EQS-News: TAG bestätigt mit weiterhin guten operativen Ergebnissen sämtliche Prognosen für 2023; für 2024 stabile FFO I-Entwicklung erwartet; der HV soll auch für 2023 Dividendenaussetzung vorgeschlagen werden

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TAG bestätigt mit weiterhin guten operativen Ergebnissen sämtliche Prognosen für 2023; für 2024 stabile FFO I-Entwicklung erwartet; der HV soll auch für 2023 Dividendenaussetzung vorgeschlagen werden

13.11.2023 / 18:45 CET/CEST

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PRESSEMITTEILUNG

TAG Immobilien AG bestätigt mit weiterhin guten operativen Ergebnissen sämtliche Prognosen für 2023; für das Geschäftsjahr 2024 stabile FFO I-Entwicklung erwartet; der Hauptversammlung soll auch für 2023 Dividendenaussetzung vorgeschlagen werden

  • FFO I in 9M 2023 bei EUR 132,6 Mio.; Rückgang von 8,7% im Vergleich zum Vorjahr in Folge höherer Finanzierungskosten; EBITDA (bereinigt) aus der Vermietung steigt demgegenüber um 2,4%
  • FFO II erhöht sich durch höhere Verkaufsergebnisse in Polen im Jahresvergleich um 5,9% auf EUR 164,8 Mio.
  • In Polen mittlerweile rund 2.300 Mietwohnungen fertiggestellt, weitere ca. 1.050 Mietwohnungen im Bau; unverändert große Nachfrage führt zu hohem like-for-like Mietwachstum von 12,4% und geringem Leerstand von 3,7%
  • Anzahl der in Polen verkauften Wohnungen in 9M 2023 bei ca. 2.900 gegenüber ca. 1.700 Wohnungen im Vorjahresvergleich (+70%); deutliche Preisanstiege im polnischen Immobilienmarkt
  • Fortgesetzte Wohnungsverkäufe in Deutschland: ca. 1.300 Einheiten im Neunmonatszeitraum zum 30. September 2023 verkauft, Nettoliquiditätszuflüsse von EUR 181,5 Mio. realisiert
  • Vorschlag zur Aussetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2023 zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und zur Finanzierung renditestarker Investitionen in Polen
  • Erstmalige Prognosen für das Geschäftsjahr 2024: FFO I mit EUR 170-174 Mio. unverändert im Vergleich zu 2023; FFO II von EUR 217-223 Mio. (ca. -9% im Vergleich zu 2023); alle Prognosen für das Geschäftsjahr 2023 bestätigt

Hamburg, 13. November 2023

Positive operative Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2023; Wohnungsverkäufe in Deutschland erfolgreich fortgesetzt

Wie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen konnte die TAG Immobilien AG (TAG) die positive operative Entwicklung auch im dritten Quartal 2023 fortsetzen. Der FFO I, der das gesamte Vermietungsgeschäft des Konzerns in Deutschland und in Polen beinhaltet, belief sich in Q3 2023 auf EUR 43,5 Mio. und im Neunmonatszeitraum zum 30. September 2023 auf EUR 132,6 Mio. Auf Basis eines vergleichbaren Portfolios (like-for-like) wurde in Deutschland ein Mietwachstum, einschließlich der Effekte aus dem Leerstandsabbau, von 2,2% (Geschäftsjahr 2022: 2,7%) p.a. erzielt. Der Leerstand in den Wohneinheiten des Konzerns ging in Deutschland im dritten Quartal 2023 auf 4,6% zurück, gegenüber 4,7% in den ersten beiden Quartalen des Jahres; im Oktober 2023 reduzierte sich der Leerstand weiter auf 4,4%.

