Italien zahlt niedrigsten Zins seit Oktober 2010

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Investoren honorieren die politischen Fortschritte in Italien: Am Montag konnte das Land so günstig für zehn Jahre Geld leihen wie zuletzt im Oktober 2010. Das geht aus Angaben der italienischen Schuldenagentur in Rom hervor.

Insgesamt sammelte die drittgrößte Volkswirtschaft zum Wochenauftakt sechs Milliarden Euro bei Anlegern ein. Das maximale Platzierungsziel konnte somit mühelos erreicht werden. Im richtungsweisenden Laufzeitbereich über zehn Jahre verlangten Investoren einen durchschnittlichen Zins von 3,9 Prozent – so niedrig lag er seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

Um sich für fünf Jahre frische Mittel zu borgen, zahlte Italien Zinsen in Höhe von 2,8 Prozent. Gegenüber den letzten vergleichbaren Auktionen Ende März gingen die Zinsen damit um jeweils fast einen Prozentpunkt zurück. Auch die Nachfrage legte leicht zu und hätte ausgereicht, um etwa das 1,4-fache der angebotenen Titel am Markt unterbringen.

Die erfolgreiche Regierungsbildung und hohe Rückzahlungen aus auslaufenden Staatsanleihen haben die Versteigerung laut Händlern unterstützt. Der neue Premierminister Enrico Letta muss am Montag und Dienstag allerdings noch die Vertrauensabstimmungen in beiden Kammern des Parlaments überstehen.

Am Wochenende hatte die Ratingagentur Moody’s auf die befürchtete Abstufung der Kreditwürdigkeit Italiens verzichtet, auch das dürfte die Nachfrage nach den Anleihen gehoben haben. Am Geldmarkt hatte das Land in der vergangenen Woche bereits Papiere zum niedrigsten Zins seit der Euro-Einführung losschlagen können./hbr/jsl

DGAP-News: getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

DGAP-News: getgoods.de AG / Schlagwort(e): Sonstiges
getgoods.de AG: Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

29.04.2013 / 10:45

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Vorstand kauft weitere Aktien getgoods.de AG zu

Frankfurt Oder, 29. April 2013 – Der Vorstandsvorsitzende des
Online-Handelshauses getgoods.de AG, Herr Markus Rockstädt-Mies hat in der
vergangenen Woche weitere 23.500 Aktien der Gesellschaft zu tagesaktuellen
Kursen gekauft. Insgesamt hält das Management der getgoods.de AG damit nun
57,42 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG.

Weitere Informationen über die Gesellschaft, das Management, sowie die
Aktie erhalten Sie auf der Internetseite für Investoren unter
www.getgoods.ag

IR-Kontakt:
Dorothea Schneider
Stockheim Media GmbH
Tel: 089 200 345 83
Email: ds@stockheim-media.com

Über die getgoods.de AG:
Die getgoods.de AG betreibt verschiedene Online-Plattformen im schnell
wachsenden E-Commerce Markt. Der Produkt-Fokus liegt neben Handys,
Smartphones, Festnetztelefonen, Notebooks und Tablets auch auf
Unterhaltungselektronik und weißer Ware. Darüber hinaus bietet das
Unternehmen auch Spielzeug sowie Freizeit- und Baumarktartikel an. Mit
Onlineshops wie z. B. www.getgoods.de, www.hoh.de oder www.handyshop.de und
Plattformen auf Amazon und eBay, verfügt die Gesellschaft über ein breites
Angebotsportfolio. Die getgoods.de AG ist mit rund 200 Mitarbeitern an den
Standorten Frankfurt/Oder und Berlin vertreten.

Ende der Corporate News

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29.04.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch die DGAP – ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
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208874 29.04.2013

Märkte reagieren positiv auf Regierungsbildung in Italien

FRANKFURT/ROM (dpa-AFX) – Die gelungene Regierungsbildung in Italien ist am Montag positiv an den Finanzmärkten aufgenommen worden. Die Risikoaufschläge für italienische Staatspapiere gingen merklich zurück, der Eurokurs und die Aktienmärkte legten zu. Ökonomen sehen gute Chancen für die Fortsetzung der Reformpolitik in Italien. Am Sonntag hatte Staatspräsident Giorgio Napolitano die neue Regierung vereidigt.

Ministerpräsident Enrico Letta will das Land mit einer großen Koalition aus der Krise führen. Positiv wurde bewertet, dass das Finanz- und Arbeitsministerium mit Technokraten besetzt wurde. Letta gibt heute eine Regierungserklärung ab. Anschließend muss sich der Linksliberale im Abgeordnetenhaus einem Vertrauensvotum stellen.

