel des Managements in Deutschland mit der regionalen Führung in den Zielländern machen bei der Aufstellung als Global Player Probleme. Das zeigen Marktbeobachtungen der Unternehmensberatung Staufen AG sowie der TU Darmstadt, die aktuell in einer Studie veröffentlicht wurden. „Wir beobachten bei der internationalen Ausrichtung vieler mittelständischer deutschen Unternehmen gravierende Planungslücken“, sagt Wilhelm Goschy, Vorstand der Staufen AG. „Wer auf den schnell wachsenden Binnenmärkten in China oder Brasilien nicht auf eine vorausschauende Strategie setzt, läuft Gefahr, sich bei der Vielzahl kleinteiliger Aufgaben zu verzetteln.“ „Mittelständische deutsche Maschinenbauer haben noch viel Potenzial bei der Gestaltung der Prozesse im internationalen Verbund, sagt Professor Eberhard Abele vom Institut für Produktionsmanagement (PTW) an der TU Darmstadt. Beispiel: Die Entwicklungsarbeit in den Zielländern der aufstrebenden Märkte werde immer wichtiger – sie gehöre unter die Regie von Marktkennern vor Ort. So ließen sich z. B. Basisversionen in Asien speziell für den lokalen Markt entwickeln, die von der internationalen Linie des Unternehmens abweichen können, um besser zur Nachfrage nach Preis und Leistungsumfang zu passen.
bfr

IT-Mittelstand – Erstes Gipfeltreffen der deutschen Softwarebranche

Schlagwort(e): IT / Softwarehersteller
Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) veranstaltet am 16. Mai in Karlsruhe das erste Gipfeltreffen zum Thema „Software Made in Germany“. Die Softwarehersteller wollen Trends und Chancen für ihr Geschäft ausloten sowie über Möglichkeiten der Vernetzung diskutieren. Sprechen werden u. a. der geschäftsführende Direktor des Instituts für Enterprise-Systeme an der Universität Mannheim, Professor Alexander Mädche, sowie Vertreter des Software-Konzerns SAP und der CAS Software, einem deutschen Spezialisten für Kundenmanagement-Lösungen. Das Software-Gipfeltreffen steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. Der BITMi als IT-Fachverband mit klarer Profilierung für mittelständische Interessen bezeichnet die deutschen Softwarehersteller als ein Motor für die Innovationskraft Deutschlands. Parallel zu dem Gipfeltreffen findet die CloudZone, eine Spezialmesse für Software aus der Cloud, statt.
Bfr

Wirtschaftsbündnis fordert Ökostrom-Soli statt EEG-Umlage

Schlagwort(e): Energie / Wirtschaftsverbände
Ein Bündnis von sieben Wirtschaftsverbänden aus dem Mittelstand fordert wegen zu hoher Stromkosten eine Finanzierung der Energiewende über Steuermittel statt über die EEG-Umlage. Zu den Initiatoren zählt unter anderem der Textilverband und der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung. Ziel ist eine gerechtere Lastenverteilung. Die Zusage der Bundesregierung, die von allen Verbrauchern über den Strompreis zu zahlende Ökostrom-Umlage solle nicht über 3,5 Cent je Kilowattstunde steigen, sei längst überholt, heißt es in einer Erklärung der Verbände. Derzeit liegt die Umlage bei 5,3 Cent, bis 2014 könnte sie auf über 6 Cent steigen und einen Durchschnittshaushalt dann über 200 Euro im Jahr kosten. “Insgesamt gewinnt die Industrie Wettbewerbsfähigkeit zurück, sie beteiligt sich aber über Ertragssteuerzahlungen weiterhin an der Finanzierung der Energiewende”, heißt es in einem Eckpunktepapier der mittelständischen Verbände. Es gehe um eine gerechtere Lastenverteilung. Allein 2013 schlagen Vergütungen für Wind- und Sonnenstrom, aber auch Rabatte für energieintensive Unternehmen mit rund 20 Mrd. Euro zu Buche.
bfr/dpa

Deutsche Anleihen geben Gewinne nach Industriedaten teilweise ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Staatsanleihen haben am Mittwoch anfängliche Gewinne nach robusten deutschen Industriezahlen teilweise wieder abgegeben. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,07 Prozent auf 145,53 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,29 Prozent.