In Polen kann die TAG im Berichtszeitraum auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Bis Ende September 2023 umfasste das zur Vermietung bestimmte Portfolio rund 2.300 Wohnungen, weitere ca. 1.050 Wohnungen werden bis Mitte des Jahres 2024 fertiggestellt sein. Mittelfristig wird ein Bestand von mehr als 10.000 Mietwohnungen in den nächsten fünf Jahren angestrebt. Die Leerstandsquote belief sich im Gesamtportfolio zum Stichtag auf 3,7% nach 35,8% zu Jahresbeginn, bezogen auf die Wohnungen sogar auf nur noch auf 1,5%. Das like-for-like Mietwachstum für die seit mehr als einem Jahr auf dem Markt befindlichen Einheiten betrug zum 30. September 2023 12,4% (Geschäftsjahr 2022: 22,0%) p.a.

In den ersten neun Monaten des Jahres wurden in Polen 2.877 Wohnungen verkauft. Damit konnte das Niveau des Vorjahreszeitraums (1.674 Wohnungen unter pro forma-Einbeziehung der ROBYG S.A. seit Jahresbeginn 2022) deutlich übertroffen werden. Stark verbesserte Finanzierungsbedingungen für Erwerber sowie der nach wie vor hohe Zustrom von Menschen aus der Ukraine lassen zudem die Wohnungspreise in Polen deutlich steigen. Das bereinigte Verkaufsergebnis Polen, das neben dem FFO I wesentlicher Bestandteil des FFO II ist, belief sich innerhalb der ersten neun Monate 2023 auf EUR 28,0 Mio. im Vergleich zu EUR 11,4 Mio. im Vorjahreszeitraum. Im vierten Quartal 2023 ist ein starker Ergebnisanstieg in Polen zu erwarten, da der Großteil der für 2023 geplanten Wohnungsübergaben in den letzten Wochen des Jahres erfolgen wird.

Von Januar bis September 2023 wurden in Deutschland Verkaufsverträge für insgesamt 1.313 Einheiten, inklusive eines größeren Gewerbeobjekts, beurkundet, davon betrafen 262 Wohnungen das Q3 2023. Der kumulierte Verkaufspreis beträgt EUR 205,4 Mio., dies entspricht im Durchschnitt einer 4,3%igen Bruttoanfangsrendite. Der erwartete Nettoliquiditätszufluss beläuft sich, nach Rückführung von Bankverbindlichkeiten, auf EUR 181,5 Mio., davon betreffen EUR 38,4 Mio. das Q3 2023. Das Closing der Verkäufe fand zum Teil schon in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 statt. In Bezug auf Nettoliquiditätszuflüsse von insgesamt EUR 91,2 Mio. erfolgte dies nach dem Stichtag im Oktober 2023.

Claudia Hoyer, COO und Co-CEO der TAG, kommentiert die Ergebnisse der ersten neun Monate wie folgt: „Wir haben in einem anspruchsvollen Marktumfeld in Deutschland im dritten Quartal 2023 unsere Wohnungsverkäufe fortgesetzt und haben unser im Juli 2022 gesetztes Ziel, beginnend mit diesem Zeitpunkt mindestens EUR 250 Mio. an Nettoliquiditätszuflüssen zu generieren, nunmehr erreicht. Damit haben wir das Verkaufsprogramm erfolgreich umgesetzt und können nun noch selektiver agieren. In Verbindung mit der hohen Mietnachfrage für unsere deutschen Bestände sowie dem starken Wachstum unserer Vermietungs- und Verkaufsaktivitäten in Polen befindet sich die TAG auf einem operativ unverändert sehr guten Kurs.“

Umfangreiche Tilgung von unbesicherten Finanzverbindlichkeiten; LTV im Vergleich zum Jahresbeginn unverändert; Zinsdeckungsgrad und Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zum EBITDA (bereinigt) weiter auf starkem Niveau

Seit dem 1. Juli 2022 erfolgten bis zur heute veröffentlichten Zwischenmitteilung wesentliche Tilgungen von unbesicherten Finanzverbindlichkeiten in einer Gesamthöhe von EUR 965 Mio. Dies beinhaltet Unternehmensanleihen, Schuldscheindarlehen und insbesondere die Brückenfinanzierung für den Ankauf der polnischen ROBYG S.A., die im Vorjahr in der Spitze mit EUR 650 Mio. und zum 30. Juni 2023 noch mit EUR 175 Mio. in Anspruch genommen war und im Oktober 2023 vollständig zurückgeführt wurde.

