DGAP-News: PNE AG mit sehr stark verbessertem Ergebnis im ersten Halbjahr

DGAP-News: PNE AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

PNE AG mit sehr stark verbessertem Ergebnis im ersten Halbjahr

08.08.2019 / 08:00

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Corporate News

PNE AG mit sehr stark verbessertem Ergebnis im ersten Halbjahr

– Gesamtleistung von 85,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 38,2 Mio. Euro)

– Betriebsergebnis (EBIT) verdreifacht auf 12,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro)

– Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Cuxhaven, 8. August 2019 – Im ersten Halbjahr 2019 hat sich die international in der Projektentwicklung sowie mit Dienstleistungen für Wind- und PV-Projekte tätige PNE-Gruppe operativ und strategisch weiterentwickelt. PNE hat Windparkprojekte mit rund 404 MW in Betrieb genommen oder mit deren Bau begonnen – so viel wie noch nie in einem Halbjahr. Dies schlägt sich auch in einem verdreifachten Betriebsergebnisergebnis (EBIT) nieder. Das geht aus dem heute veröffentlichten Halbjahresbericht hervor.

Verkaufserfolge spiegeln sich im Ergebnis des ersten Halbjahrs wider
Getrieben von Verkaufserfolgen wies der Konzern im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 65,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 28,4 Mio. Euro) und eine Gesamtleistung von 85,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 38,2 Mio. Euro) aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 18,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,7 Mio. Euro) und das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt 12,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). Daraus ergibt sich ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von 0,05 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro) auf.

Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender der PNE AG: „Dies ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und die Zahlen bestätigen die positive Entwicklung des Konzerns. Damit befindet sich PNE auf Jahressicht gut im Plan. Dementsprechend bestätigen wir auch unser Ziel, im Gesamtjahr ein EBITDA im Konzern in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro und ein EBIT in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro zu erreichen.“

Internationale Fortschritte
Die internationalen operativen Aktivitäten entwickelten sich sehr erfreulich und sind eine Grundlage des sehr guten Betriebsergebnisses. Im zweiten Quartal 2019 konnten in Polen und Schweden zwei weitere Projekte (245 MW) veräußert werden. Für diese wird PNE, wie das auch bei anderen Projekten bereits der Fall war, das Baumanagement übernehmen und sie nach Fertigstellung in der Betriebsphase betreuen. Damit stärkt PNE die angebotenen Services weiter. In den USA wurden im zweiten Quartal die Rechte an dem Projekt „Burleigh“ veräußert.

Fertiggestellt wurden von PNE entwickelte Projekte in Schweden und Frankreich (44,4 MW). In Polen hat der Bau eines von PNE entwickelten und veräußerten Windparks (42 MW) begonnen, bei dem PNE das Baumanagement übernommen hat und der anschließend auch im Betrieb betreut wird.

Bereits im ersten Quartal 2019 ist PNE in einen weiteren internationalen Markt eingestiegen: Panama. Dort wurden fünf bereits teilweise entwickelte Projekte übernommen, die jetzt weiterbearbeitet und optimiert werden. Dafür wurde in Panama ein Büro eröffnet. Von Panama aus sieht PNE gleichzeitig gute Chancen, in weitere lateinamerikanische Märkte einzutreten.

In Deutschland trotz Genehmigungsstau operativ im Plan
Weiter vorangekommen ist der Aufbau des „Windparkportfolios 2020“, in dem Windparks mit bis zu max. 200 MW Nennleistung gebündelt werden sollen. Für das Portfolio wurden im ersten Halbjahr die Projekte „Gerdau-Repowering“ (21,6 MW, Niedersachsen) und „Schlenzer“ (6,5 MW, Brandenburg) in Betrieb genommen. Damit sind jetzt Windparks mit 95,7 MW für das Portfolio bereits in Betrieb (71,3 MW) oder im Bau (Windpark „Neuenwalde“, 7,2 MW, Niedersachsen, und Windpark „Kittlitz“, 17,2 MW, Brandenburg). Weitere Projekte befinden sich derzeit in den Genehmigungsverfahren.