EURO STEIGT AUF 1,31 DOLLAR

Nach dem Ende der politischen Unsicherheit in Italien stieg der Eurokurs am Montag bis auf 1,3100 US-Dollar, nachdem er im asiatischen Handel nur 1,3021 Dollar gekostet hatte. Die Wahlen in Italien Ende Februar hatten keine klaren politischen Mehrheiten gebracht und zu einer monatelangen politischen Patt-Situation geführt.

Der Dax stieg am Vormittag um 0,68 Prozent auf 7.867 Punkte. Die Renditen zehnjähriger italienischer Staatsanleihen fiel um 10 Basispunkte auf 3,95 Prozent. Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Bildung der neuen Regierung als positiv für italienische Anleihen beschrieben. Der italienische Anleihemarkt sei im Vergleich zu französischen Papieren sehr günstig bewerten, wenn man sich die makroökonomischen und fiskalischen Rahmenbedingungen anschaue.

Die neue Regierung dürfte laut Chefvolkswirt Holger Schmieding von der Berenberg Bank die Reformpolitik von Mario Monti fortsetzen. ‚Italien hat jetzt eine Monti-Regierung ohne Monti‘, heißt es in einer Studie. Im Gegensatz zum Parteichef Pier Luigi Bersani sei Letta mehr in der politischen Mitte angesiedelt und werde auch von den Parteien unterstützt, die zuvor Monti unterstützt hätten. Weitere Sparmaßnahmen seien allerdings nicht notwendig, da in Italien trotz der schweren Rezession im Jahr 2012 das Haushaltsdefizit unter der Maastricht-Grenze von drei Prozent liege.

ENDE DER POLITISCHEN UNSICHERHEIT KÖNNTE WIRTSCHAFT STÜTZEN

‚Mit einer geringeren politischen Unsicherheit kann die Wirtschaft sich im späteren Jahresverlauf wieder beleben‘, schreibt Schmieding. Eine offene Frage ist jedoch, wie Letta mit der von Berlusconi geforderten Abschaffung der umstrittenen Immobiliensteuer umgeht. Die Rücknahme der Steuer würde den Haushalt mit rund acht Milliarden Euro belasten.

Die Ratingagentur Moody’s hatte am Freitag das ‚Baa2‘-Rating mit negativem Ausblick bestätigt. Die Note liegt zwei Stufen über dem sogenannten Ramschniveau. Grund ist das schwachen Wachstums und die Gefahr einer Rezession über die erste Jahreshälfte hinaus. Ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr hat die Agentur von minus 1,0 Prozent auf minus 1,8 Prozent gesenkt, für nächstes Jahr rechnet sie mit einem Wachstum von 0,2 Prozent. Die Bewertung wurde am Markt jedoch positiv aufgenommen, da viele Beobachter mit einer weiteren Herabstufung gerechnet hatten./jsl/jkr/fbr

Deutsche Anleihen: Leicht gefallen – Zurückhaltung vor Notenbanken

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag etwas schwächer in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,03 Prozent auf 146,49 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,216 Prozent.

‚Die Marktakteure werden vor den geldpolitischen Tagungen der Fed und der EZB zurückhaltend agieren‘, schreibt Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in einem Kommentar. Die Regierungsbildung in Italien könne dafür sorgen, dass die Peripherie Bundesanleihen vorgezogen werde. Voraussetzung sei jedoch, dass der neue Ministerpräsident Enrico Letta wie erwartet die Vertrauensfrage im Parlament überstehe, schreibt Gojny. Zu Handelsbeginn gingen die Renditen für italienische zehnjährige Staatsanleihen um 7 Basispunkte auf 3,98 Prozent zurück.

Im weiteren Tagesverlauf stehen Konjunkturdaten, insbesondere die Stimmungsindikatoren der Europäischen Kommission sowie die US-Daten am Nachmittag im Mittelpunkt des Interesses./jsl/jkr

US-Anleihenkurse steigen moderat weiter – Wirtschaftswachstum enttäuscht

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die Kurse der meisten US-Staatsanleihen sind am Freitag im späten Handel noch moderat weiter gestiegen. Teils enttäuschende Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten stützten. Die größte Volkswirtschaft der Welt war im ersten Quartal nach einer ersten Schätzung der US-Regierung auf das Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten mit 3,0 Prozent gerechnet.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 25/32 Punkten und rentierten mit 0,23 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 4/32 Punkte auf 99 22/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,69 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 13/32 Punkte auf 103 Punkte und rentierten mit 1,67 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 29/32 Punkte auf 105 7/32 Punkte zu. Ihre Rendite betrug 2,86 Prozent./ck/he

DGAP-Adhoc: Travel24.com AG: Verschiebung der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2012

Travel24.com AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis

26.04.2013 20:31

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Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2012 wird aufgrund der
außergewöhnlich hohen Anforderungen an den erstmals nach den International
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Anstrengungen ist es uns nicht möglich, den Geschäftsbericht bis zum 30.
April 2013 zu veröffentlichen. Die weiterhin im Rahmen der kommunizierten
Spannbreite erwarteten Geschäftszahlen werden spätestens am 30. Mai 2013
veröffentlicht werden.