Trotz der schon zum Halbjahr verbuchten Bewertungskorrekturen in Deutschland ist der Verschuldungsgrad Loan to Value (LTV) zum 30. September 2023 mit 46,9% im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (46,7%) nahezu unverändert geblieben. Dies war, neben den guten operativen Ergebnissen und der Aussetzung der Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2022, insbesondere auf die in Deutschland realisierten Wohnungsverkäufe zurückzuführen. Auch wenn die Ergebnisse der nächsten Immobilienbewertung, die zum 31. Dezember 2023 erfolgen wird, noch nicht vorliegen, so wird auf Grund der fortgesetzten Immobilienverkäufe in Deutschland und der saisonal starken Verkaufsergebnisse im vierten Quartal eines Geschäftsjahres in Polen auch zum Jahresende 2023 mit einem weitgehend stabilen bzw. nur leicht ansteigenden Verschuldungsgrad gerechnet.

Andere Finanzierungskennzahlen wie der Zinsdeckungsgrad (ICR) oder das Verhältnis Nettofinanzverschuldung/EBITDA (bereinigt) liegen bei unverändert starken 6,0x und 10,0x (4,7x und 13,5x ohne das polnische Verkaufsgeschäft).

Aussetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2023 zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und zur Finanzierung renditestarker Investitionen in Polen

Wie im Vorjahr planen Vorstand und Aufsichtsrat der TAG, der nächsten ordentlichen Hauptversammlung auch für das Geschäftsjahr 2023 keine Dividendenzahlung vorzuschlagen. Die dadurch im Unternehmen verbleibende Liquidität soll zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis sowie zur Finanzierung neuer renditestarker Projekte in Polen genutzt werden.

Martin Thiel, CFO und Co-CEO der TAG, erläutert die Finanzierungsstrategie der TAG: „In den vergangenen Quartalen haben wir auf der Finanzierungsseite unsere Ziele konsequent umgesetzt: Planmäßige Tilgung, Prolongation oder Refinanzierung der Fälligkeiten aller besicherten Finanzierungen sowie konsequente Rückführung der unbesicherten Finanzverbindlichkeiten. Ein Meilenstein war dabei die vollständige Rückführung der ROBYG-Brückenfinanzierung. Auch wenn im Geschäftsjahr 2024 keine wesentlichen Fälligkeiten, gerade im Bereich der unbesicherten Finanzierung, anstehen, so halten wir es dennoch für sinnvoll, weiterhin konservativ zu agieren. Die durch Dividendenverzicht verbleibende Liquidität können wir zur verstärkten Entschuldung, aber auch zum weiteren Ausbau des renditestarken polnischen Verkaufs- und Vermietungsportfolios nutzen. Die weiter gefestigte Kapitalstruktur der TAG mit einem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 nahezu unveränderten LTV von 46,9% stärkt unsere Unabhängigkeit von den unverändert volatilen Kapital- und Transaktionsmärkten. Dies lässt uns trotz des unverändert herausfordernden Umfelds zuversichtlich in das Geschäftsjahr 2024 blicken.“

Sobald sich die Kapital- und Transaktionsmärkte wieder normalisiert haben, will die TAG die Dividendenzahlungen wiederaufnehmen. Eine Entscheidung über einen Vorschlag für die Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2024 wird frühestens zum Ende des nächsten Jahres erfolgen und steht in Abhängigkeit von den dann herrschenden Marktbedingungen.

