DGAP-News: Gläubigerbeirat der Ekosem-Agrar AG macht Vorschlag für Gegenanträge zu den zweiten Gläubigerversammlungen

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Gläubigerbeirat der Ekosem-Agrar AG macht Vorschlag für Gegenanträge zu den zweiten Gläubigerversammlungen

12.05.2022 / 17:00

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Gläubigerbeirat der Ekosem-Agrar AG macht Vorschlag für Gegenanträge zu den zweiten Gläubigerversammlungen

  • Position der Anleihegläubiger soll deutlich verbessert werden
  • (Designierter) Gemeinsamer Vertreter trägt Verhandlungsergebnis mit
  • Gesellschaft wird in den zweiten Anleihegläubigerversammlungen die Gegenanträge anstelle der eigenen Vorschläge zur Abstimmung stellen
  • Gesellschaft ruft zur dringenden Teilnahme und Ausübung des Stimmrechts auf, um die Beschlussfähigkeit der zweiten Versammlungen sicherzustellen

Walldorf, 12. Mai 2022 – Der Vorstand der Ekosem-Agrar AG, deutsche Holdinggesellschaft der auf Milchproduktion in Russland ausgerichteten Unternehmensgruppe Ekoniva, teilt mit, dass die Mitglieder des Gläubigerbeirats – Markus Kienle, als Vertreter der SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V., Hans-Jürgen Friedrich von der KFM Deutsche Mittelstand AG sowie Dirk Heinrich Hermann Klitsch von der Goldberg Holding S.A. – einen Vorschlag für einen Gegenantrag eingereicht haben, der ebenfalls vom (designierten) Gemeinsamen Vertreter, der e.Anleihe GmbH, mitgetragen wird.

Wie bereits kommuniziert, hat sich der (designierte) Gemeinsame Vertreter in den vergangenen Wochen die Situation des Unternehmens und dessen Planung erläutern lassen und sich auf dieser Basis eine eigene Meinung zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gebildet. In den letzten beiden Wochen waren auch die Mitglieder des Gläubigerbeirats intensiv in diese Gespräche involviert. Auf dieser Basis wurde der jetzt eingereichte Vorschlag von den Mitgliedern des Beirats ausgearbeitet und auch mit dem Gemeinsamen Vertreter abgestimmt.

Der Vorschlag sieht im Wesentlichen vor, dass es bei der Reduzierung der Zinssätze auf 2,5 % p.a. und der Laufzeitverlängerung um 5 Jahre bleibt, die Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem auf 2,5 % reduzierten Zinssatz am Laufzeitende jedoch zusätzlich zum nominalen Rückzahlungsbetrag ausgezahlt wird. Wenn das Unternehmen die jeweilige Anleihe früher als zum neuen Fälligkeitstermin tilgt, reduziert sich diese Zahlung in drei Stufen; damit soll für das Unternehmen ein Anreiz zur früheren Rückzahlung gegeben werden. Für den reduzierten Zinssatz von 2,5 % gibt es eine Stundungsregelung unter Einbeziehung des Gemeinsamen Vertreters und der Mitglieder des Gläubigerbeirats. Im Hinblick auf die Rückzahlungsoption im Falle eines Change of Control sieht der neue Vorschlag vor, diese Option unverändert zu belassen, das Quorum für die Wirksamkeit der Ausübung der Option jedoch auf 51 % zu erhöhen. Damit können die Anleihegläubiger mit ihrer eigenen Mehrheit entscheiden, wie in einem konkreten Fall gehandelt werden soll. Die weiteren Beschlussvorschläge bleiben weitgehend unverändert.

Die vorgeschlagenen Gegenanträge für beide Anleihen sind auf der Webseite der Ekosem-Agrar AG unter https://www.ekosem-agrar.de/investor-relations/anleihen/anleiheglaeubigerversammlung-2012-2022/ und https://www.ekosem-agrar.de/investor-relations/anleihen/anleiheglaeubigerversammlung-2019-2024/ abrufbar.

Vorschlag für Gegenantrag nach umfangreichen Gesprächen auch vom Vorstand der Gesellschaft akzeptiert

Der Vorstand der Gesellschaft hat sich dem Vorschlag der Beiratsmitglieder nach weiteren intensiven Verhandlungen angeschlossen. Wolfgang Bläsi, CFO der Ekosem-Agrar AG: „Wir haben stets betont, dass wir im Austausch mit einer großen Zahl an Gläubigern unseren Vorschlag besprechen und für einen konstruktiven Alternativvorschlag offen sind. Dieser liegt nach meiner Einschätzung jetzt vor, wobei wir damit an die Grenzen des Machbaren gegangen sind. Der Vorschlag bedeutet eine substanzielle Verbesserung für die Anleihegläubiger und schafft gleichzeitig den für die Gesellschaft notwendigen weitgehend sicheren Handlungsrahmen.“

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Ekosem-Agrar AG , ergänzt: „Ich wiederhole auch an dieser Stelle, dass es mir wichtig ist, zu der Verantwortung als Unternehmer und Gesellschafter zu stehen. Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, die Gruppe durch diese schwierige Situation zu bringen und zu gegebener Zeit unsere eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Gleichzeitig danke ich allen Investoren für ihr Vertrauen – auch in diesen Tagen!“