Entwicklung schreitet voran
Vorstandsvorsitzender Markus Lesser: „Wir sind operativ national und international gut aufgestellt. Gleichzeitig entwickeln wir neue Lösungen und Produkte auch für Kunden. Intern haben wir Strukturen an diese Entwicklung angepasst. Damit ist die PNE-Gruppe gut gerüstet, um die Herausforderungen des Marktes zu meistern und sich weiter positiv zu entwickeln.“

Über die PNE-Gruppe
Die international tätige PNE-Gruppe mit den Marken PNE und WKN ist einer der erfahrensten Projektierer von Windparks an Land und auf See. Auf dieser erfolgreichen Basis entwickelt sie sich weiter zu einem „Clean Energy Solutions Provider“, einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie. Von der ersten Standorterkundung und der Durchführung der Genehmigungsverfahren, über die Finanzierung und die schlüsselfertige Errichtung bis zum Betrieb und dem Repowering umfasst das Leistungsspektrum alle Phasen der Projektierung und des Betriebs von Windparks. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil unseres Angebotes sein. Wir beschäftigen uns dabei auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

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DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A.: SAF-HOLLAND: Solides erstes Halbjahr 2019

DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A. / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

SAF-HOLLAND S.A.: SAF-HOLLAND: Solides erstes Halbjahr 2019

08.08.2019 / 07:40

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SAF-HOLLAND: Solides erstes Halbjahr 2019
 

– Konzernumsatz auf Rekordniveau: +8,6 Prozent auf 695,5 Mio. Euro

– Bereinigte EBIT-Marge auf 7,2 Prozent verbessert

– Weiterhin hohes Investitionsniveau

– Sehr erfreuliche Entwicklung beim operativen Free Cashflow

Luxemburg, 8. August 2019. Die SAF-HOLLAND Group („SAF-HOLLAND“), einer der weltweit führenden Zulieferer von Truck- und Trailerkomponenten, hat heute den Halbjahresfinanzbericht 2019 veröffentlicht.
 

„Das Marktumfeld für schwere Lkw und Trailer war – mit Ausnahme der Region Amerika – herausfordernd. Unter diesen Rahmenbedingungen ist das erste Halbjahr 2019 insgesamt zufriedenstellend verlaufen“, sagt Alexander Geis, CEO der SAF-HOLLAND. „Für das Gesamtjahr sind wir auf Grundlage der erwarteten branchenspezifischen Rahmenbedingungen zuversichtlich, die Markterwartungen treffen zu können. Wichtig dafür ist auch die konsequente Umsetzung der unternehmensweit aufgesetzten Operational Excellence Programme sowie unsere Fähigkeit, sich schnell und flexibel an Nachfrageschwankungen anpassen zu können.“
 

Konzernumsatz auf Rekordniveau, bereinigte EBIT-Marge auf 7,2 Prozent verbessert

Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2019 mit 695,5 Mio. Euro um 8,6 Prozent über dem Vorjahreswert von 640,3 Mio. Euro. Der zusätzliche Umsatzbeitrag der seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften betrug dabei 34,5 Mio. Euro. Zum organischen Umsatzzuwachs in Höhe von 4,2 Mio. Euro (netto) hat ausschließlich die Region Amerika beigetragen. Die positiven Währungskurseffekte, die überwiegend aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro resultierten, beliefen sich auf 16,4 Mio. Euro (Vorjahr – 36,2 Mio. Euro).
 

Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 13,2 Prozent von 44,1 Mio. Euro auf 49,9 Mio. Euro. Das deutlich verbesserte Ergebnis der Region Amerika konnte dabei die niedrigeren Ergebnisbeiträge der sonstigen Regionen kompensieren. Die bereinigte EBIT-Marge des ersten Halbjahrs 2019 belief sich auf 7,2 Prozent (Vorjahr 6,9 Prozent).
 

