US-Anleihen: Schwäche setzt sich fort

NEW YORK (dpa-AFX) – US-amerikanische Staatsanleihen haben nach einem Tag Unterbrechung zur Wochenmitte ihre jüngste Schwäche fortgesetzt. Die Rendite für Rentenpapiere mit zehnjähriger Laufzeit erreichte den höchsten Stand seit vierzehn Monaten, nachdem eine Auktion frischer US-Papiere im Volumen von 21 Milliarden US-Dollar auf die geringste Nachfrage seit August 2012 gestoßen war. Belastend wirkt weiter die Sorge vor einem geringeren Tempo der US-Notenbank bei ihren Anleihekäufen.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,33 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 6/32 auf 99 9/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,15 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren um 13/32 auf 95 22/32 Punkte. Ihre Rendite errechnete sich bei 2,24 Prozent. Für Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren ging es um 1 6/32 nach unten auf 90 19/32 Punkte. Das entspricht einer Rendite von 3,38 Prozent./ag/jha/

Deutsche Anleihen mit moderaten Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch etwas fester tendiert. Der Abwärtstrend seit Wochenbeginn konnte damit vorerst gestoppt werden. Händler sprachen allerdings von einer Gegenbewegung ohne fundamentale Gründe. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Abend um 0,09 Prozent auf 142,86 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,59 Prozent.

Die Verhandlung über die Euro-Rettungspolitik vor dem Bundesverfassungsgericht beeindruckte Anleger offenbar auch am zweiten Tag wenig. Auch datenseitig gab es wenig Impulse. Nach Angaben des Statistikamtes Eurostat konnten die Industrieunternehmen des Euroraums ihre Produktion im April zum dritten Mal in Folge steigern, wenn auch nur leicht.

Am Primärmarkt deutet der Trend weiter in Richtung steigender Renditen. Sowohl Italien als auch Deutschland mussten zur Wochenmitte höhere Zinsen für frisches Geld bieten. Massiv unter Druck blieben am Sekundärmarkt griechische Staatspapiere. Neben gescheiterten Privatisierungsplänen sorgten Nachrichten über ein Misstrauensvotum gegen die Regierung in Athen und die andauernde Befürchtung weiterer Umschuldungen für Unsicherheit./hbr/jha/

Semper idem Underberg: Guter Start ins neue Geschäftsjahr

(DGAP-Media / 12.06.2013 / 17:17)

Semper idem Underberg:
Guter Start ins neue Geschäftsjahr

Rheinberg, 12. Juni 2013. Die Semper idem Underberg GmbH berichtet heute
über einen sehr guten Start in das neue Geschäftsjahr 2013/14, in dem
Haupt-Eigenmarken wie Underberg (+ 16 %) und Asbach (+ 33,5 %) bereits
zweistellig wachsend gestartet sind.

Auch das von Underberg zusammen mit Rémy Cointreau, einem der weltweit
bedeutendsten Spirituosenanbietern, in Deutschland gegründete
Vertriebs-Joint Venture ‚Diversa‘ meldet für sein gesamtes
Vertriebssortiment – bestehend aus den Eigenmarken der beiden
Gesellschafter Underberg und Rémy Cointreau sowie einer ganzen Reihe
bedeutender Distributionsmarken – mit einem Plus von über 5 % zum Vorjahr
einen guten Start.

Einen positiven Beitrag dazu leistete auch die Distributionsübernahme der
griechischen Premium-Marke ‚Ouzo of Plomari‘, die zum 1. Januar 2013
erfolgreich ins Sortiment aufgenommen wurde. Ab dem 1. Juli dieses Jahres
wird die Diversa zusätzlich die bekannte Tequila Marke ‚Cuervo‘
vertreiben, die sie vom weltgrößten Spirituosenhaus Diageo übernehmen wird.
‚Diese Stärkung unseres Portfolios wird uns weiteren Auftrieb geben‘, heißt
es dazu seitens des Unternehmens.

