Deutsche Anleihen geraten tiefer ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag weitere Kursverluste hinnehmen müssen. Im Fokus steht eine Anhörung zur Rechtmäßigkeit des europäischen Krisenmanagements vor dem Bundesverfassungsgericht. Nach starken Verlusten zu Wochenbeginn sank der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future bis zum Mittag um weitere 0,44 Prozent auf 142,22 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe kletterte auf 1,64 Prozent.

In Karlsruhe wird vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt, ob der Einsatz der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Dauerhilfsfonds ESM im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise als legitim zu werten ist. Es geht vor allem um die Frage, ob die Notenbank mit ihrer Ankündigung, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern aufzukaufen, im Rahmen ihres Mandats handelte.

Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle hat aber bereits angekündigt, nicht über Zweck und Sinn der europäischen Rettungspolitik zu entscheiden. ‚Das ist und bleibt allein Aufgabe der Politik‘, sagte Voßkuhle am Dienstag zu Beginn der Anhörung, bei der unter anderem Bundesbankchef Jens Weidmann und der deutsche EZB-Direktor Jörg Asmussen Argumente vortragen werden. Ein Urteil dürften die Richter erst im Herbst fällen.

Die Anleiherenditen im Euroraum waren am Montagabend nach einem Interview von Mario Draghi deutlich gestiegen. Der EZB-Präsident hatte dem ZDF gesagt, dass die Zinsen steigen würden, wenn wieder Vertrauen in die Erholung der Wirtschaft gefasst werde. Für Experten ein weiteres Zeichen dafür, dass die europäischen Währungshüter nicht noch weiter die Geldschleusen öffnet./hbr/bgf

DGAP-News: Bastei Lübbe strebt Börsennotierung an

DGAP-News: Bastei Lübbe GmbH & Co. KG / Schlagwort(e):
Börsengang/Stellungnahme
Bastei Lübbe strebt Börsennotierung an

11.06.2013 / 11:47

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Köln – Die Bastei Lübbe GmbH & Co KG, das umsatzstärkste mittelständische
Familienunternehmen unter den deutschsprachigen Publikumsverlagen, plant im
Oktober 2013 nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft die
Erstnotierung im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter
Wertpapierbörse. Angaben zu den geplanten Erlösen aus dem Börsengang und
Details zur angestrebten Preisspanne wird das Unternehmen Anfang September
2013 bekannt geben.

‚Der Börsengang von Bastei Lübbe bietet Gelegenheit, in ein in seiner
Branche führendes Unternehmen mit Weltbestsellerautoren wie Dan Brown, Ken
Follett, Jeff Kinney, Rebecca Gablé, Kerstin Gier und Sarah Lark zu
investieren‘, erklärte Verleger Stefan Lübbe, der nach dem Börsengang
Mehrheitsaktionär sein wird. ‚Das Unternehmen hat in den letzten Jahren
seine Profitabilität kontinuierlich gesteigert und ist insbesondere im
digitalen Bereich mit großer Innovationskraft und weltweit vertriebenen
Eigenentwicklungen und Serien erfolgreich.‘

Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2012/13 lag der Umsatz bei 97 Mio. Euro
und einem EBIT von 10,85 Mio. Euro (2011/12: 82,2 Mio Umsatz und 9,1 Mio.
Euro EBIT). Begleitet wird die Transaktion von der Close Brothers Seydler
Bank AG als Sole Global Coordinator und Bookrunner und der Conpair AG als
Financial Adviser, die 2011 bereits erfolgreich die Unternehmensanleihe von
Bastei Lübbe platziert haben.

Bastei Lübbe GmbH & Co. KG
Barbara Fischer
Presseabteilung
Tel: 0221/82 00 28 50
Fax: 0221/82 00 18 50
E-Mail: barbara.fischer@luebbe.de

Ende der Finanznachricht

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11.06.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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215837 11.06.2013

‚Welt‘: Bund spart durch Niedrigzinsen mehr als 100 Milliarden Euro

BERLIN (dpa-AFX) – Die Bundesregierung spart infolge niedriger Zinsen für Bundesanleihen bis 2014 mehr als 100 Milliarden Euro an Zinszahlungen. Das ist das Ergebnis einer Berechnung des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW), über die die Zeitung ‚Die Welt‘ am Dienstag vorab berichtet. Der Bund hat demnach seit 2009 rund 80 Milliarden Euro an Zinsen gespart. Im laufenden Jahr könnte die Ersparnis auf über 100 Milliarden Euro steigen, prognostiziert das IfW.

