US-Anleihen eröffnen etwas schwächer

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Mittwoch mit moderaten Kursverlusten am langen Ende eröffnet. Mangels wichtiger Konjunkturdaten bleibt die Frage nach dem künftigen Kurs der US-Notenbank Fed eine Woche vor der nächsten Sitzung der Währungshüter das dominierende Thema am Markt. Spekulationen über eine Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe, mit denen die Fed das Wachstum zu stützen versucht, reißen nicht ab.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,32 Prozent. Fünfjährige Anleihen verharrten bei 99 15/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,11 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 96 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,19 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 5/32 Punkte auf 91 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,32 Prozent./hbr/kja

Deutsche Anleihen tendieren etwas fester

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre seit Wochenbeginn eingefahrenen Verluste etwas reduzieren können. Händler sprachen von einer typischen Gegenbewegung ohne entscheidende fundamentale Gründe. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,08 Prozent auf 142,86 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,59 Prozent.

Datenseitige Impulse blieben am Mittwoch eng begrenzt. Zahlen zur Industrieproduktion im Währungsraum riefen allenfalls moderate Reaktionen hervor. Nach Angaben des Statistikamtes Eurostat konnten die Industrieunternehmen des Euroraums ihren Ausstoß im April zum dritten Mal in Folge steigern, wenn auch nur leicht. Im Jahresvergleich bremste sich der Sinkflug sichtlich ab. Unterdessen mussten sowohl Italien als auch Deutschland höhere Renditen für frisches Geld zahlen.

Vor dem Bundesverfassungsgericht ging die Anhörung zum Rettungskurs der EZB in die zweite Runde. Mehrere Sachverständige, unter ihnen ZEW-Präsident Clemens Fuest und Ifo-Chef Hans-Werner Sinn, äußerten sich kritisch zum Anleiheprogramm der Notenbank. Eine Entscheidung des Gerichts wird erst im Herbst erwartet./bgf/stk

Karlie Group begibt Anleihe im Entry Standard

Die auf Heimtierbedarf spezialisierte Karlie Group emittiert eine Anleihe. Ab dem 18. Juni können Investoren den Bond, der mit einem 6,75%igen Kupon und einer fünfjährigen Laufzeit ausgestattet ist, zeichnen. Nach Ende der Zeichnungsfrist ist die Notierungsaufnahme in den Frankfurter Entry Standard geplant. Mit diesem Schritt will Karlie bis zu 30 Mio. EUR einsammeln. Begleitet wird die Transaktion als Sole Bookrunner von Viscardi.  Weiterlesen

Über den Wolken: Anleihe von Cloud No. 7

Die Objektgesellschaft Cloud No. 7 begibt eine Unternehmensanleihe. Mit diesem Schritt wollen die Stuttgarter bis zu 35 Mio. EUR einsammeln. Die Anleihe ist mit einem Kupon von 6,0% und einer Laufzeit von vier Jahren ausgestattet.  Von Creditreform wurde die Gesellschaft mit einem BBB bewertet. Die Zeichnungsfrist beginnt am 20. Juni und soll voraussichtlich bis zum 1. Juli gehen. Danach ist die Notierungsaufnahme im Stuttgarter Bondm geplant. Weiterlesen

Deutschland: Zinskosten steigen auf höchsten Stand seit über einem Jahr

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Bund muss bei der Schuldenaufnahme wieder höhere Zinsen zahlen. Bei einer Aufstockung zweijähriger Schatzanweisungen mit einem Kupon von null Prozent stieg die Rendite am Mittwoch auf 0,18 Prozent, wie die Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der höchste Zins in dieser Laufzeit seit März 2012. Der Anstieg erfolgt von historisch niedrigem Niveau aus und in einem Umfeld weltweit steigender Renditen. Der Bund nahm insgesamt 4,04 Milliarden Euro auf, die Nachfrage nach den Papieren blieb hoch./bgf/hbr

