US-Anleihen notieren unverändert

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen haben am Dienstag ihre anfänglich moderaten Gewinne eingebüßt. Vor der Bekanntgabe wichtiger geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank am Mittwoch hielten Anleger sich zurück, sagten Händler. Durchwachsene US-Konjunkturdaten sorgten nicht für nachhaltige Impulse. Die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago war im April unerwartet unter die Wachstumsschwelle gesunken, während das US-Verbrauchervertrauen überraschend deutlich gestiegen war.

Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen standen unverändert bei 99 23/32 Punkten und rentierten mit 0,68 Prozent. Auch richtungweisende zehnjährige Anleihen kamen mit zuletzt 102 30/32 Punkten nicht von der Stelle. Ihre Rendite betrug 1,67 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren verharrten bei 104 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 2,88 Prozent./mis/he

Medien: Apple plant Rekord-Anleihe von 17 Milliarden Dollar

NEW YORK (dpa-AFX) – Apple will bei seinem Anleihenverkauf laut Medienberichten die Rekordsumme von 17 Milliarden Dollar einnehmen. Die Orderbücher seien mit Anfragen über 50 Milliarden Dollar prall gefüllt, berichteten amerikanische Medien am Dienstagabend. Es wäre die größte Anleihen-Platzierung eines US-Unternehmens, hieß es.

Apple will Anlegern Papiere mit Laufzeiten bis 2016, 2018, 2023 und 2043 anbieten. Anleihen mit Festverzinsung sollten 14 Milliarden Dollar bringen und Papiere mit variablem Zinssatz weitere 3 Milliarden Dollar, berichteten die Medien unter Berufung auf informierte Personen.

‚IBONDS‘

Apple hatte vergangene Woche angekündigt, trotz seines Geldbergs von 145 Milliarden Dollar eine Anleihe platzieren zu wollen. Sie bekam schnell den Spitznamen ‚iBonds‘. Das frische Geld soll in die Ausschüttung an die Anteilseigner in Gesamthöhe von 100 Milliarden Dollar fließen. Der Betrag, der über Dividenden und einen Aktienrückkauf fließen soll, wurde zuletzt um 55 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2015 aufgestockt.

Für Apple ist es günstiger, Schulden zu machen, statt auf die eigenen Reserven zuzugreifen. Denn rund 102 Milliarden Dollar sind außerhalb der USA geparkt, und bei der Rückkehr ins Heimatland würden hohe Steuern fällig. Rund ein Drittel fiele an den US-Fiskus, wenn das Vermögen wieder in die Vereinigten Staaten zurückgeführt würde.

KEINE SPITZEN-BEWERTUNG VON RATINGAGENTUREN

Es gibt insgesamt sechs Arten der Papiere. Vier haben einen festen Zinssatz und zusätzlich gibt es die Anleihen mit Laufzeiten bis 2016 und 2018 auch in Varianten mit variablem Zinssatz. Die Deutsche Bank organisiert die Platzierung zusammen mit dem Wall-Street-Schwergewicht Goldman Sachs .

Apple blieb vor der Anleihen-Platzierung trotz der gewaltigen Geldreserven die Spitzen-Bewertung der Rating-Agenturen Moody’s und Standard & Poor’s verwehrt. So gab es von Moody’s nur ein Rating der zweitbesten Stufe Aa1 statt Aaa. Für Unternehmen, die so stark von der Gunst der Verbraucher in den sich schnell verändernden Branchen Technologie und Mobilfunk abhingen, gebe es langfristige Risiken, hieß es zur Begründung. Von Standard & Poor’s gab es ebenfalls die zweitbeste Bewertung AA+.

RUSSISCHER MILLIARDÄR INVESTIERT 100 MILLIONEN DOLLAR IN APPLE-AKTIEN

Zuletzt hatte Apple 1996 Schuldpapiere ausgegeben. Danach hatte der zurückgekehrte Gründer Steve Jobs viel Wert darauf gelegt, das Unternehmen schuldenfrei zu halten.

