Nachhaltigkeit mit Plan: Homann bereitet sich auf CSRD vor

Homann Holzwerkstoffe schärft seine Nachhaltigkeitsstrategie, senkt Emissionen und richtet die Berichterstattung früh auf neue Standards aus.

Anleiheemittent Homann Holzwerkstoffe GmbH hat ihre fünfte freiwillige Nachhaltigkeitserklärung veröffentlicht und orientiert sich dabei erneut an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Obwohl die verpflichtende Berichterstattung nach der CSRD für die Unternehmensgruppe voraussichtlich erst ab dem Geschäftsjahr 2027 gilt, greife Homann bereits die Ende 2025 überarbeiteten Standards auf.

Im Mittelpunkt steht eine überarbeitete doppelte Wesentlichkeitsanalyse. Die Zahl der wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen wurde dabei von 20 auf 12 reduziert. Damit will Homann Holzwerkstoffe die Nachhaltigkeitsstrategie noch stärker auf die tatsächlich relevanten Themen fokussieren.

Operativ war das Jahr 2025 vor allem durch die Inbetriebnahme des neuen Werks im litauischen Pagiriai geprägt. Gleichzeitig investierte die Gruppe an ihren bestehenden Standorten in Modernisierung, Automatisierung und Energieeffizienz. Die spezifischen Scope-1- und Scope-2-Emissionen konnten gegenüber dem Basisjahr 2020 bereits um 42% gesenkt werden. Der Anteil von Strom aus regenerativen Quellen lag 2025 bei 45% und soll 2026 auf rund 54% steigen.

Auch bei den Beschäftigten setzt die Unternehmensgruppe auf Kontinuität. So wurde das Ziel von durchschnittlich 25 Weiterbildungsstunden pro Mitarbeiter und Jahr erstmals erreicht. Zudem bleiben Produktsicherheit und Produktqualität zentrale Bausteine der Nachhaltigkeitsstrategie.

Mit der frühzeitigen Anwendung der neuen ESRS-Standards und den Investitionen in energieeffiziente Produktion stellt sich Homann Holzwerkstoffe auf die kommenden regulatorischen Anforderungen ein und schafft zugleich die Grundlage für weiteres Wachstum.

Die Homann Holzwerkstoffe GmbH mit Sitz in München zählt zu den führenden europäischen Herstellern von dünnen, hochveredelten MDF- und HDF-Platten. Das Familienunternehmen produziert in Deutschland, Polen und Litauen und ist seit 2012 am Kapitalmarkt aktiv. Die Unternehmensanleihe 2025/32 (NO0013536169) ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

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