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Deutsche Anleihen: Kursgewinne zum Wochenschluss

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Anleihen sind am Freitag gestiegen. Händler erklärten die Kursgewinne mit einer trüben Stimmung an den europäischen Aktienmärkten und schwachen Konjunkturdaten. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future kletterte bis zum späten Nachmittag um 0,23 Prozent auf 146,54 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um drei Basispunkte auf 1,20 Prozent.

Kurz vor dem Wochenende hätten Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten die Anleihen gestützt, sagten Händler. Ein überraschend schwaches Wirtschaftswachstum in den USA dämpfte am Nachmittag die Risikofreude der Anleger und sorgte für Auftrieb bei den als besonders sicher geltenden deutschen Bundesanleihen. Die größte Volkswirtschaft der Welt war im ersten Quartal laut einer ersten Schätzung auf das Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten 3,0 Prozent erwartet.

Außerdem profitierten die Kurse am deutschen Rentenmarkt von schlechten Nachrichten aus Spanien. Im Euro-Krisenland musste die Regierung einräumen, dass die Wirtschaft stärker schrumpft als zuvor erwartet. Zuvor war die Zahl der Arbeitslosen auf ein neues Rekordhoch gestiegen.

Dagegen zeigte sich Lage an den Anleihemärkten der Eurokrisenländern weiter entspannt. Italien hatte sich am Vormittag zu rekordtiefen Zinsen in der Laufzeit von sechs Monaten refinanziert./jkr/edh

Börse Stuttgart-News: bonds weekly

STUTTGART (BOERSE-STUTTGART AG) – bonds weekly kw 17-2013

Der Newsletter rund um den Anleihenhandel. Ausgabe 17 / 26.04.2013

EZB: WAS BRINGT DER 02. MAI?

Kommt es am 02. Mai zu einer Zinssenkung? Die Vorzeichen verdichten sich, dass sich die EZB tatsächlich zu einem solchen Entschluss durchringen könnte. Vielleicht sogar durchringen muss, denn die in dieser Woche veröffentlichten Wirtschaftsdaten waren alles andere als gut.

Trotz Sparkurs: EU-Staaten machen mehr als eine halbe Billion neue Schulden

Der Schuldenberg in Europa wächst weiter dramatisch an. Allein im vergangenen Jahr mussten Europas Staaten insgesamt 576 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen. Allein die 17 Mitglieder der Eurozone häuften Neuschulden in Höhe von 375 Milliarden Euro an. Somit beläuft sich die Gesamtverschuldung der EU-Staaten mittlerweile auf unglaubliche elf Billionen Euro – eine Summe die höher ist, als die gesamte Jahres-Wirtschaftsleistung Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs zusammen.

Dabei dürfte es laut dem Vertrag von Maastricht – der eine maximale Neuverschuldungsquote von drei Prozent des BIP vorsieht – eigentlich gar nicht so weit kommen. Doch gleich 17 EU-Staaten haben im vergangenen Jahr gegen die Stabilitätskriterien verstoßen. Zu den größten „Sündern“ gehörten Spanien mit einer Quote von 10,2 Prozent, Griechenland mit 10,0 Prozent, Irland mit 7,6 Prozent und Portugal mit 6,4 Prozent Neuverschuldung. Kurz, gerade diejenigen Länder, die sich einem mitunter rigiden Sparprogramm unterworfen haben, sind gleichzeitig die größten Problemkinder in Sachen Neuverschuldung. Selbst Frankreich ist mit einer Neuverschuldungsquote von 4,8 Prozent weit davon entfernt die Maastricht-Kriterien auch nur im Ansatz zu erfüllen. Entsprechend besorgt zeigt man sich bei der EU-Kommission beziehungsweise bei der EZB über die anhaltenden „Signale der Schwäche“, welche vom Euroraum ausgesendet werden.