Unabhängig von der Anleihe gab der russische Milliardär Alischer Usmanow am Dienstag eine Investition von 100 Millionen Dollar in Apple-Aktien bekannt. ‚Ich glaube an die Zukunft von Apple auch nach dem Tod von Steve Jobs‘, sagte Usmanow in einem Interview. Usmanow ist ein bekannter Internet-Investor und machte zum Beispiel viel Geld beim Facebook -Börsengang im vergangenen Jahr. Die Apple-Aktie liegt derzeit um rund 40 Prozent unter ihrem Rekordhoch bei 700 Dollar vom vergangenen September./so/DP/he

DGAP-Adhoc: ADLER Real Estate AG: Anleihe der ADLER Real Estate AG erfolgreich aufgestockt

ADLER Real Estate AG / Schlagwort(e): Anleiheemission

30.04.2013 19:51

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Anleihe der ADLER Real Estate AG erfolgreich aufgestockt

– 15 Mio. Euro im Zuge einer Privatplatzierung begeben

Hamburg, den 30. April 2013. Die ADLER Real Estate Aktiengesellschaft
(‚ADLER Real Estate‘, ISIN: DE0005008007 / WKN: 500800), Frankfurt/M., hat
ihre im März 2013 begebene Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1R1A42 / WKN:
A1R1A4) erfolgreich aufgestockt. Im Rahmen einer Privatplatzierung wurden
15 Mio. Euro bei institutionellen Investoren in Europa platziert. Der
jährliche Zinssatz der ADLER-Anleihe beträgt 8,75% bei einer Fälligkeit am
3. April 2018. Der Ausgabepreis der Aufstockungsanleihe wurde bei 100
Prozent festgesetzt. Das Gesamtvolumen der Anleihe der ADLER Real Estate AG
nach der Aufstockung beträgt nunmehr 35 Mio. Euro.

Die Schuldverschreibungen werden voraussichtlich ab dem 3. Mai 2013 in den
Handel im Open Market der Deutsche Börse AG (Freiverkehr der Frankfurter
Wertpapierbörse) im Segment Entry Standard für Anleihen einbezogen.
Ausgabe- und Valutatag ist der 3. Mai 2013. Die Transaktion wurde durch die
Close Brothers Seydler Bank AG, Frankfurt am Main, als Sole Global
Coordinator und Bookrunner begleitet.

Mit der Aufstockung der Anleihe will sich das Unternehmen die finanzielle
Flexibilität sichern, seine Akquisitionsstrategie über die bereits
erfolgten und derzeit in Verhandlungen stehenden Investitionen auch in
Zukunft fortsetzen zu können. Die ADLER Real Estate AG baut ein bedeutendes
Portfolio mit Wohnimmobilien in Deutschland auf. Ziel ist es,
Wohnimmobilien, Wohnimmobilienportfolios und Beteiligungen an
Immobiliengesellschaften zu erwerben, die in guten Lagen (so genannten
B-Lagen) deutscher Ballungsräume (Mittel- und Oberzentren) liegen. Neben
einem positiven Cash Flow sollen die Wohnimmobilien ein Wertsteigerungs-
und Ertragspotential aufweisen, das sich mittelfristig realisieren lässt.

Ihre Kontakte für Rückfragen

Presse: german communications dbk ag
Jörg Bretschneider
Alsterufer 34, 20354 Hamburg
Tel.: 040/46 88 33 0, Fax: 040/47 81 80
presse@german-communications.com

Investor Relations: Hillermann Consulting
Christian Hillermann
Poststraße 14, 20354 Hamburg
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Diese Mitteilung und die darin enthaltenden Informationen stellen weder ein
Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum
Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren der ADLER Real Estate
Aktiengesellschaft dar. Ein öffentliches Angebot von Schuldverschreibungen
findet nicht statt und ist auch nicht vorgesehen.

Diese Mitteilung und die darin enthaltenden Informationen sind nicht zur
Verbreitung in die bzw. innerhalb der USA, Kanada, Australien, Japan oder
anderer Jurisdiktionen, in denen ein solches Angebot bzw. eine solche
Aufforderung nicht erlaubt ist, vorgesehen. Jede Verletzung dieser
Beschränkung kann einen Verstoß gegen wertpapierrechtliche Bestimmungen
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30.04.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
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Sprache: Deutsch
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60528 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (0)40 – 29 8130-0
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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard);
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ROUNDUP/RATING: Moody’s senkt Slowenien auf Ramsch-Niveau – Ausblick negativ

