DGAP-News: getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

DGAP-News: getgoods.de AG / Schlagwort(e): Sonstiges
getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

06.05.2013 / 10:53

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Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

Frankfurt Oder, 6. Mai 2013 – Der Vorstandsvorsitzende des
Online-Handelshauses getgoods.de AG, Herr Markus Rockstädt-Mies hat in der
vergangenen Woche weitere 10.000 Aktien der Gesellschaft zu tagesaktuellen
Kursen gekauft. Insgesamt hält das Management der getgoods.de AG damit nun
57,48 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG.

Weitere Informationen über die Gesellschaft, das Management, sowie die
Aktie erhalten Sie auf der Internetseite für Investoren unter
www.getgoods.ag

IR-Kontakt:
Dorothea Schneider
Stockheim Media GmbH
Tel: 089 200 345 83
Email: ds@stockheim-media.com

Über die getgoods.de AG:
Die getgoods.de AG betreibt verschiedene Online-Plattformen im schnell
wachsenden E-Commerce Markt. Der Produkt-Fokus liegt neben Handys,
Smartphones, Festnetztelefonen, Notebooks und Tablets auch auf
Unterhaltungselektronik und weißer Ware. Darüber hinaus bietet das
Unternehmen auch Spielzeug sowie Freizeit- und Baumarktartikel an. Mit
Onlineshops wie z. B. www.getgoods.de, www.hoh.de oder www.handyshop.de und
Plattformen auf Amazon und eBay, verfügt die Gesellschaft über ein breites
Angebotsportfolio. Die getgoods.de AG ist mit rund 200 Mitarbeitern an den
Standorten Frankfurt/Oder und Berlin vertreten.

Ende der Corporate News

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06.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

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Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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209743 06.05.2013

Linde will nachrangige Anleihe vorzeitig zurückzahlen

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde will eine nachrangige Anleihe in Höhe von 400 Millionen Euro vorzeitig zurückzahlen. ‚Unsere sehr solide Finanzlage und die starke Eigenkapitalbasis erlauben es uns, diese nachrangige Schuldverschreibung zum frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt zurückzuzahlen‘, sagte Finanzchef Georg Denoke am Montag laut Mitteilung. Die Anleihe hatte Linde 2003 begeben. Den Betrag von 400 Millionen Euro wollen die Münchener am 3. Juli 2013 ablösen.

Über die vorzeitigen Kündigungsmöglichkeiten anderer nachrangiger Schuldverschreibungen soll von Fall zu Fall entscheiden werden. Im Gegensatz zu normalen Schuldverschreibungen werden im Falle einer Insolvenz die Anleger von nachrangigen Anleihen erst sehr spät bedient./mne/jha/fbr

Sanha will mit Mittelstandsanleihe 25 Mio. EUR einsammeln

Das Zuliefererunternehmen für Sanitär, Heizung und Klimatechnik, Sanha, hat weitere Details zur ihrer bevorstehenden Anleiheemission bekannt gegeben. Demnach soll sich der Emissionserlös auf bis zu 25 Mio. EUR belaufen. Die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich vom 23. bis 31. Mai. Danach ist die Notierungsaufnahme in den Frankfurter Entry Standard für Anleihen geplant. Der Kupon des Bonds liegt bei 7,75% und damit über der durchschnittlichen Rendite von Mittelstandsanleihen. Die Laufzeit ist auf fünf Jahre angesetzt.Weiterlesen

Deutsche Anleihen starten nahezu unverändert

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Montag wenig bewegt in die neue Handelswoche gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg geringfügig um 0,03 Prozent auf 146,18 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,24 Prozent.

Zum Wochenausklang hatte der Rentenmarkt seine Rekordjagd schlagartig abgebrochen. Ausschlaggebend waren überraschend robuste Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Bis dahin hatte der Bund-Future ein neues Rekordhoch von 147,20 Punkten markiert. Die Zehnjahresrendite lag mit 1,15 Prozent so niedrig wie selten zuvor.

Am Montag richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf wichtige Frühindikatoren. Erwartet werden die Einkaufsmanagerindizes aus dem Euroraum sowie der Sentix-Konjunkturindex. Die wichtigste Frage wird sein, ob die Indikatoren ihren Sinkflug der vergangenen Wochen fortsetzen. Am Primärmarkt für Euro-Staatsanleihen bleibt es ruhig./bgf/hbr

US-Anleihen schwächer nach Arbeitsmarktdaten

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Freitag durch überraschend robust ausgefallene Daten vom Arbeitsmarkt unter Druck geraten. Die Daten für den April dämpfen laut Expertin Anita Paluch vom Handelshaus Gekko Markets die zuletzt wieder aufgeflammten Sorgen um die amerikanische Wirtschaft. ‚Mehr neue Jobs als erwartet, eine sinkende Arbeitslosenquote und eine große Aufwärtsrevision der geschaffenen Stellen im Vormonat – das ist Grund zur Freude.‘ Die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten zog deutlich an, die Nachfrage nach den als sicher gehandelten US-Staatstiteln ging entsprechend zurück.

Zweijährige Anleihen gaben um 1/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 0,216 Prozent. Fünfjährige Anleihen büßten 12/32 Punkte auf 99 16/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 0,727 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 1 3/32 Punkte auf 102 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,748 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren sanken um 2 23/32 Punkte auf 103 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,956 Prozent./la/he

WDH: Man Group laufen weiter die Kunden davon – Zinskosten sollen sinken

(Wiederholung aus technischen Gründen)

LONDON (dpa-AFX) – Der weltgrößte börsennotierte Hedgefonds Man Group kämpft weiter mit einem schwindenden Vertrauen der Kunden. Bis Ende März hätten Investoren insgesamt 6,2 Milliarden Dollar abgezogen, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit. Durch Neuabschlüsse konnte der Fondsanbieter 2,5 Milliarden Dollar kompensieren, so dass sich der Nettoabfluss zum Jahresauftakt auf 3,7 Milliarden Dollar belaufen hatte. Dies war das siebte Quartal in Folge, in dem die Kunden netto Geld abgezogen haben.