EZB: Spekulationen um Zinssenkung halten an

Vitor Constancio steht normalerweise im Schatten seines Chefs Mario Draghi. Doch in dieser Woche war es der Portugiese, der für Schlagzeilen sorgte und Spekulationen um eine Ausweitung der expansiven Geldpolitik weiter befeuerte: Eine Senkung des Leitzinses, so Constancio gegenüber der Finanzagentur MNI, sei „stets eine Mög-lichkeit“. Bereits am 02. Mai werden die europäischen Währungshüter über eine mögliche Senkung des Leitzinses beraten und mittlerweile scheint es tatsächlich nicht mehr ausgeschlossen, dass der Leitzins von derzeit 0,75 Prozent, weiter nach unten gedrückt werden könnte. Gründe für eine Ausweitung gibt es grundsätzlich genug. Man muss sich nur die konjunkturelle Situation der Eurozone vergegenwärtigen. Oder die Situation am Arbeitsmarkt. Oder die Wettbewerbsfähigkeit. Kurz: Dem europäischen Wirtschaftsraum würden weitere fiskalpolitische Stimuli ganz sicher nicht schaden. Hinzu kommt, dass den Kritikern einer weiteren Ausweitung der geldpolitischen Lockerung ihr vielleicht wichtigstes Argument abhandengekommen ist – die Teuerungsraten waren im März so gering, wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. Die derzeitige Inflationsrate von 1,7 Prozent, liegt vergleichsweise deutlich unter der Zielmarke der EZB von 2,0 Prozent. „Und das ist natürlich ein wichtiger Faktor für uns, da der Inflation das Hauptaugenmerk gilt“, so Constancio. Entsprechend bleibt eine Leitzinssenkung für den kommenden Mai tatsächlich eine „Möglichkeit“.

Etwas Druck aus dem Kessel nahmen lediglich der niederländische Notenbankchef Knot sowie Bundesbankchef Weidmann. Der Niederländer Knot gab zu bedenken, dass „nur noch wenig Munition übrig“ sei und man sehr genau abwägen müsse, wann und wie man das letzte bisschen Pulver verschießen wolle. Entsprechend mahnte Bundesbankchef Weidmann die Hoffnungen auf eine Senkung des Leitzinses nicht zu „überdrehen“.

Ifo-Index fällt erneut

Der Ifo-Index – das Konjunkturbarometer des Münchener Institutes für Wirtschaftsforschung – fiel zum zweiten Mal in Folge. Ein erneuter Rückgang wurde zwar erwartet, doch der Rücksetzer fiel mit einem Minus von 2,3 Zählern überraschend hoch aus. Für den Monat April weist der Ifo-Index einen Wert von 104,4 Punkten aus. Die knapp 7.000 befragten Manager sind darüber hinaus etwas skeptischer was die Aussichten für die kommenden sechs Monate betrifft. Hier wurde nur noch ein Wert von 101,6 Punkten nach zuvor 103,6 Zählern erreicht.

Anlegertrends

SCHAEFFLER-FINANCE SAMMELT 600 MILLIONEN EIN

Auf reges Interesse seitens der Anleger traf in dieser Woche mal wieder eine Neuemission. Eine Schuldver-schreibung der Schaeffler-Finance gehörte in dieser Woche gleich mehrfach zu den umsatzstärksten Papieren (A1HKAD). Die 600 Millionen Euro schwere Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird mit 4,25 Prozent verzinst. “Die Nachfrage der Investoren nach den Anleihen war außerordentlich hoch. Wir konnten uns zu deutlich niedrigeren Konditionen als im letzten Jahr refinanzieren”, sagte Schaeffler-Finanzvorstand Klaus Rosenfeld.

bondm-News

3W Power S.A.

Einer der weltweit führenden Hersteller von leis-tungselektronischen Systemen und Lösungen für die industrielle Stromversorgung und erneuerbare Energieanwendungen hat am 23.04.2013 seinen Geschäftsbericht für 2012 veröffentlicht. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass der wichtigste Kunde der Gesellschaft im Solarbereich Zahlungsverzögerungen, die durch die Bankenkrise in Zypern verschärft wurden, produktiv bewältigt und den Zahlungsvorgang fortgesetzt hat. Im Laufe des Aprils wurde die Situation behoben.

Die 3W Power S.A. gab letzte Woche bekannt, dass die Gesellschaft und der CEO Dr. Horst J. Kayser in gegenseitigem Einvernehmen vereinbart haben, seine Beschäftigung zum 30. Juni diesen Jahres zu beenden. Damit scheidet Herr Dr. Kayser auch als Mitglied des Board of Directors aus. Die Entscheidung ermögliche es dem ehemaligen CEO „andere geschäftliche und persönliche Ziele zu verfolgen“, so die ad-hoc Mitteilung des Unternehmens weiter. Mit sofortiger Wirkung bestellte das Board of Directors der 3W Power | AEG Power Solutions, den bisherigen Chairman des Boards Herrn Bruce Brock zum neuen CEO. Herr Brock war bereits zwischen 2005 und 2010 CEO der Gesellschaft und verfüge damit über ein herausragendes Verständnis des Unternehmens, seiner Kunden und seiner Zielmärkte. Bis zur ordentlichen Hauptversammlung werde Herr Brock in Personalunion als CEO und Chairman fungieren.

