DGAP-News: SAF-HOLLAND SE: Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität werden zügig umgesetzt

DGAP-News: SAF-HOLLAND SE

/ Schlagwort(e): Jahresergebnis

SAF-HOLLAND SE: Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität werden zügig umgesetzt

18.03.2020 / 19:53

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Corporate News
 

SAF-HOLLAND: Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität werden zügig umgesetzt
 

– Konzernumsatz und bereinigte EBIT-Marge im Rahmen der Guidance

– Deutlich positiver Operating Free Cashflow

– Solides Finanzprofil hat Priorität – keine Dividende für Geschäftsjahr 2019

– Rollout der Operational Excellence Roadmaps im Jahresverlauf

– Umfassendes Programm zur Senkung der Vertriebs- und Verwaltungskosten an sämtlichen Standorten wird beschleunigt fortgesetzt

– Maßnahmen zur Gewährleistung eines geregelten Geschäftsbetriebs eingeleitet
 

Luxemburg, 18. März 2020. Die SAF-HOLLAND Group („SAF-HOLLAND“), einer der weltweit führenden Zulieferer von Truck- und Trailerkomponenten, hat heute Geschäftszahlen sowie den Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht und den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020 vorgestellt.
 

Alexander Geis, CEO der SAF-HOLLAND sagt: „Das Geschäftsjahr 2019 war ein besonders herausforderndes Jahr für die SAF-HOLLAND. Ein ab Mitte des dritten Quartals deutlich eingetrübtes Marktumfeld sowie hohe Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Werkskonsolidierung in China führten Ende September zu einer Anpassung der Jahresprognose. Wir haben diese angepassten Ziele bezüglich Konzernumsatz und bereinigter EBIT-Marge erreicht.
 

Seit einigen Wochen stellt der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) unser Unternehmen, die Führungsmannschaft und sämtliche Beschäftigten vor eine neue besondere Herausforderung. Wir haben die zurückliegenden Wochen seit dem Ausbruch in China genutzt, um unsere Notfallpläne auf den Prüfstand zu stellen und geeignete Maßnahmen eingeleitet, um jederzeit einen geregelten Geschäftsbetrieb an unseren Standorten gewährleisten zu können. Ein globales Emergency Response Team berät das Group Management Board bei der Lagebeurteilung, bereitet Entscheidungsvorlagen vor und koordiniert und überwacht die kommunikativen und operativen Maßnahmen. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden sowie ihrer Familien hat oberste Priorität.“
 

Daneben steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Themas „Operational Excellence“. Dr. André Philipp, Chief Operating Officer der SAF-HOLLAND, wird die mit seinem Team entwickelten SAF-HOLLAND Operational Excellence Roadmaps im Laufe des Jahres in sämtlichen Produktionswerken ausrollen. Ziel ist, die im gesamten Werksverbund schlummernden operativen Erfolgspotenziale zu heben.
 

Konzernumsatz und bereinigte EBIT-Marge im Rahmen der Guidance

Der Konzernumsatz lag im Geschäftsjahr 2019 mit 1.284,2 Mio. Euro um 1,3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.300,6 Mio. Euro und damit innerhalb des angepeilten Zielkorridors von 1.260 Mio. Euro und 1.300 Mio. Euro. Der zusätzliche Umsatzbeitrag der seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften betrug 41,4 Mio. Euro. Die positiven Währungskurseffekte, die überwiegend aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro resultierten, beliefen sich auf 25,8 Mio. Euro. Die währungskurs- und akquisitionsbereinigten Erlöse fielen somit um 6,4 Prozent auf 1.216,9 Mio. Euro. Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf 79,8 Mio. Euro (Vorjahr 89,6 Mio. Euro). Zu diesem Rückgang hat im Wesentlichen der Anstieg der bereinigten Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen auf 121,3 Mio. Euro (+18,0 Prozent ggü. Vorjahr) beigetragen. Beeinflusst wurde diese Entwicklung unter anderem durch die entsprechenden Aufwendungen der seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften sowie den Wegfall des nicht-zahlungswirksamen Sonderertrags von 4,7 Mio. Euro aus der partiellen Abwicklung eines US-Pensionsplans im dritten Quartal 2018. Die bereinigte EBIT-Marge der SAF-HOLLAND lag mit 6,2 Prozent ebenfalls innerhalb der angestrebten Bandbreite von 6,0 Prozent bis 6,5 Prozent.
 