Das bereinigte Periodenergebnis vor Anteilen Dritter erreichte bei einem deutlich verbesserten Finanzergebnis und einer erhöhten Steuerquote einen Wert von 33,0 Mio. Euro (Vorjahr 28,2 Mio. Euro). Auf Basis der rund 45,4 Mio. ausgegebenen Stammaktien ergab sich ein unverwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,73 Euro (Vorjahr 0,62 Euro) sowie ein verwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,61 Euro (Vorjahr 0,53 Euro).
 

Weiterhin hohes Investitionsniveau

Die Zugänge von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten beliefen sich im ersten Halbjahr 2019 auf 24,2 Mio. Euro (Vorjahr 15,2 Mio. Euro), einschließlich der aktivierten Entwicklungskosten in Höhe von 2,4 Mio. Euro (Vorjahr 1,8 Mio. Euro). Auf die Region EMEA entfielen 8,0 Mio. Euro (Vorjahr 6,2 Mio. Euro), auf die Region Amerika 11,2 Mio. Euro (Vorjahr 8,2 Mio. Euro), auf die Region China 4,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,6 Mio. Euro) sowie auf die Region APAC 0,4 Mio. Euro (Vorjahr 0,3 Mio. Euro). Investitionsschwerpunkte waren insbesondere das chinesische Greenfield-Projekt, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen in den USA sowie ein neues Verwaltungsgebäude in Deutschland.

Sehr erfreuliche Entwicklung beim operativen Free Cashflow

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag in den ersten sechs Monaten 2019 mit 27,6 Mio. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres von -30,9 Mio. Euro. Diese Verbesserung ist trotz der erneuten Umsatzausweitung insbesondere auf den signifikant niedrigeren Anstieg des Net Working Capital zurückzuführen. Abzüglich des Cashflow aus Investitionstätigkeit in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 24,2 Mio. Euro ergibt sich mit +3,4 Mio. Euro (Vorjahr -46,1 Mio. Euro) ein deutlich verbesserter operativer Free Cashflow. „Wir werden auch im zweiten Halbjahr intensiv an unserem Net Working Capital Management arbeiten, um einen nachhaltig positiven operativen Free Cashflow zu erreichen,“ sagt Dr. Matthias Heiden, Finanzvorstand der SAF-HOLLAND.
 

Region EMEA: Umsatz leicht über Vorjahr

Die Region EMEA steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 um 0,9 Prozent auf 348,0 Mio. Euro (Vorjahr 345,1 Mio. Euro). Auf die seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften entfiel dabei ein zusätzlicher Umsatzbeitrag von 14,0 Mio. Euro. Der organische Umsatz reduzierte sich aufgrund von Volumeneffekten um 3,2 Prozent auf 334,0 Mio. Euro.

Die Region EMEA erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein bereinigtes EBIT von 33,9 Mio. Euro (Vorjahr 39,6 Mio. Euro) und eine bereinigte EBIT-Marge von 9,7 Prozent (Vorjahr 11,5 Prozent). Negativ wirkten im ersten Halbjahr 2019 die genannten Volumeneffekte sowie höhere Personalkosten. Positiv wurde das Ergebnis durch die seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften beeinflusst. Darüber hinaus wurde das erste Halbjahr 2018 durch die Auflösung von Gewährleistungsrückstellungen positiv beeinflusst.
 

Region Amerika: Ergebnissituation stabilisiert sich

In der Region Amerika stiegen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2019 um 21,2 Prozent auf 272,6 Mio. Euro (Vorjahr 224,9 Mio. Euro). Die währungskurs- und portfoliobereinigten Erlöse verbesserten sich um 14,0 Prozent auf 256,4 Mio. Euro.
 

Sehr erfreulich entwickelte sich das Geschäft mit Achssystemen mit integrierter Scheibenbremstechnologie. So konnte neben der Firma XTRA Lease ein zweiter namhafter Großflottenkunde hinzugewonnen werden. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2019 etwa 21 Tsd. Achssysteme mit Scheibenbremse an Kunden ausgeliefert. Dies entspricht einer Wachstumsrate von etwas über 105 Prozent. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, werden am Standort Warrenton zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Das Aftermarketgeschäft wird ebenfalls entsprechend ausgebaut.
 