Der Bund-Future war allerdings zunächst bis auf 145,72 Punkte gestiegen. Die überraschend und deutlich gestiegene deutsche Industrieproduktion belastete dann laut Händlern den Anleihemarkt. Im Vergleich zum Vormonat war die Gesamtproduktion des Verarbeitenden Gewerbes bereinigt um 1,2 Prozent gestiegen. Bankvolkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. Bereits am Vortag hatten die Auftragseingänge der Industrie positiv überrascht.

Deutschland hat sich mit Bundesobligationen zu etwas höheren Renditen als zuletzt refinanziert. Griechenland platzierte problemlos Kurzläufer am Geldmarkt. Athen plant für Mitte 2014, sich erstmals nach Ausbruch der schweren Finanzkrise größere Summen über längere Zeiträume zu leihen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des Finanzministeriums./jsl/bgf

Athen beschafft sich erneut kurzfristig neues Geld

ATHEN (dpa-AFX) – Griechenland hat sich kurzfristig am Geldmarkt 1,3 Milliarden Euro besorgt, um Löcher in seinem Haushalt zu stopfen. Der Zinssatz für den 26-wöchigen Kredit beträgt 4,2 Prozent nach 4,25 Prozent für einen vergleichbaren Kredit am 9. April, wie die Schuldenagentur PDMA am Mittwoch in Athen mitteilte. Athen plant für Mitte 2014 sich erstmals nach Ausbruch der schweren Finanzkrise größere Summen über längere Zeiträume zu leihen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des Finanzministeriums. Noch sei es jedoch verfrüht, zu sagen, wann genau das sein werde./tt/DP/jsl

Auktion: Rendite fünfjähriger Bundesobligation steigt leicht an

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Bund hat bei der Auktion einer Bundesobligation eine höhere Rendite bieten müssen als zuletzt. Die Durchschnittsrendite habe bei der Aufstockung einer fünfjährigen Anleihe 0,38 Prozent betragen, teilte die Finanzagentur des Bundes am Mittwoch in Frankfurt mit. Bei der vorhergehenden Auktion am 3. April hatte sie noch bei 0,33 Prozent gelegen. Der Rekordtiefstand wurde bei einer Versteigerung am 1. August 2012 mit einer Rendite von 0,31 Prozent erzielt.

Die Nachfrage nach den Papieren stieg leicht an. Die Auktion war 2,1-fach überzeichnet (zuletzt 1,9-fach). Die weiterhin sehr niedrigen Renditen sind eine Folge der rekordtiefen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Suche nach einer sicheren Anlageform. Zuletzt hatte die EZB am vergangenen Donnerstag den Leitzins auf den Rekordtiefstand von 0,5 Prozent gesenkt.

Die Auktion hatte ein Volumen von fünf Milliarden Euro. Insgesamt nahm der Bund 4,047 Milliarden auf. 953 Millionen Euro wurden von der Bundesbank zur Marktpflege zurückbehalten./jsl/bgf

NRW.Bank und GEFA kooperieren bei Investitionskrediten und Leasing

Schlagwort(e): Unternehmen / Förderkredite
Kleine und mittlere Unternehmen in Nordrhein-Westfalen (NRW) können Fördergelder in Anspruch nehmen, wenn sie in Nutzfahrzeuge oder andere Industriegüter investieren. Das haben die NRW.Bank und die GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH am Mittwoch in Düsseldorf vereinbart. Nachdem die ersten beiden Globaldarlehens-Tranchen erfolgreich im Markt platziert werden konnten, hat man jetzt ein weiteres Darlehen mit einem Volumen von 50 Mio. Euro abgeschlossen. Für die NRW.Bank und die GEFA , eine Tochter der französischen Großbank Société Générale, ist es die dritte Kooperation dieser Art. Insgesamt hat das Spezialkreditinstitut ein Globaldarlehensvolumen von 100 Mio. Euro gezeichnet. Durch die Einbindung der öffentlichen Fördermittel können Investitionskredite und Leasing insbesondere für Nutzfahrzeuge sowie Produktions-, Werkzeug- oder Baumaschinen günstiger angeboten werden. Förderberechtigt sind Gewerbeunternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 500 Mio.Euro, die ihren Sitz in NRW haben oder in NRW investieren.
bfr

