PIERER Mobility (ehemals KTM) mit vorläufigen Zahlen fürs 1ste Halbjahr

Das 1ste Halbjahr sei wesentlich von den mittlerweile abgeschlossenen Sanierungsverfahren innerhalb der KTM-Gruppe geprägt.

Die PIERER Mobility-Gruppe verkaufte im ersten Halbjahr 50.334 Motorräder (Vorjahr: 115.145). Darüber hinaus wurden über den strategischen Partner Bajaj Auto 34.950 Motorräder (Vorjahr: 32.351) abgesetzt.

Besonders erfreulich sind die Absätze in Indien, die im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 8% stiegen. Dies ist das Resultat der Partnerschaft mit Bajaj und ein Beweis für das Kundenvertrauen in die Marke KTM. Insgesamt setzte die Gruppe somit 85.284 Motorräder ab (Vorjahr: 147.496 Stück). Der Rückgang des Gesamtabsatzes um 42% war im Wesentlichen dem Sanierungsverfahren der KTM und einer Zurückhaltung bei der Auslieferung neuer Modelle sowie dem wirtschaftlichen Gesamtumfeld und seinen Auswirkungen auf den Motorradmarkt geschuldet.

Firmensitz der KTM, zugehörig zu PIERER Mobility

Firmensitz der KTM, zugehörig zu PIERER Mobility

Die Absatzentwicklung spiegelte sich im Umsatz wider, der um 58% auf 425 Mio. EUR sank. 46,5% des Umsatzes wurden in Europa erwirtschaftet [=erzielt], 32,4% in Nordamerika und 21,1% in sonstigen Märkten.

Mit den erfolgreichen Abschlüssen der Sanierungsverfahren der KTM AG und zwei ihrer Tochtergesellschaften entstand ein Sanierungsgewinn in Höhe von 70% der angemeldeten Gläubigerforderungen oder 1.187 Mio. EUR. Damit ergaben sich im ersten Halbjahr positive Ertragszahlen. Das EBITDA erreichte 1.003 Mio. EUR, das EBIT 931 Mio. EUR und das Periodenergebnis belief sich auf 740 Mio. EUR.

Das Eigenkapital betrug per 30. Juni aufgrund des Sanierungsgewinns 533 Mio. EUR und ist bei einer Eigenkapitalquote von rund 27% wieder positiv. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Nettoverschuldung nach Erfüllung der Sanierungsquote mehr als halbiert – sie liegt nun bei 756 Mio. EUR.

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