US-Anleihen freundlich – US-Konsumausgaben wachsen schwächer

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die Kurse von US-Staatsanleihen haben am Montag von Anzeichen eines nachlassenden Wirtschaftswachstums in den USA profitiert und zugelegt. In der weltweit größten Volkswirtschaft waren die Konsumausgaben der privaten Haushalte im März nur noch um 0,2 Prozent gestiegen, nachdem sie im Vormonat noch ein Plus von 0,7 Prozent verzeichnet hatten.

Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,21 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 5/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,68 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 10/32 Punkte auf 102 31/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,67 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 16/32 Punkte auf 104 31/32 Punkte zu. Sie rentierten mit 2,88 Prozent./edh/he

Deutsche Anleihen drehen ins Plus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Staatsanleihen haben anfängliche Kursverluste am Montag im Handelsverlauf wieder ausgeglichen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum frühen Abend um 0,04 Prozent auf 146,60 Punkte. Gegen Mittag war der Kontrakt bis auf 146,28 Punkte gefallen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,202 Prozent.

Die Erleichterung über die Fortschritte bei der Regierungsbildung in Italien konnte die als sicher geltenden deutschen Staatspapiere nicht dauerhaft belasten. Am Nachmittag fiel die Rendite der zweijährigen Bundesanleihe erstmals seit 18. April wieder in den negativen Bereich. Händler nannten die überraschend gesunkene Inflation als Grund. In Deutschland war die Jahresrate im April auf den tiefsten Stand seit September 2010 gefallen./hbr/he

US-Anleihen steigen nach gemischten US-Konjunkturdaten

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die US-Staatsanleihen sind am Montag nach gemischten Konjunkturdaten mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die Einkommen der Verbraucher im März weniger gestiegen als erwartet. Die Regierung meldete im Monatsvergleich ein Plus von 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen stärkeren Anstieg um 0,4 Prozent erwartet. Zeitgleich legten allerdings die Konsumausgaben um 0,2 Prozent zu. Experten hatten hier einen unveränderten Wert erwartet. Im weiteren Handelsverlauf könnten Daten vom US-Immobilienmarkt für neue Impulse sorgen.

Zweijährige Anleihen stiegen 1/32 Punkt auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,22 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 5/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,68 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 12/32 Punkte auf 103 1/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,66 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 31/32 Punkte zu auf 105 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,85 Prozent./jkr/hbr

Deutsche Anleihen: Schwächer – Regierungsbildung in Italien

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Montag im Mittagshandel ihre anfänglichen Kursverluste ausgebaut. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,15 Prozent auf 146,32 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,23 Prozent.

Die erfolgreiche Regierungsbildung in Italien am Wochenende habe die Festverzinslichen belastet, sagten Händler. Der neue Premierminister Enrico Letta muss jetzt noch die Vertrauensabstimmung an diesem Montag und Dienstag in beiden Kammern des Parlaments überstehen. Die Renditen für zehnjährige italienische Anleihen fielen am Sekundärmarkt um 11 Basispunkte auf 3,944 Prozent. Zudem sind die Renditen bei einer Auktion von zehnjährigen Anleihen auf den tiefsten Stand seit Oktober 2010 gefallen. Das in der Eurozone deutlich gesunkene Wirtschaftsvertrauen (ESI) hat den Markt kaum bewegt. Vor allem die Zahlen aus Deutschland enttäuschten.

Am Nachmittag könnten neue Daten aus den USA Impulse für den Anleihemarkt liefern. Dort werden die Zahlen zu den persönlichen Einnahmen und den Konsumausgaben veröffentlicht. Große Marktbewegungen werden allerdings nicht erwartet. ‚Die Marktakteure werden vor den geldpolitischen Tagungen der Fed und der EZB zurückhaltend agieren‘, schreibt Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in einem Kommentar./jsl/jkr

WDH/Italien zahlt niedrigsten Zins seit Oktober 2010

(Die Wiederholung ergänzt, dass es bei der Beschreibung Italiens im ersten Satz des zweiten Absatzes die drittgrößte Volkswirtschaft im Euroraum gemeint ist.)

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Investoren honorieren die politischen Fortschritte in Italien: Am Montag konnte das Land so günstig für zehn Jahre Geld leihen wie zuletzt im Oktober 2010. Das geht aus Angaben der italienischen Schuldenagentur in Rom hervor.

Insgesamt sammelte die drittgrößte Volkswirtschaft im Euroraum zum Wochenauftakt sechs Milliarden Euro bei Anlegern ein. Das maximale Platzierungsziel konnte somit mühelos erreicht werden. Im richtungsweisenden Laufzeitbereich über zehn Jahre verlangten Investoren einen durchschnittlichen Zins von 3,9 Prozent – so niedrig lag er seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

Um sich für fünf Jahre frische Mittel zu borgen, zahlte Italien Zinsen in Höhe von 2,8 Prozent. Gegenüber den letzten vergleichbaren Auktionen Ende März gingen die Zinsen damit um jeweils fast einen Prozentpunkt zurück. Auch die Nachfrage legte leicht zu und hätte ausgereicht, um etwa das 1,4-fache der angebotenen Titel am Markt unterbringen.

