Deutsche Anleihen bleiben im Minus – Fed-Schock lässt etwas nach

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben ihre Kursverluste am Freitag fortgesetzt. Die heftigen Reaktionen, die die US-Notenbank mit ihren Signalen für ein Ende des Billiggelds ausgelöst hatte, klangen zum Wochenschluss allerdings etwas ab. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,15 Prozent auf 141,92 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um drei Basispunkte auf 1,69 Prozent. Experte Dirk Gojny von der National-Bank rechnet im weiteren Handelsverlauf mit einer Stabilisierung am deutschen Anleihemarkt. Konjunkturdaten stehen nicht auf der Tagesordnung und das EU-Finanzministertreffen wird wohl wenig Markteinfluss haben./hbr/jsl

Deutsche Anleihen bleiben unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag an ihre massiven Kursverluste vom Vortag angeknüpft. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel zum Handelsstart um 0,22 Prozent auf 141,89 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um drei Basispunkte auf 1,69 Prozent. Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen weiter an.

Nach der schwächeren Eröffnung rechnet Experte Dirk Gojny von der National-Bank im weiteren Handelsverlauf mit einer Stabilisierung am deutschen Anleihemarkt. Die heftigen Reaktionen, die die US-Notenbank mit ihren Signalen für ein Ende des Billiggelds ausgelöst hat, dürften zum Wochenschluss etwas abklingen. Konjunkturdaten stehen nicht auf der Tagesordnung und das EU-Finanzministertreffen wird wohl wenig Markteinfluss nehmen./hbr/bgf

Deutsche Anleihen: Deutlich schwächer nach Fed-Kommentaren

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum frühen Abend um 0,93 Prozent auf 142,10 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um elf Basispunkte auf 1,663 Prozent.

Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an. Der Entzug von Liquidität hatte die Rentenmärkte weltweit unter Druck gebracht. In der Eurozone standen vor allem die Krisenländer besonders stark unter Druck. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Mittwochabend erstmals einen groben Zeitplan vorgegeben, in welchem Tempo das milliardenschwere Anleihekaufprogramm beendet werden könnte. Demnach könnte die Fed die Anleihekäufe bereits im laufenden Jahr vermindern und Mitte des kommenden Jahres ganz auslaufen lassen. Die nicht mehr so stark wachsende US-Liquidität dürfe auch die Nachfrage nach europäischen Anleihen dämpfen./jsl/he

Deutsche Anleihen nach Fed-Kommentaren stark unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,80 Prozent auf 142,29 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg zehn Basispunkte auf 1,66 Prozent.

Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an. Vor allem die Krisenländer standen massiv unter Druck. Am Mittwochabend hatte Bernanke die Finanzmärkte mit Äußerungen zum möglichen Zeitplan für die Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe in Aufruhr versetzt, mit denen die Fed die Wirtschaft anschieben will./hbr/jsl

Deutsche Anleihen starten deutlich schwächer

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Abschlägen auf die Kommentare des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend reagiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel zum Handelsstart um 0,99 Prozent auf 142,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um gut elf Basispunkte auf 1,67 Prozent. Über den gesamten Euroraum hinweg zogen die Anleiherenditen zweistellig an.

Am Mittwochabend hatte Bernanke die Finanzmärkte mit Äußerungen zum möglichen Zeitplan für die Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe in Aufruhr versetzt, mit denen die Fed die Wirtschaft anschieben will. Sollten die Konjunkturdaten wie erwartet ausfallen, sei eine erste Reduzierung der Käufe ’später in diesem Jahr‘ möglich. In der Folgezeit könnten sie schrittweise verringert und Mitte 2014 komplett eingestellt werden.

