Fed: Zinssenkungsspielraum der US-Notenbank nimmt ab

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Kl-bezogene Investitionen haben das Wachstum in den USA im Jahr 2025 erheblich angekurbelt, und die Investitionsanreize im „One Big Beautiful Bill Act” (OBBBA) dürften diesen Aufschwung im nächsten Jahr noch verstärken. Der aktuelle Marktkommentar von Blerina Uruci, US-Chefökonomin bei T. Rowe Price:

Die positiven Auswirkungen der Zinssenkungen der US-Notenbank Fed Ende 2025 werden die US-Wirtschaft 2026 weiter stärken. Der Arbeitsmarkt könnte sich aus seiner Pattsituation zwischen geringem Beschäftigungswachstum und minimalen Entlassungen befreien und in Richtung Expansion bewegen.

Die Inflation bleibt jedoch ein übergeordnetes Risiko. Angesichts einer Staatsverschuldung von mehr als 120% des Bruttoinlandsprodukts und der zunehmenden Auswirkungen inflationärer Maßnahmen wie Zölle und Einwanderungsbeschränkungen wird es für die Fed schwierig sein, die Inflation wieder auf ihr Ziel von 2,0% zu senken.

Blerina Uruci, T. Rowe Price

Die Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen im Jahr 2026 scheinen die Lockerungsmaßnahmen der Zentralbank zu überschätzen, und es ist möglich, dass sie im nächsten Jahr überhaupt keine Zinssenkungen vornehmen kann.

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