Deutsche Anleihen: Verluste nach US-Daten teilweise wettgemacht

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag nach enttäuschend ausgefallenen US-Konjunkturdaten ihre anfänglichen Verluste teilweise wettgemacht. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum frühen Abend um 0,09 Prozent auf 143,58 Punkte. Allerdings war der Bund-Future vor den US-Daten bis auf 142,98 Punkte gesunken. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,52 Prozent.

Der US-Einkaufsmanagerindex (ISM) für die Industrie war im Mai auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen und signalisiert jetzt wieder eine Abschwächung der Konjunktur. Der Rückgang kam überraschend, da die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in den USA zuletzt zugenommen hatten. Die Aussichten auf eine Rückführung der sehr expansiven Geldpolitik der US-Notenbank sind nach den Daten etwas gesunken.

Im Vormittagshandel waren die Anleihen noch unter Druck geraten. Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und Deutschland waren im Mai stärker gestiegen als noch in der Erstschätzung ermittelt. In den Eurokrisenländern Spanien und Italien verbesserte sich der Indikator merklich. In beiden Ländern wird keine Erstschätzung durchgeführt. Noch liegt der Indikator aber in allen größeren Ländern der Eurozone unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten./jsl/kja

Deutsche Anleihen: Schwächer – Einkaufsmangerindizes überraschen positiv

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Montag nach besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmangerindizes schwächer tendiert. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,31 Prozent auf 143,26 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,55 Prozent.

Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und Deutschland waren im Mai stärker gestiegen als noch in der Erstschätzung ermittelt. In den Eurokrisenländern Spanien und Italien verbesserte sich die Lage merklich. In beiden Ländern wird keine Erstschätzung durchgeführt. Noch liegt der Indikator aber in allen größeren Ländern der Eurozone unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten.

In den USA werden am Nachmittag ebenfalls die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie veröffentlicht. Experten erwarten eine Stagnation des Indikators. Demnach dürfte der Wert leicht über der Expansionsschwelle verharren./jsl/bgf

Deutsche Anleihen gehen fest in den Handel

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen sind am Montag mit leichten Gewinnen in die neue Handelswoche gegangen. Am Markt wurden die überwiegend schwachen Börsen Asiens als Grund genannt. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,07 Prozent auf 143,81 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag faktisch unverändert bei 1,50 Prozent.

Am Montag richtet sich die Aufmerksamkeit auf wichtige Fundamentaldaten. Sowohl im Euroraum als auch in den USA werden die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie veröffentlicht. Sie geben einen Hinweis darauf, ob der Euroraum in absehbarer Zeit aus der Rezession gelangen kann, beziehungsweise ob eine etwas weniger expansive Geldpolitik der US-Notenbank Fed winkt. Am Primärmarkt treten die Niederlande und Frankreich mit Kurzläufern an die Investoren heran./bgf/jkr

Deutsche Anleihen geben Gewinne vollständig ab

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag nur zeitweise zulegen können. Nach deutlichen Gewinnen bis zum Mittag wurden sie in der Folge von robusten Konjunkturdaten aus den USA belastet. Auch am amerikanischen Anleihemarkt gaben die Kurse nach. Der für den deutschen Markt richtungsweisende Euro-Bund-Future lag am Abend bei 143,71 Punkten und damit leicht im Minus. Zeitweise war er bis auf 144,38 Zähler gestiegen. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag faktisch unverändert bei 1,5 Prozent.

