DGAP-News: PNE AG übernimmt Mehrheit an spanischem Entwickler

DGAP-News: PNE AG

/ Schlagwort(e): Firmenübernahme

PNE AG übernimmt Mehrheit an spanischem Entwickler

27.07.2022 / 09:29

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PNE AG übernimmt Mehrheit an spanischem Entwickler 

  • Erwerb von 51% an KOLYA
  • PV-Projekt-Pipeline der PNE AG erreicht Gesamtkapazität von 4.216 MWp
  • Markteintritt in Spanien durch Beteiligung

Cuxhaven, 27. Juli 2022 – Die PNE AG hat 51% der Anteile an Coliaenergia ESPAÑA, S.L, (KOLYA) einem spanischen Entwickler für große Solarprojekte mit Sitz in Albacete, erworben. Mit dem Erwerb dieser Anteile und den dadurch eingebrachten 1.808 MWp sowie den PNE-eigenen Zugewinnen im PV-Bereich im zweiten Quartal 2022 steigt die PV-Projekt-Pipeline des Unternehmens um über 40 Prozent auf insgesamt 4.216 MWp. Gleichzeitig tritt die PNE AG mit dieser Akquisition in den spanischen Markt ein. Verkäufer sind Consultoria Industrial Beaguihe, S.L. und die GARISUN RENOVABLES S.L. Der Kaufpreis liegt im einstelligen Millionenbereich und ist in Teilen abhängig vom Projektentwicklungserfolg. Über den konkreten Betrag haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Die PNE AG hat in den letzten Jahren ihr Solargeschäft erfolgreich aufgebaut und verfügt bereits über eine starke PV-Projekt-Pipeline von 2.408 MWp (Stand: 30.06.2022). Vor allem im zweiten Quartal 2022 war diese von 1.423 MWp (Stand: 31. März 2022) noch einmal kräftig um 985 MWp auf das aktuelle Niveau gestiegen. Mit der Mehrheitsübernahme von KOLYA steigt diese noch einmal signifikant. Die 1.808 MWp PV-Projekt-Pipeline des neuen Partners setzt sich zusammen aus Projekten mit einer Nennleistung von rund 1.004 MWp für die eigene Projektentwicklung und rund 804 MWp, die für international tätige und renommierte Dritte entwickelt werden.

Das Team von KOLYA besteht derzeit aus zwei Geschäftsführern und sechs Mitarbeitern. Erste Flächen für die Entwicklung von Windprojekten sind ebenfalls im Portfolio von KOLYA enthalten und ergänzen das Technologiespektrum.

„Der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an KOLYA ist ein wichtiger Baustein in unserer strategischen Weiterentwicklung zu einem Clean Energy Solutions Provider. Damit erweitert sich unsere „Pipeline“ laufender PV-Projekte auf insgesamt 4.216 MWp. Wir sehen weitere attraktiven Perspektiven für unsere Aktivitäten in diesem Bereich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Partnern“, erläutert Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG. „Mit dem Eintritt in den spanischen Markt, der gekennzeichnet ist durch hervorragende natürliche Bedingungen für Solar- und Windenergie und den guten gesetzlichen Rahmen für Erneuerbare Energien, sehen wir vielfältige Möglichkeiten, unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln,“ so Lesser weiter.

„Die Transaktion ist die perfekte Möglichkeit für KOLYA, sich auf dem spanischen Markt mit einem führenden Partner weiterzuentwickeln und sich darauf zu konzentrieren, einen Beitrag zu Energiewende und Nachhaltigkeit in Spanien zu leisten“, erklärte Héctor García, Geschäftsführer von KOLYA.

Über die PNE-Gruppe

Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs. Neben der Windenergie sind Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-X-Lösungen.