Das bereinigte Periodenergebnis vor Anteilen Dritter erreichte bei einem deutlich verbesserten Finanzergebnis und einem einheitlichen Steuersatz von 27,7 Prozent (Vorjahr 26,8 Prozent) einen Wert von 49,8 Mio. Euro (Vorjahr 55,5 Mio. Euro). Auf Basis der unverändert rund 45,4 Mio. ausgegebenen Stammaktien ergab sich für das Gesamtjahr 2019 ein unverwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,10 Euro (Vorjahr 1,22 Euro) sowie ein verwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,95 Euro (Vorjahr 1,05 Euro).
 

Investitionen mit Fokus auf Optimierung der Prozesse und Abläufe

Die Zugänge von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten betrugen im Geschäftsjahr 2019 -einschließlich der aktivierten Entwicklungskosten von 4,9 Mio. Euro (Vorjahr 4,3 Mio. Euro) – 53,0 Mio. Euro (Vorjahr 40,8 Mio. Euro). Auf die Region EMEA entfielen 19,5 Mio. Euro (Vorjahr 17,8 Mio. Euro), auf die Region Amerika 21,1 Mio. Euro (Vorjahr 16,9 Mio. Euro), auf die Region APAC 0,8 Mio. Euro (Vorjahr 0,9 Mio. Euro) sowie auf die Region China 11,6 Mio. Euro (Vorjahr 5,2 Mio. Euro). Investitionsschwerpunkte waren insbesondere das chinesische Greenfield-Projekt, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen in den USA im Rahmen des Programm FORWARD sowie ein neues Verwaltungsgebäude in Deutschland.
 

Deutlich positiver Operating Free Cashflow

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag im Geschäftsjahr 2019 mit 90,6 Mio. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres von 40,8 Mio. Euro. Diese Verbesserung ist insbesondere auf Fortschritte beim Working Capital Management, vor allem in den Bereichen Vorräte und Forderungen, zurückzuführen. Abzüglich des Cashflow aus Investitionstätigkeit in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von 53,0 Mio. (Vorjahr 40,8 Mio. Euro) ergibt sich mit 37,6 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro) ein deutlich verbesserter operativer Free Cashflow. Unter Berücksichtigung des Finanzmittelabflusses für die Akquisitionen der Stara Gruppe und PressureGuard ergibt sich ein Total Free Cashflow von 26,7 Mio. Euro (Vorjahr -58,7 Mio. Euro).
 

„Wir werden in den kommenden Quartalen unsere Anstrengungen zur Free Cashflow-Generierung nochmals intensivieren. Wir haben deshalb eine Sondereinheit gebildet, die sich auf globaler Ebene ausschließlich diesem Thema widmet,“ sagt Dr. Matthias Heiden, Finanzvorstand der SAF-HOLLAND.
 

Solides Finanzprofil hat Priorität – keine Dividende für Geschäftsjahr 2019

Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 ist das Eigenkapital mit 318,0 Mio. Euro nahezu unverändert geblieben. Eigenkapitalerhöhend wirkte sich der Gesamtperiodenerfolg von 20,1 Mio. Euro aus. Gegenläufig wirkte sich die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2018 von 20,4 Mio. Euro aus. Bei einem leichten Anstieg der Bilanzsumme um 1,8 Mio. Euro bzw. 0,2 Prozent auf 979,2 Mio. Euro führte dies zu einer unverändert soliden Eigenkapitalquote von 32,5 Prozent.
 

Die Netto-Finanzschulden (inkl. Leasingverbindlichkeiten) haben sich per 31. Dezember 2019 gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 um 38,1 Mio. Euro auf 251,7 Mio. Euro erhöht. Ursächlich hierfür war neben der Dividendenzahlung von 20,4 Mio. Euro die erstmalige Anwendung des neuen Leasingstandards IFRS 16 mit 33,6 Mio. Euro. SAF-HOLLAND verfügte per 31. Dezember 2019 über flüssige Mittel von 131,2 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 155,0 Mio. Euro).
 

