
Neben ihrem Kerngeschäft, der Entwicklung von Fachmarktzentren in Zentraleuropa, wird Eyemaxx künftig auch Pflegeheime und Wohnimmobilien in Deutschland und Österreich in Angriff nehmen. Die Kooperation mit VST rundet dieses Vorhaben ab.
Nach gut zehn Jahren bei der Entwicklung von Fachmarktzentren in Zentraleuropa sieht sich das österreichische Unternehmen stark genug für eine Geschäftserweiterung: “Auf Basis des starken Kerngeschäfts erschließen wir jetzt zwei ausgewiesene Wachstumsmärkte“, so Gründer und CEO Dr. Michael Müller.
Der deutsche Pflegemarkt werde von der demografischen Entwicklung getrieben. So würden bis 2030 mehr als 3.000 neue Pflegeheime benötigt, die meisten davon eher kurz- als langfristig. Aufgrund dieses signifikanten Bedarfs und der langfristigen Mietverträge mit professionellen Betreibern wächst auch das Interesse von Investoren wie beispielsweise von Pensionskassen oder Family Offices.
In den Geschäftsfeldern Pflegeheime und Wohnimmobilien werde Eyemaxx mit der VST Building Technologies kooperieren. Eyemaxx starte das erweiterte Geschäftsmodell mit einer umfangreichen Pipeline von rund 180 Mio. EUR, davon 2/3 aus dem bisherigen Kerngeschäft. Schon im laufenden Geschäftsjahr soll der neue Business-Zweig Erlöse beisteuern.
Die auch im General Standard der Frankfurter Börse aktiennotierte Immobiliengesellschaft hat drei Unternehmensanleihen im Gesamtvolumen von rund 50 Mio. EUR, Fixkupons zwischen 7,50 und 7,88% und Laufzeiten bis 2019 im Umlauf. Bis auf die jüngste 15-Mio.-EUR-Emission (2013/19) notieren die im Entry Standard für Anleihen gehandelten Schuldverschreibungen über pari, VST hat eine nicht voll platzierte über 7 Mio. EUR ausstehend.
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