Die Zahlen beziehen sich dem Bericht zufolge auf die gesamte Laufzeit der Papiere. Die Ersparnis verteilt sich deshalb je nach Laufzeit über einige Jahre. Die Berechnung berücksichtigt alle Bundesanleihen, die seit dem Jahr 2009 ausgegeben wurden. Um zu ermitteln, wie viel die Bundesregierung spart, hat das IfW die Zinssätze dieser Papiere mit dem Durchschnittszinssatz der vorangegangenen zehn Jahre (1999 bis 2008) verglichen.

Die Ersparnis des Gesamtstaats ist unterdessen höher als für den Bund, der für rund die Hälfte aller Staatsschulden verantwortlich ist. Den Großteil der restlichen Schulden tragen Bundesländer und Kommunen. ‚Es wäre nicht legitim, die Entlastung einfach zu verdoppeln, aber die Zinsersparnisse von Ländern und Kommunen sind doch erheblich‘, sagte Boysen-Hogrefe, der Autor der Studie, dem Blatt. ‚Die Entlastung des Gesamtstaats dürfte deshalb bis Mitte 2014 irgendwo zwischen 100 und 200 Milliarden Euro liegen.’/bgf/hbr

DGAP-News: Katjes International GmbH & Co. KG: Sinkende Rohstoffpreise im 2. Halbjahr 2013

DGAP-News: Katjes International GmbH & Co. KG / Schlagwort(e):
Sonstiges
Katjes International GmbH & Co. KG: Sinkende Rohstoffpreise im 2.
Halbjahr 2013

11.06.2013 / 10:15

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Sinkende Rohstoffpreise im 2. Halbjahr 2013

Emmerich, 11. Juni 2013 – Die Katjes International GmbH & Co. KG (‚Katjes
International‘) erwartet einen Rückgang der Preise für wesentliche
Rohstoffe der Zuckerwarenproduktion wie z.B. Zucker, Glukose oder Gelatine
ab dem 2. Halbjahr 2013. Bereits jetzt konnten niedrigere Rohstoffpreise
für Teile der Produktion ihrer Tochtergesellschaften vertraglich gesichert
werden.

Auf Basis abgeschlossener Kontrakte für Teile des geplanten
Produktionsvolumens geht das Management der Katjes International davon aus,
dass die für die Zuckerwarenproduktion wesentlichen Rohstoffpreise im
Einkauf im Durchschnitt um ca. 10 % sinken werden. Das Management rechnet
damit, dass sich diese erwartete Entspannung in der Preisentwicklung im
Einkauf ab dem 4. Quartal 2013 positiv auf die Ertragslage der Katjes
International auswirken wird. Die über die letzten 18-24 Monate stark
gestiegenen Rohstoffpreise befinden sich auf Basis der im letzten Jahr
abgeschlossenen Verträge aktuell noch auf Höchstniveaus.

Die Katjes International hält derzeit verschiedenen Beteiligungen in der
Süßwarenindustrie in Frankreich, Belgien, Deutschland und den Niederlanden.
Ziel der Katjes International ist es, über die Akquisition starker Marken
und organisches Wachstum, die eigene Marktposition, mit einem Fokus auf
Westeuropa, noch weiter auszubauen.

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Diese Mitteilung dient Informationszwecken und stellt weder einen Prospekt
noch ein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zum Kauf oder zur
Zeichnung von Wertpapieren im Sinne der EU-Richtlinie 2003/71/EG in ihrer
jeweils gültigen Fassung dar. Soweit diese Erklärung zukunftsgerichtete
Aussagen enthält, beruhen diese Aussagen auf Planungen, Schätzungen und
Prognosen, die der Katjes International derzeit zur Verfügung stehen.
Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem
sie gemacht werden. Die Katjes International übernimmt keine Verpflichtung,
solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu
aktualisieren bzw. weiterzuentwickeln. Zukunftsgerichtete Aussagen
beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl
wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse
erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.

Kontakt:
Katjes International GmbH & Co. KG
Tel.: +49 (0) 2822/601-700
Fax: +49 (0) 2822/601-125
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Ende der Corporate News

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215802 11.06.2013

Deutsche Anleihen weiten Verluste aus – Rendite steigt über 1,6 Prozent

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen standen auch am Dienstag unter Druck. Nach starken Verlusten zu Wochenbeginn sank der richtungsweisende Euro-Bund-Future am Dienstagmorgen um weitere 0,22 Prozent auf 142,54 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich auf 1,61 Prozent. Das ist der höchste Stand seit Mitte Februar.