Experten rechnen am Donnerstag mit hohen Schwankungen am deutschen Anleihemarkt. Nach der US-Notenbank Fed rückt eine Flut an Konjunkturdaten in den Fokus. China machte am Morgen den Anfang mit schwachen Stimmungswerten aus der Industrie. In der Eurozone stehen die Einkaufsmanagerumfragen an, in den USA werden ebenfalls Stimmungsindikatoren sowie Zahlen vom Arbeits- und Häusermarkt erwartet. Außerdem versteigern Spanien und Frankreich Staatsanleihen. Beide müssen mit steigenden Zinsen rechnen./hbr/bgf

Deutsche Anleihen tendieren vor Fed-Entscheidung fest

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch vor den mit Spannung erwarteten geldpolitischen Entscheidungen in den USA fest tendiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum frühen Abend um 0,15 Prozent auf 143,42 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank um gut einen Basispunkt auf 1,55 Prozent.

Am Mittwochabend blicken die Investoren über den Atlantik. Bereits seit Dienstag berät der Offenmarktausschuss der US-Notenbank über den künftigen geldpolitischen Kurs. Am Abend wird die Federal Reserve ihre Erklärung und neue Prognosen zu Wachstum, Inflation und Arbeitsmarkt veröffentlichen. Weil ranghohe Fed-Mitglieder seit Monaten über eine Reduzierung der milliardenschweren Anleihekäufe diskutieren, erhoffen sich Anleger konkrete Aussagen zu Zeitpunkt und Ausmaß der Reduzierung. Derartige Hoffnungen könnten aber enttäuscht werden, dämpften viele Beobachter die hohen Erwartungen.

Notenbankchef Bernanke hatte Ende Mai mit einzelnen Äußerungen für große Verunsicherung gesorgt. Seit seiner Aussage, die Fed könnte die Anleihekäufe im laufe der kommenden Monate verringern, haben massive Bewegungen an den weltweiten Finanzmärkten eingesetzt. Insbesondere die Börsen und Währungen vieler Schwellenländer stehen unter massivem Druck. Grund: Investoren fahren wegen des drohenden Entzugs billigen Zentralbankgeldes ihre dortigen Engagements zurück./bgf/jsl

Deutsche Anleihen: Gewinne vor Fed-Entscheidungen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Mittwoch vor den mit Spannung erwarteten geldpolitischen Entscheidungen in den USA gewonnen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,24 Prozent auf 143,57 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,54 Prozent.

Wegen des anstehenden Großereignisses rechnen Experten zunächst mit Zurückhaltung am Rentenmarkt. Erst am Abend, wenn die Fed auf den Plan tritt, sei mit stärkerer Bewegung bei den Kursen zu erwarten, sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Seit Wochen fiebern Anleger klaren Ansagen zu einem möglichen Anfang vom Ende der milliardenschweren Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft entgegen. Deshalb steht vor allem die Pressekonferenz von US-Notenbankchef Ben Bernanke im Fokus.

Der Trend zu steigenden Renditen am deutschen Anleihemarkt zeigte sich am Vormittag auch bei einer Auktion zehnjähriger Staatsanleihen. Die Zinsen zogen von zuletzt 1,41 auf 1,55 Prozent an, wie aus Angaben der Bundesbank hervorgeht. Trotz des leichten Anstiegs kommt Deutschland allerdings weiter außerordentlich günstig an frische Mittel./hbr/jsl

Deutsche Anleihen starten etwas fester

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Mittwoch etwas fester gestartet. Am Markt sind alle Augen auf die geldpolitischen Entscheidungen gerichtet, die am Abend von der US-Notenbank geliefert werden. Der für die deutschen Staatspapiere richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,07 Prozent auf 143,31 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,56 Prozent.

Wegen des anstehenden Großereignisses rechnen Experten zunächst mit Zurückhaltung am Rentenmarkt. Erst am Abend, wenn die Fed auf den Plan tritt, sei Bewegung bei den Kursen zu erwarten, sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Seit Wochen fiebern Anleger klaren Ansagen zu einem möglichen Anfang vom Ende der milliardenschweren Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft entgegen. Deshalb steht vor allem die Pressekonferenz von US-Notenbankchef Ben Bernanke im Fokus./hbr/fbr

Deutsche Anleihen: Deutlich schwächer – Unsicherheit vor US-Notenbank

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Dienstag im Nachmittagshandel weiter unter Druck geraten. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum späten Nachmittag um 0,35 Prozent auf 143,27 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich auf 1,567 Prozent.

