PARIS (dpa-AFX) – Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat sich kritisch zu französischen Banken geäußert. Die großen Institute verschonten die Amerikaner in einer am Donnerstagabend veröffentlichten Stellungnahme aber. Grundsätzlich sehe sich der französische Bankensektor wachsenden industriellen Risiken ausgesetzt, hieß es. Die Abschwächung der Wirtschaft drücke auf die Umsätze und die jüngsten Reformen zwängten das Umfeld für Banken ein. Die Einstufung für die Großbanken BNP Paribas , Societe Generale und Credit Agricole bestätigten die Experten dennoch. Allerdings bleibt S&P dabei, dass in der Zukunft eine schlechtere Beurteilung der Kreditwürdigkeit möglich ist./he
Tagesarchiv: 20. Juni 2013
US-Anleihen erneut im Minus – Fed signalisiert Ende der Geldschwemme
NEW YORK (dpa-AFX) – Wie bereits am Vortag haben US-Staatsanleihen auch am Donnerstag deutliche Verluste verzeichnet. Seit Fed-Chef Ben Bernanke ein Ende der quantitativen Lockerung für Mitte 2014 signalisiert hatte, ist die Zehnjahresrendite um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Bis zuletzt kletterte sie auf den höchsten Stand seit Oktober 2011.
Zweijährige Anleihen sanken um 1/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,33 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 10/32 Punkte auf 98 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,32 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 20/32 Punkte auf 94 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,43 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren sanken um 1 24/32 Punkte auf 88 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,52 Prozent./edh/bgf/he
Umfrage/Union Investment: Aktienstimmung erhält Dämpfer
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Aktienstimmung in Deutschland hat einer Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment zufolge einen Dämpfer erhalten. Nachdem ein Großteil der privaten Anleger den Aktienmärkten noch im Vorquartal weitere Kurssteigerungen zugetraut habe, sei das Stimmungshoch inzwischen wieder abgeflacht. Aktuell gingen nur noch 30 Prozent von weiter steigenden Kursen aus, 29 Prozent glaubten an fallende Notierungen, 30 Prozent seien neutral eingestellt. Nach dem rasanten Aufschwung in den vergangenen Monaten sei dies kein Wunder, sagte am Donnerstag Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment.
Gedreht habe sich das Stimmungsbild auch mit Blick auf die Zinsentwicklung. Inzwischen rechne ein Drittel der Befragten mit leicht fallenden Zinsen – mehr als doppelt so viele wie im Vorquartal. An steigende Zinsen glaubten dagegen derzeit nur noch 14 Prozent. Die verbleibende Hälfte erwarte keine Änderung. ‚Es ist wichtig, dass Anleger eine klare Vorstellung von der Zinsentwicklung haben, weil dies unmittelbare Konsequenzen für ihre Anlagestrategie hat. Denn bei den anhaltenden Niedrigzinsen ist mit klassischen Spar- und Festgeldanlagen weiterhin keine auskömmliche Rendite zu erzielen‘, sagte Gay.
Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen./la/he
DGAP-News: Cloud No 7 GmbH: Immobilienanleihe Cloud No. 7: Mindestvolumen bereits gezeichnet
DGAP-News: Cloud No 7 GmbH / Schlagwort(e): Anleihe
Cloud No 7 GmbH: Immobilienanleihe Cloud No. 7: Mindestvolumen bereits
gezeichnet
20.06.2013 / 18:05
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Immobilienanleihe Cloud No. 7: Mindestvolumen bereits gezeichnet
– 6% Anleihe zur Finanzierung der Bauphase des Hotel- und Wohnturms in
Stuttgart
– Mindest-Zeichnungsvolumen von 25 Mio. Euro bereits erreicht
Stuttgart, 20. Juni 2013. Für die 6%-Mittelstandsanleihe der Cloud No. 7
GmbH (WKN/ISIN A1TNGG/DE000A1TNGG3) lagen schon am ersten Tag der
Zeichnungsfrist inklusive der Zeichnungen von institutionellen Investoren
Order über 25 Mio. Euro vor. Damit ist das Mindestvolumen der Anleihe
bereits erreicht.