Am Dienstag dürfte der erste Tag der Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht im Fokus stehen. Verhandelt wird über Beschwerden gegen den Euro-Rettungsfonds ESM und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), insbesondere deren Anleiheprogramme OMT und SMP. Mit einer Entscheidung wird zwar frühestens im Spätsommer gerechnet. Allerdings könnten Äußerungen aus den Reihen des Gerichts darauf hindeuten, zu welcher Position die Richter neigen. Fundamental bleibt es mangels entscheidender Daten ruhig./bgf/fbr

ROUNDUP: Japans Zentralbank sieht von Schritten gegen Zinsanstieg ab

TOKIO (dpa-AFX) – Die japanische Zentralbank hat sich gegen Schritte zur Eindämmung der jüngsten Schwankungsanfälligkeit an den Anleihemärkten entschieden. Die Bank of Japan (BoJ) beschloss am Dienstag nach zweitägigen Beratungen einstimmig, ihren im April eingeschlagenen Kurs einer aggressiv gelockerten Geldpolitik unverändert fortzusetzen. Die Börse gab nach Abschluss der BoJ-Sitzung nach, der Nikkei-Index büßte 196,58 Punkte oder 1,45 Prozent auf 13 317,62 Punkte ein. Der neue Notenbank-Gouverneur Haruhiko Kuroda will mit massiven Wertpapierkäufen die Konjunktur beleben und die jahrelange Deflation beenden. Unter Deflation versteht man eine gefährliche Spirale aus sinkenden Preisen und schrumpfender Nachfrage.

In Finanzmarktkreisen war im Vorfeld der BoJ-Sitzung angesichts der jüngsten Volatilität am Anleihemarkt und der Sorge über einen Anstieg langfristiger Zinsen spekuliert worden, dass die BoJ den heimischen Bankinstituten Liquidität für einen noch längeren Zeitraum als bisher zur Verfügung stellen könnte. Innerhalb der Zentralbank war überlegt worden, die Laufzeit von Krediten, die die BoJ in speziellen Geschäften an die Geschäftsbanken ausgibt, von einem auf zwei Jahre zu verdoppeln. Die Idee dahinter war, sicherzustellen, dass die Banken genügend Liquidität zum Aufkauf von Staatsanleihen haben, um so einen plötzlichen Anstieg der Zinsen zu verhindern.

Doch habe es bei einigen Mitgliedern des Zentralbankrats Bedenken gegeben, berichtete die Finanzzeitung ‚Nikkei‘. Sie hätten befürchtet, dass ein derartiger Schritt die Bereitschaft der Banken sinken lassen könnte, in Aktien und andere Anlagen zu investieren. Außerdem habe die Idee einer Verdopplung der Laufzeit der Kredite an Reiz verloren, da der Anstieg der Zinsen seit Monatsbeginn zum Erliegen gekommen sei. Derweil hob die BoJ ihre Einschätzung der Wirtschaft im sechsten Monat in Folge an. Die Wirtschaft ‚legt zu‘, formulierte die BoJ. Im Mai hatte es noch geheißen, die Wirtschaft beginne zuzulegen.

Japans Wirtschaft war im ersten Quartal mit einer hochgerechneten Jahresrate von 4,1 Prozent gewachsen. Im Vergleich zum Vorquartal legte die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt um 1,0 Prozent zu, wie die Regierung am Vortag mitteilte. Unterdessen kündigte Regierungschef Shinzo Abe für Herbst Pläne für eine Steuerreform an. Vorgesehen sind Steuererleichterungen für Unternehmensinvestitionen. Laut Medienberichten will die Regierung angesichts der in jüngster Zeit an den Finanzmärkten aufgekommenen Zweifel an Abes Reformkurs die Pläne beschleunigen. Der Regierungschef will das Land mit einer Mischung aus Konjunkturpaketen, der eingeleiteten aggressiven Lockerung der Geldpolitik sowie Strukturreformen wieder auf die Beine bringen./ln/DP/bgf

US-Anleihen: Rendite steigt am langen Ende auf neues Jahreshoch

NEW YORK (dpa-AFX) – Neuerliche Sorgen um ein Abbremsen der expansiven Geldpolitik haben US-amerikanische Staatsanleihen am Montag belastet. Die Kurse gerieten unter Druck und die Rendite der am stärksten beachteten zehnjährigen T-Bonds stieg auf ein neues Hoch seit Anfang April 2012. Händler verwiesen auf einen positiven Kommentar der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P). Diese droht der weltgrößte Volkswirtschaft USA nun nicht mehr mit einer Abstufung. Die Agentur hob den Ausblick auf die Entwicklung der Kreditwürdigkeit von ’negativ‘ auf ’stabil‘. Die Bonität der USA bleibt ‚AA+‘.

