EWIA will Solarstrom für Projekt Waterfalls im Kamerun finanzieren

So sieht GPT das Thema

EWIA will mit einer 8,1%-Nachranganleihe bis zu 0,5 Mio. EUR für ein Solar-Minigrid in Kamerun einsammeln: zunächst für 630 Haushalte.

Mit einer neuen Nachranganleihe will die EWIA Impact I UG die Elektrifizierung des Dorfes Waterfalls in der kamerunischen Region Littoral finanzieren. Über die Emission sollen bis zu 500 TEUR eingesammelt werden. Das Geld fließt in eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher sowie ein Minigrid einschließlich der Anschlüsse für zunächst bis zu 630 Haushalte.

Das Projekt soll rund 630 Haushalte mit Strom versorgen. Waterfalls umfasst aktuell etwa 900 Haushalte und wächst nach Angaben von EWIA jährlich um rund 50 Haushalte. Das Minigrid ist daher modular angelegt und soll bei steigender Nachfrage erweitert werden können.

Die geplante Solaranlage verfügt über eine Leistung von 284,3 kWp. Dazu kommt ein Batteriespeicher mit nominal 768 kWh bzw. 651,1 kWh nutzbarer Kapazität. Die erwartete Stromproduktion liegt bei rund 412 MWh jährlich.

Betreiberin vor Ort ist SunErgy Cameroon, eine Tochtergesellschaft der SunErgy GmbH. SunErgy hat nach eigenen Angaben bereits zwölf Dörfer in Kamerun elektrifiziert und verfügt über ein Abkommen mit dem Staat zur Elektrifizierung von bis zu 92 Dörfern.

Die EWIA Nachranganleihe Waterfalls 2026 hat eine Laufzeit bis Ende 2036 und wird mit 8,1% p.a. verzinst. Die Mindestzeichnung liegt bei 250 EUR, das Fundingziel bei 50 TEUR. Ab 2032 ist zusätzlich ein Bonuszins von 10% der jeweiligen Stromerlöse vorgesehen. Gleichzeitig handelt es sich um einen qualifizierten Nachrang, sodass für Anleger grundsätzlich auch ein Totalverlustrisiko besteht.

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf 535 TEUR. Davon sollen 500 TEUR über die Nachranganleihe und 35 TEUR aus Eigenmitteln finanziert werden.

Die Zeichnungsfrist läuft zunächst bis 12. Januar 2027. Die Emission erfolgt als tokenisierte elektronische Schuldverschreibung über die Plattform CONDA Capital.

EWIA will über das Projekt das Dorf im Kamerun elektrifizieren

Was nicht einberechnet ist, sei die Möglichkeit des Verkaufs von CO2-Zertifikaten. Das ist aktuell noch nicht möglich. EWIA arbeitet daran. In Ghana wird dies z.T. schon praktiziert, Kamerun dürfte diesem Weg folgen. Damit würde sich die Profitabilität der Projekte weiter verbessern.

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