MBB Clean Energy platziert 72 Mio. EUR

One Square Advisory Services GmbH: MBB Clean Energy AG: Anleihegläubiger zur Teilnahme an der Gläubigerversammlung aufgerufen
Die MBB Clean Energy AG hat heute bekanntgegeben, dass im Rahmen des heute endenden öffentlichen Angebots ihrer Anleiheemission 72 Mio. EUR bei Investoren platziert worden sind. Private Placements, um das Anleihevolumen zu steigern, seien weiterhin denkbar. Bis zu 300 Mio. EUR plante der Stromproduzent mit dem Bond ursprünglich einzusammeln.Weiterlesen

Verschneiter Jahresauftakt bei Wienerberger

Aufgrund des langen und schneereichen Winters muss der österreichische Baukonzern Wienerberger im ersten Quartal Absatzrückgänge verzeichnen. Unternehmensangaben zufolge waren die Bautätigkeiten im den ersten drei Monaten aufgrund der schlechten Witterung massiv eingeschränkt. Dadurch sei der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um fast 50% von rund 4 Mio. auf knapp 2 Mio. EUR gesunken. Während besonders im Bereich Ziegel Europa deutliche Einbußen zu verzeichnen waren, hat die im Mai 2012 übernommenen Pipelife in der Division Rohre & Pflaster Europa zu Umsatz- und Ergebniszuwächsen geführt. Weiterlesen

DGAP-News: DIC Asset AG erweitert Vorstandsgremium

DGAP-News: DIC Asset AG / Schlagwort(e): Personalie
DIC Asset AG erweitert Vorstandsgremium

08.05.2013 / 09:30

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Sonja Wärntges folgt Markus Koch als neue CFO
Rainer Pillmayer erweitert den Vorstand als COO

Der Aufsichtsrat der Frankfurter DIC Asset AG hat jetzt personelle
Veränderungen im Vorstandsgremium beschlossen: Zum 1. Juni 2013 wird Sonja
Wärntges (45) in den Vorstand berufen. Sie übernimmt dort die Funktion des
CFO, da der jetzige CFO Markus Koch (50) dann das Unternehmen auf eigenen
Wunsch verlassen wird, um sich beruflich neu zu orientieren. Markus Koch
gehört seit Juli 2003 dem Vorstand als CFO an. Zum 1. Juni 2013 wird
zusätzlich Rainer Pillmayer (38) in den Vorstand berufen und dort die neu
geschaffene Stelle des COO übernehmen. Unverändert führt der langjährige
CEO Ulrich Höller (47) das Vorstandsgremium weiter an.

Markus Koch hat sich als CFO der DIC Asset AG große Verdienste erworben. Er
gestaltete das Unternehmen in einer Zeit maßgeblich mit, die von starkem
Wachstum geprägt war und die DIC Asset AG zu einem der großen Player auf
dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt führte. So managte Markus Koch
federführend den sehr erfolgreichen Börsengang im Jahr 2006, mehrere
Kapitalerhöhungen sowie die Emission der ersten Unternehmensanleihe.
Daneben zeichnete er verantwortlich für die Konzernfinanzierungen sowie die
Strukturierung des ersten Spezialfonds. Er schaffte ein belastbares
Vertrauensverhältnis zu den verschiedenen Geschäftspartnern der DIC Asset
AG, die seine große Verlässlichkeit und seine profunde Sachkenntnis hoch
schätzen.

Die Diplom-Ökonomin Sonja Wärntges ist seit knapp zwei Jahren CFO im
Vorstand der Deutsche Immobilien Chancen AG & Co KGaA. Sie ist eine
ausgewiesene Finanzexpertin, die ihre CFO-Kompetenz in verschiedenen
Führungspositionen in den Finanzbereichen renommierter Unternehmen wie zum
Beispiel Price Waterhouse Coopers (PwC) oder C&A unter Beweis gestellt hat.
Mit ihrer Berufung in den Vorstand der DIC Asset AG verlässt sie die
Deutsche Immobilien Chancen AG & Co KGaA. Dort folgt zum gleichen Zeitpunkt
Thomas Grimm (42) als CFO nach.

Der Diplom-Kaufmann Rainer Pillmayer kam 2008 als Corporate Development
Manager zur DIC Asset AG, wo er zuletzt maßgeblich das Fondsgeschäft
aufbaute. Zuvor arbeitete er bei der Eurohypo in Frankfurt/Main und London
sowie bei der Boston Consulting Group. Er ist ein ausgewiesener Experte in
der Strukturierung und Steuerung von Immobilientransaktionen. Als
Vorstandsmitglied der DIC Asset AG wird er unter anderem die Steuerung der
eigenen Asset- und Property Management-Aktivitäten in der DIC ONSITE und
wie bisher das Fonds-Geschäft verantworten, aber auch projektbezogen den
Bereich Corporate Finance.

Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DIC Asset AG:
‚Im Namen aller Aufsichtsratsmitglieder danke ich Markus Koch für seine
langjährige, engagierte und ausgesprochen erfolgreiche Mitarbeit im
Vorstand unseres Unternehmens sehr herzlich. Wir bedauern seinen Weggang
sehr und wünschen Markus Koch für seine weitere berufliche Karriere wie
auch privat neben Gesundheit und Glück viel Erfolg. Mit Sonja Wärntges
haben wir eine Finanzexpertin gewinnen können, die für Kontinuität und
Kompetenz in dieser anspruchsvollen Funktion des Unternehmens steht. Mit
Rainer Pillmayer und seinen Erfahrungen erweitern wir das Vorstandsteam, um
die großen und breit gefächerten Anforderungen einer führenden deutschen
Immobiliengesellschaft optimal zu managen.‘

Informationen über die DIC Asset AG, finden Sie im Internet unter
www.dic-asset.de.

Über die DIC Asset AG:
Die 2002 etablierte DIC Asset AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein
Immobilienunternehmen mit ausschließlichem Anlagefokus auf
Gewerbeimmobilien in Deutschland und renditeorientierter
Investitionspolitik. Das betreute Immobilienvermögen beläuft sich auf rund
3,4 Mrd. EUR mit rund 270 Objekten. Die Investitionsstrategie der DIC Asset
AG zielt auf die Weiterentwicklung eines qualitätsorientierten,
ertragsstarken und regional diversifizierten Portfolios. Das
Immobilienportfolio ist in zwei Segmente gegliedert: Das ‚Commercial
Portfolio‘ (1,9 Mrd. EUR) umfasst Bestandsimmobilien mit langfristigen
Mietverträgen und attraktiven Mietrenditen. Das Segment ‚Co-Investments‘
(anteilig 0,3 Mrd. EUR) führt Fondsbeteiligungen, Joint Venture-Investments
und Beteiligungen bei Projektentwicklungen zusammen. Eigene
Immobilienmanagement-Teams in sechs Niederlassungen an regionalen
Portfolio-Schwerpunkten betreuen die Mieter direkt. Diese Marktpräsenz und
-expertise schafft die Basis für den Erhalt und die Steigerung von Erträgen
und Immobilienwerten. Die DIC Asset AG ist seit Juni 2006 im SDAX notiert
und im internationalen EPRA-Index für die bedeutendsten
Immobilienunternehmen in Europa

Kontakt:
Immo von Homeyer
Head of Investor Relations & Corporate Communications
Tel +49 (0) 69 27 40 33 86
Fax +49 (0) 69 27 40 33 69
I.vonHomeyer@dic-asset.de

Pressekontakt:
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Fax +49-89-992496-52
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Ende der Corporate News

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08.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
München, Stuttgart

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210238 08.05.2013

Deutsche Anleihen starten mit leichten Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch zu Handelsbeginn leicht zugelegt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,06 Prozent auf 145,51 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei knapp 1,3 Prozent.

Im Tagesverlauf dürften neue Produktionsdaten aus der deutschen Industrie auf Interesse stoßen, zumal jüngste Auftragszahlen positiv überrascht hatten. Am Primärmarkt wird Deutschland fünfjährige Bundesobligationen aufstocken, während Griechenland Kurzläufer platzieren will./bgf/hbr

DGAP-News: SINGULUS TECHNOLOGIES AG: Geschäftsverlauf und Lage des SINGULUS TECHNOLOGIES Konzerns

DGAP-News: SINGULUS TECHNOLOGIES AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis
SINGULUS TECHNOLOGIES AG: Geschäftsverlauf und Lage des SINGULUS
TECHNOLOGIES Konzerns

08.05.2013 / 07:32

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Geschäftsverlauf und Lage des SINGULUS TECHNOLOGIES Konzerns