Getgoods.de AG

Wie das Online-Handelshaus Ende vergangener Woche mitteilte hat der Vorstandsvorsitzende seine Anteile an der Gesellschaft weiter erhöht. Seit Anfang des Jahres habe Herr Rockstädt-Mies insgesamt 126.000 Aktien zu tagesaktuellen Kursen gekauft – damit halte das Management der getgoods.de AG nun insgesamt 57,28 % der ausstehenden Aktien der getgoods.de AG. „Ich glaube an unser Unternehmen und dessen positive Entwicklung – sowohl im operativen Geschäft als auch an der Börse. Daher bemühe ich mich nicht nur jeden Tag im operativen Geschäft das Beste zu geben, sondern unterstütze auch unseren Aktienkurs“, so der Vor-standsvorsitzende.

bondm – neu in der zeichnung

Die Ekotechnika GmbH mit Sitz in Walldorf ist die deutsche Muttergesellschaft der russischen EkoNiva-Technika, dem nach eigenen Angaben größten Landtechnikhändler Russlands und einem der drei größten europäischen Vertriebs-partner von John Deere. Seit mehr als 15 Jahren ist die Gesellschaft im russischen Agrarmarkt tätig und bietet Landwirten Technik – vom Traktor bis zur Melkanlage. Im Jahr 2011 wurden die Bereiche Technik und Agrar getrennt. Der Agrar-Bereich, der im Wesentlichen auf die Milchproduktion spezialisiert ist, firmiert als Ekosem-Agrar. Die EkoNiva-Technika ist mit derzeit 625 Mitarbeitern in drei Regionen (Zentralrussland, Schwarzerde, Sibirien) Partner der dort ansässigen Landwirte. Seit 2004 Vertriebspartner von John Deere und zeichnet sich das Unternehmen in 2012 für rund 25 Prozent der John Deere Verkäufe in Russland verantwortlich. Neben John Deere führt EkoNiva-Technika weiteren Marken wie GEA, AGI, JCB, Väderstad, BvL, Lemken, Poettinger und Grimme.

Zum Wertpapier

Der Emissionserlös soll zum Großteil für die Refinanzierung bestehender Bankverbindlichkeiten verwendet werden. Des Weiteren ist geplant, einen Teil der Erlöse in den weiteren Ausbau der Infrastruktur in Form von Service-Zentren zu investieren. Die Anleihe ist mit Anlegerschutzklauseln wie Kontrollwechsel, Negativerklärung und Aus-schüttungsbeschränkungen an die Gesellschafter ausgestattet. Das Wertpapier kann ab Montag, den 29. April 2013, durch Übermittlung eines Kaufauftrags an die Börse Stuttgart zum Ausgabepreis von 100% gezeichnet werden.

börse stuttgart tv

SCHWACHE KONJUNKTUR: LETZTE HOFFNUNG EZB?

Die konjunkturelle Schwäche im Euroraum ist nicht neu. Neu ist hingegen, dass die Krise Kerneuropa zu erreichen droht. Während Frankreichs In-dustrie schon länger schwächelt und Paris das Haushaltsdefizit nicht in den Begriff bekommt, werden nun auch die Frühindikatoren in Deutschland immer schlechter. Jetzt liegt die Hoffnung auf der EZB und einer möglichen Leitzinssenkung. Das Börse Stuttgart Anleihenforum.

Neueinführungen an der Börse Stuttgart

Evonik

Analog zum Börsengang emittierte der Spezialchemiekonzern Evonik eine Anleihe mit Laufzeit bis 2020. Das Papier verfügt über einen festen Kupon von 1,75 Prozent und kann zu 1.000 Euro nominal erworben werden. Das Gesamtvolumen der Emission beträgt 500 Millionen Euro.

EADS

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS setzt auf eine US-Dollar Anleihe mit zehn Jahren Laufzeit. Der Kupon liegt bei 2,70 Prozent. Die Mindeststückelung des Papiers beträgt 1.000 US-Dollar nominal.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein boerse-stuttgart AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

DGAP-News: Dürr Aktiengesellschaft: Wechsel an der Spitze des Dürr-Aufsichtsrats

DGAP-News: Dürr Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Hauptversammlung
Dürr Aktiengesellschaft: Wechsel an der Spitze des Dürr-Aufsichtsrats

26.04.2013 / 15:16

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Wechsel an der Spitze des Dürr-Aufsichtsrats

Bietigheim-Bissingen, 26. April 2013 – Nach 23 Jahren an der Spitze des
Aufsichtsrats der Dürr AG hat Heinz Dürr sein Amt mit Ablauf der heutigen
Hauptversammlung niedergelegt. Zu seinem Nachfolger wählte der Aufsichtsrat
Klaus Eberhardt, der dem Kontrollgremium seit einem Jahr angehört. Vor rund
500 Aktionären begründete Heinz Dürr seinen Rückzug: ‚Mit 80 Jahren ist es
an der Zeit, dieses wichtige Amt einem Jüngeren zu übergeben. In Klaus
Eberhardt habe ich einen Nachfolger, der gut zu Dürr passt und für
Kontinuität steht.‘ Heinz Dürr wird dem Unternehmen als Ehrenvorsitzender
des Aufsichtsrats weiterhin eng verbunden bleiben. Als Ankeraktionär hält
die Familie Dürr 28,9% der Aktien der Dürr AG.