Man-Group-Chef Manny Roman baut den Konzern derzeit wegen der Probleme um und will jetzt auch die Zinskosten durch den Rückkauf von Anleihen und Schuldtiteln verringern. Mit dem gesparten Geld könnten möglicherweise Aktien zurückgekauft werden. Roman betonte zudem, dass das Sparprogramm nach Plan verläuft. Die Aussicht auf einen Rückkauf von Aktien und die Aussagen zum Sparprogramm kamen am Markt gut an. Die Man-Group-Aktie legte in London deutlich zu./zb/mmb/fbr

DGAP-Adhoc: ADLER Real Estate AG: ADLER Real Estate AG beteiligt sich mehrheitlich an rund 2.200 Wohnungen

ADLER Real Estate AG / Schlagwort(e): Sonstiges

03.05.2013 20:09

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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ADLER Real Estate AG beteiligt sich mehrheitlich an rund 2.200 Wohnungen

– Weitere Beteiligung an Immobilienbesitzgesellschaft

– Wohnimmobilienportfolios in Berlin, Dresden, Leipzig, NRW und München

Hamburg, den 3. Mai 2013. Die ADLER Real Estate Aktiengesellschaft,
Frankfurt/M., (ISIN DE0005008007) setzt ihre Akquisitionsstrategie zum
Aufbau eines umfangreichen Wohnimmobilienportfolios in Deutschland sehr
rasch fort und beteiligt sich mehrheitlich an einem bedeutenden
Wohnimmobilienportfolio. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 140
Mio. Euro einschließlich übernommener Bankfinanzierungen. Die
Wohnimmobilien liegen schwerpunktmäßig in Berlin, Dresden, Leipzig,
Nordrhein-Westfalen und München. Die 2.183 Wohnungen und 55
Gewerbeeinheiten des Portfolios haben eine Wohn- und Nutzfläche von über
156.000 m². Zur Finanzierung des Kaufpreises werden u.a. Mittel aus der
erfolgreich platzierten Unternehmensanleihe von ADLER eingesetzt. Der am
Freitagabend beurkundete Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der
Zustimmung der finanzierenden Banken.

Die aktuelle Beteiligung entspricht den Anforderungen von ADLER, wonach das
Unternehmen in Wohneinheiten investiert, die sich in großen Ballungsräumen
befinden und die nach Abzug von Finanzierungs-, Bewirtschaftungs- und
Managementkosten für das Unternehmen einen positiven Cash Flow
erwirtschaften sollen. Das jetzt akquirierte Wohnimmobilienportfolio wird
einen deutlich positiven Cash Flow erwirtschaften, der nachhaltig zum
Unternehmenserfolg von ADLER beitragen wird. Mit den vor einigen Tagen
bekannt gegebenen Beteiligungen an Wohnimmobilienportfolios in
Nordrhein-Westfalen sowie in Sachsen und Thüringen und mit den bereits im
Bestand befindlichen Wohnungen besteht das Gesamtportfolio von ADLER Real
Estate AG derzeit aus rund 3.700 Wohneinheiten mit einem
Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 200 Mio. Euro.

Der Vorstand

Ihre Kontakte für Rückfragen

Presse: german communications dbk ag
Jörg Bretschneider
Alsterufer 34, 20354 Hamburg
Tel.: 040/46 88 33 0, Fax: 040/47 81 80
presse@german-communications.com

Investor Relations: Hillermann Consulting
Christian Hillermann
Poststraße 14, 20354 Hamburg
Tel.: 040/32 02 79 10, Fax: 040/32 02 79 114
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: ADLER Real Estate AG
Herriotstr. 5
60528 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)40 – 29 8130-0
Fax: +49 (0)40 – 29 8130-35
E-Mail: info@adler-ag.com
Internet: www.adler-ag.com
ISIN: DE0005008007, DE000A1R1A42,
WKN: 500800, A1R1A4
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
Freiverkehr in Hamburg

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Deutsche Anleihen brechen Rekordjagd mit starken Verlusten ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Staatsanleihen haben die Handelswoche am Freitag mit starken Verlusten beendet. An einem einzigen Tag wurden die Gewinne seit Wochenbeginn zunichte gemacht. Ausschlaggebend waren positiv aufgenommene Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis zum Abend um 0,69 Prozent auf 146,15 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg deutlich um gut 0,07 Prozentpunkte auf 1,24 Prozent.

Der deutsche Rentenmarkt hat damit seine Rekordjagd vorerst abgebrochen. Am Donnerstag hatte der Juni-Kontrakt des Bund-Future mit deutlich über 147 Punkten einen Höchststand markiert. Ausschlaggebend waren insbesondere Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi gewesen, der negative Einlagenzinsen – also eine Gebühr auf bei der Notenbank unterhaltene Guthaben – nicht ausgeschlossen hatte.

Zum Wochenausklang erhielten sichere Anlagen wie deutsche oder US-Staatsanleihen aber einen starken Dämpfer. Der US-Arbeitsmarktbericht für April übertraf nicht nur die Markterwartungen. Auch wurden zunächst enttäuschende Zahlen für März deutlich besser ausgewiesen, als bislang bekannt war. Dies könnte Konsequenzen für die amerikanische Geldpolitik haben: Die Fed hatte erst Mitte der Woche die Möglichkeit einer Ausweitung ihrer milliardenschwerer Anleihekäufe ins Spiel gebracht. Die Wahrscheinlichkeit hierfür dürfte sich mit den neuen Jobdaten verringert haben./bgf/he

US-Anleihen deutlich schwächer nach Arbeitsmarktdaten

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Freitag durch überraschend robust ausgefallene Daten vom Arbeitsmarkt unter Druck geraten. Die Daten für den April dämpfen laut Expertin Anita Paluch vom Handelshaus Gekko Markets die zuletzt wieder aufgeflammten Sorgen um die amerikanische Wirtschaft. ‚Mehr neue Jobs als erwartet, eine sinkende Arbeitslosenquote und eine große Aufwärtsrevision der geschaffenen Stellen im Vormonat – das ist Grund zur Freude.‘ Die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten zog deutlich an, die Nachfrage nach den als sicher gehandelten US-Staatstiteln ging entsprechend zurück.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,21 Prozent. Fünfjährige Anleihen büßten um 7/32 Punkte ein auf 99 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,69 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 20/32 Punkte auf 102 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,69 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren sanken um einen ganzen und 18/32 Punkte auf 104 16/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,90 Prozent./hbr/jkr

Börse Stuttgart-News: bonds weekly

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – bonds weekly kw 18-2013

Der Newsletter rund um den Anleihenhandel. Ausgabe 18 / 03.05.2013

EZB-SENKT LEITZINS: KANN BILLIGES GELD EUROPAS WIRTSCHAFT RETTEN?