Im Tagesverlauf wechselten sich enttäuschende Konjunkturdaten aus Europa mit robusten Zahlen aus den USA ab. Sichere Anlagen erhielten zunächst Zulauf, nachdem die Umsätze des deutschen Einzelhandels im April abermals enttäuscht hatten. Die Arbeitslosigkeit im Euroraum stieg unterdessen auf ein neues Rekordhoch. Im Nachmittagshandel wendete sich das Blatt am Rentenmarkt: Die Industriestimmung in der Region Chicago hellte sich ebenso auf wie die Stimmung der US-Verbraucher. Während die Aktien zuvor erlittene Verluste eindämmen konnten, gerieten Staatsanleihen unter Druck./bgf/jha/

Deutsche Anleihen legen weiter zu

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen waren auch am Freitag gefragt. Nach einer bereits festen Tendenz am Donnerstag legten die Kurse weiter zu. Händler nannten enttäuschende Konjunkturdaten als Grund. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,35 Prozent auf 144,24 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank im Gegenzug spürbar um fünf Basispunkte auf 1,46 Prozent.

Vor dem Wochenende trübten schwache Fundamentaldaten auch aus Deutschland die Stimmung der Investoren. Sichere Anlagen wie deutsche Anleihen erhielten entsprechenden Zulauf. So enttäuschte der deutsche Einzelhandel im April den dritten Monat in Folge. Im Währungsraum stieg die Arbeitslosigkeit auf ein neues Rekordhoch. Die Börsen reagierten mit Kursabschlägen auf die Zahlen./bgf/jkr

Deutsche Anleihen: Leicht gestiegen – Schwache Einzelhandelsumsätze

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Anleihen sind am Freitag zu Handelsbeginn leicht gestiegen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future kletterte um 0,13 Prozent auf 143,91 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,494 Prozent.

Die in Deutschland überraschend gefallenen Einzelhandelsumsätze hätten die Anleihen gestützt, sagten Händler. Die Umsätze im Einzelhandel waren im April real überraschend um 0,4 Prozent zum Vormonat gefallen, während Volkswirte mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet hatten.

In der Eurozone stehen im weiteren Handelsverlauf Daten zu den Verbraucherpreisen auf dem Kalender. In den USA werden Zahlen zum privaten Konsum und der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago erwartet./jsl/jkr

Deutsche Anleihen: Kursgewinne nach enttäuschenden US-Daten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Donnerstag freundlich tendiert. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,13 Prozent auf 143,60 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,51 Prozent.

Am Nachmittag hätten enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA die Kurse am deutschen Rentenmarkt gestützt, sagten Händler. Die Regierung in Washington hatte das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal leicht nach unten revidiert. Außerdem gab es zuletzt mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet.

Zuvor hätten bereits deutlichen Kursverluste am japanischen Aktienmarkt die Risikofreude der Anleger gedämpft und den Handel mit Bundesanleihen gestützt, sagten Händler. Dagegen wirkten sich die gestiegenen Frühindikatoren der EU-Kommission für die Eurozone am Vormittag nicht nachhaltig auf den deutschen Anleihemarkt aus. Bemerkenswert war vor allem die Erholung in Euro-Krisenländern wie Griechenland, Italien und Portugal.

Italien konnte sich zudem problemlos am Anleihemarkt mit fünf- und zehnjährigen Anleihen refinanzieren. Die Renditen stiegen jedoch leicht an. Die Erwartungen an eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone waren nach Aussagen verschiedener Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) zuletzt gesunken./jkr/he

Deutsche Anleihen: Fester – Japanische Vorgaben stützen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Donnerstag im Mittagshandel freundlich tendiert. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,12 Prozent auf 143,58 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,504 Prozent.

Vor allem die deutlichen Kursverluste am japanischen Aktienmarkt hätten die Anleihen gestützt, sagten Händler. Die Renditen von japanischen Anleihen waren ebenfalls gefallen. Dagegen wirkten sich die gestiegenen Frühindikatoren der EU-Kommission für die Eurozone am Vormittag nicht nachhaltig auf den deutschen Anleihemarkt aus. Bemerkenswert war vor allem die Erholung in Euro-Krisenländern wie Griechenland, Italien und Portugal.