Zur nachhaltigen Absicherung dieses soliden Finanzprofils hat das Group Management Board und das Board of Directors entschieden, der derzeit für den 20. Mai 2020 geplanten ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2019 keine Dividende auszuschütten.
 

Region EMEA: Umsatz unter Vorjahr

In der Region EMEA fiel der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 um 5,0 Prozent auf 626,2 Mio. Euro (Vorjahr 658,9 Mio. Euro). Auf die seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften entfiel dabei ein zusätzlicher Umsatzbeitrag von 20,5 Mio. Euro. Der organische Umsatz sank um 8,0 Prozent auf 606,0 Mio. Euro.

Die Region EMEA erzielte im Berichtszeitraum Januar bis Dezember 2019 ein bereinigtes EBIT von 60,1 Mio. Euro (Vorjahr 71,4 Mio. Euro) und eine bereinigte EBIT-Marge von 9,6 Prozent (Vorjahr 10,8 Prozent). Negativ wirkte das vorgenannte niedrigere Umsatzvolumen sowie höhere Personalkosten infolge der Metalltarifrunde 2018. Positiv beeinflusst wurde das laufende Ergebnis durch die seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften. Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2018 war zudem u.a durch Fremdwährungseffekte (Türkische Lira – Euro) begünstigt.
 

Region Amerika: Ergebnissituation stabilisiert sich
 

In der Region Amerika stiegen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2019 um 13,3 Prozent auf 534,5 Mio. Euro (Vorjahr 471,6 Mio. Euro). Die währungskurs- und akquisitionsbereinigten Erlöse verbesserten sich um 8,0 Prozent auf 509,4 Mio. Euro.
 

Das bereinigte EBIT lag mit 29,2 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 8,5 Mio. Euro, die bereinigte EBIT-Marge bei 5,5 Prozent (Vorjahr 1,8 Prozent). Dazu haben im Wesentlichen verbesserte Prozesse und Abläufe, die vertragsgemäße Weitergabe der letztjährigen Stahlpreiserhöhungen, niedrigere Einkaufspreise für Stahl und andere Materialien sowie nachhaltige Preiserhöhungen im Aftermarket-Geschäft beigetragen. Negativ wirkte der Wegfall des nicht-zahlungswirksamen Sonderertrags von 4,7 Mio. Euro aus der partiellen Abwicklung eines US-Pensionsplans im dritten Quartal 2018.
 

Region APAC: Anhaltende Marktschwäche in Indien belastet

Die Region APAC erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 88,6 Mio. Euro (Vorjahr 94,1 Mio. Euro). Der zusätzliche Umsatzbeitrag der seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften betrug dabei 20,4 Mio. Euro. Die währungskurs- und akquisitionsbereinigten Erlöse fielen im Vorjahresvergleich um 28,6 Prozent auf 67,2 Mio. Euro. Ursache für diesen deutlichen Umsatzrückgang war insbesondere das anhaltend schwache Marktumfeld in Indien.
 

Das bereinigte EBIT blieb mit 3,4 Mio. Euro hinter dem Vorjahresergebnis von 8,4 Mio. Euro zurück. Dabei wurden Restrukturierungserträge von 2,2 Mio. Euro aus dem Verkauf eines Gebäudes im Rahmen der Zusammenlegung der SAF-HOLLAND Australien mit der York Transport Equipment Pty. Ltd. (Australia) bereinigt. Die bereinigte EBIT-Marge ermäßigte sich von 8,9 Prozent auf 3,8 Prozent. Ursache hierfür war ebenfalls das anhaltend schwache Marktumfeld in Indien sowie eine im vierten Quartal deutlich nachlassende Marktdynamik in Australien in Verbindung mit ungünstigen Mix- und Währungseffekten.
 