Die erfolgreiche Regierungsbildung und hohe Rückzahlungen aus auslaufenden Staatsanleihen haben die Versteigerung laut Händlern unterstützt. Der neue Premierminister Enrico Letta muss am Montag und Dienstag allerdings noch die Vertrauensabstimmungen in beiden Kammern des Parlaments überstehen.

Am Wochenende hatte die Ratingagentur Moody’s auf die befürchtete Abstufung der Kreditwürdigkeit Italiens verzichtet, auch das dürfte die Nachfrage nach den Anleihen gehoben haben. Am Geldmarkt hatte das Land in der vergangenen Woche bereits Papiere zum niedrigsten Zins seit der Euro-Einführung losschlagen können./hbr/jsl

Ekotechnika und Alno in wenigen Stunden vollplatziert

Der Landtechnikhändler Ekotechnika konnte seine Anleihe mit einem Emissionsvolumen von 60 Mio. EUR innerhalb weniger Stunden voll platzieren. Ursprünglich sollte die Zeichnungsfrist bis zum 8. Mai gehen. Der Bond hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ist mit einem Kupon von 9,75% ausgestattet. Die Notierungsaufnahme im Stuttgarter Bondm wird demnächst erfolgen. Begleitet wurde die Transaktion von equinet.Weiterlesen

Italien zahlt niedrigsten Zins seit Oktober 2010

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Investoren honorieren die politischen Fortschritte in Italien: Am Montag konnte das Land so günstig für zehn Jahre Geld leihen wie zuletzt im Oktober 2010. Das geht aus Angaben der italienischen Schuldenagentur in Rom hervor.

Insgesamt sammelte die drittgrößte Volkswirtschaft zum Wochenauftakt sechs Milliarden Euro bei Anlegern ein. Das maximale Platzierungsziel konnte somit mühelos erreicht werden. Im richtungsweisenden Laufzeitbereich über zehn Jahre verlangten Investoren einen durchschnittlichen Zins von 3,9 Prozent – so niedrig lag er seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

Um sich für fünf Jahre frische Mittel zu borgen, zahlte Italien Zinsen in Höhe von 2,8 Prozent. Gegenüber den letzten vergleichbaren Auktionen Ende März gingen die Zinsen damit um jeweils fast einen Prozentpunkt zurück. Auch die Nachfrage legte leicht zu und hätte ausgereicht, um etwa das 1,4-fache der angebotenen Titel am Markt unterbringen.

Die erfolgreiche Regierungsbildung und hohe Rückzahlungen aus auslaufenden Staatsanleihen haben die Versteigerung laut Händlern unterstützt. Der neue Premierminister Enrico Letta muss am Montag und Dienstag allerdings noch die Vertrauensabstimmungen in beiden Kammern des Parlaments überstehen.

Am Wochenende hatte die Ratingagentur Moody’s auf die befürchtete Abstufung der Kreditwürdigkeit Italiens verzichtet, auch das dürfte die Nachfrage nach den Anleihen gehoben haben. Am Geldmarkt hatte das Land in der vergangenen Woche bereits Papiere zum niedrigsten Zins seit der Euro-Einführung losschlagen können./hbr/jsl

DGAP-News: getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

DGAP-News: getgoods.de AG / Schlagwort(e): Sonstiges
getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

29.04.2013 / 10:45

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Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

Frankfurt Oder, 29. April 2013 – Der Vorstandsvorsitzende des
Online-Handelshauses getgoods.de AG, Herr Markus Rockstädt-Mies hat in der
vergangenen Woche weitere 23.500 Aktien der Gesellschaft zu tagesaktuellen
Kursen gekauft. Insgesamt hält das Management der getgoods.de AG damit nun
57,42 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG.

Weitere Informationen über die Gesellschaft, das Management, sowie die
Aktie erhalten Sie auf der Internetseite für Investoren unter
www.getgoods.ag

IR-Kontakt:
Dorothea Schneider
Stockheim Media GmbH
Tel: 089 200 345 83
Email: ds@stockheim-media.com

Über die getgoods.de AG:
Die getgoods.de AG betreibt verschiedene Online-Plattformen im schnell
wachsenden E-Commerce Markt. Der Produkt-Fokus liegt neben Handys,
Smartphones, Festnetztelefonen, Notebooks und Tablets auch auf
Unterhaltungselektronik und weißer Ware. Darüber hinaus bietet das
Unternehmen auch Spielzeug sowie Freizeit- und Baumarktartikel an. Mit
Onlineshops wie z. B. www.getgoods.de, www.hoh.de oder www.handyshop.de und
Plattformen auf Amazon und eBay, verfügt die Gesellschaft über ein breites
Angebotsportfolio. Die getgoods.de AG ist mit rund 200 Mitarbeitern an den
Standorten Frankfurt/Oder und Berlin vertreten.

