
Zumindest temporär gute Nachrichten für Anleger, die mit dem sog. Traumschiff – der MS Deutschland – einen Schiffbruch erlitten. Eine zweite Ausschüttung erfolgt im Januar, weiteres seien möglich, sagt der Insolvenzverwalter.
Der Insolvenzverwalter der finanziell havarierten MS Deutschland GmbH hat eine zweite Abschlagszahlung für leidgeplagte Anleihegläubiger des als ‚Traumschiff‘ bekannt gewordenen Touristendampfers veranlasst: 5% sollen im Januar ausgeschüttet werden auf die festgestellten Forderungen, so Insolvenzverwalter Reinhold Schmid von der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte.
Zuvor waren schon einmal rund 10% ausgeschüttet worden, die Recovery steht also derzeit bei etwa 15%.
Weitere Abschlagszahlungen hält Schmid für möglich, wenn nicht wahrscheinlich – zuerst müssten jedoch Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg geräumt werden.
Bei knapp 10% ihres Nominalwertes steht die eigentlich Ende 2017 fällige Unternehmensanleihe der MS Deutschland GmbH auf dem höchsten Stand seit einem Jahr. Das ursprüngliche Volumen betrug 50 Mio. EUR und war vermeintlich mit dem Traumschiff besichert – dessen Werthaltigkeit rapide schwand, als es darum ging, einen marktfähigen Preis für das in die Jahre gekommene Schiff zu ermitteln.
Fotos: MS Deutschland
Kurse- und Chartverlauf genannter KMU-Anleihen finden Sie hier. Zum BondGuide Musterdepot geht’s hier.
Schon das jährliche BondGuide Nachschlagewerk ‘Anleihen 2016′ heruntergeladen oder bestellt? – hier der Link zum e-Magazin / Download
! Bitte nutzen Sie für Fragen und Meinungen Twitter – damit die gesamte Community davon profitiert. Verfolgen Sie alle Diskussionen & News zeitnaher auf Twitter@bondguide !