Region China: Standortkonsolidierung erfolgreich abgeschlossen

Die Region China erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 34,9 Mio. Euro (Vorjahr 76,0 Mio. Euro). Dieser Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus den eingebrochenen Exportgeschäft infolge des Handelsstreits zwischen China und den USA, konjunkturbedingten kurzfristigen Auftragsstornierungen/-verschiebungen sowie vorübergehenden Streiks infolge der Ankündigung von Werksschließungen.
 

Die Region China erzielte 2019 ein bereinigtes EBIT von -12,9 Mio. Euro (Vorjahr +1,3 Mio. Euro). Beeinflusst wurde das Ergebnis durch umfangreiche Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Werkskonsolidierung und die Abschreibung des Firmenwertes der Region China von 6,7 Mio. Euro.
 

Nicht bereinigt wurden Einmalaufwendungen von insgesamt 8,1 Mio. Euro, die insbesondere im zweiten und dritten Quartal 2019 anfielen. Diese betreffen Wertberichtigungen auf Vorräte und Forderungen von 4,9 Mio. Euro bzw. 1,7 Mio. Euro, Verluste aus Anlagenabgängen von 0,7 Mio. Euro sowie streikbedingte Kosten von 0,8 Mio. Euro.
 

Die Integration der fünf chinesischen Standorte in das neue Werk in Yangzhou ist abgeschlossen. Das Werk in Qingdao hat zum 31. Juli 2019 seinen Betrieb eingestellt. Die zwei Lagerhäuser in Peking wurden ebenfalls zum 31. Juli 2019 geschlossen. Die Geschäftsaktivitäten des Werkes in Xiamen sowie des Pekinger Büros sind zum Jahresende 2019 eingestellt worden. Der Anlauf der Vorserienfertigung im neuen Werk in Yangzhou ist im vierten Quartal erfolgt. Im Zuge der Werkskonsolidierung reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter (inkl. Leiharbeiter) von 628 auf 157.
 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2020

Das Group Management Board der SAF HOLLAND rechnet auf Grundlage der erwarteten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale (inkl. derzeit absehbarer Geschäftsbeeinträchtigungen durch das Coronavirus) für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Rückgang des Konzernumsatzes im niedrigen zweistelligen Prozentsatzbereich (Vorjahr 1.284,2 Mio. Euro).
 

Unter den zuvor genannten Annahmen erwartet SAF HOLLAND für das Geschäftsjahr 2020 eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 4 Prozent und 5 Prozent. Ergebnisbelastend wirken neben dem Umsatzrückgang weitere Effekte durch COVID-19. Ergebnisstabilisierend wirken voraussichtlich die deutliche Reduzierung der operativen Verluste der Chinaaktivitäten, die konsequente Umsetzung des Programms FORWARD in den USA, der gruppenweite Rollout des SAF HOLLAND Operational-Excellence-Systems sowie das margenstarke Aftermarket-Geschäft.
 

Um die strategischen Ziele zu unterstützen, plant das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 mit Investitionen in einer Größenordnung von um die 3 Prozent (Vorjahr 4,1 Prozent) vom Konzernumsatz. Die Investitionen betreffen schwerpunktmäßig die Fortsetzung der Einführung einer Global-Manufacturing-Plattform, weitere Automatisierungen sowie das Programm FORWARD.
 

Im Übrigen lassen sich mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung von COVID-19 die wirtschaftlichen Auswirkungen auf SAF-HOLLAND derzeit weder hinreichend ermitteln noch verlässlich beziffern.
 

SAF-HOLLAND veröffentlicht die Mitteilung zum ersten Quartal 2020 am 13. Mai 2020.

Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2019
 

Ertragslage    
     
TEUR Q1-Q4/2019 Q1-Q4/2018
     
Umsatzerlöse 1.284.155 1.300.555
Bruttoergebnis 201.741 199.263
Bruttomarge in % 15,7 15,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 35.199 77.970
EBIT-Marge in % 2,7 6,0
Bereinigtes EBIT 79.816 89.578
Bereinigte EBIT-Marge in % 6,2 6,9
Periodenergebnis 10.297 48.115
Bereinigtes Periodenergebnis 49.756 55.507
Unverwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie in Euro 1,10 1,22
Verwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie in Euro 0,95 1,05
Dividende je Aktie in Euro 0,00¹ 0,45
     

1 Vorschlag
 

Vermögenslage    
     
TEUR 31.12.2019 31.12.2018
     
Bilanzsumme 979.244 977.416
Eigenkapital 318.007 318.072¹
Eigenkapitalquote in % 32,5 32,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 131.166 155.009
Nettoverschuldung 251.667 213.615
Net Working Capital 164.381 172.468
Net Working Capital in % vom Umsatz 14,9 13,5
     

1 Angepasst gemäß IAS 8.42 (Vgl. Abschnitt 2.4.2 im Konzernanhang)
 

Finanzlage    
     
TEUR Q1-Q4/2019 Q1-Q4/2018
     
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragssteuerzahlungen 109.108 66.519
Cash Conversion Rate in % 136,7 74,2
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 90.546 40.780
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -59.692 -39.586
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -52.981 -40.786
Operativer Free Cashflow 37.565 -6
     
Mitarbeiter    
     
  Q1-Q4/2019 Q1-Q4/2018
     
Mitarbeiter zum 31. Dezember 3.924 4.470
Mitarbeiter (im Durchschnitt) 4.218 4.293
Umsatz je Mitarbeiter in TEUR 304,4 302,9
     

 

 

Über SAF-HOLLAND

Die SAF-HOLLAND SE mit Sitz in Luxemburg ist der größte unabhängige börsennotierte Nutzfahrzeugzulieferer in Europa und beliefert schwerpunktmäßig die Trailer-Märkte. Das Unternehmen zählt mit rund 1.284 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2019 zu den international führenden Herstellern von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten vor allem für Trailer aber auch für Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst neben Achs- und Federungssystemen unter anderem Sattelkupplungen, Kupplungssysteme, Königszapfen und Stützwinden, die unter den Marken SAF, Holland, Neway, KLL, V.Orlandi und York vertrieben werden. SAF-HOLLAND beliefert die Fahrzeughersteller in der Erstausrüstung (OEM) auf sechs Kontinenten. Im Aftermarket-Geschäft liefert die Gruppe Ersatzteile an die Service-Netzwerke der Hersteller (OES) und mit Hilfe von Verteilungszentren über ein umfassendes globales Vertriebsnetz an Endkunden und Servicestützpunkte. SAF-HOLLAND ist international breit aufgestellt und in fast allen Märkten weltweit präsent. Mit der Innovationsoffensive „SMART STEEL – ENGINEER BUILD CONNECT“ verbindet SAF-HOLLAND Mechanik mit Sensorik und Elektronik und treibt die digitale Vernetzung von Nutzfahrzeugen und Logistikketten voran. Rund 4.000 engagierte Mitarbeiter weltweit arbeiten schon heute an der Zukunft der Transportindustrie.
 

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Zukunftsgerichtete Aussagen

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1001245  18.03.2020 

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DGAP-Adhoc: SAF-HOLLAND SE: Solides Finanzprofil hat Vorrang – keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 sowie Veröffentlichung des Ausblicks für 2020

DGAP-Ad-hoc: SAF-HOLLAND SE / Schlagwort(e): Dividende/Prognose

SAF-HOLLAND SE: Solides Finanzprofil hat Vorrang – keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 sowie Veröffentlichung des Ausblicks für 2020

18.03.2020 / 19:51 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP – ein Service der EQS Group AG.

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SAF-HOLLAND: Solides Finanzprofil hat Vorrang – keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 sowie Veröffentlichung des Ausblicks für 2020

Luxemburg, 18. März 2020. Das Group Management Board und das Board of Directors der SAF-HOLLAND Group („SAF-HOLLAND“), einem der weltweit führenden Zulieferer von Truck- und Trailerkomponenten, hat heute entschieden, der derzeit für den 20. Mai 2020 geplanten ordentlichen Hauptversammlung vorzuschlagen, keine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 auszuschütten.
 