LONDON (dpa-AFX) – Euro-Krisenland Slowenien im Pech: Geplant war ein Befreiungsschlag am Anleihemarkt, stattdessen gab es einen Nackenschlag von der Ratingagentur Moody’s. Die Kreditwächter haben Slowenien am Dienstagabend auf Ramsch-Niveau abgestuft. Die Bonitätsnote sinkt von ‚Baa2‘ auf ‚Ba1‘, wie die Agentur mitteilte. Damit ist die erste Stufe des sogenannten Junk-Bereichs erreicht, der spekulative Anlagen kennzeichnen soll. Der Ausblick für das Länder-Rating wurde auf negativ gesetzt, so dass die Gefahr weiterer Abstufungen besteht.

Der Zeitpunkt für den Rating-Rückschlag ist denkbar ungünstig: Slowenien war gerade dabei, mit der Ausgabe neuer Anleihen frisches Geld bei Investoren zu besorgen, um Finanzlücken zu schließen. Noch bevor Moody’s die Bonitätsabstufung öffentlich bekanntmachte, teilte das Finanzministerium mit, dass man die Preissetzung für die Schuldtitel verschiebe, da eine Rating-Entscheidung zu erwarten sei.

Moody’s begründete die Senkung der Kreditwürdigkeit mit den Problemen im Finanzsektor und dem wahrscheinlichen zusätzlichen Mittelbedarf der Regierung. Die Rekapitalisierung der Banken dürfe etwa acht bis elf Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung verschlingen. Die Agentur geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2013 um 1,9 Prozent schrumpfen wird.

Slowenien kämpft mit Rezession und einer schweren Bankenkrise. Das Land wird als nächster Kandidat für die Flucht unter den Euro-Rettungsschirm gehandelt. Allerdings sagen Experten, die Probleme dort seien sind nicht vergleichbar mit denen in Griechenland oder Zypern. Der Bankensektor ist nicht ansatzweise so überdimensioniert wie in Zypern und die Schuldenquote Sloweniens lag Ende 2012 laut Regierungsangaben bei vergleichsweise geringen 54 Prozent des BIP./hbr/he

RATING: Moody’s senkt Slowenien auf Ramsch – Ausblick negativ

LONDON (dpa-AFX) – Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit Sloweniens auf Ramsch-Niveau abgestuft. Die Bonitätsnote sinkt von ‚Baa2‘ auf ‚Ba1‘, wie die Agentur am Dienstag mitteilte. Damit ist die erste Stufe des sogenannten Junk-Bereichs erreicht, der spekulative Anlagen kennzeichnen soll. Der Ausblick für das Länder-Rating wurde auf negativ gesetzt, so dass die Gefahr weiterer Abstufungen besteht. Slowenien kämpft mit einer schweren Bankenkrise und wird als nächster Kandidat für die Flucht unter den Euro-Rettungsschirm gehandelt./hbr/he

Deutsche Anleihen drehen ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Staatsanleihen sind am Dienstagabend ins Minus geraten. Händler sprachen von einer Gegenbewegung, der große Monatsendeinkauf sei nun ‚offiziell‘ beendet. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,14 Prozent auf 146,45 Punkte. Zuvor hatte er ein neues Kontrakthoch bei 146,87 Punkten markiert. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,215 Prozent. Gegen Mittag hatte sie mit 1,18 Prozent den niedrigsten Stand seit Juli erreicht.

Die Aussicht auf eine Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte die Renditen an den Euro-Staatsanleihemärkten im Tagesverlauf unter Druck gebracht. Die zehnjährige Rendite französischer Staatspapiere fiel auf ein neues Rekordtief von 1,70 Prozent. In den Krisenländern Griechenland und Portugal sanken die Renditen in diesem Laufzeitbereich jeweils um mehr als 0,10 Prozentpunkte. Nachdem die Jahresinflationsrate im Euroraum im April unerwartet deutlich von 1,7 auf 1,2 Prozent gefallen war, wird ein Zinsschritt der EZB am Donnerstag als noch wahrscheinlicher gehandelt./hbr/he