Der Erwerb der Anleihe ist weiterhin möglich. Hierfür läuft die
Zeichnungsfrist über die Zeichnungsfunktionalität der Börse Stuttgart –
vorbehaltlich einer vorzeitigen Schließung – noch bis zum 1. Juli 2013. Die
Anleihe dient zur Finanzierung der Bauphase des 18-stöckigen Hotel- und
Wohnhochhauses ‚Cloud No. 7‘ im Zentrum Stuttgarts.
Das Wertpapier hat einen Festzins von 6,0 % p. a. und eine Laufzeit von
maximal 4 Jahren. Es ist mit einem Investmentgrade-Rating mit der Note BBB
(Creditreform Rating AG) ausgestattet.
Spätestens am 3. Juli 2013 soll die Handelsaufnahme im Segment Bondm der
Börse Stuttgart erfolgen.
Die Emission wird begleitet von der Donner & Reuschel AG und der equinet
Bank AG als Selling Agents. Die Cloud No. 7 GmbH wird bei der
Anleiheemission beraten durch Blättchen Financial Advisory GmbH, Stockheim
Media Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH sowie die Anwälte von GSK
Stockmann + Kollegen.
Nähere Informationen zur Anleihe erhalten Anleger unter der Anleihe-Hotline
0711 960 29 29 und auf der Anleihenwebseite www.cloudno7-anleihe.de
Über die Cloud No. 7 GmbH:
Die Cloud No 7 GmbH ist eine Projektgesellschaft zur Finanzierung der
Bauphase des gleichnamigen Immobilienprojektes. Direkt im Zentrum
Stuttgarts entstehen auf 18 Etagen ein First-Class-Hotel und exklusive
Wohnungen mit Weitblick. Für das Hotel besteht ein 20-jähriger Pachtvertrag
mit der Steigenberger Hotels AG, die in der Cloud No. 7 ein
designorientiertes First Class Hotel betreiben wird. Zur Errichtung des
Baus konnten eine Reihe namhafter und erfahrener Projektpartner gewonnen
werden. Die Cloud No. 7 GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Schwäbische
Wohnungs AG, Stuttgart, die als Projektentwickler schwerpunktmäßig in den
Bereichen Wohnen sowie Logistikzentren tätig ist und zur Dr. Aldinger &
Fischer Unternehmensgruppe gehört. Die Unternehmensgruppe Dr. Aldinger &
Fischer hat seit ihrer Gründung im Jahre 1985 ein Investitionsvolumen von
ca. 2,1 Mrd. EUR erfolgreich realisiert.
Pressekontakt:
Überregionale Medien, Fachmedien Immobilien, Anlegermedien:
Dr. Hubert Becker, Stockheim Media GmbH
Tel. 02 21 4 20 75 – 24 hb@stockheim-media.com
Regionalmedien Stuttgart:
Susanne Strübel
Tel. 07 11 5 17 22 15 s.struebel@t-online.de
Ende der Corporate News
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217466 20.06.2013
Deutsche Anleihen: Deutlich schwächer nach Fed-Kommentaren
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum frühen Abend um 0,93 Prozent auf 142,10 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um elf Basispunkte auf 1,663 Prozent.
Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an. Der Entzug von Liquidität hatte die Rentenmärkte weltweit unter Druck gebracht. In der Eurozone standen vor allem die Krisenländer besonders stark unter Druck. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Mittwochabend erstmals einen groben Zeitplan vorgegeben, in welchem Tempo das milliardenschwere Anleihekaufprogramm beendet werden könnte. Demnach könnte die Fed die Anleihekäufe bereits im laufenden Jahr vermindern und Mitte des kommenden Jahres ganz auslaufen lassen. Die nicht mehr so stark wachsende US-Liquidität dürfe auch die Nachfrage nach europäischen Anleihen dämpfen./jsl/he
US-Anleihen weiter unter Druck – Fed signalisiert Ende der Geldschwemme
NEW YORK (dpa-AFX) – Amerikanische Staatsanleihen haben auch am Donnerstag deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Seit Mittwochabend, als Fed-Chef Ben Bernanke ein Ende der quantitativen Lockerung für Mitte 2014 signalisiert hatte, ist die Zehnjahresrendite um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Bis zuletzt kletterte sie auf den höchsten Stand seit Oktober 2011. Am US-Aktienmarkt lagen die Future-Kontrakte vor der Eröffnung im Minus.
