Keinen Bock auf Kryptowährungen – Mehrheit der Deutschen lehnt Krypto-Investments ab

Foto @ Cryptonews

Die Mehrheit der Deutschen möchte nicht in Kryptowährungen investieren. Die aktuellen Marktgeschehnisse scheinen die Skeptiker zu bestätigen und könnten langfristig dazu beitragen, dass sich die Besitzerstruktur von BTC & Co. zunehmend in Richtung professioneller Investoren verlagert, wie eine neue Infografik von Cryptonews zeigt.

57% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland können sich weder jetzt noch in Zukunft vorstellen, ihr Geld in Kryptowährungen zu investieren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage – allerdings wurde sie noch vor dem ByBit-Hack durchgeführt, der den Krypto-Markt massiv erschütterte und weiterhin für Unsicherheit sorgt.

In den vergangenen Jahren wurde es Neuanlegern immer leichter gemacht, in Cyberdevisen zu investieren. Gerade die Einsteiger sind es, die ihre Coins häufig nicht in einer eigenen Wallet verwahren, sondern auf der Krypto-Börse lassen. Doch nun scheint es so, dass das Vertrauen in zentralisierte Plattformen schwindet.

Vor wenigen Tagen haben Hacker Vermögenswerte im Wert von etwa 1,5 Mrd. USD von ByBit entwendet. Das könnte nun vor allem jene abschrecken, die bisher nicht investiert sind – und damit einen großen Effekt auf den Markt haben.

Zwar stehen inzwischen auch in Deutschland börsengehandelte Produkte (ETPs) zur Verfügung, welche die Wertentwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen abbilden, doch es gibt hierüber noch wenig Kenntnis. Wie die Infografik aufzeigt, sind 73% der deutschen Finanzberater offen für den Einsatz dieser ETPs, allerdings hält die Mehrheit diese nur für einen erfahrenen Kundenkreis geeignet.

Aktuelle Daten zeigen, dass die Krypto-Anleger weltweit verunsichert oder gar erschüttert sind. Der Fear-and-Greed-Index, der die Stimmung auf dem Markt anzeigt, notiert bei 25. Dieser Wert steht für eine „extreme Furcht“.

Es bleibt zu vermuten, dass sich die Besitzerverhältnisse im Angesicht der aktuellen Entwicklung weiter verschieben. Dabei ist zuletzt schon viel passiert. Im Jahr 2024 haben Privatanleger in Summe 525.000 Bitcoins abgestoßen, während Fonds und Konzerne massiv in die Kryptowährung mit der höchsten Marktkapitalisierung investiert haben.

Dessen ungeachtet sind nach wie vor die meisten Bitcoins im Besitz von einzelnen Anlegern, wenngleich die Datenlage nicht eindeutig ist, da Krypto-Börsen nach wie vor die meisten Coins besitzen, die ihre digitalen Assets wiederum im Auftrag für ihre Kunden verwalten.

Wie aus der Infografik hervorgeht, strömen insbesondere institutionelle Investoren zunehmend in den Krypto-Handel. Inzwischen handeln bereits 13% dieser mit Kryptowährungen. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 9%.

Analysen des Anlegerverhaltens zeigen ein gemischtes Bild bei Privatanlegern. Ihre Handelsaktivitäten hängen noch stärker vom aktuellen Kursniveau ab als die der Profis. Besonders in Phasen rasanter Kursanstiege greifen sie vermehrt zu Bitcoin und Altcoins. Aktuell scheint das Interesse abzunehmen, wie auch Google-Suchmaschinendaten nahelegen.

HIER geht es zum ausführlichen Beitrag mit weiteren interessanten Informationen und anschaulichen Infografiken.

Unsere neueste BondGuide-Jahresausgabe ist erschienen: das Special „Finanzierung im Mittelstand 2024“. Daneben können auch unsere weiteren Nachschlagewerke Green & Sustainable Finance 2024, Mittelstandsfinanzierung 2023, Digitalisierung, Krypto, künstliche Intelligenz 2023 sowie die Green & Sustainable Finance 2023 weiterhin als kostenlose E-Magazine bequem heruntergeladen, gespeichert & durchgeblättert werden.

! Bitte nutzen Sie für Fragen und Meinungen Twitter – damit die gesamte Community davon profitiert. Verfolgen Sie alle Diskussionen & News zeitnaher auf Twitter@bondguide !