– Quartalsumsatz leicht über Vorjahresniveau

– EBIT gegenüber Vorjahresvergleichszeitraum leicht verbessert

– Niedriger Auftragseingang im ersten Quartal

– Nachfrage für Blu-ray Produktionsanlagen entwickelt sich positiv

– Entwicklung des ersten Quartals im Rahmen der Erwartungen

– Für Gesamtjahr 2013 wird ein leicht positives EBIT prognostiziert

Kahl am Main, 8. Mai 2013 – Der SINGULUS TECHNOLOGIES Konzern erzielte im
Berichtsquartal mit 22,8 Mio. EUR einen leicht höheren Umsatz als im
Vorjahr (16,0 Mio. EUR). Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
von -4,9 Mio. EUR (Vorjahr: -5,7 Mio. EUR) hat sich im Vergleich leicht
verbessert. Der Auftragseingang im Berichtsquartal hat 15,6 Mio. EUR
(Q1-2012: 55,7 Mio. EUR) erreicht. Hierbei war das Vorjahr wesentlich durch
einen Auftrag über eine Silizium-Solar-Fertigungslinie im Gesamtvolumen von
20,2 Mio. EUR gekennzeichnet. Der Auftragsbestand verringerte sich seit
Jahresende 2012 auf 32,9 Mio. EUR (31. Dezember 2012: 40,1 Mio. EUR).
Insgesamt lag die Entwicklung im ersten Quartal 2013 im Rahmen unserer
Erwartungen. Der schwache Solarmarkt sowie die saisonale Entwicklung im
Optical Disc Segment haben die Entwicklung des Berichtsquartals maßgeblich
beeinflusst.

Der Anstieg der Umsatzerlöse im ersten Quartal 2013 steht wesentlich im
Zusammenhang mit einer deutlichen Erhöhung der Geschäftstätigkeit im
Segment Halbleiter. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die drei Segmente
Optical Disc mit 11,6 Mio. EUR (Vorjahr: 10,8 Mio. EUR) und Solar mit 7,1
Mio. EUR (Vorjahr: 5,2 Mio. EUR) sowie Halbleiter mit 4,1 Mio. EUR
(Vorjahr: 0,0 Mio. EUR). Die Mitarbeiterzahl im SINGULUS Konzern hat sich
von 400 Mitarbeitern per 31. Dezember 2012 um 16 Mitarbeiter auf 384 per
31. März 2013 reduziert.

Optical Disc
Wir sind weltweit der einzige Maschinenbauer, der Produktionseinrichtungen
für 50 Gigabyte Blu-ray Discs anbietet. Für SINGULUS TECHNOLOGIES sind die
weiteren Entwicklungen bei Nintendo, die erwartete Markteinführung und der
einhergehende Markterfolg einer Microsoft Xbox mit eingebautem Blu-ray Disc
Laufwerk wichtig. Hintergrund ist die Bedeutung der Blu-ray Discs als
Medium für die jeweiligen Spiele und die daraus folgende Nachfrage nach
weiteren Produktionsanlagen von SINGULUS TECHNOLOGIES.

Insgesamt hat sich unsere Projekttätigkeit bei Blu-ray Disc
Produktionsanlagen leicht verbessert. Aufträge aus Asien und Amerika wurden
in den letzten Tagen und Wochen verbucht.

Solar
Der Absatzmarkt für Anlagen zur Produktion von Photovoltaikzellen wird sich
aus heutiger Sicht noch für eine geraume Zeit als schwierig erweisen.
SINGULUS TECHNOLOGIES wird zunehmend als Entwicklungspartner für
hochleistungsfähige Solarzellen angefragt und seitens der führenden
Solarzellenhersteller für die daraus resultierenden Anlagen als
präferierter Maschinenlieferant herangezogen. Als eines von wenigen
Unternehmen sind wir mit unseren Produktionsanlagen in der Lage, sowohl
effizient arbeitende Fabriken für die Herstellung von CIS/CIGS
Dünnschichtmodulen auszurüsten, als auch Einzelanlagen und schlüsselfertige
Linien für die Herstellung der nächsten Generation kristalliner Solarzellen
anzubieten.

Halbleiter
SINGULUS TECHNOLOGIES konnte 2012 mit sieben Anlagen für dieses Segment den
besten Auftragseingang seiner Geschichte verzeichnen. Der Auftragsbestand
an Anlagen wird derzeit durch uns gefertigt und an die Kunden ausgeliefert.
Unsere Nano-Beschichtungstechnologie birgt ein hohes Potenzial in
unterschiedlichen Anwendungsfeldern. Marktstudien namhafter
Forschungsinstitute sagen insbesondere für MRAM Wafer ein starkes Wachstum
für die kommenden Jahre voraus. SINGULUS TECHNOLOGIES ist hier mit seiner
Anlagenplattform TIMARIS in einer besonders guten Startposition für das zu
erwartende Wachstum.

