US-Anleihen: Überwiegend Verluste – Weiter lockere Geldpolitik erwartet

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Freitag überwiegend nachgegeben. Der Arbeitsmarktbericht für Mai zeigte zwar, dass etwas mehr neue Jobs entstanden sind als erwartet. Experten zufolge bleibt die Lage aber kritisch, zudem legte die Arbeitslosenquote überraschend stieg. ‚Für eine vorschnelle Drosselung der monatlichen Wertpapieraufkäufe der Fed bietet das heute veröffentlichte Datenmaterial keine belastbare Grundlage‘, kommentierten Analysten der VP Bank.

Die Finanzmärkte reagierten mit Risikofreude. Die US-Börsen legten zu. Dementsprechend sank die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatspapieren.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,306 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 12/32 Punkte auf 99 18/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,089 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 22/32 Punkte auf 96 11/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,160 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 1 11/32 Punkte auf 91 18/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 3,321 Prozent./la/kja

Deutsche Anleihen geben Gewinne nach US-Arbeitsmarktdaten ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben anfängliche Gewinne am Freitag nach dem Arbeitsmarktbericht aus den USA wieder eingebüßt. Die Zahlen seien an den Finanzmärkten insgesamt positiv aufgenommen worden, sagten Händler. Die gestiegene Risikofreude drückte den für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisenden Euro-Bund-Future bis zum Abend leicht ins Minus. Zuletzt stand der Kontrakt nahezu unverändert zum Handelsstart am Morgen bei 143,45 Punkten. Im Tageshoch hatte er noch deutlich über 144 Punkten notiert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,54 Prozent./hbr/kja

Börse Stuttgart-News: bonds weekly

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – Der Newsletter rund um den Anleihenhandel. Ausgabe 23 / 07.06.2013

IWF REVIDIERT WACHSTUMSPROGNOSE FÜR DEUTSCHLAND

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstums-Prognose für Deutschland nach unten revidiert. Analysten des Währungsfonds rechnen damit, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr nur um 0,3 Prozent wachsen wird und nicht, wie noch im April angenommen, um 0,6 Prozent. Als Belastungsfaktor erweist sich, einmal mehr, die anhaltend schwierige wirtschaftliche Situation in vielen Staaten der Eurozone, so der IWF. Die anhaltende Rezession in vielen Staaten der Europeripherie belaste insbesondere exportorientierte deutsche Unternehmen. „Inmitten einer weiterhin erhöhten Unsicherheit im Euro-Raum“, korrigierte der IWF auch gleich seine Schätzungen für das kommende Jahr. Für 2013 rechnen die Experten des IWF nur noch mit einem Wachstum von 1,3 Prozent. Bis vor kurzem war man noch von einem Wachstum in Höhe von 1,5 Prozent ausgegangen.

Allerdings bemühten sich die Analysten des IWF, die vorgelegten Daten etwas zu relativieren und bezeichneten Deutschland noch immer als „Stabilitätsanker“ für die Eurozone. So sei Deutschland, im Vergleich zu seinen Europartnern, noch immer in einer äußerst komfortablen wirtschaftlichen Situation. Die aktuelle Revision der Wachstumsprognose sei vor allem auf ein überraschend schwaches erstes Quartal 2013 zurückzuführen. Zudem würden die jüngsten „starken“ und „robusten“ Fundamentaldaten auf ein Anziehen der Konjunktur im zweiten Halbjahr hindeuten.

Spanien: Arbeitslosenzahlen weiter rückläufig

Es sind endlich einmal wieder positive Nachrichten die in dieser Woche aus Spanien kamen: Spanien hat gut 100.000 Erwerbslose weniger und die absolute Arbeitslosenzahl sank wieder unter die Marke von fünf Millionen. Und, wie das Arbeitsministerium zudem bekannt gab, kann man sich seit Mai über 134.000 neue Beitragszahler in der Sozialversicherung freuen. Somit war der vergangene Monat „der beste Mai seit 1997“, heißt es aus dem Ministerium. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass nicht nur in der Tourismusbranche neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Sowohl in der Industrie, im Bausektor sowie in der Landwirtschaft wurden zuletzt ebenfalls neue Stellen geschaffen. Wenngleich Spaniens Ministerpräsident Rajoy von „Zeichen der Hoffnung“ spricht, bleibt fraglich wie valide diese Zahlen tatsächlich sind. Denn, laut einer Erhebung des nationalen Statistikamtes, liegt die Zahl der Arbeitslosen noch immer im Bereich von rund sechs Millionen Menschen. Das würde bedeuten, dass noch immer jeder vierte Spanier im erwerbsfähigen Alter derzeit keinen Job hat. Während das Ministerium nur diejenigen Spanier erfasst, die sich offiziell bei einem Amt als arbeitslos gemeldet haben, resultieren die Zahlen des Statistikamtes aus Umfragen.

