1. FC Kaiserslautern: Anpfiff zur „Betze Anleihe“

Der Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern e.V. begibt in Kürze eine Anleihe im Volumen von bis zu 6 Mio. EUR. Die „Betze-Anleihe“, die Anleger im Zeitraum vom 5. Februar bis voraussichtlich 15. April erwerben können, bietet bei einer Laufzeit von sechseinhalb Jahren einen Basiszins von 5% p.a. Bei Eintritt bestimmter Ereignisse wie z.B. den Aufstieg in die 1. Bundesliga oder dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinales kann sich der Kupon maximal auf bis zu 7% p.a. erhöhen. Für Fans dürfte die Verzinsung allerdings kaum das entscheidende Investitionskriterium sein, zumal die als Fananleihe konzipierte Schuldverschreibung auch in effektiven Sammlerstücken angeboten wird. Die Schmuckurkunden der Serien „Fritz Walter“ und „FCK-Legenden“ lauten dementsprechend auf 100, 500 und in Anlehnung an die Vereinsgründung der „Roten Teufel“ auf den Nennwert von 1.900 EUR. Daneben gibt es die Urkunde „Meisterschaften“ in der Nominalen von 7.893 EUR als Summe aus den vier Meisterschaftsjahren.Weiterlesen

SolarWorld AG: Gläubiger befürchten Schuldenschnitt

Die Inhaber umlaufender SolarWorld-Anleihen müssen sich wohl auf maximale Verluste ihrer investierten Gelder einstellen: Wie der Bonner Solarkonzern kürzlich mitteilte, halte der Vorstand auf Grundlage der von externen Sachverständigen überprüften Unternehmensplanung "gravierende Einschnitte" bei den Konzernverbindlichkeiten für notwendig. Diese sollen sich laut SolarWorld insbesondere auf die ausgegebenen Unternehmensanleihen und Schuldscheindarlehen erstrecken. Der erforderliche Restrukturierungsbedarf sei Ausdruck der nach wie vor schwierigen Bedingungen in der Solarbranche und deren Auswirkungen auf das Unternehmen.Weiterlesen

Laurèl präsentiert Zwischenbilanz

2. Anleihegläubigerversammlung voraussichtlich spätestens im Oktober 2015
Die bei München ansässige Laurèl GmbH legte kürzlich ihr Zahlenwerk zum ersten Halbjahr 2012/13 (01.05. bis 31.10.12) vor. Danach konnte das Modeunternehmen den Umsatz aus dem Rumpfgeschäftsjahr 2011/12 (01.11.11 bis 30.04.12) bestätigen und einschließlich der Asien-Aktivitäten um etwa 12% auf über 19 Mio. EUR steigern. Positiv entwickelt hätten sich laut Laurèl insbesondere die Retail-Umsätze in den eigenen deutschen Stores wie auch bei wichtigen Einzelhandels-Großkunden in Westeuropa.Weiterlesen

Wöhrl: Der nächste Mode-Bond

Das Modeunternehmen Rudolf Wöhrl will eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von bis zu 30 Mio. EUR begeben. Der Bond ist mit einem Kupon von 6,5% und einer Laufzeit von fünf Jahren ausgestattet. Ab 4. Februar kann die Anleihe von interessierten Investoren gezeichnet werden.  Das Ende der Zeichnungsfrist ist voraussichtlich am 8. Februar. Danach ist die Notierungsaufnahme im Frankfurter Entry Standard geplant. Dem Vernehmen nach begleitet Viscardi die Emission. Von Euler-Hermes wurde das Unternehmen mit BB bewertet.Weiterlesen

Maritim Vertrieb „schleppt“ 20 Mio. EUR ab

Die Maritim Vertriebs GmbH wird den öffentlichen Verkauf ihrer Erstemission am 1. Februar offiziell beenden. Laut Maritim seien bislang Teilschuldverschreibungen im Wert von insgesamt etwa 20 Mio. EUR an Investoren ausgereicht worden – ursprünglich angepeilt waren bis zu 25 Mio. EUR. Die finale Platzierungsquote beläuft sich damit auf respektable 80%. Das Unternehmen begründete seinen Entschluss mit der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung der Hochseeschlepper und der daraus resultierenden guten Erlössituation. Die Kapitaleinwerbung über die Maritim-Anleihe könne vor diesem Hintergrund eingestellt werden. Die Angebotsfrist des zweieinhalbjährigen Offshore-Bonds startete schon im Mai 2012. Das in nominal 1.000 EUR gestückelte Wertpapier bietet einen attraktiven Kupon von 8,25% p.a. und wird seit dem 1. Juni 2012 im Hamburger Freiverkehr börsengehandelt. Aktuell notiert die von Creditreform trotz Besicherung nur mit BB+ bedachte Anleihe geringfügig unter pari.Weiterlesen