‚Eine weitere Aufstockung der Underberg-Anleihe kommt für uns nicht
infrage‘, erklärt Wilfried Mocken, Generalbevollmächtigter der
Underberg-Gruppe, der weiter darauf hinweist, dass der Jahresabschluss für
das Geschäftsjahr 2012/13 fristgerecht, d. h. bis spätestens 30. September
2013 veröffentlicht werden wird.

Über die Semper idem Underberg GmbH:
Die Semper idem Underberg GmbH ist die deutsche Hauptgesellschaft der
Underberg-Gruppe, deren Keimzelle bereits vor 165 Jahren gegründet wurde.
Vom Sitz der Gesellschaft in Rheinberg (NRW) aus werden die
Premium-Spirituosen des Hauses vermarktet, allen voran Underberg und
Asbach. Aber auch mit seinen Marken Pitú (für Pitúrinha – die
Premium-Caipirinha), XUXU, Grasovka und Riemerschmid ist das Haus
erfolgreich am Markt etabliert.

Kontakt Unternehmen:
Semper idem Underberg GmbH
Wilfried Mocken
Generalbevollmächtigter
Tel: +49 (0) 2843 920 – 477
Fax: +49 (0) 2843 920 – 218
service@underberg.com

Ende der Pressemitteilung

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Emittent/Herausgeber: Semper idem Underberg GmbH
Schlagwort(e): Unternehmen

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216149 12.06.2013

ANALYSE/Pictet: Weiter Vorsicht bei Aktien – Europa und China als Risiko

FRANKFURT (dpa-AFX) – Trotz der Kursrally in den vergangenen Monaten ist bei Aktien weiter Vorsicht geboten. ‚Ein zusätzlicher deutlicher Anstieg der Märkte erfordert erkennbare Anzeichen für ein positiveres wirtschaftliches Umfeld‘, sagte Alfred Roelli, Sprecher für Finanzanalyse bei der Schweizer Privatbank Pictet, am Mittwoch in Frankfurt.

In Europa sei die Lage unverändert schwierig, fuhr der Experte fort. ‚Der Euroraum ist weiterhin instabil und bleibt ein Problemfall.‘ Insbesondere in Frankreich sei die Krise noch nicht vorbei.

Zudem stiegen in den Schwellenländern die Risiken. Angesichts der niedrigeren Zinsen nehme die Verschuldung auf Firmen- und Staatsebene wieder zu, sagte Roelli. Sorgen bereitet dem Experten vor allem China: ‚Das industrielle Wachstum schwächt sich ab, die Bautätigkeit aber nimmt weiter zu. Das ist ungesund.‘ Insgesamt jedoch blieben die Emerging Markets auf Wachstumskurs.

Positiv stimme dagegen die Entwicklung in den Vereinigten Staaten. ‚Die USA bleiben die Lokomotive der Weltwirtschaft‘, meinte der Pictet-Fachmann. Die Amerikaner hätten ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Rest der Welt zum Teil wieder erreicht. Der Nachholbedarf auf dem Immobilienmarkt gebe der Wirtschaft nun anhaltende Impulse und sorge für ein andauerndes Beschäftigungswachstum.

Sollte der Weltkonjunkturzyklus dank des Rückenwindes aus den USA eindeutig nach oben drehen, sei mit einem Anstieg der Aktienmärkte und insbesondere der zyklischen Werte zu rechnen, sagte Roelli: ‚Die Anzeichnen verdichten sich, dass die Märkte nach über fünf Jahren von einem Krisenregime zu einem von fundamentalen Faktoren getriebenen Regime zurückkehren.‘ So rückten die Unternehmensgewinne immer mehr in den Fokus der Investoren und die Schuldenkrise in den Hintergrund. Die Bilanzen der Firmen seien wieder in der Nähe des Vorkrisen-Niveaus.