Die mit Spannung erwartete EZB-Sitzung brachte das von vielen erhoffte Ergebnis. Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 0,5 Prozent gesenkt. Entsprechend gering war die Überraschung am Finanzmarkt, der ein solches Ergebnis bereits vorweggenommen hatte. Die EZB erhofft sich über diesen Schritt weitere positive Stimuli für die europäische Konjunktur. Die Währungshüter setzen erneut darauf, dass diesmal das Geld endlich seinen Weg in die Realwirtschaft findet. Hierfür müssten Banken das billige Geld jedoch in Form von Krediten an Unternehmen und private Haushalte weiterreichen. Ob das auch tatsächlich passiert, will man bei der EZB diesmal ganz genau beobachten. Sollte es auch diesmal zu keiner verstärkten Kreditvergabe kommen, könnten Banken künftig mit einer Art Strafgebühr belegt werden, wenn sie ihr Geld bei der EZB parken. „Wir sind technisch darauf vorbereitet“, so Mario Draghi auf der Pressekonferenz in Bratislava.

Während der Markt noch gelassen auf die Zinssenkung reagiert, gibt es insbesondere aus Deutschland Kritik an der EZB-Politik. Nachdem zu Beginn der Woche die deutsche Bundesbank dem Verfassungsgericht ein 27-Seiten Papier zukommen ließ, in dem die Geldpolitik der europäischen Währungshüter aufs Schärfste kritisiert wurde, sind vor allem deutsche Ökonomen ebenfalls skeptisch. Nicht nur Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, bezeichnete die erneute Zinssenkung als das „falsche Signal“. Laut Krämer leide der Euroraum nicht unter zu hohen Zinsen, sondern an mangelnden Fortschritten beim Reformprozess. Die Einschätzung Krämers mag vielleicht stimmen, dennoch stellt sich die Frage, ob die EZB derzeit überhaupt noch eine Wahl hat?

Ein entscheidendes Problem insbesondere in den Peripherie-Staaten ist eine mangelnde Kreditvergabe der dortigen Banken. Die Privatwirtschaft in weiten Teilen Südeuropas droht im wahrsten Sinne des Wortes auszutrocknen. Viele Finanzinstitute bereinigen derzeit lieber ihre Altlasten als vergleichsweise risikobehaftete Darlehen an Unternehmen zu begeben. Im Kalkül der EZB muss Geld nun so billig werden, dass Banken ein Anreiz geschaffen wird, dieses weiterzureichen. Zudem würde eine Zinssenkung im Idealfall den Wechselkurs des Euro drücken. Exporte aus dem Euroraum würden somit billiger und Europas Wirtschaft wettbewerbsfähiger. Und letztlich hat die EZB derzeit ein weiteres vielleicht sogar entscheidendes Problem: Mit Griechenland ist bereits ein erster Staat offiziell in die Deflation gerutscht. Spanien droht bereits dasselbe Schicksal und selbst in Kerneuropa sind die Inflationsraten zuletzt drastisch gefallen. Nicht nur, dass vor diesem Hintergrund eine weitere Zinssenkung im Rahmen des EZB-Mandats überhaupt möglich wird. Sie wird vor diesem Hintergrund vielleicht sogar unumgänglich.

Dennoch scheint fraglich, ob ein solcher Schritt mehr ist, als ein Placebo. Europas Banken müssen mittlerweile vergleichsweise restriktive Eigenkapitalrichtlinien erfüllen. Viele Institute kämpfen zudem mit milliardenschweren Altlasten. Es scheint ungewiss, ob eine Leitzinssenkung von 0,25 Prozent als Anreiz zu mehr Kreditvergabe ausreicht. Ob der Euro gegenüber den großen Leitwährungen abwerten kann, darf nicht weniger bezweifelt werden. Die Notenbanken in Japan und den USA betreiben seit langem eine ähnlich laxe Geldpolitik. Ob die jetzige Zinssenkung also das Potenzial hat „die Erholung im weiteren Jahresverlauf zu unterstützen“, wie Mario Draghi konstatiert, wird sich erst noch zeigen.

Italien: Neue Regierung sorgt für Vertrauen

Italien hat eine neue Regierung. Nach wochenlangem hin und her wurde in dieser Woche Enrico Letta als neuer Regierungschef in Rom vereidigt. Am Rentenmarkt sorgte die neue Regierungskonstellation umgehend für eine erste Erleichterungswelle und Italien kann sich so günstig refinanzieren wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. So emittierte Italien in dieser Woche zwei Anleihen mit Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren. Das Volumen lag jeweils bei drei Milliarden Euro. Für das fünfjährige Papier bezahlte Italien nur noch einen durchschnittlichen Kupon von 2,84 Prozent (zuvor 3,65 Prozent). Bei den Schuldverschreibungen mit zehn Jahren Laufzeit gaben sich Investoren diesmal mit einem durchschnittlichen Kupon von 3,94 Prozent zufrieden (zuletzt 4,66 Prozent).

Bund-Future mit neuem Allzeithoch

Aufgrund der erwarteten und dann erfolgten Leitzinssenkung, liegt hinter dem deutschen Anleihebarometer eine erneut starke Handelswoche. Der Bund-Future läuft im derzeitigen Kontrakt von einem Allzeithoch zum nächsten und scheint einen erfreulichen Wochenabschluss bei rund 147,00 Prozentpunkten zu finden.