Zweijährige Anleihen sanken um 1/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,33 Prozent. Fünfjährige Anleihen verloren 9/32 Punkte auf 98 16/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,31 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 16/32 Punkte auf 94 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,42 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren sanken um 27/32 Punkte auf 89 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,47 Prozent./bgf/hbr
Deutsche Anleihen nach Fed-Kommentaren stark unter Druck
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,80 Prozent auf 142,29 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg zehn Basispunkte auf 1,66 Prozent.
Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an. Vor allem die Krisenländer standen massiv unter Druck. Am Mittwochabend hatte Bernanke die Finanzmärkte mit Äußerungen zum möglichen Zeitplan für die Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe in Aufruhr versetzt, mit denen die Fed die Wirtschaft anschieben will./hbr/jsl
DGAP-News: Hauptversammlung 2013 der Nabaltec AG in Amberg
DGAP-News: Nabaltec AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung
Hauptversammlung 2013 der Nabaltec AG in Amberg
20.06.2013 / 12:16
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Hauptversammlung 2013 der Nabaltec AG in Amberg
– Alle Beschlussvorschläge mit großer Zustimmung beschlossen
– Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr bestätigt
Schwandorf/Amberg, 20.06.2013 – Vorstand und Aufsichtsrat der Nabaltec AG
haben bei der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens in Amberg von den
Aktionären die Zustimmung für ihre Strategie und Ausrichtung des
Unternehmens erhalten. Alle zur Beschlussfassung stehenden
Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit angenommen. Neben den
Entlastungen für Vorstand und Aufsichtsrat und der Wahl des
Wirtschaftsprüfers wurde auch die Satzungsänderung bezüglich der
D&O-Versicherung von den Aktionären bestätigt. Der Vorschlag des
Vorstandes, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2012 auf neue Rechnung
vorzutragen und ihn somit im Unternehmen zu belassen, wurde ebenfalls von
den Aktionären angenommen.
Die Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr hat das Unternehmen erneut
bestätigt. Neben einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen
Prozentbereich erwartet die Geschäftsleitung eine EBIT-Marge auf dem Niveau
des Vorjahres. Insgesamt soll wieder über alle vier Quartale hinweg eine
stabile Aufwärtsentwicklung mit gleichzeitig guten Margen erreicht werden.
Johannes Heckmann, Vorstand der Nabaltec AG: ‚Wir befinden uns aktuell in
einem sehr volatilen und unvorhersehbaren Marktumfeld, die Anforderungen
des Marktes an uns steigen mit jedem Tag. Wir stellen uns dem ganz offensiv
und konnten bereits sowohl mit den Ergebnissen des Gesamtjahres 2012 als
auch mit denen des ersten Quartals 2013 erneut beweisen, dass wir hier den
richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir freuen uns, dass unsere Aktionäre
uns auch weiterhin in unserer Strategie und hinsichtlich unserer
Entscheidungen unterstützen und blicken positiv in die Zukunft.‘
Hinweis: Die Abstimmungsergebnisse der Hauptversammlung 2013 der Nabaltec
AG stehen ab dem 21. Juni 2013 unter www.nabaltec.de, Bereich Investor
Relations, zum Download zur Verfügung.
Über die Nabaltec AG:
Die Nabaltec AG mit Sitz in Schwandorf ist ein mehrfach ausgezeichnetes,
innovatives Unternehmen der chemischen Industrie. Auf der Basis von
Aluminiumhydroxid (ATH) und Aluminiumoxid sowie anderen mineralischen
Rohstoffen entwickelt, produziert und vertreibt Nabaltec hochspezialisierte
Produkte in den Unternehmensbereichen ‚Funktionale Füllstoffe‘ und
‚Technische Keramik‘ im industriellen Maßstab. Die Produktpalette des
Unternehmens umfasst unter anderem halogenfreie, flammhemmende Füllstoffe
und umweltfreundliche Additive für die Kunststoffindustrie. Flammhemmende
Füllstoffe werden beispielsweise bei Kabeln in Tunneln, Flughäfen,
Hochhäusern und elektronischen Geräten eingesetzt, während Additive
schwermetallhaltige Stabilisatoren in der PVC-Verarbeitung ersetzen.