Derzeit seien die Anleger insgesamt immer noch stärker an den festverzinslichen Werten als an Aktien interessiert. Die liege daran, dass Anleihen als eher sicher gelten. Die jüngsten Zuflüsse, die die Aktienmärkte so stark nach oben getrieben hätten, tauchten in den Statistiken als ‚Ausreißer‘ auf. Von einem eindeutigen Stimmungsumschwung könne noch keine Rede sein. ‚Das könnte ein Hinweis darauf sein, was uns noch bevorsteht, wenn die Masse der Anleger auf den fahrenden Zug aufspringt‘, hieß es./la/rum

US-Anleihen eröffnen etwas schwächer

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Mittwoch mit moderaten Kursverlusten am langen Ende eröffnet. Mangels wichtiger Konjunkturdaten bleibt die Frage nach dem künftigen Kurs der US-Notenbank Fed eine Woche vor der nächsten Sitzung der Währungshüter das dominierende Thema am Markt. Spekulationen über eine Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe, mit denen die Fed das Wachstum zu stützen versucht, reißen nicht ab.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 27/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,32 Prozent. Fünfjährige Anleihen verharrten bei 99 15/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,11 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 96 2/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,19 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 5/32 Punkte auf 91 17/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,32 Prozent./hbr/kja

Deutsche Anleihen tendieren etwas fester

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre seit Wochenbeginn eingefahrenen Verluste etwas reduzieren können. Händler sprachen von einer typischen Gegenbewegung ohne entscheidende fundamentale Gründe. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,08 Prozent auf 142,86 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank leicht auf 1,59 Prozent.

Datenseitige Impulse blieben am Mittwoch eng begrenzt. Zahlen zur Industrieproduktion im Währungsraum riefen allenfalls moderate Reaktionen hervor. Nach Angaben des Statistikamtes Eurostat konnten die Industrieunternehmen des Euroraums ihren Ausstoß im April zum dritten Mal in Folge steigern, wenn auch nur leicht. Im Jahresvergleich bremste sich der Sinkflug sichtlich ab. Unterdessen mussten sowohl Italien als auch Deutschland höhere Renditen für frisches Geld zahlen.

Vor dem Bundesverfassungsgericht ging die Anhörung zum Rettungskurs der EZB in die zweite Runde. Mehrere Sachverständige, unter ihnen ZEW-Präsident Clemens Fuest und Ifo-Chef Hans-Werner Sinn, äußerten sich kritisch zum Anleiheprogramm der Notenbank. Eine Entscheidung des Gerichts wird erst im Herbst erwartet./bgf/stk

Karlie Group begibt Anleihe im Entry Standard

Die auf Heimtierbedarf spezialisierte Karlie Group emittiert eine Anleihe. Ab dem 18. Juni können Investoren den Bond, der mit einem 6,75%igen Kupon und einer fünfjährigen Laufzeit ausgestattet ist, zeichnen. Nach Ende der Zeichnungsfrist ist die Notierungsaufnahme in den Frankfurter Entry Standard geplant. Mit diesem Schritt will Karlie bis zu 30 Mio. EUR einsammeln. Begleitet wird die Transaktion als Sole Bookrunner von Viscardi.  Weiterlesen

Über den Wolken: Anleihe von Cloud No. 7

Die Objektgesellschaft Cloud No. 7 begibt eine Unternehmensanleihe. Mit diesem Schritt wollen die Stuttgarter bis zu 35 Mio. EUR einsammeln. Die Anleihe ist mit einem Kupon von 6,0% und einer Laufzeit von vier Jahren ausgestattet.  Von Creditreform wurde die Gesellschaft mit einem BBB bewertet. Die Zeichnungsfrist beginnt am 20. Juni und soll voraussichtlich bis zum 1. Juli gehen. Danach ist die Notierungsaufnahme im Stuttgarter Bondm geplant. Weiterlesen

Deutschland: Zinskosten steigen auf höchsten Stand seit über einem Jahr

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Bund muss bei der Schuldenaufnahme wieder höhere Zinsen zahlen. Bei einer Aufstockung zweijähriger Schatzanweisungen mit einem Kupon von null Prozent stieg die Rendite am Mittwoch auf 0,18 Prozent, wie die Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der höchste Zins in dieser Laufzeit seit März 2012. Der Anstieg erfolgt von historisch niedrigem Niveau aus und in einem Umfeld weltweit steigender Renditen. Der Bund nahm insgesamt 4,04 Milliarden Euro auf, die Nachfrage nach den Papieren blieb hoch./bgf/hbr