EZB belässt Leitzins unverändert

Der Leitzins im Euroraum bleibt weiterhin auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,5 Prozent. Wie erwartet, gab Mario Draghi am Donnerstag bekannt, dass man vorerst unverändert am derzeitigen Leitzinsniveau festhalten möchte. Für den Finanzmarkt hatte der Zinsentscheid keine nachhaltigen Auswirkungen. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) erst im vergangenen Mai den Leitzins auf sein derzeitiges Niveau gesenkt hat, war grundsätzlich davon auszugehen, dass am Leitzins diesmal nicht gerüttelt wird.

Anlegertrends

UNTERNEHMENSANLEIHEN: STADA ERNEUT UMSATZSTÄRKSTES PAPIER

Für die mit Abstand höchsten Umsätze in dieser Woche sorgte erneut eine Anleihe der STADA Arzneimittel AG (A1TNEC). Die Schuldverschreibung wurde erst in der vergangenen Woche in den Stuttgarter Rentenhandel eingeführt.

Unter den umsatzstärksten Papieren befinden sich mit Peugeot und Renault auch wieder zwei französische Au-tobauer. Die Peugeot-Anleihe (A1HGW0) mit Fälligkeit im März 2018 verspricht einen festen Kupon von 7,375 Prozent. Das Papier kann zu einer Mindeststückelung von 1.000 Euro nominal erworben werden. Bei der Renault-Anleihe (A1G9HU) fällt der feste Kupon mit 4,625 Prozent geringer aus. Allerdings wird die Anleihe auch bereits im September 2017 fällig. Zudem verfügt Renault bei „BB+“ über das etwas bessere Rating, als der nationale Konkurrent Peugeot.

bondm-News

eterna Modeholding GmbH

Das Passauer Unternehmen veröffentlichte diese Woche den Geschäftsbericht für das Jahr 2012.

Dabei war der Umsatz von einem witterungsbedingten schwachen ersten Halbjahr geprägt, das im zweiten Halbjahr 2012 nicht vollständig kompensiert werden konnte. Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2012 leicht um 1,4% auf 95,1 Mio. EUR (2011: 96,5 Mio. EUR). Das EBITDA lag bei 11,9 Mio. Euro (2011: 14,0 Mio. Euro). Für das laufende Jahr 2013 zeigt sich Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der eterna Mode Holding GmbH optimistisch: „Wir sind gut in das aktuelle Geschäftsjahr gestartet und haben uns nach einem ersten Zwischenergebnis deutlich positiver entwickelt als die Textilbranche insgesamt. Über das Gesamtjahr wollen wir durch die konsequente Umsetzung unserer Unternehmensstrategie – insbesondere in den Absatzkanälen Retail, Wholesale und Online – sowohl Umsatz als auch EBITDA steigern. Entsprechend werden wir im Retailbereich durch einen moderaten Expansionskurs wachsen. Daneben wollen wir das Wholesalegeschäft wieder stärken, indem wir das Systemgeschäft optimieren, die Flächensteuerung verbessern, Maßnahmen zur Markenschärfung umsetzen und das Exportgeschäft weiter forcieren. Unser Ziel ist es – trotz schwierigen Marktumfelds – das EBITDA im Jahr 2013 wie auch im Folgejahr wieder zu steigern.“

Rena GmbH

Der weltweit führende Anbieter für Produktionsma-schinen und Anlagen für die Wasseraufbereitung und die nasschemische Oberflächenbehandlung kündigte diese Woche die Planung einer zweiten Anleiheemission an. Die Emissionserlöse sollen für Wachstum, Forschung und Entwicklung sowie zur Optimierung der Finanzierungsstruktur verwendet werden.

More & More GmbH

Die Zeichnung der 5-jährigen Anleihe wurde heute um 12:00 Uhr geschlossen. Die More & More Anleihe wird am Montag den 10.06.2013 zum Handel in das Handelssegment Bondm aufgenommen.

börse stuttgart tv

ANLEIHEN: DER AUSBLICK FÜR 2013

Nachdem der DAX im vergangenen Jahr gut 30 Prozent zulegen konnte und viele Anleger sich vor steigenden Inflationsraten fürchten, erklären manche Medien das Jahr 2013 zum “Jahr der Aktie”. Braucht man da überhaupt noch Anleihen im Depot? “Unbedingt”, mein Dietmar Zantke von Zantke Asset Management. Weshalb, erläutert der Finanzprofi bei Börse Stuttgart TV.