Italiens Zinskosten steigen wieder

ROM (dpa-AFX) – Das in der Rezession steckende Euroland Italien muss für frisches Geld wieder höhere Zinsen bieten. Bei einer Versteigerung neuer Schuldtitel mit einjähriger Laufzeit stieg die Rendite am Mittwoch auf 0,96 Prozent, wie aus Zahlen der italienischen Notenbank hervorgeht. Das ist der höchste Zins seit März. Bei einer Versteigerung Mitte Mai hatte der Zins noch 0,26 Prozentpunkte niedriger gelegen. Der Zinsanstieg erfolgt allerdings in einem Umfeld weltweit steigender Renditen. Dank einer stärkeren Nachfrage nahm Italien wie geplant sieben Milliarden Euro auf./bgf/hbr

Indexanbieter MSCI senkt Griechenland auf Schwellenland-Status

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der amerikanische Anbieter von Marktindizes MSCI sieht den Euro-Krisenstaat Griechenland nicht mehr als entwickeltes Industrieland. Der entsprechende Aktienindex ‚MSCI Greece‘ sei auf den Status ‚Schwellenländermarkt‘ abgestuft worden, teilte MSCI am späten Dienstagabend in New York mit. Der griechische Finanzmarkt genüge derzeit nicht den Anforderungen, die an die Kategorie ‚Entwickelte Märkte‘ zu stellen seien, lautet die Begründung. Griechische Aktien und Staatsanleihen reagierten am Mittwoch mit Verlusten.

Griechenland ist das erste Land überhaupt, dessen Aktienindex bei MSCI den Status eines entwickelten Marktes verliert. Der griechische Aktienmarkt zählt zu den weltweit schwächsten Börsen der letzten Jahre. Seitdem Athen im Jahr 2010 den Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten verloren hat und von seinen Euro-Partnern finanziell gestützt werden musste, ist die griechische Wirtschaft massiv geschrumpft. Zuletzt hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Debatte um zusätzliche finanzielle Erleichterungen neu entflammt. Seither stehen Staatsanleihen des Landes wieder unter Druck./bgf/hbr

German Pellets: Konzernumsatz 2012 nahezu verdoppelt

Der Hersteller von Holzpellets German Pellets konnte seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2012 deutlich steigern. Basierend auf den vorläufigen Geschäftszahlen verdoppelte sich der Umsatz nahezu von 286 Mio. auf 519 Mio. EUR. Auch beim EBITDA legte das Unternehmen von 10 Mio. EUR auf fast 40 Mio. zu, das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf knapp 24 Mio. EUR. Weiterlesen

DGAP-News: German Pellets steigert Konzernumsatz 2012 auf über 500 Mio. Euro

DGAP-News: German Pellets GmbH / Schlagwort(e): Jahresergebnis
German Pellets steigert Konzernumsatz 2012 auf über 500 Mio. Euro

12.06.2013 / 09:00

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Pelletproduzent weiter auf Erfolgskurs / EBITDA-Ergebnis wächst um 10 Mio.
Euro auf 39,6 Mio. Euro

Wismar, 12. Juni 2013: Die German Pellets GmbH, weltweit größter Hersteller
von Holzpellets, hat ihre führende Position im Geschäftsjahr 2012
ausgebaut. Auf Basis vorläufiger Zahlen legte der Konzernumsatz von 286
Mio. Euro auf 519 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich auf 39,6 Mio. Euro (2011: 29,6 Mio.
Euro), das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 8 Mio. Euro auf 23,4 Mio.
Euro.

Die positive Geschäftsentwicklung basiert auf der hohen Nachfrage nach
Holzpellets in nahezu allen westeuropäischen Ländern. Zweistellige
Zuwachsraten bei Pelletheizungen und Pelletöfen haben zu einer steigenden
Nachfrage nach Holzpellets im Privatverbrauchermarkt geführt. Deutlich
zugelegt hat auch das Segment gewerbliche Kunden, beispielsweise zur
Wärmeversorgung von Wohnungsgesellschaften, Kliniken und
Industriebetrieben. Daneben ist der Kraftwerksmarkt aufgrund der Zunahme
von Biomassekraftwerken in Großbritannien, die aus Holzpellets Strom und
Wärme erzeugen, als Wachstumstreiber zu nennen. Ebenso trug die Übernahme
der österreichischen Glechner-Gruppe zum 1. Januar 2012 zum Umsatzwachstum
bei. Mit dem Erwerb der Glechner-Gruppe baute German Pellets seine
Produktions- und Vertriebskapazitäten im wichtigen Pelletmarkt Österreich
aus. Insgesamt konnte German Pellets seine führende Stellung auf den
Absatzmärkten in Westeuropa im abgelaufenen Geschäftsjahr ausweiten.
Erstmals wurde auch die zur Jahresmitte 2011 übernommene FireStixx
Holz-Energie GmbH zu 100 % konsolidiert.