Italien hat sich zudem problemlos am Anleihemarkt mit fünf- und zehnjährigen Anleihen refinanziert. Die Renditen stiegen jedoch leicht an. Die Erwartungen an eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone waren nach Aussagen verschiedener Vertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) zuletzt gesunken.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich das Interesse der Investoren stärker auf die USA richten. Hier werden am Nachmittag die zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal, die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und die schwebenden Hausverkäufe veröffentlicht./jsl/jkr

Deutsche Anleihen: Freundlich zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Donnerstag freundlich in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg um 0,15 Prozent auf 143,63 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel auf 1,511 Prozent.

Die Vorgaben aus dem asiatischen Handel sollten den Bund-Future stützen, schreibt Dirk Gojny, Anleiheexperte bei der National-Bank in einem Kommentar. In Japan waren erneut die Aktienmärkte stark unter Druck geraten. In der Eurozone stehen am Vormittag die Frühindikatoren der EU-Kommission an, die laut Gojny eine ‚ganz leichte‘ Verbesserung der Perspektiven im Euroraum signalisieren dürften.

In den USA werden die zweite Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal und die schwebenden Hausverkäufe veröffentlicht. Italien wird zudem mit Anleiheemissionen erwartet. Die Handelsspanne beim Bund-Future sieht die National-Bank bei 143 bis 144,30 Punkten./jsl/fbr

Deutsche Anleihen: Schwächer – Renditen steigen in Europa auf breiter Front

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch deutlich verloren. Sie reihten sich damit ein in die Entwicklung an den europäischen Rentenmärkten, wo die Kurse zur Wochenmitte ebenfalls auf breiter Front nachgaben. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am späten Nachmittag um 0,26 Prozent auf 143,44 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,53 Prozent.

Zur Wochenmitte standen Staatsanleihen nahezu aller namhafter Industrieländer unter Verkaufsdruck. Im Gegenzug erhöhten sich die Renditen der Papiere zum Teil kräftig. Einen wichtigen Grund für die seit Tagen anhaltende Entwicklung sehen Marktbeobachter in der Erwartung, dass die amerikanische Notenbank Fed ihren extrem expansiven geldpolitischen Kurs schon bald zurückfahren könnte.

Zudem dürften die Anleger am deutschen Rentenmarkt die Entwicklung der Preise in Deutschland im Blick haben. Im Mai war die Inflationsrate nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat wieder überraschend stark gestiegen. Das spricht tendenziell gegen eine weitere Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank. Der im Mai enttäuschend ausgefallene deutsche Arbeitsmarktbericht bewegte die Märkte hingegen kaum. Volkswirte gehen überwiegend von einer vorübergehenden Schwäche am deutschen Arbeitsmarkt aus./jkr/hbr

Deutsche Anleihen: Schwächer – Notenbanken könnten Geldflut bremsen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch schwächer tendiert. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,27 Prozent auf 143,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 1,532 Prozent. Im gesamten Euroraum zogen die Renditen zur Wochenmitte an.

Die Wahrscheinlichkeit weiterer Stützungsmaßnahmen durch die großen Notenbanken sei gesunken, sagten Händler. Die Festverzinslichen gerieten durch die Spekulationen, die US-Notenbank Fed könne ihre massiven Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft rasch zurückfahren, stärker unter Druck. Auch die Erwartungen weiterer geldpolitischer Lockerungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach entsprechenden Aussagen führender Vertreter zuletzt gesunken.

Zudem dürfte die Inflationsrate in Deutschland im Mai nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat wieder gestiegen sein. Dies geht aus Daten aus einigen Bundesländern hervor. Das spricht tendenziell gegen eine weitere Zinssenkung. Die Zahlen für Deutschland werden gegen 14 Uhr veröffentlicht. Der im Mai enttäuschend ausgefallene deutsche Arbeitsmarktbericht bewegte die Märkte hingegen kaum. Volkswirte gehen überwiegend von einer vorübergehenden Schwäche aus./jsl/hbr/bgf

Deutsche Anleihen: Schwächer zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch im frühen Handel schwächer tendiert. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,30 Prozent auf 143,41 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,526 Prozent.