Das Marktumfeld war weiterhin von einer ausgesprochen starken Kundennachfrage nach Truck- und Trailerkomponenten geprägt, was branchenweit zu anhaltenden Kapazitätsengpässen entlang der gesamten Lieferkette führte.
 

Das bereinigte EBIT lag mit 18,2 Mio. Euro deutlich über dem ausgeglichenen Vorjahreswert, die bereinigte EBIT-Marge bei 6,7 Prozent (Vorjahr 0,0 Prozent). Dazu beigetragen hat die Rückführung der operativen Mehraufwendungen von 6,2 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2018 auf 1,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2019. Daneben haben die vertragsgemäße Weitergabe der letztjährigen Stahlpreiserhöhungen, niedrigere Einkaufspreise für Stahl sowie dauerhafte Preiserhöhungen im US-amerikanischen und kanadischen Aftermarketgeschäft positiv auf das Ergebnis gewirkt.
 

Die Gesamtsituation im nordamerikanischen Werksverbund hat sich im ersten Halbjahr 2019 kontinuierlich verbessert. Um das identifizierte erhebliche Optimierungspotenzial systematisch zu erschließen und den Turnaround voranzutreiben, hat SAF-HOLLAND am 1. März 2019 das Projekt FORWARD gestartet. Schwerpunkte sind die Optimierung der Produktions- und Lieferketten, des Produktportfolios, des Aftermarketgeschäfts sowie des Materialeinkaufs.
 

Region APAC: Marktschwäche in Indien belastet EBIT-Marge
 

Die Region APAC erzielte im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatzzuwachs von 15,7 Mio. Euro auf 49,7 Mio. Euro. Der zusätzliche Umsatzbeitrag der seit Januar 2018 erworbenen Gesellschaften betrug dabei 20,3 Mio. Euro. Die währungskurs- und portfoliobereinigten Erlöse fielen im Vorjahresvergleich um 14,0 Prozent auf 29,2 Mio. Euro. Ursache für diesen Umsatzrückgang war insbesondere das anhaltend schwache Marktumfeld in Indien.
 

Das bereinigte EBIT übertraf mit 3,0 Mio. Euro dagegen – trotz der im Vorjahr durchgeführten Akquisitionen – das Vorjahresergebnis von 2,9 Mio. Euro nur leicht. Die bereinigte EBIT-Marge ermäßigte sich von 8,6 Prozent auf 5,9 Prozent. Dieser Margenrückgang ist auf die zuletzt unbefriedigende Umsatz- und Ergebnisentwicklung der indischen Tochtergesellschaft York zurückzuführen.

Region China: Umfangreiche Reorganisationsmaßnahmen in einem herausfordernden Marktumfeld angelaufen
 

Die Region China erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz von 25,1 Mio. Euro (Vorjahr 36,3 Mio. Euro). Dieser Umsatzrückgang resultiert aus einem rückläufigen Exportgeschäft infolge des Handelsstreits zwischen China und den USA, konjunkturbedingten kurzfristigen Auftragsstornierungen/-verschiebungen sowie vorübergehenden Streiks infolge der Ankündigung von Werksschließungen.
 

Ergebnisseitig belasteten die zu geringe Kapazitätsauslastung der Werke Xiamen und Qingdao sowie temporäre Kostenbelastungen aus vorhandenen Doppelstrukturen im Zuge der begonnenen Integration der anderen chinesischen Standorte in das neue Greenfield-Projekt. Darüber hinaus wurden Vorräte infolge erheblicher Auftragsrückgänge sowie höherer Gängigkeitsabschläge und Forderungen infolge der Insolvenz eines Kunden und anhängiger Rechtsverfahren gegen mehrere Kunden wegen Zahlungsausfall wertberichtigt. Insgesamt führte dies zu einem bereinigten EBIT von – 5,1 Mio. Euro (Vorjahr 1,6 Mio. Euro).
 