Zweijährige Anleihen fielen um 1/32 auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,33 Prozent. Fünfjährige Anleihen gaben 3/32 auf 99 13/32 Punkte ab. Sie rentierten mit 1,12 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verbilligten sich um 10/32 auf 95 28/32 Punkte. Ihre Rendite errechnete sich bei 2,21 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren bröckelten um 21/32 auf 90 22/32 Punkte ab. Das entspricht einer Rendite von 3,37 Prozent./fat/jha/

Deutsche Anleihen mit starken Verlusten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag starke Verluste verzeichnet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Abend um 0,52 Prozent auf 142,65 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe zog im Gegenzug auf 1,6 Prozent an und lag damit so hoch wie seit mehr als drei Monaten nicht mehr.

Laut Händlern brachten Aussagen von Mario Draghi die Staatsanleihen im Euroraum am Nachmittag unter Druck. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte im Interview mit dem ZDF gesagt, dass die Leitzinsen angehoben würden, wenn wieder Vertrauen in die Erholung der Wirtschaft gefasst werde. Mit Spannung erwarten Anleger am Dienstag und Mittwoch eine Anhörung zum Krisenmanagement der EZB vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Richter dürften jedoch nicht vor Herbst ein Urteil fällen.

Datenseitig hatte der Wochenauftakt vergleichsweise wenig zu bieten. Während Zahlen zur Industrieproduktion aus Frankreich positiv überraschten, setzte die italienische Industrie ihren Sinkflug im April fort. Die Investorenstimmung im Euroraum, gemessen am Sentix-Konjunkturindex, hellte sich zum zweiten Mal in Folge auf. In den USA wurden keine relevanten Zahlen veröffentlicht./hbr/jha/

DGAP-News: eterna Mode Holding GmbH: Anleiheaufstockung im Volumen von bis zu EUR 20 Mio. geplant (Quasi-Ad-hoc-Mitteilung)

eterna Mode Holding GmbH / Schlagwort(e): Anleihe

10.06.2013 18:30

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eterna: Anleiheaufstockung im Volumen von bis zu EUR 20 Mio. geplant

Passau, 10. Juni 2013 – Die eterna Mode Holding GmbH, Passau, plant, die
bestehende Anleihe um bis zu EUR 20 Mio. aufzustocken. Im Rahmen einer
Privatplatzierung wird diese ab sofort institutionellen Investoren bis zur
Schließung des Orderbuchs zur Zeichnung angeboten. Die Konditionen
entsprechen der bereits im September 2012 platzierten Anleihe: der Zinssatz
von 8,00%, die Laufzeit bis Oktober 2017 und die Stückelung von EUR 1.000,-
bleiben bei der neuen Tranche unverändert. Der Ausgabekurs wurde auf
100,00% festgelegt, das Mindestzeichnungsvolumen beträgt EUR 100.000,- je
Anleger. Die Transaktion wird von der Wertpapierhandelsbank ICF Kursmakler
AG als Sole Lead Manager begleitet. Mit dem Emissionserlös soll der
Großteil der noch bestehenden Bankdarlehen refinanziert werden. Die
bankenunabhängige Finanzierung verschafft eterna zusätzliche
unternehmerische Freiheit, um die Wachstumsstrategie – Stärkung des Groß-
und Einzelhandelsbereichs sowie Ausbau des Online- und Auslandsgeschäfts –
weiter erfolgreich umzusetzen.

Zusatzinformationen:

ISIN: DE000A1REXA4
WKN: A1REXA
Marktsegment: Mittelstandssegment Bondm der Börse Stuttgart

eterna Mode Holding GmbH
Medienstr. 12
94036 Passau

Die eterna Mode Holding GmbH

eterna steht seit 1863 für modisch aktuelle Hemden und Blusen, die höchste
Qualitätskriterien erfüllen. Der Marken-Claim ‚Perfektion fühlen‘ ist
täglicher Anspruch. Die Fertigung erfolgt überwiegend in Europa,
insbesondere im eigenen Betrieb in der Slowakei, in dem derzeit 706
Mitarbeiter beschäftigt werden. Im Passauer Headoffice sind weitere rund
190 Mitarbeiter für eterna tätig. Das Passauer Traditionsunternehmen ist
seit 2000 ÖkoTex Standard 100plus zertifiziert. Als weltweit erster Hemden-
und Blusenhersteller gewährleistet eterna damit die Nachhaltigkeit in der
Prozesskette und im Produktportfolio. 2012 wurden 3,4 Millionen Hemden und
670.000 Blusen produziert, hinzu kommen Krawatten, Strick und Accessoires.
Europaweit beliefert der zur Investorengruppe Quadriga Capital gehörende
Fashion-Anbieter etwa 5.000 Fachhandelspartner und betreibt 43 eigene
Retail-Stores. Geschäftsführender Gesellschafter ist Henning Gerbaulet.