Kontakte für Rückfragen

PNE AG
Leiterin Unternehmenskommunikation
Meike Wulfers
Tel: +49 (0) 151-559 686 50
Fax: +49(0) 47 21 – 7 18 – 373
E-mail: Meike.Wulfers@pne-ag.com

PNE AG
Leiter Investor Relations
Christopher Rodler
Tel: +49(0) 40 – 879 33 114
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DGAP-News: Ekosem-Agrar AG: Wesentliche Geschäftsfelder zeigen positive operative Entwicklung im 1. Halbjahr 2022

DGAP-News: Ekosem-Agrar AG

/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Ekosem-Agrar AG: Wesentliche Geschäftsfelder zeigen positive operative Entwicklung im 1. Halbjahr 2022

27.07.2022 / 09:00

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Ekosem-Agrar AG: Wesentliche Geschäftsfelder zeigen positive operative Entwicklung im 1. Halbjahr 2022

  • Rohmilch-Produktion erreicht 582.140 Tonnen in den ersten sechs Monaten (Vj. 558.180 Tonnen)
  • Marke von 100.000 Tonnen Rohmilch pro Monat im Mai erstmals überschritten
  • Verarbeitung um 40 % auf 72.000 Tonnen fertige Milchprodukte gesteigert (Vj. 51.330 Tonnen)
  • Frühjahrsaussaat im Ackerbau erfolgreich abgeschlossen; Ernteaussichten gut

Walldorf, 27. Juli 2022 – Die Ekosem-Agrar AG, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe Ekoniva, hat sich auch im ersten Halbjahr 2022 operativ weiter positiv entwickelt. In allen drei wesentlichen Geschäftsfeldern – Milchviehhaltung, Milchverarbeitung und Ackerbau – kann eine gute Zwischenbilanz gezogen werden:

Im ersten Halbjahr 2022 erzeugte die Ekosem-Agrar Gruppe über 582.140 Tonnen Rohmilch, ein Anstieg um 4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Vj. 558.180 Tonnen). Im Mai wurde zudem erstmals die Marke von 100.000 Tonnen gemolkener Rohmilch in einem Kalendermonat überschritten. Die durchschnittliche tägliche Milchleistung betrug in den ersten sechs Monaten 2022 ca. 3.220 Tonnen, gegenüber 3.080 Tonnen im Vorjahreszeitraum. Im Juni wurde erstmals die Marke von durchschnittlich 3.300 Tonnen pro Tag überschritten. Die tägliche Milchleistung pro Milchkuh stieg von 27,7 kg im Januar 2022 deutlich auf 30,3 kg im Juni 2022 und erreichte im ersten Halbjahr 2022 eine durchschnittliche Leistung von 29,0 kg (Vj. 28,3 kg). Das Wachstum in der Rohmilchproduktion liegt dementsprechend im Anstieg der Milchleistung je Tier sowie im allgemeinen Herdenwachstum begründet. Die Gesamtherde wuchs in der Rohmilchproduktion auf rund 219.400 Rinder (Vj. 208.400 Rinder). Die Anzahl der Milchkühe erreichte ca. 110.800 Tiere (Vj. 108.600 Milchkühe).

Auch in der Milchverarbeitung konnte die Unternehmensgruppe weiteres Wachstum verzeichnen und produzierte im ersten Halbjahr 2022 mehr als 72.000 Tonnen fertige Milchprodukte, ein Plus von 40 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum (51.330 Tonnen). Besonders die Produktion von Frischmilch und traditionellen Milchprodukten (Sahne, Kefir, Schmand, Quark, Butter, etc.) verzeichnete mit 40 % einen deutlichen Anstieg und erreichte 69.600 Tonnen, während Joghurt- und Dessertprodukte (einschließlich Speiseeis) um 22 % auf ca. 1.840 Tonnen zulegten. Die Käseproduktion stieg um das 11-fache auf 600 Tonnen. Diese positive Entwicklung wurde einerseits durch die Erweiterung der Verkaufsstellen, andererseits durch die Expansion in weitere Regionen getragen. Im ersten Halbjahr 2022 wurde die Verfügbarkeit von EkoNiva-Produkten auf die Regionen Belgorod, Wolgograd, Rostow, Samara, Krasnador und Adygea sowie Kasachstan ausgeweitet. Darüber hinaus arbeitet Ekosem-Agrar weiterhin aktiv mit Unternehmen aus dem HoReCa-Segment zusammen.