Anlegertrends

UNTERNEHMENSANLEIHEN: SCHAEFFLER-ANLEIHE WEITER GEFRAGT

Da insbesondere Bundesanleihen kaum mehr attraktive Renditen bieten, schauen sich Anleger derzeit vermehrt im benachbarten Ausland um. Fündig wurden einige Investoren in Österreich. So gehörte in dieser Woche mal wieder eine österreichische Staatsanleihe zu den meistgehandelten Papieren im Stuttgarter Rentenhandel. Das entsprechende Papier verfügt noch über einen festen Kupon von 4,65 Prozent, was angesichts eines S&P-Ratings von AA+ in diesen Tagen durchaus beachtlich erscheint. Allerdings notiert das Papier mit einer Laufzeit bis 2018 bereits bei über 119 Prozentpunkten. Österreich ist in dieser Woche zudem bei den Neuemissionen zu finden. So emittierten unsere Nachbarn jüngst eine Anleihe mit Laufzeit bis 2034. Doch trotz der vergleichsweise langen Laufzeit verspricht das Papier derzeit einen festen Kupon von nur mehr 2,30 Prozent.

Auf Unternehmensseite stößt eine noch vergleichsweise junge Anleihe von Schaeffler Finance auf reges Anleger-Interesse. Die Anleihe des bayerischen Maschinenbauers verspricht bei einer Laufzeit von fünf Jahren einen vergleichsweise hohen Kupon von 4,25 Prozent. Erst vor gut einer Woche platzierte der Autozulieferer eine 600 Millionen schwere Euro-Anleihe, um mit diesem Geld ungünstige Altkredite abzulösen. Aufgrund der insgesamt hohen Nachfrage bei Investoren konnte Schaeffler das ursprünglich avisierte Volumen der Anleihe deutlich aufstocken: “Die Nachfrage der Investoren nach den Anleihen war außerordentlich hoch. Wir konnten uns zu deutlich niedrigeren Konditionen als im letzten Jahr refinanzieren”, konstatierte der Finanzvorstand von Schaeffler Klaus Rosenfeld.

Aus dem DAX schaffte es diesmal eine Anleihe der ThyssenKrupp AG in die Liste der meistgehandelten Anleihen in Stuttgart. Die Schuldverschreibung des Stahlkonzerns verfügt über einen festen Kupon von 4,0 Prozent. ThyssenKrupp geriet in dieser Woche erneut in die Schlagzeilen, nachdem sich der Verkauf einiger Werke in Übersee offenbar weiter verzögert.

bondm-News

Nabaltec AG

Das Unternehmen der chemischen Industrie bestätigt die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2012. Der Umsatz stieg gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahres leicht an auf 129,20 Mio. Euro (2011: 129,00 Mio. Euro). Das EBIT lag bei 10,0 Mio. Euro in 2012 (2011: 12,30 Mio. Euro). Beim Jahresergebnis verzeichnete Nabaltec einen Rückgang auf 2,1 Millionen Euro (2011: 3,5 Mio. Euro) Laut Unternehmen sei der Grund für die rückläufige Ergebnisentwicklung die temporäre Marktabschwächung und Zurückhaltung vieler Kunden wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Gerhard Witzany, Vorstand der Nabaltec AG: „Im zweiten Halbjahr 2012 konnten wir erneut beweisen, dass wir auch in wirtschaftlich unruhigen Zeiten stabil aufgestellt sind. Obwohl ab Jahresmitte eine Abkühlung in der Nachfrage zu verzeichnen war, konnten wir sowohl im dritten als auch im vierten Quartal unsere Vorgaben aus dem Vorjahr übertreffen.“

Ekotechnika GmbH

Am Montag wurde die Emission der 9,75%-Ekotechnka-Anleihe erfolgreich am Markt platziert. Das fünfjährige Papier mit einem Emissionsvolumen von 60 Mio. Euro wird seit dem 30.04.2013 im Handelssegment Bondm gehandelt.

Getgoods.de AG

Laut Unternehmensmeldung hat der Vorstandsvorsitzende des Online-Handelshauses getgoods.de AG, Herr Markus Rockstädt-Mies in der vergangenen Woche weitere 23.500 Aktien der Gesellschaft zu tagesaktuellen Kursen gekauft. Insgesamt hält das Management der getgoods.de AG damit nun 57,42 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG.

3W Power S.A.

Die Gesellschaft gab diese Woche eine Personalveränderung bekannt. Herr Robert J. Huljak, derzeit Non-Executive Director des Boards of Directors wird ab sofort als President und General Manager für das Unternehmen tätig sein. Herr Huljak wird in seiner neuen Funktion die allgemeine Geschäftsstrategie und Positionierung von AEG Power Solutions in ihren Hauptmärkten entwickeln und vorantreiben.

Externer Beitrag präsentiert von

Mikey Fritz,

Chefredakteur

Anleihen-Compass

www.anleihen-compass.de

AUSGERECHNET APPLE!

Der iPhone Hersteller ist wirklich der Letzte, den man auf der Liste der Neuemissionen vermutet. Mit Stand vom 31. März verfügte das komplett schuldenfreie Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 145 Mrd. Dollar (ca. 110 Mrd. Euro). Die Barreserven von Apple sind so groß, dass die eigene Finanztochter, Braeburn Capital, locker mit jedem Hedge Fonds mithalten kann. Ultrakonservativ strukturiert, aber enorm groß.