Neue Prognosen für das Geschäftsjahr 2024

Sämtliche Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2023 werden bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2024 werden erstmalig folgende Prognosen abgegeben:

  • FFO I: EUR 170-174 Mio. bzw. EUR 0,98 je Aktie (Prognose 2023: EUR 170-174 Mio. bzw. EUR 0,98 je Aktie), ca. +/-0%
  • FFO II: EUR 217-223 Mio. bzw. EUR 1,25 je Aktie (Prognose 2023: EUR 240-246 Mio. bzw. EUR 1,38 je Aktie), ca. -9%

Für die operativen Ergebnisse des Konzerns, werden folgende Werte prognostiziert:

  • EBITDA (bereinigt) Vermietung Deutschland: EUR 218-222 Mio. (Prognose 2023: EUR 223-227 Mio.), ca. -2%
  • EBITDA (bereinigt) Vermietung Polen: EUR 11-13 Mio. (Prognose 2023:
    EUR 6-8 Mio.), ca. +57%
  • EBITDA (bereinigt) Vermietung Gesamt: EUR 230-234 Mio. (Prognose 2023: EUR 230-234 Mio.), ca. +/-0%
  • EBITDA (bereinigt) Verkauf Polen: EUR 64-70 Mio. (Prognose 2023: EUR 100-106 Mio.), ca. -35%
  • Bereinigtes Verkaufsergebnis Polen: EUR 46-52 Mio. (Prognose 2023: EUR 72-78 Mio.), ca. -35%

Für den FFO I wird in 2024 im Vergleich zu 2023 eine konstante Entwicklung erwartet. Ein leicht reduziertes operatives Ergebnis aus dem deutschen Vermietungsgeschäft, das im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr und im Vorjahr verkauften Wohnungsbestände zurückzuführen ist, kann durch steigende operative Ergebnisse aus dem wachsenden Vermietungsbestand in Polen ausgeglichen werden. Während eine Entlastung für Zinsaufwendungen in Folge der Rückzahlung der ROBYG-Brückenfinanzierung zu erwarten ist, wird dies durch die Erwartung höherer Ertragsteuern (überwiegend durch weiter verbrauchte steuerliche Verlustvorträge in Deutschland) ergebnismindernd kompensiert. Die FFO I-Prognose wurde auf Basis des aktuell in Deutschland vorhandenen Immobilienportfolios abgegeben, berücksichtigt also keine weiteren Akquisitionen oder Verkäufe.

Der erwartete Rückgang des FFO II resultiert aus einem prognostizierten geringeren Verkaufsergebnis in Polen. Ergebnisse aus dem Wohnungsverkauf werden erst mit Übergabe bilanziell realisiert, auch wenn der Liquiditätszufluss schon vorher mit fortschreitender Bautätigkeit erfolgt. Da die überwiegende Zahl der Verkäufe bereits vor Baubeginn oder während der durchschnittlich ca. 18 Monate andauernden Bauphase erfolgt, spiegelt dieses Ergebnis im Wesentlichen die schwächeren Verkaufszahlen des Jahres 2022 wieder, das durch stark steigende Hypothekenzinsen in Polen belastet war. Die deutlich höheren Verkaufszahlen des laufenden Geschäftsjahres 2023 werden in den Geschäftsjahren ab 2025 wieder zu höheren bilanziellen Ergebnissen führen. Buchgewinne oder Buchverluste aus dem Verkauf von Wohnungen in Deutschland wurden für Zwecke der FFO II-Prognose nicht angenommen.

Weitere Einzelheiten zum dritten Quartal 2023 finden Sie in dem heute veröffentlichten Zwischenbericht und in einer Präsentation unter https://www.tag-ag.com/investor-relations.

Überblick über die wichtigsten Finanzkennzahlen

Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (in EUR Mio.) 01.01.2023- 30.09.2023 01.01.2022- 30.09.2022
Netto-Ist-Miete Gesamt 261,8 254,1
EBITDA (bereinigt) Vermietung Gesamt 182,0 158,4
EBITDA (bereinigt) Verkauf Polen 37,2 19,4
Bereinigtes Verkaufsergebnis Polen 28,0 11,4
Konzernergebnis -274,8 334,9
FFO I je Aktie in EUR 0,76 0,95
FFO I 132,6 145,3
davon aus der Geschäftstätigkeit in Deutschland 132,3 145,3
davon aus der Geschäftstätigkeit in Polen 0,3 0,0
FFO II je Aktie in EUR 0,94 1,01
FFO II 164,8 155,6
 