Aussichten für das Geschäftsjahr 2013
SINGULUS TECHNOLOGIES ist technologisch führend mit seinen Maschinen und
Anlagen in drei Anwendungsbereichen Optical Disc, Halbleiter und Solar.
Derzeit rechnen wir damit, mit diesen Segmenten im Jahr 2013 gegenüber 2012
wieder im Umsatz wachsen zu können und das Geschäftsjahr im Konzern
insgesamt mit einem leicht positiven operativen Ergebnis (EBIT)
abzuschließen. Nach Berücksichtigung von Finanzierungskosten würde sich ein
negatives Periodenergebnis unter IFRS im Konzern ergeben. Für diese
Annahmen gehen wir jedoch von einem sehr deutlichen Umsatzwachstum im
Segment Solar aus. Innerhalb der Segmente Optical Disc und Halbleiter
erwarten wir im Moment einen eher leichten Umsatzanstieg.

Wir erweitern unser Produktportfolio auf Basis unserer Kernkompetenzen
einerseits mit selbstentwickelten Maschinen und Anlagen und intensivieren
unsere Anstrengungen für ein organisches Wachstum. Gleichzeitig beobachten
wir die Märkte und prüfen Akquisitionsmöglichkeiten zur gezielten
Verstärkung unseres Angebotsportfolios. Wir erwarten durch die erfolgreiche
Umsetzung dieser Strategie eine Rückkehr auf den Wachstumspfad.

SINGULUS Konzernkennzahlen nach IFRS (ungeprüft)


1. Quartal                                           2012            2013
Umsatz (brutto)                  Mio. EUR            16,0            22,8
Auftragseingang                  Mio. EUR            55,7            15,6
Auftragsbestand 31.03.           Mio. EUR            66,8            32,9
EBIT                             Mio. EUR            -5,7            -4,9
EBITDA                           Mio. EUR            -2,7            -3,5
Periodenergebnis                 Mio. EUR            -4,7            -5,9
Ergebnis pro Aktie               EUR                -0,10           -0,12
Mitarbeiter per 31.03.                                448             384


SINGULUS TECHNOLOGIES AG, Hanauer Landstraße 103,
D-63796 Kahl/Main, ISIN: DE0007238909, WKN: 723890

Kontakt:
Maren Schuster, Investor Relations,
Tel.: + 49 (0) 6188 440 612,
Bernhard Krause, Unternehmenssprecher,
Tel.: + 49 (0) 6181 98280 20 / +49 (0) 170 9202924

Ende der Corporate News

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08.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: SINGULUS TECHNOLOGIES AG
Hanauer Landstrasse 103
63796 Kahl am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)1709202924
Fax: +49 (0)6188 440-110
E-Mail: bernhard.krause@go-metacom.de
Internet: www.singulus.de
ISIN: DE0007238909, DE000A1MASJ4
WKN: 723890, A1MASJ
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210170 08.05.2013

US-Anleihen: Erneut überwiegend Verluste

NEW YORK (dpa-AFX) – Am US-Anleihemarkt hat sich die schwache Tendenz am Dienstag fortgesetzt. Die Staatstitel gaben in fast allen Laufzeiten nach. Händler nannten die freundlichen Aktienmärkte als Grund. An der Wall Street setzten die Standardwerte ihre Rekordjagd fort. Entsprechend niedrig sei die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatsanleihen.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,220 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 2/32 Punkte auf 99 12/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 0,752 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 5/32 Punkte auf 101 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,785 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gaben 13/32 Punkte auf 102 14/32 Punkte ab. Ihre Rendite betrug 2,999 Prozent./la/he

ROUNDUP 2: Portugal platziert erstmals seit Hilfsersuchen 10-jährige Anleihe

LISSABON (dpa-AFX) – Das Euro-Krisenland Portugal hat zwei Jahre nach der Inanspruchnahme internationaler Milliardenhilfen erstmals wieder zehnjährige Staatsanleihen platziert. Die Emission sei ‚ein großer Erfolg‘ gewesen, sagte Finanzminister Vítor Gaspar am Dienstag am Rande eines Besuchs in Brüssel. Mit gut neun Milliarden Euro habe die Nachfrage das Angebot um mehr als das Dreifache übertroffen, fügte er an. Wie aus Regierungskreisen in Lissabon verlautete, haben die Anleihen eine Laufzeit bis Februar 2024.