Dass Apple dennoch Schulden machen will, liegt am amerikanischen Steuerrecht. Das erlaubt im Ausland erzielte Unternehmensgewinne unversteuert zu belassen, bis sie repatriiert werden. Da dann 35% Steuern anfallen, liegt das Geld der meisten US-Konzerne auf den Caymans. Um die Steuer auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben, emittieren daher immer mehr Konzerne, wie Cisco und Microsoft, Anleihen, die die Repatriierung durch die Hintertür ermöglichen. Und da Apple Geld wie Heu verdient, ist auch die Emission entsprechend groß dimensioniert:

Apple warf ein Emissionsvolumen von 17 Mrd. Dollar auf den Markt. Das ist die größte Dollar-Emission, die jemals platziert wurde. Doch Apple hätte noch viel mehr emittieren können. Obwohl die Emission innerhalb weniger Stunden angekündigt und platziert war, erreichten die Zeichnungsaufträge ein Volumen von 52 Mrd. Dollar Nennwert! Bisher hielt übrigens die Schweizer Roche Holdings den Rekord mit einer Emission von 16,5 Mrd. Dollar verteilt über sechs Anleihen.

Orderbuch mit 52 Mrd. Dollar.

Auch Apple hat sechs verschiedene Anleihen emittiert. Die Emittentin platziert quasi auf einen Schlag eine komplette Zinsstrukturkurve, die von einer 3-jährigen bis zu einer 30-jährigen Laufzeit reicht. Hammer! Weniger beeindruckend sind allerdings die Kupons, die alle dicht über den T-Notes und T-Bonds liegen. Angefangen bei einem Emissionsspread von 20 Basispunkten (0,20 Prozentpunkte) über den vergleichbaren T-Notes 2016 bis zu 100 Basispunkten über den vergleichbaren T-Bonds 2043. Den höchsten Kupon, mit 3,85% (Emissionsrendite 3,883% p. a.) haben natürlich die 30-jährigen Apple Anleihen.

Auf der anderen Seite hat Apple das gleiche Rating wie die USA. Und wenn man es genau nimmt, dann ist das Apple Rating von „AA+“ derzeit auch mehr „wert“, denn die USA sind nicht schuldenfrei. Allerdings hat die US-Regierung mittel- bis langfristig betrachtet das bessere „Geschäftsmodell“, denn Steuern werden auch noch gezahlt werden, wenn beim letzten iPhone der Akku ausfällt.

Warum werden die Anleihen gekauft, wenn die Kupons so mager sind? Weil sie Seltenheitswert haben und damit, trotz Jumbo-Emissionsvolumen, so gefragt waren als ob es morgen keine Anleihen mehr gibt. Zudem wird die Performance im Wesentlichen über den Kurs kommen. Denn die potentiellen Käufer, vor allem für die 30-jährige Anleihe, sind institutionelle Investoren mit langlaufenden Strategien, die (dringend) nach einer Risikostreuung für ihre Portfolios suchen. Anleihen mit solchen Laufzeiten sind Mangelware und kommen in der Regel ausschließlich aus dem Regierungsbereich und dem Finanzsektor, womit sich automatisch ein starkes Klumpenrisiko ergibt.

börse stuttgart tv

US-BONDS: SIND SIE NOCH EINEN BLICK WERT?

Die konjunkturelle Erholung in den USA kommt nur schleppend voran. Schwache Wirtschaftsdaten und eine horrende Staatsverschuldung machen den USA unverändert zu schaffen. Geldpolitisch hat die Fed nur noch wenig Spielraum. Sind dann US-Staatsanleihen überhaupt noch einen Blick wert? Wo gibt es Alternativen? Das Börse Stuttgart Anleihenforum zum Thema.

EZB: LEITZINS WIRD AUF 0,5 PROZENT GESENKT

Die mit Spannung erwartete EZB-Sitzung brachte das von vielen erhoffte Ergebnis. Wie erwartet senkt die Europäische Zentralbank den Leitzins auf 0,5 Prozent. Doch erfüllt die expansive Geldpolitik der EZB noch ihren eigentlichen Zweck? Die konjunkturelle Situation in Europa hat sich in den vergangenen Monaten nicht wirklich verbessert…Michael Stegmüller, performance IMC, bei Börse Stuttgart TV.

Neueinführungen an der Börse Stuttgart

General Electric

Mit General Electric emittierte einer der größten Mischkonzerne der Welt in der vergangenen Woche aus seinem Euro MTN Programm eine 1,25 Milliarden Euro Anleihe. Das Unternehmen mit Stammsitz in Fairfield, Connecti-cut, USA, wohin dieser übrigens erst 1974 hin verlegt wurde (zuvor: Schenectady, New York) setzte in 2012 über 147 Milliarden USD um und erzielte dabei einen Gewinn von etwa 16 Milliarden USD. Das in Inhaberteilschuldver-schreibungen à 1.000 Euro unterteilte Wertpapier ist mit einem Zins von einem Prozent p.a. bei einer vierjährigen Laufzeit ausgestattet. Die Anleihe notiert knapp über dem Ausgabepreis von 99,553.

LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton S.A.

Die börsennotierte französische Aktiengesellschaft hält Mehrheitsrechte an über 60 verschiedenen Luxusmarken. Der Konzern ist damit weltweit Branchenführer in der Luxusgüterindustrie. Das Unternehmen emittiert eine sechsjährige Anleihe in Höhe von 500 Millionen Euro, gestückelt in 1.000 Euro Einheiten. Der Kurs liegt bereits etwa 75 Basispunkte über dem Ausgabepreis von 99,473. Die Franzosen offerieren einen Kupon in Höhe von 1,25 Prozent p.a.

Schaeffler

Der deutsche Maschinenbauer und Automobilzulieferer ist vielen erst seit der Übernahme der Continental AG bekannt. Dabei fertigt die Schaeffler Gruppe unter den Marken INA, FAG und LuK diverse Komponenten für die Automobilindustrie, den Maschinenbau und die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Herzogenauracher setzten im vergangenen Jahr über 11 Milliarden Euro um und erzielten dabei ein EBIT in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Schaeffler emittierte jüngst eine 600 Millionen Euro Anleihe (gestückelt in 100.000 Euro) mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Der Zinssatz beträgt 4,25 Prozent p.a. und wird halbjährlich bezahlt. Das Papier notiert bereits deutlich über dem Ausgabepreis von 100. Zeitgleich emittierten die Herzogenauracher ein 850 Millionen USD-Anleihe (gestückelt in 200.000 USD) mit Fälligkeit im Mai 2021. Das Wertpapier sieht eine halbjährliche Zinszahlung vor – der Kupon beläuft sich auf 4,75 Prozent p.a.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

Deutsche Anleihen: Gewinnmitnahmen nach Nowotny-Aussagen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Am Markt für deutsche Staatsanleihen haben am Freitag Gewinnmitnahmen die Kurse unter Verkaufsdruck gesetzt. Den Auslöser für die Verluste sahen Händler in Aussagen von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny. Demnach ist keine schnelle Einführung negativer Einlagenzinsen bei der Notenbank zu erwarten. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future sank im Mittagshandel um 0,23 Prozent auf 146,82 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um zwei Punkte auf 1,18 Prozent.