Die am Dienstag veröffentlichten Konjunkturdaten zeigten, dass die US-Wirtschaft an Fahrt gewinne, schreibt Dirk Gojny Anleiheexperte bei der National-Bank in einem Kommentar. Die Stimmung der Verbraucher war auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. In der Eurozone stehen am Mittwoch Daten zum deutschen Arbeitsmarkt und zur Geldmenge M3 auf dem Kalender. /jsl/fbr

Deutsche Anleihen verlieren nach US-Daten deutlich

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben nach robusten Konjunkturdaten aus den USA deutlich verloren. Am frühen Abend lag der richtungsweisende Euro-Bund-Future mit 0,33 Prozent im Minus bei 143,79 Punkten. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug um vier Stellen auf 1,496 Prozent.

Überraschend positiv ausgefallene Daten zum Häusermarkt und Verbrauchervertrauen in den USA hoben die Risikofreude an den Märkten am Nachmittag. Die als besonders sicher geltenden deutschen Staatspapiere gerieten stark unter Druck. Auch die ebenfalls bei defensiven Anlegern bevorzugten US-Anleihen wanderten auf die Verkaufslisten. In der richtungsweisenden Laufzeit über zehn Jahre stieg die Rendite für US-Staatstitel auf ein neues Jahreshoch./hbr/jkr

Deutsche Anleihen: Wenig Bewegung vor US-Daten

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben sich am Dienstag nur wenig bewegt. Nach einem Vormittagshandel in vergleichsweise enger Spanne lag der richtungsweisende Euro-Bund-Future gegen Mittag bei 144,20 Punkten und damit geringfügig im Minus. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg leicht auf 1,46 Prozent.

Für zwischenzeitliche Belastung am Rentenmarkt habe die anhaltende Erholung an den Börsen gesorgt, hieß es aus dem Handel. Generell ist die Stimmung an den Finanzmärkten seit Wochenbeginn deutlich besser als an den letzten beiden Handelstagen der vergangenen Woche, als sich die Stimmung ausgehend vom japanischen Aktienmarkt spürbar eingetrübt hatte. Fundamentale Impulse blieben am Dienstag zunächst aus.

Im weiteren Verlauf dürften neue Konjunkturdaten aus den USA das Interesse wecken. Veröffentlicht werden Zahlen vom Immobilienmarkt und zur Verbraucherstimmung. Während der Case-Shiller-Hauspreisindex auf eine anhaltende Erholung am Häusermarkt hindeuten dürfte, gehen Beobachter von einer etwas besseren Konsumentenstimmung aus./bgf/jsl

Deutsche Anleihen: Etwas schwächer zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Dienstag etwas schwächer in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,16 Prozent auf 144,04 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,473 Prozent.

Der freundlich erwartete deutsche Aktienmarkt lastet laut Händlern auf den Anleihen. Nach Einschätzung der Experten der Landesbank Hessen Thüringen (Helaba) gibt der kurzfristige, seit Mai bestehende, Abwärtstrend die Richtung am Anleihmarkt vor. Im Nachmittagshandel dürfte das US-Verbrauchervertrauen beachtet werden. Die Vorgaben für das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen sind laut Helaba positiv. Die Experten verweisen auf die Umfrage der Universität von Michigan und den zuletzt robusten Arbeitsmarkt./jsl/fbr

Deutsche Anleihen: Verluste – Ruhiger Handel wegen Feiertagen

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Montag im dünnen Handel nachgegeben. Wegen Feiertagen in den USA und Großbritannien blieb es an den Finanzmärkten vergleichsweise ruhig. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum späten Nachmittag um 0,21 Prozent auf 144,27 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag zuletzt bei 1,46 Prozent.