10.06.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: eterna Mode Holding GmbH
Medienstraße 12
94036 Passau
Deutschland
Telefon: +49 (0)851 98160
Fax:
E-Mail: henning.gerbaulet@eterna.de
Internet: www.eterna.de
ISIN: DE000A1REXA4
WKN: A1REXA
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
München, Stuttgart (bondm); Frankfurt in Open Market

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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DGAP-News: 3W Power S.A. / AEG Power Solutions: 3W Power S.A. verkündet Bewilligung aller Beschlüsse auf der ordentlichen Hauptversammlung in Luxemburg

DGAP-News: 3W Power S.A. / AEG Power Solutions / Schlagwort(e):
Hauptversammlung
3W Power S.A. / AEG Power Solutions: 3W Power S.A. verkündet
Bewilligung aller Beschlüsse auf der ordentlichen Hauptversammlung in
Luxemburg

10.06.2013 / 17:23

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3W Power S.A. verkündet Bewilligung aller Beschlüsse auf der ordentlichen
Hauptversammlung in Luxemburg

Luxemburg – 10. Juni 2013 – 3W Power S.A. (Prime Standard, ISIN
GG00B39QCR01, 3W9), die Holdinggesellschaft von AEG Power Solutions B.V.,
einem weltweit führenden Hersteller von leistungselektronischen Systemen
und Lösungen für die industrielle Stromversorgung und erneuerbare
Energieanwendungen, verkündet heute, dass alle den Aktionäre auf der
ordentlichen Hauptversammlung am 10. Juni 2013 präsentierten Beschlüsse
bewilligt wurden.

Die Aktionäre auf der ordentlichen Hauptversammlung:

– Bewilligten den Jahresabschluss des Unternehmens für das am 31. Dezember
2012 endende Geschäftsjahr und die Verwendung des Jahresergebnis für das am
31. Dezember 2012 endende Geschäftsjahr;

– Erteilten den Direktoren des Unternehmens Entlastung für die Ausübung
ihrer Mandate während des zum 31. Dezember 2012 endenden Geschäftsjahres;

– Wählten Bruce Brock, Keith Corbin, Robert Huljak, Lawrence Lavine, Dr.
Thomas Middelhoff, Christopher Minnetian, Harris Williams und Prof. Dr.
Mark Woessner bis zur nächsten Hauptversammlung 2014 in das Board of
Directors, um den Jahresabschluss des Unternehmens für das am 31. Dezember
2013 endende Geschäftsjahr zu genehmigen;

– Bewilligten Bezüge des Board of Directors in der Gesamthöhe von
EUR100.000 pro Jahr;

– Erneuerten das Mandat des unabhängigen Wirtschaftsprüfungsunternehmens
bis zur Einberufung der Hauptversammlung der Aktionäre des Unternehmens, um
den Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr zu
genehmigen.

— Ende der Mitteilung –

Zeichen: ca. 1.600

Über 3W Power/ AEG Power Solutions:
3W Power S.A. (WKN A0Q5SX / ISIN GG00B39QCR01) mit Sitz in Luxemburg ist
die Holding der AEG Power Solutions Group. Die Unternehmensgruppe hat ihre
Zentrale in Zwanenburg, Niederlande. Die 3W Power-Aktien sind an der
Frankfurter Börse zum Handel zugelassen (Aktiensymbol: 3W9).
Die AEG Power Solutions (AEG PS) Group ist ein weltweit führender
Hersteller von leistungselektronischen Systemen und Lösungen für die
industrielle Stromversorgung und bietet eines der umfangreichsten Produkt-
und Serviceportfolios im Bereich der Leistungsumwandlung und -steuerung.
Die beiden einander ergänzenden operativen Unternehmenssegmente Renewable
Energy Solutions (RES) und Energy Efficiency Solutions (EES) bedienen
Unternehmenskunden weltweit. Die RES-Produkt- und Servicepalette umfasst
Systeme und Lösungen für Solarkraftwerke wie Solarwechselrichter,
Überwachungs- und Kontrollsysteme sowie Leistungssteller (Power Controller)
für diverse industrielle Anwendungen, z.B. Polysilizium-Herstellung,
Energiespeicherung, Saphir-Kristall-Züchtung und Glasproduktion. Die
EES-Produkt- und Servicepalette besteht aus unterbrechungsfreien
Stromversorgungen im Hochleistungsbereich (Hochleistungs-USVs),
Industrieladegeräten, Gleichstromsystemen und Stromwandlern.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung mit Gleichstrom- und
Wechselstromtechnologie sowie herkömmlicher und erneuerbarer Energietechnik
realisiert AEG Power Solutions innovative Lösungen für intelligente
Stromnetze.
Das Unternehmen verfügt weltweit über 22 Tochtergesellschaften, Büros und
Kompetenzzentren mit insgesamt mehr als 1.600 Mitarbeiter.