Darüber hinaus produziert Nabaltec Ausgangsstoffe zum Einsatz in der
technischen Keramik, der Feuerfestindustrie und der Katalyse. Die Produkte
des Unternehmensbereichs ‚Funktionale Füllstoffe‘ enthalten im Gegensatz zu
halogenierten, flammhemmenden Füllstoffen keine gesundheitsgefährdenden
Substanzen und müssen nicht gesondert entsorgt werden. Vielmehr vermindern
die flammhemmenden Füllstoffe des Unternehmens im Brandfall sogar die
Entwicklung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Rauchgasen. Nabaltec ist
mit Produktionsstandorten in Deutschland und den USA vertreten. Ziel ist
es, durch Kapazitätsausbau, weitere Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie
gezielte Erweiterungen der Produktpalette die eigene Marktposition weiter
auszubauen. Mit seinen Spezialprodukten strebt das Unternehmen die führende
Position im jeweiligen Marktsegment an.
Kontakt:
Heidi Wiendl
Nabaltec AG
Telefon: 09431 53-202
Fax: 09431 53-260
E-Mail: InvestorRelations@nabaltec.de
Frank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Telefon: 089 8896906-14
Fax: 089 8896906-66
E-Mail:
frank.ostermair@better-orange.de
Ende der Corporate News
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Nabaltec AG
Alustraße 50-52
92421 Schwandorf
Deutschland
Telefon: +49 9431 53-0
Fax: +49 9431 53-260
E-Mail: info @nabaltec.de
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ISIN: DE000A0KPPR7, DE000A1EWL99
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Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart;
Frankfurt in Open Market (Entry Standard)
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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217255 20.06.2013
STICHWORT: Die quantitative Lockerung der US-Notenbank seit der Krise
FRANKFURT (dpa-AFX) – Die amerikanische Notenbank hat in Reaktion auf die Finanzkrise 2008 nicht nur ihren Leitzins auf ein historisches Tief nahe null Prozent reduziert. Sie intervenierte zudem ab Spätherbst 2008 in mehreren Runden an den Märkten für amerikanische Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere (MBS). Gegenwärtig hält die Fed derartige Wertpapiere im Wert von 3,1 Billionen Dollar. Die Bilanzsumme der Fed hat sich verglichen mit Vorkrisenzeiten infolgedessen mehr als verdreifacht.
Vorrangiges Ziel der Anleihekäufe ist es, die langfristigen Zinssätze zu verringern und damit die Finanzierungsbedingungen für die Binnenwirtschaft zu verbessern. Das soll die Konjunktur beleben. Am Mittwoch äußerte sich Fed-Chef Ben Bernanke erstmals konkret zum Ausstieg. Demnach könnten die Anleihekäufe im späteren Jahresverlauf 2013 reduziert und Mitte 2014 komplett eingestellt werden. Nachfolgend finden sich die einzelnen Runden des ‚Quantitative Easing‘ (QE) in chronologischer Reihenfolge:
QE1: Im November 2008 beginnt die Fed in einer ersten Welle, mit Hyptheken besicherte Wertpapiere im Wert von 600 Milliarden Dollar zu kaufen. Bereits im März 2009 werden die MBS-Käufe um 750 Milliarden Dollar erhöht. Zudem greift die Fed in den Markt für amerikanische Staatsanleihen mit 300 Milliarden Dollar ein. In der Folge schwillt die Bilanz der Fed von etwa 800 Milliarden Dollar vor der Krise auf mehr als zwei Billionen Dollar Mitte 2010 an.
QE2: Nachdem sich die US-Konjunktur nicht wie von der Fed erhofft erholt, beschließt sie im November 2010 eine zweite Runde von Anleihekäufen. Damit nimmt sie zusätzliche Staatsanleihen im Wert von 600 Milliarden Dollar in ihre Bücher. Das Programm endet im Juni 2011.