Neueinführungen an der Börse Stuttgart

Spanien

Das Euroland begab vergangene Woche eine sieben Mrd. Euro-Anleihe (A1HFHQ). Die in 1.000 Euro gestückelte Schuldverschreibung mit einem Kupon in Höhe von 5,40% ist im Januar 2023 fällig. Beim derzeitigen Kurs von 99,80 ergibt sich für die Anleger eine Rendite von 5,43%. Das angeschlagene Euroland wird derzeit von der Ratingagentur Fitch mit BBB bewertet.

BMW

Diese Woche begab der bayrische Automobilkonzern im Rahmen seines Medium-Term Notes Programms eine dreijährige Fremdwährungsanleihe (A1HE19). Ausgestattet ist die 200 Mio. AUD-Schuldverschreibung mit einer Stückelung von 2.000 AUD (australische Dollar) und einem Kupon von 4,00%. Die nächste Auszahlung des Kupons findet am 25. April 2014 statt.

*Toyota*Der japanische Automobilhersteller emittierte ebenfalls aus seinem Medium-Term Notes Programm eine 0,472%-Anleihe (A1HFBQ). Die in 1.000 US$ gestückelte Schuldverschreibung hat eine Laufzeit bis Januar 2015 bei einen Emissionsvolumen von 300 Mio. US$. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s bewertete die Schuldverschreibung mit AA-. Toyota erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 einen Jahresumsatz von 226,1 Mrd. US$.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

US-Anleihen eröffnen schwächer – Weiter lockere Geldpolitik erwartet

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Freitag schwächer eröffnet. Der Arbeitsmarktbericht für Mai zeigt zwar, dass etwas mehr neue Jobs entstanden sind als erwartet. Experten zufolge bleibt die Lage aber kritisch, zudem legte die Arbeitslosenquote überraschend zu. ‚Für eine vorschnelle Drosselung der monatlichen Wertpapieraufkäufe der Fed bietet das heute veröffentlichte Datenmaterial keine belastbare Grundlage‘, kommentierten Analysten der VP Bank. Die Finanzmärkte reagierten mit Risikofreude. Die US-Börsen werden im Plus erwartet.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 29/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,29 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 3/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,03 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 8/32 Punkte auf 96 24/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,11 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 23/32 Punkte auf 92 8/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,28 Prozent./hbr/jkr

Deutsche Anleihen tendieren vor US-Arbeitsmarktbericht fest

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag vor dem mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht aus den USA sehr fest tendiert. Marktteilnehmer nannten die schwache Tendenz der Börsen als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,44 Prozent auf 144,08 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um gut drei Basispunkte auf 1,48 Prozent.

Der Wochenausklang steht klar im Zeichen des amerikanischen Jobmarkts. Am Nachmittag wird die US-Regierung ihren monatlichen Arbeitsmarktbericht für Mai veröffentlichen. Bankvolkswirte rechnen mit einem abermals moderaten Stellenzuwachs und einer stagnierenden Arbeitslosenquote. Der Bericht hat immense Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die gegenwärtig über eine Verringerung ihrer milliardenschweren Anleihekäufe nachdenkt.

In diesem Umfeld wurden robuste Konjunkturdaten aus Deutschland für April überwiegend ignoriert. Sowohl der Außenhandel als auch die Industrieproduktion sind mit deutlichen Zuwächsen stark in das zweite Quartal gegangen. Die Bundesbank zeigte sich in ihrer halbjährlichen Wachstumsprognose zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf an Schwung gewinnt. Ihre Prognosen nahm die dennoch etwas zurück./bgf/jkr

DGAP-News: Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG plant Anleihe-Aufstockung

DGAP-News: Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co.KG /
Schlagwort(e): Anleiheemission
Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG plant
Anleihe-Aufstockung

07.06.2013 / 12:04

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Steilmann-Boecker Fashion Point plant Anleihe-Aufstockung

– Privatplatzierung bei institutionellen Investoren
– Emissionserlös dient vorwiegend der Adler Modemärkte Übernahme

Herne/Bergkamen, 7. Juni 2013 – Der Multilabel Modefilialist
Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co KG, plant, die im Juni 2012
platzierte Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1PGWZ2 / WKN: A1PGWZ) mit einem
Zinskupon von 6,75 % aufzustocken. Die Anleihe soll im Rahmen einer
Privatplatzierung ausschließlich institutionellen Investoren vorwiegend im
europäischen Ausland angeboten werden. Die Transaktion wird vom Sole Global
Coordinator und Joint Bookrunner, Close Brothers Seydler Bank AG, Frankfurt
am Main, und dem Joint Bookrunner, IKB Deutsche Industriebank AG,
Düsseldorf, begleitet.