Italiens Zinskosten steigen wieder

ROM (dpa-AFX) – Das in der Rezession steckende Euroland Italien muss für frisches Geld wieder höhere Zinsen bieten. Bei einer Versteigerung neuer Schuldtitel mit einjähriger Laufzeit stieg die Rendite am Mittwoch auf 0,96 Prozent, wie aus Zahlen der italienischen Notenbank hervorgeht. Das ist der höchste Zins seit März. Bei einer Versteigerung Mitte Mai hatte der Zins noch 0,26 Prozentpunkte niedriger gelegen. Der Zinsanstieg erfolgt allerdings in einem Umfeld weltweit steigender Renditen. Dank einer stärkeren Nachfrage nahm Italien wie geplant sieben Milliarden Euro auf./bgf/hbr

Indexanbieter MSCI senkt Griechenland auf Schwellenland-Status

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der amerikanische Anbieter von Marktindizes MSCI sieht den Euro-Krisenstaat Griechenland nicht mehr als entwickeltes Industrieland. Der entsprechende Aktienindex ‚MSCI Greece‘ sei auf den Status ‚Schwellenländermarkt‘ abgestuft worden, teilte MSCI am späten Dienstagabend in New York mit. Der griechische Finanzmarkt genüge derzeit nicht den Anforderungen, die an die Kategorie ‚Entwickelte Märkte‘ zu stellen seien, lautet die Begründung. Griechische Aktien und Staatsanleihen reagierten am Mittwoch mit Verlusten.

Griechenland ist das erste Land überhaupt, dessen Aktienindex bei MSCI den Status eines entwickelten Marktes verliert. Der griechische Aktienmarkt zählt zu den weltweit schwächsten Börsen der letzten Jahre. Seitdem Athen im Jahr 2010 den Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten verloren hat und von seinen Euro-Partnern finanziell gestützt werden musste, ist die griechische Wirtschaft massiv geschrumpft. Zuletzt hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Debatte um zusätzliche finanzielle Erleichterungen neu entflammt. Seither stehen Staatsanleihen des Landes wieder unter Druck./bgf/hbr

German Pellets: Konzernumsatz 2012 nahezu verdoppelt

Der Hersteller von Holzpellets German Pellets konnte seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2012 deutlich steigern. Basierend auf den vorläufigen Geschäftszahlen verdoppelte sich der Umsatz nahezu von 286 Mio. auf 519 Mio. EUR. Auch beim EBITDA legte das Unternehmen von 10 Mio. EUR auf fast 40 Mio. zu, das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf knapp 24 Mio. EUR. Weiterlesen

DGAP-News: German Pellets steigert Konzernumsatz 2012 auf über 500 Mio. Euro

DGAP-News: German Pellets GmbH / Schlagwort(e): Jahresergebnis
German Pellets steigert Konzernumsatz 2012 auf über 500 Mio. Euro

12.06.2013 / 09:00

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Pelletproduzent weiter auf Erfolgskurs / EBITDA-Ergebnis wächst um 10 Mio.
Euro auf 39,6 Mio. Euro

Wismar, 12. Juni 2013: Die German Pellets GmbH, weltweit größter Hersteller
von Holzpellets, hat ihre führende Position im Geschäftsjahr 2012
ausgebaut. Auf Basis vorläufiger Zahlen legte der Konzernumsatz von 286
Mio. Euro auf 519 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich auf 39,6 Mio. Euro (2011: 29,6 Mio.
Euro), das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 8 Mio. Euro auf 23,4 Mio.
Euro.