‚Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2012 hat unsere
Erwartungen erfüllt. Unser Vertriebsnetz und damit der Absatz in den
Kernmärkten Deutschland, Österreich, Dänemark, Italien und Belgien sind
schneller gewachsen als erhofft. Mit dem Kraftwerksmarkt in Großbritannien
ist ein weiterer wichtiger Markt dazugekommen. Gleichzeitig sorgen wir mit
dem Ausbau der Produktionskapazität in den USA für eine sichere Versorgung
mit Pellets‘, sagt Peter H. Leibold, geschäftsführender Gesellschafter der
German Pellets GmbH.

Positiver Ausblick für die Pelletbranche

Der globale Pelletmarkt bietet weiterhin gute Wachstumschancen. Die Pöyry
Management Consulting geht davon aus, dass die Pelletnachfrage um
durchschnittlich knapp 15 % p.a. auf 58 Mio. Tonnen im Jahr 2020 wächst.
Wichtige Treiber im Privatkundenbereich sind der Preisvorteil von Pellets
gegenüber fossilen Brennstoffen (bis zu 40 % gegenüber Öl und Gas) und der
Trend zu einer nachhaltigen, krisensicheren Wärmeversorgung. Die hohe Zahl
alter und ineffizienter Heizungen, die in den nächsten Jahren in Westeuropa
ausgetauscht werden müssen, wird den Holzpelletmarkt weiter befeuern.
Beispiel Deutschland: Mehr als 3 Mio. Heizungen sind älter als 24 Jahre und
haben geringe Wirkungsgrade.

Im Segment mittelgroße Kunden (Industrie und Gewerbe) hält der Ausbau der
installierten Holzpelletfeuerungsanlagen weiter an. Darüber hinaus stellen
große Energieversorger in Europa, vor allem in Großbritannien, vermehrt
ihre Kraftwerke komplett auf Pellets um bzw. planen dies.

Insgesamt geht German Pellets für das laufende Geschäftsjahr von einer
Fortsetzung des Wachstumskurses aus. Strategische Bedeutung kommt den von
German Pellets in den US-amerikanischen Werken produzierten Mengen zu. Sie
werden dazu beitragen, den Pelletbedarf in Europa zu decken. Das erste Werk
in Texas wird derzeit in Betrieb genommen. Mit dem Bau eines zweiten Werkes
im holzreichen Bundesstaat Louisiana wird in Kürze begonnen. Für beide
Werke wurden bereits langfristige Lieferverträge mit europäischen
Energieversorgern geschlossen.

Der vollständige Konzernabschluss der German Pellets-Gruppe wird Ende Juni
2013 veröffentlicht.

Über die German Pellets GmbH
Die German Pellets GmbH wurde 2005 in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
gegründet und hat sich zum weltweit größten Hersteller von Holzpellets
entwickelt. German Pellets produziert an 15 Standorten in Deutschland,
Österreich und den USA Holzpellets sowie Produkte für die Tierhygiene.
Holzpellets sind aus Spänen gepresste Holzstäbchen. Dieser erneuerbare
Energieträger bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten – in
Privathaushalten, Industrie und Gewerbe sowie in Kraftwerken zur Produktion
von Strom und Wärme.