Der jüngste Renditeanstieg an den Anleihemärkten der Euro-Krisenländer setzte sich zum Wochenauftakt nicht fort. Die Risikoaufschläge für Staatspapiere aus Spanien und Italien gingen deutlich zurück. Marktbewegende Konjunkturdaten standen im Handelsverlauf nicht auf der Agenda. Vielmehr sei von einer Gegenbewegung auszugehen, nachdem die Renditen seit Mitte vergangener Woche kräftig zugelegt hätten, sagten Händler. Die Nachfrage nach den als sicher geltenden deutschen Titeln sei im Gegenzug etwas gesunken./hbr/jkr

Deutsche Anleihen: Kursverluste – Feiertage sorgen für ruhigen Handel

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag in einem impulsarmen Handel abgerutscht. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,10 Prozent auf 144,43 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,44 Prozent.

Angesichts der feiertagsbedingt geschlossenen Börsen in den USA und in Großbritannien sprechen Händler von einem ruhigen Handel. Außerdem werden im weiteren Tagesverlauf keine marktbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht.

Wegen der fehlenden Konjunkturdaten wird der Handel am Rentenmarkt nach Einschätzung der National Bank vor allem durch markttechnische Einflüsse geprägt. Experten der HSBC Trinkaus rechnen weiter mit Abwärtsdruck beim Bund-Future. ‚Ein Rutsch unter die 90-Tages-Linie bei aktuell 144,37 Punkten sollte weitere Kursverluste nach sich ziehen‘, heißt es in einem Marktkommentar./jkr/hbr

Deutsche Anleihen: Kaum verändert zu Handelsbeginn

FRANKFURT (dpa-AFX) – Die Kurse deutscher Staatsanleihen sind am Montag kaum verändert in den Handel gegangen. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel um 0,01 Prozent auf 144,57 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,426 Prozent.

Insgesamt wird angesichts der geschlossenen Börsen in den USA und Großbritannien von Händlern ein ruhiger Handelstag erwartet. Marktbewegende Konjunkturdaten werden im weiteren Handelsverlauf nicht veröffentlicht./jsl/fbr

Deutsche Anleihen holen Verluste wieder auf

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag trotz robuster Konjunkturdaten zugelegt. Die Angst vor einem Abebben der Liquiditätsflut in den USA hielt die Finanzmärkte in Atem. Zudem sorgten schlechte Neuigkeiten aus Spanien und Italien für Unsicherheit. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Abend um 0,15 Prozent auf 144,61 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang nur vorübergehend: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Doch die Kurse der als besonders sicher geltenden deutschen Anleihen gerieten durch diese Zahlen nur kurzzeitig unter Druck.

Medienberichte, denen zufolge sich im spanischen Bankensektor neue Finanzlöcher auftun, und schwache Konjunkturdaten aus Italien drängten die Anleger in die Defensive. Außerdem geht die Angst um, dass die US-Notenbank Fed schon bald beginnen könnte, die weit geöffneten Geldschleusen wieder zu schließen. Entsprechende Andeutungen hatte Fed-Chef Ben Bernanke am Mittwoch gemacht./hbr/stw

Deutsche Anleihen drehen nach positiver Ifo-Überraschung ins Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) – Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag ihre anfänglichen Kursgewinne nach robusten Konjunkturdaten wieder abgegeben. Das Ifo-Geschäftsklima, der wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft, lieferte eine positive Überraschung. Der für den deutschen Anleihemarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,09 Prozent auf 144,25 Punkte zurück. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stand zuletzt bei 1,454 Prozent.

Gute Nachrichten aus Deutschland hoben die Risikofreude an den Finanzmärkten zum Wochenausklang: Neben dem Ifo-Index, der nach zwei Rückgängen in Folge überraschend kräftig zulegen konnte, übertraf auch das GfK-Konsumklima die Erwartungen. Dass die deutsche Wirtschaft, was das Wachstum angeht, zuletzt kaum von der Stelle kam, trat angesichts der robusten Stimmungsdaten in den Hintergrund. Am Nachmittag könnten neue Zahlen zum Auftragseingang von Investitionsgütern in den USA die Kurse bewegen./hbr/jkr