‚Operation Twist‘: Als quasi mildere Form von QE beschließt die Fed im September 2011 ein Programm, mit dem sie die durchschnittliche Laufzeit der von ihr gehaltenen Wertpapiere erhöht. Dazu verkauft sie kurzlaufende Staatsanleihen und erwirbt längerlaufende Titel. Das Volumen dieses Tauschs beläuft sich auf 45 Milliarden Dollar pro Monat und insgesamt 400 Milliarden Dollar. Mit dem Schritt soll das Renditeniveau in den längeren Laufzeiten zusätzlich gedrückt werden, um die Konjunktur anzuschieben.
QE3: Im September 2012 folgt die dritte Runde von Anleihekäufen. Erstmalig wird das Programm zeitlich und im Volumen unbefristet ausgestaltet. Unter QE3 kauft die Fed noch heute Hypothekenpapiere im Wert von monatlich 40 Milliarden Dollar. Im Dezember 2012 werden die Käufe anlässlich der auslaufenden ‚Operation Twist‘ auf amerikanische Staatsanleihen ausgeweitet. Seither nimmt die Fed pro Monat Treasuries im Wert von 45 Milliarden Dollar vom Markt. Zusammen mit den MBS-Käufen ergibt sich eine Summe von 85 Milliarden Dollar je Monat./bgf/jsl
Spanien muss höhere Zinsen für zehnjährige Schulden zahlen
MADRID (dpa-AFX) – Die Aussicht auf ein Ende der Geldschwemme in den USA macht sich auch in Spanien bemerkbar. Am Donnerstag musste das Land deutlich höhere Zinsen für zehnjährige Schulden zahlen, wie aus Daten der spanischen Notenbank hervorgeht. Bei einer Aufstockung von Staatsanleihen mit Fälligkeit 2023 stieg die Rendite verglichen mit einer ähnlichen Auktion Anfang Juni um 0,25 Prozentpunkte auf 4,77 Prozent.
Der Renditeanstieg ergibt sich zu einem Großteil aus der Entwicklung in den letzten Wochen, als sich eine nahende Straffung der amerikanischen Geldpolitik abzeichnete. Am Mittwochabend hatte Fed-Chef Ben Bernanke diese Erwartungen bestätigt und ein Ende der Geldschwemme bis Mitte 2014 in Aussicht gestellt. Weltweit stehen deswegen die Anleihemärkte unter starkem Druck.
Zusammen mit zwei weiteren Anleihen, die 2018 und 2021 fällig werden, nahm Spanien insgesamt 4,02 Milliarden Euro auf. Das war etwas mehr als geplant. Die Nachfrage blieb hoch, war allerdings etwas schwächer als Anfang Juni./bgf/hbr
DGAP-News: Ekosem-Agrar GmbH: Größter Milchproduzent Russlands steigert Gewinn in 2012 deutlich
DGAP-News: Ekosem-Agrar GmbH / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Ekosem-Agrar GmbH: Größter Milchproduzent Russlands steigert Gewinn in
2012 deutlich
20.06.2013 / 09:24
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Ekosem-Agrar GmbH: Größter Milchproduzent Russlands steigert Gewinn in 2012
deutlich
– Betriebsleistung +22 % auf 108,2 Mio. Euro
– Operatives Ergebnis +42 % auf 17,2 Mio. Euro
– Positiver Ausblick für das Geschäftsjahr 2013
Walldorf, 20. Juni 2013 – Die Ekosem-Agrar GmbH, deutsche
Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten
Unternehmensgruppe Ekoniva, hat ihren profitablen Wachstumskurs im Jahr
2012 fortgesetzt. ‚Wir sind mit der Entwicklung im Jahr 2012 sehr
zufrieden‘, sagt Stefan Dürr, Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter
der Unternehmensgruppe. ‚Wir haben in den vergangenen Jahren kräftig in den
Ausbau unserer Milchkuhherde, moderne Stallanlagen, Melktechnik und
Ackerland investiert. Die deutliche Ertragssteigerung in 2012 zeigt, dass
wir auf einem sehr guten Weg sind.‘ Der Milchkuhbestand nahm im Jahr 2012
von 11.700 auf 15.500 Tiere zu. Das entspricht einer Steigerung um 33 %.