Pressekontakt

Claudia Röhr
T: +49 (0)3841 30306-412

F: +49 (0)3841 30306-9400
claudia.roehr@german-pellets.de

www.german-pellets.de

Ende der Corporate News

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12.06.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
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215976 12.06.2013

DGAP-News: eterna Mode Holding GmbH: Deutliche Stärkung der Anleihegläubiger durch Vereinbarung mit Private-Equity-Investor

DGAP-News: eterna Mode Holding GmbH / Schlagwort(e): Anleihe
eterna Mode Holding GmbH: Deutliche Stärkung der Anleihegläubiger
durch Vereinbarung mit Private-Equity-Investor

12.06.2013 / 08:59

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eterna: Deutliche Stärkung der Anleihegläubiger durch Vereinbarung mit
Private-Equity-Investor

– eterna vereinbart mit Quadriga Capital Rangrücktritt und
Kapitalbelassung

– Gesellschafterdarlehen werden damit gesellschaftsrechtlich mit
haftendem Kapital gleichgesetzt

– Zusätzliche Sicherheiten für Anleihegläubiger durch Refinanzierung von
Bankdarlehen

Passau, 12. Juni 2013 – Die eterna Mode Holding GmbH, traditionsreicher und
innovativer Hemden- und Blusenhersteller aus Passau mit einer der führenden
Hemdenmarken in Deutschland, hat mit ihrem Großinvestor Quadriga Capital
eine Vereinbarung zum Rangrücktritt des bestehenden
Gesellschafterdarlehens sowie zur Kapitalbelassung geschlossen. Damit tritt
das Gesellschafterdarlehen in Höhe von rund 28 Mio. EUR in der Fälligkeit
hinter die Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger der Gesellschaft,
insbesondere der Anleihegläubiger, zurück. Darüber hinaus traf die
Gesellschaft mit dem Private Equity-Investor eine Vereinbarung zur
Kapitalbelassung im Unternehmen, wodurch für das Gesellschafterdarlehen
weder Zins- noch Tilgungszahlungen erfolgen, bevor nicht sämtliche
Ansprüche der Anleihegläubiger erfüllt wurden. Henning Gerbaulet,
geschäftsführender Gesellschafter von eterna, wertet den Vertragsabschluss
als klare Stärkung für die Anleihegläubiger: ‚Das ist ein klares Bekenntnis
von Quadriga Capital zugunsten unserer Investoren und unterstreicht das
Vertrauen in den Erfolg unseres Geschäftsmodells. Durch diesen Schritt
stärken wir die Position unserer Anleger nachhaltig.‘

Aktuell plant das Unternehmen durch die derzeit laufende Aufstockung der
Anleihe einen Großteil der noch bestehenden Bankverbindlichkeiten zu
refinanzieren. Durch die Ablösung der Darlehen würden Besicherungen, die
derzeit noch durch Bankkredite gebunden sind, frei und werden den
Anleihegläubigern zudem als Investitionssicherheit dienen. Gleichzeitig
eröffnet die bankenunabhängige Finanzierung eterna zusätzliche
unternehmerische Freiheit, um die Wachstumsstrategie – Stärkung des Groß-
und Einzelhandelsbereichs sowie Ausbau des Online- und Auslandsgeschäfts –
weiter erfolgreich umzusetzen. Henning Gerbaulet: ‚Mit der Rangrücktritts-
und Kapitalbelassungsvereinbarung und den frei werdenden Sicherheiten durch
die Refinanzierung aus der geplanten Anleiheaufstockung bieten wir unseren
Anlegern sehr attraktive Sicherungsmechanismen. Ich bin davon überzeugt,
dass dies die Position für unsere Investoren erheblich stärkt und dadurch
die Attraktivität der Anleihe weiter steigt.‘