„Es sieht dramatischer aus, als es ist“

Vor zwei Wochen veröffentlichte der Fotodienstleister posterXXL eine Verlustanzeige – das Grundkapital war um mehr als die Hälfte geschrumpft. Der Anleihekurs stürzte daraufhin von knapp unter pari auf aktuell 60%. Dabei erzielt das Münchner Unternehmen weiterhin hohe Umsatzzuwächse. Im Interview mit BondGuide erläutert Vorstand Christian Schnagl die Hintergründe für diese Entwicklungen und wirft einen Blick in die Zukunft.Weiterlesen

DGAP-Adhoc: Centrosolar Group AG: Erste Gläubigerversammlung mangels Präsenz nicht beschlussfähig; zweite Gläubigerversammlung mit geringerem Präsenzerfordernis findet am 21. Mai 2013 statt

Centrosolar Group AG / Schlagwort(e): Sonstiges

30.04.2013 14:59

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Ad-hoc Mitteilung nach § 15 WpHG

Erste Gläubigerversammlung mangels Präsenz nicht beschlussfähig; zweite
Gläubigerversammlung mit geringerem Präsenzerfordernis findet am 21. Mai
2013 statt

München, den 30. April 2013 – Die Gesellschaft hat heute die innerhalb der
Anmeldefrist eingegangenen Anmeldungen zur ersten Gläubigerversammlung am
2. Mai 2013 ausgewertet. Insgesamt liegen Anmeldungen von 28 % der
ausstehenden Schuldverschreibungen vor. Dies ist nicht ausreichend, um die
für die Beschlussfähigkeit erforderliche Anwesenheit von 50 % der
ausstehenden Schuldverschreibungen zu erreichen. In dieser
Gläubigerversammlung sollte ein Beschluss über den Umtausch der
7%-Schuldverschreibung 2011/2016 in ein Recht zum Erwerb von Aktien der
Gesellschaft gefasst werden.

Vor diesem Hintergrund wird die Gesellschaft für den 21. Mai 2013 zu einer
zweiten, inhaltsgleichen Gläubigerversammlung einladen, bei der für die
Beschlussfähigkeit eine Anwesenheit von nur mehr 25 % der ausstehenden
Schuldverschreibungen erforderlich ist. Um die Sanierungsmaßnahmen wie
geplant umsetzen zu können, empfiehlt die Gesellschaft ihren
Anleihegläubigern dringend, sich an der Abstimmung zu beteiligen.
Anleihegläubiger können bei der Gläubigerversammlung entweder persönlich
anwesend sein oder sich vertreten lassen. Die erforderlichen Anmelde- und
Vollmachtsformulare werden ab dem 3. Mai 2013 neben umfangreichen
zusätzlichen Informationen auf der Webseite der Gesellschaft unter
www.centrosolar-group.com/restrukturierung/gläubigerversammlung zur
Verfügung gestellt.

Für Anleihegläubiger, die am 2. Mai 2013 erscheinen, findet nach
Feststellung der mangelnden Beschlussfähigkeit und der formellen Beendigung
der ersten Gläubigerversammlung eine freiwillige Informationsveranstaltung
statt. Der Vorstand wird die geplanten Sanierungsmaßnahmen erläutern und
Fragen dazu beantworten.

Über die CENTROSOLAR Group AG:

Die börsennotierte CENTROSOLAR Group AG, München, (WKN 514850) ist mit
circa 950 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika und einem Jahresumsatz von
über 200 Millionen EUR (2012) einer der führenden Anbieter von Photovoltaik
(PV)-Anlagen für Dächer und Schlüsselkomponenten. Das Programm umfasst
PV-Komplettsysteme, Module, Wechselrichter, Befestigungssysteme und
Solarglas. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes werden im Ausland erzielt. Es
gibt CENTROSOLAR-Niederlassungen u.a. in Italien, Frankreich, Griechenland,
der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada und den USA.

CENTROSOLAR verfügt über Produktionsstätten für Solarglas in Deutschland
und China sowie ein Modulproduktionswerk in Wismar/Deutschland. Die
Fertigungslinien für die Veredelung von Glas erreichen eine jährliche
Produktionskapazität von acht Millionen Quadratmetern. Das nach DIN ISO
9001:2008 zertifizierte Modulproduktionswerk in Wismar zählt mit einer
Jahreskapazität von 350 MWp zu den größten und effizientesten Fabriken
Europas.