Die Gesamtfläche der Unternehmensgruppe erhöhte sich im Jahresverlauf von
159.000 auf 176.000 Hektar, wovon sich zum Bilanzstichtag eine Fläche von
94.000 Hektar im Eigentum der Gesellschaft befand.
Das Wachstum des Milchkuhbestands und der Fläche wirkte sich sehr positiv
auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung von Ekosem-Agrar aus. Nach erfolgter
Umstellung des Geschäftsjahres beziehen sich die folgenden Vergleichszahlen
auf das Kalenderjahr 2011. Der Konzernumsatz hat sich im Vergleich zum
Vorjahr um 47 % auf 72,3 Mio. Euro kräftig erhöht. Die für
Landwirtschaftsunternehmen wichtige Betriebsleistung – sie beinhaltet neben
dem Umsatz auch Bestandsveränderungen, biologische Vermögenswerte und
sonstige betriebliche Erträge – ist um 22 % auf 108,2 Mio. Euro gestiegen.
Die Wachstumstreiber waren die beiden Kerngeschäftsfelder: Bei der
Milchproduktion hat die Gruppe die tägliche Milchleistung von 186 Tonnen
Ende 2011 auf 269 Tonnen gesteigert. So hat Ekosem-Agrar im Jahr 2012
insgesamt rund 84,1 Mio. Liter Milch produziert (Vorjahr: 52,3 Mio. Liter)
und zu einem durchschnittlichen Preis von rund 39,8 Eurocent verkauft. Der
Umsatz aus dem Milchverkauf erhöhte sich um 41 % auf 32,2 Mio. Euro.
Aufgrund der guten Ernte und dem hohen Preisniveau legten die Erlöse aus
dem Verkauf von pflanzlichen Agrarprodukten um 84 % auf 31,3 Mio. Euro zu.
Zudem hat die Gruppe mit der Veräußerung von Mastbullen und Schlachtkühen
rund 6,3 Mio. Euro umgesetzt (Vorjahr: 4,9 Mio. Euro).
Die Erträge im Geschäftsjahr 2012 legten ebenfalls auf allen Ebenen
deutlich zu: So stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) um 47 % auf 32,9 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte
sich um 42 % auf 17,2 Mio. Euro und der Jahresüberschuss vervielfachte sich
von 0,9 Mio. Euro auf rund 6,2 Mio. Euro.
Weiteres Wachstum für 2013 geplant
Ekosem-Agrar ist weiter auf Wachstumskurs und baut seine Führungsposition
im russischen Milchmarkt kontinuierlich aus. Das belegen die Zahlen per
Ende Mai 2013: Mit einem Bestand von 16.830 Milchkühen produziert die
Unternehmensgruppe inzwischen rund 346 Tonnen Milch pro Tag, ein Plus von
29 % gegenüber dem Jahresende 2012. Damit steigt die Milchleistung deutlich
überproportional zum Herdenwachstum. Der Preis je Liter Milch liegt mit
41,5 Eurocent über dem hohen Niveau des Vorjahres. Auch die
landwirtschaftliche Nutzfläche der Gruppe wächst weiter und lag Ende Mai
mit rund 186.000 Hektar – davon 101.000 Hektar Eigentum – deutlich über dem
Jahresendwert 2012.
Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer und CFO der Ekosem-Agrar GmbH: ‚Auch wenn
in der Landwirtschaft noch wichtige Monate bevorstehen, sind wir auf Basis
der Entwicklung in den ersten fünf Monaten des Jahres zuversichtlich,
unseren profitablen Wachstumskurs weiter fortsetzen zu können. Wichtig ist,
dass wir inzwischen eine Herdengröße erreicht haben, mit der wir auch
organisch – also ohne den Import von Jungtieren – solide wachsen können.‘
Bis zum Jahresende 2013 soll die Anzahl der Milchkühe auf über 20.000
steigen.