Die überwiegend freundliche Stimmung an den Aktienmärkten habe auf den Festverzinslichen gelastet, sagten Händler. Vor der mit Spannung erwarteten Zinssitzung der Federal Reserve am Mittwoch sorgten unter anderem Konjunkturdaten aus Deutschland für Belastung am Rentenmarkt. Der ZEW-Index hatte im Juni moderat zugelegt und war auf den höchsten Stand seit März gestiegen. Die Beurteilung der aktuellen Lage hatte sich hingegen eingetrübt.

Die am Nachmittag veröffentlichten US-Konjunkturdaten gaben dem Markt keine neue Richtung. Die Verbraucherpreise waren im Mai zum Vormonat mit 0,1 Prozent etwas schwächer gestiegen als von Volkswirten erwartet. Zudem war die Zahl der Baubeginne im Mai hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Markt warte weiter darauf, ob die US-Notenbank an diesem Mittwoch klarere Aussagen zum milliardenschweren Anleihekaufprogramm treffen werde, sagten Händler. Seitdem US-Notenbankchef Ben Bernanke am 22. Mai Spekulationen über eine mögliche Rückführung des Programms geschürt hatte, herrscht am Markt große Unsicherheit./jsl/he

Deutsche Anleihen geben nach – Renditen ziehen an

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag ihren zwischenzeitlich unterbrochenen Trend steigender Renditen wieder aufgenommen. Die Kurse gerieten entsprechend unter Druck. Händler nannten die überwiegend gute Stimmung an den europäischen Börsen als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future gab bis zum Mittag um 0,30 Prozent auf 143,33 Punkte nach. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe erhöhte sich um vier Basispunkte auf 1,56 Prozent.

Vor der mit Spannung erwarteten Zinssitzung der Federal Reserve am Mittwoch sorgten unter anderem Konjunkturdaten aus Deutschland für Belastung am Rentenmarkt. Der ZEW-Index legt im Juni moderat zu und stieg auf den höchsten Stand seit März. Bankvolkswirte gaben sich angesichts konjunktureller Risiken jedoch verhalten. Demnach dürfte der wirtschaftliche Aufschwung im zweiten Halbjahr allenfalls moderat ausfallen.

Im weiteren Handelsverlauf dürften Konjunkturzahlen aus den USA große Beachtung auf sich ziehen. Veröffentlicht werden unter anderem Inflationsdaten für den Monat Mai. Der derzeit geringe Inflationsdruck gilt als ein Grund, warum die Fed bei ihrer anvisierten Straffung vorsichtig vorgehen dürfte. Einige ranghohe US-Notenbanker hatten unlängst auf die Gefahr verwiesen, dass die Fed ihr Inflationsziel nachhaltig verfehlen könnte, falls der geldpolitische Stimulus zu schnell oder zu stark verringert würde./bgf/jsl

Deutsche Anleihen eröffnen schwächer

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der Markt dürfte vor der mit Spannung erwarteten Notenbanksitzung in den USA in Lauerstellung verharren. Der für die deutschen Staatspapiere richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,15 Prozent auf 143,57 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,53 Prozent.

Anleger warten gebannt auf die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed, die zur Wochenmitte anstehen. Am Dienstag stünden zwar einige wichtige Konjunkturdaten an, wie zum Beispiel der ZEW-Index oder neue Inflationszahlen aus den USA, dennoch werde es wohl kaum Neupositionierungen geben, schreibt Experte Dirk Gojny von der National-Bank in einem Ausblick. Der Bund-Future dürfte kaum verändert starten und im Tagesverlauf zwischen 143 und 144,20 Punkten schwanken, so seine Einschätzung./hbr/kja

Deutsche Anleihen: Etwas schwächer – robuste US-Daten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag etwas schwächer tendiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum späten Nachmittag um 0,05 Prozent auf 143,79 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,52 Prozent.

Anleger würden sich angesichts der anstehenden Sitzung der US-Notenbank zurückhalten, sagten Händler. Die im Juni deutlich verbesserte Lage am US-Häusermarkt belastete den Anleihemarkt in diesem Umfeld nur leicht. Der NAHB-Hausmarktindex war im Juni zum Vormonat um acht Punkte auf 52 Punkte gestiegen. Dies ist der höchste Stand seit März 2007. Analysten hatten lediglich einen Anstieg auf 45 Punkte erwartet.