Für weitere Informationen besuchen Sie www.aegps.com

Diese Mitteilung stellt weder ein Kauf-, Verkaufs- oder Tauschangebot für
Wertpapiere von 3W Power noch eine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder
Tausch solcher Wertpapiere dar. Die Mitteilung enthält zukunftsbezogene
Aussagen, zu denen unter anderem Angaben gehören, die unsere Erwartungen,
Absichten, Prognosen, Schätzungen und Annahmen zum Ausdruck bringen. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf einer angemessenen Bewertung und
Einschätzung durch die Geschäftsführung, unterliegen aber Risiken und
Unsicherheiten, die außerhalb des Einflussbereichs von 3W Power liegen und
grundsätzlich schwierig vorherzusagen sind. Die Geschäftsführung und das
Unternehmen können und werden unter keinen Umständen eine Garantie für
künftige Ergebnisse oder Erträge von 3W Power übernehmen. Die tatsächlichen
Ergebnisse von 3W Power können erheblich von den in den zukunftsbezogenen
Aussagen tatsächlich oder implizit enthaltenen Angaben abweichen. Daher
werden Investoren davor gewarnt, die in dieser Mitteilung enthaltenen
zukunftsbezogenen Aussagen als Grundlage für ihre
Investitionsentscheidungen in Bezug auf 3W Power zu verwenden.

3W Power übernimmt keinerlei Verpflichtung, in dieser Mitteilung gemachte
zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren.

Für weitere Informationen:

Katja Buerkle
Investor Relations
AEG Power Solutions
Tel.: +31 20 4077 854
Mobil: +31 6 1095 9019
Email: investors@aegps.com

Christian Hillermann
Hillermann Consulting
IR-Beratung von AEG Power Solutions
Tel.: +49 40 320 279 10
Mobil: +49 173 5379660
Email: office@hillermann-consulting.de

Ende der Corporate News

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10.06.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: 3W Power S.A. / AEG Power Solutions
19, rue Eugène Ruppert
L-2453 Luxembourg
Großherzogtum Luxemburg
Telefon: +31 20 4077 863
Fax: +31 20 4077 875
E-Mail: michael.julian@aegps.com
Internet: www.aegps.com
ISIN: GG00B39QCR01, DE000A1A29T7,
WKN: A0Q5SX, A1A29T,
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Berlin, München, Stuttgart

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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215719 10.06.2013

Bullard: Fed könnte Anleihekaufprogramm verlängern

MONTREAL/FRANKFURT (dpa-AFX) – Die US-Notenbank Fed könnte ihr Anleihekaufprogramm (QE3) verlängern – auch wenn sich die Lage am Arbeitsmarkt stetig verbessern sollte. Die niedrige Inflation könnte zulassen, dass der aggressive Kurs beibehalten werde, sagte Topnotenbanker James Bullard, Präsident der regionalen Notenbankfiliale von St. Louis, am Montag in Montreal.

Bullard ist stimmberechtigt im Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) und gilt im Gremium als vergleichsweise neutraler Vertreter. Um das Wachstum in den USA zu stützen, kauft die Notenbank derzeit Wertpapiere im Wert von 85 Milliarden Dollar pro Monat. Nach entsprechenden Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke spekulieren die Finanzmärkte jedoch auf eine rasche Drosselung./hbr/bgf

US-Anleihen starten schwächer – S&P hebt Ausblick für USA

NEW YORK (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen sind am Montag schwächer in den längeren Laufzeiten gestartet. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat den Ausblick für die Kreditwürdigkeit der USA von ’negativ‘ auf ’stabil‘ angehoben. Die Risikofreude an den Märkten sei daraufhin etwas gestiegen, sagten Händler. Die US-Aktienbörsen werden im Plus erwartet. Wichtige Konjunkturdaten stehen zum Wochenauftakt nicht auf der Agenda.

