
Die EZB hat die Zinsen wie allgemein erwartet unverändert gelassen. In einer ausgesprochen optimistischen Erklärung hat die Bank ihre Wachstumsprognosen für 2026 und 2027 nach oben korrigiert, während sie ihre Inflationsprognose für 2026 leicht nach oben und für 2027 leicht nach unten angepasst hat. Jill Hirzel, Senior Investment Specialist bei Insight Investment, kommentiert die gestrige EZB-Sitzung:
Entscheidend ist, dass die Inflation in beiden Jahren voraussichtlich knapp unter dem Zielwert bleiben wird. Die Märkte preisen weiterhin Zinserhöhungen gegen Ende 2026 ein, obwohl die Erwartungen gegenüber früheren Höchstständen zurückgegangen sind, sodass die aktuellen Preise weitaus marginaler ausfallen.
Wir glauben, dass 2026 ein interessantes Jahr für die Eurozone werden wird: Die deutschen Konjunkturmaßnahmen dürften das Wachstum in wichtigen Sektoren ankurbeln, auch wenn Länder wie Frankreich mit schwierigeren Aussichten konfrontiert sind. Solche Unterschiede schaffen ein günstiges Umfeld für aktive Anleger und bieten attraktive Chancen für Relative-Value-Positionen.
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