Die eterna Mode Holding GmbH

eterna steht seit 1863 für modisch aktuelle Hemden und Blusen, die höchste
Qualitätskriterien erfüllen. Der Marken-Claim ‚Perfektion fühlen‘ ist
täglicher Anspruch. Die Fertigung erfolgt überwiegend in Europa,
insbesondere im eigenen Betrieb in der Slowakei, in dem derzeit 706
Mitarbeiter beschäftigt werden. Im Passauer Headoffice sind weitere rund
190 Mitarbeiter für eterna tätig. Das Passauer Traditionsunternehmen ist
seit 2000 ÖkoTex Standard 100plus zertifiziert. Als weltweit erster Hemden-
und Blusenhersteller gewährleistet eterna damit die Nachhaltigkeit in der
Prozesskette und im Produktportfolio. 2012 wurden 3,4 Millionen Hemden und
670.000 Blusen produziert, hinzu kommen Krawatten, Strick und Accessoires.
Europaweit beliefert der zur Investorengruppe Quadriga Capital gehörende
Fashion-Anbieter etwa 5.000 Fachhandelspartner und betreibt 43 eigene
Retail-Stores. Geschäftsführender Gesellschafter ist Henning Gerbaulet.

Ende der Corporate News

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: eterna Mode Holding GmbH
Medienstraße 12
94036 Passau
Deutschland
Telefon: +49 (0)851 98160
E-Mail: henning.gerbaulet@eterna.de
Internet: www.eterna.de
ISIN: DE000A1REXA4
WKN: A1REXA
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München, Stuttgart (bondm); Frankfurt in Open Market

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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215973 12.06.2013

Deutsche Anleihen: Wenig Bewegung zum Start

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der deutsche Anleihemarkt ist am Mittwoch nahezu unbewegt in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank am Morgen geringfügig um 0,04 Prozent auf 142,69 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand wie am Vortag bei 1,60 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Mitte Februar.

Fundamentale Impulse bleiben am Mittwoch eng begrenzt. Angesichts weniger Konjunkturdaten dürfte der zweite Anhörungstag vor dem Bundesverfassungsgericht, wo es unter anderem um das EZB-Anleiheprogramm OMT geht, auf großes Interesse stoßen. Am Primärmarkt werden Italien und Deutschland mit Kurzläufern Geld einsammeln. Angesichts weltweit steigender Renditen dürften sich die Zinskosten erhöhen./bgf/fbr

WDH/EZB-Direktor Mersch warnt vor OMT-Begrenzung

(Wiederholung vom Vortag)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Luxemburger EZB-Direktor Yves Mersch hat vor einer Begrenzung des Anleihekaufprogramms OMT gewarnt. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass das ‚Schwert an Schärfe‘ einbüße, sagte Mersch der ‚Börsen-Zeitung‘ (Mittwoch) mit Blick auf das im vergangenen September verkündete Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit dem OMT beschäftigt sich derzeit das Bundesverfassungsgericht, weil die EZB nach Auffassung von Kritikern damit ihr Mandat überschritten hat. Die EZB hatte unlängst einen rechnerischen Höchstbetrag von etwas mehr als einer halben Billion Euro genannt, der sich unter Berücksichtigung bestimmter Euroländer und Anleihelaufzeiten ergibt.

Um die Märkte zu überzeugen, bedürfe es einer ‚kontrollierten Unsicherheit‘, sagte Mersch. Formell habe das OMT keine Grenze. Diese dürfte es auch im Vorhinein nicht haben, da ansonsten die Märkte den Respekt vor der unbegrenzten Feuerkraft der Notenbank verlieren würden. Zugleich gebe es de facto eine Art natürlicher Beschränkung. ‚Da das Programm aber an harte Bedingungen geknüpft ist, gibt es logische Volumenbegrenzungen‘, sagte Mersch. Darüber könne und werde die EZB aber keine Angaben machen.

Ökonomisch hat sich das OMT-Programm laut Mersch bislang als effektiv erwiesen, weil sich das Wechselkursrisiko bei Euro-Staatsanleihen verflüchtigt habe. Zudem sei es effizient, da bisher noch keine Anleihen gekauft worden seien. Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht zeigte Mersch sich zuversichtlich. ‚Ohne dem unabhängigen Urteil der Verfassungsrichter vorweggreifen zu wollen, bin ich nach dem Auftakt der Verhandlungen in Karlsruhe weiter überzeugt, dass die Trennung zwischen dem notwendigen Ermessensspielraum bei Entscheidungen einer europäischen Institution und nationalem Verfassungsrecht gewahrt bleibt.’/bgf/hbr

