
Die 12%ige Beteiligung der Deutsche Rohstoff AG (DRAG), Almonty Industries, hat den Bau des weltweit größten Wolframbergwerks außerhalb Chinas nahezu vollständig abgeschlossen.
Die Sangdong-Mine in Südkorea befindet sich zu 100% im Eigentum von Almonty Industries.
Das Projekt ziehe internationales Interesse auf sich, da es sich um eine der weltweit größten und strategisch relevantesten Wolframlagerstäten handelt. Wolfram gilt sowohl in der EU als auch in den USA, Südkorea und Japan als besonders kritischer Rohstoff. Ein kürzlich durchgeführter Besuch von Geologen und Vertretern des US Geological Survey im Jahr 2024 unterstreicht die Bedeutung der Lagerstätte.
Sangdong verfüge über eine Ressource von rund 50 Mio. Tonnen mit einem Wolframgehalt von 0,43%. Der durchschnittliche Gehalt der meisten Bergwerke liege deutlich darunter. Auf Basis der sehr großen Ressource könne der Bergbau für viele Jahrzehnte betrieben werden. Almonty nimmt damit eine strategische Rolle im Markt für Wolfram ein, dessen Produktion derzeit zu über 80% aus China stamme.
Der Bau der Erzaufbereitungsablage, in der das im Bergbau gewonnene Woframerz auf ein verkaufsfähiges Konzentrat mit 65% Wolframanteil angereichert wird, gehe schnell voran. So genügen sowohl der Bergbau als auch die Aufbereitung strengen Auflagen hinsichtlich Sicherheit sowie Sozial- und Umweltverträglichkeit und finden unter Beachtung der „Equator Principles“ statt.
Die Sangdong-Mine werde potentiell über 10% der globalen Wolfram-Nachfrage und 100% der heimischen Nachfrage der Südkoreanischen Industrie decken können. Sie stellt damit einen wesentlichen Baustein dar, der es Unternehmen erlaubt, sich unabhängiger von Lieferungen aus China zu machen.
Darüber hinaus treibe Almonty sein hochgradiges Molybdänprojekt im Rahmen der vollständig genehmigten Sangdong Mine voran. Das Molybdän-Vorkommen, das eines der höchsten Gehalte unter vergleichbaren Projekten aufweist, liegt nur 150 Meter vom Wolfram-Erzkörper entfernt. Almonty werde deshalb erhebliche Synergien realisieren können.
Die Preise für Molybdän steigen seit Jahren aufgrund der starken Nachfrage aus der Industrie, so dass der mögliche Wert des Molybdän-Vorkommens derzeit sogar höher liegt als der des Wolframs.
Die Deutsche Rohstoff AG (DRAG) hält über 30 Mio. Aktien und damit rund 12% des Grundkapitals des Unternehmens. Sie ist zweitgrößter Aktionär. Mit einem Buchwert von rund 30 Mio. EUR machen die Beteiligung zusammen mit Ausleihungen der DRAG an Almonty rund 6% der Konzernbilanzsumme des DRAG-Konzerns aus.
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