Klaus Eberhardt (65) war von 2000 bis 2012 Vorstandsvorsitzender der
Rheinmetall AG. Der Mathematiker kennt die Automobilindustrie bestens und
ist ein ausgewiesener Technologieexperte. ‚Dürr ist strategisch
hervorragend aufgestellt und verfügt dank seiner Innovationskraft über
Spitzenprodukte. Gemeinsam mit dem Vorstand, den Kollegen im Aufsichtsrat
und allen Mitarbeitern will ich dazu beitragen, dass das Unternehmen seine
positive Entwicklung fortsetzt‘, so Eberhardt.

Vorstandschef Ralf W. Dieter dankte dem scheidenden Aufsichtsratschef in
seiner Rede: ‚Heinz Dürr hat die Basis für den Erfolg des Unternehmens
gelegt, sich als Aufsichtsratsvorsitzender mit Leidenschaft und
Sachverstand für Dürr eingesetzt und ist eine Identifikationsfigur für die
Mitarbeiter.‘

Der vorgeschlagenen Dividende von 2,25 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr
2012 stimmten die Aktionäre mit großer Mehrheit zu. Insgesamt schüttet Dürr
38,9 Mio. EUR aus. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Dividende um
88%. Damit partizipieren die Aktionäre an der guten Geschäfts- und
Ertragsentwicklung im Jahr 2012. Bei einem Rekordumsatz von 2,4 Mrd. EUR
steigerte Dürr das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 177 Mio. EUR
und erreichte eine EBIT-Marge von 7,4%. In das Jahr 2013 ist Dürr gut
gestartet und rechnet mit weiteren Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis im
Gesamtjahr, sofern sich das wirtschaftliche Umfeld nicht verschlechtert.

Mit großer Mehrheit wählten die Aktionäre Dr. Herbert Müller in den
Aufsichtsrat. Dr. Müller war bis 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.

Die Hauptversammlung entlastete Vorstand und Aufsichtsrat der Dürr AG mit
jeweils über 95% der Stimmen und stimmte der vorgeschlagenen Ausgabe von
Gratisaktien im Verhältnis 1:1 zu. Diese Maßnahme soll voraussichtlich im
Sommer 2013 durchgeführt werden.

Die Präsenz auf der Hauptversammlung betrug 64,6%. Die Ergebnisse der
Abstimmungen sind im Internet unter www.durr.de veröffentlicht.

Foto Klaus Eberhardt: www.durr.com/bilder/eberhardt/

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen
Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80% des
Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber
hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die
Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik.
Die Dürr-Gruppe agiert mit vier Unternehmensbereichen am Markt: Paint and
Assembly Systems plant und baut Lackierereien und Endmontagewerke für die
Automobil- und Flugzeugindustrie. Application Technology sorgt mit ihren
Robotertechnologien für den automatischen Lack-, Dichtstoff- und
Klebstoffauftrag. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems
kommen unter anderem beim Auswuchten und Reinigen, im Motoren- und
Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz. Der vierte
Unternehmensbereich Clean Technology Systems beschäftigt sich mit Verfahren
zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Abluftreinigung. Weltweit
verfügt Dürr über 51 Standorte in 23 Ländern und beschäftigt rund 7.700
Mitarbeiter. Dürr erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz in Höhe von
2,4 Mrd. EUR.

Kontakt:
Dürr AG
Günter Dielmann / Mathias Christen
Corporate Communications & Investor Relations
Tel +49 7142 78-1785 /-1381
Fax +49 7142 78-1716
E-Mail corpcom@durr.com

Ende der Corporate News

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26.04.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Dürr Aktiengesellschaft
Carl-Benz-Str. 34
74321 Bietigheim-Bissingen
Deutschland
Telefon: 07142 78-1785
Fax: 07142 78-1716
E-Mail: investor.relations@durr.com
Internet: www.durr.com
ISIN: DE0005565204, DE000A1EWGX1,
WKN: 556520, A1EWGX
Indizes: MDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),
Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg,
Hannover, München

Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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208742 26.04.2013