Die Finanzmärkte hätten Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi zu möglichen negativen Einlagenzinsen vom Vortag ‚klar überinterpretiert‘, sagte Nowotny. Am Vortag hatte Draghi die Möglichkeit negativer Einlagenzinsen ins Spiel gebracht und damit einen Höhenflug bei den Kursen deutscher Staatsanleihen ausgelöst. Zeitweise war der laufende Kontrakt des Bund-Futures erstmals über die Marke von 147 Punkte gestiegen.

Neue Impulse für den Handel am Rentenmarkt sind am Nachmittag zu erwarten. Dann wird der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für April veröffentlicht. Experten rechnen bei der Zahl der Beschäftigen mit einen deutlich stärkeren Anstieg als noch im Vormonat. ‚Um den Bund-Future vom aktuellen Niveau weiter nach oben zu treiben, wären schon sehr enttäuschende Werte von Nöten‘, schreibt Dirk Gojny, Anleiheexperte bei der National-Bank./jkr/jsl

Moody’s: Apple spart Milliarden an Steuern mit Anleihe

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Entscheidung von Apple , sich für eine große Ausschüttung an Aktionäre einen Teil des Geldes zu leihen, hat dem Konzern nach Einschätzung der Rating-Agentur Moody’s Steuern von bis zu 9,2 Milliarden Dollar erspart. Die Zinsen auf die 17 Milliarden Dollar schwere Anleihe dürften Apple etwas über 300 Millionen Dollar im Jahr kosten, sagte Moody’s-Experte Gerald Granovsky der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Das ist deutlich günstiger als die Steuern, die bei einer Aktivierung des gewaltigen Auslandsvermögens von Apple fällig geworden wären.

Apple will bis 2015 rund 100 Milliarden Dollar an Anteilseigner ausschütten, über Dividenden sowie einen groß angelegten Aktienrückkauf. Der Betrag wurde jüngst um 55 Milliarden Dollar aufgestockt.

Die Geldreserven von Apple betragen derzeit rund 145 Milliarden Dollar, etwa zwei Drittel davon lagern aber außerhalb der USA. Wenn Apple diese Mittel ins Heimatland zurückgebracht hätte, wären Steuern von mindestens 35 Prozent beim US-Fiskus fällig geworden. Der Konzern platzierte stattdessen diese Woche Anleihen mit Laufzeiten zwischen 3 und 30 Jahren.

Die große Ausschüttung gilt als versöhnliche Geste an die Anteilseigner, um sie für den Fall der Aktie in den vergangenen Monaten zu entschädigen. Der Kurs war vom Höhepunkt bei 700 Dollar im September auf zeitweise weniger als 400 Dollar gefallen. Nach der Ankündigung des Aktienrückkaufs kletterte das Papier inzwischen wieder auf rund 445 Dollar./so/DP/zb

PNE Wind AG: Frische Brise auf dem Kapitalmarkt

PNE WIND-Gruppe: WKN verkauft zwei französische Windprojekte
Von kräftigen Winden profitieren Anleger, die eine neue Anleihe mit einem Volumen von bis zu 100 Mio. EUR zeichnen. Mit diesen Finanzmitteln will der Windpark-Entwickler PNE Wind den Wettbewerber WKN AG übernehmen, um im Ausland weiter zu wachsen. Im Gespräch mit BondGuide erläutert Vorstandsvorsitzender Martin Billhardt seine Geschäftsziele und die besonderen Schutzrechte des Bonds.Weiterlesen

DGAP-News: Mox Telecom AG: Debbie Baertschi zur Geschäftsführerin (CEO) der Mox Deals FZ-LLC in Dubai berufen.

DGAP-News: Mox Telecom AG / Schlagwort(e): Personalie/Sonstiges
Mox Telecom AG: Debbie Baertschi zur Geschäftsführerin (CEO) der Mox
Deals FZ-LLC in Dubai berufen.

03.05.2013 / 10:00

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Mox Telecom AG: Debbie Baertschi zur Geschäftsführerin (CEO) der Mox Deals
FZ-LLC in Dubai berufen.

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP – ein
Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der
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Ratingen, Deutschland, 03.05.2013. Der Vorstand der Mox Deals AG, ein mit
Mox Deals(R) im E-Commerce-Bereich tätiges Unternehmen, hat zum 1. Mai 2013
Frau Debbie Baertschi zum neuen CEO der Mox Deals FZ-LLC, Dubai, ernannt.
Ihr Verantwortungsbereich umfasst vor allem die Bereiche Strategie,
Marketing und Vertrieb. Zielsetzung ist der Ausbau und die Expansion der
E-Commerce-Aktivitäten im Nahen- und Mittleren Osten sowie in weiteren
Golfstaaten. Debbie Baertschi wird an den Vorstand des Mutterunternehmens,
die Mox Deals AG, in Düsseldorf berichten und die Märkte in Afrika und
Asien als Supervisor beraten.