Bis Ende Juni verarbeitete die Gruppe bereits bis zu 600 Tonnen Rohmilch täglich gegenüber rund 400 Tonnen im Vorjahr. Gleichzeitig erzielte die Milchverarbeitungssparte im Mai und Juni 2022 trotz der hohen Kosten für die Einführung der Dachmarke EkoNiva im Jahr 2018 und der Submarke Dürr im Jahr 2021 aufgrund der fast vollständigen Auslastung der Produktionskapazitäten auf Basis vorläufiger Zahlen erstmals einen operativen Gewinn.

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Ekosem-Agrar AG: „Mit der operativen Entwicklung in den Bereichen Milchviehhaltung und Milchverarbeitung sind wir, auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Unwägbarkeiten aufgrund der makroökonomischen Situation, mehr als zufrieden. Wir konnten im ersten Halbjahr 2022 unsere Geschäftstätigkeit in diesen Bereichen weiter ausbauen und erwarten auch im Ackerbau eine sehr gute Ernte in allen unseren Regionen, die die Versorgung unserer Herde auch künftig sicherstellt.“

Im Bereich Ackerbau hat Ekosem-Agrar die Frühjahrsaussaat Anfang Juni erfolgreich abgeschlossen. Die im Mai gestartete Futterernte verzeichnet bis heute einen Ertrag von 291.000 Tonnen Futtermittel in Trockenmasse und liegt damit deutlich über den Erwartungen. Da die Ernteaussichten in allen Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, insgesamt gut sind, rechnet das Management für die Saison 2022 mit einer Ernte von mindestens 931.000 Tonnen Futtermittel. Dank langfristiger Verträge mit Käufern von Getreide und Körnerleguminosen ist Ekosem-Agrar gegen Schwankungen auf den Agrarrohstoffmärkten weitgehend abgesichert.

 

Über Ekosem-Agrar
Die Ekosem-Agrar AG, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ekoniva Gruppe, eines der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einem Bestand von knapp 220.000 Rindern (davon über 110.000 Milchkühe) und einer Milchleistung von rund 3.200 Tonnen Rohmilch pro Tag ist die Gesellschaft größter Milchproduzent des Landes. Die Gruppe kontrolliert eine landwirtschaftliche Nutzfläche von ca. 630.000 Hektar und zählt darüber hinaus zu den führenden Saatgutherstellern Russlands. Gründer und Vorstand des Unternehmens ist Stefan Dürr, der seit Ende der 1980er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren Modernisierung in den letzten drei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Für seine Verdienste um den deutsch-russischen Agrar-Dialog wurde er 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe ist mit ca. 12.000 Mitarbeitern in neun Verwaltungsgebieten in Russland vertreten. Ekosem-Agrar hat im Geschäftsjahr 2019 eine Betriebsleistung von 565 Mio. Euro und ein bereinigtes EBITDA von 167 Mio. Euro erwirtschaftet.

Ekosem-Agrar Kontakt
Irina Makey // Ekosem-Agrar AG // Johann-Jakob-Astor-Str. 49 // 69190 Walldorf // T: +49 (0) 6227 3585 919 // E: irina.makey@ekosem-agrar.de

Presse / Investor Relations
Fabian Kirchmann, Anna-Lena Mayer // IR.on AG // T: +49 (0) 221 9140 970 // E: presse@ekosem-agrar.de


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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Ekosem-Agrar AG
Johann-Jakob-Astor-Str. 49
69190 Walldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)6227 358 59 33
Fax: +49 (0)6227 358 59 18
E-Mail: info@ekosem-agrar.de
Internet: www.ekosem-agrar.de
ISIN: DE000A1MLSJ1, DE000A1R0RZ5
WKN: A1MLSJ, A1R0RZ
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