Um sich erfolgreich für die weiteren Wachstumsmöglichkeiten im chinesischen Markt zu positionieren, hat SAF-HOLLAND ein erfahrenes Expertenteam nach China entsandt, welches das lokale Management beim Anlauf des neuen Werks in Yangzhou, bei der Integration der anderen chinesischen Standorte in das Greenfield-Projekt sowie bei der Gewinnung lokaler Kunden und dem Abschluss von Langfristverträgen unterstützt. In diesem Zusammenhang wurde mit Jürgen Knott die Position des President für die Region China zum 1. Juni 2019 neu besetzt. Er bringt umfassende Managementerfahrung aus den Bereichen Operations, Produktentwicklung und Vertrieb von Achsen, Bremssystemen und Fahrwerkskomponenten für Nutzfahrzeuge sowie langjährige interkulturelle Führungserfahrung – insbesondere in China und Asien – mit.
 

Vor dem Hintergrund der unbefriedigenden Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat das Group Management Board entschieden, die Konsolidierung der chinesischen Standorte in das Greenfield-Projekt deutlich zu beschleunigen. So hat das Werk in Qingdao bereits zum 31. Juli 2019 seinen Betrieb eingestellt. Die zwei Lagerhäuser in Peking wurden ebenfalls zum 31. Juli 2019 geschlossen. Weitere Optimierungsmaßnahmen des Fußabdrucks werden im zweiten Halbjahr erfolgen. Dies schließt die Verkleinerung des Werkes in Xiamen und das Hochfahren des Greenfield Werkes ein. Der Anlauf der Fertigung im neuen Werk in Yangzhou wird auf den Beginn des vierten Quartals vorgezogen.
 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2019

Das Group Management Board der SAF-HOLLAND rechnet auf Grundlage der erwarteten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen und unter Abwägung der Risiko- und Chancenpotenziale für das Geschäftsjahr 2019 auf Konzernebene weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 4 Prozent bis 5 Prozent und einer bereinigte EBIT-Marge um die Mitte der Bandbreite von 7 Prozent bis 8 Prozent (Vorjahr 6,9 Prozent).
 

SAF-HOLLAND veröffentlicht ihre Quartalsmitteilung zum 3. Quartal 2019 am 7. November 2019.

Finanzkennzahlen für das erste Halbjahr und zweite Quartal 2019

Ertragslage  
TEUR        
  Q1 – Q2 / 2019 Q1 – Q2 / 2018 Q2 / 2019 Q2 / 2018
Umsatzerlöse 695.466 640.308 349.498 345.438
Bruttoergebnis 118.725 104.587 58.473 54.018
Bruttomarge in % 17,1 16,3 16,7 15,6
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 36.744 36.777 17.808 19.606
EBIT-Marge in % 5,3 5,7 5,1 5,7
Bereinigtes EBIT 49.943 44.116 25.168 23.859
Bereinigte EBIT-Marge in % 7,2 6,9 7,2 6,9
Periodenergebnis 20.768 21.772 9.330 11.992
Bereinigtes Periodenergebnis 33.030 28.209 16.683 16.008
Unverwässertes Ergebnis je Aktie 0,45 0,48 0,20 0,26
Unverwässertes bereinigtes Ergebnis je Aktie 0,73 0,62 0,37 0,35
Vermögenslage        
TEUR     30.06.2019 31.12.2018
Bilanzsumme     1.041.603 977.416
Eigenkapital     337.732 332.550
Eigenkapitalquote in %     32,4 34,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente     119.475 155.009
Nettoverschuldung     247.613 213.386
Net Working Capital     195.066 172.468
Net Working Capital in % vom Umsatz     14,0 13,5
Finanzlage        
TEUR Q1 – Q2 / 2019 Q1 – Q2 / 2018 Q2 / 2019 Q2 / 2018
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragssteuern 36.497 -16.950 22.628 -4.692
Cash Conversion Rate in % 73,1 -38,5 89,9 -19,7
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 27.605 -30.856 19.046 -8.385
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -24.236 -15.238 -9.820 -8.246
Operativer Free Cashflow 3.369 -46.094 9.226 -16.631
Mitarbeiter        
      Q1 – Q2 / 2019 Q1 – Q2 / 2018
Mitarbeiter (im Durchschnitt)     4.330 4.101
Umsatz je Mitarbeiter (TEUR)     160,6 156,2
Rendite        
in %     Q1 – Q2 / 2019 Q1 – Q2 / 2018
Return on Capital Employed (ROCE)*     8,8 9,2
* ROCE = EBIT (annualisiert)/(Bilanzsumme – kurzfristige Verbindlichkeiten)        

 

 

Durch Rundungen können sich im vorliegenden Bericht geringfügige Differenzen bei Summenbildungen und Prozentangaben ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben können.