Seit mehr als 20 Jahren ist die gebürtige Schweizerin als Vice President,
Director und CEO für Blue-Chip-Unternehmen weltweit tätig. Sie kann auf
zahlreiche Erfahrungen in Europa, Afrika, Asien und Mittleren Osten in den
Bereichen Telekommunikation, Financial Services, Management Consulting und
High End Real Estate zurückgreifen. Mit Debbie Baertschi konnte das
Management des Mutterunternehmens einen internationalen Business-Profi
gewinnen, der bereits für mehrere Blue-Chip-Unternehmen wie American
Express, Barclays, Four Seasons oder AXA/Winterthur Versicherungen tätig
war. Bei dem in der Schweiz führenden Telekommunikationsanbieter Swisscom
übernahm Debbie Baertschi bereits drei Monate nach Einstieg die Stelle als
Head of Marketing & Sales, der über 2.000 Mitarbeiter und mehr als 65
Vertriebsniederlassungen unterstellt waren. Zudem begleitete Sie in
leitender Funktion die Swisscom beim erfolgreichen Börsengang. Eine weitere
Station ihres beruflichen Werdeganges war das internationale
Immobilienunternehmen Engel & Völkers. Dort war Debbie Baertschi für die
gesamte Umstrukturierung des Geschäfts im Nahen Osten und der weiteren
Expansion verantwortlich. In nur neun Monaten brachte sie das Unternehmen
auf Rang eins im weltweiten Vergleich. Debbie Baertschi studierte an der
Universität Zürich und der Columbia University New York Internationales
Management, Marketing und Leadership Coaching.

‚Wir freuen uns sehr, dass wir Debbie Baertschi für Mox und unsere
Expansionsstrategie im E-Commerce gewinnen konnten. Mit Ihren starken
Führungsqualitäten, nachhaltiger Auslanderfahrung und ihrem effizienten
Management-Stil wird Sie Mox Deals(R) als einen der führenden, seriösesten
und wettbewerbsfähigsten Player im E-Commerce-Bereich positionieren, ‚ so
der CEO der Mox Deals AG und Mox Telecom AG, Dr. Günter Schamel. ‚Wir gehen
davon aus, unsere Expansionsstrategie in die Golfstaaten und nach Asien
weiter fortsetzen zu können und so das Wachstum der E-Commerce-Aktivitäten
nachhaltig zu sichern, ‚ Dr. Schamel weiter.

Über Mox: Die Mox Telecom Gruppe, gegründet 1998, ist ein globaler Anbieter
für internationale Telefonie. Mox Produkte und Dienstleistungen werden in
mehr als 50 Ländern der Welt vertrieben. Das Unternehmen verfügt heute über
Standorte unter anderem in den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, in
Singapur, Vietnam und in Rumänien und agiert erfolgreich in Nordamerika,
Südostasien, Afrika, im Nahen und Mittleren sowie im Fernen Osten.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen etwa 170 Mitarbeiter. Kernzielgruppen
sind Menschen mit einem hohen Bedarf an Auslandstelefonie. Das Unternehmen
steht auf drei Grundpfeilern: Mox Calling Cards für kostengünstige
Auslandstelefonie, Mox Prepaid MasterCard(R), eine Kreditkarte speziell für
Migranten und Mox Deals im Bereich E-Commerce. Die web-basierte Mox
Deals-Plattform verbindet zielgruppenrelevante Premium Deals mit Medien und
Reichweite.

Weitere Informationen finden Sie über mox.de und moxdeals.ag.


Kontakt:

Mox Telecom Gruppe
Frau Astrid Konczak
Head of Investor Relations
Bahnstraße 43-45
40878 Ratingen, Deutschland

T: +49 (0) 2102 8636 11
F: +49 (0) 2102 8636 56

ir@mox.de
http://www.mox.de


Wertpapier: Mox Telecom AG WKN: 660 580 ISIN: DE0006605801
Mox Deals AG WKN: 539 190 ISIN: DE0005391908

Ende der Corporate News

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03.05.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Mox Telecom AG
Bahnstraße 43-45
40878 Ratingen
Deutschland
Telefon: +49 (0)2102 8636 – 11
Fax: +49 (0)2102 8636 – 56
E-Mail: IR@mox.de
Internet: www.mox.de
ISIN: DE0006605801, DE000A1RE1Z4,
WKN: 660580, A1RE1Z
Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Stuttgart; Frankfurt in Open
Market (Entry Standard)

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209569 03.05.2013

Deutsche Anleihen: Verschnaufpause vor US-Arbeitsmarktbericht

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht etwas leichter gestartet. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future sank um 0,08 Prozent auf 147,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,165 Prozent.

Der Anleihemarkt wird am Freitag nach den jüngsten Kursgewinnen laut Experten zunächst eine Verschnaufpause einlegen. Die Anleihen waren am Donnerstag stark gestiegen, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi eine künftige Senkung des Einlagensatzes nicht ausgeschlossen hatte. Zuvor hatte die Notenbank den Leitzins auf einen Rekordtiefstand von 0,5 Prozent gesenkt.

Die Marktteilnehmer dürften vor dem US-Arbeitsmarktbericht allerdings zunächst etwas abwarten, schreibt Dirk Gojny, Anleiheexperte bei der National-Bank, in einem Kommentar. Weitere Kursgewinne seien nach dem Arbeitsmarktbericht jedoch nicht zu erwarten. ‚Um den Bund-Future vom aktuellen Niveau weiter nach oben zu treiben, wären schon sehr enttäuschende Werte von Nöten.’/jsl/jkr

Slowenien holte sich 3,5 Milliarden Dollar am Anleihemarkt

LJUBLJANA/NEW YORK (dpa-AFX) – Im Windschatten der lockeren EZB-Zinspolitik hat sich das Euro-Sorgenkind Slowenien dringend benötigtes Geld am US-Anleihenmarkt besorgen können. Bei der am Donnerstag abgeschlossenen Auktion von Dollar-Bonds mit fünf- und zehnjähriger Laufzeit kamen insgesamt 3,5 Milliarden Dollar (2,68 Milliarden Euro) zusammen, bei einer Rendite von 4,95 bzw. 6 Prozent.

Der Erfolg der Anleiheemission ist auch deswegen bemerkenswert, weil die Ratingagentur Moody’s ihre Bewertung der slowenischen Kreditwürdigkeit am Dienstag um zwei Stufen auf das Ramsch-Niveau Ba1 gesenkt hatte. Wegen dieses Störmanövers setzte das slowenische Finanzministerium die Emission kurzzeitig aus.

