
Auch anhaltender Gesprächs- und Verhandlungsbedarf bei der BOOSTER Precision Components Holding GmbH. Vor diesem Hintergrund haben sich alle Parteien auf eine Verlängerung der bestehenden Stillhaltevereinbarung bis zum 31. Juli 2026 geeinigt.
Die BOOSTER Precision Components Holding arbeitet an einer finanziellen Stabilisierung und führt dazu weiterhin konstruktive Gespräche mit einer Gruppe von Anleihegläubigern („Ad-hoc-Gruppe“) ihrer vorrangig besicherten Unternehmensanleihe 2022/26 (ISIN: NO0012713520) mit regulärer Fälligkeit am 30. November 2026.
Vor diesem Hintergrund habe die Ad-hoc-Gruppe einer Verlängerung der mit der Ad-hoc-Gruppe geschlossenen Stillhaltevereinbarung bis zum 31. Juli 2026 zugestimmt.
Im Mittelpunkt der aktuellen Gespräche stehen Anpassungen der bestehenden Anleihebedingungen sowie zusätzliche Finanzierungsmaßnahmen.
Auslöser war die am 28. Mai fällige Zinszahlung aus dem Nordic Bond, die von BOOSTER aber nicht geleistet wurde. Grundsätzlich hätte dies den Anleihegläubigern die Möglichkeit eröffnet, die Anleihe vorzeitig fällig zu stellen und Sicherheiten zu verwerten. Genau auf diese Rechte verzichte die Ad-hoc-Gruppe unter der Stillhaltevereinbarung zunächst bis zum 30. Juni 2026. Jetzt wurde selbige um einen weiteren Monat verlängert.
BOOSTER betonte indes abermals, den Kapitalmarkt und die Öffentlichkeit entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen über die weiteren Verhandlungen mit der Ad-hoc-Gruppe und die weiteren Entwicklungen zu informieren.
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