Der vollständige Konzernabschluss der Ekosem-Agrar-Gruppe wird Ende Juni
veröffentlicht.
Wichtige operative Kennzahlen im Überblick:
31.12.2011 31.12.2012 31.03.2013 31.05.2013
Gesamtfläche 159.000 ha 176.000 ha 182.500 ha 186.000 ha
davon Eigentum 72.900 ha 94.000 ha 97.600 ha 101.000 ha
Anzahl Milchkühe 11.700 15.500 16.500 16.800
Milchleistung pro Tag 186 Tonnen 269 Tonnen 332 Tonnen 346 Tonnen
Über Ekosem-Agrar
Die Ekosem-Agrar GmbH, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der
Ekoniva Gruppe, eines der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einem
Bestand von über 41.000 Rindern und einer durchschnittlichen Milchleistung
von über 346 Tonnen pro Tag ist die Gesellschaft größter Milchproduzent des
Landes. Die Gruppe verfügt über eine landwirtschaftliche Nutzfläche von
rund 186.000 Hektar und zählt darüber hinaus zu den führenden
Saatgutherstellern Russlands. Als drittes Standbein wird derzeit das
Geschäft mit Premium-Rindfleisch aufgebaut. Gründer und Geschäftsführer des
Unternehmens ist Stefan Dürr, der seit Ende der 80er Jahre in der
russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren Modernisierung in den letzten
zwei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Für seine Verdienste um den
deutsch-russischen Agrar-Dialog wurde er 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe ist mit rund 3.100 Mitarbeitern an
sechs Standorten in Russland vertreten. Ekosem-Agrar hat im Geschäftsjahr
2012 eine Betriebsleistung von 108,2 Mio. Euro und ein EBIT von 17,2 Mio.
Euro erwirtschaftet. Weitere Informationen unter: www.ekosem-agrar.de
Kontakt
Irina Schwachhofer
Ekosem-Agrar GmbH
Johann-Jakob-Astor-Str. 49
69190 Walldorf
T: +49 (0) 6227 8890 300
E:irina.schwachhofer@
ekosem-agrar.de
Presse / Investor Relations
Fabian Lorenz
IR.on AG
T: +49 (0) 221 9140 974
E: fabian.lorenz@ir-on.com
Ende der Corporate News
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Ekosem-Agrar GmbH
Johann-Jakob-Astor-Str. 49
69190 Walldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)6227 358 59 33
Fax: +49 (0)6227 358 59 18
E-Mail: info@ekosem-agrar.de
Internet: www.ekosem-agrar.de
ISIN: DE000A1MLSJ1, DE000A1R0RZ5
WKN: A1MLSJ, A1R0RZ
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
Stuttgart (bondm); Frankfurt in Open Market
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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217310 20.06.2013
Deutsche Anleihen starten deutlich schwächer
FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel zum Handelsstart um 0,99 Prozent auf 142,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um gut elf Basispunkte auf 1,67 Prozent. Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an.
Am Mittwochabend hatte Bernanke die Finanzmärkte mit Äußerungen zum möglichen Zeitplan für die Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe in Aufruhr versetzt, mit denen die Fed die Wirtschaft anschieben will. Sollten die Konjunkturdaten wie erwartet ausfallen, sei eine erste Reduzierung der Käufe ’später in diesem Jahr‘ möglich. In der Folgezeit könnten sie schrittweise verringert und Mitte 2014 komplett eingestellt werden.
Experten rechnen am Donnerstag mit hohen Schwankungen am deutschen Anleihemarkt. Nach der US-Notenbank Fed rückt eine Flut an Konjunkturdaten in den Fokus. China machte am Morgen den Anfang mit schwachen Stimmungswerten aus der Industrie. In der Eurozone stehen die Einkaufsmanagerumfragen an, in den USA werden ebenfalls Stimmungsindikatoren sowie Zahlen vom Arbeits- und Häusermarkt erwartet. Außerdem versteigern Spanien und Frankreich Staatsanleihen. Beide müssen mit steigenden Zinsen rechnen./hbr/bgf
„Erstrangig besicherte Immobilienanleihe“