Zweijährige Anleihen standen unverändert bei 99 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,31 Prozent. Fünfjährige Anleihen verharrten bei 99 17/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,10 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 96 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,18 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren rutschten um 7/32 Punkte auf 91 3/32 Punkte. Sie rentierten mit 3,35 Prozent./hbr/bgf

DGAP-News: Creditreform bestätigt Investment Grade Rating der KTG Energie AG

DGAP-News: KTG Energie AG / Schlagwort(e): Anleihe
Creditreform bestätigt Investment Grade Rating der KTG Energie AG

10.06.2013 / 15:09

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Creditreform bestätigt Investment Grade Rating der KTG Energie AG

– Rating von BBB- bestätigt eine stark befriedigende Bonität

– Creditreform setzt die KTG Energie auf ‚positiver Ausblick‘

– Sehr erfolgreiche Entwicklung im Jahr 2012

– Ausbau der Produktionskapazität bis 2015 auf über 50 Megawatt

Hamburg, den 10. Juni 2013 – Die BaFin anerkannte Rating Agentur
Creditreform hat die Einstufung der im Entry Standard der Frankfurter
Wertpapierbörse notierten KTG Energie AG (ISIN: DE000A0HNG53) aktualisiert
und dem Unternehmen mit dem Investment Grade Rating BBB- erneut eine stark
befriedigende Bonität bescheinigt. Zudem wurde die KTG Energie von der
Creditreform mit einem ‚positiven Ausblick‘ ausgezeichnet, womit die
Creditreform ihr Rating gegenüber dem Vorjahr sogar verbessert hat. Vor dem
Hintergrund der im vergangenen Jahr durchgeführten Anleiheemission (ISIN:
DE000A1ML257) und dem Börsengang, war KTG Energie erstmals von Creditreform
begutachtet worden und wurde nun gemäß des jährlichen Update-Turnus erneut
bewertet und mit einem ‚positiven Ausblick‘ versehen.

Das Rating bildet im Ergebnis unter anderem die Analysen der erstellten
Konzernabschlüsse für die Jahre 2010 bis 2012, der Geschäftsplanung, der
aktuellen betriebs- und finanzwirtschaftlichen Unterlagen sowie die
Analystengespräche mit dem Management ab. Dr. Thomas Berger,
Vorstandsvorsitzender der KTG Energie AG: ‚Die Einschätzung der
Creditreform bestätigt erneut die Solidität und das Potenzial unseres
Unternehmens. Wie geplant haben wir im Jahr 2012 unsere
Produktionskapazitäten nachhaltig ausgebaut und sind auch aktuell auf
bestem Weg, gemäß Prognose unsere Produktionskapazität auf mehr als 40
Megawatt im Jahresverlauf zu steigern. Vor allem der bescheinigte ‚positive
Ausblick‘ im Wachstumsjahr ist eine sehr positive Anerkennung von der
Creditreform für unser Geschäftsmodel sowie die gute Struktur und hohe
Prozesssicherheit im Unternehmen.‘

Die KTG Energie AG, drittgrößter deutscher Produzent erneuerbarer Energie
aus Biogas, hatte im Jahr 2012 eine Umsatzsteigerung um 47 Prozent auf 31,6
Mio. Euro und ein um 52 Prozent auf 6,0 Mio. Euro verbessertes EBIT
realisiert. Zudem wurde die Produktions-kapazität um 60 Prozent gesteigert.
Bis 2015 wird diese, so die Planung, 50 Megawatt erreicht haben.

Das Rating-Zertifikat wurde auf der Internetseite (www.ktg-energie.de) der
KTG Energie veröffentlicht. Die Summary liegt dem Unternehmen noch nicht
vor und wird nach der Fertigstellung ebenfalls umgehend auf der
Internetseite veröffentlicht.

ÜBER DIE KTG ENERGIE AG
Die KTG Energie AG (ISIN: DE000A0HNG53) mit Sitz in Hamburg ist auf die
Produktion von erneuerbarer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen
spezialisiert. Dazu betreibt das Unternehmen seit 2006 Biogasanlagen in
Deutschland und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung und
der Errichtung bis zum Betrieb der Anlagen ab. Derzeit laufen Biogasanlagen
mit einer Produktionskapazität von rund 35 Megawatt am Netz und zahlreiche
weitere befinden sich im Bau und in Planung. Damit können annähernd eine
viertel Millionen Menschen mit sauberer, umweltfreundlicher Energie
versorgt werden. In den kommenden Jahren wird die Produktionskapazität
ausgebaut werden. Als Tochterunternehmen des Landwirtschaftsunternehmens
KTG Agrar AG ist die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen –
insbesondere Zweitfrüchten, Gras und Stroh – langfristig gesichert. Derzeit
beschäftigt die KTG Energie etwa 40 Mitarbeiter und hat im Jahr 2012 einen
Umsatz von 31,6 Mio. Euro und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 6 Mio.
Euro erzielt. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 2012 an der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert.