Die angepassten Ziele für das Geschäftsjahr 2019 bezüglich Konzernumsatz und bereinigter EBIT-Marge wurden zwar erreicht: Der Konzernumsatz lag mit 1.284 Mio. Euro innerhalb des angepeilten Zielkorridors von 1.260 Mio. Euro und 1.300 Mio. Euro, die bereinigte EBIT-Marge mit 6,2 Prozent ebenfalls innerhalb der angestrebten Bandbreite von 6,0 Prozent bis 6,5 Prozent.
 

Unter dem Strich aber führten insbesondere deutlich höhere Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Werkskonsolidierung in der Region China und dem Programm FORWARD in der Region Amerika zu einem im Vorjahresvergleich deutlich niedrigeren Periodenergebnis von 10,3 Mio. Euro (Vorjahr 48,1 Mio. Euro), entsprechend einem unverwässerten Ergebnis je Aktie von 0,20 Euro (Vorjahr 1,06 Euro).
 

Bei einer unverändert soliden Eigenkapitalquote von 32,5 Prozent und Netto-Finanzschulden (inkl. Leasingverbindlichkeiten) von 251,7 Mio. Euro hat sich SAF-HOLLAND dazu entschieden, der nachhaltigen Absicherung dieses soliden Finanzprofils – auch vor dem Hintergrund der Risiken aus der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (COVID-19) – Vorrang einzuräumen.
 

Das Group Management Board der SAF-HOLLAND rechnet auf Grundlage der erwarteten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale (inkl. der derzeit absehbaren Geschäftsbeeinträchtigungen durch das Coronavirus) für das Geschäftsjahr 2020 zudem mit einem Rückgang des Konzernumsatzes im niedrigen zweistelligen Prozentsatzbereich (Vorjahr 1.284 Mio. Euro).
 

Unter den zuvor genannten Annahmen erwartet SAF-HOLLAND für das Geschäftsjahr 2020 eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 4 Prozent und 5 Prozent. Ergebnisbelastend wirken neben dem Umsatzrückgang weitere Effekte durch COVID-19. Ergebnisstabilisierend wirken voraussichtlich die deutliche Reduzierung der operativen Verluste der Chinaaktivitäten, die konsequente Umsetzung des Programms FORWARD in den USA, die gruppenweite Implementierung des SAF-HOLLAND Operational-Excellence-Systems sowie das margenstarke Aftermarket-Geschäft.
 

Um die strategischen Ziele zu unterstützen, plant das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 mit Investitionen in einer Größenordnung von um die 3 Prozent (Vorjahr 4,1 Prozent) vom Konzernumsatz.
 

Im Übrigen lassen sich mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung von COVID-19 die wirtschaftlichen Auswirkungen auf SAF-HOLLAND derzeit weder hinreichend ermitteln noch verlässlich beziffern.
 

Die SAF-HOLLAND Group wird am 19. März 2020 den Geschäftsbericht mit sämtlichen testierten Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlichen.

 

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1001237  18.03.2020 CET/CEST

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DGAP-News: PNE AG: Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis 2023

DGAP-News: PNE AG

/ Schlagwort(e): Sonstiges/Jahresergebnis

PNE AG: Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis 2023

18.03.2020 / 17:42

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Pressemitteilung

PNE AG: Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis 2023

– Ergebnis am oberen Ende der Guidance

– Umsätze und Ergebnisse sollen verstetigt werden

– Vermarktung einzelner Projekte weiter geplant

Cuxhaven, 18. März 2020 – Die PNE-Gruppe hat das letzte Geschäftsjahr 2019 sehr erfolgreich abgeschlossen und erreicht das obere Ende der Gudiance. Auf Grund geänderter Rahmenbedingungen und günstiger Finanzierungsmöglichkeiten wird die PNE-Gruppe den Eigenbetrieb von Windparks in Zukunft kräftig ausbauen. Ziel ist es, Umsätze und Ergebnisse auf hohem Niveau zu verstetigen. Aus diesem Grund haben der Vorstand und der Aufsichtsrat der PNE AG heute beschlossen den avisierten Verkauf des Windparkportfolios 2020 nicht mehr voranzutreiben. Hiermit soll das Ziel die Mittelfristguidance, das durchschnittliche EBIT um 30 bis 50 Prozent bis 2023 zu steigern, schon früher erreicht werden.