An den Finanzmärkten rückt aber die Zinssitzung der US-Notenbank Fed immer mehr in den Fokus. Der geldpolitische Ausschuss FOMC wird am Mittwoch seine Entscheidungen bekannt geben. Mit Spannung wird erwartet, ob die Notenbank Hinweise gibt, wann sie einen ersten Schritt zur Rückführung ihres massiven Anleihekaufprogramms vornehmen wird./jsl/he

Deutsche Anleihen: Etwas fester

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag nach anfänglichen Verlusten in einem ruhigem Handel leicht ins Plus gedreht. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,05 Prozent auf 143,93 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,51 Prozent.

Anleger würden sich angesichts mangelnder wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone noch zurückhalten, sagten Händler. Im Nachmittagshandel stehen in den USA der Empire-State-Index und der NAHB-Wohnungsmarktindex auf dem Kalender.

An den Finanzmärkten rückt zusehends die Zinssitzung der US-Notenbank Fed in den Fokus. Der geldpolitische Ausschuss FOMC wird am Mittwoch seine Entscheidungen bekannt geben. Mit Spannung wird erwartet, ob die Notenbank Hinweise gibt, wann sie einen ersten Schritt zur Rückführung ihres massiven Anleihekaufprogramms vornehmen wird./jsl/jha/

Deutsche Anleihen starten mit Verlusten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag nach freundlichen Vorgaben aus dem asiatischen Handel schwächer eröffnet. Im Tagesverlauf rechnen Experten jedoch mit wenig Bewegung. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,19 Prozent auf 143,55 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,54 Prozent.

An den Finanzmärkten rückt zusehends die Zinssitzung der US-Notenbank Fed in den Fokus. Der geldpolitische Ausschuss FOMC wird am Mittwoch seine Entscheidungen bekannt geben. Mit Spannung wird erwartet, ob die Notenbank Hinweise gibt, wann sie einen ersten Schritt zur Straffung ihrer Geldpolitik vornehmen wird.

Anleger dürften sich deshalb vorerst zurückhalten, zumal zum Wochenauftakt ohnehin keine wichtigen Konjunkturdaten anstehen, schreibt Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in einem Morgenkommentar. Der Bund-Future wird sich seiner Einschätzung nach zwischen 143,21 und 144,33 Punkten seitwärts bewegen./hbr/fbr

Deutsche Anleihen: Fester – Fortsetzung der expansiven US-Geldpolitik erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag mit der Hoffnung auf eine weiter lockere Geldpolitik in den USA gestiegen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future legte bis zum frühen Abend um 0,46 Prozent auf 143,84 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug auf 1,51 Prozent.

Die Aussicht auf langfristiges Billiggeld in den USA treibe die Kurse, sagten Händler. Das gewohnte Handlungsschema ‚Risk-on/Risk-off‘ sei vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche durch die Devise ‚Liquidity-on/Liquidity-off‘ verdrängt worden. Das erkläre auch, warum Anleihe- und Aktienmärkte sich zuletzt häufig in die gleiche Richtung bewegten.

Eher enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten aus den USA verstärkten die Hoffnung auf eine Fortsetzung der sehr expansiven US-Geldpolitik noch. Die Industrieproduktion hatte im Mai überraschend stagniert und war nicht wie von Volkswirten erwartet leicht gestiegen. Zudem fiel das Konsumklima der Universität von Michigan im Juni überraschend zurück./jsl/jha/

Deutsche Anleihen halten sich im Plus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag mit der Hoffnung auf eine weiter lockere Geldpolitik in den USA gestiegen. Im gesamten Euroraum kletterten die Kurse zum Wochenausklang. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,31 Prozent auf 143,64 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug auf 1,53 Prozent.