Hahn Gruppe: 88 Mio. EUR frisches Eigenkapital

Im vergangenen Jahr warb die Hahn-Gruppe knapp 88 Mio. EUR an Eigenkapital bei privaten und institutionellen Anlegern ein. Der Asset Manager für Handelsimmobilien konnte damit den Vorjahreswert um 57% steigern. Darüber hinaus konnte das Unternehmen aus Bergisch Gladbach im vergangenen Jahr noch 20 Mio. EUR Fremdkapital über die Emission einer Anleihe einsammeln. Der Bond mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem 6,25%-Kupon notiert im mittelstandsmarkt der Börse Düsseldorf mit 105% deutlich über pari.Weiterlesen

BayWa AG hegt Anleiheambitionen

BayWa AG plant Begebung einer Hybridanleihe
Der auf die Kernsegmente Agrar, Bau und Energie spezialisierte BayWa-Konzern bereitet offenbar die Emission eines Corporate Bonds vor. „Wir denken darüber nach, eine Unternehmensanleihe zu begeben", bestätigte BayWa-Finanzvorstand Andreas Helber Mitte Januar in der FAZ. Dabei wollen die Münchner insbesondere das aktuell niedrige Zinsniveau und die günstigen Konditionen am Kapitalmarkt für eine mögliche Fremdkapitalaufnahme nutzen.Weiterlesen

KTG Agrar wächst durch Übernahme

Die KTG Agrar AG hat im Zuge eines Share-Deals die bayerische Bio-Zentrale Naturprodukte GmbH komplett erworben. Das Unternehmen wird in die Bio-Sparte der KTG-Tochtergesellschaft BZ Foods SE integriert. Nach Unternehmensangaben erhöht sich durch die Übernahme des Vermarktungsunternehmens Bio-Zentrale der Umsatz von KTG um rund 50 Mio. EUR.Weiterlesen

Windreich holt Moderatorin in Aufsichtsrat

Mit sofortiger Wirkung zieht die Fernsehmoderatorin Sabine Christiansen in den Aufsichtsrat der Windreich AG ein. Künftig wird Christiansen als stellvertretende Aussichtsratsvorsitzende tätig sein. Dabei soll sie dem Windparkentwickler besonders mit ihrer Medienerfahrung zur Seite stehen. „Aufgrund der gestiegenen Anforderungen in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit möchten wir mit Sabine Christiansen die Expertise eines Medienprofis mit unserem Haus verknüpfen“, begründete CEO und Alleinaktionär der Windreich AG, Willi Balz, die Entscheidung.Weiterlesen

German Pellets expandiert in Italien

Die italienische Tochter der German-Pellets-Gruppe übernimmt die Mehrheit an der italienischen Ely S.p.A.-Gruppe aus Mailand. Das Unternehmen entwickelt, baut und betreibt Anlagen, die Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen. Mit dem Zukauf will German Pellets den Bau von Kleinkraftwerken, die Holzpellets verwenden, in Italien weiter vorantreiben. Für das Wismarer Unternehmen ist Italien mit einem Anteil von rund 10% einer der wichtigsten Absatzmärkte.Weiterlesen

Gehen SiC-Anleger leer aus?