US-Medienberichten zufolge war das Interesse an der Emission äußerst hoch. Die Nachfrage habe 16 Milliarden US-Dollar betragen, meldete die slowenische Nachrichtenagentur STA. Slowenien hätte somit fast fünf Mal so viele Anteilsscheine absetzen können als geplant.

Letztlich wurden Fünf-Jahres-Anleihen für eine Milliarde Dollar und Zehn-Jahres-Anleihen für 2,5 Milliarden Dollar gezeichnet. Die Zinskupons lagen bei 4,75 Prozent (fünf Jahre) bzw. 5,85 Prozent (zehn Jahre), die Renditen bei 4,95 bzw. 6 Prozent.

Wie den anderen Euro-Krisenstaaten macht auch Slowenien ein überschuldeter Bankensektor zu schaffen. Die mehrheitlich staatlichen Institute haben faule Kredite im Umfang von rund sieben Milliarden Euro angehäuft was etwa einem Fünftel der Wirtschaftsleistung Sloweniens entspricht. Die slowenische Staatsschuld ist vergleichsweise niedrig, weist aber wegen der schwachen Wirtschaftsentwicklung eine stark steigende Tendenz auf.

Noch im Mai will die Regierung in Ljubljana ein Sparprogramm sowie einen Plan zur Privatisierung von Staatsunternehmen präsentieren, um das Budgetdefizit einzudämmen./vos/APA/jsl

US-Anleihen kaum verändert

NEW YORK (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben sich am Donnerstag im Verlauf kaum von der Stelle bewegt. Die Rentenpapiere waren überwiegend schwächer in den Handel gegangen. Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) habe die Risikofreude an den Märkten erhöht, sagten Händler. Ein überraschender Rückgang der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA habe ebenfalls die Stimmung gehoben.

Zweijährige Anleihen blieben unverändert bei 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,21 Prozent. Fünfjährige Anleihen zeigten sich ebenfalls unverändert bei 99 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,65 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkte auf 103 11/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,63 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren stagnierten bei 105 29/32 Punkten und einer Rendite von 2,83 Prozent./edh/

Italien: Rendite zweijähriger Anleihen fällt unter ein Prozent

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Entspannung am italienischen Anleihemarkt setzt sich ungebremst fort. Am Donnerstag sank die Rendite für zweijährige Staatsanleihen erstmals unter die Marke von einem Prozent. Im Tief rentierten die Papiere mit rund 0,99 Prozent. Zum Vergleich: Ende Februar hatte der Effektivzins nach den Parlamentswahlen mit unklaren Mehrheiten noch bei über zwei Prozent gelegen. Im Sommer 2012, also bevor die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihekaufprogramm OMT aufgelegt hatte, waren es sogar fünf Prozent gewesen.

Auch in den längeren Laufzeiten setzte sich die Entspannung am Rentenmarkt fort. Dass italienische Staatsanleihen derzeit wieder gefragter sind, führen Beobachter auf mehrere Faktoren zurück. Unlängst hatte die Bildung einer Großen Koalition unter Führung des neuen Ministerpräsidenten Enrico Letta für Zuversicht gesorgt. Am Donnerstag kam hinzu, dass die EZB ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief senkte und weitere Zinsschritte als nicht ausgeschlossen gelten./bgf/he

Deutsche Anleihen dick im Plus – EZB erwägt neue geldpolitische Wege

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit kräftigen Kursgewinnen auf Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi reagiert. Draghi hatte im Anschluss an die historische Leitzinssenkung erklärt, sogar Parkgebühren auf Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB seien kein Tabu, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future kletterte auf ein neues Kontrakthoch bei 147,20 Punkten, nachdem er gegen Mittag noch bis auf 146,17 Punkte nachgegeben hatte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,16 Prozent und erreichte damit den tiefsten Stand seit Juli.

Die Aussicht auf sinkende Leitzinsen im Euroraum hatte die Renditen an den Anleihemärkten im Währungsraum bereits in den letzten Tagen stark fallen lassen. Gegen Mittag war es dann soweit: Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins, zu dem Banken sich gegen Sicherheiten Geld bei ihr leihen können, um 0,25 Prozentpunkte auf 0,50 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit Gründung der Währungsunion. Kurz vor dem Zinsentscheid hatte Frankreich sich noch rund vier Milliarden Euro zum Rekordniedrigzins von 1,81 Prozent für zehn Jahre am Anleihemarkt leihen können.

Um das Problem der stockenden Kreditvergabe der Geschäftsbanken im Euroraum zu lösen, könnte die EZB künftig zu noch drastischeren Maßnahmen greifen. Die Notenbank sei ‚unvoreingenommen‘, den Einlagenzins auch unter die derzeitige Marke von null Prozent zu senken, sagte Draghi. Auch technisch sei die EZB darauf vorbereitet. Allerdings bekräftigte Draghi die Position der Notenbank, dass negative Einlagenzinsen auch unbeabsichtigte Nebenwirkungen entfachen könnten. Für die Banken würde das bedeuten, dass sie künftig Parkgebühr für die hohen Summen an überschüssiger Liquidität entrichten müssten, die sie bei der EZB horten. Die Notenbank würde damit neue Wege beschreiten und entsprechende Wagnisse eingehen.

Am Vormittag waren die als besonders sicher gehandelten deutschen Anleihen noch unter Druck geraten. Der Grund: Die Krisenländer Italien, Spanien und Griechenland konnten bei der finalen Ausgabe des Einkaufsmanagerindex für den Euroraum positiv überraschen, wie neue Daten zeigten. Auch die Werte aus Deutschland waren etwas weniger enttäuschend als in der ersten Schätzung. Investoren am Anleihemarkt reagierten erleichtert auf die Zahlen. Insgesamt sank der Index im Vergleich zum Vormonat zwar von 46,8 auf 46,7 Zähler. Der Rückgang fiel aber geringer aus als am Markt erwartet worden war./hbr/bgf