US-Anleihen steigen – US-Wirtschaftswachstum enttäuscht im 1. Quartal

WASHINGTON (dpa-AFX) – Die Kurse der US-Staatsanleihen sind am Freitag nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA überwiegend gestiegen. Die größte Volkswirtschaft der Welt ist im ersten Quartal nach einer ersten Schätzung der US-Regierung auf das Jahr hochgerechnet um 2,5 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten aber ein stärkeres Wachstum von 3,0 Prozent gerechnet. Im weiteren Handelsverlauf steht mit dem Konsumklima der Universität von Michigan weitere Daten auf der Agenda, die am US-Rentenmarkt für Impulse sorgen könnten.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 25/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,23 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 3/32 Punkte auf 99 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,69 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Anleihen stiegen um 9/32 Punkte auf 102 28/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,68 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 27/32 Punkte zu auf 105 5/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,87 Prozent./jkr/hbr

Deutsche Anleihen: Leicht gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Anleihen sind am Freitag leicht gestiegen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future kletterte bis zum Mittag um 0,13 Prozent auf 146,39 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,22 Prozent.

Im Vormittagshandel hätten Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten die Anleihen etwas gestützt, sagten Händler. Insgesamt verlief der Handel aber kurz vor dem Wochenende impulsarm. Die Lage an den Anleihemärkten der Eurokrisenländern bleibt entspannt. Italien hatte sich am Vormittag zu rekordtiefen Zinsen in der Laufzeit von sechs Monaten refinanziert.

Konjunkturell bleibt die Lage in den Krisenstaaten jedoch schwierig. Die spanische Regierung wird ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr laut einem Bericht der Zeitung ‚Diario ABC‘ von minus 0,5 auf minus 1,3 Prozent senken. Im Madrid wird heute ein Reformprogramm vorgestellt, mit dem die rezessionsgeplagte Wirtschaft angekurbelt werden soll.

Laut Anleihe-Experte Dirk Gojny von der National-Bank kann mit Veröffentlichung der ersten Zahlen zum US-Wachstum im ersten Quartal am Nachmittag weitere Bewegung in den Anleihemarkt kommen. ‚Die Daten werden aber nur dann einen Einfluss haben, wenn sie deutlich hinter den Schätzungen zurückbleiben‘, so Gojny. /jsl/jkr

Geldmarktauktion: Italien bekommt so günstig wie nie Kredit

ROM/FRANKFURT (dpa-AFX) – Italiens designierter Premier Enrico Letta darf sich über einen Vertrauensvorschuss der Finanzmärkte freuen: Die Regierung steht zwar überhaupt noch nicht, doch Investoren leihen der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft so günstig Geld wie noch nie. Wie aus Angaben der nationalen Schuldenagentur hervorgeht, konnte Italien sich am Freitag für sechs Monate frische Mittel in Höhe von 8 Milliarden Euro zum Rekord-Niedrigzins von 0,5 Prozent besorgen. Bei der letzten Auktion am 26. März hatte der Zins noch bei 0,83 Prozent gelegen.

Italien löst sich langsam aus der politischen Starre, die nach chaotischen Parlamentswahlen ohne klare Mehrheiten entstanden war: Der von Staatspräsident Giorgio Napolitano als Regierungschef auserkorene Letta hat nach Konsultationen mit allen politischen Parteien die Arbeit an einer Kabinettsliste aufgenommen. Wie italienische Medien am Freitag berichteten, verhandelt der linksliberale Letta noch mit der konservativen PdL-Partei (‚Volk der Freiheit‘) Silvio Berlusconis. Dieser will vor allem die unbeliebte Grundsteuer auf das erste Haus abgeschafft sehen, setzt dabei aber auf eine Einigung mit Letta./hbr/ka/jsl

DGAP-News: ADLER Real Estate AG: ADLER Real Estate AG will Unternehmensanleihe aufstocken

DGAP-News: ADLER Real Estate AG / Schlagwort(e): Anleiheemission
ADLER Real Estate AG: ADLER Real Estate AG will Unternehmensanleihe
aufstocken

26.04.2013 / 09:24

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ADLER Real Estate AG will Unternehmensanleihe aufstocken

– Privatplatzierung von bis zu 15 Mio. Euro beabsichtigt

Hamburg, den 26. April 2013. Die ADLER Real Estate Aktiengesellschaft
(‚ADLER Real Estate‘, ISIN: DE0005008007 / WKN: 500800), Frankfurt/M.,
plant, die im März 2013 platzierte Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1R1A42
/ WKN: A1R1A4) um bis zu 15 Mio. Euro aufzustocken. Einem entsprechenden
Beschluss des Vorstandes hat der Aufsichtsrat zugestimmt. Das Angebot der
Teilschuldverschreibungen soll prospektfrei im Rahmen einer
Privatplatzierung erfolgen und wird sich ausschließlich an institutionelle
Investoren richten. Der Kupon der Anleihe beträgt 8,75 Prozent p.a. Weitere
Einzelheiten zu den Konditionen der Anleihe sollen in Kürze mitgeteilt
werden.