Anleger, die in die Mittelstandsanleihe von SiC Processing investiert haben, sehen ihr Geld wahrscheinlich nicht wieder. Zu dieser Einschätzung kam die Geschäftsführung. In einer Quasi-ad-hoc Meldung weist das Management darauf hin, „dass die Planquote, sofern vorhanden, für unbesicherte Gläubiger erheblich unterhalb des Wertes liegen wird, wie er vom gegenwärtigen Börsenpreis der Unternehmensanleihen widergespiegelt wird“. Als Grund hierfür nennt das Unternehmen den dramatischen Einbruch der Solarindustrie und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihrer Kunden. Die endgültige Planquote für unbesicherte Gläubiger werde dann im Insolvenzplan festgelegt und veröffentlicht.Weiterlesen

Zamek: Verlust trotz Umsatzplus

Der Lebensmittelproduzent Zamek hat das vergangene Geschäftsjahr (Juli 2011 bis Juni 2012) mit einer Umsatzsteigerung um 1,5 % auf 80,1 Mio. EUR abgeschlossen. Obwohl auch das EBITDA leicht auf 107.000 EUR zulegte, sorgten Einmaleffekte wie Streiks für ein Minus beim Konzernergebnis von knapp 4,9 Mio. EUR. Creditreform senkte daraufhin das Rating von BB auf BB- (watch). Trotz der hohen Belastung wertet Zamek die Tarifverhandlungen als Erfolg, weil sie dem Unternehmen mehr Planungssicherheit geben würden.Weiterlesen

Erneuter Auftragsrekord für Helma

Helma Eigenbau konnte im Geschäftsjahr 2012 seinen Netto-Auftragseingang um 23% von 107 Mio. auf rund 131 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr steigern. Der Anbieter von Massivhäusern und nachhaltigen Energiekonzepten verzeichnete damit den sechsten Auftragsrekord in Folge. Dazu beigetragen haben Unternehmensangaben zufolge alle Geschäftsfelder des Helma-Konzerns. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet Helma auch im laufenden Geschäftsjahr eine weitere Umsatzsteigerung.Weiterlesen

getgoods besorgt sich frisches Kapital

Das aktiennotierte Online-Handelshaus getgoods.de AG hat seine Bezugsrechtkapitalerhöhung planmäßig abgeschlossen. Im Rahmen der Kapitalmaßnahme seien über 4 Mio. neue Aktien zum Bezugspreis von 2,90 EUR je Anteil an Investoren ausgereicht worden – ursprünglich angepeilt war die Ausgabe von bis zu 7 Mio. Das Grundkapital erhöht sich damit um 4 Mio. auf 18 Mio. EUR. Insgesamt spülte die Transaktion knapp 12 Mio. EUR in die Kasse des Onlinehändlers. Die neuen Eigenmittel dienen in erster Linie der Eigenkapitalstärkung und sollen zudem zur weiteren Wachstumsfinanzierung genutzt werden. Nach der Kapitalerhöhung sowie der unlängst ausplatzierten Unternehmensanleihe verfüge getgoods nunmehr über ausreichend Kapital, um seine Expansionspläne zielgerichtet umzusetzen. Unterdessen verwies die Gesellschaft auf ein „Rekord-Weihnachtsgeschäft in 2012“. Vor diesem Hintergrund bekräftigte die Geschäftsführung die Gesamtjahresprognose, wonach ein Konzernumsatz von mindestens 400 Mio. EUR und eine EBIT-Marge von etwa 2,5% erwartet werden.Weiterlesen

Air Berlin ohne Mehdorn

Hartmut Mehdorn ist als Chef der Fluggesellschaft Air Berlin zurückgetreten. Sein Nachfolger ist Wolfgang Prock-Schauer, der seit Herbst bei der Airline tätig ist. Im September 2011 übernahm Mehdorn als Interimschef die Führung der angeschlagenen Airline für 15 Monate. Während dieser Zeit hat er das Unternehmen harten Sparmaßnahmen unterzogen, strich Strecken und verkleinerte die Flotte. Mehdorn soll dem Unternehmen auch nach seinem Rücktritt als Non-Executive Director zur Verfügung stehen.Weiterlesen

Air Berlin fliegt auf Etihad

Air Berlin PLC: Air Berlin hat Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt | Flugbetrieb wird fortgeführt | Die Bundesregierung unterstützt Air Berlin mit einem Übergangskredit
Air Berlin hat erste Ergebnisse der Kooperation mit der im arabischen Emirat Abu Dhabi beheimateten Airline Etihad berichtet: Auf den gemeinsam genutzten Streckennetzen waren bislang 300.000 Flugpassagiere unterwegs. Für Air Berlin bedeutete dies eigenen Angaben zufolge allein einen Zuwachs von 219.000 Fluggästen und dadurch erzielte Erlöse von rund 50 Mio. EUR.Weiterlesen