US-Anleihen: Moderate Erholung – Hohe Rendite lockt einige Käufer

NEW YORK (dpa-AFX) – US-amerikanische Staatsanleihen haben am Dienstag wegen der zuletzt stark gestiegenen Renditen wieder einige Käufer angelockt. Die Renditen waren zuvor auf den höchsten Stand seit vierzehn Monaten gesprungen.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,33 Prozent. Fünfjährige Anleihen rückten um 1/32 auf 99 14/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 1,12 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 5/32 auf 96 1/32 Punkte. Ihre Rendite errechnete sich bei 2,20 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 24/32 auf 91 14/32 Punkte. Das entspricht einer Rendite von 3,33 Prozent./ag/jha/

Deutsche Anleihen dämmen Verluste ein

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag zeitweise sehr schwach tendiert, ihre Verluste bis zum Abend aber eindämmen können. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future lag am Abend bei 142,68 Punkten und damit nur noch leicht im Minus. Im Tief war der Future auf 142,02 Zähler gefallen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe war mit zeitweise gut 1,65 Prozent auf den höchsten Stand seit Mitte Februar gestiegen. Am Abend lag sie deutlich niedriger bei 1,60 Prozent.

Am Dienstag wirkten zunächst Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi nach und setzten Bundesanleihen zunächst unter Druck. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte am Montagabend im ZDF gesagt, dass die Leitzinsen angehoben würden, wenn wieder Vertrauen in die Erholung der Wirtschaft gefasst werde. Dies spreche gegen eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik, die bis vor kurzem noch erwartet worden war.

Für eine Gegenbewegung sorgte am Nachmittag eine deutliche Eintrübung an den Rentenmärkten Griechenlands und Portugals. Händler führten die Entwicklung auf die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) angestoßene Debatte um einen weiteren Schuldenerlass für Athen zurück. Portugiesische Titel wurden demnach belastet, weil der IWF in einer Rückschau moniert hatte, der griechische Schuldenschnitt sei aus heutiger Sicht viel zu spät erfolgt. Dies lenke den Blick auf Portugal, das wirtschaftlich und finanziell immer noch angeschlagen ist./bgf/jha/

Asmussen: Unbegrenztes EZB-Anleihenkaufprogramm faktisch begrenzt

KARLSRUHE (dpa-AFX) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor dem Bundesverfassungsgericht eingeräumt, dass ihr umstrittenes Programm zum unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen in der Praxis Grenzen hat. ‚Es ist durch die Ausgestaltung des OMT offensichtlich, dass das Programm faktisch beschränkt ist, zum Beispiel durch die Beschränkung auf das kurze Laufzeitende und dadurch auf den beschränkten Pool von Anleihen, die überhaupt erworben werden könnten‘, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen am Dienstag in der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe.

Die EZB hatte das OMT im September 2012 beschlossen und angekündigt, unter Bedingungen notfalls unbegrenzt Anleihen von Krisenstaaten zu kaufen. Dieses ’starke Signal‘ an die Märkte sei notwendig gewesen, um unbegründete Sorgen vor einem Auseinanderbrechen der Währungsunion einzudämmen, betonte Asmussen. ‚Aus unserer Sicht wären die Risiken des Nichthandelns größer gewesen. Die Europäische Zentralbank und ihre Entscheider sind sich der Grenzen ihres geldpolitischen Mandats bewusst.‘

Ein Gutachten im Auftrag der EZB für die Karlsruher Verhandlung beziffert zum Stichtag 7. Dezember 2012 den Bestand von Anleihen, die über OMT-Geschäfte erworben werden könnten, auf 524,1 Milliarden Euro. Genannt werden ein- bis dreijährige Bonds von Spanien, Italien, Irland und Portugal./ben/din/DP/bgf

Diskussion über Schuldenerlass: Griechische Anleihen unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Diskussion über zusätzliche finanzielle Erleichterungen für das Euro-Krisenland Nummer eins, Griechenland, lastet zusehends auf Staatsanleihen Athens. Am Dienstag stieg die Rendite zehnjähriger Schuldtitel erstmals seit Anfang Mai wieder über die Marke von zehn Prozent. Auch Staatsanleihen Portugals standen spürbar unter Druck. Händler nannten insbesondere die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) angestoßene Debatte um einen weiteren Schuldenerlass für Athen als Grund.

