MT-Energie-Bond zu ein Drittel platziert

Am 30. März endete die offizielle Angebotsfrist der MT-Energie-Anleihe über das Zeichnungstool der Börse Düsseldorf. Dem Vernehmen nach konnte der Hersteller von Biogasanlagen und -spezialkomponenten mit insgesamt rund 10 Mio. EUR etwa ein Drittel des ursprünglich avisierten Zielvolumens von bis zu 30 Mio. EUR bei institutionellen und privaten Bond-Investoren einsammeln. Auch nach Schließung der Zeichnungsfunktionalität können Anleger den in nominal 1.000 EUR gestückelten 8,25%-Festzinsbond weiterhin direkt über die Emittentin zeichnen. Die MT-Anleihe, die nicht durch Aktiva besichert ist, räumt ihren Inhabern neben den gängigen Schutzklauseln zusätzlich ein Sonderkündigungsrecht ein, sollte die Mindesteigenkapitalquote von 20% unterschritten werden. Ferner sind etwaige Gewinnausschüttungen innerhalb der fünfjährigen Laufzeit auf max. 50% begrenzt. Die Erstnotiz der MT-Anleihe im mittelstandsmarkt der Börse Düsseldorf ist für Mittwoch geplant.

KTM prescht an den Kapitalmarkt

Die im oberösterreichischen Mattighofen ansässige Motorradschmiede KTM Power Sports AG emittiert noch im April eine fünfjährige Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 75 Mio. EUR. Hierfür werden im Zeitraum vom 17. bis 19. April bis zu 150.000 Teilschuldverschreibungen im anteiligen Nennbetrag von je 500 EUR öffentlich angeboten. Zinskupon und Emissionskurs der unbesicherten, nicht nachrangigen Festzinsanleihe sind gegenwärtig noch nicht bekannt, werden aber im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens voraussichtlich am 13. April festgesetzt. Nach Platzierungsabschluss ist die Handelsaufnahme im Freiverkehr der Wiener Börse um den 24. April (Emissionsvaluta) vorgesehen. Als Bookrunner und Joint Lead Manager der Emission fungieren die Erste Group Bank und die UniCredit Bank Austria. Der Nettoemissionserlös dient laut KTM ausschließlich der teilweise vorzeitigen Rückzahlung bestehender Konzernverbindlichkeiten. Ein Rating wurde indes weder für die Emittentin noch für die KTM-Anleihe erstellt.