GEWA-Anleihe fällt weiter – was Sie aktuell wissen müssen

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So soll er mal aussehen...

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Im frühen Handel Anfang der Woche brach die Unternehmensanleihe von GEWA 5:1 weiter ein: aktuell knapp über 50%. Was hinter dem Baustopp steckt – und was Sie jetzt wissen oder sich überlegen sollten.

In der Tat ist BondGuide beim Thema GEWA etwas später dran: Hat allerdings damit zu tun, dass wir uns die Arbeit machten, erst mit mehreren Fonds, dem Unternehmen sowie der Agentur zu sprechen.

Hintergrund: Die GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG hatte vor dem WE kommuniziert, dass aufgrund der Tatsache, dass der Kaufpreis des Hotels im Zuge des abgeschlossenen Forward Deals für das Hotel erst im ersten Quartal 2017 fließen solle, sowie aufgrund des aktuellen Verkaufsstands der Wohnungen, zwischen dem Generalunternehmer, der Baresel GmbH, sowie der GEWA 5 to 1 GmbH & Co Abstimmungsbedarf hinsichtlich der weiteren Finanzierung und Bauplanung bestehe.

Dies brachte die Anleihe umgehend unter Druck, seit Tagen fällt sie.

Kurzum: Der Generalunternehmen will mehr Geld. Womöglich allein aufgrund des erfolgreichen Hotelverkaufs, um quasi im Kielwasser zu schwimmen. Im Gespräch ist ein einstelliger Millionenbetrag bzw. irgendetwas im einstelligen prozentualen Bereich des Projektvolumens, was dasselbe bedeutet. Dies brachte BondGuide aus mehreren voneinander unabhängigen Quellen in Erfahrung.

Jetzt könnte man sagen: Peanuts.Eigentlich richtig Allerdings reden wir hier von Schwaben.

… und so siehts aktuell aus: Gesprächsbedarf —> Baustopp; Foto @IN

Von daher: Der Betrag ist überschaubar, jeder möchte natürlich nicht zu viel zahlen oder zu wenig mitverdienen. Die eine Seite stellt die jeweils andere in ungutes Licht: Aus Sicht von GEWA möchte der Generalunternehmer mitverdienen am erfolgreichen Hotelverkauf, aus Sicht des Gegenübers sei die Finanzierung zu sehr auf Kante genäht, wenn man jetzt einen Baustopp machen müsse. Wie zu erwarten, gibt es hier also keine einheitliche Meinung.

BondGuide war vor Ort und hat eigene Fotos gemacht.

Nachtrag zum 15.11.: Der Kurs stieg intraday, am 16. stieg er weiter auf zuletzt 78%