 

Über SAF-HOLLAND

Die SAF-HOLLAND S.A. mit Sitz in Luxemburg ist der größte unabhängige börsennotierte Nutzfahrzeugzulieferer in Europa und beliefert schwerpunktmäßig die Trailer-Märkte. Das Unternehmen zählt mit rund 1.301 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2018 zu den international führenden Herstellern von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten vor allem für Trailer aber auch für Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst neben Achs- und Federungssystemen unter anderem Sattelkupplungen, Königszapfen und Stützwinden, die unter den Marken SAF, Holland, Neway, KLL, V.Orlandi und York vertrieben werden. SAF-HOLLAND beliefert die Fahrzeughersteller in der Erstausrüstung (OEM) auf sechs Kontinenten. Im Aftermarket-Geschäft liefert die Gruppe Ersatzteile an die Service-Netzwerke der Hersteller (OES) und mit Hilfe von Verteilungszentren über ein umfassendes globales Vertriebsnetz an Endkunden und Servicestützpunkte. SAF-HOLLAND ist, als einer von nur wenigen Zulieferern in der Truck- und Trailer-Industrie, international breit aufgestellt und in fast allen Märkten weltweit präsent. Mit der Innovationsoffensive „SMART STEEL – ENGINEER BUILD CONNECT“ verbindet SAF-HOLLAND Mechanik mit Sensorik und Elektronik und treibt die digitale Vernetzung von Nutzfahrzeugen und Logistikketten voran. Mehr als 4.000 engagierte Mitarbeiter weltweit arbeiten schon heute an der Zukunft der Transportindustrie.
 

Kontakt

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Leiter Investor Relations und Unternehmenskommunikation
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Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der SAF-HOLLAND S.A. beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
 

Hinweis

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DGAP-News: TAG Immobilien AG verzeichnet zum 30. Juni 2019 deutlichen FFO-und NAV-Anstieg

DGAP-News: TAG Immobilien AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

TAG Immobilien AG verzeichnet zum 30. Juni 2019 deutlichen FFO-und NAV-Anstieg

08.08.2019 / 06:55

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PRESSEMITTEILUNG
 

TAG Immobilien AG verzeichnet zum 30. Juni 2019 deutlichen FFO-und NAV-Anstieg

  • FFO erhöht sich im Q2 2019 auf EUR 40,8 Mio. (EUR 0,28 je Aktie) nach EUR 39,5 Mio. (EUR 0,27 je Aktie) im Vorquartal
  • FFO-Wachstum im H1 2019 im Vergleich zum H1 2018 von fast 13% (EUR 80,3 Mio. bzw. EUR 0,55 je Aktie ggü. EUR 71,2 Mio. bzw. EUR 0,49 je Aktie)
  • Portfoliobewertung zum 30. Juni 2019 lässt NAV je Aktie auf EUR 18,59 nach EUR 17,32 zum 31. Dezember 2018 steigen
  • LTV in Folge des guten Bewertungsergebnisses auf 46,2% nach 47,3% zum 31. Dezember 2018 reduziert
  • Gewinn aus der Immobilienbewertung von EUR 211,4 Mio. (nach EUR 230,0 im H1 2018 und EUR 200,0 Mio. im H2 2018) entspricht Aufwertung des Portfolios um 4,4% im H1 2019
  • Gesamtes like-for-like-Mietwachstum von 3,0% p.a. zum 30. Juni 2019 nach 2,6% p.a. im Geschäftsjahr 2018
  • Leerstand in den TAG-Wohneinheiten im Juni 2019 bei 5,2% nach 5,0% auf vergleichbarer Basis zu Jahresbeginn