Weitere Informationen unter: www.centrosolar-group.com.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

MetaCom GmbH

Georg Biekehör

Tel.: +49 (0) 6181 982 80 30

E-Mail: g.biekehoer(at)go-metacom.de

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80807 München
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WKN: 514850, A1E85T,
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in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart

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US-Anleihen starten leicht im Plus

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen sind am Dienstag etwas fester gestartet. Vor der Bekanntgabe wichtiger Konjunkturdaten und der geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank hielten Anleger sich jedoch noch zurück, sagten Händler. Im weiteren Verlauf werden neue Zahlen vom Häusermarkt erwartet. Außerdem werden der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago und das Verbrauchervertrauen des Conference Boards veröffentlicht. Die US-Staatstitel profitieren vor dem Ende der Notenbanksitzung jedoch vor allem von der Aussicht, dass die Fed ihre Anleihekäufe mit ungebremstem Tempo fortsetzt.

Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,20 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 2/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,66 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 6/32 Punkte auf 103 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,65 Prozent. Longbonds mit Laufzeit von dreißig Jahren legten zu um 14/32 Punkte zu auf 105 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,86 Prozent./hbr/jsl

Deutsche Anleihen: Fester – Euroraum-Inflationsrate sinkt deutlich

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag im Mittagshandel ins Plus gedreht. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,11 Prozent auf 146,82 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,18 Prozent.

Die im April deutlich gesunkene Inflation in der Eurozone deutet laut den Experten der Postbank auf eine Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) hin. Die jährliche Teuerungsrate ist von 1,7 Prozent im Vormonat auf 1,2 Prozent gefallen. Dies die niedrigste Rate seit Februar 2010. Volkswirte hatten nur einen Rückgang auf 1,6 Prozent erwartet. ‚Das angepeilte Inflationsziel von ‚knapp unter zwei Prozent‘ ist derzeit weit entfernt‘, heißt es in einer Analyse der Postbank. ‚Dies gilt noch mehr für die Kerninflationsrate, die im April sogar bei lediglich 1,0 Prozent lag.‘

Die in Deutschland veröffentlichten Konjunkturdaten enttäuschten überwiegend. Die Einzelhandelsumsätze sind im März stärker gesunken als erwartet. Auch die Arbeitslosenzahl kletterte im April in Deutschland saisonbereinigt um 4.000 zum Vormonat. Erwartet worden war lediglich ein Anstieg um 2.000.

Im weiteren Handelsverlauf dürften dann die am Nachmittag anstehenden Konjunkturdaten aus den USA im Fokus stehen, schreibt Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in einem Kommentar. Veröffentlicht werden das Verbrauchervertrauen und der Einkaufsmangerindex für die Region Chicago. Eine Stabilisierung, besser noch ein zumindest leichter Anstieg wären notwendig, um die Konjunktursorgen etwas zu zerstreuen./jsl/jkr

DGAP-News: Nabaltec AG bestätigt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 und gibt Ausblick zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2013

DGAP-News: Nabaltec AG / Schlagwort(e):
Jahresergebnis/Quartalsergebnis
Nabaltec AG bestätigt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 und
gibt Ausblick zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2013

30.04.2013 / 10:01

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Nabaltec AG bestätigt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2012 und gibt
Ausblick zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2013

– Erstes Quartal 2013 übertrifft nach vorläufigen Zahlen mit einem Umsatz
von 34,8 Mio. Euro Vorjahres- und Vorquartal

