Multitude knüpft mit Q1 an 2023 nahtlos an

Das aktien- wie auch anleihenotierte europäische FinTech-Unternehmen Multitude hat am Morgen ebenfalls seine Zahlen für das erste Quartal vorgelegt.

Die Gruppe zeigt auch im ersten Quartal des neuen Jahres eine solide finanzielle Entwicklung und konnte ihr Wachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode beschleunigen.

Die Umsatzerlöse stiegen um 18% auf 64,2 Mio. EUR und Q1 2024 stellt damit eines der wachstumsstärksten Quartale des Unternehmens dar. Das EBIT stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 31% auf 11,6 Mio. EUR.

Das ausstehende Kreditvolumen konnte im 12-Monatsvergleich deutlich um 23% auf 657,6 Mio. EUR gesteigert werden. Dies resultierte in einem Wachstum der Nettozinserträge um 10% auf 55,6 Mio. EUR. Das Konzernperiodenergebnis liegt mit 2,6 Mio. EUR rund 13% über dem des Vorjahres, obwohl im ersten Quartal in Teilen des Geschäfts erhöhte Kreditausfälle zu verzeichnen waren.

Die Bilanzsumme der Gruppe ist nach dem deutlichen Wachstum im Jahr 2023 leicht von 990,9 Mio. EUR auf 960.3 Mio. EUR gesunken (-3%). Der Rückgang ist vor allem auf den geplanten Rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 21% auf 225,0 Mio. EUR zurückzuführen.

Multitude auf Kurs

Die Wertberichtigungsverluste bleiben im Bereich des niedrigen Durchschnittswertes von rund 4%. Das Eigenkapital der Gruppe stieg auf 185,2 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 19,2% entspricht. Die Nettoeigenkapitalquote blieb im ersten Quartal mit 25,2% de facto stabil. 

Mit der Veröffentlichung seiner Q1-Zahlen sieht sich Multitude auf gutem Weg, seine EBIT-Prognose von 67,5 Mio. EUR für das Jahr 2024 zu erreichen, was einem EBIT-Wachstum von rund 50% gegenüber 2023 entspricht. Darüber hinaus habe sich das Unternehmen die Guidance gesetzt, das Konzernergebnis bis Ende 2026 auf 30 Mio. EUR zu steigern.

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