Einzelne Projekte insbesondere im Ausland werden jedoch weiterhin in die Vermarktung gehen.

Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: „Mit der Entscheidung, den Eigenbetrieb von Windparks zu stärken, setzen wir die neue strategische Ausrichtung der PNE-Gruppe konsequent weiter um. Damit sollen Umsätze und Ergebnisse, wie auch schon in unserer Strategie mit dem Konzept „Scale up“ vorgesehen, weiter erhöht und in der Projektierung übliche Schwankungen abgefedert werden. Dies kann jetzt bereits früher als geplant erfolgen. Die Windparks, die bisher im Rahmen des Windparkportfolios 2020 entwickelt, gebaut und bereits betrieben werden, behalten wir im eigenen Bestand, betreiben sie selbst und profitieren von den regelmäßigen Erlösen aus der Stromerzeugung.“

Derzeit betreibt PNE Windparks mit einer installierten Nennleistung von 130,1 MW selbst. Der Bestand an eigenen Projekten, vornehmlich in Deutschland, soll bis Ende 2023 auf bis zu 500 MW ausgebaut werden. Basis für den Ausbau ist die gut gefüllte Projektpipeline, denn PNE entwickelt derzeit national und international Onshore-Windparks mit einem Volumen von mehr als 5.200 MW in unterschiedlichen Phasen der Projektentwicklung.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019 und der Liquiditätsbestand per Jahresende 2019 von rund 112 Mio. Euro im Konzern trugen zur Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat bei. In 2019 wurde im PNE-Konzern ein EBITDA in Höhe von rund 31,6 Mio. Euro und ein EBIT in Höhe von rund 19,0 Mio. Euro erzielt. Damit wurde die Guidance für das Konzern-EBITDA in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro und die Guidance für das Konzern-EBIT in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2019 jeweils erreicht und beim EBITDA sogar leicht übertroffen.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie sind Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

Kontakte für Rückfragen

PNE AG
Rainer Heinsohn
Leiter Unternehmenskommunikation
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1001179  18.03.2020 

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DGAP-Adhoc: PNE AG: PNE plant Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis Ende 2023

DGAP-Ad-hoc: PNE AG / Schlagwort(e): Sonstiges

PNE AG: PNE plant Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis Ende 2023

18.03.2020 / 17:31 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP – ein Service der EQS Group AG.

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Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR)

PNE AG: PNE plant Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis Ende 2023

Cuxhaven, 18. März 2020. Vorstand und Aufsichtsrat der PNE AG haben auf Grund geänderter Rahmenbedingungen und günstiger Finanzierungsmöglichkeiten beschlossen, den Eigenbetrieb von Windparks der PNE-Gruppe zu stärken und den Verkauf von Windparkportfolios, wie zum Beispiel das avisierte „Windparkportfolio 2020“, bis auf Weiteres nicht mehr zu verfolgen. Es ist eine Ausweitung des Eigenbetriebs auf bis zu 500 MW bis Ende 2023 geplant. Einzelne Windparkprojekte können allerdings durchaus weiterhin in die Vermarktung gehen. Mit einer solchen Stärkung des Eigenbetriebs wird voraussichtlich eine Verstetigung von Umsätzen und Ergebnissen sowie eine Verminderung der Volatilität der Ergebnisse bereits vor dem bisher strategisch angestrebten Zeitpunkt ab 2023 erreicht werden.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019 und der Liquiditätsbestand per Jahresende 2019 von rund 112 Mio. Euro im Konzern trugen zur Entscheidungsfindung von Vorstand und Aufsichtsrat bei. In 2019 wurde im PNE-Konzern ein EBITDA in Höhe von rund 31,6 Mio. Euro und ein EBIT in Höhe von rund 19,0 Mio. Euro erzielt. Damit wurde die Guidance für das Konzern-EBITDA in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro und die Guidance für das Konzern-EBIT in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2019 jeweils erreicht und beim EBITDA leicht übertroffen.

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1001117  18.03.2020 CET/CEST

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