Ende der Corporate News

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29.04.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und
http://www.dgap.de

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208874 29.04.2013

Märkte reagieren positiv auf Regierungsbildung in Italien

FRANKFURT/ROM (dpa-AFX) – Die gelungene Regierungsbildung in Italien ist am Montag positiv an den Finanzmärkten aufgenommen worden. Die Risikoaufschläge für italienische Staatspapiere gingen merklich zurück, der Eurokurs und die Aktienmärkte legten zu. Ökonomen sehen gute Chancen für die Fortsetzung der Reformpolitik in Italien. Am Sonntag hatte Staatspräsident Giorgio Napolitano die neue Regierung vereidigt.

Ministerpräsident Enrico Letta will das Land mit einer großen Koalition aus der Krise führen. Positiv wurde bewertet, dass das Finanz- und Arbeitsministerium mit Technokraten besetzt wurde. Letta gibt heute eine Regierungserklärung ab. Anschließend muss sich der Linksliberale im Abgeordnetenhaus einem Vertrauensvotum stellen.

EURO STEIGT AUF 1,31 DOLLAR

Nach dem Ende der politischen Unsicherheit in Italien stieg der Eurokurs am Montag bis auf 1,3100 US-Dollar, nachdem er im asiatischen Handel nur 1,3021 Dollar gekostet hatte. Die Wahlen in Italien Ende Februar hatten keine klaren politischen Mehrheiten gebracht und zu einer monatelangen politischen Patt-Situation geführt.

Der Dax stieg am Vormittag um 0,68 Prozent auf 7.867 Punkte. Die Renditen zehnjähriger italienischer Staatsanleihen fiel um 10 Basispunkte auf 3,95 Prozent. Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Bildung der neuen Regierung als positiv für italienische Anleihen beschrieben. Der italienische Anleihemarkt sei im Vergleich zu französischen Papieren sehr günstig bewerten, wenn man sich die makroökonomischen und fiskalischen Rahmenbedingungen anschaue.

Die neue Regierung dürfte laut Chefvolkswirt Holger Schmieding von der Berenberg Bank die Reformpolitik von Mario Monti fortsetzen. ‚Italien hat jetzt eine Monti-Regierung ohne Monti‘, heißt es in einer Studie. Im Gegensatz zum Parteichef Pier Luigi Bersani sei Letta mehr in der politischen Mitte angesiedelt und werde auch von den Parteien unterstützt, die zuvor Monti unterstützt hätten. Weitere Sparmaßnahmen seien allerdings nicht notwendig, da in Italien trotz der schweren Rezession im Jahr 2012 das Haushaltsdefizit unter der Maastricht-Grenze von drei Prozent liege.

ENDE DER POLITISCHEN UNSICHERHEIT KÖNNTE WIRTSCHAFT STÜTZEN

‚Mit einer geringeren politischen Unsicherheit kann die Wirtschaft sich im späteren Jahresverlauf wieder beleben‘, schreibt Schmieding. Eine offene Frage ist jedoch, wie Letta mit der von Berlusconi geforderten Abschaffung der umstrittenen Immobiliensteuer umgeht. Die Rücknahme der Steuer würde den Haushalt mit rund acht Milliarden Euro belasten.

Die Ratingagentur Moody’s hatte am Freitag das ‚Baa2‘-Rating mit negativem Ausblick bestätigt. Die Note liegt zwei Stufen über dem sogenannten Ramschniveau. Grund ist das schwachen Wachstums und die Gefahr einer Rezession über die erste Jahreshälfte hinaus. Ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr hat die Agentur von minus 1,0 Prozent auf minus 1,8 Prozent gesenkt, für nächstes Jahr rechnet sie mit einem Wachstum von 0,2 Prozent. Die Bewertung wurde am Markt jedoch positiv aufgenommen, da viele Beobachter mit einer weiteren Herabstufung gerechnet hatten./jsl/jkr/fbr

Deutsche Anleihen: Leicht gefallen – Zurückhaltung vor Notenbanken

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag etwas schwächer in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,03 Prozent auf 146,49 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,216 Prozent.

‚Die Marktakteure werden vor den geldpolitischen Tagungen der Fed und der EZB zurückhaltend agieren‘, schreibt Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in einem Kommentar. Die Regierungsbildung in Italien könne dafür sorgen, dass die Peripherie Bundesanleihen vorgezogen werde. Voraussetzung sei jedoch, dass der neue Ministerpräsident Enrico Letta wie erwartet die Vertrauensfrage im Parlament überstehe, schreibt Gojny. Zu Handelsbeginn gingen die Renditen für italienische zehnjährige Staatsanleihen um 7 Basispunkte auf 3,98 Prozent zurück.

Im weiteren Tagesverlauf stehen Konjunkturdaten, insbesondere die Stimmungsindikatoren der Europäischen Kommission sowie die US-Daten am Nachmittag im Mittelpunkt des Interesses./jsl/jkr