(Hamburg, 8. August 2019) Die heute veröffentlichten Zahlen zum zweiten Quartal 2019 kommentiert Martin Thiel, Finanzvorstand der TAG, wie folgt: „Im ersten Halbjahr 2019 haben wir erneut sehr gute Ergebnisse erzielen können. Unsere nun schon seit genau 10 Jahren verfolgte Strategie, nicht in den großen Metropolen und insbesondere auch in Ostdeutschland zu akquirieren, zeigt kontinuierlich Erfolge. Als langfristig denkendes Unternehmen setzten wir weiterhin auf Modernisierungsmaßnahmen zum Leerstandsabbau und viele regionale Projekte zur Quartiersentwicklung, um attraktive und zugleich bezahlbare Wohnungen anbieten zu können.“

Positive Entwicklung operativer Kennzahlen

Die Mieteinnahmen (Netto-Ist-Miete) des Konzerns lagen im zweiten Quartal 2019 mit EUR 78,7 Mio. im Vergleich zum Q1 2019 (EUR 78,6 Mio.) auf unverändert hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ergab sich im ersten Halbjahr 2019 eine Steigerung um EUR 6,6 Mio. (EUR 157,3 Mio. ggü. EUR 150,7 Mio.) bzw. 4,4%. Zu diesem Anstieg trug, neben den im zweiten Halbjahr 2018 wirksam gewordenen Akquisitionen, auch ein sehr positives gesamtes like-for-like-Mietwachstum bei, das zum 30. Juni 2019 bei 3,0% p.a. (Geschäftsjahr 2018: 2,6%) lag. Eliminiert man die hierin erhaltenen Effekte aus dem Leerstandsabbau, so belief sich das like-for-like-Mietwachstum zum 30. Juni 2019 auf 2,5% p.a. (Geschäftsjahr 2018: 2,3%).

Das Mietergebnis erhöhte sich aufgrund verminderter Bewirtschaftungskosten im Q2 2019 auf EUR 64,4 Mio. nach EUR 63,5 Mio. im Q1 2019. Bezogen auf das gesamte erste Halbjahr 2019 belief sich das Mietergebnis auf EUR 128,0 Mio. nach EUR 122,7 Mio. zum 30. Juni 2018.

Im Juni 2019 lag die Leerstandsquote in den TAG-Wohneinheiten bei 5,2% nach 5,0% zu Jahresbeginn. Der leichte Anstieg des Leerstands entstand im Wesentlichen in Folge der Akquisitionen des Vorjahres, die über höhere Leerstände verfügten und zunächst in das Portfoliomanagement integriert werden mussten, sowie durch Modernisierungsprojekte, die im weiteren Jahresverlauf dann zum Leerstandsabbau beitragen werden. So reduzierte sich der Leerstand im Juli 2019 bereits wieder auf 5,1%.

Die gesamten Investitionen (Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen) lagen in den Wohneinheiten, hochgerechnet auf einen Zeitraum von 12 Monaten, im ersten Halbjahr 2019 mit EUR 18,92 je m² auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018 von EUR 19,24 je m². Der ganz überwiegende Teil der Modernisierungsaufwendungen wurde, wie bereits in den Vorjahren, für den Leerstandsabbau verwendet. So trugen Mieterhöhungen für Bestandsmieter durch Modernisierungsumlagen unverändert zum Geschäftsjahr 2018 nur 0,1% p.a. zum like-for-like-Mietwachstum bei.

Zum 30. Juni 2019 wurde das Immobilienportfolio der TAG durch die CBRE GmbH als unabhängigem Sachverständigen turnusgemäß vollständig neu bewertet. Insgesamt ergab sich ein Bewertungsgewinn von EUR 211,4 Mio. Dieser Wertzuwachs war sowohl auf die starke operative Entwicklung (Anteil am gesamten Bewertungsgewinn von 23%) als auch auf die sog. „yield compression“ (Anteil von 77%) zurückzuführen. Die sich nun für das Portfolio ergebende Bewertung von ca. EUR 990 je m² (31. Dezember 2018: ca. EUR 940 je m²) bzw. Bruttoanfangsverzinsung von 6,3% p.a. (31. Dezember 2018: 6,5%) bietet weiteres Wertsteigerungspotenzial.