Die positive Geschäftsentwicklung basiert auf der hohen Nachfrage nach
Holzpellets in nahezu allen westeuropäischen Ländern. Zweistellige
Zuwachsraten bei Pelletheizungen und Pelletöfen haben zu einer steigenden
Nachfrage nach Holzpellets im Privatverbrauchermarkt geführt. Deutlich
zugelegt hat auch das Segment gewerbliche Kunden, beispielsweise zur
Wärmeversorgung von Wohnungsgesellschaften, Kliniken und
Industriebetrieben. Daneben ist der Kraftwerksmarkt aufgrund der Zunahme
von Biomassekraftwerken in Großbritannien, die aus Holzpellets Strom und
Wärme erzeugen, als Wachstumstreiber zu nennen. Ebenso trug die Übernahme
der österreichischen Glechner-Gruppe zum 1. Januar 2012 zum Umsatzwachstum
bei. Mit dem Erwerb der Glechner-Gruppe baute German Pellets seine
Produktions- und Vertriebskapazitäten im wichtigen Pelletmarkt Österreich
aus. Insgesamt konnte German Pellets seine führende Stellung auf den
Absatzmärkten in Westeuropa im abgelaufenen Geschäftsjahr ausweiten.
Erstmals wurde auch die zur Jahresmitte 2011 übernommene FireStixx
Holz-Energie GmbH zu 100 % konsolidiert.

‚Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2012 hat unsere
Erwartungen erfüllt. Unser Vertriebsnetz und damit der Absatz in den
Kernmärkten Deutschland, Österreich, Dänemark, Italien und Belgien sind
schneller gewachsen als erhofft. Mit dem Kraftwerksmarkt in Großbritannien
ist ein weiterer wichtiger Markt dazugekommen. Gleichzeitig sorgen wir mit
dem Ausbau der Produktionskapazität in den USA für eine sichere Versorgung
mit Pellets‘, sagt Peter H. Leibold, geschäftsführender Gesellschafter der
German Pellets GmbH.

Positiver Ausblick für die Pelletbranche

Der globale Pelletmarkt bietet weiterhin gute Wachstumschancen. Die Pöyry
Management Consulting geht davon aus, dass die Pelletnachfrage um
durchschnittlich knapp 15 % p.a. auf 58 Mio. Tonnen im Jahr 2020 wächst.
Wichtige Treiber im Privatkundenbereich sind der Preisvorteil von Pellets
gegenüber fossilen Brennstoffen (bis zu 40 % gegenüber Öl und Gas) und der
Trend zu einer nachhaltigen, krisensicheren Wärmeversorgung. Die hohe Zahl
alter und ineffizienter Heizungen, die in den nächsten Jahren in Westeuropa
ausgetauscht werden müssen, wird den Holzpelletmarkt weiter befeuern.
Beispiel Deutschland: Mehr als 3 Mio. Heizungen sind älter als 24 Jahre und
haben geringe Wirkungsgrade.

Im Segment mittelgroße Kunden (Industrie und Gewerbe) hält der Ausbau der
installierten Holzpelletfeuerungsanlagen weiter an. Darüber hinaus stellen
große Energieversorger in Europa, vor allem in Großbritannien, vermehrt
ihre Kraftwerke komplett auf Pellets um bzw. planen dies.

Insgesamt geht German Pellets für das laufende Geschäftsjahr von einer
Fortsetzung des Wachstumskurses aus. Strategische Bedeutung kommt den von
German Pellets in den US-amerikanischen Werken produzierten Mengen zu. Sie
werden dazu beitragen, den Pelletbedarf in Europa zu decken. Das erste Werk
in Texas wird derzeit in Betrieb genommen. Mit dem Bau eines zweiten Werkes
im holzreichen Bundesstaat Louisiana wird in Kürze begonnen. Für beide
Werke wurden bereits langfristige Lieferverträge mit europäischen
Energieversorgern geschlossen.

Der vollständige Konzernabschluss der German Pellets-Gruppe wird Ende Juni
2013 veröffentlicht.

Über die German Pellets GmbH
Die German Pellets GmbH wurde 2005 in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)
gegründet und hat sich zum weltweit größten Hersteller von Holzpellets
entwickelt. German Pellets produziert an 15 Standorten in Deutschland,
Österreich und den USA Holzpellets sowie Produkte für die Tierhygiene.
Holzpellets sind aus Spänen gepresste Holzstäbchen. Dieser erneuerbare
Energieträger bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten – in
Privathaushalten, Industrie und Gewerbe sowie in Kraftwerken zur Produktion
von Strom und Wärme.

