Alles andere als nüchtern: Karlsberg präsentiert 2012er-Bilanzwerk

Karlsberg Brauerei: Vorzeitige Schließung der Anleiheemission
Die Karlsberg Brauerei GmbH hat heute die endgültigen Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Danach erzielte die familiengeführte Brauereigruppe im Vorjahr einen Umsatz von knapp 160 Mio. EUR. Laut Karlsberg pendelten sich die Erlöse dabei trotz des Verzichts auf margenschwache Geschäfte in etwa auf dem Vorjahresniveau ein. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kletterte im gleichen Zeitraum um mehr als ein Fünftel auf 2,8 Mio. EUR. Unter dem Strich verblieb mit 2,1 Mio. EUR ein Nettoüberschuss von gut 30% in der Karlsberg-Konzernkasse.Weiterlesen

Investorenschutz durch Besicherung

Der Mittelstand ist der Stolz und das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Eine Kernaufgabe für den nationalen Banken- und Kapitalmarkt ist es, die Finanzierung des Wachstums dieses wichtigen Segments sicherzustellen. Da der Bankensektor bei der Kreditvergabe, unter anderem aufgrund der restriktiven Regelungen für die Eigenkapitalunterlegung durch Basel III, tendenziell zurückhaltender agieren wird, kommt der Finanzierung über den Kapitalmarkt künftig eine noch größere Rolle zu. Dabei wird sich der Kapitalmarkt in der Regel solchen Unternehmen öffnen, die über eine gewisse Mindestgröße in Bezug auf relevante Kennzahlen wie z.B. Umsatz, Bilanzsumme oder Eigenkapital verfügen.Weiterlesen

Reiff mit gebremstem Umsatz 2012

Die Albert Reiff GmbH & Co. KG, eine Handelsgruppe mit Schwerpunkt auf der Automobilbranche, meldete für das Geschäftsjahr 2012 leicht rückläufige Zahlen: Der Umsatz sank zum Vorjahr um 6,6% auf 528 Mio. EUR. Das EBITDA büßte mit 13,5 Mio. EUR mehr als die Hälfte im Jahresvergleich ein. Vom Umsatzrückgang waren alle Geschäftsbereiche, Technischer Handel, Elastomertechnik sowie Reifen und Autotechnik, betroffen.Weiterlesen

Stada wächst im Ausland und durch Markenprodukte

Der Arzneimittelhersteller Stada konnte im Geschäftsjahr seinen Umsatz um 7% auf 1,8 Mrd. EUR steigern. Sowohl das ausgewiesene EBITDA erzielte ein Wachstum um 45% auf 324 Mio. EUR, als auch das bereinigte EBITDA nahm um 9% auf 367,5 Mio. EUR zu. Obwohl sich das Unternehmen aus Bad Vilbel mehr auf den Generikamarkt konzentriert, nahm der Umsatz in diesem Segment von 1,18 Mrd. auf 1,21 Mrd. EUR um lediglich 2% zu, machte aber nach wie vor 66% des Gesamtumsatzes aus. Bei den Markenprodukten hingegen konnte ein Umsatzwachstum von 26% auf 596 Mio. EUR verzeichnet werden. Damit trugen die Markenprodukte rund 32% zum Konzernumsatz bei. „Unser Erfolg im Geschäftsjahr 2012 zeigt, dass unsere Strategie mit einem intelligenten Produktmix aus Generika und Markenprodukten einerseits und einer wachsenden Internationalisierung anderseits erfolgreich ist“, äußerte sich Vorstandsvorsitzender Hartmut Retzlaff zur Entwicklung von Stada.Weiterlesen

SIAG auf Rettungskurs: Gläubiger stimmen dem Sanierungskonzept zu

Die SIAG Schaaf Industrie AG scheint vorerst gerettet, nachdem die Gläubigerversammlung dem ausgearbeiteten Sanierungskonzept Anfang März zugestimmt hatte. Danach betrugen die angemeldeten Forderungen etwa 102 Mio. EUR. An Masse seien rund 0,3 Mio. EUR vorhanden. Der Insolvenzplan sehe sieben Gruppen vor, an die eine Quote ausgeschüttet werden soll. Die Anleihegläubiger sollen hierbei mit einer Grundquote von mageren 3 Promille „entschädigt“ werden.Weiterlesen

Anleiheemission mit Rückendeckung – Abwehr unberechtigter und Befriedigung berechtigter Ansprüche

Aufgrund des weiter anhaltenden niedrigen Zinsniveaus bei Bundesanleihen sind Unternehmensanleihen ein sehr beliebtes und lukratives Ivestment für den nach Alternativen suchenden Anleger. Für Unternehmen dagegen sind Anleihen ein wichtiges Finanzierungsinstrument. Wie bei fast allen Kapitalanlageprodukten können sich auch bei der Emission einer Unternehmensanleihe diverse Risiken für den Emittenten ergeben. Oft werden diese Risiken von Unternehmen allerdings unterschätzt bzw. vernachlässigt. Gerade wenn die Erwartungen der Anleger nicht erfüllt werden, drohen hohe Schadensersatzklagen. Weiterlesen