Portugiesische Titel werden demnach belastet, weil der IWF in einer Rückschau moniert hatte, der griechische Schuldenschnitt sei aus heutiger Sicht viel zu spät erfolgt. Dies lenke den Blick auf Portugal, das wirtschaftlich und finanziell immer noch angeschlagen ist.

In der richtungsweisenden Laufzeit von zehn Jahren erhöhte sich die Rendite griechischer Staatsanleihen am Dienstag um bis zu einen Prozentpunkt auf 10,33 Prozent. In Portugal stieg die zehnjährige Rendite um bis zu 0,4 Prozentpunkte auf 6,55 Prozent. Im kürzeren Bereich von zwei Jahren rentierten portugiesische Anleihen erstmals seit Ende Februar wieder deutlich über drei Prozent. Die Rendite fünfjährige Titel Portugals stieg über die Fünf-Prozent-Marke./bgf/hbr

ROUNDUP: Bund spart durch Niedrigzinsen mehr als 100 Milliarden Euro

BERLIN (dpa-AFX) – Die Bundesregierung spart wegen der niedrigen Zinsen für Staatsanleihen bis 2014 mehr als 100 Milliarden Euro an Zinszahlungen. Das hat das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) ermittelt. Die derzeit erheblichen Minderausgaben seien vor allem Ergebnis der Politik der Europäischen Zentralbank mit extrem niedrigen Zinsen und der schwachen Konjunktur im Euroraum, heißt es in einer am Dienstag bekanntgewordenen Analyse.

Die bereits Mitte 2012 angefertigte Studie wurde fortgeschrieben und bezieht sich dem IfW zufolge auf Schuldtitel des Bundes, die bis etwa Mitte 2014 emittiert werden dürften. ‚Die gesunkenen Umlaufrenditen sind vor allem auf die schwache ökonomische Entwicklung im Euroraum und die niedrigen Zentralbankzinsen zurückzuführen und weniger darauf, dass Wertpapiere des Bundes von der Flucht aus anderen Wertpapieren profitieren‘, schreibt IfW-Experte Jens Boysen-Hogrefe in der Analyse, die der dpa vorliegt und über die zuvor die Zeitung ‚Die Welt‘ berichtete.

Deutschland profitiert insgesamt von seinem Image als sicherer Schuldner. Der Bund muss wegen seiner hohen Kreditwürdigkeit niedrige Zinsen zahlen. Hinzu kommt die hohe Liquidität auf dem Markt für Bundeswertpapiere. Investoren, die einen sicheren Hafen für ihr Geld suchen, können diese Papiere jederzeit wieder abstoßen und verzichten daher im Gegenzug auf Rendite.

Die Zahlen der IfW-Studie beziehen sich auf die gesamte Laufzeit der Wertpapiere des Bundes. Die Ersparnis verteilt sich deshalb je nach Laufzeit über einige Jahre. Die Berechnung berücksichtigt alle Bundesanleihen, die seit dem Jahr 2009 ausgegeben wurden. Um zu ermitteln, wie viel die Bundesregierung spart, hat das IfW die Zinssätze dieser Papiere mit dem Durchschnittszinssatz der vorangegangenen zehn Jahre (1999 bis 2008) verglichen.

Der Bund hat demnach seit 2009 bereits rund 80 Milliarden Euro an Zinsen gespart. Der Vorteil, den der Bund wegen der Flucht in sichere Anlagen in den Jahren 2009 bis 2022 aus den 2009 bis 2012 begebenen Papieren habe, belaufe sich auf rund 12 Milliarden Euro. ‚Beachtliche‘ 68 Milliarden Euro betragen dagegen die Entlastungen, weil der Bund nicht mehr die Durchschnittssätze der Jahre 1999 bis 2008 anbieten müsse. Allein im Jahr 2012 betrage dieser Effekt knapp 10 Milliarden Euro.

