Consus forciert eigenes Aktien-Delisting

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Die Consus Real Estate AG nimmt ihren Börsenhut und verabschiedet sich vom Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie der Börse München.

So habe der Vorstand der Immobilienbeteiligungsgesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die Einbeziehung der Consus-Aktien in den Freiverkehr (Basic Board) der Frankfurter Wertpapierbörse zu kündigen.

Daneben werde der Widerruf der Einbeziehung der Consus-Aktien in den Freiverkehr der Börse München sowie die Notiz im Segment m:access der Börse München beantragt.

Das „Delisting Frankfurt“ wird mit einer Frist von drei Monaten, das heißt voraussichtlich am 30. September 2022, wirksam. Über das „Delisting München“ entscheidet die Geschäftsführung der Börse München unter Berücksichtigung der Belange des Anlegerschutzes. Consus strebt diesbezüglich ein Delisting innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate an.

Bis zum Wirksamwerden des jeweiligen Consus-Delisting haben die Aktionäre natürlich weiterhin die Möglichkeit, ihre Aktien im Frankfurter Freiverkehr sowie an der Börse München zu handeln.

Der negative Newsflow um die knapp 94%ige Tochtergesellschaft der ADLER Group S.A. riss zuletzt nicht ab. Erst Mitte Mai informierte Consus Real Estate, dass ein Verlust eingetreten ist, der dazu führt, dass sich das bilanzielle Eigenkapital (HGB) der Gesellschaft auf weniger als die Hälfte des Grundkapitals beläuft.

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