Nach Angaben der Wirtschaftszeitung ‚Jornal de Negocios‘ wurden Anleihen im Wert von drei Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 5,6 Prozent verkauft. Die Platzierung wird von Marktteilnehmern als wichtiger Schritt Portugals zur Rückkehr an die internationalen Finanzmärkte gewertet. Im Februar war es dem Land bereits gelungen, eine existierende fünfjährige Anleihe aufzustocken.

In Portugal löste das Ergebnis der Operation Jubel aus. ‚Der Markt zeigt, dass er überhaupt keine Angst hat, in portugiesischen Schuldentiteln zu investieren‘, sagte Filipe Silva von der Investmentbank Carregosa. Filipe Garcia vom Beratungsunternehmen IMF hob hervor, die Zinsen seien auf dem Niveau von August 2010, als Portugal noch keine Finanzhilfe beantragt hatte. Außenminister Paulo Portas sprach von ‚einem sehr wichtigen Tag‘ für das Land.

Vorsichtiger äußerten sich derweil die Ratingagenturen. Die für Portugal zuständige Analystin von Moody’s, Kristin Lindow, sagte der Nachrichtenagentur Lisa, die Emission habe davon profitiert, dass die Anleger weltweit auf der Suche nach hohen Renditen und zudem davon überzeugt seien, dass die EU das Projekt Europa am Leben halten wolle. Portugal sei aber noch nicht an die Märkte zurückgekehrt. Fitch betonte seinerseits in London, Portugal habe noch große Herausforderungen vor sich.

Die Begebung erfolgte nicht durch öffentliche Versteigerung, sondern in syndizierter Form. Das bedeutet, dass Banken die Papiere übernehmen und interessierten Investoren anbieten, was als deutlich weniger riskant gilt.

Portugal hatte im April 2011 von der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ein Hilfspaket in Höhe von 78 Milliarden Euro erhalten. Im Gegenzug verpflichtete sich das ärmste Land Westeuropas zu einer strengen Sanierungspolitik. Im Zuge der Sparmaßnahmen steuert Portugal auf das dritte Rezessionsjahr in Folge zu. Die Arbeitslosenquote erreichte zuletzt das Rekordniveau von 17,5 Prozent. Nachdem das Verfassungsgericht mehrere Sparmaßnahmen des Etats 2013 gekippt hatte, kündigte die Mitte-Rechts-Regierung von Pedro Passos Coelho jüngst für den Zeitraum 2013-2015 neue Einsparungen von insgesamt 4,8 Milliarden Euro an./er/DP/jsl

Deutsche Anleihen: Schwächer – starke deutsche Auftragseingänge belasten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Dienstag nach besser als erwartet ausgefallenen Auftragseingängen aus Deutschland deutlich schwächer tendiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis zum frühen Abend um 0,39 Prozent auf 145,59 Prozent. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen lag bei 1,296 Prozent.

Die Neuaufträge waren im März um 2,2 Prozent zum Vormonat gestiegen. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Die besser als erwartet ausgefallenen deutschen Auftragseingänge machen nach Einschätzung der Postbank auch Hoffnung für die gesamte Eurozone. Die Experten verweisen in einer am Dienstag veröffentlichten Studie auf die Aufträge aus der Eurozone, die mit 4,2 Prozent einen Sprung gemacht hätten.

Insgesamt sind die Daten nach den jüngsten Rückschlägen laut Postbank eine ‚ausgesprochen gute Nachricht‘. Bereits zuvor waren die deutschen Anleihen dank der sehr freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten unter Druck geraten. Der Dax ist am Dienstag auf den höchsten Stand seiner fast 25-jährigen Geschichte gestiegen.

Die Lage in der Euro-Schuldenkrise entspannte sich weiter: Das Euro-Krisenland Portugal hat erstmals seit der Inanspruchnahme internationaler Finanzhilfe vor zwei Jahren wieder zehnjährige Staatsanleihen platziert. Mit gut neun Milliarden Euro habe die Nachfrage das Angebot um mehr als das Dreifache übertroffen, sagte Finanzminister Vitor Gaspar. Die als sicher geltenden deutschen Anleihen wurden in diesem Umfeld weniger gesucht./jsl/he