Deutsche Rohstoff AG (DRAG) schließt aktuelles Aktienrückkaufprogramm bereits

Die DRAG schließt ihr Aktienrückkaufprogramm deutlich früher als geplant ab. Insgesamt fließen rund 7,5 Mio. EUR in den Erwerb eigener Aktien.

Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) hat ihr laufendes Aktienrückkaufprogramm vorzeitig abgeschlossen. Das ursprünglich bis April 2027 vorgesehene Programm über rund 7,5 Mio. EUR konnte bereits nach weniger als dreieinhalb Monaten vollständig umgesetzt werden. Insgesamt kaufte das Unternehmen 83.306 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 90,03 EUR zurück.

Mit der geplanten Einziehung der Aktien in den kommenden Wochen sinkt die Zahl der dividendenberechtigten Aktien um rund 1,7% auf 4.706.735 Stück. Dadurch erhöht sich rechnerisch der Anteil jeder verbleibenden Aktie am Unternehmen.

Kapitalallokation bleibt im Fokus

CEO Jan-Philipp Weitz sieht den zügigen Abschluss als Ausdruck einer konsequenten Kapitalallokation. Aktienrückkäufe und Dividenden seien weiterhin ein wirkungsvolles Instrument, um die Aktionäre am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Entsprechend wolle die Gesellschaft auch künftig weitere Aktienrückkaufprogramme prüfen.

DRAG 2025/30

DRAG 2025/30

Bereits in den vergangenen Jahren hatte die DRAG eigene Aktien erworben und anschließend eingezogen. Im Rahmen der Programme 2024 und 2025 wurden insgesamt 215.397 Aktien erworben. Zusammen mit dem nun abgeschlossenen Programm summiert sich der Rückkauf auf rund 6,1% des Grundkapitals.

Rohstoffförderung als Kerngeschäft

Die Mannheimer investieren schwerpunktmäßig in die Förderung von Öl und Gas in den USA sowie in ausgewählte Metall- und Rohstoffprojekte. Das Unternehmen verfolgt seit Jahren eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik und kombiniert regelmäßig Dividenden mit Aktienrückkäufen, um überschüssige Liquidität an die Anteilseigner zurückzugeben.

Die Deutsche Rohstoff AG mit Sitz in Mannheim investiert in Rohstoffprojekte mit Schwerpunkt Öl- und Gasförderung in Nordamerika sowie in ausgewählte Metallprojekte. Ziel ist die nachhaltige Wertsteigerung durch operative Erträge und eine attraktive Beteiligung der Aktionäre am Unternehmenserfolg.

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