UBM Development untermauert Trendwende im ersten Halbjahr

UBM Development hat im ersten Halbjahr die Trendwende mit einem deutlichen Ergebnisaufschwung bestätigt: Umsatz und Finanzkennzahlen verbesserten sich spürbar.

Die UBM Development AG erzielte im ersten Halbjahr 2026 eine Gesamtleistung von 179,9 Mio. EUR und damit 28% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg sogar um mehr als ein Drittel auf 81,2 Mio. EUR. Ausschlaggebend waren insbesondere die weiterhin starken Wohnungsverkäufe, die erneut das Niveau des Rekordhalbjahres 2025 erreichten.

Beim Ergebnis drehte UBM deutlich ins Plus. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von -5,8 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2025 auf 7,3 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern stieg von -6,6 Mio. EUR auf 6,2 Mio. EUR. Damit liegt der Ergebnisaufschwung bei mehr als 13 Mio. EUR.

„Die Trendwende ist jedenfalls in den Zahlen angekommen. Das erste Halbjahr bestätigt unseren Weg“, freut sich UBM-CEO Thomas G. Winkler.

UBM 2024/29

UBM 2024/29

Auch die Finanzstruktur entwickele sich weiter positiv. Die Eigenkapitalquote lag mit 36,6% über dem Zielkorridor von 30 bis 35%. Die Nettoverschuldung sank um ein Zehntel auf 474,6 Mio. EUR und damit auf den niedrigsten Stand seit März 2022. Das Eigenkapital erhöhte sich um 7% auf 373,9 Mio. EUR.

Strategisch setzt UBM weiterhin auf den Aufbau einer Projektpipeline für Bezahlbares Wohnen. Das erste Pilotprojekt entsteht in der Viktor-Kaplan-Straße in Wien und umfasst 92 Wohneinheiten. Vorgefertigte Bauelemente sollen die Bauzeit um rund 30% reduzieren.

Durch Wärmepumpe und ein Balkonkraftwerk je Wohneinheit sollen die Betriebskosten auf unter 2 EUR je qm Wohnnutzfläche sinken. UBM sieht angesichts des niedrigen Wohnungsangebots insbesondere in Wien eine über mehrere Jahre überdurchschnittlich hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum.

Zur Finanzierung der strategischen Ausrichtung forciert UBM zugleich das Portfolio-Rebalancing und den Verkauf nicht strategischer Assets. Seit der Ankündigung im ersten Quartal wurden erste Objekte zum beziehungsweise über Buchwert veräußert.

Ein Paket an Bestandsrechten im Großraum Wien brachte rund 34,8 Mio. EUR, eine nicht-strategische Liegenschaft in der Steiermark weitere 10 Mio. EUR. Allein aus diesen beiden Verkäufen würden mehr als 20 Mio. EUR Cash freigesetzt.

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