Pressekontakt

Claudia Röhr
T: +49 (0)3841 30306-412

F: +49 (0)3841 30306-9400
claudia.roehr@german-pellets.de

www.german-pellets.de

Ende der Corporate News

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215976 12.06.2013

DGAP-News: eterna Mode Holding GmbH: Deutliche Stärkung der Anleihegläubiger durch Vereinbarung mit Private-Equity-Investor

DGAP-News: eterna Mode Holding GmbH / Schlagwort(e): Anleihe
eterna Mode Holding GmbH: Deutliche Stärkung der Anleihegläubiger
durch Vereinbarung mit Private-Equity-Investor

12.06.2013 / 08:59

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eterna: Deutliche Stärkung der Anleihegläubiger durch Vereinbarung mit
Private-Equity-Investor

– eterna vereinbart mit Quadriga Capital Rangrücktritt und
Kapitalbelassung

– Gesellschafterdarlehen werden damit gesellschaftsrechtlich mit
haftendem Kapital gleichgesetzt

– Zusätzliche Sicherheiten für Anleihegläubiger durch Refinanzierung von
Bankdarlehen

Passau, 12. Juni 2013 – Die eterna Mode Holding GmbH, traditionsreicher und
innovativer Hemden- und Blusenhersteller aus Passau mit einer der führenden
Hemdenmarken in Deutschland, hat mit ihrem Großinvestor Quadriga Capital
eine Vereinbarung zum Rangrücktritt des bestehenden
Gesellschafterdarlehens sowie zur Kapitalbelassung geschlossen. Damit tritt
das Gesellschafterdarlehen in Höhe von rund 28 Mio. EUR in der Fälligkeit
hinter die Befriedigung sämtlicher anderer Gläubiger der Gesellschaft,
insbesondere der Anleihegläubiger, zurück. Darüber hinaus traf die
Gesellschaft mit dem Private Equity-Investor eine Vereinbarung zur
Kapitalbelassung im Unternehmen, wodurch für das Gesellschafterdarlehen
weder Zins- noch Tilgungszahlungen erfolgen, bevor nicht sämtliche
Ansprüche der Anleihegläubiger erfüllt wurden. Henning Gerbaulet,
geschäftsführender Gesellschafter von eterna, wertet den Vertragsabschluss
als klare Stärkung für die Anleihegläubiger: ‚Das ist ein klares Bekenntnis
von Quadriga Capital zugunsten unserer Investoren und unterstreicht das
Vertrauen in den Erfolg unseres Geschäftsmodells. Durch diesen Schritt
stärken wir die Position unserer Anleger nachhaltig.‘

Aktuell plant das Unternehmen durch die derzeit laufende Aufstockung der
Anleihe einen Großteil der noch bestehenden Bankverbindlichkeiten zu
refinanzieren. Durch die Ablösung der Darlehen würden Besicherungen, die
derzeit noch durch Bankkredite gebunden sind, frei und werden den
Anleihegläubigern zudem als Investitionssicherheit dienen. Gleichzeitig
eröffnet die bankenunabhängige Finanzierung eterna zusätzliche
unternehmerische Freiheit, um die Wachstumsstrategie – Stärkung des Groß-
und Einzelhandelsbereichs sowie Ausbau des Online- und Auslandsgeschäfts –
weiter erfolgreich umzusetzen. Henning Gerbaulet: ‚Mit der Rangrücktritts-
und Kapitalbelassungsvereinbarung und den frei werdenden Sicherheiten durch
die Refinanzierung aus der geplanten Anleiheaufstockung bieten wir unseren
Anlegern sehr attraktive Sicherungsmechanismen. Ich bin davon überzeugt,
dass dies die Position für unsere Investoren erheblich stärkt und dadurch
die Attraktivität der Anleihe weiter steigt.‘