Kennzahlen der Konzernbilanz (in EUR Mio.) 30.09.2023 31.12.2022
Bilanzsumme 7.658,4 8.214,6
Eigenkapital 3.044,1 3.307,7
EPRA NTA je Aktie 19,04 20,74
LTV in % 46,9 46,7
 
Portfoliodaten 30.09.2023 31.12.2022
Einheiten Deutschland 85.420 86.914
Einheiten Polen (fertig gestellte Mietwohnungen) 2.281 1.153
Verkaufte Wohnungen Polen 2.877 1.751
Übergebene Wohnungen Polen 1.502 3.510
Immobilienvolumen Gesamt (in EUR Mio.) 6.996,5 7.481,4
Immobilienvolumen Deutschland (in EUR Mio.) 5.786,9 6.328,8
Immobilienvolumen Polen (in EUR Mio.) 1.209,6 1.152,6
Leerstand in % Deutschland (gesamt) 4,8 4,8
Leerstand in % Deutschland (Wohneinheiten) 4,6 4,4
Leerstand in % Polen (gesamt) 3,7 35,8
l-f-l Mietwachstum in % Deutschland 1,8 1,5
l-f-l Mietwachstum in % Deutschland (inkl, Leerstandsabbau) 2,2 2,7
l-f-l Mietwachstum in % Polen 12,4 22,0
 
Mitarbeiter*innen 30.09.2023 30.09.2022
Anzahl der Mitarbeiter*innen 1.826 1.886
 
Kapitalmarktdaten  
Marktkapitalisierung zum 30.09.2023 in EUR Mio. 1.742,6
Grundkapital zum 30.09.2023 in EUR 175.489.025
WKN/ISIN 830350/ DE0008303504
Anzahl der Aktien zum 30.09.2023 (ausgegeben) 175.489.025
Anzahl der Aktien zum 30.09.2023 (ausstehend, ohne eigene Aktien) 175.441.591
Free Float in % (ohne eigenen Aktien) 99,97
Index MDAX/EPRA

 

 

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EQS-Adhoc: TAG Immobilien AG: Aussetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2023 zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und zur Finanzierung renditestarker Investitionen in Polen geplant

EQS-Ad-hoc: TAG Immobilien AG / Schlagwort(e): Dividende

TAG Immobilien AG: Aussetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2023 zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und zur Finanzierung renditestarker Investitionen in Polen geplant

13.11.2023 / 18:25 CET/CEST

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Aussetzung der Dividende für das Geschäftsjahr 2023 zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis und zur Finanzierung renditestarker Investitionen in Polen geplant

Hamburg, 13. November 2023

Vorstand und Aufsichtsrat der TAG Immobilien AG planen, der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Gewinnverwendung für das Geschäftsjahr 2023 beschließt, keine Dividendenzahlung vorzuschlagen.

Die dadurch im Unternehmen verbleibende Liquidität soll zur weiteren Stärkung der Kapitalbasis sowie zur Finanzierung neuer renditestarker Projekte in Polen, sowohl im Verkaufs- als auch im Vermietungsgeschäft, genutzt werden. Die Aussetzung der Dividende sichert nach Ansicht der Gesellschaft zudem eine größere Unabhängigkeit von den derzeit volatilen und nach wie vor herausfordernden Kapital- und Transaktionsmärkten.

Weitere Informationen können der regulären Berichterstattung der Gesellschaft über das dritte Quartal 2023 entnommen werden.

 

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EQS-News: Quartalsergebnis: PNE AG erreicht zufriedenstellendes Ergebnis und baut Projektpipeline weiter aus

EQS-News: PNE AG

/ Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis

Quartalsergebnis: PNE AG erreicht zufriedenstellendes Ergebnis und baut Projektpipeline weiter aus

13.11.2023 / 07:59 CET/CEST

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Corporate News

 Quartalsergebnis: PNE AG erreicht zufriedenstellendes Ergebnis und baut Projektpipeline weiter aus

  • Zufriedenstellendes Ergebnis angesichts des Marktumfelds
  • Der Ausbau des Eigenbetriebsportfolios schreitet voran
  • Projektpipeline erlangt mit 17,5 Gigawatt erneut Rekordniveau

Cuxhaven, 13. November 2023 – In einem herausfordernden Marktumfeld hat die PNE AG ein zufriedenstellendes Unternehmensergebnis in den ersten neun Monaten 2023 erreicht. Die Projektpipeline ist erheblich gestiegen und der Ausbau des Eigenbetriebsportfolios geht zügig voran.