Die Ersparnis des gesamten Staates ist noch höher als für den Bund, der für rund die Hälfte aller Staatsschulden verantwortlich ist. Den Großteil der restlichen Schulden tragen Bundesländer und Kommunen. ‚Es wäre nicht legitim, die Entlastung einfach zu verdoppeln, aber die Zinsersparnisse von Ländern und Kommunen sind doch erheblich‘, sagte Boysen-Hogrefe der ‚Welt‘: ‚Die Entlastung des Gesamtstaats dürfte deshalb bis Mitte 2014 irgendwo zwischen 100 und 200 Milliarden Euro liegen.’/sl/bgf/DP/hbr

EZB-Direktor Mersch warnt vor OMT-Begrenzung

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Luxemburger EZB-Direktor Yves Mersch hat vor einer Begrenzung des Anleihekaufprogramms OMT gewarnt. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass das ‚Schwert an Schärfe‘ einbüße, sagte Mersch der ‚Börsen-Zeitung‘ (Mittwoch) mit Blick auf das im vergangenen September verkündete Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit dem OMT beschäftigt sich derzeit das Bundesverfassungsgericht, weil die EZB nach Auffassung von Kritikern damit ihr Mandat überschritten hat. Die EZB hatte unlängst einen rechnerischen Höchstbetrag von etwas mehr als einer halben Billion Euro genannt, der sich unter Berücksichtigung bestimmter Euroländer und Anleihelaufzeiten ergibt.

Um die Märkte zu überzeugen, bedürfe es einer ‚kontrollierten Unsicherheit‘, sagte Mersch. Formell habe das OMT keine Grenze. Diese dürfte es auch im Vorhinein nicht haben, da ansonsten die Märkte den Respekt vor der unbegrenzten Feuerkraft der Notenbank verlieren würden. Zugleich gebe es de facto eine Art natürlicher Beschränkung. ‚Da das Programm aber an harte Bedingungen geknüpft ist, gibt es logische Volumenbegrenzungen‘, sagte Mersch. Darüber könne und werde die EZB aber keine Angaben machen.

Ökonomisch hat sich das OMT-Programm laut Mersch bislang als effektiv erwiesen, weil sich das Wechselkursrisiko bei Euro-Staatsanleihen verflüchtigt habe. Zudem sei es effizient, da bisher noch keine Anleihen gekauft worden seien. Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht zeigte Mersch sich zuversichtlich. ‚Ohne dem unabhängigen Urteil der Verfassungsrichter vorweggreifen zu wollen, bin ich nach dem Auftakt der Verhandlungen in Karlsruhe weiter überzeugt, dass die Trennung zwischen dem notwendigen Ermessensspielraum bei Entscheidungen einer europäischen Institution und nationalem Verfassungsrecht gewahrt bleibt.’/bgf/hbr

US-Anleihen: Weitere Verluste – Fed-Spekulationen

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Dienstag weitere Kursverluste verzeichnet. Am Markt dominierten Spekulationen, die US-Notenbank Fed könne ihre Anleihekäufe bereits auf der Sitzung in der kommenden Wochen drosseln, erklärten Händler. Die Fed kauft derzeit Wertpapiere im Wert von 85 Milliarden Dollar pro Monat, um die Wirtschaft zu stützen. Wenn sie ihr Volumen vermindern würde, wäre mit steigenden Renditen zu rechnen.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,32 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 6/32 Punkte auf 99 6/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,16 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 9/32 Punkte auf 95 20/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,24 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 5/32 Punkte auf 90 18/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,38 Prozent./hbr/bgf

Bastei Lübbe kündigt Börsengang an

Der Buchverlag Bastei Lübbe hat heute angekündigt, im Oktober an die Börse gehen zu wollen. Nach der Umwandlung des Familienunternehmens in eine Aktiengesellschaft soll die Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen. Mit einer im Oktober 2011 begebenen Mittelstandsanleihe kann Bastei Lübbe bereits erste Erfahrungen am Kapitalmarkt vorweisen.Weiterlesen