
Insolvenzverfahren über das Vermögen der HPI AG eröffnet: In gewohnter Manier teilte der Anbieter von IT-Infrastrukturlösungen kurz und knapp sowie präzise und prägnant den Umstand mit, dass das Amtsgericht München mit Beschluss vom 31. März 2025 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der HPI AG eröffnet hat.
Unter dem Aktenzeichen 1501 IN 12207/24 ist das Verfahren beim AG München anhängig. Herr Rechtsanwalt Oliver Schartl wurde indes zum Insolvenzverwalter bestellt.
Die HPI AG habe zwei Unternehmensanleihen unter den beiden ISIN DE000 A13SM0 9 und DE000 A1MA6Z 2 begeben.
Mitte Dezember 2024 stellte der HPI-Vorstand Insolvenzantrag wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit beim zuständigen AG in München. Damit endete gefühlt ein jahrelanger Eiertanz von unzähligen Stundungsersuchen und Kündigungsverzichten.
Im Sommer vergangenen Jahres gipfelte die Posse darin, dass der gemeinsame Vertreter der Anleihegläubiger angesichts erheblicher Zweifel am Sanierungswillen der HPI sein Mandat niederlegte.
Nun dürfte zumindest so etwas wie Gewissheit herrschen – auch darüber, dass womöglich ein Großteil der Investorengelder ‚verbrannt‘ sein dürfte. Näheres sollte allerdings die Aufarbeitung innerhalb der Insolvenz zu Tage fördern.
>>> Das könnte Sie auch interessieren: Die Entwicklungen rund um die HPI im Zeitverlauf.
Unsere BondGuide-Jahresausgabe „Finanzierung im Mittelstand 2024“ steht weiterhin als Download frei zur Verfügung. Daneben können auch unsere weiteren Nachschlagewerke wie bisher als kostenlose E-Magazine bequem heruntergeladen, gespeichert & durchgeblättert werden.
! Bitte nutzen Sie für Fragen und Meinungen Twitter – damit die gesamte Community davon profitiert. Verfolgen Sie alle Diskussionen & News zeitnaher auf Twitter@bondguide !
