
Die PNE AG startet mit Rückenwind solide in das neue Geschäftsjahr 2024. Danach verweist der EE-Spezialist angesichts einer hohen Anzahl an Projekten in Bau und Bauvorbereitung auf ein erfolgreiches Gesamtjahr – die Projektpipeline hätte erneut ein Rekordniveau erreicht.
Konkret weist die PNE AG für das Auftaktquartal eine Konzerngesamtleistung von 57,0 Mio. EUR (VJ: 45,3 Mio. EUR), Umsatzerlöse in Höhe von 31,4 Mio. EUR (32,2 Mio. EUR), ein EBITDA von 8,5 Mio. EUR (8,6 Mio. EUR) sowie ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,06 EUR (-0,08 EUR) aus.
In Deutschland und Frankreich befanden sich zum Ende des ersten Quartals 2024 zehn Windparks mit einer Nennleistung von insgesamt 276 MW (VJ: neun Windparks mit 201 MW) in Bau. Weitere 73 MW haben den Zuschlag in der Ausschreibung erhalten oder sind im Ausschreibungsverfahren. Zudem sind Windparks und Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 826 MW/MWp alleine in Deutschland und Frankreich im Genehmigungsverfahren.
Die letzten Monate waren jedoch weiter durch zu spät erteilte Transportgenehmigungen und Kapazitätsengpässe bei Lieferanten und Netzbetreibern geprägt. Hinzu kamen witterungsbedingte Erschwernisse beim Bau hinsichtlich der Windverhältnisse und nasser Böden. Dies verzögerte den Aufbau und die Inbetriebnahme neuer Windparks.
Unterdessen erhöhte sich die Nennleistung der Pipeline für Wind- und Photovoltaikprojekte noch einmal erheblich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 13.814 auf 19.805 MW. Auf Windenergieprojekte an Land entfallen dabei 9.794 MW – die Offshore-Pipeline umfasst 2.500 MW. Die Pipeline der Photovoltaikprojekte wuchs indes von 5.400 auf 7.511 MWp und erreichte damit erneut Rekordniveau.
Das Windparkportfolio im Eigenbetrieb der PNE lag Ende des ersten Quartals bei rund 370 MW (321 MW). Die Windparks der PNE-Gruppe haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres 247 GWh (213 GWh) sauberen Strom erzeugt und dabei 186.000 Tonnen an CO2-Ausstoß erspart.
„Wir bestätigen die Guidance für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 40 bis 50 Mio. EUR“, sagt PNE-CEO Markus Lesser und ergänzt: „Wir sind auf sehr gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen.“
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