Mit der Aufstockung der Anleihe will sich das Unternehmen die finanzielle
Flexibilität sichern, seine Akquisitionsstrategie über die bereits
erfolgten und derzeit in Verhandlungen stehenden Investitionen hinaus auch
in Zukunft fortsetzen zu können. ‚Aktuell haben wir sehr interessante
Wohnimmobilienportfolios angeboten bekommen, die sehr gut unserem
Anforderungsprofil entsprechen‘, sagt Axel Harloff, Vorstand der ADLER Real
Estate AG.

Die ADLER Real Estate Aktiengesellschaft baut ein bedeutendes Portfolio mit
Wohnimmobilien in Deutschland auf. Ziel ist es, Wohnimmobilien,
Wohnimmobilienportfolios und Beteiligungen an Immobiliengesellschaften zu
erwerben, die in guten Lagen (so genannten B-Lagen) deutscher Ballungsräume
(Mittel- und Oberzentren) liegen. Neben einem positiven Cash Flow sollen
die Wohnimmobilien ein Wertsteigerungs- und Ertragspotential aufweisen, das
sich mittelfristig ausnutzen lässt. Zuletzt hatte das Unternehmen die
mehrheitliche Beteiligung an Immobilienunternehmen mit rund 1.400
Wohneinheiten bekannt gegeben, die sich in Ballungszentren in Sachsen,
Thüringen und Nordrhein-Westfalen befinden und einen Gesamtwert von rund 50
Mio. Euro haben.

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208667 26.04.2013

Deutsche Anleihen starten mit Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die deutschen Staatsanleihen sind am Freitag fester in den Handel gegangen. Die Konjunktursorgen im Euroraum nehmen weiter zu. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,16 Prozent auf 146,45 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag zuletzt bei 1,215 Prozent.

Die spanische Regierung wird ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr laut einem Bericht der Zeitung ‚Diario ABC‘ von minus 0,5 auf minus 1,3 Prozent senken. Im Madrid wird heute ein Reformprogramm vorgestellt, mit dem die rezessionsgeplagte Wirtschaft angekurbelt werden soll. Zuletzt hatte sich der Konjunkturausblick im Euroraum wieder stärker eingetrübt. Die meisten Volkswirte rechnen deshalb mit einer Zinssenkung der Europäischen Zentralbank.

Laut Experte Dirk Gojny von der National-Bank kann mit Veröffentlichung der ersten Zahlen zum US-Wachstum im ersten Quartal am Nachmittag weitere Bewegung in den Anleihemarkt kommen. ‚Die Daten werden aber nur dann einen Einfluss haben, wenn sie deutlich hinter den Schätzungen zurückbleiben‘, so Gojny. Eine Auktion italienischer Geldmarktpapiere dürfte problemlos über die Bühne gehen./hbr/jsl

Länger laufende US-Anleihen fallen moderat nach robusten Arbeitsmarktdaten

WASHINGTON (dpa-AFX) – US-Staatsanleihen haben am Donnerstag nach robusten Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt moderate Verluste in den längeren Laufzeiten verzeichnet. Die Erstanträge auf Arbeitslosigkeit waren in der vergangenen Woche überraschend stark zurückgegangen, wie neue Zahlen des Arbeitsministeriums zeigten. Anleger reagierten mit gestiegener Risikofreude, was bei den US-Staatspapieren auf die Stimmung drückte.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 24/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,23 Prozent. Fünfjährige Anleihen stagnierten bei 99 17/32 Punkten und rentierten mit 0,72 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen fielen um 2/32 Punkte auf 102 18/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,71 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren sanken um 9/32 Punkte auf 104 7/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,91 Prozent./ck/he

Deutsche Anleihen: Kaum verändert – EZB-Diskussion bewegt nicht nachhaltig

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutschen Staatsanleihen haben am Donnerstag kaum verändert tendiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,01 Prozent auf 146,19 Punkten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stand bei 1,24 Prozent.

Der deutsche Anleihemarkt hat im Handelsverlauf keine klare Richtung gefunden und sich nur in einer engen Bandbreite bewegt. Auch der robuste deutsche Aktienmarkt belastete die Anleihen nicht. Die Spekulationen um eine mögliche Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) bewegten die Anleihen ebenfalls nicht nachhaltig.

Nach schwachen Konjunkturdaten, zuletzt auch aus Deutschland, gehen immer mehr Beobachter von einer Zinssenkung der EZB aus, möglicherweise bereits auf der nächsten Zinssitzung kommende Woche. Der ökonomische Nutzen einer Senkung dürfte sich auch nach Einschätzung von EZB-Direktor Jörg Asmussen jedoch in Grenzen halten./jsl/jkr