Edel AG platziert Schuldscheindarlehen – vorzeitige Rückzahlung der Unternehmensanleihe im Februar 2017

Geldbündel mit Roter Schleife
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Der Hamburger Entertainment-Dienstleister Edel sichert sich frische und zinsgünstige Investorengelder. Hierfür ausgereicht, wurde ein neues Schuldscheindarlehen über 21 Mio. EUR. Die Gelder dienen primär zur vorzeitigen Ablösung der ausstehenden 7%-Unternehmensanleihe 2014/19 (WKN: A1X3GV).

Laut Edel wird der Abschluss der Refinanzierungstransaktion mittels Schuldschein bis Ende 2016 in trockenen Tüchern sein. Das von IKB Deutsche Industriebank arrangierte Darlehen weist Laufzeiten von drei und fünf Jahren auf und enthält feste und variable Zinskupons.

Die genauen Konditionen wurden zwar nicht mitgeteilt, Edel rechnet jedoch mit einer Zinsersparnis von bis zu 0,8 Mio. EUR jährlich ab dem Geschäftsjahr 2018 (01.10.2017-30.09.2018). Ergebniseffekte im laufenden Geschäftsjahr seien dagegen aufgrund der kurzzeitig höheren Verschuldung und der Transaktionskosten eher gering.

Edel AG platziert erfolgreich SchuldscheindarlehenUnterdessen werde angestrebt, die neuen Geldmittel aus dem Schuldscheindarlehen zur frühzeitigen Kündigung und vollständigen Rückführung der im Frühjahr 2014 ausgereichten 7%-Schuldverschreibung 2014/19 über zuletzt etwa 21,22 Mio. EUR im Februar kommenden Jahres zu verwenden.

Das ist vergleichsweise bitter für Bondholder und KMU-Anleihemarkt gleichermaßen, geht damit doch neben den Zinseinnahmen der ursprünglichen Restlaufzeit ein weiterer bis dato zuverlässiger Anleiheschuldner verloren.

Erst Ende Mai übrigens zahlte Edel seine 7%-Mittelstandsanleihe (2011/16) über 11,5 Mio. EUR (WKN: A1KQYG) pünktlich zum Laufzeitende am 23. Mai 2016 an seine Bondholder zurück.

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