Die Aussicht auf langfristiges Billiggeld in den USA treibe die Kurse, sagten Händler. Das gewohnte Handlungsschema ‚Risk-on/Risk-off‘ sei vor der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche durch die Devise ‚Liquidity-on/Liquidity-off‘ verdrängt worden. Das erkläre auch, warum Anleihe- und Aktienmärkte zuletzt häufig in die gleiche Richtung schwankten.

In der Nacht zum Freitag hatte ein Artikel des Fed-Insiders Jon Hilsenrath im ‚Wall Street Journal‘ die Märkte in Aufruhr versetzt. Dort heißt es, selbst wenn die Federal Reserve ihre Anleihekäufe demnächst etwas reduzieren würde, deute das nicht auf ein schnelles Ende der quantitativen Lockerung oder auf baldige Zinserhöhungen hin./hbr/jsl

Deutsche Anleihen starten mit Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Freitag fest in den Handel gegangen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,24 Prozent auf 143,54 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel um rund zwei Basispunkte auf 1,54 Prozent.

An den Finanzmärkten rückt zusehends die Zinssitzung der US-Notenbank Fed in den Fokus. Der geldpolitische Ausschuss FOMC wird am kommenden Mittwoch seine Entscheidungen bekanntgeben. Mit Spannung wird erwartet, ob die Notenbank Hinweise gibt, wann sie ihre einen ersten Schritt zur Straffung ihrer Geldpolitik vornehmen wird. Neue Konjunkturdaten werden deswegen genau beäugt. Je eher diese auf ein beschleunigtes Wachstum hindeuten, desto näher könnte eine Verringerung der Anleihekäufe rücken./bgf/hbr

Deutsche Anleihen: Schwacher Aktienmarkt stützt

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag gestützt durch die trübe Stimmung an den Aktienmärkten fester tendiert. Der japanische Aktienmarkt war abermals eingebrochen, was an den europäischen Börsenplätzen ebenfalls zu Verlusten führte. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum späten Nachmittag um 0,30 Prozent auf 143,22 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,57 Prozent.

Ein schwacher Wachstumsausblick der Weltbank hatte zunächst die Stimmung an den Börsen Asiens und dann auch in Europa belastet und die Anleihen gestützt. Die am Nachmittag veröffentlichten besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten drückten die Kurse der Festverzinslichen nur vorübergehend. Die US-Einzelhandelsumsätze waren stärker als erwartet gestiegen, während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen waren. Zeitweise war der Bund-Future nach den Daten bis auf 142,91 Punkte gefallen. Er erholte sich jedoch rasch wieder./jsl/jha/

Deutsche Anleihen profitieren von schwachen Aktienmärkten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Donnerstag mit deutlichen Gewinnen auf eine schlechte Börsenstimmung in Asien und Europa reagiert. Der japanische Aktienmarkt war abermals eingebrochen, was an vielen anderen Börsenplätzen ebenfalls zu Verlusten führte. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag indes um 0,27 Prozent auf 143,19 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,56 Prozent.

Ein schwacher Wachstumsausblick der Weltbank trübte die Stimmung an den Börsen Asiens stark ein. Die japanischen Börsen wurden zudem von dem immer stärkeren Yen belastet. Der Nikkei-Index gab um mehr als sechs Prozent nach. Andere asiatische Aktienmärkte lagen ebenfalls im roten Bereich, ebenso die europäischen Börsen. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen, zu denen Bundesanleihen zählen, zog spürbar an./bgf/jsl

Deutsche Anleihen starten mit deutlichen Gewinnen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Donnerstag fest in den Handel gegangen. Beobachter nannten die sehr schwachen asiatischen Börsen, insbesondere in Japan und Thailand, als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg am Morgen um 0,27 Prozent auf 143,17 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,56 Prozent.

Ein schwacher Wachstumsausblick der Weltbank trübte die Stimmung an den Börsen Asiens stark ein. Die japanischen Börsen wurden zudem von dem immer stärkeren Yen belastet. Der Nikkei-Index gab um mehr als sechs Prozent nach, andere asiatische Aktienmärkte lagen ebenfalls im tiefroten Bereich. Die Entwicklung beflügelte die Nachfrage nach sicheren Anlagen, zu denen Bundesanleihen zählen./bgf/hbr