KONTAKT
Investor Relations / Presse
Fabian Lorenz
IR.on AG
Telefon: +49 221 914097-6
E-Mail: fabian.lorenz@ir-on.com

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10.06.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: KTG Energie AG
Ferdinandstr. 12
20095 Hamburg
Deutschland
Telefon: +49 40 76755372
Fax: +49 40 76755374
E-Mail: info@ktg-energie.de
Internet: www.ktg-energie.de
ISIN: DE000A0HNG53, DE000A1ML257,
WKN: A0HNG5, A1ML25
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart;
Frankfurt in Open Market (Entry Standard)

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215698 10.06.2013

Deutsche Anleihen geben Gewinne wieder ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag zwischenzeitliche Gewinne nicht halten können. Händler nannten die insgesamt freundliche Börsenstimmung als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future lag gegen Mittag bei 143,43 Punkten und damit leicht im Minus. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe notierte unverändert bei 1,54 Prozent.

Der Wochenauftakt fiel vergleichsweise ruhig aus. Während Zahlen zur Industrieproduktion aus Frankreich positiv überraschten, setzte die italienische Industrie ihren Sinkflug im April fort. Die Investorenstimmung im Euroraum, gemessen am Sentix-Konjunkturindex, hellte sich zum zweiten Mal in Folg auf. Im Nachmittagshandel werden keine entscheidenden Daten aus den USA erwartet./bgf/hbr

Bund zahlt höchsten Zins seit einem Jahr

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der allgemeine Trend steigender Renditen für Staatsanleihen schlägt zusehends, wenn auch nur moderat, auf die Refinanzierungskosten Deutschlands durch. Am Montag musste der Bund für sechsmonatige Schuldtitel den Anlegern so viel Zinsen wie seit über einem Jahr nicht mehr bieten. Bei einer Auktion unverzinslicher Schatzanweisungen (Bubills) ergab sich eine durchschnittliche Rendite von 0,023 Prozent, wie die Bundesbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der höchste Zinssatz in dieser Laufzeit seit Mai 2012.

Im längeren Vergleich liegt das Zinsniveau unterdessen nach wie vor sehr niedrig. Vor der Finanz- und Schuldenkrise hatte der Zins für sechsmonatige Schuldtitel bei etwa vier Prozent gelegen. Im Zuge der krisenbedingt hohen Verunsicherung konnte der Bund noch vor wenigen Monaten eine Gebühr für die Verwahrung des Anlegergeldes in Form negativer Renditen verlangen. Mit der neuen Auktion nahm der Bund 3,23 Milliarden Euro auf, die Nachfrage war trotz der mageren Zinsen hoch./bgf/hbr

Istabuls Börse tendiert nach verzögerter Eröffnung wieder schwach

ISTANBUL (dpa-AFX) – Die Kurse an der Börse in Istanbul sind zu Wochenbeginn erneut kräftig unter Druck geraten. Nach dem durch freundlich aufgenommene US-Arbeitsmarktdaten gestützten Erholungsversuch vom Freitag sank der ISE National 30 Index am Montag nach verzögertem Handelsstart um 2,09 Prozent auf 76.698,28 Punkte. Die spätere Eröffnung hatte technische Gründe. In der Vorwoche war der türkische Leitindex bereits um fast 9 Prozent gefallen, nachdem er zwischenzeitlich gar um rund 15 Prozent in die Knie gegangen war.

Am türkischen Anleihemarkt blieb die Stimmung zu Wochenbeginn ebenfalls schlecht. Die Renditen von Staatsanleihen in US-Dollar erhöhten sich moderat. Mit Beginn der Unruhen Ende Mai waren Schuldtitel des Landes spürbar unter Druck geraten. Die türkische Lira tendierte am Montag zu Dollar und Euro schwach.

In der Türkei heizt sich die Stimmung auf. Regierung und Demonstranten stehen sich weiter unversöhnlich gegenüber. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan drohte am Sonntag bei einer Ansprache am Flughafen von Ankara den Demonstranten, Geduld habe ihre Grenzen. Die Polizei in Ankara setzte am Sonntagabend erneut Wasserwerfer, Tränengas und Schlagstöcke ein, um mehrere tausend Protestierer vom zentralen Kizilay-Platz zu vertreiben, berichteten Aktivisten und türkische Medien./ag/bgf/rum