Für die ersten neun Monate 2023 weist der Konzern eine Gesamtleistung von 156,9 Mio. Euro (im Vorjahreszeitraum: 152,1 Mio. Euro), Umsatzerlöse in Höhe von 75,1 Mio. Euro (im Vorjahreszeitraum: 76,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 16,5 Mio. Euro (im Vorjahreszeitraum: 21,1 Mio. Euro) auf. Das ausgewiesene unverwässerte Ergebnis je Aktie von -0,33 Euro (im Vorjahreszeitraum: 0,09 Euro) wurde im Wesentlichen aufgrund von Zinsergebnissen aus Folgebewertungen der im Konzern befindlichen Zins-SWAPs und Kreditverbindlichkeiten beeinflusst. Im Vorjahr trug das Zinsergebnis aus den Bewertungen positiv zum Periodenergebnis bei. In den ersten neun Monaten 2023 war es hingegen negativ. Diese Bewertungsdifferenzen sind vor allem auf stichtagsbezogene Marktwerte beziehungsweise an der Folgebewertung der zur Zinsabsicherung abgeschlossenen SWAPs und der Effektivverzinsung von Kreditverbindlichkeiten im Rahmen der Projektfinanzierungen zurückzuführen. Sie spiegeln nicht das operative Ergebnis wider.

Die Branche ist derzeit durch zahlreiche Faktoren geprägt, die zu Verzögerungen von Projekten führen. So sorgen verspätet erteilte Transportgenehmigungen dafür, dass Projekte zum Teil in das nächste Jahr verschoben werden müssen. Hinzu kommen volatile Lieferketten aufgrund des Ukrainekriegs. Weiterhin sind gestiegene Zinsen und weiter steigende Materialkosten festzustellen. Um gegen die aktuellen Herausforderungen zu bestehen, hat PNE bei der Projektentwicklung und Umsetzung von Windparkprojekten vorausschauend gehandelt. So hat das Unternehmen schon vor Monaten elf Umspannwerke und 700 Kilometer Kabel bestellt, die es nun zu einem guten Preis und zum richtigen Zeitpunkt erhält. Ebenso konnte sich PNE schon letztes Jahr KfW-Darlehen von rund 400 Mio. Euro zu günstigen Konditionen sichern.

„Angesichts dieser Marktumstände sind wir mit dem erreichten Ergebnis der ersten neun Monate zufrieden“, sagte Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG. „Unsere Gegenmaßnahmen haben gegriffen und unser resilientes Geschäftsmodell hilft beim Abfedern. Dennoch sind auch wir nicht davor gefeit, dass sich Projekte verschieben.“

Markus Lesser ergänzt: „Es freut uns sehr, dass wir, trotz der Herausforderungen, die uns selbst gesteckten Ziele unserer Strategie „Scale up“ voraussichtlich erreichen und zum Teil sogar überschreiten werden.“

Projektpipeline Wind und PV wächst rasant

Insgesamt erhöhte sich die Nennleistung der Pipeline für Wind- und Photovoltaikprojekte noch einmal erheblich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 11.430 Megawatt (MW) auf 17.527 MW. Auf Windenergieprojekte an Land entfallen dabei 8.820 MW. Die Pipeline von Windenergieprojekten auf See umfasst 2.500 MW. Große Fortschritte gab es in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auch bei der Entwicklung von Photovoltaikprojekten. Hier vergrößerte sich die Pipeline von 4.049 MWp auf 6.207 MWp. Die Projektpipeline erreicht damit erneut ein Rekordniveau.

