Cloud No 7 GmbH baut Projektanleihe ab – vorzeitige Teilrückzahlung im Januar 2016

CLOUD N°7 - Schuldverschreibungen 2013/2017 planmäßig zurückgezahlt
Foto @ Cloud No 7 GmbH

Wie schon Ende Oktober in Aussicht gestellt, wird die Immobilienprojektgesellschaft tatsächlich einen Teil ihrer umlaufenden 6%-Schuldverschreibung (2013/17) über nominal 35 Mio. EUR vorzeitig zurückzahlen.

Im Zuge dessen wurden Teilschuldverschreibungen in einer Gesamthöhe von 5,25 Mio. EUR – also 15% des ausstehenden Anleihekapitals – zum 3. Januar 2016 gekündigt. Die Rückzahlung des gekündigten Anleiheteils erfolgt zum Nennwert zzgl. bis dato aufgelaufener Stückzinsen und darüber hinaus anteilig auf alle Teilschuldverschreibungen. Daraus resultiert pro Anleihenominal von 1.000 EUR ein Rückzahlungsbetrag von 150 EUR zzgl. auf diesen Betrag aufgelaufener Zinsen.

Möglich macht’s der Verkauf des Wohn- & Hotelprojekts „Cloud No 7“ an die Tochtergesellschaft Cloud No 7 Hotel GmbH & Co. KG. Hieraus haben die Stuttgarter inzwischen eine erste Tranche des vereinbarten Kaufpreises, der im Übrigen nicht öffentlich kommuniziert wurde, erhalten. Für die Kaufpreisfinanzierung hat die Cloud-Tochter ein Schuldscheindarlehen mit einer Pensionskasse aus dem süddeutschen Raum abgeschlossen.

Grundlage der entsprechenden Kündigungserklärung ist ferner das Recht der Projektgesellschaft, die Anleihe ganz oder teilweise u.a. ab dem 3. Januar 2016 vorzeitig zurückzukaufen (Vgl. § 4 Abs. 2 i.V.m. § 11 Abs. 1 Anleihebedingungen, S. 65). „Im Zuge des Hotelverkaufs ist die vorzeitige Teilrückzahlung der Anleihe ein logischer Schritt im Rahmen der Umsetzung des Cloud No 7 Immobilienprojektes“, ergänzt Geschäftsführer Tobias Fischer.

Die im Stuttgarter Bondm börsengehandelte Unternehmensanleihe mit offizieller Endfälligkeit im Juli 2017 ging zuletzt zu 101% um – momentan ist das Wertpapier noch vom Handel ausgesetzt.

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