Die Steilmann-Boecker Fashion Point will die zufließenden Mittel
überwiegend zur Refinanzierung der mehrheitlichen Übernahme der
börsennotierten Adler Modemärkte AG verwenden. Adler erzielte im
vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 506 Mio. EUR bei einem Ergebnis
vor Steuern von 16,2 Mio. EUR. Die Transaktion wurde am 29. Mai 2013 nach
endgültigem Ablauf eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots
erfolgreich abgeschlossen. Weitere Mittel aus der Aufstockung sind für die
Finanzierung des weiteren Wachstums des Unternehmens vorgesehen.

Auf konsolidierter Basis erwartet Steilmann-Boecker für das laufende Jahr
einen Umsatz von rund 600 Mio. EUR bei weiter steigenden Ergebnissen.

Über Steilmann-Boecker:
Die Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG mit Sitz in Herne ist ein
traditionsreiches deutsches Modeunternehmen mit 11 Boecker-Filialen und 5
Outlets schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das
Sortiment besteht aus den konzerneigenen Brands wie Steilmann, Apanage und
Kapalua sowie Fremdlabels namhafter Hersteller, die über High Street Stores
und Shop-in-Shop-Konzepte für Premiummarken angeboten werden. Im Fokus
steht die finanzstarke, qualitätsbewusste Zielgruppe 35+, die auf
Markenvielfalt und hohe Servicequalität setzt. Steilmann-Boecker ist Teil
der Steilmann Holding AG (ehemals Miro Radici AG), ein europäischer
Modekonzern mit rund 700 Mio. Euro Jahresumsatz. Steilmann-Boecker selbst
ist seit der Übernahme im Jahr 2005 kontinuierlich gewachsen und erzielte
im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 63,4 Mio. Euro und ein operatives
Ergebnis (EBITDA) von 4,8 Mio. Euro. Weitere Informationen unter
www.steilmann-boecker.de.

Medienkontakt:
Dariusch Manssuri
IR.on AG
T: +49 (0) 221 9140 975
E: dariusch.manssuri@ir-on.com

Ende der Corporate News

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07.06.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

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215426 07.06.2013

Japan: Staatlicher Pensionsfonds will verstärkt Aktien kaufen

TOKIO/FRANKFURT (dpa-AFX) – Japans staatlicher Pensionsfonds GPIF will künftig verstärkt in Aktien und weniger in Staatsanleihen investieren. Der Anteil, der in staatlichen Schuldtiteln gehalten wird, soll nach Mitteilung des Gesundheitsministeriums vom Freitag von 67 auf 60 Prozent reduziert werden. Im Gegenzug soll der Aktienanteil um einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent erhöht werden. Ein Zeitplan wurde nicht mitgeteilt.

Der vom Gesundheitsministerium beaufsichtigte GPIF verwaltet Rentenansprüche der japanischen Arbeitnehmer. Sein Vermögen beläuft sich derzeit auf mehr als 100 Billionen Yen oder umgerechnet knapp 900 Milliarden Euro.

Die Entscheidung des Pensionsfonds kommt zu einer Zeit deutlich erhöhter Anleiherenditen und extrem schwankungsanfälliger Aktienmärkte. Offensichtlich will der GPIF seine Abhängigkeit von Staatspapieren, die zuletzt spürbar unter Druck geraten waren, verringern. Zugleich könnte die Erhöhung des Aktienanteils dazu beitragen, die Entwicklung an den Börsen zu stabilisieren./bgf/stk

Deutsche Anleihen: Kursgewinne vor US-Arbeitsmarktbericht

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag fest in den Handel gegangen. Marktteilnehmer nannten die schwache Tendenz der asiatischen Börsen als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,26 Prozent auf 143,83 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank auf 1,50 Prozent.

Der Wochenausklang steht klar im Zeichen des amerikanischen Jobmarkts. Am Nachmittag wird die US-Regierung ihren monatlichen Arbeitsmarktbericht für Mai veröffentlichen. Bankvolkswirte rechnen mit einem abermals moderaten Stellenzuwachs und einer stagnierenden Arbeitslosenquote. Der Bericht hat immense Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die gegenwärtig über eine Verringerung ihrer milliardenschweren Anleihekäufe nachdenkt. Der Arbeitsmarkt ist eine der wichtigsten Orientierungsgrößen für die Notenbank./bgf/jkr