
Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) steigert ihre Produktion deutlich. Neue Bohrungen in Wyoming liefern starke Ergebnisse und treiben die Produktion an.
Die operative Entwicklung der Deutsche Rohstoff AG in den USA läuft weiterhin nach Plan – und teilweise sogar darüber hinaus. Das laufende Bohrprogramm 2026 im Powder River Basin bestätigt nach Unternehmensangaben sowohl die Qualität der Flächen als auch die operative Stärke der US-Tochter 1876 Resources.
Für Rückenwind sorgt insbesondere das sogenannte Dillon/Billings Pad in Wyoming. Die vier Bohrungen in die Niobrara-Formation wurden Mitte Mai erfolgreich in Produktion überführt. Mit durchschnittlich rund 1.500 BOPD je Bohrung nach drei Wochen liegen die Ergebnisse deutlich über vergleichbaren Bohrplätzen in der Region. Als wesentlichen Treiber nennt das Unternehmen ein weiter optimiertes Completion Design, das zu höheren Förderraten führe.
Zusätzliche Impulse kämen vom Lost Springs Pad, wo Ende Mai zwei weitere Bohrungen die Produktion aufgenommen haben. Insgesamt sollen bis Ende des zweiten Quartals elf eigene sowie neun nicht selbst betriebene Bohrungen ans Netz gehen. Erstmals befinden sich darunter auch drei eigene Drei-Meilen-Bohrungen mit einem Working Interest von jeweils über 80%. Von den längeren Bohrungen verspricht sich die Gesellschaft zusätzliche Effizienzgewinne.
Auf Nettobasis sollen bis zur Jahresmitte rund 14 Nettobohrungen (2-Meilen-Equivalent) in Produktion gebracht werden. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2025 waren lediglich neun Nettobohrungen hinzugekommen. Entsprechend erwartet die Deutsche Rohstoff ab Juli eine Produktion von mehr als 20.000 BOEPD, die auch im zweiten Halbjahr über diesem Niveau liegen soll. Der Ölanteil werde dabei auf rund 70% geschätzt.
Auch operativ läuft das Programm bislang reibungslos. Die Arbeiten liegen leicht vor dem Zeitplan, während die Kosten den Planungen entsprechen. Bis Anfang des vierten Quartals sollen weitere zwölf Bohrungen folgen. Abhängig von der Entwicklung des Ölpreises könnte das aktuelle Programm sogar ausgeweitet werden. Statt der bislang vorgesehenen 26 Bruttobohrungen seien auch mehr als 30 Bohrungen denkbar.
Parallel baut die Tochtergesellschaft Bright Rock Energy ihre Aktivitäten in Ohio aus. Durch zusätzliche Flächenakquisitionen wurden die Voraussetzungen geschaffen, um noch im dritten Quartal die Vorarbeiten für die Entwicklung eigener Bohrplätze zu starten. Erste Bohrungen in der Utica/Point Pleasant-Formation sind für 2027 vorgesehen.
Für die DRAG bleibt das US-Geschäft damit der zentrale Wachstumstreiber. Während die Produktion in Wyoming kräftig zulegt, eröffnet der schrittweise Ausbau der Position in Ohio zusätzliche Perspektiven für die kommenden Jahre.
Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) investiert schwerpunktmäßig in Öl- und Gasprojekte sowie in Rohstoffbeteiligungen in Nordamerika. Zu den wichtigsten operativen Gesellschaften zählen unter anderem 1876 Resources und Bright Rock Energy.
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