– Gesamtumsatz 2012 von 129,2 Mio. Euro und EBIT von 10,0 Mio. Euro
bestätigt

– Ausblick 2013: moderates Umsatzwachstum sowie EBIT-Marge auf
Vorjahresniveau

Schwandorf, 30. April 2013 – Die Nabaltec AG hat heute ihren
Konzernjahresabschluss 2012 veröffentlicht und die vorläufigen Zahlen für
2012 bestätigt. Der Umsatz stieg auf 129,2 Mio. Euro und konnte somit das
Rekordniveau des Vorjahres leicht übertreffen (2011: 129,0 Mio. Euro),
obwohl nach einem guten ersten Halbjahr die Geschäftsentwicklung ab dem
dritten Quartal aufgrund des zunehmend schwieriger werdenden Konjunktur-
und Marktumfelds an Dynamik verlor. Das EBIT lag bei 10,0 Mio. Euro nach
12,3 Mio. Euro im Vorjahr, das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) sank auf
4,1 Mio. Euro (2011: 6,0 Mio. Euro). Beim Jahresergebnis verzeichnete
Nabaltec einen Rückgang auf 2,1 Mio. Euro (2011: 3,5 Mio. Euro) und das
Ergebnis je Aktie sank von 0,44 Euro auf 0,26 Euro (nach Anteilen nicht
kontrollierender Gesellschafter). Ursächlich für die rückläufige
Ergebnisentwicklung waren vor allem die temporäre Marktabschwächung und die
Zurückhaltung vieler Kunden aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage.

Der operative Cashflow der Nabaltec stieg im Vergleich zum Vorjahr um 58,1
% auf 21,5 Mio. Euro (2011: 13,6 Mio. Euro). Einer Zunahme der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen standen gezielte Bestandsminderungen im
Vorratsvermögen sowie erhöhte Verbindlichkeiten aus der betrieblichen
Tätigkeit gegenüber. Die Auszahlungen für Investitionen sanken im
Berichtszeitraum auf 10,6 Mio. Euro nach 15,5 Mio. Euro im vorangegangenen
Jahr.
2012 tilgte Nabaltec langfristige Finanzkredite planmäßig im Volumen von
8,4 Mio. Euro. Gleichzeitig wurden keine neuen Kredite aufgenommen.
Entsprechend lag der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 2012 bei -12,9
Mio. Euro nach -0,9 Mio. Euro im Vorjahr. Der Zahlungsmittelbestand der
Nabaltec sank von 16,3 Mio. Euro auf 14,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012.

Wie bereits im Vorjahr war auch 2012 das erste Halbjahr treibende Kraft der
guten Umsatzentwicklung. Aufgrund der sehr starken Vergleichsbasis konnten
die Umsätze der ersten beiden Quartale des Vorjahres zwar nicht übertroffen
werden, das hohe Niveau blieb aber mit einem Umsatz von 34,1 Mio. Euro im
ersten und 34,2 Mio. Euro im zweiten Quartal 2012 erhalten.
Gerhard Witzany, Vorstand der Nabaltec AG: ‚Im zweiten Halbjahr 2012
konnten wir erneut beweisen, dass wir auch in wirtschaftlich unruhigen
Zeiten stabil aufgestellt sind. Obwohl ab Jahresmitte eine Abkühlung in der
Nachfrage zu verzeichnen war, konnten wir sowohl im dritten als auch im
vierten Quartal unsere Vorgaben aus dem Vorjahr übertreffen.‘ Der Umsatz im
dritten Quartal betrug 32,1 Mio. Euro, im vierten Quartal 28,8 Mio. Euro.

In den ersten drei Monaten 2013 übertraf Nabaltec nach vorläufigen Zahlen
mit einem Umsatz von 34,8 Mio. Euro sowohl das Vorquartal als auch das
Vorjahresquartal. Der Unternehmensbereich ‚Funktionale Füllstoffe‘ erzielte
einen Umsatz von 23,7 Mio. Euro und der Bereich ‚Technische Keramik‘ 11,1
Mio. Euro. Im Berichtszeitraum wurde ein operatives Ergebnis von 2,3 Mio.
Euro bzw. eine EBIT-Marge von 7,1 % (in Relation zur Gesamtleistung)
erreicht. Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit stieg im ersten
Quartal 2013 auf 7,0 Mio. Euro nach 6,3 Mio. Euro im Vorjahresquartal.
Johannes Heckmann, Vorstand der Nabaltec AG: ‚Wie von uns erwartet, folgte
der Abschwächung der Nachfrage zum Jahresende eine spürbare Erholung am
Markt im ersten Quartal. Wir hoffen, dass die im ersten Quartal
eingetretene positive Entwicklung auch im Jahresverlauf anhalten wird.‘

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Nabaltec unter Berücksichtigung
einer sich nicht weiter verschlechternden konjunkturellen Entwicklung ein
Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das operative
Ergebnis (EBIT) prognostiziert das Unternehmen für 2013 eine Marge auf dem
Niveau des Vorjahres. Der weiteren Stabilisierung und Verbesserung der
Ertragskraft soll ein straffes Kostenmanagement in allen Bereichen dienen.