Die eterna Mode Holding GmbH

eterna steht seit 1863 für modisch aktuelle Hemden und Blusen, die höchste
Qualitätskriterien erfüllen. Der Marken-Claim ‚Perfektion fühlen‘ ist
täglicher Anspruch. Die Fertigung erfolgt überwiegend in Europa,
insbesondere im eigenen Betrieb in der Slowakei, in dem derzeit 706
Mitarbeiter beschäftigt werden. Im Passauer Headoffice sind weitere rund
190 Mitarbeiter für eterna tätig. Das Passauer Traditionsunternehmen ist
seit 2000 ÖkoTex Standard 100plus zertifiziert. Als weltweit erster Hemden-
und Blusenhersteller gewährleistet eterna damit die Nachhaltigkeit in der
Prozesskette und im Produktportfolio. 2012 wurden 3,4 Millionen Hemden und
670.000 Blusen produziert, hinzu kommen Krawatten, Strick und Accessoires.
Europaweit beliefert der zur Investorengruppe Quadriga Capital gehörende
Fashion-Anbieter etwa 5.000 Fachhandelspartner und betreibt 43 eigene
Retail-Stores. Geschäftsführender Gesellschafter ist Henning Gerbaulet.

Ende der Corporate News

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: eterna Mode Holding GmbH
Medienstraße 12
94036 Passau
Deutschland
Telefon: +49 (0)851 98160
E-Mail: henning.gerbaulet@eterna.de
Internet: www.eterna.de
ISIN: DE000A1REXA4
WKN: A1REXA
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
München, Stuttgart (bondm); Frankfurt in Open Market

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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215973 12.06.2013

Deutsche Anleihen: Wenig Bewegung zum Start

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der deutsche Anleihemarkt ist am Mittwoch nahezu unbewegt in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank am Morgen geringfügig um 0,04 Prozent auf 142,69 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand wie am Vortag bei 1,60 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Mitte Februar.

Fundamentale Impulse bleiben am Mittwoch eng begrenzt. Angesichts weniger Konjunkturdaten dürfte der zweite Anhörungstag vor dem Bundesverfassungsgericht, wo es unter anderem um das EZB-Anleiheprogramm OMT geht, auf großes Interesse stoßen. Am Primärmarkt werden Italien und Deutschland mit Kurzläufern Geld einsammeln. Angesichts weltweit steigender Renditen dürften sich die Zinskosten erhöhen./bgf/fbr

WDH/EZB-Direktor Mersch warnt vor OMT-Begrenzung

(Wiederholung vom Vortag)

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Luxemburger EZB-Direktor Yves Mersch hat vor einer Begrenzung des Anleihekaufprogramms OMT gewarnt. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass das ‚Schwert an Schärfe‘ einbüße, sagte Mersch der ‚Börsen-Zeitung‘ (Mittwoch) mit Blick auf das im vergangenen September verkündete Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Mit dem OMT beschäftigt sich derzeit das Bundesverfassungsgericht, weil die EZB nach Auffassung von Kritikern damit ihr Mandat überschritten hat. Die EZB hatte unlängst einen rechnerischen Höchstbetrag von etwas mehr als einer halben Billion Euro genannt, der sich unter Berücksichtigung bestimmter Euroländer und Anleihelaufzeiten ergibt.

Um die Märkte zu überzeugen, bedürfe es einer ‚kontrollierten Unsicherheit‘, sagte Mersch. Formell habe das OMT keine Grenze. Diese dürfte es auch im Vorhinein nicht haben, da ansonsten die Märkte den Respekt vor der unbegrenzten Feuerkraft der Notenbank verlieren würden. Zugleich gebe es de facto eine Art natürlicher Beschränkung. ‚Da das Programm aber an harte Bedingungen geknüpft ist, gibt es logische Volumenbegrenzungen‘, sagte Mersch. Darüber könne und werde die EZB aber keine Angaben machen.

Ökonomisch hat sich das OMT-Programm laut Mersch bislang als effektiv erwiesen, weil sich das Wechselkursrisiko bei Euro-Staatsanleihen verflüchtigt habe. Zudem sei es effizient, da bisher noch keine Anleihen gekauft worden seien. Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen vor dem Bundesverfassungsgericht zeigte Mersch sich zuversichtlich. ‚Ohne dem unabhängigen Urteil der Verfassungsrichter vorweggreifen zu wollen, bin ich nach dem Auftakt der Verhandlungen in Karlsruhe weiter überzeugt, dass die Trennung zwischen dem notwendigen Ermessensspielraum bei Entscheidungen einer europäischen Institution und nationalem Verfassungsrecht gewahrt bleibt.’/bgf/hbr