Allein in Deutschland hatte die PNE-Gruppe Windparks mit einer Nennleistung von 2.529 MW (im Vorjahreszeitraum: 2.004 MW) in Bearbeitung. Neun Windparks mit einer Nennleistung von 204,7 MW befanden sich in Deutschland in Bau, darunter ein Dienstleistungsprojekt. Bei einem weiteren Windkraftprojekt mit 10,8 MW in Frankreich hat der Bau begonnen.

Ziele des Eigenbetriebsausbaus werden überschritten

Das Windparkportfolio im Eigenbetrieb der PNE lag Ende des dritten Quartals bei rund 348 MW. Das ist eine Steigerung von 65 MW gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal will PNE bei drei Projekten mit einer Leistung von 69,6 MW mit dem Bau beginnen und fünf Projekte mit 58,9 MW fertig- beziehungsweise teilfertigstellen. Zusammen mit den weiteren in baubefindlichen Windparks wird voraussichtlich das Ziel der Strategie „Scale up“ von 500 MW in Betrieb oder Bau bis Ende 2023 erheblich überschritten. Die Stromerzeugung in eigenen Windparks und mit eigenen Photovoltaikanlagen ist und bleibt auch eine wesentliche Säule der Unternehmensstrategie „Scale up 2.0“.

Die Windparks der PNE-Gruppe haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres 421 GWh (Vorjahr: 346 GWh) sauberen Strom erzeugt und dabei der Umwelt 317.000 Tonnen (Vorjahr: 260.000) an CO2-Ausstoß erspart. Auch wenn das Windangebot 10 Prozent geringer war, kann diese Strommenge 113.000 Drei-Personen-Haushalte mit grüner Energie versorgen. Die Windparks leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur unabhängigen Energiesicherheit.

Mehr betreute Anlagen im Segment „Services“

Der Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts trägt dazu bei, den Anteil der stetigen Erträge weiter zu erhöhen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres konnte PNE das internationale Geschäft der Betriebsführung sowie der technischen Inspektionen und Prüfungen mit zusätzlichen Dienstleistungen ausweiten. Das von der PNE-Gruppe betreute Auftragsvolumen im Betriebsmanagement steigerte sich auf rund 2.800 MW. Es umfasst inzwischen 955 Windenergieanlagen verschiedener Hersteller.

Quartalsergebnis und Aussichten sind Basis für ein erfolgreiches Gesamtjahr

„Für die verbleibende Zeit des Geschäftsjahres 2023 bestätigen wir weiterhin unsere Guidance des Geschäftsjahres 2023 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 30 bis 40 Mio. Euro“, sagt Markus Lesser. „Wir sind sehr optimistisch, dieses Ziel zu erreichen.“

 

Über die PNE-Gruppe

Die international tätige, börsennotierte PNE-Gruppe wird im SDAX sowie im TecDAX geführt. Seit über 25 Jahren am Markt ist sie einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Windkraft- und Photovoltaikprojekten weltweit sowie auf der Stromerzeugung mit eigenen Windparks. Das Spektrum umfasst alle Projektierungsphasen von der Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren über die Finanzierung und die Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering. Als Clean Energy Solutions Provider, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie, bietet die PNE-Gruppe darüber hinaus Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Windparks und Photovoltaikanlagen. Für Lösungen zur Veredelung von Strom über Power-to-X-Technologien ist die PNE-Gruppe ein gefragter Partner der Industrie.

 

Kontakt 

PNE AG
Head of Corporate Communications
Alexander Lennemann
Tel: +49 4721 / 718 – 453
E-mail: alexander.lennemann@pne-ag.com


13.11.2023 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group AG.
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: PNE AG
Peter-Henlein-Straße 2-4
27472 Cuxhaven
Deutschland
Telefon: 04721 / 718 – 06
Fax: 04721 / 718 – 200
E-Mail: info@pne-ag.com
Internet: http://www.pne-ag.com
ISIN: DE000A0JBPG2, DE000A2LQ3M9, , DE000A12UMG0,
WKN: A0JBPG, A2LQ3M, , A12UMG,
Indizes: SDAX, TecDAX
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange
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1771151  13.11.2023 CET/CEST

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