Die Gesellschaft wird in den anstehenden zweiten Gläubigerversammlungen am 30./31. Mai 2022 in Sinsheim anstelle der eigenen Beschlussvorschläge die jetzt vorgeschlagenen Gegenanträge zur Abstimmung stellen. Im Hinblick auf das Erreichen der Beschlussfähigkeit bittet die Gesellschaft alle Anleihegläubiger, kurzfristig einen Depotnachweis mit Sperrvermerk bei ihrer Bank zu beantragen und von den Möglichkeiten zur Bevollmächtigung Gebrauch zu machen, sofern sie nicht selbst zu den Versammlungen erscheinen können.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.ekosem-agrar.de/de/investor-relations.

 

Über Ekosem-Agrar
Die Ekosem-Agrar AG, Walldorf, ist die deutsche Holdinggesellschaft der Ekoniva Gruppe, eines der größten russischen Agrarunternehmen. Mit einem Bestand von mehr als 220.000 Rindern (davon über 112.000 Milchkühe) und einer Milchleistung von rund 3.200 Tonnen Rohmilch pro Tag ist die Gesellschaft größter Milchproduzent des Landes. Die Gruppe kontrolliert eine landwirtschaftliche Nutzfläche von ca. 630.000 Hektar und zählt darüber hinaus zu den führenden Saatgutherstellern Russlands. Gründer und Vorstand des Unternehmens ist Stefan Dürr, der seit Ende der 1980er Jahre in der russischen Landwirtschaft aktiv ist und deren Modernisierung in den letzten drei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat. Für seine Verdienste um den deutsch-russischen Agrar-Dialog wurde er 2009 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Unternehmensgruppe ist mit ca. 12.000 Mitarbeitern in neun Verwaltungsgebieten in Russland vertreten. Ekosem-Agrar hat im Geschäftsjahr 2019 eine Betriebsleistung von 565 Mio. Euro und ein bereinigtes EBITDA von 167 Mio. Euro erwirtschaftet.

Ekosem-Agrar Kontakt
Irina Makey // Ekosem-Agrar AG // Johann-Jakob-Astor-Str. 49 // 69190 Walldorf // T: +49 (0) 6227 3585 919 // E: irina.makey@ekosem-agrar.de

Presse / Investor Relations
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Ekosem-Agrar AG
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69190 Walldorf
Deutschland
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PNE AG: Personeller Wechsel bei der PNE-Gruppe – Dr. Jan Messer zum Geschäftsführer der WKN GmbH bestellt

DGAP-Media / 12.05.2022 / 10:38

Pressemitteilung

Personeller Wechsel bei der PNE-Gruppe –
Dr. Jan Messer zum Geschäftsführer der WKN GmbH bestellt

– Dr. Jan Messer wird neuer WKN-Geschäftsführer ab 01. Juni 2022

– Gabriel Meurer verlässt das Unternehmen zum 30.September 2022

Cuxhaven, 12. Mai 2022 – Die PNE AG verstärkt die Geschäftsführung der WKN GmbH und hat Dr. Jan Messer zum 01. Juni 2022 zum neuen Geschäftsführer der WKN GmbH bestellt. Bis zum Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers Gabriel Meurer, der am 30. September 2022 in den Ruhestand geht, werden beide gemeinsam mit Roland Stanze die WKN GmbH gleichberechtigt leiten.

„Mit Jan Messer haben wir einen hervorragenden internen Kandidaten für diese hochkarätige Position gefunden, der gleichzeitig für Kontinuität und Generationenwechsel steht. Die Weiterentwicklung der PNE Gruppe zu einem Clean Energy Solutions Provider eröffnet auch unseren Beschäftigten spannende Möglichkeiten“, sagte Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG. „Der reibungslose Übergang von einem Geschäftsführer zum nächsten ist ideal, um den eingeschlagenen Erfolgskurs unseres Unternehmens nahtlos fortzusetzen“, so Lesser weiter.

Der promovierte Jurist Jan Messer ist seit 2014 erfolgreich für die PNE AG tätig. 2015 hat er dann die volle Verantwortung für die Rechtsabteilung übernommen. Gabriel Meurer ist seit 2016 als Geschäftsführer der WKN-Gruppe innerhalb PNE tätig. Bis Ende September 2022 werden Jan Messer und Gabriel Meurer gemeinsam mit Roland Stanze die WKN-Geschäftsführung ausüben. Jan Messer bleibt überdies Leiter Recht & Compliance der PNE-Gruppe.

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie sind Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-X-Lösungen.

Kontakte für Rückfragen

PNE AG
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Leiter Unternehmenskommunikation
Tel: +49 (0) 47 21 – 7 18 – 453
Fax: +49 (0) 47 21 – 7 18 – 373
Rainer.Heinsohn(at)pne-ag.com
PNE AG
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PNE AG
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Emittent/Herausgeber: PNE AG
Schlagwort(e): Energie

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