Das Konzernergebnis betrug im ersten Halbjahr 2019 EUR 233,7 Mio. nach EUR 218,3 Mio. zum 30. Juni 2018. Dieser Anstieg ist, neben dem gestiegenen Mietergebnis, vor allem auch auf das um EUR 29,8 Mio. verbesserte Finanzergebnis zurückzuführen. Von dieser Verbesserung entfielen EUR 6,7 Mio. auf unmittelbar zahlungswirksame Zinsersparnisse und EUR 23,1 Mio. auf Bewertungs- und Sondereffekte, die im ersten Halbjahr 2019 nur in geringerem Umfang eintraten.

Neben dem bereits genannten Anstieg der Funds From Operations (FFO) erhöhten sich im Q2 2019 auch die Adjusted Funds From Operations (AFFO), die sich aus den FFO unter Abzug sämtlicher Modernisierungsaufwendungen ergeben, auf EUR 26,0 Mio. nach EUR 24,3 Mio. im Vorquartal. Im gesamten ersten Halbjahr 2019 war eine Erhöhung der AFFO auf EUR 50,2 Mio. nach EUR 43,6 Mio. im H1 2018 zu verzeichnen.

In Folge der positiven operativen Entwicklung und des guten Bewertungsergebnisses erhöhte sich der Net Asset Value (NAV) je Aktie zum 30. Juni 2019 auf EUR 18,59 nach EUR 17,32 zum Jahresende 2018. Unter Eliminierung der im Q2 2019 an die Aktionäre ausgezahlten Dividende von EUR 0,75 je Aktie ergab sich im ersten Halbjahr 2019 damit ein NAV-Wachstum von fast 12%.

Auch auf Verschuldungsgrad Loan to Value (LTV) wirkte sich das Bewertungsergebnis positiv aus. Der LTV lag zum 30. Juni 2019, trotz der erfolgten Dividendenzahlung, mit 46,2% auf niedrigerem Niveau als zum Ende des Vorjahres mit 47,3%.

Akquisitionen und Verkäufe im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2019

Überwiegend in den Monaten Juni bis August 2019 konnten ca. 1.000 Wohnungen zu einem Gesamtkaufpreis von EUR 36,2 Mio. in insgesamt vier Transaktionen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern erworben werden. Diese Akquisitionen verfügen im Durchschnitt über einen Leerstand von ca. 11%. Als Ankaufsfaktor wurde das 11,8-fache der aktuellen Jahresnettokaltmiete gezahlt, dies entspricht einer jährlichen Bruttoanfangsverzinsung von 8,5%. Das Closing dieser Ankäufe wird im Verlauf des zweiten Halbjahres 2019 erwartet.

Wesentliche Verkäufe wurden im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres nicht beurkundet. Zum 30. Juni 2019 betrug die Anzahl der Einheiten im gesamten TAG-Portfolio ca. 84.300, dies entsprach in etwa dem Stand zum 31. Dezember 2018 von 84.400 Einheiten.
 

Weitere Reduzierung der Finanzierungskosten

Im Juni 2019 konnte im Wege einer Privatplatzierung ein Schuldscheindarlehen über EUR 102,0 Mio. mit zwei Laufzeitentranchen von 5 und 7 Jahren platziert werden. Die jährlichen Zinscoupons betragen 1,125% bzw. 1,250%, die effektiven Zinssätze 1,15% bzw. 1,35% p.a. Insgesamt beläuft sich der durchschnittliche Zins der gesamten TAG-Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 auf nur noch 1,80% nach 1,92% zum Jahresende 2018. Die durchschnittliche Laufzeit liegt mit 7,5 Jahren zum 30. Juni 2019 (31. Dezember 2018: 8,1 Jahre) unverändert auf hohem Niveau.

Weitere Details zum zweiten Quartal 2019 können dem heute veröffentlichten Zwischen-bericht unter http://www.tag-ag.com/investor-relations/finanzberichte/quartalsberichte/ entnommen werden.

 

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