Bundesliga: Nullnummer für Dortmund, Werder und Hertha – Schalke zurück im Oberhaus

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Nur einer unserer vier Kapitalmarktemittenten der 1sten und 2en Bundesliga konnte am drittletzten Spieltag jubeln – das aber gleich richtig.

Am Samstagnachmittag verlor Anleiheemittent Werder Bremen sein nächstes Heimspiel. Auch der FC Augsburg erwies sich als zu stark für die Hanseaten, die mit 1:3 unterlagen. Auf Platz 15 bräuchte Werder nun scheinbar theoretisch noch ein Pünktchen. Der VfL Wolfsburg und St. Pauli sind zumindest theoretisch noch in Schlagdistanz, spielen jedoch am letzten Spieltag gegeneinander: Beide können also nicht jeweils noch sechs Punkte holen. Damit ist Werder schon heute auf dem sicheren Ufer, maximal könnte allenfalls Relegation drohen.

In Dortmund scheinen die Flaschen leer. In einem absolut blutarmen Spiel bei Namensvetterin Borussia Mönchengladbach stand es lange torlos, bevor dem Gastgeber irgendwie ein Tor gelang. Die Dortmunder kontrollierte Defensive war damit über den Haufen geworfen und die Offensiv-Stars schon ausgewechselt. Ein peinliches 0:1 bei Mönchengladbach, die sich schon kaum selbst noch an ihr letztes gewonnenes Spiel erinnern konnten. Auch Gladbach entrann damit Zitterpartien an den finalen beiden Spieltagen.

2te Bundesliga nach ST 32

2te Bundesliga nach ST 32 – Quelle: Flashscore

In der 2ten Bundesliga lief es für den vor der Saison wertvollsten Kader der Liga nicht besser: Beim abstiegsbedrohten FC Magdeburg verlor die Hertha mit 0:1 das dritte Spiel der letzten vier. Falls ich raten müsste, würde ich sagen, der nächste Trainerwechsel dürfte nicht mehr weit sein, allerspätestens zum Saisonende.

Nur der vierte Kapitalmarktemittent hatte allen Grund zum Jubeln: Im Samstagabendspiel genügte Schalke 04 ein gewohnt minimalistisches 1:0 in der heimischen Veltins-Arena gegen Fortuna Düsseldorf, um nach drei Jahren in der 2ten Bundesliga den erneuten Aufstieg einzutüten. Aufgrund der Ergebnisse der anderen Begegnungen hätte sogar ein Unentschieden genügt. Elversberg schubste den SC Paderborn von Platz 2 auf 4 mit einem fulminanten 5:1 und steht nun selbst auf dem Aufstiegsplatz 2 hinter Schalke. Hannover 96 kam über ein 3:3 gegen den Tabellenletzten nicht hinaus, so dass die Niedersachsen froh sein sollten, besser nicht eine Liga höher spielen zu müssen, und dies gilt unisono für Paderborn. S04 hat zwei Spieltage vor Schluss also acht Zähler Vorsprung und steht damit auch als Meister vorzeitig fest.

Falko Bozicevic

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