Hinweis: Der Geschäftsbericht 2012 und Einzelabschluss 2012 der Nabaltec AG
stehen seit heute unter www.nabaltec.de, Bereich Investor Relations, zum
Download zur Verfügung.

Über die Nabaltec AG:
Die Nabaltec AG mit Sitz in Schwandorf ist ein mehrfach ausgezeichnetes,
innovatives Unternehmen der chemischen Industrie. Auf der Basis von
Aluminiumhydroxid (ATH) und Aluminiumoxid sowie anderen mineralischen
Rohstoffen entwickelt, produziert und vertreibt Nabaltec hochspezialisierte
Produkte in den Unternehmensbereichen ‚Funktionale Füllstoffe‘ und
‚Technische Keramik‘ im industriellen Maßstab. Die Produktpalette des
Unternehmens umfasst unter anderem halogenfreie, flammhemmende Füllstoffe
und umweltfreundliche Additive für die Kunststoffindustrie. Flammhemmende
Füllstoffe werden beispielsweise bei Kabeln in Tunneln, Flughäfen,
Hochhäusern und elektronischen Geräten eingesetzt, während Additive
schwermetallhaltige Stabilisatoren in der PVC-Verarbeitung ersetzen.
Darüber hinaus produziert Nabaltec Ausgangsstoffe zum Einsatz in der
technischen Keramik, der Feuerfestindustrie und der Katalyse. Die Produkte
des Unternehmensbereichs ‚Funktionale Füllstoffe‘ enthalten im Gegensatz zu
halogenierten, flammhemmenden Füllstoffen keine gesundheitsgefährdenden
Substanzen und müssen nicht gesondert entsorgt werden. Vielmehr vermindern
die flammhemmenden Füllstoffe des Unternehmens im Brandfall sogar die
Entwicklung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Rauchgasen. Nabaltec ist
mit Produktionsstandorten in Deutschland und den USA vertreten. Ziel ist
es, durch Kapazitätsausbau, weitere Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie
gezielte Erweiterungen der Produktpalette die eigene Marktposition weiter
auszubauen. Mit seinen Spezialprodukten strebt das Unternehmen die führende
Position im jeweiligen Marktsegment an.

Kontakt:
Heidi Wiendl
Nabaltec AG
Telefon: 09431 53-202
Fax: 09431 53-260
E-Mail: InvestorRelations@nabaltec.de

Frank Ostermair
Better Orange IR & HV AG
Telefon: 089 8896906-14
Fax: 089 8896906-66
E-Mail: frank.ostermair@better-orange.de

Ende der Corporate News

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30.04.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Nabaltec AG
Alustraße 50-52
92421 Schwandorf
Deutschland
Telefon: +49 9431 53-0
Fax: +49 9431 53-260
E-Mail: info @nabaltec.de
Internet: www.nabaltec.de
ISIN: DE000A0KPPR7, DE000A1EWL99
WKN: A0KPPR, A1EWL9
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart;
Frankfurt in Open Market (Entry Standard)

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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208979 30.04.2013

Deutsche Anleihen: Leicht gefallen – US-Konjunkturdaten im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag im frühen Handel leicht gefallen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,02 Prozent auf 146,63 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,20 Prozent.

Die im März merklich gesunkenen deutschen Einzelhandelsumsätze haben die Anleihen kaum bewegt. Im Jahresvergleich sind die Umsätze preisbereinigt um 2,8 Prozent gefallen. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 1,2 Prozent prognostiziert. Zum Vormonat waren die Umsätze um 0,3 Prozent gesunken. Zuletzt waren bereits eine Reihe von wirtschaftlichen Frühindikatoren für Deutschland enttäuschend ausgefallen. Dies dürfte es der EZB erleichtern, am kommenden Donnerstag die Leitzinsen zu senken.

Im weiteren Handelsverlauf dürften dann die am Nachmittag anstehenden Konjunkturdaten aus den USA im Fokus stehen, schreibt Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in einem Kommentar. Veröffentlicht werden das Verbrauchervertrauen und der Einkaufsmangerindex für die Region Chicago. Eine Stabilisierung, besser noch ein zumindest leichter Anstieg wären notwendig, um die Konjunktursorgen etwas zu zerstreuen./jsl/jkr