
Ausputz bei der ABO Energy GmbH & Co. KGaA: Der EE-Spezialist hat plangemäß den Verkauf seiner ungarischen und polnischen Landesgesellschaften vereinbart. Der griechische Energiekonzern PPC werde hierfür die Landesgesellschaften mit allen 38 ABO-Energy-Mitarbeitenden in den beiden Ländern übernehmen.
Der Deal sieht außerdem die Übernahme einer Pipeline aus Projekten in der Entwicklung mit einer Gesamtleistung von rund zwei GW sowie fünf bereits in Betrieb befindliche Solarparks mit einer Gesamtleistung von 82 MW und einen 17-MW-Solarpark kurz vor Inbetriebnahme vor.
Der Verkauf habe keinen Einfluss auf die Entwicklung des erforderlichen Sanierungs- und Finanzierungskonzepts von ABO Energy.
„Nach den Verkäufen unserer griechischen Tochtergesellschaft und eines Großteils der finnischen Windkraftpipeline ist der Verkauf der ungarischen und polnischen Tochtergesellschaften ein weiterer Schritt auf dem Weg, uns auf die Länder zu konzentrieren, in denen wir wirtschaftlich langfristig erfolgreich sein können“, erklärt Dr. Karsten Schlageter, Geschäftsführer der ABO Energy GmbH & Co. KGaA und ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir damit eine gute Lösung sowohl für ABO Energy als auch für die betroffenen Mitarbeitenden gefunden haben.“
Der Vollzug der Vereinbarung werde – sofern die notwendige regulatorische Freigabe erfolgt – bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Unverändertes Ziel für ABO Energy bleibt es, in den nächsten Wochen und Monaten eine nachhaltige Sanierungs- und Finanzierungslösung für das Unternehmen zu vereinbaren.
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